SUP – schaut einfach aus

Stand Up Paddeln – alles was so einfach ausschaut, ist es oft nicht. Sitzen wie im Kajak, ja das ist leicht, wenn man schon mal in einem gesessen hat. Das ich mal kurze Zeit gerudert bin, hat sehr geholfen. Ja und knien, ist auch leicht, aber stehn, „alter Schwede“. Man hat´s ja im Video gesehn 😉 Dennoch ist es das beste Gleichgeichtstraining, nach dem Power Balance Board.

Platsch

Tiefenmuskulatur, wo bist du hin?

Stabilitäts und Positionskontrolle sind wichtig für unseren Stütz-und Bewegungsapparat . Jaja: „Tuts im Rücken weh, ist der Bauch zu schwach“. Bemerken tut mans auch, wenn Verspannungen oder gar schon Schmerzen auftreten. Nach dem ersten Versuch, spür ich Leiste und Schulter. Ist die Gelenkschmiere vertrocknet oder reibt gar schon Knochen auf Knochen? Am Abend zuvor wars schlimmer, als am Morgen danach. Im Bett wußte ich nicht was besser ist: Strecken oder Beugen? Auch mein Bizeps hat sich wieder gemeldet, dieser Schurke! Er ist der einzige Muskel, den ich nicht stramm halten will.

Das große Krabbeln

Schau einfach mal gerade aus

Hmm, tu ich und dann machts PLATSCH! Da sieht man, was man in den letzten Jahren gemacht hat und wundert sich sogar, dass man noch aufrecht gehen kann. Koordination und Gleichgewicht, diese kognitiven Fähigkeiten kommen am schnellsten abhanden. Also im Winter mein MFT Brett unterm Bett, sofort wieder aktivieren. Wie bei allem, was nützt und gesund ist, wenn es Spaß macht gehts bald von selbst. Vor allem: REGELMÄSSIG!

wird schon

Je öfter man es tut, umso öfter will man

und „Je weniger man etwas tut, umso weniger will man“. Yes, so verhält es sich eben nicht nur beim Sex. So, jetzt hab ich das auch geklärt 😉 Wie schön es doch ist , seine Balance zu halten. Das betrifft nicht nur meine körperliche, sondern auch die Seelische. Es ist lange her, dass ich Konzentration, Koordination, Gleichgewicht und Reaktion, mit so viel Enthusiasmus gefordert habe. Also nicht nur lachen beim Schauen, sondern selber machen 🙂

wer sagts denn

Geniesst Du dein Leben?

Ist es Dir manchmal zu laut und passiert nix? Hörst Du auf das, was die Leute sagen und traust dich manche Dinge nicht zu tun? Wer sind diese Leute? Die, die gerne in der Runde sitzen und Geschichten weitertratschen, die andere Leut erzählt haben. Noch nie, hab ich einen Namen von denen gehört oder gar einen kennengelernt. Es müssten aber sehr anständige und vor allem gscheite Leut sein, weil wissen tuns alles.

jaja, die Quatschenten

Geniessen DIESE Leut ihr Leben?

Die, von denen alle ein perfektes Zuhause haben, so viel Geld, dass sie sich kaufen könnten was sie wollten, wenn sie denn wollten. Ich kenne sie nicht. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass man über etwas nachdenkt, was man nicht besitzen oder erreichen will. Ich überlege wie ich dazu kommen kann. Welche Möglichkeiten es gibt, zumindest in die Nähe des Ziels zu kommen, um dann weiter zu schaun.

Agerbrücke Kammer

Attersee, Du bist mei Freid

Ja, so wenig brauch ich um mein Leben zu geniessen. Kein Grundstück oder Haus am See. Das Glück in der Nähe zu leben genügt mir. Genau drei Kilometer, so wenig, dass ich es zu Fuss gehen könnte. Bei Schönwetter im Sommer, nur da anzutreffen um mit Menschen in Kontakt zu kommen, die genauso positiv über ihr Leben reden und denken wie ich. Und das, über ganz einfache, tägliche Erlebnisse.

