Ein glückliches Leben?

Ohne Zeit und Geld? Wie viel brauch ich dazu? Also ich brauch mehr Zeit als Geld. Zeit zum „Runterkommen“, Zeit mich mit Freundinnen zu treffen und auf alle Fälle, Zeit fürn Friseur 😉 Geld brauch ich nur, um meine wohlgemerkt, niedrigen Fixkosten zu bestreiten. Das bedeutet doch, das ich glücklich sein müsste, bin ich das aber auch? Logisch! Ich schau auf das, was gut ist in meinem Leben. Die Menschen, die mir Wärme geben und kleine Dinge, die mir Freude machen.

Ich bin dankbar

Mein Leben ist nicht rosarot

Dafür meine Gedanken, meine Lebenseinstellung, die mich Dank meiner Frohnatur, vieles einfacher ertragen lässt. Kummer hält sich bei mir nicht mehr lang, den geb ich an der „Garderobe“ ab. Gibt ja genug, die sich das Mäntelchen gerne umhängen um Mitleid und Unterstützung zu bekommen. Nein, ich ignoriere negative Sachen nicht, ich lasse sie nur nicht Oberhand gewinnen. Für eine „Verletzung“ mache ich mir die „Wiedergutmachungen“ selber.

Perlen des Lebens

Das große Wort: Dankbarkeit

Schon als Kind hörte ich den Satz meiner Mutter wöchentlich:“ Ihr seid´s undankbar bis dorthinaus“ , was ich auch immer sie meinte. Ich damals: „Wo ist Dorthinaus?“ Dort möcht ich mal hin, das will ich sehen. Natürlich habe ich verstanden, auch meine Geschwister, obwohl sie genauso dachten: „Sie reagiert schon wieder über“
Das Rad nicht neu erfinden, nur früh genug erkennen, dass es die Kleinsten, nicht wirklich greifbaren Dinge sind, die Glück erzeugen.
Dankbarkeit, Beschäftigung, Familie und Freunde, positive Lebenseinstellung und zu guter Letzt: Ziele

Die Zeit nützen

Drei Dinge, die der glückliche Mensch nicht hat und braucht

Ein Ideal, dem er nachhinkt, ein Feindbild, das schuld ist, daß er nie erreicht was er möchte und die Sicherheit und das Gefühl, nicht am Boden der Realität zu stehen“ oder so ähnlich (Stefan Fleischer)
Ich habe meine Glücklichmacher bald gefunden, falls Du einige meiner Beiträge gelesen hast, wirst Du sie kennen:
Lebensfreude, meine Freiheit noch immer selbst entscheiden zu können, Harmonie in Beziehungen, also kein Streit und meine Einstellung, von allem „genug“ zu haben. Sehen was da ist und nicht was fehlt.
Solange Du jeden Morgen gesund wach wirst, hast Du die Möglichkeit zu ändern, was Du ändern möchtest. Ein anderer tut es nicht! Mach alles so gut für Dich, wie Du es nur kannst.

Tanz einfach durchs Leben

Benutze Dein Gehirn mit Begeisterung

Begeisterung bedeutet: Etwas als sinnvoll empfinden. Bist Du noch begeistert? Kannst Du dich noch für was begeistern? Oder bist Du schon „entgeistert“? Wo kommt Begeisterung überhaupt her?
Der Hirnforscher Prof. Gerald Hüther sagt:“Begeisterung ist der Dünger fürs Hirn“. Schon als Kind, gibt es Dinge, die einem sofort Vergnügen bereiten: Erfolg ohne Begeisterung gibt es nicht, es ist eine „Nebenwirkung“! Im Laufe des Lebens kann diese Freude abhanden kommen. Wenn nix mehr weiter „geht“. Enthusiasmus weg – Nada. Sachen die wir beginnen wollen, aber immer wieder „in die Hose“ gehen, erzeugen Frust.

scho wieder nix?

Woher wieder nehmen, wenn nicht stehlen?

Spass haben! Das Vergnügen etwas tun zu können, ist der Motor. Wenn Du nichts hast, was Dir Freude macht, wird auch die „Begeisterung“ dafür nicht kommen. Wie ein Kind, zwar „haben wollen“, aber dafür nix tun, geht halt auch nicht. In diesem Fall hast Du deine Leidenschaft noch nicht gefunden. Kein Problem, weil es eh so viele gibt? Es gibt aber nur eines was Dir „unter die Haut“ geht und „das ist es“.

