M – wie Mitte oder der Mittwoch

Seine Mitte wieder finden mit den fünf W´s – Wer – Was – Wann – Warum und Wieso! Im Strudel des Alltags kann man manchmal seine „Mitte“ verlieren. Unausgeglichenheit, Gereiztheit,  Schlaflosigkeit und das innere Gleichgewicht sind futsch! Dieser „Zustand“ will einem sagen, das etwas nicht rund läuft. Passiert es öfter und ist dann gleich wieder weg, kann man sich sagen: „damit kann ich leben“. Dauert es länger und man kann sich erklären warum, probiere das einmal:
Charly Braun und Snoopy

  • WER – ist verantwortlich für die Misere? Sollte es an jemand anderem liegen, wirst du es schwer ändern können, ausser du findest genügend Abstand zu der Person. Sudern kann helfen, wird aber an der Situation nix ändern. Der Vergangenheit nachjammern bringt einen auch nicht weiter. Nutze das, was du im Leben gelernt hast und wähle neue Ziele. Denk daran: Solange du dich beschwerst, wirst du nicht zur Ruhe kommen!
  • WAS – kann man in dieser Lage Positives erkennen? Das Leben geht auf alle Fälle weiter 🙂 Man geht gestärkt, aus dieser heraus. Neue Fähigkeiten und Chancen werden sich heraus kristallisieren. Ich gehe in solchen Situationen gerne hinauf. Hinauf auf einen Berg, es kann aber auch der Aussichtsturm am Lichtenberg sein und schau von oben herab. Das hilft fast immer, seine Probleme oder Sorgen zu relativieren.
  • WANN – Sofort! Nicht wie der Hase vor der Schlange verharren. Du bist alt genug, du weißt genau wann du Hilfe brauchst oder STOP sagen solltest. Handle – ganz egal wie, jede Aktion von dir verlangt auch eine Reaktion vom anderen. Daran wirst du erkennen, wie es weiter gehen soll.
  • WARUM – Weil die Mitte nur da ist, wo Ruhe und Zufriedenheit herrscht. Die gerade durchlebte Phase wird dir sagen, das du etwas ändern sollst. Erkennen ob es eine Möglichkeit gibt, sich zu arrangieren. Wie auch immer. Selbstmitleid und das Schimpfen auf das Schicksal, lassen dich nur in der Situation verharren.
  • WIESO – Weil es immer Überwindung kostet sich von Gewohnheiten zu trennen. Immer wenn Veränderung ansteht, fängt das Hirn und das Herz an nervös zu werden. Kläre erst ab, ob gesundheitlich alles in Ordnung ist und dann leg los! Wehre dich und bewege dich!
    Wandergruppe Pixabay

Immer wieder organisiere ich das Treffen um festgefahrene Situation zu lösen. Probier´s doch mal aus, wenn´s ab September wieder heißt:
„Gehn wir einen Schritt weiter“

 

 

Etwas Neues anfangen, jetzt noch?

Was soll das denn bringen? Zum Beispiel Spaß, Freude und Zeitvertreib? Für viele heißt es nach über vierzig Jahren Job: „Ab jetzt, tu ich nichts mehr!“ Eine Zeitlang mag es ja ganz schön sein, doch irgendwann will man wieder was tun. Was, wenn man in seinem Beruf „voll aufgegangen“ ist? Keine Zeit für Partner und Hobbys hatte und dann kommt der „Pensionsschock“. Was jetzt? Warten auf den Tod? Schwachsinn!!! Ich würde meinen: Erst mal schauen was geht und was geht nicht mehr. Stabhochspringer oder Professor wollen ja doch die meisten nicht mehr werden. Also, was hast Du früher gern gemacht oder wolltest immer schon mal tun?
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Ich hätte da ein paar Ideen

  • Wofür warst du früher Feuer und Flamme?
  • Was hat Dir Freude gemacht hat, dann findest du auch jetzt wieder Zeit dafür
  • Warst Du lieber alleine oder unterwegs mit einer Gruppe?
  • Warum hast du aufgehört? Karriere, Heirat, Kinder?
  • Was wäre so ähnlich? Forsche ein wenig,
  • Ich habe Alternativen, „schnupper“ Dich durch
    Workshops, Kurse, Gruppenangebote
  • Mach einfach mal, kannst ja wieder aufhören, wenn es dir nicht gefällt
  • Probier Neues aus, da lernst Du neue Leute kennen und kommst aus den vier Wänden raus.
    Gemalte Vogerl Pixabay

Das Motiv ist bei jedem anders

Kajak Pixabay

PS: Wie schon mal erwähnt: Ich bin keine Partnervermittlung, sollten sich doch „ZWEI“ finden ist das rein zufällig und mit Humor zu nehmen.
Unterhaltung, Gemeinschaft und Spaß, kein Leistungsdruck oder Wettbewerb, das zählt!

