M – wie Mitte oder der Mittwoch

Deine Mitte mit fünf W´s – Wer – Was – Wann – Warum und Wieso! Im Strudel des Alltags kann man seine „Mitte“ manchmal verlieren. Unausgeglichenheit, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, die gute Laune und das innere Gleichgewicht: futsch! Ein „Zustand“ der einem sagen will, das etwas nicht gut „läuft“. Passiert es öfter, ist zwar blad wieder weg, kann man sich sagen: „damit kann ich leben“. Dauert es länger und man kann sich nicht erklären warum, probier mal das:

Warum nicht?
  • WER – Liegt es nicht an Dir, ist es schwer zu ändern. Sudern kann helfen, wird aber an der Situation nix ändern. Der Vergangenheit nachjammern, bringt Dich auch nicht weiter. Nutze das, was Du im Leben gelernt hast und wähle neue Ziele. Denk daran: Solange Du dich beschwerst, kann keine Ruhe kommen!
  • WAS – gibt es positives an der Situation? Das Leben geht weiter 🙂 und aus jeder Krise, kommt man stärker heraus. Neue Fähigkeiten und Chancen finden sich. In solchen Situationen, gehe ich gerne auf einen Berg. Manchmal ist´s auch nur der Aussichtsturm am Lichtenberg. Schau von oben herab und meine Sorgen relativieren sich.
  • WANN – Sofort, nicht, verharren! Du bist alt genug und spürst, wenn Du Hilfe brauchst oder STOP sagen solltest. Handle – egal wie, jede Aktion von Dir, wird auch eine Reaktion von anderen verlangen. Daran wirst du erkennen, wie es weiter gehen soll.
  • WARUM – Weil Mitte nur da ist, wo Ruhe und Zufriedenheit herrscht. Deine gelebte Phase zeigt dir, ob Du etwas ändern sollst. Erkennen, ob es eine Möglichkeit gibt, sich zu arrangieren oder zu beenden. Selbstmitleid und schimpfen auf das Schicksal, lassen einen nur in der Situation verharren.
  • WIESO – Weil Veränderungen immer anstehn. Gewohnheiten zu ändern, lassen Herz und Hirn nervös werden. Sollte gesundheitlich alles in Ordnung sein, dann leg endlich los! Wehr Dich und bewege Dich!

Geh mal mit wenn´s wieder heißt:
„Gehn wir einen Schritt weiter“

Etwas Neues anfangen, jetzt noch?

Was soll das denn bringen? Zum Beispiel Spaß, Freude und Zeitvertreib? Für viele heißt es nach über vierzig Jahren Job: „Ab jetzt, tu ich nichts mehr!“ Eine Zeitlang mag es ja ganz schön sein, doch irgendwann will man wieder was tun. Was, wenn man in seinem Beruf „voll aufgegangen“ ist? Keine Zeit für Partner und Hobbys hatte und dann kommt der „Pensionsschock“. Was jetzt? Warten auf den Tod? Schwachsinn!!! Ich würde meinen: Erst mal schauen was geht und was geht nicht mehr. Stabhochspringer oder Professor wollen ja doch die meisten nicht mehr werden. Also, was hast Du früher gern gemacht oder wolltest immer schon mal tun?
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Ich hätte da ein paar Ideen

  • Wofür warst du früher Feuer und Flamme?
  • Was hat Dir Freude gemacht hat, dann findest du auch jetzt wieder Zeit dafür
  • Warst Du lieber alleine oder unterwegs mit einer Gruppe?
  • Warum hast du aufgehört? Karriere, Heirat, Kinder?
  • Was wäre so ähnlich? Forsche ein wenig,
  • Ich habe Alternativen, „schnupper“ Dich durch
    Workshops, Kurse, Gruppenangebote
  • Mach einfach mal, kannst ja wieder aufhören, wenn es dir nicht gefällt
  • Probier Neues aus, da lernst Du neue Leute kennen und kommst aus den vier Wänden raus.
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Das Motiv ist bei jedem anders

Kajak Pixabay

PS: Wie schon mal erwähnt: Ich bin keine Partnervermittlung, sollten sich doch „ZWEI“ finden ist das rein zufällig und mit Humor zu nehmen.
Unterhaltung, Gemeinschaft und Spaß, kein Leistungsdruck oder Wettbewerb, das zählt!

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Was wollt Ihr eigentlich?!

