Sie hat noch genug Geheimnisse

Sollte jemand Bedenken haben, dass Frau Gertrude zu viele private Geheimnisse ausbreitet. Ihr gefällt das elektronische Tagebuch, hat sie doch damals in der Schule schon gerne Geschichten geschrieben. Zwar mit übertriebener Phantasie, denn, wie viel hat eine Vierzehnjährige schon erlebt? Trotzdem nicht uninteressant. Mit Sechzehn hat sie das erste Tagebuch angefangen, im Glauben, dass es unantastbar bleibt. Ihr damaliger Freund war aber ein „Kontroller“ und wollte alles über sie wissen. Also hat er´s gesucht, gefunden, gelesen und das Gemeinste: weitererzählt.

Was machte das für einen Sinn?

Anfangs dachte sie, man muss nichts aufschreiben, besondere Erlebnisse merkt man sich ewig. Leider nein, besonders ihr Hirn, ist ein großer Lügner. Je länger etwas her ist, umso mehr „überschreibt“ es das Alte mit neueren Erlebnissen. Erst wollte sie nur über ihre Wanderungen schreiben und Privates außen vor lassen. Doch die Reaktionen auf einige Artikel waren so überraschend, da musste sie doch einigen „aus der Seele sprechen“. Sie erinnert sich oft an Gespräche, wo Leute sich dafür bedankt haben, dass sie so ehrlich war.

Muss man sich für die Wahrheit bedanken?

Frau Gertrude hat aus ihrem Herzen nie eine Mördergrube gemacht. Die Angst, dass man ihre Gefühle übersehen könnte war zu groß. Heute hat sie keine Hemmungen mehr und gibt mit Nachdruck zu, wenn etwas extra Gefühle in ihr weckt. Leute die sie kennenlernen wollen, sollten gleich zu Anfang wissen: hier wohnt viel Herz. Leider parkt sie es ständig zu nah am Wasser. Daher, falls jemals Aliens diese Welt bevölkern, können sie über Provinzmadame mehr Eindrücke gewinnen, als vom Mann und Frau Gekritzel aus der Raumsonde.

Gefällt mir, gefällt ihr

Zeigt es doch, das man der gleichen Meinung ist oder Applaus für Courage gibt. Also klopft sie weiter in die Tasten, nachdem sie in ihrem „Erinnerungswinkel“ gekramt hat. Möchte Anekdoten zum Aufheitern und Nachdenken aufs Papier bringen. Erkennen wird sich nie einer, ist sie doch über ihr Dorf in der Provinz, nie hinausgekommen.
„Bedenke, in der Provinz ist Regen schon Zerstreuung“

Aktiv gegen schlechten Laune

Angeblich, war ich ein Schreibaby. Muss wohl stimmen, denn auf jedem meiner Kinderfotos, fliessen Tränen. Ich, ein „HansguckindieLuft“ des Kummers? Meine Erinnerungen sind andere und meine „Baustellen“, sind alle fertig. Von der Seele geredet und so abgearbeitet. Wenn mich etwas aus der Ruhe bringen kann, dann höchstens, die Dummheit anderer. Dagegen ist bis heute kein Kraut gewachsen. Also spar ich mir die Luft zum Atmen, dreh mich lieber um und geh. Trotzdem, manchmal, verpufft der Ärger nicht so schnell.
„Über Sachen aufregen, die mich ärgern, regt mich zusätzlich auf, weil es mich im Grunde ärgert, das es mich aufregt“.