Jetzt weiß ich was ich tu

Ich steh in Flammen

Dabei war es nicht mal mein „Einfall“, nein er kam von lovemylife.
Ich glaub ich hab es irgendwann schon mal erwähnt. Es war zwar nicht so, das ich nicht „begeistert“ war, für meine „Sache“ aber auf einen BLOG wär ich nicht gekommen. Und jetzt bin ich so fasziniert und richtig süchtig nach Schreiben, das alle Wanderungen schon ins Hintertreffen kommen. Dabei wär es der Sinn gewesen, diese über meinen BLOG anzubieten. Zwei Dinge sind wichtig seine Begeisterung zu erhalten: Es muss sinnvoll für Dich sein und auch Spaß machen.

Vielleicht mal Blödsinn?

Pläne und Ideen

„Wenn- dann“ denken kann helfen oder auch schaden. „Wenn ich das erreicht habe, bin ich dann wirklich zufrieden?“ Es sollte Dich wirklich interssieren. Richtig motiviert bist Du, wenn Du es nicht des „Beifalls“ wegen tust. Zu sehr auf „Belohnung“ vielleicht Geld schielen, kann auch frustrierend sein. Es sollte Bedeutung für Dich haben, dann kannst Du beginnen! To Start 🙂
„Wer niemals anfängt, wird auch nie etwas zustande bringen“

Fang einfach an

Tag der lahmen Ente

Der „Lame Duck Day“ gedenkt lahmen Politikern, die keine Entscheidungen mehr fällen. Sie dürfen nicht mehr kandidieren, nur mehr die Amtszeit „absitzen“. Auch wir, in unserem Land oder sogar im Bekanntenkreis, haben „Lame Duck´s“, Leute die nur quacken, aber nix ausrichten. Reden, reden, reden und nur heiße Luft heraus bringen.

Entenmarsch im Papageientakt

Andere reden, da hab ich dreimal angefangen

„Ich könnte so viel tun, wenn ich nur wüßte was ich will“ – tja und davon gibt es leider zu viele. Es geht aber nix weiter. Es sind auch die, die behaupten, wenn sie ein abstraktes Bild betrachten: „Das könnt ich auch“ – aber gemacht hams bis heute keins. Oder, dieser Satz zum Motivieren: „Wer soll denn das kaufen, ich nicht!“ Lieber LAME DUCK, für dich sind solche Sachen gar nicht gedacht. Du bist der, der in der Gesellschaft nur „mitgezogen“ wird.

Närrische Enten

TUN statt Reden halten

Doch, manchmal ist bei mir der Mund auch schneller, als ich handeln kann. Ich noch abwarten möchte, die Sache genauer betrachten. das dauert bei mir aber nicht bis zum nächsten Hirnfurz, sondern wird in den nächsten Tagen verworfen oder begonnen. Learning by Doing ist meine Devise, denn: „Ich hatte noch nie Angst vor Fehlern“ – Scheitern ist zwar nie gefragt, aber ohne Versuche, kommt man nicht weiter. Im Gegenteil, man wird besser! Worin ich besser geworden bin? Ich kann Menschen besser einschätzen und ich weiß wozu ich noch alles fähig bin 🙂

Flugente 😉

Ich gehe später nicht in Pension, sondern einmal um die Welt

Ich setzte mich nicht unter Druck, ich lass es „kommen“. Wo immer ich sonst ungeduldig bin, kann ich bei entscheidenen Dingen warten, aber nur kurz 😉 Sämtliche Ratschläge, ob von Freunden oder Gleichgesinnten, können meine Lebenserfahrung nicht verdrängen. Ich verlass mich auf mich, ich bin mein eigener Coach. Und wenn Du mal Entscheidungshilfe brauchst, dann geh mir mir den: „Wildholzweg – mit den 6 Hüten“
6 Hut Methode von De Bono – Kreativitätstechnik
Hüte oder Kapperl in sechs verschiedenen Farben, denen auch Eigenschaften zugedacht sind. Hier kommst Du sicher auf einen grünen Zweig 🙂

Warum Neujahrsvorsätze nicht gelingen

Wenn Du etwas wirklich willst, brauchst Du den Jahreswechsel nicht! Wenn Du etwas wirklich willst, machst du es sowieso. Also, geh das Neue Jahr ruhig an. Am Neujahrstag, schreibe ich meinen Kalender um, das heisst, ich übertrage die Geburtstage wichtiger Menschen in meinem Leben, in den neuen Kalender. Termine, die ich schon gemacht habe und Dinge, die ich zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt haben möchte.

