Großwildjagd

War das Motto, einer meiner Geburtstagsfeiern. Männlein wie Weiblein konnten sich so richtig ins Szene setzen. Zu meinem Erstaunen wurde aus kleinen Mäuschen Löwinnen und aus Pantoffelhelden Meister des Jagens. Den Wunsch, einen Elefantenrüssel zu tragen, hatten erstaunlich wenige (Obwohl sie bei ausgelassenen Diskussionen, immer wieder betonten das sie gerne einen hätten). Zum Affen hat sich auch keiner gemacht, eher zum Gieraffen.
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Safari und Co.

Warum mir das gerade heute einfällt? Weil wir gestern im Kino waren. Vier Damen, drei, wie man so schön sagt mittleren Alters und ein Hühnchen mit vierunddreißig Jahren. Der Film beschreibt die heutige Datingszene. Gott sei Lob und Dank, das ich nicht dieser Sucht verfallen bin. Doch, ich nenne es Sucht. Was soll es sonst sein, wenn in einer App, die so ähnlich funktioniert wie Tinder, die Mädels und die Jungs, ganz egal welchen Alters, ihre horizontalen Erlebnisse bewerten?
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16 x 5 im Jagdradar

Hat da einer im Profil stehen, leider hat nie eine was davon, weil er ein „Knallerbsenstrauch“ ist. Oder das Krokodil, eine Frau Ende vierzig, die so ausgehungert ist, das sie mit „Scheiblhofer“ Sado-Maso im Auto auslebt. Überall in der Stadt, in jedem Winkel, auch in der Bim, konnten man sehen, wo in diesem Urwald sich paarungswillige befinden. Leute die Swarm kennen, wissen wie das ausschaut. Alleine die Texte waren teilweise so, das wir dachten wir sind am Planeten Melmark. Und dann: Axlsex löste bei mir schon einen Lachkrampf aus, aber 71 – schiess mich tot.

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Haselnuss Rüsselkäfer

Bitte nix Aktverlängerndes

Wenns ums Eingemachte geht. Ist der Film zu empfehlen? Alles in allem sehr kurzweilig, erschreckend wahr und erstaunlich. Kurz haben wir auch überlegt, welche Viecher wir wären. Ja, hmmm… wäre eine Siamkatze, die, wenn sie überrascht wird eher einem Maki ähnelt. Eine Löwin, weil sie gerne ihre Geschmeidgkeit auslebt, eine Leopardin, die kleinste, beziehungsweise jüngste unter uns. Und ich? ich bin die Kesse Beute des Wahnsinns 😉

Ich bin schni,schna,schnappi, das kleine Krokodil
hab scharfe Zähne
und davon ganz schön viel 😉
Schleich mich an die Mammi ran
und zeig ihr
wie ich schnappen kann 😉

Öffentlich glücklich?

Darf man das heutzutage sein? Geschieden, eine kleine Wohnung, die man nicht sein Eigentum nennen kann. Ein Auto, das einem Schlaglochsuchgerät ähnelt und trotzdem ein auskommen mit dem Einkommen haben? Wie eine Grinsekatze durch die Straßen laufen? So mein ich das nicht. Schaut nämlich ziemlich doof aus. Ich mein, auf die Frage: „Wie gehts dir?“ ehrlich mit: „Danke gut“ – zu antworten. Ja, auch wenn sich viele das nicht vorstellen können: Mir geht´s sogar sehr gut 🙂
München 075

Bei Wasser und Brot

Gerade gestern traf ich eine frühere Bekannte, sie schaut heute noch genau so aus, wie vor zwanzig Jahren. Ist das gut oder schlecht? Egal, wir plaudern ein wenig und sie fragt mich mitleidig, wie es mir denn geht, so ohne Haus und „Ernährer“. Sie lebt ja seit längerer Zeit alleine, ihr Lebenspartner ist vor ein paar Jahren verstorben. Das Haus am See, in dem sie lebenslanges „Besuchsrecht“ hat, ist leider auch nicht mehr das Gelbe vom Ei. Ein Herr Doktor hat ein Monstrum genau davor errichtet. Kein Seeblick mehr 😦
Ja und weil die Zeiten nicht besser werden, macht sie einmal pro Woche einen Wasser und Brot Tag, damit sie sich daran gewöhnen kann, wenn´s mal so weit ist.
Schlüssel Bayrischer Hof

Ist es wirklich schon so spät?

Schockiert war sie, als ich mit Entrüstung abgelehnt habe, diese Art von Entbehrung zu leben. Worauf könnte ich eigentlich am ehesten verzichten? Na zum Beispiel: Auf den Schimmel, der nicht daher geritten kommt, sondern sich prinzipiell auf meine letzte Scheibe Brot setzt. Auf den letzten Tropfen Milch für den Kaffee, der sich dickflüssig machte. Der Euro beim Parkautomat, den er nicht frisst, weil diese Spalte schon voll ist und ich zähneknirschend die zwei Euro Münze einwerfen muss. Zu guter Letzt: Den Augenblick, wo ich auf der Toillette sitz und feststellen muss das ich das passende Papier dazu vergessen hab.
Hut mit Spruch

Alles in allem sehr lebenswert 🙂

Wenns keine größeren Probleme in seinem Leben gibt, dann, ja dann kann man beruhigt öffentlich glücklich sein. Wenn jemand Nachhilfe dazu benötigt, meine Wanderungen, besser gesagt Spaziergänge sind bestens geeignet dazu.

 

Wo ist mein Platz an der Sonne?

Da gibt es nicht nur einen. Es ist der Platz, wo ich gerade zur Ruhe komme. Das kann sogar hinterm Steuer sein. Nicht nur einmal, sind mir beim Autofahren gute Ideen oder Gedanken gekommen. Wenn ich überlege, welche Platzerl mir am besten gefallen und wo ich am schnellsten „runter komme“ ist es am Wasser. Vielleicht liegt es daran das ich Wassermännin bin?

Nachmittag beim Halli-Galli
Bei Galls Schirmbar zum Sundowner

 

Keine Gefahr am Wasser?

Das möcht ich zwar nicht behaupten, wo ich doch fast zweimal schon ertrunken wär. Doch das Wasser hat für mich den „Reinheitsgrad“ schlechthin. Selbstverständlich „bewegtes“. Ob es das Bacherl, der Fluss oder klar doch, der Attersee ist. Nur schaun, macht mir schon ein gutes Gefühl. Es macht sauber und das bei mir, nicht nur den Body. Meine Gedanken fließen und ich hab schon des öfteren meinen Miesepeter reingeschmissen. Nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn.

Fuerteventura am Strand
Dezember Fuerteventura

 

Manchmal auch traurig

An manchen Tagen kann es sein, das meine Leichtigkeit mitgerissen wird und auf einmal Tränen fließen. Warum kann ich auch nicht sagen. Aus heiterem Himmel fallen mir dann Erlebnisse ein, die ein tiefes Loch in mein Herz geschlagen haben. Und wenn ich mich dann so dasitz, erschrick ich selber und sag meinen Zaubersatz: „UND AUS!!!“

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Steinbach am Attersee

 

Nur mehr Platz für schöne Erinnerungen

Solange bleib ich auf dem einen Fleck sitzen, bis eine meiner schönen Erinnerungen den Abschluss macht. So wie andere ohne Streit zu Bett gehen, so geh ich vom Platz meiner Sonne wieder weg. Fällt auch unter Rituale, jeder sollte Plätze in seinem Leben haben, die er mit guten Erinnerungen verbinden kann und Plätze meiden, die sofort traurige Augenblicke hervor rufen. Auf den Bildern seht ihr meine Favoriten. Es müssten „Kuhlen“ von mir vorhanden sein 🙂
Ich saß alleine auf einem Spielplatz, auf der Schaukel, als ein kleines Mädchen zu mir kam… Es sah mich schaukeln, und meine Tränen. Es fragte mich: „Warum weinst du?“ Ich sagte „Wegen der Liebe!“ Das kleine Mädchen schwieg kurz und fragte mich dann „Was ist Liebe?“ Ich sah es an und versuchte ihr zu antworten… Ich dachte kurz nach und sagte dann: „Liebe ist Trauer!“ Sie meinte kurz drauf: „Nein, das ist es nicht!“ Sie berührte mich sanft im Gesicht und schaute mir in die Augen. „Liebe ist unendliches Glück. Denn das wunderbarste, was du je lernen kannst, ist zu lieben und wieder geliebt zu werden und dass du weinst, zeigt mir, dass du lieben kannst, also solltest du froh darüber sein. Denn es gibt auch Menschen, die haben nie zu lieben gelernt, also lache lieber! Denn du kannst lieben!“ Mit diesen Worten ging das Mädchen… Ich trocknete meine Tränen und wollte sie fragen, woher sie diese Weisheit hat, doch ich konnte das Mädchen nicht mehr finden. https://www.likemonster.de/ich-sass-alleine-auf-einem-spielplatz-auf-der-schaukel-als-ein-kleines-maedchen-zu-mir-kam-es-sah-mi

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Unterach am Attersee

PS: Ich muss los, die Schaukel wird frei 🙂

Strandbar Geli I
Blick von der Schrimbar Geli Weyregg

 

 

 

Meine Top 8 im August*

Garantiert die günstigste Therapie zur Weiterentwicklung und Selbstheilung. Jetzt als Buch zu kaufen, von Rüdiger Dhalke: Mediziner, Psychotherapeut und Autor: „Die Hollywood Therapie“ – was Filme über uns verraten. Da hab ich schon einige Rollen hinter mir. Lustige, tränenreiche, angstvolle, erotische und nicht zu vergessen, die Inspirationen, wenns wieder mal an Entscheidungskraft gehapert hat.
Meine 8 Favoriten stell ich Euch vor.

  1. Flashdance Lebensträume verwirklichen, auch wenn man hart daran arbeiten muss. Es lohnt sich immer wieder.
  2. Harry und Sally – stimmt: Männer und Frauen können nicht befreundet sein. Ausser der Mann ist schwul. Für Männer, die Erfahrung: Orgasmus kann überall und nirgends stattfinden 😉
  3. Die Brücken am Fluss rührt mich heute noch zu Tränen. Eine Entscheidung für die Ehe und Familie, aber gegen die Liebe. Erinnerungen, die nie verblassen.
  4. Frühstück bei Tiffany Die Hoffnung stirbt zuletzt, jaja „Moon River“ – seitdem schäme ich mich nicht mehr für meine Verrücktheiten. Der „Richtige“ wird mich schon mögen.
  5. Herr der GezeitenManche Familiengeheimnisse sollte man besser mit ins Grab nehmen.
  6. Hitch – der Datedoktor – Leider kann man Liebe nicht wirklich planen. Aber die Technik zu probieren macht hunderprozentig Spaß.
  7. Die nackte Wahrheit – Für die, die gerne Theater spielen, sehr unterhaltsam. Wie manipulierbar wir doch alle sind.
  8. Freundschaft Plus oder wie das Leben Geschichte schreibt 😉 Ist die Liebe nur ein Deal???

Psychotherapeutische Praxis Dr. Otto Teischel

Die Filmdeutung als Weg zum Selbst. Ich lasse mich nach wie vor gerne inspirieren. Die Sehnsucht und den Sinn des Leben, kann man nicht oft genug hinterfragen. Dann und wann kann sich aber auch ein Flop einschleichen. Hierzu biete ich Euch einen Tag mit den  „Alleingehern“ an.
Thema: „Ich bin dann mal weg“ – Storytelling = Die Kunst mit Geschichten den Durchblick zu bekommen.
Wann: Ab Oktober jeden Freitag – Städtereisen mit Zug, Bus oder Flieger
Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben.
Organisationsbeitrag p.P.: EUR 25,00
Teilnehmer: Mind. 6 Personen, Max. 16 Personen

*Enthält unentgeltliche Produktempfehlungen

Pump it up – Upper-Moments

So lang ist es noch gar nicht her. Der Sommerhit 2004! Dabei dachte ich, es war in den Neunzigern. Gestern war ich wieder mal in Stimmung, aber nicht nur ich, sondern alle um mich herum. Direkt beim See, auf der „Römer-Sitz-Platz-Gelegenheit“- den Spritzwein in der Hand, die Musik im Hintergrund, wartend auf den Supermond. Melodien, die Laune machen und zum mitsingen verleiten. Falsch natürlich und laut: „Coooordula grüün“ – ich hab dich tanzen gesehn.
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Da brauch ich keinen Gardasee

Wenn neben der Schirmbar, ein kleiner „Pop Up-Store“ abgehalten wird, Modenschau inklusive. Selbstverständlich hab ich wieder zugeschlagen! Weiß, weiß, weiß, sind alle meine Kleider. Wo und wann ich das wieder anzieh, ist eine andere Sache. Zur Zeit hab ich eher das Problem, was ich wann auszieh. Ja, ich stehe zu meinem Alter, aber nicht zu meinen Oberarmen! Da renn ich manchmal verzweifelt, nah am Hitzetod, in der Gegend rum. Nein, ich zieh das Jackerl nicht aus!
Selfieladen 8

Wenn ich mal siebzig bin

Dann, ja dann geh ich dann ungeniert im Top flanieren. Eigentlich müsste ich meinen  Schrank nochmal genau durchchecken. Da liegen schon ein paar Leichen drin. Ab und zu probier ich wieder mal einen Teil. „Der Herr gebs mir im Schlaf“ – NEIN – das geht nicht mehr. Warum tu ichs nicht weg? Na, weil ich mir denk, manchmal im Finstern gehts ja noch. Eine Freundin von mir, ist da auch nicht viel rigoroser. Die hat glatt einen Schrank voll, mit Klamotten, wo sie tausendprozentig nie mehr reinpasst. Sie sagt: „Die sind so wunderschön, das kriegst du hier nirgendwo, auch wenn ich es nicht mehr tragen kann, dann sollns mir´s drauflegen, wenn ich im Sarg lieg.“
Mädchen im Abendrot

Upper Moments zählen

Also, überdenk ich meine Einstellung und komme zu dem Schluss:
„Selbst Kleider aus guten Perioden des Lebens sollten nicht verwahrt werden, denn man soll nicht in altes Glück zurück kriechen. Es ist somit Kraftvergeudung, alte Kleider zu tragen, sich mit seinen eigenen Leichenteilen zu bedecken.“
Prentice Mulford (1834 – 1891), US-amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer
HILFE – I SCHMEISS OIS WEG; AUSSER DES, WAS I GESTERN KAUFT HAB!

Der Blutmond und Gente di Mare

Was erwartet uns „Seeleute“ da heute? Bringt uns der Blutmond, dieses Himmelsereignis, eine Welle der Veränderung? Vielleicht weckt dieser „Wolfsmond“ super Kräfte in uns? Vielleicht gibt er uns endlich den Mut und die Kraft auszubrechen? Die Gelegenheit wäre gut. Ich hab solche „Aufhänger“ immer als Anstoß für Veränderungen genommen. Für einen theatralischen Feuerlauf, war ich wahrscheinlich immer zu feige. Warum sollte ich mir die Füße verbrennen, wenn´s auch die Finger tun.
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Supermond – Du bist mei Freid

Dieses mal, werde ich nix „umdrehen“ – es passt fast alles so, wie es ist. Mir schwant da etwas ganz anderes. Seit Tagen hör ich im Radio:“Lade die „Katastrophen App runter“ – Warum? Weil ich keine Telefonnummer mehr auswendig weiß, ausser meine eigene? Weil ich mehr Wein und Bier im Kühlschrank habe, als Lebensmittel, um eine Woche überleben zu können? Weil im Nachtkastl kein Bargeld liegt, sondern Mister Pink? Was, wenn wirklich was passiert?
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Supergau: Stromausfall!

Was, wenn kein Wisch der Energie AG auf dem Anschlagbrett im Vorhaus hängt? Wenn der Strom ohne Vorwarnung weg ist? Dann funktioniert aber wirklich gar nix mehr! Kein warmes Wasser, kein Benzin, keine Ampeln und um Gottes Willen, kein Smartphone!!! Was hilft mir dann die App???
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Hausverstand noch vorhanden?

Alle paar Jahre, werden wir aufgefordert zu „hamstern“ – bunkern was das Zeug hält, um nicht zu verdurschten oder zu verhungern. Die Bürger werden dazu animiert „einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für zehn Tage anzuschaffen“ (den hätt i ja dann schon) nur was ist nach den zehn Tagen???? Jetzt noch, hilft mir Mister Google und lässt mich „Die Checkliste für den Notfall“ wissen: Besprechung mit Familie:

  • Wo ist: Notgepäck – Dokumente – Feuerlöscher (Wohin damit?)
  • Fluchtweg – Treffpunkt – Erreichbarkeit (Um nicht allein zu sterben?)
  • Für den Einpersonenhaushalt wird empfohlen:
    28 Liter Wasser, 5kg – Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln, 5kg Gemüse, getrocknet oder in Dosen, 3,6 kg Obst und Nüsse, 3,7 kg Milch und Milchprodukte, 2,1 kg Fleisch und Eier, 0,5 kg Fette und Öle (wohin damit, in einer kleinen Wohnung?)
  • Nach belieben: Fertiggerichte, Schokolade, Kekse, Salzstangen, Fertigsuppen (das versteh ich)
  • Kurbelradio oder Batteriebetriebenes (Leider kein Empfang – was dann?)
  • Reservebatterien (liegen im Nachtkastl) (schwere Entscheidung)
  • Verbandkasten plus verschriebene Medikamente (Blutdruck ist jetzt schon im Eimer)
  • Schmerzmittel, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer, Mittel gegen Durchfall (TOILETTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
  • Waschmittel, Seife, Zahnpaste, Campingtoilette und Toilettenpapier!!! Müllbeutel (Wasser besser trinken oder damit waschen?)
  • Kerzen, Zünder, Spirituskocher, Heizgelegenheit, (Ich seh mich jetzt schon verhungern und erfrieren)Koffer Pixabay

NOTGEPÄCK

Pers. Medikamente (Blublublutdruck), Schutzkleidung (Atom?), Schlafsack (kenn ich keinen), Unterwäsche (welche Farbe?), Gummistiefel und Goiserer (trittfest nehm ich an), Essgeschirr (mei Villeroy boch?),Thermoskanne und Besteck (wer trägt das alles?), Verbandkasten (Da fehlt schon wieder so viel), Leatherman (ja, der ist mein Freund), strapazfähige Kleidung (Blaumann?), Taschenlampe (scho wieder Batterien), Kopfbedeckung, Helm (I seh jetzt scho viele Radlfoahra) Atemschutz (den brauch i jetzt scho täglich), Arbeitshandschuhe? (verschüttete ausgraben?) Fotoapparat und Handy, ( 🙂 schieß mich tot)

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Mitte 20 sagte ich: Nur Familie! Mitte 40 sagte ich: „Ich will Alles!“ Heute frage ich:“Ziel erreicht?“

Nun ja, eigentlich, ja! Obwohl ich mal gelesen habe, das „eigentlich“ eine Verneinung ist. Doch, für meinen Teil, mit Inbrunst hier bestätigt: „Ich habe bisher das beste aus meinem Leben gemacht!“ Wo andere hadern, hab ich schon lange die Notbremse gezogen. Nicht umsonst gibt es Sprüche wie: “ Auf eine Kranke Kuh oder Ochsen einreden“ – „Stur, wie ein Esel“ – “ Noch immer nicht dazu gelernt?“
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Eigentlich-wollte ich immer drei Kinder

So eine kleine „italienische Familie“ halt, wo nicht nur Papa und Mamma mit verschmiertem Shirt am Tisch sitzen. Klassische Sonntagsausflüge und gemeinsame Spielabende. Wie heisst es immer: „Es kann der beste nicht in Frieden leben, wenn der Nachbar es nicht will“ – also: Thema mit Mitte dreissig abgehakt.
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Kinder und Arbeit

Ahh, wie war das: „Der Appetit kommt beim Essen?“ Und die Ernüchterung, wenn du einen Job annimmst, der einen Arbeitsbeginn von 6:00 Uhr hat oder ein Ende mit 19:30 Uhr. Wohin mit den Sprösslingen? Auch wenn sie schon aus den Kinderschuhen heraus gewachsen sind, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wo bleibt der Mann? Ja, irgendwo zwischen Vereinen, Männerfreundschaften und nächtlichen, nicht nachvollziehbaren „Ausritten“
Charly Braun und Snoopy

Und wo war ich?

Aufgegangen in der Mutterrolle, mit großer Euphorie den zweiten Bildungsweg eingeschlagen, in der Hoffnung hier noch mal die große „Erfüllung“ zu finden. Denn die Liebe, ja die Liebe war leider immer einseitig: Mal liebte er mich, mal liebte ich ihn“
Egal, „Sex in the City“ Carry, hat ihren Mister BIG auch nicht bekommen und ein Lebenshoroskop von mir, hat mal geheissen, ich werde die große Liebe nie finden.
Hut mit Spruch

Fazit: Jedes Ding hat drei Seiten

Wie Karl Valentin zu sagen pflegte: „Eine positive, eine negative und eine komische. Gut, Die positive: Ich kann reisen wohin ich will, und mir kaufen, was ich brauche.
Die negative: Nicht immer zur gleichen Zeit
Die komische: Alle Situationen in meinem Leben, hatten eine reizende Komik zum Lachen. „Für Andere!!!“
Für alle, die mal wieder was zum Lachen haben möchten, können mit mir gerne einen „Bunten Nachmittag“ in Salzburg erleben:
Alleingeher herkommen: Paintball in Salzburg

 

Die geheimen Verführer

Der Griff nach dem Unterbewussten in Jedermann. Die Headline ist auch der Titel eines Büchleins von Vance Packard, ein amerikanischer Publizist, das ich fast in einem Atemzug ausgelesen habe. Eine Aussage von ihm: „Die Werbung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen“. Eine ganze Reihe von Zitaten, die er von sich gegeben hat, wären für mich die Ideale Fototapete. Das waren noch Zeiten, als sich Frauen Sorgen darüber machten, das die Wäsche der Nachbarin, besser duften könnte als ihre, denn:“Da meldet sich ja das schlechte Gewissen“. Werbung schafft fast alles, oder doch nicht? Wie kann man Euch beeinflussen? Oder denkt ihr, ihr seid immun dagegen?
Paris Pixibay

Der Heiratsantrag am Horizont

Ein Flieger, der das Transparent vor den Augen der Angebeteten vorbeizieht. Der Strand auf den Malediven, die Botschaft vom Familienzuwachs in Form von Babyschühchen, statt Servietten auf dem Teller. Der Höhepunkt jetzt: Der gemeinsame Blick auf den Schwangerschaftstest. Was früher manchen Männern den Schweiß auf die Stirn trieb, ist jetzt Hipp, bei den Hipsters. Und die „Meine Frage an Doktor …. ich hab überhaupt keine Lust mehr auf Sex. Wie kann ich das ändern?“ -Dame ruft eher Brechreiz in mir hervor, als das ich in Versuchung käme das Produkt zu kaufen. Schon mal nachgedacht, vielleicht liegts am Partner?
Marina bei DaniI

Aber, wo denkt ihr denn hin?

Wie immer: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Gut gewählt und schon weckt es Bedürfnisse und Erinnerungen. Das wohlige Gefühl nach mehr oder Meer. Was beeinflusst mich? Werbung schon mal nicht. Sie gefällt mir und zählt für mich zur Unterhaltung, aber nicht als Unterbrechung in einem spannenden Film. Gefühle, Emotionen, das was wir alle als Sehnsucht in uns spüren und uns glauben machen soll: Auch Du kannst ALLES haben, wir die BANK, sehen den Künstler in dir. Alle wollen nur das eine: Dein Geld!
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Es soll brennen in Dir

Das sollte Dein Ansporn sein! Das Feuer, die Wärme die du spürst, wenn du an dieses Ziel denkst. Die Bilder, die du schon immer malen wolltest, die gewünschte Reise oder die ewige Sehnsucht nach Freiheit und Liebe.

Wanderung, bei Schlechtwetter Workshop: „Das Feuer in Dir“ – einen Titel der „Toten Hosen“ nehme ich als Anlass und Input für diese Veranstaltung:
„Ich bin die Sehnsucht in Dir. Ich hab die Welt um dich gedreht. Stiehl dir die Zeit, bin dein Tagedieb. War oft genug dein Alibi, was auch passiert, ich verlass dich nie“.
Wann: Ab September
Ab 8 Personen
Wo: Steinbach am Attersee
Beginn: 11:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Schwierigkeit:**
Spaßfaktor:***
Durchblicker:*****
Kosten: EUR 70,00 (incl. Imbiss und Schiffahrt)
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Der Weg des Geistes, ist der Umweg

Ein Weg der länger ist, als der direkte Weg. Umwege sind unbequem und halten einem vom vermeintlich geraden Weg ab. In einem meiner Lehrgänge, sollte ich mal einen Bericht schreiben. Wofür normal eine Viertel Seite reicht, sollte ich zwei Seiten füllen. Für mich eine schwierige Aufgabe, da ich ja gerne den direkten WEG bevorzuge. Sämtliche Gehirnwindungen strengten sich für mich an, da sprach ich zufällig mit einem jungen Mann, der zwei Doktortitel in „einer Zeit“ schaffte.
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Du musst umschreiben

Ja, „umschreibe“ und „umgehe“ die Situation oder das Ding so lange, bis es zwei Seiten sind“ – für mich ergab das keinen Sinn. Ich dachte an Politiker, die lange Reden halten, aber nichts aussagen. Etwas umschreiben, ohne den Sinn der Sache zu verlieren, ist nicht nur Schreibkunst sondern auch Kunst des Erzählens. Im Leben gibt es oft keinen direkten Weg! Wir laufen alle unseren Gefühlen nach. Was uns gut tut und nicht zu „schwer“ ist, möchten wir beibehalten. Auch wenn wir uns ein eigenes „Universum“ aufgebaut haben, dringen andere Menschen ein. Sie bringen uns vom „direkten Weg“ ab. Ist das so schlecht?
Steg Attersee

Immer der Nase nach?

In meiner Ausbildung zum „Lehrwart- Fit fürs Alter“ waren Bewegungsspiele Schwerpunkt. Der Gleichgewichtssinn liegt, wie wir wissen im Ohr, den sollten wir testen. An der Wand wurde eine Stelle markiert. In einem Abstand von ca. zehn Metern wurden uns die Augen verbunden, zwei, dreimal um die eigene Achse gedreht, um dann „instinktiv“ diesen Punkt anzusteuern. Wie ihr Euch denken könnt, traf keiner die Stelle. Je nachdem welche Seite im Gehirn ausgeprägter „arbeitete“ auf diese Seite zog es ihn auch hin. Die einen mehr Links, die anderen mehr Rechts. Was hatte das zu bedeuten?
Riesenrad Pixabay

Das Lebn is a Kroas

Instinktiv wählt jeder die Option, die ihn glauben lässt, schneller das Ziel zu erreichen. Da passiert bei vermeintlichen „Abkürzungen“ oft eine ungeplante Meilenwanderung“ bei der dann, manchmal verzweifelt versucht wird, wieder auf den „richtigen“ Weg zu kommen. Man hält nach Markierungen ausschau, im Winter nach Fußabdrücken, ganz „Mutige“, fragen nach dem Weg, um nicht noch mehr in die „Irre“ zu gehen. Eine immer wiederkehrende Frage bei meinen Wanderungen: „Warum gehen wir den gleichen Weg, wieder zurück?“- oder „War das jetzt nicht ein Umweg?“
Weil ich ab und zu gerne zurückblicke, was ich schon geschafft habe. Von Oben schaut vieles anders aus, kleiner oder größer. Ganz egal was man im Leben anfängt oder beendet hat, man wird immer wieder an Stellen kommen, die man schon einmal „berührt“ hat. Auch wenn es nicht ganz ein Kreis ist, Schlangenlinien sind es allemal 😉
PS: Oft im Leben, erkennt man erst hinterher, das der „Umweg“ der beste war.
Ausflug nach Salzburg: Escape the Room

 

 

 

Mensch ändere Dich! (nicht?)

„Alle Sinne nehmen ab, nur der Starrsinn nimmt zu“ – ein Spruch den ihr bei mir immer wieder zu lesen oder zu hören bekommt. Schön wäre es ja, schlechte Gewohnheiten oder Charakterzüge zu eliminieren. Es gehört viel Disziplin dazu, dagegen anzugehen. Die wichtigsten Eigenschaften, die eine starke Persönlichkeit ausmachen, sind die sogenannten BIG FIVE. Diese zu stärken, ist die „Königsdisziplin“ im Leben. Ich rede hier von:

  • Aufgeschlossenheit
  • Gewissenhaftigkeit
  • Extrovertiertheit
  • Verträglichkeit
  • Verletzlichkeit

Delphin und Mädchen Pixabay

Aufgeschlossenheit oder Offenheit

-anderen und Neuem gegenüber. Interessiert an Dingen, die man noch nicht kennt. Offenheit beinhaltet keine Angst vor Gefühlen. Positive sowie negative Eindrücke erst zu hinterfragen und dann reagieren. Nicht gleich alles ablehnen, was man noch nicht kennt oder gesehen hat. Damit hab ich Null Problemo!
Alt war gestern

Gewissenhaftigkeit oder Pedanterie?

Wie jeder weiß ist das ein kleiner Schritt. Für mich zum Beispiel ist Gewissenhaftigkeit verbunden mit Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Diskretion. Ein Punkt an dem ich noch feilen könnte, ist meine Ungeduld. Sie hindert mich manchmal daran, etwas ganz exakt auszuführen. Oiso – i bin ka UMSTAUNDSKRAUMER 😉
Press The Button

Extrovertiertheit und Begeisterungsfähigkeit

Laut Wikipedia ( Psychologie)sind extrovertierte Menschen: gesellig, aktiv, herzlich, optimistisch und heiter. Daher empfänglich für Anregungen und Aufregungen. Ja, muss ich auch zugeben: Aufregen kann ich mich noch schneller, leider.
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Verträglichkeit

bedeutet: verständnisvoll, kompromissbereit, mitfühlend und wohlwollend sein. Mein Harmoniebedürfnis ist mindestens eine Handbreit über meinem Haupt. Daher wird meine Nachgiebigkeit oft in Mitleidenschaft gezogen.
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Wobei ich schon bei der Verletzlichkeit bin

„Sei nicht so empfindlich“ – heißt es da. Bréne Brown, eine amerikanische Autorin psychologischer Schriften zur Lebensführung, beschreibt es in einem ihrer Bücher so:
„Verletzlichkeit ist der Kern aller Emotionen und Gefühle. Zu fühlen heißt, verletzlich zu sein. Zu glauben, Verletzlichkeit sei Schwäche heißt, Gefühle für etwas Defizitäres zu halten. Indem wir uns gegen unsere Emotionen aus der Angst heraus abschotten, dass wir einen zu hohen Preis für sie zahlen könnten, entfernen wir uns von dem, was dem Leben Sinn verleiht. (…) Wir wünschen uns mehr Freude im Leben, aber gleichzeitig können wir die damit einhergehende Verletzlichkeit nicht aushalten.“

Genau das können wir, wir, die an die Sechzig sind. Wir haben gelernt damit umzugehen und aus unserer „beleidigten Leberwurscht“ a Blunz gmacht.
Verletzlichkeit macht eben stark.
PS: Googelt Euch mal ein paar Persönlichkeitstests – viele Unternehmen arbeiten damit!