Eigentlich wollt ich heut die Welt retten

Was heißt heute? Früher wollte ich alles und jeden retten. Jo mei, wenn´s wem schlecht geht. Heute, rette ich nur noch mich. Jeden Tag, gibt es Situationen, in denen ich auf die „Grube“ achte. Kein Misstrauen, eher erfahren, besser, vorausschauend, über den „Tellerrand“ guckend und die Konsequenzen meiner Entscheidungen akzeptieren. Denn hinter dem Teller, steht auch nicht immer gleich der Nachtisch.  Lila

Es interessiert mich wovon ihr träumt!!!!

Ja, ich möchte über Träume sprechen. Es interessiert mich nicht: Wie oft und wie lange ihr zur Hausarbeit braucht, wie viele Salatblätter auf Eurem Teller waren, warum was, wann und wieso nicht geht usw. philosophieren über Dinge, die noch möglich sind. Leider ist das Wort PHILOSOPHIE, in unseren Breiten umgangssprachlich, anscheinend nicht enthalten. Ich als Prediger? Nein, mit Hausverstand vermitteln, wie wichtig neue Erlebnisse oder Unternehmungen sind.

Lieblingsplatz

Wer versteht sie immer gleich?

Wissenschaftliche Statistiken und Forschungsergebnisse? Bluthochdruck, meine Erklärung: Das Herz pumpt mit mehr Druck als es soll. Der nächste Schwall Blut, steht schon vor den Kammern, kann aber noch nicht rein, weil die vordere „Flut“ noch nicht draussen ist. Es entsteht Stau und das führt zu Ablagerungen, Verstopfungen der Arterien, die zum allseits gefürchteten Schlaganfall führen können. Durch Bewegung und „moderate“ Ernährung, leicht in den Griff zu bekommen.

Meine Methode: Storytelling = mit Geschichten den AHA Effekt erreichen.

Agil und I

Nur der Versuch, zählt am Schluss

Gut gemeint und motiviert, über Genuss, die Leute zur Bewegung bringen: Geistig und körperlich mit  „Agil&Vinophil“ 

Mein Angebote:  „Themen-Wanderungen“ : „Plötzlich fällt der Groschen“ uvm. mit anschließender Weinverkostung. Dieser Schuß ging voll daneben 😦 Der Meinung, der Kurort und die Zielgruppe 50 Plus, sind genau das Richtige, um die Leute in der Freizeit, zu begeistern. Einen Anstoß geben, aufzeigen: Leben findet täglich statt. Es war zum Kinderkriegen, niemand verstand, niemand interessierte und niemand nahm Notitz. Ein schlechter Ort, Platz oder Zeit???

AGIL =  geistig und körperlich gewandt

VINOPHIL ist: „Einer dem Weine zugetan“ – „Weingeneigt“

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In großen Lettern: PHILOSOPHIEREN

Anscheinend auch ein gefürchtetes Wort. Es verstand fast niemand. Obwohl die „Kaiserableger“ doch mit viel „Geist“ ausgestattet sein sollen.

Die „Blaublüter“- oder eher Rauschkugeln, zumindest nach einem stattgefundenen „K.u.K. Weindorf.“ habens nicht.

Agil&Vinophil war geöffnet vom 1.April 2014 – 31.08.2014†

Ein paar Impressionen:

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Meinen Dank an Familie und Freunde
Agil und Vinophil in Bad Ischl
einer neuer Treff in der Kaiserstadt – am Foto: Bgm. Hannes Heide signiert den Gästetisch
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Die Jungsters bei der Eröffnung (natürlich nicht die Zielgruppe)
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Schifferlbauen: Arbeitsabläufe besser koordinieren
Tanzen im Regen
2014 ein Regensommer, daher meist allein unterwegs
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Schulgasse 8: Menschenleer
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Auch des Nächtens kein Hochbetrieb
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Dehnen und koordinieren
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Ich trink auf gute Freunde, verlorene Liebe, auf alte Götter und auf neue Ziele, auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war. Darauf das alles endet und auf ein neues Jahr.

