Zum Kuckuck

Zukunftskünder und Frühlingsbote, er sollte heute unser Land erreichen. Wenn ich Draussen bin, bin ich nicht so aufmerksam. Ich lausche nicht, ich höre einfach. Da hab ich das Gurren der Tauben schon mal mit dem Ruf des Kuckucks verwechselt. Dabei soll es im Volksmund heissen: Die Anzahl der gehörten Kuckucksrufe, sollen Symbol für der noch bevorstehenden Lebensjahre haben. OOH mein Gott, obwohl, wie sag ich immer:
„Viel wenig ist auch ein Viel“ 😉

Das Kinderlied spricht ja Bände

Ja mei, gurrgurr und kuckuckkuckuck, tss. Eine frühere Freundin, hat mich dann immer zsammgschissn: „Iiiiiingrid, aber das hört man doch. Iiiingrid, das hab ich dir doch schon mal gesagt. Iiiiingrid, das spricht man so nicht aus“ – Wir sehen uns nicht mehr. Geht nicht von mir aus, ausnahmsweise hatte mal eine anderer weniger Geduld als ich. Der Kuckuck betreibt „Brutparasitismus“ – er lässt seine Nachkommen von anderen aufziehen. Kommt erst, wenn das Nest der anderen schon fertig ist. Diese Methode funktioniert auch gut in den Medien. Einer hat eine Idee, ein anderer greift sie auf und macht leicht verändert, was „eEgenes“ draus. Hmmm. „Wettbewerbstechnisch“ bin ich nicht so ambitioniert, ich bin für Gemeinsamkeiten, weil gemeinsam kann man mehr, finde ich.

Mein Schirm ist blau

Der Langstreckenzieher

Was macht der zum Kuckuck und hauptsächlich Nachts? In der griechischen Mythologie ist der Kuckuck mit der Mondgöttin Hera verbunden. Weil Zeus, der Hund sich in einen solchen verwandelt hat. Im übrigen, bei allen Frauen, hat er seine Wandlungsfähigkeit genützt. Bei mir braucht sich einer nicht „verzaubern“ mich holt der Kuckuck, weiß der Geier warum. Im Vogelbuch der Tibeter ist der Vogel eine verhüllte Erscheinung des „Erlösers“. „Erlöst hat mich noch keiner“ aber eines mach ich immer noch: Um diese Zeit hab ich immer Kleingeld in der Jackentasche und wenn ich den Kuckuck rufen hör, dann klimpere ich mit den Münzen. Du hast es erraten, geholfen hat es bis jetzt noch nie. Wahrscheinlich hör ich immer noch die Taube.

Wenn sich Bauch und Hirn verkrampft

Wenns beruflich und privat gleichzeitig zwickt. Dir alles über den Kopf wächst, Du nix mehr sehen und hören willst. Alles kränkt und ärgert, sodass Du nichts mehr geben willst, beziehungsweise geben kannst. Ich hatte im Leben oft Situationen, in denen ich nicht mehr ein, noch aus wusste. Mich in die Ecke getrieben fühlte und die Erwartungen an mich, nicht mehr erfüllen konnte. Heute, lebe ich diese Fünfpunkte-Formel, die mich davon abhalten, wieder in eine solche „Endlosschleife“ zu geraten.

So gehts nicht weiter, aber anders

Stelle Dir diese fünf Fragen

Dr. Eckhart von Hirschausen bringt es tätsächlich auf den Punkt. Ob er solche Phasen im Leben selber durchlebt hat, weiß ich nicht. Bei ihm schaut ja alles so locker aus. Siehst Du, bei mir auch. Es ist aber nicht immer locker. Heute hat bei mir natürlich vieles eine andere Priorität, dennoch wäre ich damals mit diesen fünf Punkten schon gut gefahren. Damals hab ich unbewusst, doch genau so Entscheidungen getroffen. Für mich sind sie Metapher.

