Hilfe – Tante Hilda kommt!

Der Supergau – die Schwester meiner Mutter. Aus Salzburg. Selber zwei Töchter und zwei Söhne. Hilda war so etwas wie, die „fleischgewordene“ Kontrolle. Wir waren sechs Kinder und meine Mutter, keinen Ordnungsfimmel, aber wenn die Tante aus Salzburg antanzte, wurde aufgeräumt was das Zeug hielt.

scannen0043

Dabei kam sie nur

um die abgelegten Kleider meiner Cousinen abzuliefern. Wie ich das hasste! Meine kleine Schwester und ich, wieder ein halbes Jahr im Zwillingslook. Dann, das Gespött in der Schule, weil es „Secound Hand“ war. So schnell wie möglich, beschmutzen war unsre Devise. Die Klamotten waren aber nur der Nebeneffekt. Tante Hilda mokierte sich immer wieder über meinen Tierhaushalt. Mein Gott, zwei Meerschweinchen, zwei Goldhamster, einen Wellensittich, und wenn mein Sitznachbar in der Schule, einen Wurf schwarzer Mäuse hatte, konnte es sein, das ich davon, auch zwei mitgenommen habe.

guinea-pig-1573422_960_720

Gut, der Geruch

war nicht mehr so, aber in jedem Haushalt riechts anders. Unser „Wohngeruch“ war halt der von: nicht schon wieder ausgemistet Duft. Es wurde besser, als ich ins Teenageralter kam. Der Besuch, der alten Dame aus Salzburg, immer noch nicht.
Das trägt man in Salzburg nicht mehr.
Das sagt man in Salzburg nicht.
In so ein Cafe, geht man in Salzburg nicht.
Diese blöde Kuh, mit ihrem überspannten Wahn, uns zu zeigen, das wir, für sie zweitklassig waren, erzeugte bei mir schon früh Brechreiz.

Auch heute noch

hasse ich es, wenn manche meinen, weil man nicht ihren Lebensstil teilt, sich nicht in ihrer Gesellschaft, befinden sollte. Meine Tante lebt schon lange nicht mehr, aber es ärgert mich immer wieder, wie viele „Hildas“ sich unter uns befinden. Für mich zählt, wie kann ich mich mit dem Menschen ausstauschen. Haben wir etwas gemeinsames oder sind wir zu verschieden. Wenn nicht, ist Er oder Sie für mich nicht etwas, das gemieden werden sollte, wie der Teufel das Weihwasser, sondern ich respektiere, das er andersdenkend, anderer Herkunft und deshalb kein Idiot ist, nur weil er eine andere Wirklichkeit hat.
Wie klein ist das, was einer ist, wenn man´s mit seinem Dünkel mißt.
Wilhelm Busch

param pampam pam

Shall I play for yuo? Lieber nicht. Meine musikalischen Talente halten sich in Grenzen. Obwohl, schnalzen mit der Zunge und schnippen mit den Fingern geht. Ich kann Euch aber anderweitig unterhalten. Wir könnten eine Runde Bechern. Stop! Nicht trinken. Was Ihr kennt das nicht? Aufstapeln und Abstapeln nach Anleitung innerhalb einer bestimmten Zeit. Super Koordinations- und Konzentrationstraining.

dentist-1834562_960_720

Leider kennen

viele unter uns nur Hochstapeln. Bedeutet so viel wie, mehr Schein als sein. Oder auch mit fremden Federn schmücken. Da macht sich der Postler zum Psychiater und der Gaukler zum Millionär.  Sogar der gestiefelte Kater hat uns zum Narren gehalten. Amüsant dagegen waren die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Derer gibt es auch in unserer Nähe.

frog-1707928_960_720

Einer davon

hat eine solch platte Masche, das ich an der Intelligenz mancher Frauen zweifeln muss. Auch wenn sie ein Doktorat besitzen. Wie auch immer sie das bekommen haben. Also, jener welcher, hält sich regelmäßig im „Haslingerhof“ auf. Jäger und Gejagte wissen, das dieser in Bad Füssing ist. In diesem besagten Etablissement hält er Ausschau nach Damen, die er schon bei der Ankunft sortiert. Und zwar nach dem Schlitten, mit dem sie ankommen.

car-1335674_960_720

Passt das Auto

schaut er auf den Schmuck. Dazu muss er die Allerbeste natürlich zum Tanz auffordern. Nach dem Motto: Der Ring an ihrer Hand Madame. Man soll es nicht glauben, aber so hat er sich sogar ein mittelgroßes Frauscherlein am Attersee erschleimt. Zum totlachen. Samstags in Füssing, Montags, mit Goldketterl behangen, beim Würschtlstand. Meine lieben Damen, die, die im Oberstübchen gut eingerichtet sind, lasst Euch doch von den Schmähstaden, nicht wegen ein paar Schmeicheleinheiten, den Kopf verdrehen.