Meine Frage: „Was soll oder darf es denn sein?“ Wenn ich in die Zeitung schau, seh ich eine Veranstaltung nach der anderen. Wandern, klettern, musizieren, basteln, singen, schwimmen und sich selber finden. Na dann kann ja gar nix mehr schief gehen. Langeweile und Einsamkeit hat da keinen Platz. Was, es gibt noch immer jemanden für den das alles nicht passt?

Glaskugel mit Spruch

Was denn, dann?

Vielleicht mal was ausprobieren? Es jammern so viele das dies oder jenes nichts für sie ist, dabei haben sie es noch nicht mal probiert. Wo ist das Feuer der Kindheit? Wo ist der Drang zu probieren oder einfach tun? Wer hat jemals in dieser Phase daran gedacht: aber wenn ich es nicht so gut kann, was wenn es mir keinen Spaß macht? Es war alles wurscht, man hat zugesehen, hat sich selber versucht und es hat einem gefallen oder nicht. Wo ist das Problem?
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Ich mach das einfach!

Ich bin zu alt dafür? Wofür? Was kann passieren? Richtig: ich kann s nicht mehr so gut, oder kann´s überhaupt nicht, na und? Ich probier und schau mir immer wieder Neues an. So viele Erfahrungen die ich dabei gesammelt habe und da war nicht nur Spaß dabei. Manches hat sogar Geld gekostet. Ich bin mal Mitte zwanzig , auf ein Werbeseminar nach Salzburg gefahren. Der Vortragende war einer von den führendensten Werbeagenturen Deutschland´s und ich war nix. Beim Vorstellen war s schon ein bissl blöd, noch dazu wenn man sagen muss was man gerade macht: „Ähhh Hausfrau??!!!“ Da hast dann gleich an Stempel weg.
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Aber ich habe gelernt und zwar viel

Ich hab mich getraut etwas zu tun, wo andere den Schwanz einziehen, wenn ich das so sagen, äähh schreiben darf. Es hat mich gepuscht. Ja, ich bin weder geschlagen, verjagt noch ausgelacht worden. Mag auch sein das ich manchmal übers Ziel hinausgeschossen habe, aber wer kann von sich schon mit ruhigem Gewissen sagen, das was Fendrich so schön singt:
Du fragst di, ob´sd net übertrieben hast
Die Antwort waß dei Spiegelbüd
I kann als Antwort gebn, i steh mit jedem Fuaß im Leben.

In the Summer, the Post going up

Anderswo ist sicher mehr los, glauben wir. In Wien, Salzburg, München oder gar auf Ibiza. Dabei sagen Leute dort: Ihre Stadt ist ein Dorf! Sie gehen nicht mehr so viel weg, treffen sich lieber Zuhause, bei oder mit Freunden. Wollen auch nicht mehr so viel Geld ausgeben und überhaupt Kennenlernen wollen sie auch keinen mehr. Sprechen die, die „Vergesellschaftet“ sind. Und was ist mit den andern, mit mir?

Roberto der Schwan

Ich war immer schon Alleingeher

Trau mich alleine in den Gastgarten oder ein Cafe. Nette Leute treffen, die genau so wie ich, nur einen lustigen oder ideenreichen Nachmittag verbringen wollen. Den Tag spüren und entspannt ausklingen lassen. Immer noch Neues probieren und am liebsten täglich, mit Freunden beisammen sitzen. Was ich nicht mehr mag: Alleine-Wandern, alleine radeln, alleine Ausflüge machen oder Veranstaltungen besuchen.

Ausflug nach Brixen

Do bin i daham

Wenn ich mit Freunden, in der Bar Hollywood Karaoke singen kann. Der Wirt duldet es mit zusammengebissenen Zähnen und auch nur, wenn wir „unter uns“ sind. Weil, wenn die „Hautevolee“ kommt, ham wir ausgschissen. Macht nix, dann lass ma die Schickeria drinn und wir gehn raus.

Insider nennen sie CBH = Cafe Bar Hollywood

Trotzdem lassen wir uns vorm Gehen im Cafe Eichhorn Weyregg, das im übrigen gleich nebenan ist, noch einen köstlichen, nein, den besten Toast zubereiten, den es rund um den See gibt.