Halt einfach den Kopf oben

Bei Double Trouble stelle Dir diese Fragen

  1. Bin ich in Lebensgefahr?
  2. Ist jemand anderer in Lebensgefahr?
  3. Wie wichtig ist es, wenn ich nicht mehr lange zu leben hätte?
  4. Wie könntest Du das Problem einem Vierjährigen erklären und wenn er das nicht versteht, wer hat recht?
  5. Wenn Du dir vorstellen kannst, in einem Jahr darüber zu lachen, warum nicht jetzt?
Ahhh, jetzt hast Du´s begriffen

Stress nimmt Dir das Mitgefühl

Das nämlich, hat ja der andere auch. Heute lass ich mich nicht mehr stressen, ärgern ja, das kann man mich noch. Dann stell ich mir die obigen Fragen und handle, je nachdem, was mir gerade guttun würde. Ich mag keine Situationen in denen Missstimmung herrscht, deswegen versuche ich so schnell wie möglich den Umstand in den Griff zu bekommen, indem ich ihn „entschärfe“. Ein Fahrwasser, das grade wieder versucht, mich aus dem „Fluss“ zu bekommen, hat keine Chance mehr. Es ist keine Floskel, es stimmt:
Kein Problem ist so groß, um es nicht in den Griff zu bekommen, mit oder ohne Hilfe.

Shit Happens loose

Wie viel wiegt meine Seele?

Nach christlichem Glauben wird am Jüngsten Tag, Deine Seele gewogen. Der Seelen und Bewusstseinsforscher Duncan Macdougall, aus Haverhill Massachusetts, glaubte zeitlebens daran, dass der Mensch eine Seele besitzt. Es ist bis heute das einzige Experiment: Er wog Menschen, die im sterben lagen kurz vor, während und nach dem eintreten des Todes und „veranschlagte“ das gewicht der Seele auf 21,2 Gramm. Es wurde auch ein Film darüber gedreht, mit einem Unterschied: Es ging um Organspender.

Kolibri Pixabay

Das Gewicht eines Kolibris

Und die Stimme Brad Pitts Synchronsprecher. Gänsehaut überkommt mich grad. Gedanken an „Jo Black“. Ich mache kein Geheimnis draus: Ich glaube an kein Leben „danach“- ich glaube aber daran, dass der Mensch eine Seele besitzt. Daher, möchte ich solange ich lebe, nie auf einen Organspender angewiesen sein. Wo mein Herz schlägt, soll nur meines sein. Die ganzen Gefühle, der sogenannte Herzschmerz, eines anderen, in meiner Brust?

Herzen aus Holz Pixaby

Das Gewicht von fünf Fünfcentmünzen

Ein Mörderherz vielleicht? Eines, wie im Film mit Günther Maria Halmer, das einem schwer Herzkranken Mann eingepflanzt wird und der, nicht damit „Leben“ kann. Niemand weiß wie es sich anfühlt, bis man selber betroffen ist. Ich weiß sicher für mich, alle Medikamente, die ein abstoßen des Organs verhindern sollen, würden bei mir nicht zum tragen kommen. Ich hab schon Probleme, wenn jemand was in meiner Wohnung vergisst.

lovemylife mit Denkerstirn

Alles was wir geben mussten

Nochmal Gänsehaut. Ein Film der Teenager zeigt, die in einem „Haus“ aufwachsen, das nur dazu da ist: Organspender zu züchten? Könnte so etwas wirklich passieren? Irgendwo auf der Welt? Wenn es so wäre, würde keiner seine Herkunftspende wissen wollen?
Sie sollten niemals auf etwas hoffen.
Sie sollten niemals etwas fühlen, aber die Liebe, machte sie zu „Menschen“.
Alles was sie geben mussten: War ihr Herz
Danke, da steig ich aus und halte es nicht wie Wilhelm Busch:
„Doch guter Menschen Hauptbestreben, ist, andern auch was abzugeben.

Nachdenkmal

Warum hast Du nicht Nein gesagt?

Tja, das hab ich mich schon oft gefragt. Mir fällt dann immer der Film mit Gwyneth Paltrow ein: „Sie liebt ihn – Sie liebt ihn nicht“ – Ja, was wäre wenn? Was wäre, hätte sie den Zug nicht versäumt? Was wäre, hätte sie ihn nie kennengelernt? Was wäre, hätte sie nein gesagt? Wäre alles anders geworden? Ändert ein NEIN, das ganze Leben? Oft lieg ich Nachts im Bett und denke mir: „Vielleicht werd ich wach und hab alles nur geträumt“

Nochmal von vorn?

Nicht alles, aber einiges. Ich würde mich trauen viel weiter weg zu gehen. Überhaupt würde ich mir viel mehr zutrauen. Ich würde viele Erfahrungen im Ausland sammeln und andere „Prinzen“ kennenlernen. Aus dem Kleindenken in der Provinz ausbrechen. Die Realität zeigt es, nochmal von vorn, geht nicht. Meine Bandbreite der Möglichkeiten lege ich selber fest. Meinen Radius auch. Es ist Zeit wieder mal einen Schritt weiter zu gehen als sonst.

