Look me in the eyes

Tell me what you see, perfekt Paradise? Der Song von Imagine Dragons berührt mich sehr. Ja stimmt: „Lügen haben kurze Beine“ und das im richtigen Leben. Was sieht man in den Augen des Anderen? Das was man sehen will? So viel Körpersprache kann es gar nicht geben, das man zwischen den Zeilen lesen kann. Lüge ich auch? Und wie! Seit ich Mutter bin, wie gedruckt. Warum kaufen wir nicht Barbapapa? Kann ich noch was Süßes haben? Warum muss ich schon ins Bett? Der Spielplatz hat zu!

Doch nicht schlimm, oder?

Stimmt, keine Sünde. Die Welt würde eher untergehn, wenn jeder die Wahrheit sagen würde. Nur um eines klarzustellen: Ich bin sehr Wahrheitsliebend, nur wenn mich jemand stresst, dann gehts mit mir durch und ich flunker das Blaue vom Himmel runter. Wo bist? Wann kommst? Was machst? Hast Zeit? Hats gschmeckt? Wie seh ich aus? ERGO: Nix Schlimmes – nur Unwahrheiten 😉 Komisch, in jungen Jahren bin ich schon rot geworden, wenn man mich beim Naschen ertappt hat.

Catch me – if you can

Ich hab eine Allergie gegen Goldfische

Erstens vergessens nach zwei Minuten das sie in einer Kugel schwimmen und Zweitens: Jeder, der mal ein Aquarium ghabt hat, weiß, dass dieses mehr Arbeit ist als ein Katzenkistl saubermachen. Du brauchst jetzt net glauben, das es bei mir an der Tagesodnung ist, nein, ich will auch nicht das man mich „beflunkert“ – aber manchmal sind halt „Ausreden“ hilfreich 😉 Eine der größten Lügen ist übrigens:“ Ich hab Dein Whats App erst jetzt gesehn“

Hab ich an Vogl?

Wer lügt, wer lügt, dem glaubt man nicht

Jaaaa und wenn er auch die Wahrheit spricht. Daher, meine Devise: Kleine Flunkereinen erlaubt, wenns ums „Eingmachte“ geht, bitte die sanfte Direktheit. Also, wenn Du mal jemanden eine Geschichte nicht glaubst, frag nach Einzelheiten. Lügengeschichten haben keine Tiefe. Sie hinterlassen keine so ausgeprägte Spuren, wie die Wahrheit.
Das macht die Polizei bei Verhören, feilen an Details und so 😉

do legst di nieder

Tag der Großartigkeit

Das Motto des Tages: „Niemand ist perfekt, aber jeder kann großartig sein “ „Ich bin OK – Du bist OK“ – Thomas A. Harris gibt Hinweise wie man sich selber besser verstehn kann. Ja, stimmt! Oder kennst Du den Satzt nicht:“ Ich versteh mich grad selber nicht?“ Grundeinstellungen im Alltagsleben, die unser Verhalten beeinflussen. Beziehung, Kinder, Beruf, überall kommt es zu Spannungen. Dafür hat jeder seine eigene „Methode“ mit allem zurechtzukommen.

Jeder ist großartig, der eine mehr, der andre weniger

Vorurteile haben wir alle. Wenn einer mal nicht so tut, wie wir meinen, das es richtig wär, ist die Aussage darauf meistens:“ Der oder die hat ja an Vogl“ – warum eigentlich? Weil wir nicht nachvollziehen können, warum deren Reaktion so ist? Deren Handlung so unkonventionell und vielleicht sogar riskant ist? Nicht der Norm entspricht? Reagierst Du immer Schubladenmäßig? Damit´s ja kein Aufsehen gibt? Vielleicht jemand mit dem Finger auf Dich zeigen könnte?

Ahh – Du scho wieder

Ja, DU!