Hurra, es tröpfelt

Tröpferltage sind nicht geeignet Agil & Vinoviel in Bad Ischl zu führen. Es gibt Entscheidungen im Leben die ein finanzielles Nachspiel haben. Warum macht man dann so was? Bei mir war es die Unzufriedenheit, die Stagnation, die mir das Leben gerade schwer gemacht hatte. Ich wollte Veränderung. Keine kleine, nicht so in etwa, ich stell das Sofa jetzt in eine andere Ecke. Nein! Ich wollte endlich das machen, was ich wirklich gut kann: motivieren-animieren-aktivieren
Agil I

Einen Treffpunkt

für „Sinnvolle“ Freizeitgestaltung und Motivation auf „höchstem“ Niveau eröffnen. Soll heißen Wandern und wundern, mit anschließender Wein Verkostung. Spaß für Herz und Hirn. Mit jahrelanger Erfahrung als Wanderführerin bei „Single- Wandern“ wusste ich was den Leuten gefällt. Gruppen im Alter von 25 – 65 und eine Teilnehmerzahl von bis zu zwanzig Leuten. Mit diesen Leuten habe ich die Almen und Ausflugsziele um den Attersee bewandert. In den Pausen wurden die kognitiven Fähigkeiten getestet, die ich teilweise wie in einem Bootcamp vorgab. Spiele die das Oberstübchen trainierten, mit anschließender Einkehr, die das Genusszentrum fütterte.

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Die Vorstellung

Nachmittage zu „mach mit Tage“ machen. Trainieren und nebenbei die Lust und Freude am sinnvollen Spiel zu wecken. Leute zusammen bringen, die sonst alleine zu Hause hocken.Und weil der Mensch ein Genusspecht ist, anschließend eine Weinverkostung anbieten. In einem Kurort, wo Zweitwohnbesitzer, Gäste und Einheimische von Angeboten überhäuft werden.

  • Fehler eins: Die Leute nicht befragt, ob es in dieser Gasse Sinn macht
    ich war Nummer fünf in dem Haus
  • Fehler zwei: Mich auf einen dreijahresvertrag eingelassen – Der Veremieter wollte eigentlich fünf Jahre
  • Fehler drei: Zusagen der Bezirkshauptmannschaft nicht schriftlich geben lassen – es war der 30 Dezember, wahrscheinlich schon Vorsilvester
  • Fehler vier: Die Einrichtung falsch gewählt
    Gut gemeint – aber viel zu dominant, die Bar
  • Fehler fünf: Den Namen falsch gewählt, viele dachten an „Pädophil“ – ich hab die Ischler überschätzt

Das Schaufenster von Agil & Vinoviel

Wandern für Faule
Für Alle, die sich zwar mehr bewegen möchten, aber den Schweinehund alleine nicht bezwingen können.
Agil&Vinoviel
Für Alle die gutes Essen und guten Wein lieben.
Älter werd ich später
Für Alle, die dem Jugendwahn den Kampf ansagen.
Anti Sorgen Wanderung
Für Alle, die ihre negative Gedankenspirale entsorgen wollen.
Plötzlich fällt der Groschen
Für Alle, die ihre AHA- Effekte vermehren wollen.
Nur Katzen haben sieben Leben
Für Alle, die etwas Veränderung wollen.
Unterm Strich, zähl ich
Für Alle, die eine kleine Auszeit brauchen.
Denn Herr Rossi sucht das Glück
Für Alle, die glauben, sie haben immer Pech.

„Na, das ist ja super“ waren die Kommentare, derer täglich ich bekam, aber keine Moneten.
Über Anfängerfehler hinweggestolpert die mich später geradewegs  ins aus beförderten. Im nachhinein bereue ich nichts, ausser: „Und wenn man kein Glück hat, kommt dann auch noch das Pech dazu?“

183 Tage

Länger dauerte das Schauspiel nicht! Der Anfang vom Ende, doch ein Aprilscherz? Vielleicht war auch die Schreibweise unglücklich gewählt. Agil & Vinoviel denke ich heute, wäre besser verstanden worden. Am 1.4.2014 eröffnete ich in Bad Ischl ein Geschäft, das leider durch den Bar Charakter (Geschenk vom Schwiegersohn) meine Botschaft nicht wirklich rüberkommen ließ. Die Idee: Halbtags Wanderungen, mit Themen-Vorgaben, die unsere kognitiven Funktionen hauptsächlich 50plus stabilisieren und stärken sollten. Anschließend ein kleiner Imbiss mit Wein Verkostung.
Die Themen wurden jeweils in den Schaukästen links und rechts vom Geschäft bekannt gegeben.
Agil und Vino I

Zur Eröffnung

lud ich natürlich den Bürgermeister und den Tourismus Direktor. Herr Herzog, der im übrigen mit Abwesenheit glänzte, trotz seiner positiven Resonanz zu meinem Geschäftsmodell:“Das passt ja super nach Ischl“ und „endlich passiert was in der Schulgasse.“ Hätte ich auch für jedes: „Das ist ja super was Sie anbieten“- einen Euro bekommen, hätte ich wahrscheinlich nicht zusperren müssen.
Tanzen im Regen

