Roooooooobert!!!!!!!!

Nein ich rufe nicht nach einem Geißlein! Ich brauch wieder mal einen Tischler! Einen der sich auch auf Reparaturen versteht. Keine neue Wohnungseinrichtung, nur ein paar Kleinigkeiten. Ich weiß, die Handwerker mögen solche Kinkerlitzchen nicht, aber was soll ich machen? Mein Arbeitsplatz verlangt nach Anpassung, an den heutigen Standard. Im Bad eine Ablage, für die Reinigungsmittel kleine Schränke, für den Balkon ein neues Randprofil und eine Holzwurmbehandlung, für den alten Schreibtisch. Sogar eine ramponierte Holztür, hat er wieder wie neu hingebracht. Nana, das ist nicht alles! Ein Freund von mir hat sich gard die Küche machen lassen und jetzt ist das Wohnzimmer dran 🙂
Ohrensessel rot

Das alles macht Robert Kollross!

Der Tischler machts eben persönlich 🙂 http://www.tischlerei-kollross.at/
Selten hab ich einen Handwerker so arbeiten sehen. Er gehört noch zu denen, die sich vorher eine Schablone anfertigen. Er kommt dann zur „Anprobe“ und schaut ob alles perfekt passt. Und wie! Der muss bei Lieferung nicht mehr herumschleifen oder hobeln. Das sitzt und hat Platz 🙂 Nicht nur seine Genauigkeit ist ein Bonus, zuverlässig und pünktlich sind seine Termine. Die Tischlerei ist es wert, dem „Geißlein-Roooobert“ einen Blick in sein Haus oder Wohnung werfen zu lassen. Er macht das möglich, wo andere sagen: „Das geht nicht“
Restaurierung Kollross

Tischlerei vor Ort

Für so einen Handwerker lasse ich jedes Möbelhaus „verhungern“ – für Qualität zahlt sich eben ein richtiger Tischler aus. Man sollte nämlich nicht vergessen, das manche so ein Möbelstück länger haben, als sie verheiratet sind 😉 Also solltet ihr wieder mal etwas besonderes für euer Heim wollen oder vorhaben, würde ich einen Besuch vom Fachmann empfehlen. Ein paar Stücke seines Schaffens könnt ihr ja gerade bewundern. Und weil ich gerade nichts zu machen habe, hol ich mir einfach ein kleines Zirbenkissen bei ihm ab. Ich mag den stark aromatischen Duft. Die Pinus Cembra wie sie lateinisch heißt, ist für mich eher über die Nase genießbar als über den Gaumen 😉
eh scho wissenBadezimmer Unterbau Pixabay.jpg

Lipstick, Powder and Wine

Wieder mal in eigener Sache. Der Blutdruckmesser ins letzte Eck verbannt, Kosmetik, Nahrung und Mode in den Vordergrund. Auch ich möchte nicht nur fit, sondern mitunter gut aussehen, nona, wer net. Aber bitte, bitte, bitte, bitte, wenn schon Kosmetik, dann wenigstens gut aufgetragen, nicht nur dick. Ich krieg manchmal an Augenkrebs wenn ich Altersgenossinnen begegne. Lippenstift, der in jede Richtung des Gesichtes ausläuft, wie die Farbe eines Aquarells auf nassem Papier.
Blauer LippenstiftI

Meine Damen! Es gibt Konturenstifte!

Und da gibt s nur einen: „Stefanie M“ mit Fingerspitzengefühl leicht aufzutragen und hält den ganzen Tag. Lippenstift verwende ich nur den Super Stay 24Stunden Color von Maybelline Farbe „Rose dust“, passt überall dazu und hält auch wie die Sau. Make Up verwende ich fast nie, den Puder nehm ich in Zuckerform zu mir. Die Konturen meines Körpers haben sich auch ein wenig verlagert. Der Taillengürtel sitzt jetzt bei mir auf Unterbrustweite. Schaut nicht mal so schlecht aus und lässt den Busen auch größer erscheinen. Ausserdem braucht man den Bauch nicht immer einziehen. Was schreib i, schauts selber.

Forever KirnbauerI

 

Der Wein, ja der Wein

Da zähl ich mich schon zu den Weinkennerinnen. Ein Glas Weißwein bei Sonnenuntergang auf der Terrasse oder Balkon, hat schon was. Ein Muskateller mit seiner fruchtigen Note kann einem schon zu einem zweiten oder dritten Glas verleiten. Wenn jetzt die Nächte wieder länger werden bevorzuge ich eher Rotwein. Bei denen meide Barriques Weine, ich hasse den Geschmack. Da lob ich mir meinen Lieblingswein: „FOREVER“ vom Kirnbauer, wenn ich Wein wär, wär ich der.