Jeden umgibt ein gewisser Glanz, auch Dich. Ein Leuchten, das von daher kommt, das dieser Mensch das tut, was er gut kann und liebt. Seine Leidenschaft auslebt. Der Beliebtheitsgrad muss nicht unbedingt der Größte sein. Man kann nicht jedermanns Liebkind sein. Man sollte sich und das was man macht, lieben können. Wer das geschafft hat im Leben, ist mit sich im Reinen. Ihm fehlt es an nichts und das strahlt so ein Mensch auch aus.

Einfach fallen lassen

Grandios ist schön

Es ist der Gefühlszustand, den man bekommt, wenn einem etwas gelungen ist. Auch dann, wenn man für jemand anderen etwas gemacht hat und der glücklich und froh darüber ist. Ich rede hier nicht von Größenwahn. Ich rede von beeindruckender und bedeutsamer Art. Daher werde ich darauf achten, zu tun, wofür ich mich „berufen“ fühle. Dich aufzuheitern, Dir Mut zu machen, damit alle Zweifel ausgeräumt sind, Dich als wunderbaren, großartigen Menschen zu fühlen.


Maunchmoi denk i nu an di

Na, stimmt net: Immer, täglich, in jeder Situation, wo ich überlege, was Du davon halten könntest. Du warst der einzige Mensch in meinem Leben, der nichts, aber auch gar nichts an mir kritisierte. Wenn ich so überlege, hast Du nie jemanden beanstandet. Ich glaube, das ist ein „Makel“ unserer Zeit. In ganz jungen Jahren, mit vierzehn, hast Du deine Heimat, wegen der Sturheit deiner Großmutter verlassen müssen. Der Film „Verlorene Heimat“ entlockte Dir nur ein trauriges:“Genau so war es“

Dolomiten

Allein, allein – allein, allein

So musst Du Dich des öfteren gefühlt haben. Mit grade mal fünfzehn, das „Pflichtjahr“ im Brauereigasthof Zipf absolviert, wieder in eine fremde Stadt: Schwanenstadt. Großmutter und Mutter plötzlich verstorben, Jung und allein. Jeder heutzutage würde verstehn, das man sich nichts sehnlichster wünscht, als im Arm gehalten und geliebt zu werden. Du hast einen gefunden. Einen der keine „guten“ Absichten hatte und Dir einen Nachgeschmack, mit Namen hinterließ. Unseren Halbbruder

3 Mädchen und 3 Jungen

Hast Du großgezogen. Unser Vater, überfordert mit der großen Familie, hinterließ mit grade mal 44 Jahren, eine junge Mutter mit sechs Kindern. Ich war damals zehn Jahre alt. Uns fehlte es an NICHTs, denn endlich war es still. Unser Vater war ein Choleriker und wir wünschten uns alle immer nur eins: RUHE! Du hast uns „durchgebracht“ – geputzt, gekocht und das auch ausser Haus. Grade gings ein wenig bergauf, traf Dich der schwerste Schicksalsschlag: Unser Bruder Max verunglückte mit 21 Jahren. Es brach Dir das Herz und du hast dich nie wieder richtig erholt.

Friedhofstür

Schluss, Amen, Aus

Doch, Du hattest dann noch, endlich ein paar gute Jahre. Wenige, aber mit einer Familie mit Zusammenhalt. Das Schicksal lies Dir nicht lange Luft. Schlaganfall! Du warst schon Oma und Uroma. Ich lebte nicht mehr im selben Ort, doch Sonntag war „unser“ Tag. Ich holte Dich ab und die ganze Familie traf sich beim „Hertzigratzerl“. Ich spürte schon, das es Dir nicht mehr so gut ging. Jedes mal. wenn ich Dich nach Hause brachte, nahm ich mir vor, heut nehm ich mir die Zeit, nimm Dich in den Arm und sage: „Ich hab Dich so lieb“

Heb ab

Nur wegen dem Auto

Ja, nur wegen dem Auto! Ich musste es vorm Haus abstellen. Eine schmale Straße, kein Parken erlaubte. Ich hatte jedes mal Angst „es fährt einer hinten auf“ und bekomme hinterher eine Standpauke vom Ehegemahl. Ja, noch heute seh ich Dich die Türe zu machen. Wir sahen uns an und ich konnte es nicht sagen, ich hatte Angst Du regst dich auf und du hättest dich aufgeregt. Wir hätten geweint, weil wir beide gespürt haben, das es das Letzte mal ist. Ich wollte aber nicht das Du dich augfregst. Ich wollte Dich noch länger, öfter, immer wieder abholen, am Sonntag, zum Familientreff. Lustige und manchmal auch traurige Treffen. Ich bin froh, das wir Dich immer spüren haben lassen, wie wertvoll Du für uns bist und wie sehr wir dich geliebt haben.