Schiffsanlegestelle Attersee

Unterhaltung mit Finnie

Eine ältere Dame, die für Fremde vielleicht ein wenig schrullig wirkt, doch Herzensbildung und Verstand besitzt. Wir redeten übers Kennenlernen, Ehe, Beruf, Familie und Scheidung. Über das Leben im Alter und wie es ihr ergeht wenn ihr die Worte nicht einfallen. Sie lebt allein in einer hundert Quadratmeter Wohnung. Alle Achtung: „Da hast ja a richtige Reitschui“ – sagt ich, sie lachte nur und antwortete: „Ja und an großen Dachboden, was man da alles aufhebt“. Bei so viel Platz, kann ich nachvollziehen 🙂

Noch immer die Leichtigkeit des SEINS

Kein einzig böses Wort

Über Gott und die Welt kam ihr über die Lippen. Sie weiß sich immer noch zu helfen und verzweifelt nicht gleich. Sie war auch nicht böse, als sie nach zig Jahren das erste mal wieder mit der „Pemperlbahn“ nach St.Georgen fahren wollte. Nicht wußte, das man das Knopferl drücken muss wenn man auststeigen will. Durchgefahren ist bis Vöcklamarkt und warten, bis die Anschlusszüge im Bahnhof waren. Erst nach zweieinhalb Stunden in St. Georgen ankam. Dabei ja nur die Brille vom Optiker holen wollte. Ganz im Gegenteil, ihre Aussage war:“ Ich hab mich so gefreut über die jungen Leut. So viele haben mir geholfen und kam mir daher keine einzige Minute verloren vor.
Finni, Du taugst ma.

Pfeif drauf, morgen hast Du´s eh vergessen

Öffentlich glücklich?

Darf man das? Wie eine Grinsekatze durch die Straßen laufen? Geschieden, eine kleine Wohnung, die man nicht sein Eigentum nennen kann. Ein Auto, das einem Schlaglochsuchgerät ähnelt und trotzdem ein auskommen mit dem Einkommen haben? „Wie gehts mir?“ ehrlich: „Danke gut“ auch wenn viele das nicht glauben wollen: Mir geht´s sogar sehr gut 🙂 Woran sollte ein Fremder erkennen können, ob das wirklich stimmt?

Heimlich bei Wasser und Brot

Gerade gestern traf ich eine frühere Bekannte, sie schaut heute noch genau so aus, wie vor zwanzig Jahren. Wir plaudern ein wenig und sie fragt mich mit wehleidigem Blick, wie es mir denn geht, so ohne Haus und „Ernährer“. Sie lebt ja auch seit längerer Zeit alleine, ihr Lebenspartner ist vor ein paar Jahren verstorben. Das Haus am See, in dem sie lebenslanges „Besuchsrecht“ hat, ist leider auch nicht mehr das Gelbe vom Ei. Ein Herr Doktor, hat ein Monstrum davor errichtet, kein Seeblick mehr 😦
Ja und weil die Zeiten nicht besser werden, macht sie einmal pro Woche einen Wasser und Brot Tag, damit sie sich daran gewöhnen kann, wenn´s mal so weit ist.

unvorstellbar

Ist es wirklich schon so spät?

Schockiert war sie, als ich mit Entrüstung abgelehnt habe, diese Art von Entbehrung auszuleben. Worauf könnte ich am ehesten verzichten? Auf Schimmel, den, der nicht daher geritten kommt, sondern sich prinzipiell auf meine letzte Scheibe Brot setzt. Auf den letzten Tropfen Milch für den Kaffee, der sich dickflüssig macht. Den Euro im Parkautomat, den er nicht frisst, weil diese Spalte voll ist und ich zähneknirschend die zwei Euromünze einwerfen muss und den Augenblick, wo ich auf der Toillette sitz und feststell, dass ich das passende Papier dazu vergessen hab.

schöne sch…..

Alles in allem, doch sehr lebenswert 🙂

Wenns keine größeren Probleme in meinem Leben gibt, dann, ja dann kann man beruhigt öffentlich glücklich sein. Wenn jemand Nachhilfe dazu benötigt, meine Wanderungen, besser gesagt Spaziergänge sind bestens geeignet dazu.

Gahberg

Mein Platz an der Sonne

Da gibts nicht nur einen, wo ich zur Ruhe komme. Manchmal sogar hinterm Steuer sein. Oft sind mir beim Autofahren gute Ideen und Gedanken gekommen. Wenn ich überlege, an welchem Platzerl ich am schnellsten „runter komme“ ist es beim Wasser. Vielleicht liegts daran das ich Wassermännin bin? Keine Gefahren am Wasser? Das mächt ich nicht behaupten, wo ich doch fast zweimal ertrunken wär.