Sonnenuntergang beim Cafe Eichhorn in Weyregg

Das Wasser, fast mit den Zehenspitzen berühren geht auch „auf da drentan Seit“ beim Zweitbesten Toast: In der Schirmbar Gall in Attersee. Das größte Vergnügen bereitet mir aber, den halben Nachmittag oder Abend mit meiner Busenfreundin lovemylife zu verbringen. Im Gastgarten Bier trinken und Blödsinn quatschen.

Mir san a Wahnsinn

Das ist Sommer für mich

Ein Platzerl an dem ich entspannen kann, mich wie Zuhause fühle. Leute treffen, die ich schon fast so gut kenne wie meine Familie. Wo der Sessel frei gmacht wird, wenn sie mich sehen kommen und der Wirt weiß, was ich trink und iss 🙂
Bei mir sowieso sehr schwierig, weil ich immer: An Toast und a Seidl bestell

Schirmbar Gall Attersee

Herz über Kopf

Der Kopf sagt geh´n, doch das Herz, bleib stehn. Als Außenstehende, können viele oft nicht verstehn, warum einige ihre Beziehung aufrecht erhalten. Muss es denn immer Liebe sein? Was ist mit einer Symbiose – Vergesellschaftung zweier Arten – ? In der Tier und Pflanzenwelt funktioniert das. Bei Symbiosen zwischen Lebewesen, die sich durch ihre Größe erheblich unterscheiden, bezeichnet man den größeren Partner als Wirt, den kleineren als Symbiont. Bei der Protokooperation, ist es die Allianz, lockerste Form einer Symbiose: Beide Arten ziehen zwar einen Vorteil aus dem Zusammenleben, sind aber ohne einander, gleichwohl Lebensfähig.
Tanzende Frauen im RegenI

„olle fünfe bringst nia zsamm“

Lasst Euch von anderen keinen Floh ins Ohr setzen. Jeder sieht Beziehung oder nicht Beziehung anders. Warum soll ich, wenn ich gar nicht anders will, für andere meine Lebens-oder Liebeseinstellung ändern? Wem soll es denn gutgehen? Meine Mutter, mischte sich in unsere Beziehungen nie ein. Sie hielt sich auch mit Ratschlägen und Empfehlungen zurück. Sie sagte nur: „Das Leben ist so kurz. Ihr könntet es so schön haben. Warum macht ihr´s euch so schwer?“
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Weil Liebe so ist?

Nein, Selbstliebe ist so. Jeder liebt anders und niemand kann sagen ob, der eine gerade mehr oder der andere weniger liebt. Nur weil sie sich nicht schmusend und Händchen haltend in der Öffentlichkeit zeigen, heisst das noch lange nicht: „das des eh nix Gscheits is“. Der Klassiker: Sie kennen ja nicht mal ihre Familien. Ich meine, das solche Verhältnisse oft die ehrlichsten sind. Man braucht nicht hintenrum, sich über Eigenheiten oder Macken zu „beschweren“ sondern, man sieht sich halt an solchen Tagen einfach nicht.
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Ist es notwendig?

Ist es wahr? Bemerkungen, die immer wieder einige fallen lassen, um nur ja zu bekunden, wie unrichtig oder unakzeptabel sie diese Verbindung finden, sollten sich an der Nase nehmen. Bemerkungen die viel Vermuten lassen, aber nix beweisen, sollten unter dem Siegel der Verschwiegenheit gehalten werden.
Genau sie, bringen Unruhe und Unsicherheit in eine Verbindung, die ohne diese, läuft wie am „Schnürl“. Nämlich:
Ohne Streit, ohne Hass und ohne den anderen verändern oder einschränken zu wollen!

Ja Glückstag ist im HEUT

„Weltglückstag“ immer am 20. März 🙂 Für mich gibts nicht nur den einen. Ich erfeu mich an Augenblicken, weil viel Wenig macht auch ein VIEL 🙂 Mal kurz überlegen, ja, die Frühlingsboten, die ich vor Jahren gepflanzt habe, sind wieder da. Lange im Februar, halte ich Ausschau danach und freu mich immer wieder, als wär es ein Wunder. Herz ist Trumpf, wenn es um die Liebe geht, weil es für Gefühle steht und ohne Herz gar nix geht. Wir wollen ja alle nicht glauben, das dieses klopfende Ding in uns, mal aufhört zu schlagen.

Apfel mit Zucker

Worüber freut sich das Herz?

