Ich, eine Frau von heute?

Wie soll die sein? Einen super Job haben, eine tollen Hecht als Mann und Kinder, die parieren wie die Zinnsoldaten. Eine Übermutter, laszive Liebhaberin, beste Freundin und Mädchen für alles. Nicht zickig, nicht zu dick und nicht zu dünn sein, gscheit nur, wenn sie gefragt wird und ja nicht hysterisch. Letzteres nennen Männer Gefühlsausbrüche, wenn ihr die Nerven durchgehen.

Hör mal

Das alles bin ich

Guter Durchschnitt, das heisst: 165 cm groß, Kleidergröße 42, BHs hab ich in Größe 85C, meine Haare brunette, Schuhe brauch ich in Größe 37, davon hab ich 24 Paar ohne Winterstiefel und im Bad brauch ich ca. 30 Minuten. Ich esse viermal pro Woche Toast und trinke täglich zwei Tassen Kaffee zum Frühstück. Ich kann für mich selber sorgen, suche keinen Retter und weiß, wann es Zeit ist, die Rute ins Fenster zu stellen. Wenn das nicht pflegeleicht ist 😉

Ideale Mischung

Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

Gerne auch mit viel Bein und Oberweite. Am liebsten als „Haubenköchin“ ein Essen zaubern, das als Dessert, einige Falten im Bettlaken verspricht. Hört man das, was aus den Mündern der Männer ertönt, lieben sie Frauen ohne Brille und auch ohne eigener Meinung. Keinen Führerschein, Familie und Freundinnen. Daher wahrscheinlich die Neigung zu entfernten Ländern. Schatzi, schenk mir ein Foto.

So ein Foto?

Das alles lieb ich und ganz doll mich

Heisst ja: Liebe dich selbst, sonst tut es keiner 😉 Auch wenn ich gerne von allen anderen geliebt werden möchte, ist es nicht immer der Fall. Ich habe Schwächen, die im Laufe der Zeit zu Stärken mutiert sind. Zwei Schwächen sind: Ich drücke die Fernbedienung fester, wenn die Batterien nachlassen und ich hasse putzen. Dafür hab ich zwei Stärken: Ich liebe Ordnung und Sauberkeit. Sollte es meinem Gegenüber wieder mal zu unordentlich sein, sag ich einfach: „Geh mal Bier holen, du wirst schon wieder hässlich“ 😉


Bist Du putzta bis glänzta?

Oder putzta bis schmierta? Ein Akkordjob in einer Fabrik kann nicht langweiliger sein. Und doch gibt es Menschen die gerne Putzen. Hmm, wo leben die und was essen die? Ich gehör leider nicht dazu, sonst würde es bei mir „blitzen“. Wenn die Sonne scheint, mache ich die Jalosien zu und wenn ich „Sportflecken“ auf der Bettdecke hab, dreh ich sie erst mal um.

Na und

Nein, das war nicht immer so

Früher hab ich das Haus jeden Freitag von oben bis unten gewischt. Die Dusche, danach mit dem Abzieher gesäubert und bin jedem Stäubchen, mit dem Swiffer auf die Pelle gerückt. Ich weiß schon wie`s geht, aber mi gfreits wirklich nimma. Vielleicht liegts daran, dass mich niemand mehr kontrolliert. Wie ein Nachbar, der sich Freitags mal was borgen wollte und mit Blick auf den Boden, weil noch feucht sagte: „Ahhh, Putztag, so kontrollier ich meine Frau immer“ – wischt der mit den Fingern oben am Türstock entlang und hat danach schmutzige Finger. Ich lief rot an und leuchtete wie eine „Pufflatern“ – so ein Trottel!