Nachmittag beim Halli-Galli
Bei Galls Schirmbar zum Sundowner

Wasser hat für Reinheitsgrade

Es macht sauber und bei mir, nicht nur den Body. Meine Gedanken können fließen und ich hab schon des Öfteren, meinen Miesepeter einfach „reingeschmissen“. An manchen Tagen, wird auch meine Leichtigkeit mitgerissen und es fliessen Tränen. Dabei kann ich nicht mal sagen warum. Aus heiterem Himmel, fallen mir Erlebnisse ein, die ein tiefes Loch in mein Herz gerissen haben. Und wenn ich dann so dasitz, erschrick ich selber und sage laut: „AUS!!!“

Blick von Burgau aus

Nur mehr Platz für schöne Erinnerungen

So lange bleib ich auf einem Fleck sitzen, bis eine schöne Erinnerungen den Abschluss macht. Wie andere sich vornehmen, ohne Streit ins zu Bett gehen, so geh ich nicht ohne positiven „Abschluss“ vom Platz meiner Sonne. Jeder sollte solche Plätze im Leben haben, Rituale, die er mit guten Erinnerungen verbinden kann und solche meiden, die traurige Augenblicke hervorrufen. Meine Favoriten:
Es müssten „Kuhlen“ von mir vorhanden sein 🙂

Attersee Frühling

Ist es nicht schön

Ich saß alleine auf einem Spielplatz, auf der Schaukel, als ein kleines Mädchen zu mir kam… Es sah mich schaukeln, und meine Tränen. Es fragte mich: „Warum weinst du?“ Ich sagte „Wegen der Liebe!“ Das kleine Mädchen schwieg kurz und fragte mich dann „Was ist Liebe?“ Ich sah es an und versuchte ihr zu antworten… Ich dachte kurz nach und sagte dann: „Liebe ist Trauer!“ Sie meinte kurz drauf: „Nein, das ist es nicht!“ Sie berührte mich sanft im Gesicht und schaute mir in die Augen. „Liebe ist unendliches Glück. Denn das wunderbarste, was du je lernen kannst, ist zu lieben und wieder geliebt zu werden und dass du weinst, zeigt mir, dass du lieben kannst, also solltest du froh darüber sein. Denn es gibt auch Menschen, die haben nie zu lieben gelernt, also lache lieber! Denn du kannst lieben!“ Mit diesen Worten ging das Mädchen… Ich trocknete meine Tränen und wollte sie fragen, woher sie diese Weisheit hat, doch ich konnte das Mädchen nicht mehr finden. https://www.likemonster.de/ich-sass-alleine-auf-einem-spielplatz-auf-der-schaukel

PS: Ich muss los, die Schaukel wird frei 🙂

Strandbar Geli I
Blick von der Schirmbar Geli Weyregg

Pump it up – Upper-Moments

Gestern war ich wieder mal in Stimmung, nein, nicht nur ich, eigentlich alle um mich herum. Direkt beim See, auf der „Römer-Sitz-Platz-Gelegenheit“- den Spritzwein in der Hand, Musik im Hintergrund, wartend auf den Supermond. Melodien die Laune machen und zum mitsingen anregen. Mit dabei natürlich: „Coooordula grüün“

Ich keinen Gardasee

Noch dazu, wenn neben der Schirmbar ein kleiner „Pop Up-Store“ abgehalten wird, Modenschau inklusive. Selbstverständlich hab ich zugeschlagen! Weiß, weiß, weiß, sind alle meine Kleider. Wo und wann ich das anzieh, ist eine andere Sache. Zur Zeit hab ich eher das Problem, was ich wann auszieh. Ich stehe zu meinem Alter, aber nicht zu meinen Oberarmen! Da renn ich oft verzweifelt, nah am Hitzetod, in der Gegend rum. Nein, ich zieh das Jackerl nicht aus!

