Es kann weitergehen

Es sollte weitergehen. Lange nicht mehr, hat mich etwas so blockiert, wie diese sogenannte: „Spezialoperation“. Wie kommt man auf einen solchen Namen, für diese mittelalterliche Gräuelaktion? Jetzt, müssen viele zum Fenster hinausdenken können, denn die bisherige Gangart, macht keinen Sinn mehr. Meine Freiheit größer zu denken, bröckelt weg. Es bereitet mir Schwierigkeiten, sämtliche Ideen nach jahrelangen Vorbereitungen, umzuschmeißen. Dabei hatte ich in der Pension, noch so viel vor.

Wenigstens das Schreiben bleibt mir

Haben es andere geschafft, über dieses Medium zu motivieren,
warum nicht ich? Aufheiterung über die Grenzen, aus dem Dorf heraus. Mich mit beiden Händen am Schopf packen und die erprobten Methoden mit Humor weitergeben. AHA – Erlebnisse, die sogar einen Siebenschläfer aus dem Koma holen. Anfangen noch kreativer zu denken und unseren Fertigkeiten, dem Genie in uns, neues Futter geben. Meine größte Portion ist das Zuhause, meine Wohlfühloase, mein Bunker. Hier fühl ich mich sicher und ungestört. Auch du solltest so einen Platz haben.

Wir erschaffen unsere neue Welt

Eine kluge Frau meint: „Hab nur solche Klamotten im Schrank, die, wenn es sein müsste, sie bis ans Lebensende tragen möchtest“. Wenn ich heute eines weiß, Schreiben ist mit Abstand, ab jetzt meine Lieblingsbeschäftigung. Ergo, Schockstarre aufheben und wie so oft im Leben, wieder umdenken. Meine geistige Anspannung mit einer Phantasiereise „entblocken“, umgemünzt: Das Geschriebene ist ja da, also: Wieder mal gedanklich „ausmisten“
„Früher hieß es Doppelherz, heute ist es Doppelkick“ – Stefan Wittlin.

Zur Zeit nur online

Gibt es meine motivierenden, animierenden und aktivierenden Geschichten. Schuld ist nicht nur der Egomane im Osten, sondern auch der PINK MOON im April. Er strahlt zwar nicht Pink, aber der Phlox, im Mondschein.
Über den Mond bin ich zu den Dakota Indianern gekommen, für die zählt im April nur diese Weisheit:
„Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab!“

Hilft da Plan B?

Eine aufgezwungene Veränderung? Wenn Freunde nach der Scheidung raten: „Jetzt solltest du immer wissen, wo der nächste Hofer ist“, ist das keine Hilfe. Mein Plan B versinkt heute im Chaos der Gedanken, ich würde am liebsten auf und davon. Vielleicht auf den Mond, aber wenn sich alles weiterhin so aufschaukelt, haben wir sowieso bald die selben Bedingungen. Muss ich das akzeptieren? Mich aber gleichzeitig fragen, wie? Die Betonung liegt auf MUSS und darum macht sich Stillstand breit, im Oberstübchen. Mir wird wieder mal klar, was eine „Blockade“ ist.

Wie hilflos in den Wehen

Komischer Vergleich? Nein, da muss Frau auch durch. Wenn der Schmerz auch unerträglich wird, dass Kind „muss“ raus. In eine Welt, die, wie wir sehen, nur mehr wirtschaftlich und militärisch regiert werden kann. Diplomatie, eine Farce, denn für die Hälfte der Menschheit, geht´s ja schon lange nur mehr ums überleben. Wie und wo soll das enden, wenn die Leidtragenden nur Frauen und Kinder sind? Was soll ich mir denken? Menschen egal, Klima egal, Natur, sowieso? Diese Tatsachen verdrängen und nicht am Verzweifeln sein, da würde einem jegliche Empathie fehlen.

Beten allein, wird leider nicht helfen

Rat meines Onkels, Diakon: „Wenn du aufrichtig darum bittest, dann geschieht es auch“ – Lieber Onkel, wissen das die anderen auch? Pläne für die Zukunft, kann man eine Zeitlang vergessen und Plan B gleich mit. Besser in Plan C stecken und helfen wo man kann. Mit unterdrückten Tränen „Rotenasenlaune“ verbreiten. Sarkasmus hat ja unseren Müttern und Urgroßmüttern auch geholfen, also: Jetzt erst recht!

Im Kopfkino wird sich die Geschichte wiederholen

Ein Szenario, dass alles andere für unannehmbar hält, könnte doch sein:
„Kriege mögen die anderen führen, du, glückliches Österreich, heirate“.
Aufstieg der Habsburger durch erfolgreiche Heiratspolitik. Eine Regenbogenparade für die Politiker. Es könnte ja wie überall, alles nur Fassade sein? Dann wäre Kuppeln einen Versuch wert, um so die Völker zu vereinen.
Mister Osten und Westen die Gelegenheit geben, sich eventuell kurz zu verlieben? Aber nein, hier wir der starke Mann markiert, der sich demonstrativ nicht vom Tisch erhebt. Auf Macho gemacht, aber nicht, um Frauen an den Herd zu hetzen, sondern Soldaten an die Front.

Ich hab das Erste Mal Angst

Angst vor Morgen, der Unberechenbarkeit eines Despoten und der Gleichgültigkeit meiner Umgebung. Schäme mich für die Ignoranz, die an den Tag gelegt wird. Auch meine Haushaltsgeräte geben den Geist der Reihe nach auf. Überlege, ob ich überhaupt noch neue kaufen, den Zahnarzttermin heute wahrnehmen soll und Kronen machen lassen? Wozu? Ich würde nicht mal „a scheene Leich“ abgeben, weil alles verglüht und verkohlt ist.

Hier wird nicht rational gedacht

Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, braucht man nur den Kopf unterzutauchen und tief Luft holen, AUS! Das hat dieser Wahnsinnige im Osten anscheinend vor. Ich hab Weltuntergangsgedanken, mein Optimismus weicht der Realität. Vor einer Woche noch, haben wir am Stammtisch diskutiert und die Männer gemeint: „Das traut er sich nicht“ und, hat er! Der nächste Schritt wird ihm auch keinen Beinbruch kosten. Ich bin in den Sechziger geboren, Neustart von drei Generationen, Aufschwung und Optimismus. Krieg, der war einmal und wenn, ganz weit weg.

Was wird bleiben?

Mein „Geschreibsel“, wird das Einzige sein, was von mir, übrig bleibt. Ja, ich könnte auch so tun, als ob nix wär, weiterhin den „Klassenclown“ spielen. Hinwegsehen und mit den anderen im Orchester, wie auf der Titanic, Unterhaltungsmusik spielen. Mir ist aber nicht danach, mein Gen, das Mitfühl-Gen und der Freiheitsdrang, halten mich davon ab. Wollte mich noch nie „gängeln“ oder über mich bestimmen lassen. Wenn wir das Szenario überleben, wünscht ich mir, dass jeder unter uns, in Dankbarkeit und Zufriedenheit versinkt. Wünschte mir kein Jammern über das Brot von Gestern und das schlechte Fernsehprogramm.
„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden, ist ALLES NICHTS“ – Willy Brandt

Ich werde umdenken

Heute den letzten Beitrag auf Facebook teilen. Beten und hoffen, dass alle Oligarchen den Mut haben, die Eier, ihre Hand zu heben, um damit auch Menschen in ihrem eigenen Land, ein gutes Leben zu ermöglichen,.
Wer das von mir nicht erwartet hat, hat mich nie gekannt.
„Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende“
John F. Kennedy