Tja, zu früh alt, aber viele Tricks

Das kanns jetzt nicht sein

Damals gabs noch keinen Google, aber „Die kleine Hausfrau“ – und da standen Tipps und Tricks „Der Putzfrau“ drin. Einer hat mir besonders gut gefallen, ich hab ihn auch gleich weiter erzählt. Dieser hat beim wöchentlichen Einkauf für Gelächter gesorgt, wie beim ausverkauften Kabarett. Also, sollten Kinder, Mann und Arbeit mal zu viel werden und Besuch kündigt sich an, schlimmer die Schwiegermutter, dann: Sprüh Meister Propper auf die Glühbirne und es duftet „wie frisch geputzt“ 😉

Thats it

Jetzt weiß ich nicht weiter

Die doofen Sparlampen werden nicht heiss! Eine Putzfrau kann ich mir nicht leisten und saubermachen ist nun mal nicht meine Leidenschaft. Auch meine Mitbewohnerin hat sich als „Stockente“ herausgestellt, sitzt nur da und macht nix.
Meine Passion, am liebsten zweimal täglich duschen, unter dem Sprühregen meines Lieblingsparfüms tanzen und mit dem scharzen Samtkostüm kokettieren 😉

Hmmmmmm

Hallo Schatzi!

Heute ist „Tag der süßen Schnecken“ 🙂 Eine süße Schnecke ist bei uns Germteiggebäck mit Zuckerguss und Rosinen. Ich denke hier eher an die „Süßen“ unter uns. Nicht die Naschkatzen, sondern die, die man gerne vernaschen möchte. Frau genauso wie Mann. Was? Schon wieder die Frage: „In deinem Alter?!“ Ja genau, in meinem Alter! Woher diese Missgunst? Lasst uns mich doch träumen 🙂 und wenn´s passiert: Oh Herr, ich Danke dir 🙂

mogst schmusn, mir wars wurscht

Der Kosename: Schnecki

„Schnecki“ ist nicht sehr beliebt, denken doch viele an „Schleim“ wäähhh. Wer diesen Kosenamen wählt meint aber vielleicht eh die Zuckerschnecke: appetitlich, wohlriechend, süß und zum Anbeissen. Will seinen Schatz den ganzen Tag herumtragen, wie ein Baby. Sollten Männer diesen „Spitznamen“ benutzen, reden und meinen sie eher eine „Nacktschnecke“ – eh scho wissen. Ganz praktisch veranlagte, hauptsächlich im Sport, nennen sie wegen ihrer Langsamkeit so.

Nein, nein, keinen Piffpaff

Eine Schnecke „schnabulieren“

Bleiben wir doch noch ein wenig bei der Phantasie. Im Wolkenkuckucksheim treffe ich mich mit vielen bekannten Gesichtern. Schönen, klugen Menschen, die unterhaltsam und charmant sind. Die Realität holt mich natürlich täglich ein. Das macht aber nix. Ein wenig Tagträumen hat noch nie geschadet. Im übrigen sind meine Ansprüche sowieso utopisch, also unrealistisch. Mein Objekt der Begierde wäre ganz klar:

Nespresso

Really – George?

JA! Ich finde, einer der wenigen, der für mich noch die Anziehungkraft eines „richtigen Mannes“ hat. Auch bei Frauen gibt´s welche, die sich gut „gehalten“ ham. Da meine ich nicht FALTENLOS, sondern eine Anziehungskraft, die nicht eine Spur geschmälert wurde, im Laufe der Zeit. Ein Glanzstück, das den Alltag versüßt, die Zugnummer auf jeder Veranstaltung. Mit Stil und Raffinesse, sich kleiden und schminken kann. Nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel.

Sie ist ein Model und sie sieht gut aus

Jaja, Who is Who

Sexappeal jetzt noch? Na Hallo! Bei richtig guten Typen hört der eben nie auf. Im Gegenteil, bei manchen wird er sogar verstärkt 🙂 Auch wenn Du mich jetzt am liebsten steinigen würdest: Ich bin ein Fan von Heidi Klum! Ich freu mich jede Nacht für sie! Ich finde sie hat guten Geschmack und ich finde, das es wirklich niemanden was angeht, wer wann, mit wem, warum und wieso, in die „Hapfn“ steigt.