Wenn ich mal siebzig bin

Ja dann, dann geh ich ungeniert im Top flanieren. Vorher nochmal den Schrank durchchecken, ob eh keine Leichen mehr drin sind und die Penner dann entsorgen. Ab und zu probier ich ja noch mal einen Teil. „Der Herr gebs mir im Schlaf“ – NEIN – das geht nicht mehr. Warum tu ichs nicht weg? Weil ich mir denk, im Finstern gehts ja noch. Eine Freundin von mir, auch nicht rigoroser, hat zusätzlich einen Schrank, voll mit Klamotten, in denen sie tausendprozentig nie mehr reinpasst. Sie sagt: „Die sind so wunderschön, das kriegst du hier nirgendwo, auch wenn ich es nicht mehr tragen kann, dann sollns mir´s drauflegen, wenn ich im Sarg lieg.“

Upper Moments zählen

Ich überdenke wieder mal meine Einstellung und komme zu dem Schluss:
„Selbst Kleider aus guten Perioden des Lebens sollten nicht verwahrt werden, denn man soll nicht in altes Glück zurückkriechen. Es ist Kraftvergeudung, alte Kleider zu tragen, sich mit seinen eigenen Leichenteilen zu bedecken.“
Prentice Mulford (1834 – 1891), US-amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer
HILFE – I SCHMEISS OIS WEG; AUSSER DES, WAS I GESTERN KAUFT HAB!

Der Blutmond und Gente di Mare

Was erwartet uns „Seeleute“ da heute? Bringt uns der Blutmond, dieses Himmelsereignis, eine Welle der Veränderung? Vielleicht weckt dieser „Wolfsmond“ super Kräfte in uns? Vielleicht gibt er uns endlich den Mut und die Kraft auszubrechen? Die Gelegenheit wäre gut. Ich hab solche „Aufhänger“ immer als Anstoß für Veränderungen genommen. Für einen theatralischen Feuerlauf, war ich wahrscheinlich immer zu feige. Warum sollte ich mir die Füße verbrennen, wenn´s auch die Finger tun.
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Supermond – Du bist mei Freid

Dieses mal, werde ich nix „umdrehen“ – es passt fast alles so, wie es ist. Mir schwant da etwas ganz anderes. Seit Tagen hör ich im Radio:“Lade die „Katastrophen App runter“ – Warum? Weil ich keine Telefonnummer mehr auswendig weiß, ausser meine eigene? Weil ich mehr Wein und Bier im Kühlschrank habe, als Lebensmittel, um eine Woche überleben zu können? Weil im Nachtkastl kein Bargeld liegt, sondern Mister Pink? Was, wenn wirklich was passiert?
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Supergau: Stromausfall!

Was, wenn kein Wisch der Energie AG auf dem Anschlagbrett im Vorhaus hängt? Wenn der Strom ohne Vorwarnung weg ist? Dann funktioniert aber wirklich gar nix mehr! Kein warmes Wasser, kein Benzin, keine Ampeln und um Gottes Willen, kein Smartphone!!! Was hilft mir dann die App???
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Hausverstand noch vorhanden?

Alle paar Jahre, werden wir aufgefordert zu „hamstern“ – bunkern was das Zeug hält, um nicht zu verdurschten oder zu verhungern. Die Bürger werden dazu animiert „einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für zehn Tage anzuschaffen“ (den hätt i ja dann schon) nur was ist nach den zehn Tagen???? Jetzt noch, hilft mir Mister Google und lässt mich „Die Checkliste für den Notfall“ wissen: Besprechung mit Familie:

  • Wo ist: Notgepäck – Dokumente – Feuerlöscher (Wohin damit?)
  • Fluchtweg – Treffpunkt – Erreichbarkeit (Um nicht allein zu sterben?)
  • Für den Einpersonenhaushalt wird empfohlen:
    28 Liter Wasser, 5kg – Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln, 5kg Gemüse, getrocknet oder in Dosen, 3,6 kg Obst und Nüsse, 3,7 kg Milch und Milchprodukte, 2,1 kg Fleisch und Eier, 0,5 kg Fette und Öle (wohin damit, in einer kleinen Wohnung?)
  • Nach belieben: Fertiggerichte, Schokolade, Kekse, Salzstangen, Fertigsuppen (das versteh ich)
  • Kurbelradio oder Batteriebetriebenes (Leider kein Empfang – was dann?)
  • Reservebatterien (liegen im Nachtkastl) (schwere Entscheidung)
  • Verbandkasten plus verschriebene Medikamente (Blutdruck ist jetzt schon im Eimer)
  • Schmerzmittel, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer, Mittel gegen Durchfall (TOILETTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
  • Waschmittel, Seife, Zahnpaste, Campingtoilette und Toilettenpapier!!! Müllbeutel (Wasser besser trinken oder damit waschen?)
  • Kerzen, Zünder, Spirituskocher, Heizgelegenheit, (Ich seh mich jetzt schon verhungern und erfrieren)Koffer Pixabay