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Was wollt Ihr eigentlich?!

Meine Frage: „Was soll oder darf es denn sein?“ Wenn ich in die Zeitung schau, seh ich eine Veranstaltung nach der anderen. Wandern, klettern, musizieren, basteln, singen, schwimmen und sich selber finden. Na dann kann ja gar nix mehr schief gehen. Langeweile und Einsamkeit hat da keinen Platz. Was, es gibt noch immer jemanden für den das alles nicht passt?

Glaskugel mit Spruch

Was denn, dann?

Vielleicht mal was ausprobieren? Es jammern so viele das dies oder jenes nichts für sie ist, dabei haben sie es noch nicht mal probiert. Wo ist das Feuer der Kindheit? Wo ist der Drang zu probieren oder einfach tun? Wer hat jemals in dieser Phase daran gedacht: aber wenn ich es nicht so gut kann, was wenn es mir keinen Spaß macht? Es war alles wurscht, man hat zugesehen, hat sich selber versucht und es hat einem gefallen oder nicht. Wo ist das Problem?
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Ich mach das einfach!

Ich bin zu alt dafür? Wofür? Was kann passieren? Richtig: ich kann s nicht mehr so gut, oder kann´s überhaupt nicht, na und? Ich probier und schau mir immer wieder Neues an. So viele Erfahrungen die ich dabei gesammelt habe und da war nicht nur Spaß dabei. Manches hat sogar Geld gekostet. Ich bin mal Mitte zwanzig , auf ein Werbeseminar nach Salzburg gefahren. Der Vortragende war einer von den führendensten Werbeagenturen Deutschland´s und ich war nix. Beim Vorstellen war s schon ein bissl blöd, noch dazu wenn man sagen muss was man gerade macht: „Ähhh Hausfrau??!!!“ Da hast dann gleich an Stempel weg.
ABC Star Bloggertreffen 035

Aber ich habe gelernt und zwar viel

Ich hab mich getraut etwas zu tun, wo andere den Schwanz einziehen, wenn ich das so sagen, äähh schreiben darf. Es hat mich gepuscht. Ja, ich bin weder geschlagen, verjagt noch ausgelacht worden. Mag auch sein das ich manchmal übers Ziel hinausgeschossen habe, aber wer kann von sich schon mit ruhigem Gewissen sagen, das was Fendrich so schön singt:
Du fragst di, ob´sd net übertrieben hast
Die Antwort waß dei Spiegelbüd
I kann als Antwort gebn, i steh mit jedem Fuaß im Leben.

In the Summer, the Post going up

Anderswo ist sicher mehr los, glauben wir. In Wien, Salzburg, München oder gar auf Ibiza. Dabei sagen Leute dort, genau das gleiche: Ihre Stadt ist ein Dorf! Sie gehen nicht mehr so viel weg, sie treffen sich lieber zu Hause, mit Freunden. Mal bei dem, mal bei dem. Sie wollen auch nicht mehr so viel Geld ausgeben. Und überhaupt kennenlernen wollen sie auch niemanden mehr. So sprechen natürlich die, die eh „verpaart“ sind. Was aber ist mit den andern, mit mir zum Beispiel?
Schwan am Wasser

Ich bin Alleingeher

Ich als Frau, trau mich schon lange alleine in den Gastgarten oder in ein Cafe zu gehen. Nette Leute treffen, die genau so wie ich, einen lustigen oder ideenreichen Nachmittag verbringen wollen. Den Tag sinnvoll erleben, immer noch Neues ausprobieren und am liebsten täglich, mit Freunden oder Bekannten beisammen sitzen. Das einzige, was ich nicht mehr mag: Alleine-Wandern, radeln, Ausflüge machen oder Veranstaltungen besuchen.
Hemetsberger Abtsdorf

Do bin i daham

Mir gefällt es, wenn ich mit Freunden in der Bar Hollywood Karaoke singen kann.
(Der Wirt duldet es mit zusammen gebissenen Zähnen und auch nur, wenn wir „unter uns“ sind). Den besten Toast verspeisen, im Cafe Eichhorn in Weyregg oder der Schirmbar Gall in Attersee. Das Wasser fast mit den Zehenspitzen berühren, geht da und „auf da drentan Seit, vom Attersee“. Mir bereitet es großes Vergnügen, den halben Nachmittag oder den ganzen Abend, mit meiner Busenfreundin zu tratschen. Im Gastgarten, mit den Stammgästen Bier trinken und Blödsinn quatschen.
Attersee Sundowner