Schwanenmutter

Früher war gar nix besser

Des Gejammere geht mir auch schon auf den Keks. Wir, die Sechzig sind, haben doch fast nur gute Zeiten erlebt. Was war denn das „FAST“? Wenn ichs der Reihe nach Revue passieren lasse, fang ich mal beim Kindergarten an. Da durfte die Dritte Gruppe, die „Schwalben“, wohnend in der Straße des Kindergartens ALLEINE nach Hause gehen, daher: „Alleingeher herkommen“ eh scho wissen. Tante „Burgi“,wie immer, streng mit Hohlkreuz und Playtex Zauberkreuz, die „Fösl“ in der Hand, wartend, das Burli und Mädi sich verabschiedeten. Mädi mit Knicks und Burli mit Diener.

Schaut so Sturheit aus

In der Schule

Durfte der Oberschulrat noch a „Tetschtn“ geben und die „Lehrererinnen“ Unterschiede machen. Manche, haben zur Jause schon ein Mohnflesserl mit Wurscht mitghabt und i immer nur Butterbrot mit Schnittlauch. Im Turnen war ich nicht die Beste, denn beim Völkerball hams mi immer abgschossen. Erst das Letzte Jahr hab ich mich den Ball fangen traut. Zum Abschluss der Pflichtschule hat mich der Leherer heimgschickt, weil ich ein rückenfreies Shirt anghabt hab, von wegen „Rückenklatschen und so“

Itsi Bitsi Tini Wini

Erst beruflich

Jaja, Lehrjahre sind keine Herrenjahre hats gheissen, wenns dich beschwert hast. Wennst den Teppich klopfen hast müssen, der, in der Wohnung der Chefin, das hat dazu gehört. Oder mal kurz aufn Kleiderhaufen im Lager schlafen, weilsd vom Vortag noch müd warst. Dafür hast zwar auch a Watschn kriegt von der Chefin, dann warst aber munter. Niemand hat Dich hingefahren oder abgeholt, Bus versäumt, Pech gehabt.

Wenn ich nur wüsste was ich will

Und erst in der Krise

Ehekrise! Da war Ehebratung noch das AUS für die Beziehung. Da hats daheim gheissn:“Das sind halt jetzt die schlechten Zeiten, da müssts durch“ – Tja, doch in einer Partnerschaft sollten Beide wollen, und Rudern. denn, wenn nur einer rudert, gehts im Kreis. Den hab ich auf halber Strecke im Leben verlassen.
Wann ist eine Liebe erloschen? Wenn er sagt, er kommt um Sieben, ist aber um Zwölf noch nicht da und sie die Polizei bis dahin noch nicht angerufen hat – dann ist sie dahin.
Marlene Dietrich


TUI BLU für eine Nacht

Auch nicht schlecht. Planai, Hot Spot des Nightrace, Nachtslalom in Schladming. Erst einen Monat später, ging nicht anders. Ein versprochener Auszucker ohne Fußverlängerung, sprich Ski. Einfach mal wieder auf DISCO machen. Bei uns ja nirgends möglich. Es war ein Wunsch meiner Nichte zum Vierziger, einmal wieder richtig abtanzen. Ging nur zur Hälfte in Erfüllung, krankheitsbedingt.