NOTGEPÄCK

Pers. Medikamente (Blublublutdruck), Schutzkleidung (Atom?), Schlafsack (kenn ich keinen), Unterwäsche (welche Farbe?), Gummistiefel und Goiserer (trittfest nehm ich an), Essgeschirr (mei Villeroy boch?),Thermoskanne und Besteck (wer trägt das alles?), Verbandkasten (Da fehlt schon wieder so viel), Leatherman (ja, der ist mein Freund), strapazfähige Kleidung (Blaumann?), Taschenlampe (scho wieder Batterien), Kopfbedeckung, Helm (I seh jetzt scho viele Radlfoahra) Atemschutz (den brauch i jetzt scho täglich), Arbeitshandschuhe? (verschüttete ausgraben?) Fotoapparat und Handy, ( 🙂 schieß mich tot)

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Mitte 20 sagte ich: Nur Familie! Mitte 40 sagte ich: „Ich will Alles!“ Heute frage ich:“Ziel erreicht?“

Nun ja, eigentlich, ja! Obwohl ich mal gelesen habe, das „eigentlich“ eine Verneinung ist. Doch, für meinen Teil, mit Inbrunst hier bestätigt: „Ich habe bisher das beste aus meinem Leben gemacht!“ Wo andere hadern, hab ich schon lange die Notbremse gezogen. Nicht umsonst gibt es Sprüche wie: “ Auf eine Kranke Kuh oder Ochsen einreden“ – „Stur, wie ein Esel“ – “ Noch immer nicht dazu gelernt?“
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Eigentlich-wollte ich immer drei Kinder

So eine kleine „italienische Familie“ halt, wo nicht nur Papa und Mamma mit verschmiertem Shirt am Tisch sitzen. Klassische Sonntagsausflüge und gemeinsame Spielabende. Wie heisst es immer: „Es kann der beste nicht in Frieden leben, wenn der Nachbar es nicht will“ – also: Thema mit Mitte dreissig abgehakt.
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Kinder und Arbeit

Ahh, wie war das: „Der Appetit kommt beim Essen?“ Und die Ernüchterung, wenn du einen Job annimmst, der einen Arbeitsbeginn von 6:00 Uhr hat oder ein Ende mit 19:30 Uhr. Wohin mit den Sprösslingen? Auch wenn sie schon aus den Kinderschuhen heraus gewachsen sind, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wo bleibt der Mann? Ja, irgendwo zwischen Vereinen, Männerfreundschaften und nächtlichen, nicht nachvollziehbaren „Ausritten“
Charly Braun und Snoopy

Und wo war ich?

Aufgegangen in der Mutterrolle, mit großer Euphorie den zweiten Bildungsweg eingeschlagen, in der Hoffnung hier noch mal die große „Erfüllung“ zu finden. Denn die Liebe, ja die Liebe war leider immer einseitig: Mal liebte er mich, mal liebte ich ihn“
Egal, „Sex in the City“ Carry, hat ihren Mister BIG auch nicht bekommen und ein Lebenshoroskop von mir, hat mal geheissen, ich werde die große Liebe nie finden.
Hut mit Spruch

Fazit: Jedes Ding hat drei Seiten

Wie Karl Valentin zu sagen pflegte: „Eine positive, eine negative und eine komische. Gut, Die positive: Ich kann reisen wohin ich will, und mir kaufen, was ich brauche.
Die negative: Nicht immer zur gleichen Zeit
Die komische: Alle Situationen in meinem Leben, hatten eine reizende Komik zum Lachen. „Für Andere!!!“
Für alle, die mal wieder was zum Lachen haben möchten, können mit mir gerne einen „Bunten Nachmittag“ in Salzburg erleben:
Alleingeher herkommen: Paintball in Salzburg

 