Oliver2punkt0 mit seinem Franzosen, kann Dir da einiges erzählen. Wie selbstverständlich schlägt es täglich in unserer Brust. Wie eine Beziehung, die man zwar täglich lebt, aber nicht pflegt. Auch ein Zusammenleben kann mal vorbei sein, wenn man sich nicht darum kümmert. Glück, für viele oft nur in einer Beziehung zu finden. Guter Vergleich? Doch, das Herz als „Selbstläufer“ so sehen viele ihre Partnerschaft. Da würde bei vielen kleinen Streitigkeiten, allein schon mehr Gelassenheit Wunder wirken.

Der Teufel steckt im Detail

Was kannst Du tun?

Keine Vergleiche mit anderen! Mit Familie, Freunden und Hobby´s ist die „Halbe Miete“ schon erreicht. Viele kleine „Nebensächlichkeiten“ können glücklich machen. Blumenknollen setzen zum Beispiel 🙂 Kauf Dir einen bunten Regenschirm, zieh bei Schlechtwetter Deine Lieblingsklamotten an und vor allem, schau in den Spiegel und lächle. Ein Baby ist glücklich wenn es gehalten wird, daher achte darauf, das Du „in den“ Arm genommen wirst und nicht „auf“ 😉

Tanzen im Regen
na dann 🙂

Endorphine, Endorphine

Jaja, wer jammert ist nicht allein. Vielleicht bekommen diese Menschen zu wenig Licht? Auch das ist wichtig. Hirschhausen sagt:“ Frage Dich täglich diese fünf Sätze: „Wann hab ich zuletzt gegessen, wann war ich zuletzt an der frischen Luft, wann hab ich mich zuletzt genügend bewegt, wann hab ich zuletzt geschlafen, mit wem und warum?“ 😉
Sich mit Dingen beschäftigen, die einem Freude machen, das hält fit, gesund und glücklich.
Fehlt Dir doch mal der zweite Part, dann gibt´s ja die
„Vergesellschaftung der Herzen“ oder „Alleingeher herkommen“ 🙂

Na, passt doch


Was Du wollen, viel bumsen und nix zohlen?

Was Beziehung und Sex betrifft, bin ich nicht „prosozial“ = Mich selbst, zugunsten anderer zurück stellen und keine Gegenleistung erwarten. Ich bin „freigibig“, dennoch kein Selbstbedienungsladen! Egal ob Mann oder Frau, andere benutzen wie ein Tempo, ist für mich schlichtweg: Scheisse! Mir wurde in jungen Jahren schon beigebracht: Wenn sich jemand für dich interessiert, wird er in Bewegung kommen. Wenn nicht, beweg Dich weg und schau nach anderen Wegen!

Wieder beschissen?

Einer liebt immer mehr!

Leider. Eine Liebe, die nicht erwidert wird, tut weh. Da hilft auch nix, in seiner blinden Wut und Enttäuschung, andere hineinzuziehen. Auch beruflich, scheinen einige noch nicht begriffen zu haben, das der Mitarbeiter kein Selbstbedienungsladen ist. Schlechte Beispiele, gibt es leider genug. Die „Heuschrecken“ der Finanz, handeln nach der Devise: kaufen-plündern-wegwerfen! Oder Einkaufsketten, die ihre Angestellten verheizen. Burnout ist keine Modekrankheit mehr, nein, sie ist ein: STREIK!

Nachdenkmal

Die erste Phase

Anzeichen von Aggression und Ärger. Immer sind die anderen Schuld, wenn etwas schief läuft. Das Umfeld und man selber, bemerkt zwar die Veränderung, tut es aber noch mit einem Kopfschütteln ab. Hier könnte schon der Anfang vom Ende sein. In der zweiten Phase, fällt einem schon auf, das etwas nicht stimmt. Das Gefühl keine Zeit mehr, für irgendetwas zu haben steht pausenlos im Raum.