Hübsche Tiefe und weiche Textur

Ich gehe selten in ein Kabarett. Dafür geh ich gerne zu Weinverkostungen. Lachen darf ich aber erst immer hinterher. Was denen immer alles dazu einfällt ist wirklich erstaunlich.
In der Nase wie am Gaumen dicht. Gute Struktur und dichte. Morbider Charme, kommt erst im Finale lang. Mächtige süße Frucht. Biss sehr fein. Pikant, subtil und sehr lang. Was schreib i, geht´s selber mal auf eine.

 

Schaffnerlos

Ist für Leute wie mich der Supergau. Früher war alles super. Der Uniformierte kam mit der Zange, machte einen auf Hin und Retour und man konnte sich entspannt zurücklehnen. In Zeiten der Personaleinsparungen ist ein Schaffner eben überflüssig geworden. Ticket am Bahnhof kaufen, Gleis suchen, richtigen Bahnsteig erwischen, einer von den Dreien wird´s schon sein A-B-C oder CC und ab wird gepfiffen.
U-Bahn Karlsplatz

Erst die U-Bahn

Ist zwar jetzt auch schon länger her, aber wenn ich zurück denke, muss ich heute noch lachen. Wien am Tag. Weg vom Hotel, runter zur U-Bahn, so schwer kann´s ja doch nicht sein. Oder wären die Wiener gscheiter als wir? Also, Mysterium Kartenautomat. Viele Manderl, groß klein, welcher Platz, Rad oder Kinderwagen. Ich hab halt dann mal gedrückt. Hauptsache bezahlt und wir kommen dort hin, wo wir überhaupt hin wollen.
Wiener Linien Logo

Hat gepasst

War ja doch nicht so schwer. Abends fuhren wir aber doch lieber mit dem Taxi zurück. Und weil es sich für drei Tage und Nächte nicht auszahlt ein Wochenticket zu kaufen, standen wir am nächsten Tag wieder vorm Automat, wie der Ochs vorm Tor. Also wieder Figuren durchsuchen, ahhh, da hammas ja wieder. Zwei Figuren gleich groß passt. Ziel eingegeben und runter die Rolltreppe. Phuu, wir sind „Städter“ give me Fife!
Brauner HundI

Da lag der Hund begraben

Nachdem wir in der U-Bahn sitzen sagt Babsi zu mir: „Wieso ham wir gestern für die selbe Strecke eigentlich weniger bezahlt?“ Hmm, das frag ich mich auch grad. Wir werden morgen nachschauen. Wir haben nachgeschaut. Also mit dem Finger die Figuren entlang und den Preisvergleich gemacht. Uiuiui, da schau i aber. „Babserl du warst gestern a Hund“. Hätte uns das der Kontrolleur verziehen? Schützt Naivität und Provinz vor Strafe? Eh wurscht, guat is gangen nix is gschehn. Trotzdem hätt i gern wieder so an, der sei Pfeifferl in Mund nimmt und das Taferl von rot auf grün dem Lokführer zuwachelt.

HEUREKA! Die Dienstags – Denker

Vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer. Gedächtnistraining brauchen die Alten. Wir nicht, wir sind ja noch nicht alt! Wer braucht schon Fitness im Hirn? Aufmerksamkeitstraining, ja das schon. Merkfähigkeit, das auch, aber Gedächtnistraining is was für Demente. Viele glauben, mit Sudoku und Kreuzworträtsel ist die Sache schon geritzt. Leitln: Das ist genau so gutes Training, wie den Kazachock im Sitzen zu tanzen und glauben davon kriegt man starke Oberschenkel.
Mädchen auf Hocker

Ein gutes Beispiel

Ich bin eine Anhängerin vom „Kategoriendenken“ wie in dem Buch „Stroh im Kopf“ von Vera Birkenbihl super erklärt. Unser Hirn ist ein faules Luder! Was muss es denn noch viel tun? Nummern sind alle gespeichert, der Kalender am Handy installiert und Google macht den Rest. Wir sind dabei das Denken allem anderen zu überlassen. Der nächste Schritt ist das selbstfahrende Auto. Wir werden auch verlernen zu reagieren. Geben wir uns doch nicht total auf!