Das geht niemand was an


Heul den Wolfsmond an

Heuer der hellste Vollmond des Jahres, auch Schneemond genannt. Diese Nacht in seiner Umlaufbahn, der Erde so nah, wie sonst den Rest des Jahres nicht mehr. Dadurch erscheint er auch um bis zu 15% größer und heller. Erst vergangenen Sommer hatte mich der BLUTMOND in seinen Bann gezogen. Dieser Super-Wolfsmond, kann auch anders, nämlich als „Sturmmond“ große Wetterkapriolen verusachen. Starker Schneefall könnte die Folge sein, der Wetterumschwung zum Wochenende wird es zeigen.

nochmal Schneechaos?

Einen Teil der Super-Kräfte auch für mich?

Für mich als Wassermanngeborene, hat der Mond schon immer eine magische Anziehungskraft. Eigentlich alles, was sich in der Luft abspielt, oder besser, am Himmel. Regenbogen, Sonnenauf- oder Untergang und NONA: Der Vollmond! Das starke Licht des Mondes lässt mich zwei Tage vorher schon nicht ein, beziehungweise durchschlafen. Hoffentlich kein Chaos-Mond für mich. Vielleicht eine „Monster-Motivation“? Energie, die mich noch weiter ins Leben katapultiert? Hm, läuft eh grad alles gut für mich. Der Vollmond steht auch für unser Gefühlsleben, setzt Emotionen und Kräfte frei. Jetzt das zweite Monat im neuen, jungen Jahr ist, werde ich gleich wieder anfangen, noch mehr alte Muster aufzugeben und noch mehr Neues in mir wachsen lassen.

Zähne zsammbeissen?

Hab ich noch verborgene Talente?

Meine Weiblichkeit, hab ich schon in Kindertagen entdeckt. Die Göttin mir? Ich eine Göttin? Was ist ein Gott? Für mich etwas Unnahbares, Vollkommenes, nix irdisches. Nein, das will ich nicht sein! Ich will, nein, ich bin: Ein Unikat, eine, die gerne gute Laune verbreitet, die gerne unterhält und Dich zum Lachen bringen will, wenns mal nicht so gut läuft.
Ja und wenn ich mal am Boden zerstört bin, auch froh wäre, eine „starke“ Schulter zu haben, leider steht bei meinen Gegenübern immer in großen Lettern:

Kein Platzerl?

Möge die Macht mit mir sein

Da möchte ich manchmal: RESETEN – auf Werkeinstellung zurücksetzen. Doch als menschliches Wesen, heisst das bei mir: Wieder von vorne anfangen. Das Jahr ist jung und darum: AUF EIN NEUES 🙂

Keine Asche über mein Haupt

Heut solls rote Rosen regnen

Ich weiß nicht, ob es so einen Tag jemals in meinem Leben geben wird. Was sind das für Frauen, die am Valentinstag, rote Rosen von ihrem Liebsten bekommen? Wunderweib und Dolly Parton gemeinsam? Rote Rosen, der Ausdruck von Liebe in Blumen. Eine Rose ohne Dornen, Liebe auf den ersten Blick? Ich hab rote Rosen nur in der Disco geschenkt bekommen, vom Rosenverkäufer, wahrscheinlich aus Mitleid. Tja, Schenkenfelden liegt im Bezirk Linz-Urfahr.

Heisse Schokolade

Danke a Kaukau genügt

Wenn ich mir den „Rosendschungel“ durchles, wer weiß denn sowas oder wer liest sich das vorm Schenken durch? Nur mal die für mich überraschendsten:
1 rote Rose: Liebe auf den ersten Blick (gibts net)
3 rote Rosen: Ich liebe Dich ( hechel-hechel, ja drei, drei)
9 rote Rosen: Ich will mit dir bis ans Lebensende zusammen sein
(droh nicht!)
10 Du bist perfekt (OK)
13 rote Rosen: Stiller Bewunderer (Hah: Tarnkappe auf?)
20 rote Rosen: Ich mein es ehrlich mit Dir (wer hat jemals 20 rote Rosen geschenkt?)
21 rote Rosen: Ich bin Dir treu ( den kenn i net?
108 rote Rosen: Heirate mich (Ich warte auf Godot)
999 rote Rosen: Unsterbliche ewige Liebe
(Leider wird man das, erst nach dem Tod)
Wer alle nachlesen will, hier: Bedeutung von Rosen

Moment mal?