Wohin des Weges?

Immer wenn ich in Aufbruchstimmung bin, geschieht etwas, das ich den Schritt nicht mache. Es ist mein Verantwortungsgefühl, meine Sorge, das es anderen dann schlechter geht als mir. Meine Sorge, das ich Schuld an deren Gemütszustand bin. Dabei entpuppt sich im Nachhinein oft, dass es ohne mich ganz gut gelaufen wäre. Egoismus, ja der richtige Egoismus fehlt mir noch. Der mich trotzdem mein Spiegelbild mit Wohlwollen betrachten lässt.

Aufbruchstimmung

Innerlich! Im Aussen muss es noch ein wenig warten, zumindest bis Herbst, dann hoffe ich, das ich über diese Zeilen, wie über alle anderen laut Lachen kann. Warum steh ich denn da, wo ich heute steh? Sicher nicht das „Glück des Tüchtigen“ dann wär ich Königin auf meiner Ranch. Jetzt erst mal „Not Sorry“ von Sarah Knigth – Nein sagen für Anfänger“ lesen. Da muss ich gleich schmunzeln: Frühjahrsputz im Innern 🙂 Dinge an erster Stelle in Angriff nehmen, die nicht zurückreden können. Sehr gut!!

Jetzt sinds dran

Meine persönliche Schublade

Worauf lege ich wert? Welche Bereiche machen mir beruflich Spaß? Worauf kann ich verzichten? Wer und was ist mir wichtig? Hier steht: Ein NEIN macht mich zu keinem schlechten Menschen. Ein JA aber auch nicht, sag ich. Es stimmt, ein immer wieder sagendes JA, nimmt mir Zeit für Dinge, die ich vielleicht lieber machen will.
Scheiß drauf, schreibt sie. OK, ich werd lernen, noch mehr auf andere zu pfeifen!

Und alles wirft mich aus der Bahn

So schnell kanns gehn, kurz mal einen „Knall“ und eine Operation beim „Ziehhund“. Bandscheibenvorfall am Halswirbel. Alles kommt wieder hoch. Die Sorgen um die Kinder, die man hatte als sie klein und krank waren. Stiege rauf und runter tragen. Medizin einflößen. Schaun, das sie im Bettchen bleiben und hoffen, dass sie diesmal eine Nacht durchschlafen.

Was man sich da alles einfalln lässt

Wie kann man einen lebhaften Hund ans Bett fesseln? Aufpassen das er nicht springen kann und soll! Gottseidank hilft da die Hundebox und der „Patient“ hat nix dagegen. Er will eh noch seine Ruhe. Beim Abholen am späten Nachmittag vom Tierarzt, hat die Narkose samt Schmerzmittel noch gewirkt. Doch was mach ich zum Schlafen gehen? Der verwöhnte Vierbeiner darf ins Bett. Erst mal die Box neben das Bett und dann weiter sehn.

Gut funktioniert: Von 22:00 – 00:00 Uhr

Da kratzt er schon ans Netz. Was kann man gegen „Mutterliebe“ schon tun. Aber was mach ich, damit er mir im Schalf nicht aus dem Bett hüpft? Ahhh, Brustgeschirr anlegen und die Leine um die Hand wickeln. Das hätte mir bei meinem Verflossenen auch einfalln solln. Die Nacht ist wirklich gut verlaufen und wir haben „Beide“ relativ gut geschlafen, wenn da nicht der „Dritte“ wär.

Leon, die Nervensäge

Ansonsten die Rolle des Charmingboys, ist er jetzt ein Störenfried. Dauernd will er an ihm rumschnüffeln. Und das was mich am meisten nervt: Er will auch ins Bett! Mit Zwein? Das geht ganz und gar nicht! Mit endlosem BSCHT und geh Platz, hat er dann doch mal Ruhe geben. Ich versteh ja, das diese Situation für ihn unverständlich ist, aber wenn ich sage „AUS“ dann heißt das aus und Leon ist unter meine Decke gschlüpft. Jetzt sollte ich doch mal an meinem Durchhaltevermögen und meiner Konsequenz arbeiten. Für alle die sich übers „Bett“ mokkieren: Sind eh nur Chihuahuas und ich weiß: „Hunde gehören nicht ins Bett“ – das Gegenteil beweisen aber, Frauen mit notorischen Fremdgängern.