Tui BLU Rezeption

Macht nix, mach ma auf Wellness

TUI BLU, das einzige Hotel, das für eine Nacht ein Zimmer frei hatte. Direkt an der Planai, direkt neben der Tenne, direkt im Geschehen. Wir sind gegen 12:30 Uhr angekommen, ausgesprochen freundliches Personal, obwohl ich wieder mal den Einduck hatte, beim „Rezeptionisten“ hat sich eine Braue hochgezogen. Seine Gedanken konnte ich auf der Stirn ablesen: „Ahhh, Tante mit Nichte, nennt man das jetzt“ – ich weiß nicht, denk ich mir das auch, wenn zwei Männer einchecken, die sind sicher nicht hetero?????

Rein in die Gondel, rauf auf´d Planai

Eini in d`Schafalm

Ein Highlight, als Pause nach strapaziösen Schwüngen, wir haben nur einen gemacht, den „Einkehrschwung“. Ausgezeichnetes Essen, lässige Musik und nona, sehr guten Wein. Der Ausblick einfach ein Traum und unsere Unterhaltung belief sich da schon auf ca. 6.000 Wörter 😉 das sich natürlich im Laufe des Abends steigerte. Man merke auf: Frauen die still sind, haben am Vortag ihr Pensum überschritten 😉 Bevor die letzte Gondel uns davon fuhr, stapften wir hinauf zur Bergstation. Ein Traumtag, a bisserl windig oben, aber einfach unglaublich.

A Traumtagerl
Nie mehr Pink Rose
runter gehts

Tenne, Tenne, dreams are Tenne, Tenne

Tolle Stimmung, die Musik Indoor, Oh Gott, wenn Dein Gehör noch keinen Schaden hat, dann kannst jetzt einen kriegen. Also, draussen bleiben, bei 20ig Grad Plus und ein Gefühl von „Sommer-Sonne-Sonnenschein“ 🙂 Ein Tag genügt um wieder mal „runter“ zu kommen. Der Abend ist noch jung, es ist 18:00 Uhr und es geht rein ins Zentrum. Erst mal zum Brunner und dann in die „Hangl-Bar“, wenn man möchte, wie man könnte, genug Gelegenheit, von wegen: „Wos, mogst nedamoi schmusn???“

Das ist noch der Anfang vom Ende

Wirklich nix zum Meckern

Geschlafen haben wir wirklich sehr gut! Nur, um 9:00 Uhr tat der Wein noch sein übriges. Also, raus aus den Federn. Das einzige was störte, es gab zwar Dusche und Bad getrennt, aber das Waschbecken war im Schlaf und „Wohnbereich“. Das Frühstück war sehr gut, besonders das „Ei“ Angebot: Rührei, Spiegelei, spanisches Omlette und das klassische weichgekochte Ei. Nach dem Frühstück noch kurz ein Mitbringserl besorgt, wo´s mich am Gehsteig, wie Hans Guck in die Luft, mit Blick auf d´Planai, über die Gehsteigkante gschmissen hat. Alle Achtung, fallen kann ich noch 😉

VORHER
NACHHER
Mitbringserl

Never together again?

Irgendwann kann es so kommen, das sich Busenfreundinnen „verabschieden“, sich nix mehr zu sagen haben. Berufliche oder private Veränderungen eingetreten und keine Gemeinsamkeiten mehr da sind. Vielleicht lang „verschollene“ Freunde wieder auf der Bildfläche erscheinen. Ich hoffe für alle, das sie dann mehr, als diese eine oder einen haben.

Es war einmal

Wie ein kleiner Tod

Kann sein, das es vom anderen noch gar nicht bemerkt wurde oder, eh auch schon lange abgeschlossen hat. Jeder verändert sich im Laufe der Zeit. Wenn Interessen oder finazielle Möglichkeiten sich nicht mehr die Waage halten, kommt es unweigerlich zum Bruch. Andere wollen daran festhalten, ich „lass gehen, was gehen will“. Es fühlt sich nicht verbindlich an, wenn man nur mehr aus „Verpflichtung“ Treffen vereinbart. Motto: Weil wir uns schon so lange kennen. Na und! Ich habe mich nach über dreissig Jahren scheiden lassen. Wenn nichts mehr da ist?