Ich hab immer nur einen

Einen Vorsatz, den ich auch so schnell wie möglich, umsetzen will. Meine Devise ist: Beim Menü, nehm ich auch einen Gang nach dem andern und esse nicht alles gleichzeitig. Es ist vorgekommen, das ich mein Vorhaben, mein Ziel nicht erreicht habe, bin ich deswegen depremiert gewesen? Nein! Depremiert werde ich, wenn ich nichts Neues mehr beginnen könnte. Wenn ich keine Ziele mehr hätte.

Warum sollte es nicht funktionieren?

Einer meiner Lieblingsmetaphern, ist die Frage, die mir ein Sportpsychologe, bei einer meiner Ausbildungen gestellt hat:
„Wenn ich Dich auffodere, auf den Stuhl zu steigen und dann, von diesem zu springen, würdest Du dich trauen?“
Meine Antwort:“Sicher“
Nächste Frage: „Wenn ich den Stuhl auf den Tisch stelle, würdest Du auch von da runter springen?“
Meine Antwort: „Sicher“
Nächste Frage: „Wenn ich den Stuhl, auf das Dach stelle, würdest Du auch da, vom Stuhl springen?“
Meine Antwort: “ O Gott, nein!“
„Warum nicht?“ Meine Antwort: „Weil ich mich verletzen könnte“
DAS IST NICHT GEFRAGT! War seine Antwort.

Dann fiel mir Hermann Maier ein

Wie er, trotz aller Prognosen, wieder auf dem Stockerl stand. Heut, wenn ich wieder mal hadere und Angst vor dem nächsten Schritt habe, dann denk ich an den Stuhl am Dach. Wo ist der Unterschied, ob der Stuhl am Dach oder auf dem Boden steht? Der Abstand, vom Stuhl zum Boden, ist der selbe! Vor allem, wenn es ein Flachdach ist 😉
Der AHA Effekt, für mein weiteres Leben.


Mein Leben in der Fünfzehnten Stunde

Das 56. bis 59. Lebensjahr, die Fünfzehnte Stunde. Sie bestätigt das Gerücht, dass das Leben immer schneller verrinnt und mich zwingt, die „was bleibt“ Frage zu stellen. Der Autor Andres Salcher, will die Möglichkeit geben, das Leben, mit neuen Augen zu betrachten. Ein Tag im Leben, eine kleine Einheit, in der viele immer noch nicht wissen, was sie damit anfangen sollen. So als gäbe es eine Endlosschleife. Zwei bis vier Jahre sind also eine Stunde und ich lebe gerade in der Sechzehnten. PhotoMIX-Company Pixabay

Eine war eine Gute Zeit

Auch wenn manchmal viel Stress dabei war. Ich hab gelernt jede Stunde zu geniessen und mich noch weniger um das Getratsche oder gar Gedanken, der anderen zu kümmern. Tut gut, kann ich nur sagen. Nicht darüber nachzudenken, ob dies oder jenes für Aufregung sorgen würde. Ganz im Gegenteil, manchmal lege ich es bewusst darauf an 😉 Um wachzurütteln und zu sagen:“He! Schau mal, wie ein Leben ohne Angst ausschauen kann!“Lila

Jetzt in der Sechzehnten

Das 60. bis 63. Lebensjahr. Diese Stunde fordert den Lebenssinn, neu bestimmen und nichts verdrängen. Alles in allem, wie ich es lebe. Meine jetzige Leidenschaft zu schreiben, wird mich noch lange begleiten, bis ich kein Verlangen mehr danach habe. Wird wahrscheinlich nicht mehr passieren, weil es seit langem wieder etwas ist, das mich schon morgens mit Freude erfüllt.Frühstück

Der Rest, noch ca. acht Stunden?

Im Schnelldurchlauf, denke ich daran sie so zu erleben.