Still Fritzi!

Hier ist keine stillende Mutter gemeint, auch kein Mensch, auch wenns bei manchen passen würde. Es war ein Hund, einer, der unter dem Tisch immer jammerte, wenn Frauchen und Herrchen zu lange saßen. Oft ist es so, auch Kinder mögen nicht stundenlang im Wirtshaus sitzen. Man stellt sich das ja ganz schön vor: Eine Familie mit Kindern und Haustier, keiner meckert, alle sind lieb. Die Realität:“ Juhuuu Freitag! Ähh geht net, ich bin ja Mutter“

Freitag, Freitag, Freitag

Jede Frau, die i kenn, hot a Scheißgeburt ghobt

Diesen Satz hörte ich gestern von einem jungen Mädchen am Nachbartisch. Das sie mal einen Kaiserschnitt will, das erschreckte ihren Freund: „Aber dann hast du eine Narbe am Bauch?“ „Na, na, sagte der andere zu „Seiner“: „Wir bekommen unser Kind ganz „normal“. Als junge Frau hört man ja viele Geschichten, wie es den Müttern bei der Geburt ihres Kindes ergangen ist. Von denen die „gar nix“ gespürt haben, bis zu denen die den Bezirk zsamm geschrien haben.

Eine ganz normale Familie

Es kommt immer alles anders

Als ich damals vor meiner ersten Entbindung war und eine Frau ihren Kinderwagen schieben sah, dachte ich: „So schlimm kanns net sein. Die geht genauso normal wie „vorher“. A bissl anders wars dann doch: Endloswehen und dann: Kaiserschnitt. Doch eines wusste ich schon in jungen Jahren: Ich will mal Kinder haben. Da dachte ich nicht an den Geburtsschmerz, sondern nur an das warme kleine Würmchen in meinen Armen. Jetzt sind die Würmer älter als ich damals, als ich den Kreißsaal von innen sah. Wenn ich an ihre Kindheit zurückdenke, fällt mir nur ein: „Wahnsinn, was ich an einem Tag alles nicht geschafft habe“ 😉

schon wieder fünf vor zwölf

Manchmal dachte ich

Du nervst, du bist aber komisch, du bist vielleicht verrückt, du bist dumm, du bist so anhänglich, oh Gott: Du bist genau wie ich und das bei allen Beiden 🙂 Eine fragte immer: „Mamma, wer ist der Mann, der immer zum Frühstück kommt?“ und die andere: „Mamma, ich bin total unterfordert“ bevor der Blaue Brief von der Schule kam.

Explosive Mischung


JESSASMARAND-JOSEF

Bist Du oberflächlich! Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung. Wenn ich schon glaub, das ich nicht so bin, gibt es in meinem Umkreis welche? Ohja! Die, die meinen, klug und weltoffen zu sein, Urlaub machen in „Drittländern“ und bei uns „diese“ bähhh finden. Oberflächliche „Standesdünkler“ – die ihre Freundeliste auf Facebook „retouschieren“, sprich: Nur, die „Reichen und die Schönen“ sind mit mir befreundet und nur, mit denen lass ich mich sehen.

Nachdenkmal

Mit Denen will ich nicht

Wie heißt es: „Guck erst mal auf Dich und die Deinen, dann schau auf mich und die Meinen“ oder so ähnlich. Menschen die Abmachungen nicht einhalten, selber aber jede Zweite Verabredung absagen, weil sich für sie, eine „Bessere“ Sitiuation ergeben hat. Ist mein Selbstbild das Richtige? Sehen mich andere, wie ich mich seh? Will ich höher hinaus als ich kann?

Unfassbar

Wer bin ich und wie Viele?

Ich weiß, das es Etappen und Hürden im Leben gibt, wenn ich ein höheres Ziel anstrebe, nicht die Treppe dazu auslassen will. Ich halte mich nicht für besser, als ich bin. Willst Du es für Dich wissen, brauchst Du nur den „Dunning-Kruger-Effekt“ zu lesen: Je inkompetenter jemand ist, desto weniger ahnt er es 😉 Das eigene Wissen überschätzen und das anderer, zu unterschätzen.

gö do schaust

Herzerlbrille abnehmen?