Es war zum Kinder kriegen

Von der ersten Woche an regnete es, was das Zeug hielt. Sommer 2014! Die Gasse entpuppte sich als „Durchlaufposten“ und meine Bemühungen, die kleine Gasse mit Sprüchen zu schmücken, um mit Wortwitz in mein Geschäft zu locken, wurden sprichwörtlich immer weggewaschen. Die erlesenen Weine, meine Aufstriche, nichts konnte die Menschen dazu bewegen, auch nur einen Schritt über die Schwelle zu treten. Das Beste daraus zu machen war da die Devise und ich arbeitete mit dem Wetter zusammen.
Hochzeit am See

Neue Strategie, neue Themen

Es gab auch eine „Wein Lesung“ mit dem Titel: „Zu früh alt, und zu spät weise“. Hier wurde ich auch tatkräftig von meiner Familie unterstützt. Aber was kann so ein kleiner Wurschtl vom Attersee einem bekannten Schauspieler entgegenbringen, wenn man der Stadt Ischl egal is?
„ischlarisch regnarrisch“ – wir lassen uns die Laune nicht verbieten. Ich hatte auch die Kutschen auf meiner Seite, bis der Gemeinde die geniale Idee kam, die Gasse auch für diese zu sperren. So schnell gab ich aber nicht auf, wobei ich im Tiefsten Inneren mein Vorhaben schon scheitern sah.
Agil und I

Ich erstellte einen Wochenplan:

Wochenthemen

Dienstag: Nur Katzen haben sieben Leben!

  • ist es wichtig oder dringend“- unterscheiden können, um wieder mehr Zeit für sich zu haben.
  • Zeiteinteilung

  • Zeitfenster nutzen

Mittwoch: Das schlägt dem Fass den Boden aus!

  • Nie mehr ärgern
  • Bandlstrategie
  • Ein Einwandfreier Tag

Donnerstag: Hirnyoga

  • Mei Home is mei Hirnkastl
  • Eckpunkte merken und staunen
  • Woast as noch

Freitag: „geh mit entsorgen“

  • gehen und gehen lassen
  • schau nicht zurück
  • mit beiden Beinen im Leben

Fortsetzung folgt….
Agil & Vinoviel – 4820 Bad Ischl Schulgasse 8, Tel:0664/ 313 7 844
Agil und VinovielII

Agil & Vinoviel

„A so a Almpartie des is a Gaudi – a so a Almpartie, des is a Freid.“ Rund um den Attersee Wanderungen, Weinverkostungen und Weinlesungen der anderen Art.
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Prost Mahlzeit

Ausgewählte Happen der Region, mit dazu passenden Weinen. Neben drei Weiß, und drei Rotweinen, gibt es auch Prosecco oder Sekt. Selbstverständlich kommen die Biergeniesser auch nicht zu kurz. Partner aus der Gastronomie vom Attersee, sorgen für entsprechende Speisen und Weinbegleitung.

„Ohne Hirn ist alles nix“

Gscheit ist jeder, der eine vorher, der andere eben nachher. Jede körperliche Aktivität löst auch unzählige Aktionen in unserem Gehirn aus. Gedankengänge werden verknüpft und der Sinn einer Sache wird schneller begriffen. Bewegung öffnet den Geist, macht uns dynamischer und damit auch für andere interessanter. Agil & Vinoviel soll aber nicht nur ein Zirkeltraining der Synapsen sein. Mit viel Elan und Spaß gehen wir unserem Zielen entgegen und lassen dabei nicht nur Muskeln und Hirnzellen hüpfen. Nein, auch der Gaumen kommt zum Genuss.
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Ohne Stress und Zeitdruck

einen Nachmittag verbringen. Überdenken was wirklich wichtig ist. Gemeinsame Zeit und sich gegenseitig Freude machen, ist doch das, was jeder gern möchte. Bei einem guten eleganten Wein, der nicht nur Köper sondern auch „Rückgrat“ hat, Unterhaltung und Augenblicke der Harmonie erleben.

Die Wanderungen finden bei jedem Wetter statt (Ausser der Regen kommt waagrecht). Die Verkostungen finden je nach Wetterlage, im Gastgarten oder im Inneren des Wirtsgehäuses statt.

Wir starten jeweils vom Bahnhof Kammer Schörfling
Dauer: ca. 13:00 Uhr – 18 Uhr
Mindest Teilnehmeranzahl 12 Personen
Kosten p. Person: EUR 28,00
Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben.
Sinnvolle Freizeitgestaltung und sinnvoller Weingenuss, auch mal unter dem Motto:

Wein, Weib und Niedergang“.

Inkludierte Leistungen: Weinverkostung incl. 7 Weinproben – Buffet kalt oder warm nach Saison