  • 64. – 66. Lebensjahr: Die siebzehnte Stunde als Geschenk sehen und auspacken
  • 67. – 69. Lebensjahr: Die achtzehnte Stunde, anderen Menschen positiv weitergeben, dass es immer weiter geht.
  • 70. – 72. Lebensjahr: Die neunzehnte Stunde, wenn, alleine Leben zu können und mir selber ein guter Freund zu sein.
  • 73. – 75. Lebensjahr: Die zwanzigste Stunde, trennt unerbittlich die Glücklichen, die ihr Leben lang Lernende und die Nichtlerner, deren Feuer der Neugier, schon lange erloschen ist.
  • 76. – 77. Lebensjahr: Die einundzwanzigste Stunde, soll erinnern, dass Gesundheit das Wertvollste ist und wir es schätzen sollten, solange wir sie besitzen.
  • 78. – 80. Lebensjahr: Die zweiundzwanzigste Stunde, erteilt die Lektion, ob ab der fünfzehnten Stunde die entscheidenden Dinge für ein gelungenes Leben richtig waren.
  • 81. – 82. Lebensjahr: Die dreiundzwanzigste Stunde stellt die Aufgabe, dankbar zurückzuschauen und anzunehmen was wir getan haben.
  • 83. Lebensjahr: Die vierundzwanzigste Stunde soll jeden Tag als Geschenk betrachtet werden und darauf hoffen lassen, dass morgen ein neuer, guter Tag beginnen wird.Frau schickt Küsschen

Die fünfundzwanzigste Stunde wird es so, für niemanden geben, daher sollten wir uns gewiss sein, dass unser Leben schon früher enden könnte und versuchen, jeden Tag mit Neugier, Freude und Leidenschaft zu leben.
Ich kann Dir das Buch nur ans Herz legen, um sich nicht immer wieder die gleiche Frage zu stellen: „War´s das jetzt?“

Wo ist mein Platz an der Sonne?

Da gibt es nicht nur einen. Es ist der Platz, wo ich gerade zur Ruhe komme. Das kann sogar hinterm Steuer sein. Nicht nur einmal, sind mir beim Autofahren gute Ideen oder Gedanken gekommen. Wenn ich überlege, welche Platzerl mir am besten gefallen und wo ich am schnellsten „runter komme“ ist es am Wasser. Vielleicht liegt es daran das ich Wassermännin bin?

Nachmittag beim Halli-Galli
Bei Galls Schirmbar zum Sundowner

 

Keine Gefahr am Wasser?

Das möcht ich zwar nicht behaupten, wo ich doch fast zweimal schon ertrunken wär. Doch das Wasser hat für mich den „Reinheitsgrad“ schlechthin. Selbstverständlich „bewegtes“. Ob es das Bacherl, der Fluss oder klar doch, der Attersee ist. Nur schaun, macht mir schon ein gutes Gefühl. Es macht sauber und das bei mir, nicht nur den Body. Meine Gedanken fließen und ich hab schon des öfteren meinen Miesepeter reingeschmissen. Nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn.

Fuerteventura am Strand
Dezember Fuerteventura

 

Manchmal auch traurig

An manchen Tagen kann es sein, das meine Leichtigkeit mitgerissen wird und auf einmal Tränen fließen. Warum kann ich auch nicht sagen. Aus heiterem Himmel fallen mir dann Erlebnisse ein, die ein tiefes Loch in mein Herz geschlagen haben. Und wenn ich mich dann so dasitz, erschrick ich selber und sag meinen Zaubersatz: „UND AUS!!!“

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Steinbach am Attersee

 