Nur mehr ich und mein Spiegelbild?

Ich kann auch allein

Gerade jetzt, wäre ein kleiner Kurztripp fast ins Wasser gefallen. Meine Begleitung wurde krank. Nicht mal EINE Freundin kann oder will einspringen? Allein wegfahren? Allein ins Hotel? Allein auf die Piste? Na gut! Am Wochenende hab ich nach zig Jahren meine Skiausrüstung aus dem Keller gehohlt, alter Schwede. Das Innenfutter der Skischuhe löst sich auf, die Schale davon, total spröd und die Kanten der Ski total verrostet. Bei den paarmal, die ich bis jetzt gefahren bin, kauf ich mir keine Neuen mehr. Dann, heute Nacht, ist mir eine Bekannte eingefallen. Bei jeder Gelegenheit, fährt sie übers Wochenende weg. ALLEIN. Verbunkert sich in den besten Hotelzimmern, lässt sich durch den Zimmerservice das Essen kommen und verbringt zwei Tage im Bett. Einfach so und zwanglos. Weil es ihr, wie einem Kind, in fremden Zimmern so gefällt 🙂

Ich nehm den Teddy mit

Genau so mach ichs

Nur nicht im Bett, ich trau mich schon alleine raus. Und wenn mich an der Bar jemand fragt, ob ich alleine da bin oder warum, sag ich einfach:“, Tja,
„Es gibt drei treue Freunde – eine alte Ehefrau – ein alter Hund und flüssiges Geld“
Benjamin Franklin

Ich, eine Frau von heute?

Wie soll die sein? Einen super Job haben, eine tollen Hecht als Mann und Kinder, die parieren wie die Zinnsoldaten. Eine Übermutter, laszive Liebhaberin, beste Freundin und Mädchen für alles. Nicht zickig, nicht zu dick und nicht zu dünn sein, gscheit nur, wenn sie gefragt wird und ja nicht hysterisch. Letzteres nennen Männer Gefühlsausbrüche, wenn ihr die Nerven durchgehen.

Hör mal

Das alles bin ich

Guter Durchschnitt, das heisst: 165 cm groß, Kleidergröße 42, BHs hab ich in Größe 85C, meine Haare brunette, Schuhe brauch ich in Größe 37, davon hab ich 24 Paar ohne Winterstiefel und im Bad brauch ich ca. 30 Minuten. Ich esse viermal pro Woche Toast und trinke täglich zwei Tassen Kaffee zum Frühstück. Ich kann für mich selber sorgen, suche keinen Retter und weiß, wann es Zeit ist, die Rute ins Fenster zu stellen. Wenn das nicht pflegeleicht ist 😉

Ideale Mischung

Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

Gerne auch mit viel Bein und Oberweite. Am liebsten als „Haubenköchin“ ein Essen zaubern, das als Dessert, einige Falten im Bettlaken verspricht. Hört man das, was aus den Mündern der Männer ertönt, lieben sie Frauen ohne Brille und auch ohne eigener Meinung. Keinen Führerschein, Familie und Freundinnen. Daher wahrscheinlich die Neigung zu entfernten Ländern. Schatzi, schenk mir ein Foto.

So ein Foto?

Das alles lieb ich und ganz doll mich

Heisst ja: Liebe dich selbst, sonst tut es keiner 😉 Auch wenn ich gerne von allen anderen geliebt werden möchte, ist es nicht immer der Fall. Ich habe Schwächen, die im Laufe der Zeit zu Stärken mutiert sind. Zwei Schwächen sind: Ich drücke die Fernbedienung fester, wenn die Batterien nachlassen und ich hasse putzen. Dafür hab ich zwei Stärken: Ich liebe Ordnung und Sauberkeit. Sollte es meinem Gegenüber wieder mal zu unordentlich sein, sag ich einfach: „Geh mal Bier holen, du wirst schon wieder hässlich“ 😉


Bist Du putzta bis glänzta?