Mir sollten sämtliche Wunder begegnen

Rote Rosen schenken die „Amigos“ oder Semino Rossi 😉 5 Millionen Aufrufe, wer sagts denn. Ich halts da gerne wie Hildegard Knef im Refrain:

„Für mich soll´s rote Rosen regnen,
mir sollten sämtliche Wunder begegnen,
die Welt sollte sich umgestalten
Und ihre Sorgen, für sich behalten“

Mit diesen Gedanken wünsch ich Dir einen schönen, liebevollen und wunderbaren: VALENTINSTAG
Hierzu gibts noch ein paar unnötige „Single-Sprüche“:
„Was, Du bist noch immer allein? Genieße es, solange Du Single bist! Probier es mal online. Vielleicht musst Du es nur wollen? Du bist halt zu kompliziert. Wäre XY nicht was für Dich? Du bist halt zu wählerisch.“
Ja und Du: Geh, doch mal nach hinten, da steht die Mülltonne für dich!

Ja, genau da!



Liebe Deinen Roboter – Tag

Aber sicher doch, gleich mal beim Kleinen angefangen 😉 Das erste mal 2001 als Scherz gedacht, hat er in Amerika einen festen Platz im Kalender.
Denk Dir doch kurz mal alle Automaten und künstliche Intelligenzen weg? Im Haushalt der Berufstätigen, will man den Staubsauger-Roboter nicht mehr missen. Viele Singles unterhalten sich sogar schon mit „ALEXA“ 😉

Nachdenkmal

Nein, ich will keinen Zeitzeugen

Dieser steht bei meiner Nichte. Der kleine runde Roboter, merkt sich nicht nur die Playlist´s, Einkaufslisten, alle Rezepte, sondern kann sogar als Zeugin, nach einem Streit fungieren. Ich glaube ja fast, dass sie selbständig denken kann. Neulich, als ich die Playlist für meine Feier zusammenstellen wollte, gab sie mir nach einigen, verschiedenen, verlangten Titel zur Antwort:“ Du handelst mir zu eigenmächtig“ und hat sich einfach abgestellt!!!!!

So was aber auch

Dabei kennt sie gar nicht alles

Klassische Lieder und Pop kennt sie ganz gut, aber bei der Hüttengaudi hat sie Nachholbedarf. Dreimal hab ich versucht, dass sie das „Esellied“ von Volxrock abspielt, jedesmal kam das Kinderlied: „Der Kuckuck und der Esel“ Grrrr 😦 In der Hitze des Gefechts, vergisst man auch oft ihren Namen zu nennen, ohne den sie ja gar nicht reagiert. ALEXA spiel das, ALEXA such das, ALEXA lauter, ALEXA leiser.

Hast Du mich nicht verstanden?

ALEXA ist kein Witz

Der Spion im Wohnzimmer! Sie merkt sich wirklich ALLES!!! Sogar als ich sie fragte:“ALEXA, wer ist die Schönste im ganzen Land“ antwortete sie mir: „Ihr Frau Königin, aber Schneewittchen hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen ist tausendmal schöner als ihr“ BOOOMM! Ab jetzt lass ich sie nur mehr jodeln, da weiß ich dann ganz genau, wer der Dodel ist. Frag sie doch mal nach Jodeln 😉 „Jodel-di-dä-dodel-dau, di-dei-di-del-dodel-dum“ Was für viele jetzt noch zum Lachen ist, wird sich zeigen wenn ein anderer Zugriff auf sie bekommt. Vielleicht sogar der Chef????
Solange man der deutlichen Sprache mächtig ist und bei unabsichtlich, ähnlich klingenden Worten der „Blaue Ring“ leuchtet, ALEXA Stop sagen kann, droht ja keine Gefahr ;-

Wers zuletzt begreift, den bestraft das Leben

DOWNAGER??