M – wie Mitte oder der Mittwoch

Deine Mitte mit fünf W´s – Wer – Was – Wann – Warum und Wieso! Im Strudel des Alltags kann man seine „Mitte“ manchmal verlieren. Unausgeglichenheit, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, die gute Laune und das innere Gleichgewicht: futsch! Ein „Zustand“ der einem sagen will, das etwas nicht gut „läuft“. Passiert es öfter, ist zwar blad wieder weg, kann man sich sagen: „damit kann ich leben“. Dauert es länger und man kann sich nicht erklären warum, probier mal das:

Warum nicht?
  • WER – Liegt es nicht an Dir, ist es schwer zu ändern. Sudern kann helfen, wird aber an der Situation nix ändern. Der Vergangenheit nachjammern, bringt Dich auch nicht weiter. Nutze das, was Du im Leben gelernt hast und wähle neue Ziele. Denk daran: Solange Du dich beschwerst, kann keine Ruhe kommen!
  • WAS – gibt es positives an der Situation? Das Leben geht weiter 🙂 und aus jeder Krise, kommt man stärker heraus. Neue Fähigkeiten und Chancen finden sich. In solchen Situationen, gehe ich gerne auf einen Berg. Manchmal ist´s auch nur der Aussichtsturm am Lichtenberg. Schau von oben herab und meine Sorgen relativieren sich.
  • WANN – Sofort, nicht, verharren! Du bist alt genug und spürst, wenn Du Hilfe brauchst oder STOP sagen solltest. Handle – egal wie, jede Aktion von Dir, wird auch eine Reaktion von anderen verlangen. Daran wirst du erkennen, wie es weiter gehen soll.
  • WARUM – Weil Mitte nur da ist, wo Ruhe und Zufriedenheit herrscht. Deine gelebte Phase zeigt dir, ob Du etwas ändern sollst. Erkennen, ob es eine Möglichkeit gibt, sich zu arrangieren oder zu beenden. Selbstmitleid und schimpfen auf das Schicksal, lassen einen nur in der Situation verharren.
  • WIESO – Weil Veränderungen immer anstehn. Gewohnheiten zu ändern, lassen Herz und Hirn nervös werden. Sollte gesundheitlich alles in Ordnung sein, dann leg endlich los! Wehr Dich und bewege Dich!

Geh mal mit wenn´s wieder heißt:
„Gehn wir einen Schritt weiter“

Mein Positivity – Faktor

Positives soll ja Positives anziehn, das hab ich mir nicht so einfach vorgenommen. Ich bin nicht eines Tages aufgestanden und hab mir gesagt: „Ab heute denk ich mir alles schön“. Ich glaube, das habe ich meiner Mutter zu verdanken, Sie sagte trotz vieler Schicksalsschläge: „Es geht ja immer weiter“.  Und meine bisherige Lebenserfahrung hat´s auch gezeigt. Immerhin kann ich ja auf einiges zurückschauen.
Plakat Kunsthalle München

Taten als Worte

Ja, stimmt, manchmal hätte ich abwarten sollen, aber wäre es dann alles so gelaufen? Ich halte nicht viel davon immer zu sagen: „das könnte man – da sollte man – das wäre besser“ nein! Wenn ich glaube oder meine, es könnte etwas besser sein, dann versuch ich es zu machen. Wenn ich aber meine ein anderer könnte es besser, dann: BITTE GERN!
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Drei nette Erlebnisse

Ich lasse nicht jeden Tag Revue passieren, ich zehrte Wochen noch daran, wenn mir was gelungen ist. Wenn ich jemandem helfen konnte oder noch besser, wenn ich jemanden zum Lachen brachte, dem eigentlich zum Weinen zumute war. Im stillen Kämmerlein allein daheim, weint er oder sie dann sowieso.

Gewichtheben

Große Probleme, kleine Schritte

Ein Haus baut sich auch nicht in sieben Tagen und Gott hat die Welt auch nicht in fünf erschaffen. Ich habe gelernt um Hilfe zu bitten und das war für mich verdammt schwer. Das ist auch etwas, das ich von meiner Mutter mitbekommen hab: „Wir gehen nicht betteln!“ Dies kann manchmal sehr hinderlich sein, aber ich habs geschafft, ich bring´s über die Lippen: „Kannst Du bitte?“