Das ist Sommer für mich

Ein Platzerl haben, an dem man entspannen kann. Leute treffen, die man schon fast so gut kennt, wie die eigene Familie. Wo einem der Sessel schon frei gmacht wird, wenn sie dich sehen kommen und der Wirt weiß, was du trinkst oder isst.
PS: Bei mir sehr schwierig, ich ess täglich an Toast und trink a Seidl dazua 😉

Herz über Kopf

Der Kopf sagt geh´n, doch das Herz, bleib stehn. Als Außenstehende, können viele oft nicht verstehn, warum einige ihre Beziehung aufrecht erhalten. Muss es denn immer Liebe sein? Was ist mit einer Symbiose – Vergesellschaftung zweier Arten – ? In der Tier und Pflanzenwelt funktioniert das. Bei Symbiosen zwischen Lebewesen, die sich durch ihre Größe erheblich unterscheiden, bezeichnet man den größeren Partner als Wirt, den kleineren als Symbiont. Bei der Protokooperation, ist es die Allianz, lockerste Form einer Symbiose: Beide Arten ziehen zwar einen Vorteil aus dem Zusammenleben, sind aber ohne einander, gleichwohl Lebensfähig.
Tanzende Frauen im RegenI

„olle fünfe bringst nia zsamm“

Lasst Euch von anderen keinen Floh ins Ohr setzen. Jeder sieht Beziehung oder nicht Beziehung anders. Warum soll ich, wenn ich gar nicht anders will, für andere meine Lebens-oder Liebeseinstellung ändern? Wem soll es denn gutgehen? Meine Mutter, mischte sich in unsere Beziehungen nie ein. Sie hielt sich auch mit Ratschlägen und Empfehlungen zurück. Sie sagte nur: „Das Leben ist so kurz. Ihr könntet es so schön haben. Warum macht ihr´s euch so schwer?“
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Weil Liebe so ist?

Nein, Selbstliebe ist so. Jeder liebt anders und niemand kann sagen ob, der eine gerade mehr oder der andere weniger liebt. Nur weil sie sich nicht schmusend und Händchen haltend in der Öffentlichkeit zeigen, heisst das noch lange nicht: „das des eh nix Gscheits is“. Der Klassiker: Sie kennen ja nicht mal ihre Familien. Ich meine, das solche Verhältnisse oft die ehrlichsten sind. Man braucht nicht hintenrum, sich über Eigenheiten oder Macken zu „beschweren“ sondern, man sieht sich halt an solchen Tagen einfach nicht.
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Ist es notwendig?

Ist es wahr? Bemerkungen, die immer wieder einige fallen lassen, um nur ja zu bekunden, wie unrichtig oder unakzeptabel sie diese Verbindung finden, sollten sich an der Nase nehmen. Bemerkungen die viel Vermuten lassen, aber nix beweisen, sollten unter dem Siegel der Verschwiegenheit gehalten werden.
Genau sie, bringen Unruhe und Unsicherheit in eine Verbindung, die ohne diese, läuft wie am „Schnürl“. Nämlich:
Ohne Streit, ohne Hass und ohne den anderen verändern oder einschränken zu wollen!

Glückstag war gestern

Gestern war wirklich „Weltglückstag“ :-), wer hat´s gemerkt? Ich weiß, man soll sich an den Augenblicken erfreuen. Wegen gestern, muss ich eigentlich überlegen? Ahh, ja :-), die Frühlingsboten, die ich vor zwei Jahren gepflanzt habe. Lange im Februar halte ich Ausschau danach und freu mich dann immer wieder, als wär es ein Wunder. Bleiben wir doch beim Heute. Es regnet zwar, aber das können wir sowieso nicht ändern.