Nur mehr Platz für schöne Erinnerungen

Solange bleib ich auf dem einen Fleck sitzen, bis eine meiner schönen Erinnerungen den Abschluss macht. So wie andere ohne Streit zu Bett gehen, so geh ich vom Platz meiner Sonne wieder weg. Fällt auch unter Rituale, jeder sollte Plätze in seinem Leben haben, die er mit guten Erinnerungen verbinden kann und Plätze meiden, die sofort traurige Augenblicke hervor rufen. Auf den Bildern seht ihr meine Favoriten. Es müssten „Kuhlen“ von mir vorhanden sein 🙂
Ich saß alleine auf einem Spielplatz, auf der Schaukel, als ein kleines Mädchen zu mir kam… Es sah mich schaukeln, und meine Tränen. Es fragte mich: „Warum weinst du?“ Ich sagte „Wegen der Liebe!“ Das kleine Mädchen schwieg kurz und fragte mich dann „Was ist Liebe?“ Ich sah es an und versuchte ihr zu antworten… Ich dachte kurz nach und sagte dann: „Liebe ist Trauer!“ Sie meinte kurz drauf: „Nein, das ist es nicht!“ Sie berührte mich sanft im Gesicht und schaute mir in die Augen. „Liebe ist unendliches Glück. Denn das wunderbarste, was du je lernen kannst, ist zu lieben und wieder geliebt zu werden und dass du weinst, zeigt mir, dass du lieben kannst, also solltest du froh darüber sein. Denn es gibt auch Menschen, die haben nie zu lieben gelernt, also lache lieber! Denn du kannst lieben!“ Mit diesen Worten ging das Mädchen… Ich trocknete meine Tränen und wollte sie fragen, woher sie diese Weisheit hat, doch ich konnte das Mädchen nicht mehr finden. https://www.likemonster.de/ich-sass-alleine-auf-einem-spielplatz-auf-der-schaukel-als-ein-kleines-maedchen-zu-mir-kam-es-sah-mi

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Unterach am Attersee

PS: Ich muss los, die Schaukel wird frei 🙂

Strandbar Geli I
Blick von der Schrimbar Geli Weyregg

 

 

 

Pump it up – Upper-Moments

So lang ist es noch gar nicht her. Der Sommerhit 2004! Dabei dachte ich, es war in den Neunzigern. Gestern war ich wieder mal in Stimmung, aber nicht nur ich, sondern alle um mich herum. Direkt beim See, auf der „Römer-Sitz-Platz-Gelegenheit“- den Spritzwein in der Hand, die Musik im Hintergrund, wartend auf den Supermond. Melodien, die Laune machen und zum mitsingen verleiten. Falsch natürlich und laut: „Coooordula grüün“ – ich hab dich tanzen gesehn.
Weyregg Sundowner 2

Da brauch ich keinen Gardasee

Wenn neben der Schirmbar, ein kleiner „Pop Up-Store“ abgehalten wird, Modenschau inklusive. Selbstverständlich hab ich wieder zugeschlagen! Weiß, weiß, weiß, sind alle meine Kleider. Wo und wann ich das wieder anzieh, ist eine andere Sache. Zur Zeit hab ich eher das Problem, was ich wann auszieh. Ja, ich stehe zu meinem Alter, aber nicht zu meinen Oberarmen! Da renn ich manchmal verzweifelt, nah am Hitzetod, in der Gegend rum. Nein, ich zieh das Jackerl nicht aus!
Selfieladen 8

Wenn ich mal siebzig bin

Dann, ja dann geh ich dann ungeniert im Top flanieren. Eigentlich müsste ich meinen  Schrank nochmal genau durchchecken. Da liegen schon ein paar Leichen drin. Ab und zu probier ich wieder mal einen Teil. „Der Herr gebs mir im Schlaf“ – NEIN – das geht nicht mehr. Warum tu ichs nicht weg? Na, weil ich mir denk, manchmal im Finstern gehts ja noch. Eine Freundin von mir, ist da auch nicht viel rigoroser. Die hat glatt einen Schrank voll, mit Klamotten, wo sie tausendprozentig nie mehr reinpasst. Sie sagt: „Die sind so wunderschön, das kriegst du hier nirgendwo, auch wenn ich es nicht mehr tragen kann, dann sollns mir´s drauflegen, wenn ich im Sarg lieg.“
Mädchen im Abendrot

Upper Moments zählen

Also, überdenk ich meine Einstellung und komme zu dem Schluss:
„Selbst Kleider aus guten Perioden des Lebens sollten nicht verwahrt werden, denn man soll nicht in altes Glück zurück kriechen. Es ist somit Kraftvergeudung, alte Kleider zu tragen, sich mit seinen eigenen Leichenteilen zu bedecken.“
Prentice Mulford (1834 – 1891), US-amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer
HILFE – I SCHMEISS OIS WEG; AUSSER DES, WAS I GESTERN KAUFT HAB!

Mensch ändere Dich! (nicht?)