Ich und Du, nicht dem Jugendwahn verfallen? Wir sind vitaler und fitter denn je. Wir verdienen weiterhin unser „Gerschtl“ und die Werbung wills ham. Wenn mir mal richtig fad is im Hirn, kauf ich mir eine Virtuality-Brille. Vorerst nur für die Jugend gedacht, wird sie jetzt bald in Reha-Zentren oder Pflegeheimen zum Einsatz kommen. Stellt Dir vor, ein Mensch der ans Bett „gefesselt“ ist, kann eine „Bootsfahrt“ oder eine „Gipfeltour“ machen. Die Gestalten um sie herum haben keine Uniform mehr, sondern die Kleidung für die bevorzugte Aktivität.

Tandemsprung

Was für ein paar Minuten, aber nicht fürs Leben ?

„Head Tracking“ – das Bild passt sich der Kopfbewegung an. Ob nach Links und Rechts, Oben und Unten, das virtuelle Bild folgt Dir, wie in der realen Welt. Noch sind wir beweglich, wir brauchen im Ruhestand keine Ruhe! Wir sind die „Silver Society“- darum sollten Aufgaben, Freizeitpädagogik und Animation für uns neu definiert werden. Eine Zukunftsperspektive, die stärkere sinnlichere Wahrnehmung als Head Tracking hat. Wir sind noch immer facettenreich und brauchen neue Dimensionen im Wohn-Arbeits und Freizeitbereich. Wir sind auch noch Gottseidank selbständig im Denken und lassen uns nichts mehr aufschwatzen!

Nachdenkmal

Was mir alles noch in den Sinn kommt

Animation im Bereich der reiseaktiven Senioren. Wir sind gesundheitlich und wirtschaftlich deutlich bessergstellt, als unsere Urgroßeltern es waren. Wir, stellen einen starken wirtschaftlichen Sektor dar. Wir, sind deutlich konsumorientierter, genuß-und ausgabenfreudiger. Der Seniorenreisemarkt ist das am schnellsten wachsende Marktsegment. Wir „Grauen Panther“ sind unabhängig von Schulferien und Urlaubsthematik. Der Tourismus zählt aber immer noch primär auf Jugend und Familie. Zielgruppen die weniger kaufkräftig sind.

Flüg übers Mittelmeer

Weiterspinnen

Ich wünsche mir Luxus und Komfortkomponenten, Es mir gut gehen lassen, nach den Jahren der Berufstätigkeit, gezwungen nur in bestimmten Zeiten Pausen und Urlaub zu machen. Ich wünschte mir Hotels oder Pensionen, die keinen Einzelzimmerzuschlag verlangen. Ich wünschte mir, das in Mallorca, vor den „Mallorquin-Clubs“ nicht nur die Gehsteige besonders flachgelegt sind 😉
Wohlgemerkt für die anderen, denn Danke, mein Bedarf ist gedeckt 😉

Dudududududu 🙂


Jo mei, maunchmoi überlappt se des hoit

Gerne ausgesprochener Satz, von notorischen Fremdgängern. Zu diesem Thema kann man unendlich diskutieren, einen gemeinsamen Nenner wird man nicht finden. Die Google-Suche spuckt sämtliche Statistiken und Forschungen darüber aus, wie sollen wir uns da verhalten? Ein Paartherapeut meint sogar:“Emotionaler Seitensprung ist nicht schlimm“

Waaaaaas?????!!!!

Was Du nicht willst das man dir tu!

Wo fängt Betrug denn an? Wir alle sind im Leben schon mal in Versuchung geraten, nur wenige schaffen den Sprung ins eigene Bett zurück. Anfangen tut es da, wenn über das Objekt der Begierde nicht mehr gesprochen, es verheimlicht wird. Diese These kann ich leider nicht teilen. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen der ungeniert seine Frau betrügte. Er erzählte wahrheitsgetreu jede Minute, wenn er Nachhause kam und gefragt wurde: „Wo warst denn so lang?“

Lügt der Frosch?????