Jeder möchte, das einen der andere so sieht, wie man überzeugt ist, zu sein. Was ist mein „wahres ich“? Täusche ich mich? Ich bin das was ich im Spiegel seh und das, was ich tu. Ich meine das was ich sag und das, was ich schreib. Menschenkenntnis haben oder doch nicht? Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh. Markenschuhe oder Hauptsache viele?
Wer bin ich jetzt und wie viele?
High Heels: Die Trägerin ist ruhig, hmmm, stimmt, ich trag sie jetzt wenig
Abgetragene Schuhe: Ein Freigeist, hmm, ausgelatschte Schuhe trag ich nicht, ich eine Spießerin?
Ankle Boots: Eine Aggresive, nana, bin i net
Bunte Schuhe: Extrovertiert. Ja, das kommt schon näher
Sneakers: Angenehmer Zeitgenosse, auch das kommt hin
Teure Schuhe: Reichtum an den Füßen. Hm, ich glaub der is bei mir am anderen Ende des Körpers 😉
Nagelneue Schuhe: Bindungsangst? Immer wieder Neu? Hm, keine Antwort ist auch eine Antwort.

Sketchers


Vergesellschaftung des Herzens oder solitär

Solitär oder solidarisch? Allein oder zu Zweit? Gesellschaft wollen alle, am besten mit nur „seinesgleichen“ 🙂 Gleicher Standard, gleicher Wohnort, gleiche Interessen, mir ist am Liebsten: Gleich viel Hirn! Eigentlich betrifft der Titel Karnickel und Meerschweinchen. Mir gefällt er so gut, dass ich ihn als Workshop Thema hab. Menschen mit einem „Jammerlappen“ im Oberstübchen, sind viel allein. Die Frage „warum“ erübrigt sich hier 😉

Nur Du, a Du, a Du, a Du, a Du bist Schuld daran

Du suchst was „Besseres“?

„Sei doch zufrieden, hast so eine schöne Wohnung und ein Auto“ – Vorsicht, duck di! Solche oder ähnliche Aussagen kennen Langzeitsingle zu genüge. Grad jetzt hat mir eine Bekannte ungefragterweise (weils mir wurscht is) erzählt, welch gute „Partie“ ihre Schwester gmacht hat. Gönn ich ihr, sie war eh fast zwanzig Jahre Single. Jetzt müsste sie ja überglücklich sein, laut ihren Aussagen, traut sie sich nicht mehr, in ein Schaufenster zu gucken, weil alles was sie anschaut, kauft ihr der „Wunderwuzi“. Dann rat ich ihr, sie soll mit ihm mal bei Beate Uhse vorbei schaun, damit ihr freudloser, kontrollierter Gesichtsausdruck entspannter wird.

Ich unbemannt?

Ich will keinen Pfeifenheini

Der Herr hat mich bewusst vor „Einigen“ bewahrt. Oft seh ich Typen, bei denen ich mich früher gefragt habe:“Warum „MICH“ nicht?“ Heute Danke ich Gott. Vielleicht bin ich wirklich nicht für Beziehung geeignet, das „Buch“ ist jetzt zugeklappt. Bin sowieso schon zu eigenbrötlerisch geworden. Manchmal erwisch ich mich dabei, dass ich in fremden Wohnungen Bilder zurechtrücke oder sogar den Stuhl umstelle. Meine Schwägerin nennt das „monkisch“ veranlagt.

Der, bist oag?

Es geht vorbei

Was, wieso und warum? Lass los, dann hast Du beide Hände frei, heisst es so schön. Ich hab mich schon lange vom Gedanken, einen Partner zu haben, verabschiedet. Anfangs dacht ich noch, geh doch auf den Friedhof und schnapp dir einen Witwer. Ich war dort. Aber das was ich gesehn habe, war: Schlimmer geht nimmer!
Darum zählt für mich nur mehr das, was meine Oma immer gesagt hat:
„Wenn Du keinen Mann findest, dann mach dir halt einfach ein schönes Leben“ – Ja, OMMA – mach ich!

Wir sehn uns


Wedding Attacke Anno 1982

Das so etwas mal Trend wird, tststs. Fotos machen lassen, als ob die Hochzeit in Chaos, praktisch in Sodom und Gomorra versinkt. Bei mir war der Dinosaurier und das Feuer im Hintergrund: Die Location! Keine Musik, keine Kellner, kein Pelz! Ja, den hätt ich mir gwünscht. Eine Nerzstola mit Weltcharakter. Stattdessen brachte mir „der Bräutigam“ einen räudigen Fuchs, von der Oma des Arbeitskollegen. Erschlagen hätt ich ihn damit können!!!!!

Du bist das Letzte!!!!!!

Alles aus eigener Tasche

Unsere Väter waren schon gestorben und die Mütter „Mindestrentner“ – also, alles selber bezahlen. Sparefroh, Sparefroh, sparen macht die Banken froh. Das Brautkostüm von der Schwester nähen lassen und den Anzug von der Stange. Gut, das war OK. Der Termin in der Kirche, oh Gott. Nein, keine Beichte. Da hamma aber dann blöd gschaut, als es keinen Wein zur Trauungszeremonie gab. Tja, keine Buße, kein „Blut Christi“. Die richtige Attacke kam aber erst noch.

Brautstrauß mit Schuhen

Ende gut, alles gut???

Net wirklich. Wie man sieht hats nicht gehalten. Ob es der fehlende Sonnenschein, der fehlende Pelz, die fehlende Musik, der fehlende Wein, der fehlende Babysitter oder der fehlende Background, das wirklich entscheidende war: Der fehlende Bräutigam! Nachdem ich, schon lange Zuhause war, kam der damals frisch „Angetraute“ erst im Morgengrauen heim. Hmm, wie heisst es so schön: „Morgenrot – Schlechtwetterbot“!!!!

Krokus im Morgenrot

Eine Hochzeit ohne Liebe?

Doch, die war schon da, nur halt nicht von Dauer. Egal, heut ist schon viel Wasser die Ager runter laufen. Im Nachhinein zählt sowieso nur das, was übrig blieb und das sind zwei Kinder. Explosive Mischungen, von „Zwei´n“ – die´s von Anfang an hätten besser wissen müssen. Ob sich diese „Familie“ noch fortpflanzt ist fraglich. Die Ältere sagt: „Eher, nimm i mir nu an zweiten Hund“ und die Jüngere wußte als kleines Mädchen schon was sie wollte 😉
„Irgendwann, geht jede Ehe schief. Manche haben nur das Glück, es nicht mehr zu erleben“
Erhard Blanck


Look me in the eyes

Tell me what you see, perfekt Paradise? Der Song von Imagine Dragons berührt mich sehr. Ja stimmt: „Lügen haben kurze Beine“ und das im richtigen Leben. Was sieht man in den Augen des Anderen? Das was man sehen will? So viel Körpersprache kann es gar nicht geben, das man zwischen den Zeilen lesen kann. Lüge ich auch? Und wie! Seit ich Mutter bin, wie gedruckt. Warum kaufen wir nicht Barbapapa? Kann ich noch was Süßes haben? Warum muss ich schon ins Bett? Der Spielplatz hat zu!

Doch nicht schlimm, oder?

Stimmt, keine Sünde. Die Welt würde eher untergehn, wenn jeder die Wahrheit sagen würde. Nur um eines klarzustellen: Ich bin sehr Wahrheitsliebend, nur wenn mich jemand stresst, dann gehts mit mir durch und ich flunker das Blaue vom Himmel runter. Wo bist? Wann kommst? Was machst? Hast Zeit? Hats gschmeckt? Wie seh ich aus? ERGO: Nix Schlimmes – nur Unwahrheiten 😉 Komisch, in jungen Jahren bin ich schon rot geworden, wenn man mich beim Naschen ertappt hat.

Catch me – if you can

Ich hab eine Allergie gegen Goldfische

Erstens vergessens nach zwei Minuten das sie in einer Kugel schwimmen und Zweitens: Jeder, der mal ein Aquarium ghabt hat, weiß, dass dieses mehr Arbeit ist als ein Katzenkistl saubermachen. Du brauchst jetzt net glauben, das es bei mir an der Tagesodnung ist, nein, ich will auch nicht das man mich „beflunkert“ – aber manchmal sind halt „Ausreden“ hilfreich 😉 Eine der größten Lügen ist übrigens:“ Ich hab Dein Whats App erst jetzt gesehn“

Hab ich an Vogl?

Wer lügt, wer lügt, dem glaubt man nicht

Jaaaa und wenn er auch die Wahrheit spricht. Daher, meine Devise: Kleine Flunkereinen erlaubt, wenns ums „Eingmachte“ geht, bitte die sanfte Direktheit. Also, wenn Du mal jemanden eine Geschichte nicht glaubst, frag nach Einzelheiten. Lügengeschichten haben keine Tiefe. Sie hinterlassen keine so ausgeprägte Spuren, wie die Wahrheit.
Das macht die Polizei bei Verhören, feilen an Details und so 😉

do legst di nieder