Apfel mit Zucker

Was dann, was dann

Hieß es im Songtext von TRIO mit Stephan Remmler. „Herz ist Trumpf“ – nicht nur weil es für Gefühle steht, nein weil ohne Herz gar nix geht. Klare Worte, wenig Text. Was könnten wir für unser Herz heute tun? Worüber freut sich das Herz? Oliver2punkt0 mit seinem Franzosen, kann Euch da einiges dazu sagen. Wir wollen ja alle nicht glauben, das dieses klopfende Ding in uns, mal aufhört zu schlagen. So wie viele nicht glauben, das ein Zusammenleben mal vorbei sein kann.
Blutdruckmessgerät

Guter Vergleich

So wie wir unser Herz als Selbstläufer sehen, so sehen viele ihre Beziehungen zueinander. Was kann man tun? Viel, bevor es kracht und eng wird in der Brust, für´s Pumperl und für´s Pupperl. Wie der Blutdruck, meist unbemerkt gefährliche Höhen erreicht, so kann es zwischenmenschlich, auch ganz schnell krachen. Zu wenig aufgepasst, zu wenig getan. Natürlich kann es sein, das trotz Bewegung und gesunder Ernährung, der Blutdruck sich nicht senken will. Dann darf man auf Medikamente nicht verzichten. Auch ich bin eine von Hunderttausenden, die erblich und genetisch dazu veranlagt sind, den Blutdruck nicht ohne Hilfmittel in seine Schranken zu weisen. Daher meine Blutdruckbremse: RAMIPRIL

Tanzen im Regen

Und fürs Pupperl?

Das gilt selbstverständlich auch für die Teddybären. Da helfen die körpereigenen „Opiate“ 🙂 unsere Endorphine. Die wecken wir mit Bewegung, Musik, Liebe und Entspannung. Wenn´s geht zu Zweit, oder in einer Gruppe. Sich dauerhaft mit Dingen beschäftigen, die einem Freude machen, hält gesund und glücklich. Fehlt Euch doch mal der zweite Part, wozu gibt´s die „Vergesellschaftung der Herzen“ beziehungsweise: „Alleingeher herkommen“ 🙂

 

Was Du wollen, viel bumsen und nix zohlen?

Ich mein, was Beziehung und Sex betrifft, bin ich nicht „prosozial“ – das bedeutet: Mich selbst, zugunsten anderer zurück stellen und keine Gegenleistung zu erwarten. Ich bin „freigibig“ aber kein Selbstbedienungsladen! Egal ob Mann oder Frau, den anderen zu benutzen, wie ein Tempo, ist für mich schlichtweg: Scheisse! Eines wurde mir in jungen Jahren schon beigebracht: Wenn sich jemand für dich interessiert, wird er in Bewegung kommen. Wenn nicht, beweg Dich weg und schau nach anderen Wegen!

Einer liebt immer mehr!

Leider. Eine Liebe, die nicht erwidert wird, tut weh. Da hilft auch nicht, in seiner blinden Wut und Enttäuschung, andere mit hinein zu ziehen. Auch beruflich scheinen einige, noch nicht begriffen zu haben, das der Mitarbeiter kein Selbstbedienungsladen ist. Schlechte Beispiele, gibt es leider genug. Die „Heuschrecken“ der Finanz, handeln nach der Devise: kaufen-plündern-wegwerfen! So wie unsere Einkaufsketten, ihre Angestellten verheizen, ist Burneout, für viele eine Modekrankheit, nein, sie ist ein: STREIK!

Die erste Phase

Bei der ersten, sind die Anzeichen Aggression und Ärger. Immer sind die anderen Schuld, wenn etwas schief läuft. Das Umfeld bemerkt zwar die Veränderung, und man selber, tut es auch nur mit einem Kopfschütteln ab. Hier könnte das es schon der Anfang vom Ende sein. In der zweiten Phase, fällt einem schon auf, das etwas nicht stimmt. Das Gefühl keine Zeit mehr, für irgendetwas zu haben, steht pausenlos im Raum.

Die letzte Phase

Viele haben sich ein Ventil gesucht, mit dem Stress umzugehen. Zu viel Sport, ist eines davon. Bis der Körper „STOP“ sagt, meist in Form von Verletzungen. Auch jegliche Freude und Zufriedenheit ist weg. Jetzt machen sich auch depressive Verstimmungen breit. Ist es schon zu spät? Nein, sich eingestehen das man selber seinen Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen kann und sich helfen lassen.

Wo bleibt der Humor?

Für mich der Totalverlust! Sollte noch ein Funken Unbekümmertheit und Ausgelassenheit vorhanden sein, ist der Weg zurück in einen normalen Alltag, nicht den, wie er war, die „Halbe Miete“. Auf alle Fälle: Nicht zurück ziehen. Wieder mehr mit Freunden unternehmen und vielleicht ein vergessenes Hobby wieder aufleben lassen. Auch bei den „Alleingehern“ bist Du gut aufgehoben:
„Zuerst, einen Gang runterschalten und dann einfach anschalten“
Helmut Glaßl