Ich schwöre

Man solls nicht glauben, seine Frau hat jedes mal darüber gelacht. Zu den Kollegen sagte er:“Du musst die Wahrheit sagen, das klingt für den Partner total unglaubwürdig.“ Diese Logik hab ich bis heute nicht verstanden, aber bei dem hats funktioniert. Wie soll man sich denn verhalten wenn man den Mann, der besten Freundin erwischt? Gottseidank ist es mir noch nie passiert. Jetzt ist die Wahrscheinlichkeit sowieso gegen Null, denn der eine hockt nur vor der Glotze, der andere hat einen Knoten hinterm Ohr und darf sich keiner Stresssituation mehr aussetzen.

Nachdenkmal

Die Moral von der Geschicht

Früher war ich der Meinung:“Wenn alles zwischen „Zweien“ passt, hat ein „Dritter“ keine Chance. Hmmm, da wurde ich auch schon ein, zweimal des Besseren belehrt. In meinen Augen gibt es drei „Ausgaben“, bei den Damen, wie bei den Männern: Die einen brauchen permanent Selbstbestätigung, die anderen suchen ein Leben lang, den oder die Richtige. Letztere sind hoffnunglose Romantiker, die es einmal richtig erwischt, weil sie glauben:“Das ist die große Liebe“
Ein deutsches Sprichwort: „Betrügen und betrogen werden, nichts ist gewöhnlicher auf Erden“ – hmm, darum heiraten noch immer so viele.

Überraschung gelungen

Heuer war für mich die Entscheidung das erste Mal schwierig: Feier ich oder feier ich nicht. Kurzfristig hab ich mich doch noch für eine Apres-Ski-Party-entschieden. Sie startet heute. Doch gestern, meine Nichte hat mich vor zwei Wochen eingeladen, mir den Tag freizuhalten, um mich Mittag abzuholen.

Los gehts Abfahrt

Die Spannung steigt

Pünktlich wie eine Schweizer Uhr, stand sie vorm Haus. Ich muss mir das Krönchen aufsetzen und in die Kamera lächeln. Da klopft es hinter mir an der Scheibe. Uuups, meine Schwester und Schwägerin steht da, soiche Luada, keiner was gesagt. Alle dicht gehalten 😉 Es geht los, Richtung Salzburg. Abfahrt Nord mache ich einen Aufschrei:“Ich hab einen Verdacht“ – seit zwei Jahren möcht ich schon zu EXIT-THE-ROOM konnte aber bis Dato keinen dafür begeistern. Meine innerliche Aufregung ließ ich mir aber auch nicht anmerken. Das Auto in der Mönchsberggarage abgestellt und zu Fuss weiter.

Schwägerin lichtet ab, Schwester und Nichte mit am Bild

EXIT-THE-ROOM

Hipp-Hipp-Hurra, Handstand gemacht und mit den Füßen Bravo geklatscht 🙂 Mann o Mann hab ich mich gfreut. So, wann gehts los, wo gehts rein, wer macht was? Der Zombie Room wurde ausgewählt. Mein Hirnkastl hat scho graucht. Im Zweiten, fast dunklen Raum, tasteten und lurgten wir uns mit der Taschenlampe, nach Hinweisen ab, da klang es durch den Lautsprecher:“ Liebe Suchende, es gibt Licht in dem Raum, der Schalter ist hinter der Tür“. Das erleichterte uns zwar das Sehen, aber nicht das Finden der Hinweise. Nach fast einer Stunde und gefühlten zehn Minuten „Schlüssel“ halten, übrigens ein unbrauchbarer Hinweis, hat meine Schwester geraunzt: „Geh na, i mog nimma“ –