Zauberwürfel

Reaktion und Koordination

So, wie mit der Logopädie körperliche Übungen die Sprachentwicklung fördert, zeig ich Euch, wie mit speziellen Bewegungsabläufen das Hirnkastl trainiert wird. Unser Hirn liebt Spaß, Gesellschaft und Neues. Alles was nicht alltäglich ist und alles was überrascht. Wie wichtig das Ganze ist, werdet ihr spätestens wieder mal beim Autofahren merken, wenn es schnell zu reagieren gilt.

Zwei Beispiele

Mit einem hohem Reaktionsvermögen gibt man seinen Neurotransmittern die Möglichkeit sich schneller zu verbinden und die richtige Bewegung, sprich auch die richtige Entscheidung zu treffen.

  • Nimm einen Ball und wirf ihn an eine Wand und versuche währenddessen eine Drehung zu machen, bevor du ihn wieder fängst.
  • Bitte deinen Partner sich hinter dich zu stellen. Gib ihm einen Tennisball. Setz dich auf einen Stuhl und fixiere einen Punkt ca. 20 Meter vor dir. Jetzt sollte dein Partner, die Hand mit dem Ball, ungefähr auf höhe Mitte Oberschenkel über deinem Kopf halten, und dann willkürlich den Ball fallen lassen. Du musst versuchen den Ball zu fangen bevor er in deinen Schoß fällt.

Diese und viele andere Übungen werden Eure Aufmerksamkeit und Konzentration um ein Vielfaches erhöhen.

Überall tote Haare!!!

Das ich überhaupt noch leb oder zumindest keine Glatze hab?! Ganz früher ham die Leute gsagt:“Das weiße Punkterl am Ende des Haares is a Stickl vom Hirn“. Gottseidank so wahr wie die Erde eine Scheibe ist. Oder was ist relativ? Tja, ein Haar in der Suppe ist relativ viel. Ein Haar am Kopf relativ wenig. Worauf ich hinaus will, wegen so einer Lappalie lassen sich manche Leute scheiden.
rote Luftballon am Himmel

Beim nächsten Mann wird alles anders

Das Buch hat zwar schon antiquarischen Wert, ist für einige aber sicher noch interessant. Ein Kapitel handelt davon, das die Haare der Liebsten sich überall verewigten, besonders aber im Waschbecken nach der morgendlichen Toilette. Es artete zu einem Machtkampf aus, indem sie ihre Haare im Waschbecken mit der Nagelschere in kleine Stücke schnitt, um ihm zu beweisen, das er seine auch nicht wegputzt.
Goldene Armatur

Ein Haarnetz wie früher

Heureka, das wär des Rätsels Lösung! Kein Haar in der Suppe, kein Streit. Dann muss aber der alte Pyjama auch wieder her. Denkt an die toten Hautschüppchen, die Futter für die Milben sind. Was kann denn noch tot vom Körper fallen? Mann, jetzt fällt mir doch glatt der Sportreporter ein. Nein, so weit will es dann doch keine kommen lassen. Also bevor ihr euch frustriert auf die Pirsch nach dem „Richtigen“ macht: Erst mal muss man sich, nona, selber mögen, dann kann das vielleicht schon genug sein.
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Allein mit mir?

Auf immer und ewig gibt s eh nicht. Vielleicht doch! Vielleicht irgendwann? Vielleicht irgendwo? Ich habe nie auf vielleicht gewartet. Mein Lebensmotto war und ist: Morgen bist Du tot und dann ist Schluss mit lustig. Also, solange es niemanden verletzt oder  Schaden zufügt, traut Euch und wechselt die Position. Allen gerecht zu werden und von allen geliebt zu werden ist ein Ziel, das einem vom zufriedenen und glücklichen Leben abhält.

 

 

Das darfst Du, das darfst Du nicht!

Ja,ja, ich hab´s geschnallt. Ja wer nicht hören will muss fühlen, oder zahlen. Geben ist seliger denn Nehmen, steht doch in der Bibel oder nicht? Geld ist Energie und die ist bei mir immer ein Durchlaufposten. Grad jetzt, hat das Flüssige wieder den Besitzer gewechselt. Wie gewonnen so zerronnen denke ich und finde mich ab damit. Meine Familie und Freunde schlagen wieder die Hände über dem Kopf zusammen.
Glaskugel mit Spruch

Mein Gott, ich bin T- I-doppel G-E-R

Ja, Geld ist Energie, es verursacht Blockaden und Verstimmungen, auch bei mir. Ich kann nicht schlafen und ich kann nicht schreiben. Dennoch werde ich mich dem Zahlungsmittel nie ergeben. Es ist für mich was es ist: Mittel zum Zweck. Ich hab sogar ein Sparbuch. Weil man so was halt hat. Das kommt noch aus der Kindheit. Am Weltspartag war ich die einzige in der Klasse, die für das Geschenk von der Bank eigentlich was hätte zahlen müssen.

Wäschesack

Zeit ist auch Geld

Wenn andere frei haben, arbeite ich. Und das Verdiente geb ich meistens eins zu eins aus. Wenn ich im Restaurant mein Essen bekomme, esse ich das beste zuerst. Ich verstehe wirklich nicht, das man sich das bis zum Schluss aufheben will. Machen die das dann bei allem so? Dann wundern mich manche Gesichtsausdrücke wirklich nicht mehr. Das wird bei mir nie der Fall sein. Bevor ich tot vom Tisch fallen sollte, hab ich den Bissen gegessen.

Roter Kater zwinkert

Fazit

Spare in der Not, da hast du Zeit dazu. Und daher mach ich es so wie es Christine Nöstlinger, in ihrer damaligen Kolumne „Die ganze Woche“ beschrieben hat: Zwei Frauen treffen sich und reden übers sparen. Die eine prahlt mit ihrem Angesparten vom letzten Jahr, da erwidert die andere: „Ich hab allein in dieser Woche das Doppelte gespart. Der Pulli den ich gekauft habe, hätte 79 Euro gekostet, ich hab ihn um 29,90 erworben und die Schuhe statt 129 Euro um 49,90. Und weil wir eine neue Couch brauchen hab ich das Anbot vom Möbelhaus genützt und eine statt 1 999 Euro, um 999 Euro bestellt. De facto: 1 128,20 gespart 😉

In diesem Sinne fällt mir Helge Schneider ein: „Spare froh, Spare froh, ja das macht die Banken froh“ – oder so ähnlich.

Lamour to jour

Ein Sommerhit! Der Sommer, vor der Jahrtausendwende, die totale Sonnenfinsternis. Gottseidank hab ich mein Mammographiebild nicht weggeworfen. Ja, dieser Sommer hat so manches an den Tag gebracht. Leider nicht immer was gscheits. Wenn ich überlege, womit manche ihr Geld verdient haben. Die Schnullerkette zum Beispiel, kein Mensch, auch nicht am Lande, dachte jemals daran. Im Gegenteil, der Sauger wurde an einem dünnen Strick befestigt, und dem Säugling um den Hals gehängt. Ich kann mich nicht erinnern, jemals gehört oder gelesen zu haben, das sich ein Kind damit erhängt hätte. Dann fällt mir die Hochzeit meiner Nichte ein. Der vergessene Fotoapparat. Mein schwarzes Lieblingskleid, als ich das erste mal sah, das die Bettfalten auf der Schulter, nach dem Aufstehen nicht sofort wieder verschwinden.

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Oder Klickklack

Auch so etwas, bis sich die Medien darauf stürzten und als krebserregend eingestuft haben. Wenn man es nicht richtig beherrschte, schlug man sich die Knöchel blau. Wie oft hatten wir Kinder blaue Flecken an den Schienbeinen? Deswegen wurde es sicher nicht verboten. Ich glaube eher, das sich die Generation 68 aufregte, auch mein älterer Bruder zählte dazu. Der sprang Sonntags immer mit Lichtgeschwindigkeit aus dem Bett, wenn wir im Hausflur die Kugeln rekordtaktmäßig aneinander knallen ließen: Klickklackklickklackklick
Partyschild

Der Maschndrohtzaun

Hits! Der Anton aus Tirol mit der Hintermoser Kathi durften bei mir auch auf keinem Feste fehlen. Mein Vierziger, ein Alter, das ich bis jetzt in mir spür. Geistig natürlich 😉 Körperlich bin ich schon ab und an abgespannt um nicht zu sagen verspannt. Rückblickend sehe ich die „Vierziger“ sehr amüsant. Man will „da Wöd nu a Lucka haun“.
Heute, in den Fünfzigern: „Genießen als wär´s das letzte mal“ – die Endgültigkeit wird einem bewusst, besonders, wenn man mit dem Smartphon in der Hand gegen einen Laternenmasten rennt. Darum werden sie jetzt in großen Städten, „mit Matten ummantelt.“
Das nennt sich dann das 2100 Jahrundert oder?