„Alle Sinne nehmen ab, nur der Starrsinn nimmt zu“ – ein Spruch den ihr bei mir immer wieder zu lesen oder zu hören bekommt. Schön wäre es ja, schlechte Gewohnheiten oder Charakterzüge zu eliminieren. Es gehört viel Disziplin dazu, dagegen anzugehen. Die wichtigsten Eigenschaften, die eine starke Persönlichkeit ausmachen, sind die sogenannten BIG FIVE. Diese zu stärken, ist die „Königsdisziplin“ im Leben. Ich rede hier von:

  • Aufgeschlossenheit
  • Gewissenhaftigkeit
  • Extrovertiertheit
  • Verträglichkeit
  • Verletzlichkeit

Delphin und Mädchen Pixabay

Aufgeschlossenheit oder Offenheit

-anderen und Neuem gegenüber. Interessiert an Dingen, die man noch nicht kennt. Offenheit beinhaltet keine Angst vor Gefühlen. Positive sowie negative Eindrücke erst zu hinterfragen und dann reagieren. Nicht gleich alles ablehnen, was man noch nicht kennt oder gesehen hat. Damit hab ich Null Problemo!
Alt war gestern

Gewissenhaftigkeit oder Pedanterie?

Wie jeder weiß ist das ein kleiner Schritt. Für mich zum Beispiel ist Gewissenhaftigkeit verbunden mit Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Diskretion. Ein Punkt an dem ich noch feilen könnte, ist meine Ungeduld. Sie hindert mich manchmal daran, etwas ganz exakt auszuführen. Oiso – i bin ka UMSTAUNDSKRAUMER 😉
Press The Button

Extrovertiertheit und Begeisterungsfähigkeit

Laut Wikipedia ( Psychologie)sind extrovertierte Menschen: gesellig, aktiv, herzlich, optimistisch und heiter. Daher empfänglich für Anregungen und Aufregungen. Ja, muss ich auch zugeben: Aufregen kann ich mich noch schneller, leider.
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Verträglichkeit

bedeutet: verständnisvoll, kompromissbereit, mitfühlend und wohlwollend sein. Mein Harmoniebedürfnis ist mindestens eine Handbreit über meinem Haupt. Daher wird meine Nachgiebigkeit oft in Mitleidenschaft gezogen.
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Wobei ich schon bei der Verletzlichkeit bin

„Sei nicht so empfindlich“ – heißt es da. Bréne Brown, eine amerikanische Autorin psychologischer Schriften zur Lebensführung, beschreibt es in einem ihrer Bücher so:
„Verletzlichkeit ist der Kern aller Emotionen und Gefühle. Zu fühlen heißt, verletzlich zu sein. Zu glauben, Verletzlichkeit sei Schwäche heißt, Gefühle für etwas Defizitäres zu halten. Indem wir uns gegen unsere Emotionen aus der Angst heraus abschotten, dass wir einen zu hohen Preis für sie zahlen könnten, entfernen wir uns von dem, was dem Leben Sinn verleiht. (…) Wir wünschen uns mehr Freude im Leben, aber gleichzeitig können wir die damit einhergehende Verletzlichkeit nicht aushalten.“

Genau das können wir, wir, die an die Sechzig sind. Wir haben gelernt damit umzugehen und aus unserer „beleidigten Leberwurscht“ a Blunz gmacht.
Verletzlichkeit macht eben stark.
PS: Googelt Euch mal ein paar Persönlichkeitstests – viele Unternehmen arbeiten damit!

 

 

 

 

 

 

Meine 7 Tipps für noch viele glückliche Jahre

Juli, der Siebte Monat im Jahr, eine gute Zeit, vieles zu überdenken. Die Sieben, eine Schicksalszahl, symbolisiert Veränderung und die Summe von Drei und Vier = Geist und Seele, also das Menschliche. Da schau ich doch, welche sieben Dinge, ich für meinen Geist und Körper tun kann, weil: Wer will schon alt werden? ICH-ICH-ICH!!! und gesund natürlich, Logo. Was gehört zum gesunden „Altern“?