Auch blinde Hühner finden mal ein Korn

Alle fünf Joker

Und 11 Minuten Überzeit haben wir benötigt um die Welt retten zu können. Alles in allem, hat mein Hirn die letzten Monate nicht mehr so viel zu tun ghabt. Ich kann jedem empfehlen, sich so einen Nachmittag zu gönnen. Teamwork, Spaß, Spannung, Unterhaltung und jede Menge Gesprächsstoff für die nächsten Wochen 🙂

Der Record liegt bei 34 Minuten – unserer 71 Minuten 😉

Das schreit nach Belohnung

Hunger und an Durscht, das Feuer muss gelöscht werden. Gar nicht weit eine echte kleine Trattoria: Pasta &Vino Begrüßungsprosecco und eine excellente Antipasti als Vorspeise. „Heit is so a scheena Tog“ 🙂 Die Überraschung ist ihnen perfekt gelungen. Meine Nichte könnte sowieso: „Ausflugs-Planner“ werden. Den Abschluss dieser Tour gabs im WEIN&CO 
mit einer Flasche „MERIVAL Rose„: Prost! Die Linzergasse retour und noch kurz rein, in so nen Souveniershop: Zum Andenken einen Minileierkasten bekommen: „Moon River“ – KATER-KATER-KATER!!!!!!
Heit war so a scheena Tag – Danke meine Lieben
PS: Kurz vor der Autobahn, brach noch Panik aus, i hab mei i Phone nimma gfunden 🙂 Stehen geblieben, alle gesucht, gottseidank gefunden und Schwägerins Kommentar: „Willkommen im Club der 60 er“ – Erleichterung herrschte bei uns Vieren. Die ganze Strecke nochmal zu Fuß retour, Mammamia 😉

Mir tuts net weh

Der Kleiderschrank – ein Gemütszustand?

Jetzt bin ich grad erschrocken, ein Blick in den Schrank lässt Überfluss erkennen. Gefühle im Überfluss und im positiven Sinn von Chaos. Wie Fotos im Album, haben Kleider eine Bedeutung. Zeit auch für mich mal in die Tiefe zu gehen. Was erzählt mir das kleine Schwarze? Warum hängt der seidige Cardigan noch immer drin? Wann hab ich das Letzte mal die gelbe Bluse getragen?

Mein dickes Fell

Meine Schutzschicht

Die trage ich gerne wenns kalt ist, wenn ich mich nicht wohl in meiner Haut fühle und wenn ich eigentlich kuscheln will. Was wenn ich in Aufbruchstimmung bin, ich die Leichtigkeit des „Seins“ in vollen Zügen geniessen möchte, da sagt mein Kleiderschrank: Nimm die Bluse mit den Federärmeln. Sie sind weit und geben mir das Gefühl, noch immer fliegen zu können. Oder die Kombi aus dem letzten Urlaub, die gleich Bacardi Feeling auf den Tagesplan ruft.

Schwarzes Kleid mit gelber Stola

Trauerkleidung ist bei mir nicht Schwarz

Wenn ich traurig bin, trage ich weiche Sachen, solche die meine Seele und meinen Körper gleichzeitig wärmen. Wenn mich mal der Blues so richtig packt, geh ich normal nur aus dem Haus, wenn ich muss. Dann wirds schwierig mit der Garderobe. Doch dafür gibt es „Seelenkleider“ und die zieh ich an, wenn ich meine Stimmung verstärken oder unterstützen will. Vieles aus diesem Buch, hat meine instinktive Kleiderwahl bestätigt.
„Deine Seele bittet zum Gespräch“ von Ursula Draut
Hand in Hand mit mir selbst

Was ist mein persönliches Seelenkleid?

Das kleine Schwarze, wenn ich seriös rüber kommen will. Die Jeans, wenns mir wurscht ist, was andere denken sollen. Weiß, wenn ich einen Neuanfang plane und Gelb wenn ich unwiderstehlich wirken will. Alle anderen Farben und Materialien, wähle ich logischerweise nach dem Wetter. Drum werde ich heute wieder auf Kuscheltyp machen, das hat doch was, oder 😉

Ist Ziege – määähhhh