Oder putzta bis schmierta? Ein Akkordjob in einer Fabrik kann nicht langweiliger sein. Und doch gibt es Menschen die gerne Putzen. Hmm, wo leben die und was essen die? Ich gehör leider nicht dazu, sonst würde es bei mir „blitzen“. Wenn die Sonne scheint, mache ich die Jalosien zu und wenn ich „Sportflecken“ auf der Bettdecke hab, dreh ich sie erst mal um.

Na und

Nein, das war nicht immer so

Früher hab ich das Haus jeden Freitag von oben bis unten gewischt. Die Dusche, danach mit dem Abzieher gesäubert und bin jedem Stäubchen, mit dem Swiffer auf die Pelle gerückt. Ich weiß schon wie`s geht, aber mi gfreits wirklich nimma. Vielleicht liegts daran, dass mich niemand mehr kontrolliert. Wie ein Nachbar, der sich Freitags mal was borgen wollte und mit Blick auf den Boden, weil noch feucht sagte: „Ahhh, Putztag, so kontrollier ich meine Frau immer“ – wischt der mit den Fingern oben am Türstock entlang und hat danach schmutzige Finger. Ich lief rot an und leuchtete wie eine „Pufflatern“ – so ein Trottel!

Tja, zu früh alt, aber viele Tricks

Das kanns jetzt nicht sein

Damals gabs noch keinen Google, aber „Die kleine Hausfrau“ – und da standen Tipps und Tricks „Der Putzfrau“ drin. Einer hat mir besonders gut gefallen, ich hab ihn auch gleich weiter erzählt. Dieser hat beim wöchentlichen Einkauf für Gelächter gesorgt, wie beim ausverkauften Kabarett. Also, sollten Kinder, Mann und Arbeit mal zu viel werden und Besuch kündigt sich an, schlimmer die Schwiegermutter, dann: Sprüh Meister Propper auf die Glühbirne und es duftet „wie frisch geputzt“ 😉

Thats it

Jetzt weiß ich nicht weiter

Die doofen Sparlampen werden nicht heiss! Eine Putzfrau kann ich mir nicht leisten und saubermachen ist nun mal nicht meine Leidenschaft. Auch meine Mitbewohnerin hat sich als „Stockente“ herausgestellt, sitzt nur da und macht nix.
Meine Passion, am liebsten zweimal täglich duschen, unter dem Sprühregen meines Lieblingsparfüms tanzen und mit dem scharzen Samtkostüm kokettieren 😉

Hmmmmmm

Hallo Schatzi!

Heute ist „Tag der süßen Schnecken“ 🙂 Eine süße Schnecke ist bei uns Germteiggebäck mit Zuckerguss und Rosinen. Ich denke hier eher an die „Süßen“ unter uns. Nicht die Naschkatzen, sondern die, die man gerne vernaschen möchte. Frau genauso wie Mann. Was? Schon wieder die Frage: „In deinem Alter?!“ Ja genau, in meinem Alter! Woher diese Missgunst? Lasst uns mich doch träumen 🙂 und wenn´s passiert: Oh Herr, ich Danke dir 🙂

mogst schmusn, mir wars wurscht

Der Kosename: Schnecki

„Schnecki“ ist nicht sehr beliebt, denken doch viele an „Schleim“ wäähhh. Wer diesen Kosenamen wählt meint aber vielleicht eh die Zuckerschnecke: appetitlich, wohlriechend, süß und zum Anbeissen. Will seinen Schatz den ganzen Tag herumtragen, wie ein Baby. Sollten Männer diesen „Spitznamen“ benutzen, reden und meinen sie eher eine „Nacktschnecke“ – eh scho wissen. Ganz praktisch veranlagte, hauptsächlich im Sport, nennen sie wegen ihrer Langsamkeit so.

Nein, nein, keinen Piffpaff

Eine Schnecke „schnabulieren“

Bleiben wir doch noch ein wenig bei der Phantasie. Im Wolkenkuckucksheim treffe ich mich mit vielen bekannten Gesichtern. Schönen, klugen Menschen, die unterhaltsam und charmant sind. Die Realität holt mich natürlich täglich ein. Das macht aber nix. Ein wenig Tagträumen hat noch nie geschadet. Im übrigen sind meine Ansprüche sowieso utopisch, also unrealistisch. Mein Objekt der Begierde wäre ganz klar:

Nespresso

Really – George?

JA! Ich finde, einer der wenigen, der für mich noch die Anziehungkraft eines „richtigen Mannes“ hat. Auch bei Frauen gibt´s welche, die sich gut „gehalten“ ham. Da meine ich nicht FALTENLOS, sondern eine Anziehungskraft, die nicht eine Spur geschmälert wurde, im Laufe der Zeit. Ein Glanzstück, das den Alltag versüßt, die Zugnummer auf jeder Veranstaltung. Mit Stil und Raffinesse, sich kleiden und schminken kann. Nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel.

Sie ist ein Model und sie sieht gut aus

Jaja, Who is Who

Sexappeal jetzt noch? Na Hallo! Bei richtig guten Typen hört der eben nie auf. Im Gegenteil, bei manchen wird er sogar verstärkt 🙂 Auch wenn Du mich jetzt am liebsten steinigen würdest: Ich bin ein Fan von Heidi Klum! Ich freu mich jede Nacht für sie! Ich finde sie hat guten Geschmack und ich finde, das es wirklich niemanden was angeht, wer wann, mit wem, warum und wieso, in die „Hapfn“ steigt.

Das geht niemand was an


Heul den Wolfsmond an

Heuer der hellste Vollmond des Jahres, auch Schneemond genannt. Diese Nacht in seiner Umlaufbahn, der Erde so nah, wie sonst den Rest des Jahres nicht mehr. Dadurch erscheint er auch um bis zu 15% größer und heller. Erst vergangenen Sommer hatte mich der BLUTMOND in seinen Bann gezogen. Dieser Super-Wolfsmond, kann auch anders, nämlich als „Sturmmond“ große Wetterkapriolen verusachen. Starker Schneefall könnte die Folge sein, der Wetterumschwung zum Wochenende wird es zeigen.

nochmal Schneechaos?

Einen Teil der Super-Kräfte auch für mich?

Für mich als Wassermanngeborene, hat der Mond schon immer eine magische Anziehungskraft. Eigentlich alles, was sich in der Luft abspielt, oder besser, am Himmel. Regenbogen, Sonnenauf- oder Untergang und NONA: Der Vollmond! Das starke Licht des Mondes lässt mich zwei Tage vorher schon nicht ein, beziehungweise durchschlafen. Hoffentlich kein Chaos-Mond für mich. Vielleicht eine „Monster-Motivation“? Energie, die mich noch weiter ins Leben katapultiert? Hm, läuft eh grad alles gut für mich. Der Vollmond steht auch für unser Gefühlsleben, setzt Emotionen und Kräfte frei. Jetzt das zweite Monat im neuen, jungen Jahr ist, werde ich gleich wieder anfangen, noch mehr alte Muster aufzugeben und noch mehr Neues in mir wachsen lassen.

Zähne zsammbeissen?

Hab ich noch verborgene Talente?

Meine Weiblichkeit, hab ich schon in Kindertagen entdeckt. Die Göttin mir? Ich eine Göttin? Was ist ein Gott? Für mich etwas Unnahbares, Vollkommenes, nix irdisches. Nein, das will ich nicht sein! Ich will, nein, ich bin: Ein Unikat, eine, die gerne gute Laune verbreitet, die gerne unterhält und Dich zum Lachen bringen will, wenns mal nicht so gut läuft.
Ja und wenn ich mal am Boden zerstört bin, auch froh wäre, eine „starke“ Schulter zu haben, leider steht bei meinen Gegenübern immer in großen Lettern:

Kein Platzerl?

Möge die Macht mit mir sein

Da möchte ich manchmal: RESETEN – auf Werkeinstellung zurücksetzen. Doch als menschliches Wesen, heisst das bei mir: Wieder von vorne anfangen. Das Jahr ist jung und darum: AUF EIN NEUES 🙂

Keine Asche über mein Haupt