Ich mit Zentimeter

  1. Gehen mit Hirn! Fit sein, bedeutet beweglich bleiben. Einfaches Gehen kurbelt den Nervenzellwachstum und Bildung von Neurotransmittern an. Beugt Depressionen vor und hilft Stresshormone abzubauen. Stress, wenn er über längere Zeit anhält, kann, die von allen Seiten, gefürchtete Demenz begünstigen.
    Da wär doch ein „BRAINWALK“ der beste Einstieg.DenkblasenI
  2. Berührung braucht der Mensch! Körperliche Zuwendung wirkt besser, als zig Medikamente. Wer´s nicht so „persönlich“ mag, sollte sich wenigstens ab und zu massieren lassen. Entspannen und geniessen.
  3. Im Alter sinkt der Kalorienbedarf. Viele Ü 50er wundern sich, wenn sie auf einmal zunehmen, aber nicht mehr essen als früher. An die Damen: Der Wechsel ist nicht Schuld. Es ist das Essverhalten und zu wenig Bewegung.
  4. Jung und alt, das passt net zsamm, hams gsagt. Wohnen vielleicht, die Gesellschaft Jüngerer, hält jung! Sie jammern nicht ständig, sondern sind neugierig und unbeschwert.
    Also: entweder Babysitten oder Freizeitgestaltung mit Jüngeren.Brixen
  5. Spare in der Not, da hast du Zeit dazu! Sparen beim Essen. Ab und zu, mal ein Abendessen auslassen oder nach 16:00 Uhr gar nichts mehr essen. Das beugt Zellschäden vor und aktiviert diese, dann sogar zur „Verjüngung“
  6. Gehen und Schauen, am besten nach vorn! Mindestens 4 x pro Woche, einen flotten Walk hinlegen. Einfach Spazierengehen, Du wirst staunen, wie fit Du dich schon nach einer Woche fühlst.
  7. Das Wichtigste: Das Frühstück – der Morgenstarter! Lass Dir Zeit, geniess es, mach Dir ein Omlett, vielleicht frischen Orangensaft und beginne so den Tag. Der Saft enthält genug Vitamin C und das Luthein im Ei hilft beim „Schauen“ 😉

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Meine Top 6 im Juni

Mitte des Jahres und da verändert sich was, wieder mal mein Denken. Manches regt mich nicht mehr so auf, es stimmt, ich kann die „Gelassenheit“ des „Alters“ schon spüren. Es ärgert mich nicht mehr, wenn andere über das meckern, was sie selber eh nie so hingebracht hätten. Ich spare mir meine Kommentare weil, wen interessiert es überhaupt? Genau, darum schreib ich auf: „MIR WURSCHT“ und orientiere mich an etwas Besserem.
Feuerwehr

An meine Top 6

  • 1. Bindung: Bindung ist für mich, zu jemandem stehen, zu ihm halten. Vertrauen und helfen, wenn Hilfe gebraucht wird, soweit ich kann. Auch mal anpacken, wo andere keinen Bedarf sehen, beziehungsweise, sich nicht dafür zuständig fühlen. Wie früher schaff ich das auch nicht mehr, meine Erholungsphase hat sich schon verdreifacht.
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  • 2. Führen: Verantwortung übernehmen, meinen Standpunkt vertreten und trotzdem loyal zu sein. Gruppenführung ist mein Hauptthema. Für gute Stimmung und Sicherheit sorgen. Das „Gleichgewicht“ unter den Teilnehmern immer im Auge behalten.
    Brixen
  • 3. Das Johannisfeuer: Jedes Jahr beobachte ich die Feuer um mich herum. Etwas mystisch, die kürzeste Nacht eines Jahres, weil mir da wieder mal bewusst wird: Das Halbe ist schon rum.
  • 4. Die Lust am Leben: Wie immer: Das JETZT geniessen. Das laue Lüfterl am Abend und so oft wie möglich, beim See sitzen. Das am liebsten im „HALLI-GALLi“oder „Cafe Klimt“
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  • 5. Den Tag nützen: Jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht nur Reden schwinge, sondern TU! Sobald sich eine Gelegenheit bietet, fröne ich der „Leichtigkeit des Seins“. Tu was ich am liebsten tu und das ist nicht nur rumsitzen, sondern meiner Leidenschaft oder Hobby, wenn man so will „nachgehen“
    Klotzen nicht kleckern
  • 6. Ans Nichtstun! Dennoch keineGehirnferien! im Gegenteil, da kommen die unmöglichsten Gedanken, im Idealfall: Geniale Ideen. Also tut´s auch ab und zu: ausrasten, schlunzen, tagträumen, pausieren, entspannen, wie immer Du es nennen willst.
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So hab ich jeden Monat meine Prioritäten, keine Verpflichtungen. Manchmal schaffe ich alle, manchmal nicht mal eins.
So ist das Leben eben und das Leben ist schön, für mich 🙂