„Alles gut?“

Mich beruhigt diese Wortfolge, meinen Bruder bringen sie eher in Rage. Er meint, dass, auch wenn´s gut gemeint ist, es nicht gut ist oder wird. Ich verstehe was er meint, er hatte Krebs. Trotzdem, kann es in diesem Zusammenhang, ein Trost sein: „Es wird wieder gut und es ist zu schaffen“. Sehe ich doch die Flasche, lieber halbvoll, als halbleer. Das Alter und viele Erfahrungen, haben dazu beigetragen. Wer Stress hat, kommt mit Wutanfällen oder Schreitiraden nicht weiter.
Statt „auszucken“, sollte man besser überlegen, was am schnellsten helfen kann. Mit der Realität beschäftigen, die Lösungen liegen oft schon auf der Hand: Probier´s mal mit einer „Anti-Ärger-Strategie“. Wenn die Stimmung kippt, weich aus, hol tief Luft, atme, lächle und frag dich: „Muss ich daran sterben?“

Lass dir deine Gute Laune nicht verderben

Wer das versucht, hat sicher ein Problem! Ärgern bringt da nix, hol lieber den Taschenspiegel raus und halte ihn, in die Richtung des „Ärgernisses“. Alles Negative, wirft das Universum auf das „Objekt“ „zurück“ und du kannst deine Denkweise mit diesem Satz stärken:
„Ich sage, wer mich ärgern darf und das ist: „Selbstverständlich niemand!“
Dieser Gedanke stimmt mich fröhlich. Meine Welt „sauber“ denken und die Kraft, der „Selbsterfüllenden Prophezeiung“ wird sich bewahrheiten.
Darum ist meine Haut auch mittlerweile schon so dick, dass ich gar kein Rückgrat bräuchte. Wetter und Menschen ändern, ist halt genauso unmöglich, wie den eigenen Ellbogen zu küssen.

Was ist mit der Freiheit der anderen?

Ich finde es sehr verwunderlich, dass Menschen auf der Straße demonstrieren, um Freiheit zu fordern. Dazu gibts nur eins zu sagen: „Meine Freiheit hört da auf, wo ich die eines anderen einschränke“. Etwas von anderen verlangen, dass sie nicht respektieren. Ja, hier gehts um die „Impfpflicht“, aber keinen „Impfzwang!“ Sie fühlen sich gegängelt? Ja, ich auch, vom Virus. Wenn sogar Mediziner unter den Revoltern sind, da frag ich mich, was treibt die an?

Macht über die Menschenmenge

Geniessen Zurufe, leider nix Positives, sondern nur, anderen mit Hass zu Schaden. Mich würde auch interessieren, wie viele unter denen einen Job haben? Diese Energie könnten wir gut in sozialen Einrichtungen brauchen. Und wenn wir bei der Pressefreiheit sind, wie ist das mit ihren Berichterstattungen? Sind die wahr und nachvollziehbar? Auch hierzu habe ich einen Spruch und der mir Angst macht: „Gfährlich wirds dann, wenn die Dummen fleissig wern“.

Sie wollen keine Anerkennung

sondern die totale „Macht“ – und dann? Was denken ihre „Mitläufer“? Das sie, wie die 68er auf der Straße Partys feiern können, gegen alles und jedes wettern können? Wer macht dann die „normale“ Arbeit? Wie viel Eigenhass muss in ihnen stecken, wenn er oder sie anfängt zu pöbeln und zu verprügeln? Wo bleibt da die Demokratie? Für diese Leute existiert sie nicht, sie sind für eine Diktatur. Wer würde die wohl anführen? ANFÜHREN, ein passendes Wort, für Individuen, die das, was unsere Großeltern und Eltern geschaffen haben, heute mit Füssen treten. Meine Frage an alle Politiker, warum sieht man so viel Aggression und so wenig Gegenwehr?

Aufruf zum Aufstand

Spätestens jetzt müsste Schluss sein, für Demonstrationen, in denen es jedes Mal zu Ausschreitungen kommt. Wer hat das Gesetz gemacht? Wir? Vielleicht, aber nicht alle, und die, die dafür verantwortlich sind, haben das, so sicher nicht gewollt.
Wir können aufhören das Gespräch zu suchen, sie sind taub.
Wir können aufhören, zu verstehen, für Gewalt gibt es kein Verständnis.
Ich sehe hier nur „Auge um Auge und Zahn um Zahn“ – wofür?
Wir wollen ALLE unser „Altes“ Leben zurück, aber mit Gewalt, Mord und Totschlag?