Sterndalschaun

Machen was mich glücklich macht

Mal war Malen, mal war es Mountainbiken und jetzt ist es Schreiben. Viele haben mich schon gefragt: “ Was machst du da, kriegt man dafür Geld?“ Nein, stellt euch vor ich mach´s zum Spaß, so wie früher andere Sachen. Meine Option, beziehungsweise mein Motto ist unterhalten und Bewegung ins Leben bringen:
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Einen Scheiss muss ich

Ich kann inzwischen NEIN sagen

Ich hab deswegen nicht weniger Freundschaften oder „Feinde“ in der Familie. Auch beruflich hat es sich bewährt, sich abzugrenzen. Ich halt es da wie die Chinesen:
„Wenn ich sage, Du böse. Wenn ich nicht sage, ich böse. Besser Du böse 😉
Grenzen setzen kann wirklich gut tun.

Miauende KatzeI

Nach vorne gehen

Fehler sind menschlich und ich habe mich für meine nie geschämt. Niemand im Leben macht etwas, wo er im vorhinein schon weiß, er würde sich später dafür schämen. Ich zumindest nicht. Ich gestalte meine Zukunft, niemand sonst.
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Ziele setzen

Da hatte ich immer welche, aber eher Kleinere. Zu große machten mir immer Angst und rüttelten auch an meinem Selbstvertrauen. Meine Devise: Kleine Schritte – daher hatte ich auch des Öfteren –
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Kleine Erfolge

Solche die es täglich gibt. Denn manchmal heißt es auch für mich: Dieser Tag geht auch vorüber. Also: Nehmt den Husten nicht so schwer, es gibt ja Hustinetten Bär 😉

 

Altern fordert eine Menge Humor

„Silber im Haar, Blei in den Knochen und Gold in den Zähnen“ – hat es früher geheissen. Gut, das Haar kann man färben, das „Blei“ vielleicht in „Kupfer“ umwandeln und das Gold gegen Implantate wechseln. Was passiert zwischenzeitlich mit unserm „Hirnschmalz“? Das Oberstübchen lässt zu wünschen übrig. Unser Gehirn baut deutlich ab, es verliert an Masse! Jetzt, wo Brücke oder Handstand die Ausnahme sind, bei vielen geht nicht mal mehr, vom Schneidersitz ohne Hände aufstehn.
Gehirn

merkwürdig – merkbar?

Viele fangen erst jetzt mit sportlicher Betätigung an, hilft es, auch den Geist fit zu halten? Aufmerksamkeit und Konzentration lassen nach. Die Reaktion wird auch deutlich langsamer. Doch es ist möglich!!! Es spielen zwei Faktoren eine Rolle:
Die fluide Intelligenz – sie ist die Fähigkeit, logisch zu denken und Probleme zu lösen. Da kommt ein „gscheites“ Elternhaus vielen zugute. Sie nimmt leider ab 25 kontinuirlich ab.
Die kristalline Intelligenz – wenn sie „trainiert“ wird, nimmt niemals ab! Mit ihr verbunden ist Fachwissen, Allgemeinwissen und soziale Kompetenz. Alles was wir im Laufe unseres Lebens gelernt, erfahren und spezialisiert und geübt haben.
OMG

Keine Frage des Alters

Über der „Mittellinie“ des Lebens verfügen wir über „emotionale Weisheit“. Sie lässt kleinere Alterserscheinungen, wie den schwindenden Enthusiasmus, nicht das Kernthema werden. Kurz mal Langeweile schadet nicht. Aktivität ist das Zauberwort und das muss nicht unbedingt Leistungssport sein. Es kommt auf das Was und nicht Wie an. Herausforderungen gibt es noch genug. Koordinative Fähigkeiten trainieren, könnte das Zaubermittel sein. Koordination und Reaktion sind die wichtigsten Fähigkeiten, die es gilt zu erhalten.
Denkblasen

Damit geht´s

Fingerspiele auch Fingermudras genannt, um unsere beiden Gehirnhälften besser zu verknüpfen, neue Synapsen bilden. Auch wenn es nicht gleich gelingt, alleine der oder die Versuche, bewirken schon eine Menge Trubel im Hirn. Der Trainingseffekt wird sich bald bemerkbar machen 🙂
Dieses Video von Gabi Fastner kann ich Euch wärmstens ans Herz beziehungsweise Hirn legen.
(Meine Gedanken dabei: häääääääääää, alter Schwede: schiess mich tot)
Mein Buchtipp: