Schaffnerlos

Ist für Leute wie mich der Supergau. Früher war alles super. Der Uniformierte kam mit der Zange, machte einen auf Hin und Retour und man konnte sich entspannt zurücklehnen. In Zeiten der Personaleinsparungen ist ein Schaffner eben überflüssig geworden. Ticket am Bahnhof kaufen, Gleis suchen, richtigen Bahnsteig erwischen, einer von den Dreien wird´s schon sein A-B-C oder CC und ab wird gepfiffen.
U-Bahn Karlsplatz

Erst die U-Bahn

Ist zwar jetzt auch schon länger her, aber wenn ich zurück denke, muss ich heute noch lachen. Wien am Tag. Weg vom Hotel, runter zur U-Bahn, so schwer kann´s ja doch nicht sein. Oder wären die Wiener gscheiter als wir? Also, Mysterium Kartenautomat. Viele Manderl, groß klein, welcher Platz, Rad oder Kinderwagen. Ich hab halt dann mal gedrückt. Hauptsache bezahlt und wir kommen dort hin, wo wir überhaupt hin wollen.
Wiener Linien Logo

Hat gepasst

War ja doch nicht so schwer. Abends fuhren wir aber doch lieber mit dem Taxi zurück. Und weil es sich für drei Tage und Nächte nicht auszahlt ein Wochenticket zu kaufen, standen wir am nächsten Tag wieder vorm Automat, wie der Ochs vorm Tor. Also wieder Figuren durchsuchen, ahhh, da hammas ja wieder. Zwei Figuren gleich groß passt. Ziel eingegeben und runter die Rolltreppe. Phuu, wir sind „Städter“ give me Fife!
Brauner HundI

Da lag der Hund begraben

Nachdem wir in der U-Bahn sitzen sagt Babsi zu mir: „Wieso ham wir gestern für die selbe Strecke eigentlich weniger bezahlt?“ Hmm, das frag ich mich auch grad. Wir werden morgen nachschauen. Wir haben nachgeschaut. Also mit dem Finger die Figuren entlang und den Preisvergleich gemacht. Uiuiui, da schau i aber. „Babserl du warst gestern a Hund“. Hätte uns das der Kontrolleur verziehen? Schützt Naivität und Provinz vor Strafe? Eh wurscht, guat is gangen nix is gschehn. Trotzdem hätt i gern wieder so an, der sei Pfeifferl in Mund nimmt und das Taferl von rot auf grün dem Lokführer zuwachelt.

HEUREKA! Die Dienstags – Denker

Vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer. Gedächtnistraining brauchen die Alten. Wir nicht, wir sind ja noch nicht alt! Wer braucht schon Fitness im Hirn? Aufmerksamkeitstraining, ja das schon. Merkfähigkeit, das auch, aber Gedächtnistraining is was für Demente. Viele glauben, mit Sudoku und Kreuzworträtsel ist die Sache schon geritzt. Leitln: Das ist genau so gutes Training, wie den Kazachock im Sitzen zu tanzen und glauben davon kriegt man starke Oberschenkel.
Mädchen auf Hocker

Ein gutes Beispiel

Ich bin eine Anhängerin vom „Kategoriendenken“ wie in dem Buch „Stroh im Kopf“ von Vera Birkenbihl super erklärt. Unser Hirn ist ein faules Luder! Was muss es denn noch viel tun? Nummern sind alle gespeichert, der Kalender am Handy installiert und Google macht den Rest. Wir sind dabei das Denken allem anderen zu überlassen. Der nächste Schritt ist das selbstfahrende Auto. Wir werden auch verlernen zu reagieren. Geben wir uns doch nicht total auf!

Zauberwürfel

Reaktion und Koordination

So, wie mit der Logopädie körperliche Übungen die Sprachentwicklung fördert, zeig ich Euch, wie mit speziellen Bewegungsabläufen das Hirnkastl trainiert wird. Unser Hirn liebt Spaß, Gesellschaft und Neues. Alles was nicht alltäglich ist und alles was überrascht. Wie wichtig das Ganze ist, werdet ihr spätestens wieder mal beim Autofahren merken, wenn es schnell zu reagieren gilt.

Zwei Beispiele

Mit einem hohem Reaktionsvermögen gibt man seinen Neurotransmittern die Möglichkeit sich schneller zu verbinden und die richtige Bewegung, sprich auch die richtige Entscheidung zu treffen.

  • Nimm einen Ball und wirf ihn an eine Wand und versuche währenddessen eine Drehung zu machen, bevor du ihn wieder fängst.
  • Bitte deinen Partner sich hinter dich zu stellen. Gib ihm einen Tennisball. Setz dich auf einen Stuhl und fixiere einen Punkt ca. 20 Meter vor dir. Jetzt sollte dein Partner, die Hand mit dem Ball, ungefähr auf höhe Mitte Oberschenkel über deinem Kopf halten, und dann willkürlich den Ball fallen lassen. Du musst versuchen den Ball zu fangen bevor er in deinen Schoß fällt.

Diese und viele andere Übungen werden Eure Aufmerksamkeit und Konzentration um ein Vielfaches erhöhen.

Überall tote Haare!!!

Das ich überhaupt noch leb oder zumindest keine Glatze hab?! Ganz früher ham die Leute gsagt:“Das weiße Punkterl am Ende des Haares is a Stickl vom Hirn“. Gottseidank so wahr wie die Erde eine Scheibe ist. Oder was ist relativ? Tja, ein Haar in der Suppe ist relativ viel. Ein Haar am Kopf relativ wenig. Worauf ich hinaus will, wegen so einer Lappalie lassen sich manche Leute scheiden.
rote Luftballon am Himmel

Beim nächsten Mann wird alles anders

Das Buch hat zwar schon antiquarischen Wert, ist für einige aber sicher noch interessant. Ein Kapitel handelt davon, das die Haare der Liebsten sich überall verewigten, besonders aber im Waschbecken nach der morgendlichen Toilette. Es artete zu einem Machtkampf aus, indem sie ihre Haare im Waschbecken mit der Nagelschere in kleine Stücke schnitt, um ihm zu beweisen, das er seine auch nicht wegputzt.
Goldene Armatur

Ein Haarnetz wie früher

Heureka, das wär des Rätsels Lösung! Kein Haar in der Suppe, kein Streit. Dann muss aber der alte Pyjama auch wieder her. Denkt an die toten Hautschüppchen, die Futter für die Milben sind. Was kann denn noch tot vom Körper fallen? Mann, jetzt fällt mir doch glatt der Sportreporter ein. Nein, so weit will es dann doch keine kommen lassen. Also bevor ihr euch frustriert auf die Pirsch nach dem „Richtigen“ macht: Erst mal muss man sich, nona, selber mögen, dann kann das vielleicht schon genug sein.
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Allein mit mir?

Auf immer und ewig gibt s eh nicht. Vielleicht doch! Vielleicht irgendwann? Vielleicht irgendwo? Ich habe nie auf vielleicht gewartet. Mein Lebensmotto war und ist: Morgen bist Du tot und dann ist Schluss mit lustig. Also, solange es niemanden verletzt oder  Schaden zufügt, traut Euch und wechselt die Position. Allen gerecht zu werden und von allen geliebt zu werden ist ein Ziel, das einem vom zufriedenen und glücklichen Leben abhält.

 

 

Die Krone des Denkens

Ist der Hausverstand sagt Ernst Ferstl. Die Realität zeigt aber, das die Mehrheit ungekrönt umherläuft. Ein Paradebeispiel gerade jetzt. Das Sonnenschirm Miracle! Sie drehen und richten den Schirm mit Blick auf das Kind oder die Decke, ob er denn schon den ersehnten Schatten bringt. Mit dreizehn bin ich schon draufgekommen, das ich mal schau, wo steht die Sonne eigentlich? Gelächter gab s früher auch immer bei den Liegestühlen, sprich Klappstühlen. Mittlerweile haben sich Gottseidank die Dreibeinliegen durchgesetzt.
Farbstifte

Der Rauch zieht nach links

Bei der Grillerei ist´s auch nicht viel anders. Fast alle Männer schmeißen das ganze Zeug in einem Abwasch auf den Grill, als ob man das alles sofort essen könnte. Und wenn der Griller dann endlich auf Betriebstemperatur ist, kann die Mamma schon wieder den Tisch abräumen. Mann, grillen ist wie Saunieren, entspannt in drei Gängen. Aber egal, mich wundert s halt nur, weil, wie viele Frauen stehen neben dem „Griller“ und nicht dahinter.

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Einkaufen bei de Billa

Und immer grüßt das Murmeltier. Die Standardfrage nach dem für alle sichtbar letzten Artikel des Kunden: Und aus!? Ja, aus. Und aus?! Ja aus. Jeder weiß das der Kartenzwang nur zur Kundenbindung und zum Vorteil der jeweiligen Kette dient. Also eines hab ich, seit ich denken kann, nie gemacht: Meinen Hausverstand an der Automatiktüre abgegeben. Nimmt sich doch glatt mal eine den Einkaufswagen und schiebt ihn fröhlich trällernd vor sich her und singt: „Es macht Spaß, ein Spartyp zu sein“.
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Prävention mit Hausverstand

Gibt´s bei meinen Workshop´s, Wanderungen und Veranstaltungen. Mit Grips, Humor und Abwechslung, nicht nur seinen Body, sondern auch seine Gehirnzellen trainieren. Wem Training schon zu hart klingt, kann sich ja eine „Gehirnmassage“ gönnen. Das hab ich mal auf eine Tafel vor Agil&Vinoviel geschrieben:
Fünf Minuten Gehirnmassage 5 Euro
In Ischl ham´s das nicht kapiert. Eine älter Dame kam zur Tür herein, setzte sich auf den Stuhl und sagte:“ Ich bin müde, einmal Kopfmassage bitte“.
Ich hab sie dann gefragt: „Welcher Tag war Vorgestern, wenn der Tag nach übermorgen zwei Tage vor Samstag liegt“?
Sie sah mich mit weit aufgerissenen Augen an. Ich grinste und sagte: „Sie sind jetzt wieder fit?“
Natürlich habe ich nicht kassiert. Die Dame verliess wie wortlos das Geschäft.

 

I have are Girlfriend and she is blue

Sommerfeste und Grillpartys haben wieder Saison. Wenn eine Frau einen „richtigen sitzen“ hat, geht das gar nicht. Aber so ein ein Damenspitzerl, des passiert halt manchmal. Mein Ex sagte früher vorwurfsvoll: „Kannst nicht a Cola trinken wie andere auch?“ Nein, weil mir Cola net schmeckt und is mit Colatrinkerinnen lustiger? Was ist mit den blauen Hosenträgern? So ein kleiner Schwips, kann lustig wirken, kann.

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Noch einen Schnaps bevor die Leber zusperrt

So schauts zum Beispiel bei manchen Damen aus, wenn sie in der katholischen Frauenbewegung oder mit der Ortsbäurin, bei einem Kaffeekränzchen verweilen. Nein, nein, Wein oder Sekt trinken sie nicht, nur Kaffee. Aber a Schnapserl, ja a kleines Schnapserl, so a flüssig´s klares Mannerwafferl, das trinkens schon gern. Da dürfen die Wangerl auch a bisserl rot werden. Und kichert wird dann auch ungeniert. Was hat der Schnaps, was der Wein nicht hat? Die Prozente!!!

Farben im Gesicht

Der Klare is fürn Durchblick

Wahrscheinlich und da Gspritzte fürn Durscht. Da Gspritzte ist für mich erfrischend wie ein Glas Bier, das Glas Wein rundet das Essen oder den Tag ab. Um Himmels Willen, täglich? Warum net, im Sommer sicher. Die lauen Abende und Terrassengespräche, laden förmlich dazu ein. Im übrigen finde ich, ist es ein Unterschied, ob man trinkt zu geniessen oder um sich schmerzfrei zu machen. Eh scho wissen:
Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in großen Mengen nix. Also lassen wir die Kirche im Dorf und die Moscheen in Istanbul.

Bier im Abendrot

Ich bin blau da ba dee da ba da

Genau, und dann sing ich diese Lieder, tanz mit Tränen in den Augen, niemand war für mich ein Held, darum tu ichs immer wieder.
Wir sollten aufhören zu urteilen und zu bewerten, dann könnten wir vielleicht feststellen, das viele in einem blauen Haus wohnen, ohne jedoch Schlümpfe zu sein 😉

Es gibt nix, wos net gibt

Genau, und da ich ja schon vieles im Leben ausprobiert habe, habe ich auch viel Erfahrung. Jetzt bin ich Hausdame! Für die langsamen Möpse zum mitschreiben: Ich bin keine Hausmeisterin! Wenn ich etwas zum ersten mal höre oder lese, frage ich nach. Wenn keiner da ist zum fragen, hilft mir mein Freund „Google“. Für die, die zu faul sind zum Nachlesen, hier ein kleiner Auszug meines Alltags.
Japanische Zierkirsche

Blumen haben Durscht

Und darum sollten sie auch morgens und abends gegossen werden. Bei einem großen Haus und demselbigen Garten, dauert das schon mal eine Stunde. Eine Villa die vor hundert Jahren in Attersee erbaut wurde, und als Jagdhaus herhielt, beherbergt auch Unmengen von Spinnen. Und was produzieren die? Richtig Spinnennetze. Also alle weg, täglich! Dann gibt es die Suiten mit Ausblick auf den Attersee. Das heisst auch viele Fenster und die sollten glasklaren Durchblick erlauben. Ergo, öfter putzen.
Blick aus dem Fenster

Der Gast ist König

Und damit der sich auch so fühlt, wird darauf geachtet, das nichts fehlt. Bei uns gibt es kein Frühstücksbuffet. Der Gast bekommt Frühstück auf Wunsch. Das heisst, er gibt Uhrzeit und Speisenwunsch bekannt, setzt sich zum liebevoll gedeckten Tisch und geniesst. In einem Appartement mit Küche, gibt es Zimmerservice. Das einzige was unser Gast selber machen muss ist: sich waschen und anziehn 😉
Abendessen am See

Ja und wer sorgt für das alles?

Richtig, die Hausdame. Sie kontrolliert ob alles, wie bestellt und versprochen, auch gehalten wird. Daher gibt es viele Helferlein, die alle diese Aufgaben erledigen. Und wie in jedem Unternehmen, gibt es eben eine oder einen, der die Aufgaben delegiert und überwacht. Jeder, der die „Villa Langer“ kennt, wird jetzt erahnen was ihn erwarten könnte, wenn er hier wohnen dürfte ;-).
BOAHHH – ja, das Haus sucht sich aus wer es betritt und bewohnt, darum gilt es für jedes Event: RESERVIEREN!
Da haben die Nachbarn Glück, sie können es aus der Nähe betrachten. Falls sie wissen wo die Villa steht 😉

War das eine Gaudi

Gaudi hin, Gaudi her, vorher wars Stress! Liebe Welser, es tut mir leid, aber ich hasse diese Stadt. Man findet fast nie wieder hinaus. Unter „ALLE RICHTUNGEN“ kommt man höchstens ins Erdbeerland. Ob von der Autobahn oder Bundesstraße, das Ziel finden ist der Weg. Nach fünfmal fragen und drei mal umkehren waren wir endlich da: PRESS THE BUTTON

Feuerwehr

Ich und mein Holz

Ich sah meine Jüngste mit ihren Freundinnen auf so coolen und schönen Foto´s. Da packte ich „Lovemylife“ am Rockzipfel und wir machten einen Termin. Wie Vollprofi´s, mit sämtlichen Klamotten und Vorlagen, sind wir bei 27ºCelsius schweißgebadet ins Studio gehetzt. Mein Blutdruck wird es mir nicht danken. Kurze Einführung und los ging die Knipserei.

Frosch

Einmal Du, einmal ich

Während ich mich umzog, knippste Gabi und umgekehrt. Man sieht sofort ob das Bild Scheiße ist. Kopf runter, Arme anwinkeln, oh falsch, da ist die Linse, oben, unten, rechts und links. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Was eine gute Kamera ausmacht 😉 Die Utensilien für jeweilige Themen bekommt man im Studio oder du nimmst sie mit. Die Zeit verläuft wie im Flug und zwanzig Minuten sind da rein gar nix. Also, falls du das erste mal hinkommst, buch lieber vierzig Minuten..

Strick I

Da nehm ich mir den Strick

Ähh, ein Tau. Schwerer, riesiger Knopf drin. Den wollt ich erst mal schupfen. Da hab ich mir gleich eine gwischt. Doch lieber ziehen? Mit welcher Einstellung? Von Oben schaut´s aus wie mitgehangen-mitgefangen und von unten, wie am Boden zerstört. Wurscht, das was herausgekommen ist, find ich auch cool. Falls man mit Familie, Freunden oder Lieblingen ein paar Schnappschüsse machen will: Auf nach Wels! Auf das Ihr wieder zurück in die heimatlichen Gefilde findet 🙂

Jo mir san min Radl do

Na heit net. Oder doch erst Nachmittag? Es ist jetzt genau 09:38 Uhr und wenn ich aus dem Fenster schau ist es grau. Jahhhh, jetzt dürfen die Suderanten wieder jammern. Ich würde es doch zum Anlass nehmen endlich zu reagieren. Große Zelte mit Schwammerln wo ich mich wärmen kann, oder trocknen. Wenn das mal steht, fahr ich auch bei diesem Wetter, denn nur Einheimische wissen: Auch bei Regen verliert der Attersee nix an Romantik:

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Bis Unterach

würden vielleicht drei Zelte gebraucht. Seewalchen, Attersee, Parschallen. Musi und Jausn ist genug da 🙂 Wehe wenn sie losgelassen. Im Kopf hättens des ja. Blablabla. Wie immer drei Buchstaben: TUN und MUT. Sich trauen nennt man das, oder Eier haben. Ich frage mich auch immer wieder: Was studiert man so als Tourismusmanager? Schönwetter?

Tanzende Frauen im RegenI

Bis Weyregg

auch. Burgau, Steinbach, Weyregg. Jeder der mit dem Rad den See schon mal umrundet hat weiß, das in solchen Abständen, Zelte die Schuhe trocken bleiben lassen. Und alle hätten was davon. Sogar das Kulinarium hat endlich reagiert. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im „Aichergut“ statt. Warum dauert das immer so lange? Die Vorbereitungen sind immens und soll es nur wegen Regen umsonst gewesen sein?

Zirkuszelt

Tausendmal Du

mein Attersee. Ob Sonne, Regen oder Schnee ich liebe Dich. Ja, Wasser und Berge unser kleines Paradies, das wir bei Schlechtwetter vernachlässigen. Ich bin Optimist und werde versuchen es wenigstens nächstes Jahr zu schaffen, den See zu umzelten. Stellt Euch vor, von Oben lauter bunte Zelte, wie Lampions in der Luft. Bunte Regenjacken und fröhliche Gesichter 🙂 Ja so kann ein verregneter Radltag am Attersee auch ausschauen. Aber noch regieren die Sesselpicker, die Jammerer und die, die wissen wie alles beim Alten bleibt.

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Bewegend, begeisternd

suche ich Gleichgesinnte, um zu versuchen, aus dem Unmöglichen das Mögliche herauszuholen. Wir sind noch nicht viele, doch täglich werden es mehr. Ich freu mich halt wenns regnet, weil wenn ich mich nicht freu, regnets auch, gel, Karl Valentin  🙂

Genaumeinding

Schreiben, das hab ich der Schule, schon gerne gemacht. Damals musste ich noch Geschichten erfinden, heute hab ich sie erlebt und erlebe sie immer noch 😉 Mit meinen Erzählungen möchte ich Mut machen, Mut Entscheidungen zu treffen und nicht warten, dass andere entscheiden. Denn das, muss man ein Leben lang. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich glücklich und zufrieden bin, mit den Ergebnissen meiner Entscheidungen. Männchen wird unterdrückt

Sag ich nur für andere

Ich hör oft auf meinen Bauch. Da spür ich, ob es für mich passt oder nicht. Mir sind auch bei jeder Handlung die Folgen bewusst. Bis heute habe ich keine bereuen müssen. Den „Rettungsschirm“ in heiklen Momenten nicht vergessen. Ich spiele vorher alles im Kopf durch, oft auch mit Familie und Freunden. Sollte ich starken Gegenwind bekommen, steh ich trotzdem fest am Boden und ehrlich gesagt: es ist mir wurscht.

Viel Glück auf rosa PapierI

Fallen Entscheidungen im Alter leichter?

Ich glaube ja, weil einem da schon bewusst ist, dass man nur dieses eine hat. Trotzdem nicht das Hirn ausschalten und sich nur auf den Bauch verlassen. Gefühle lassen einen oft überreagieren und da kann ein kühler Kopf Wunder wirken. Darüber schlafen hat bei mir nie geholfen, ich will vor dem Schlafen ein Ergebnis haben, sonst bin ich schlaflos. Hat das immer geklappt? Meistens.

Jetzt gleich

Ich bin ein schlechter Abwarter

Vielleicht hätte sich manches noch richten lassen, aber wenn eine „ungemütliche“ Situation zu lange dauert, macht es mir Stress. Meine Schritte habe ich fast immer unter Druck gemacht. Ohne Druck hätte ich vielleicht mehr Zeit vergehen lassen, vielleicht gar kein Vorhaben „mehr“ ausgeführt? Darum gefällt mir der Spruch am besten:
„Wenn du dich zwischen zwei Möglichkeite nicht entscheiden kannst, dann werfe eine Münze. Wie die Münze landet, ist völlig egal. Beim Hochwerfen wirst du merken, auf was du hoffst.“

Was ist der Körper, wenn das Haupt ihm fehlt?*

So ein Bloggertreffen schlaucht. ABCstar Blogger Conferenz in Linz. Die Ankunft mit der Westbahn war unkompliziert, schnell und günstig 🙂 Das ARCOTEL Nike in Linz, fünf Minuten von der Tabakfabrik entfernt. Ich und lovemylife waren total neugierig, pure Anfänger in der Szene. Der Start, ein bisschen zäh. Ein Kaltstart. Dann, endlich ein Impulsvortrag mit Wiederholungswert.

Der Vortrag

Ali Mahlodji

Ein charismatisches Bollwerk. Für mich nicht nur Jugendbotschafter, nein Ali, kann sogar 50 Plus motivieren, auch sein Buch kann ich jedem empfehlen. Sein Vortrag, hat alles andere am Tag verblassen lassen. Mit dem Goodie-Bag am Rücken und den Laptop in der Hand, standen wir herum. Passten auf wie die Geier, wie die anderen so agieren. Mit der Zeit machten wir auch Bekanntschaften.
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Dann war´s finster

Verdursten mussten wir nicht, doch zum Essen trink ich gern einen Schluck Bier, Zipfer Sparkling, klein, spritzig. Da gabs nur Wasser und Limo. Gut ist ja ein Seminar. Der erste Tag neigte sich dem Ende zu, wir überlegten ob wir zur Begrüßungsparty gehen. Erst mal das Zeug´s nach Hause bringen. Im Hotel nahmen wir uns Zeit und für einen Drink an der Bar. Ein fataler Fehler:Denn, wenn das Hirn noch im Aufnahmemodus ist, wird der Alkohol schneller aktiv. Kurz gesagt, keine Party. Wir lagen um elf im Bett.

Aussicht vom Hotel auf die Donau

Der große Tag

Ein bisschen wie nicht ausgeschlafen, aber doch fit. Ich bin meistens früher im Bad. Da war mal der erste Schock: Meine Gesichtscreme, vergessen. Ich wollte Gabi deswegen nicht wecken und benutzte Ihre. Denk mir noch dabei: Da sagt sie immer, ihre müssen fetthaltig sein und dann benutzt´s a Gel, des auch Alkohol in sich hat und der Dunst mir in den Augen brennt. Egal, kommt eh Make up drüber. Jetzt zum Wichtigsten: Speeddating, ne. Dazu sind wir leider zu unbedeutend. Interessant war auch der Workshop „Welcher Blogger bin ich“ und der Vortrag „Wo woar  mei Leistung“.

ABC Star Bloggertreffen 023

Ausglutscht und Kopfleer

Der Tag ging zu Ende und an Konzentration nicht mehr zu denken. Mal ließ ich mein Rucksackel in dem Raum, mal auf dem Sessel in einem anderen Raum. Zurück im Hotel, wurde ein Taxi gerufen, Koffer, Laptop, die zweiten Paar Schuhe alles da. Dann wie ein Blitz, jetzt hab i des Scheiß Goodie-Bag wieder vergessen. Na los, sagt Gabi, lauf schnell rüber, das Taxi is eh noch net da. Ich starte mit Zielsprint, da pfeift sie mich zurück: „Heeh, das Sackerl is auf deinem Rücken!“ Der Klassiker. Wo ist die Brille? Am Kopf. Wo ist das Handy? Ah in der Hand. Bin ich schon zu alt für zwei Tage Seminarmodus?

ABC Star Bloggertreffen 017

Sitzen und trinken

Das Taxi is da. Phuu, ja wir sind platt. Doch haben wir so viel „mitgenommen“, wir kommen sicher wieder. Jetzt wissen wir ja ungefähr wie der Hase läuft 🙂 Am Bahnhof, Gabi steigt als erste aus, schlägt die Tür hinter sich zu und geht schnurstracks, ohne Koffer zum Bahnhofseingang. Tja, auch du Brutus 😉 der Taxler hat ihr nachgerufen und ich war ja auch noch da. Zeit für einen Toast und ein Glas Bier vor der Abfahrt, dann ab nach Hause ins Bett. Vorher noch eine Frage Gabi: „Seit wann nimmst Du Gel für´s Gesicht?“ Ich nehm kein Gel, sagt sie und zeigt mir die Tube. Das was ich gnommen hab, war ihre Hormoncreme 😮
Wo man normal a Erbsengroße Portion nimmt, hab ich mein Gsicht damit eingschmiert und das hat Fläche 😦

boxasmilyI

*William Shakespeare