Ich schaffs nicht mehr

Die letzte Phase

Viele haben sich ein Ventil gesucht mit Stress umzugehen. Zuviel Sport, ist eines davon. Bis der Körper „STOP“ sagt, meist in Form von Verletzungen. Auch jegliche Freude und Zufriedenheit ist weg. Jetzt machen sich noch depressive Verstimmungen breit. Ist es schon zu spät?
Nein, aber sich eingestehen, das man selber seinen Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen kann und sich helfen lassen. Sollte noch ein Funken Energie vorhanden sein, ist der Weg zurück in einen normalen Alltag, nicht der, wie er war, sondern:
„Erst, einen Gang runterschalten und dann einfach abschalten“
Helmut Glaßl

Eine kleine Dickmadam

Fuhr mal mit der Eisenbahn, Eisenbahn, die krachte, Dickmadam die lachte. Lachte bis der Schutzmann kam und sie mit zur Wache nahm 😉 Irgendwann im Singledasein, möchte jeder mal, einen aus dem Ärmel schütteln. Die Art des Kennenlernens, kann ja jeder für sich entscheiden, Möglichkeiten gibt es genug. Manchmal kann man auch um den Atterteich fündig werden. Ich als ehemalige Single –Wanderführerin, weiß wovon ich spreche, beziehungsweise schreibe 🙂 Sommerfest

Die klassische Variante

Party, Hochzeit oder irgendeine Veranstaltung. Lebt man in der Provinz, Städter nennen es gerne Hinterland, findet aber nicht jede Woche eine Trauung oder Party statt. Im übrigen, ergeben sich in unserem Alter bei „ana scheenen Leich“ eh schon mehr Möglichkeiten 😉  Dating Plattformen sind mir persönlich ein Greuel, mir reichen schon die Schummelpackungen der Waschmittelhersteller. Vereinsmeierei, liegt mir auch nicht unbedingt. Wandern, auch so ein „Zweig“, wo viele auf biegen und brechen über den Kennenlernmodus hinaus kommen möchten. Ich kraxl nicht mehr auf den Traunstein oder schind mich, mit dem Mountainbike den Feuerkogel rauf. Mir genügen meine Hausberge: Hongar, Gahberg, Lichtenberg und als höheres Almzuckerl die Eisenauer-Alm 🙂Pixabay Tattoo TheDigitalWay

Ich überlasse das jetzt allen anderen

Die, die immer noch mithalten wollen, um zu beweisen: „IICH, bin noch nicht alt“ – Ich wünsche ihnen bei der passenden Partnerfindung viel Glück 🙂 Während sie nämlich, mit einer roten Birne, die leuchtet wie eine Pufflatern, den Gipfel erklimmen, sitz ich schon beim Schmarrn auf der Alm 😉 Ja doch! Ich bin dafür den Körper und Geist fit zu halten ja, aber nicht um ihn auszulutschen bis zum Sankt Nimmerleinstag. Ja stimmt, ich bin „Faul“ geworden. Verdeutlicht: Diese Motivation ist nicht mehr vorhanden. Die, muss ich zu dem, auch nicht mehr haben. Lieber kurz und weniger anstrengender, als eine, für mich empfundene Strapaze.Bier im Abendrot

Da lob ich mir: „Wandern für Faule“

Alleingeher, Vorgänger, Fußgänger, Müßiggänger, Draufgänger, Blindgänger, Doppelgänger, Grenzgänger und sonstig Unmotivierte:
Nicht nur Wandern, sondern wundern 🙂
Eine Stunde täglich oder viermal zwei Stunden pro Woche, gehen genügt und schon steigt die Endorphin-Konzentration. Das stärkt das Selbstbewusstsein, macht wieder Platz für Neues und vergessene Interessen können wieder aufflackern, das find ich auch gut und schön.
Ich hol sicher noch oft das Bike aus dem Keller, einfach weil ich Lust zum Strampeln hab, aber nicht mehr mit schmerzverzerrtem Gesicht, vom Drahtesel steigen will. Da gibts ja dann doch anderes, das die Gesichtszüge entspannter entgleisen lässt 😉Körpergefühl
PS: Aber Hallo-dafür ist man nie zu alt!

Standardmodell oder Spezialanfertigung?

Welches Schweindal hättens denn gern? Solange in unserer Gesellschaft, die Ansprüche so hoch sind, das sogar die Putzfrau zum Haus passen muss, solange wird sich auf dem „Markt der Beziehungssuche“ besser gesagt, Findung, net viel ändern. Wie habt ihr Euch gefunden? Ihr, in meinem Alter, wahrscheinlich noch richtig klassisch, in der Disco. Die Jüngeren jetzt unter uns, in der grössten Partnerbörse schlechthin: Facebook. Ja, und die werden auch später, wahrscheinlich den höchsten Anteil an Trennungsgeschichten haben.Apfel mit Zucker

 

Man muss sich riechen können

und das ist übers Kastl, noch nicht möglich. Warum muss heutzutage immer alles „geschönt“ werden? Ja ich weiß, als Kinder, haben wir uns immer die schönsten Häuser, den gutaussehenden Partner, das beste Auto und natürlich den idealen Job für uns vorgestellt . Wir sind aber keine Kinder mehr! Wenn man heute mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht man nicht nur Schönes. Zu hohe Ansprüche bedeuten nur Stress, für sich und für den anderen. Statussymbole sind etwas fürs Selbstbewusstsein, aber was, wenn das nicht mehr da ist? Wer bin ich ohne das Auto, ohne das Haus oder Geld?Hockerfrau 2

 

Ich als „Durschnittsfrau“

hätte so manche „Gute Partie“ machen können. Was wäre anders gelaufen? Geld verdirbt den Charakter heißt es? Na und: Lieber reich und gsund, als arm und krank. Es hat mir bei vielen an „Tiefe“ gefehlt, ich muss „aufschauen“ können, zu dem Menschen, ohne Auto, Geld und pipapo. Also ist es doch gut, so wie es ist und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das ich glücklicher wäre. Also ihr „Alleingeher“ – wandern wir zusammen durch den Rest unseres Lebens und lassen es darauf ankommen, ob der oder die Richtige dabei ist.
PS: Wenn der Fokus zum „Idealpartner“ mal weg ist, hat der Alltagsmensch vielleicht mal ne Chance 😉
Ich habs 2

Ein Männlein steht im Walde

Ganz still und stumm! „Sprich nicht drüber“- war ein Schlager von Wencke Myhre. Kommunikation ist halt was Schwieriges. Warum nicht über Dinge reden, die einen doch Tag und Nacht beschäftigen? Weil man manche Gedanken nicht abstellen kann! Sollte man am Anfang einer Beziehung stehen, vielleicht besser doch nicht, siehe oben. Im Beziehungsalltag sollte aber gesprochen werden, denn, bleibt es stumm in der Hütte, kann´s bald einen weniger geben. Was aber, macht man mit einem Partner, der auf dem „Beziehungsohr“ taub ist?
Rauchende Comicschnecke

Kommunikation ist keine Wissenschaft

Egal ob beruflich oder privat, mit einer guten Gesprächskultur kommt man sich nicht nur näher, man lernt sich einfach besser kennen. Auch bis zum Jahre 2016 hat sich zwischen Mann und Frau, nicht wirklich viel geändert. Mann sagt, Frau tut. Ich zum Beispiel, gehöre nicht zur Kategorie der Wackeldackel. Ich mache nicht alles, ausser es macht Spaß 😉 Bezüglich Kommunikation, überlege ich oft vorher, lohnt es sich über Sache zu sprechen oder nicht. Vorrangig fallen mir Einzelgänger ein, die reden, oh wie überraschend, ziemlich wenig, bis gar nix. Schau ich mich noch ein bissl weiter um, fällt mir auf, das es zwischen Mann und Frau, zwei starke Gruppierungen gibt: Die Stummtischhocker und die Quasselstrippen. Beide, sollten sie ein Paar werden, bekommen vorprogrammierte Schwierigkeiten, denn, wie gesagt: „Alle Eigenschaften, verstärken sich mit dem Alter“ 😉Pixabay Photoshop

Ja, es stimmt

In einer neueren Studie fand man heraus: Frauen sprechen ca. 16.214 Wörter pro Tag, Männer nur 15.669 🙂 Wir haben aber auch täglich über 40.000 Gedanken, wohin denn damit 😉 Aber, über was reden Frauen mit den ca. fünfhundert Wörtern mehr? Nun, ich denke, Männer reden halt nicht über Kopfweh, Regelschmerz, „wasollichnuranziehn“, „meineHaaresitzenwiedernicht“, „warummeldetersichnicht“ und „michhatserwischt“ – siehe oben: „Sprich nicht drüber“ 😉 Me too

Beide würden sich aber nie richtig kennenlernen

wenn Frau nicht so kommunikativ wäre. Wir verfügen einfach über mehr Empathie, alleine der „Aufzucht“ wegen. Und weil wir das „Harmoniegen“ in Dosen haben, ergibt sich vieles von selbst, denn das Sprichwort:
„Reden ist silber und Schweigen ist Gold“ – trifft eben nicht auf Alles zu.Selfieladen1