Sommer
Frau mit dunkler Brille und rotem Lippenstift sch/w

 

Das Aufwachen

könnte sehr schmerzlich sein. Mit solchen Typen kann man zwar nach Hause gehen, aber nicht zur Bank. Und sollte er das Ebenbild von Leonardo di Caprio sein, setzt die dunkle Brille auf, damit er Euch nicht verblendet.

 

LINKS-MITTE-RECHTS?

Der Montag zwingt mich immer grundlegendes zu hinterfragen. Zum Beispiel, wieso tragen Frauen den Scheitel meistens Links, und die Männer Rechts, und wer sind die, die ihn in der Mitte haben? Kahlkopf als Karriereturbo? Wie immer weiß mein bester Freund Google 😉 bescheid. Frisurenpsychologie – OHA – der erste Eindruck.

Die linke Kopfhälfte steht also für den rationalen Part, die rechte für die Emotionale. Je nach Laune? Den Scheitel links zu tragen, würde heißen, das du besonders aktiv, kontaktfreudig und aufgeschlossen bist. Trägst du ihn hingegen rechts, würde es Tiefsinnigkeit, Empfindsamkeit und Feinfühligkeit bedeuten. Der klassische Mittelscheitel würde Unentschlossenheit bedeuten.Er überzeugt durch Lässigkeit und lässt uns an grenzenlose Freiheit denken. Er hält auch das Gleichgewicht, zwischen Sachlichkeit und Emotionalität.

hair-hairstyle-1450050_960_720

Wie wärs denn dann öfter mal mit einem Seitenwechsel? Das wird schwierig, weil wir doch alle einen natürlichen Haarfall haben, mundartlich gesprochen „Kuahlecka“. Der ist bei mir rechts. Da kann ich machen was ich will, wenn der Pony zu lang wird, zack, schleck! Jetzt kannst du versuchen, deine Linie auf die Seite des nicht natürlichen Falles zu bringen. Höchstwahrscheinlich mit viel Kleber oder Spray. Ergo, der attraktivere Scheitelpunkt? Das Haar im Spiegel der Medizin?

isabel-879822_960_720

So ein Scheitel kann aber auch dein Leben verändern. Ja, sicher! Mit dem Seitenwechsel kannst du grundlegendes verändern und deinen Charakter unterstreichen. Er sagt dann viel über die Lebenseinstellung aus. Frauen die ihn mittig tragen, kommen energisch, geradlinig und Willensstark „herüber“. „Rechtsträgerinnen“ sollen sehr einfühlsam, aber auch sehr unentschlossen sein. Sportliche Naturen tragen ihn eher links, das symbolisiert Bewegungsfreude und Dynamik, jawoi!

monkey-1807173_960_720

Und zum guten Schluss sollte man auch noch die Föhnrichtung berücksichtigen. Je nachdem, ob die Haare nach aussen oder innen gekehrt sind, zeigt es, ob du extrovertiert oder introvertiert bist. Also von haarsträubend bis haarrlich, gibt es auch noch ein Scheitelverbot! Und zwar für dünne und fettige Haare. Wer hätte das gedacht ;-). Es gibt jetzt derer noch unzähligere Varianten, von zickzack, bis total schräg. So ein Wunder aber auch 😉 Eine haarige Sache also.

 

 

 

 

 

White Saturday

Morgen ist der erste Advent und da sollen wir wieder tiefer ins Börserl greifen. Wenn noch was drin ist, so kurz vorm Ersten. Das Wetter lädt nicht unbedingt zum gemütlichen Spaziergang ein. Wir könnten doch mal, den Nachmittag Zuhause verbringen 🙂 Heisst doch immer: „Lerne Deine Familie oder Freunde kennen“ 😉 Spielen ist für mich, mein inneres Kind füttern, besonders liebe ich „Denkspiele“ – da komme ich mir vor wie „Sherlok Holmes“ 😉

EXIT the Room Salzburg

Gibts denn so was?

Das nennt sich Spiel 🙂 Die Zeiten sind vorbei, wo DKT und Monopoli uns die Freude am Spiel versaute, weil einem nach zwei Stunden das Gesicht einschlief. Es einem wurscht war, ob man als Hotelbesitzer oder in der Gefängnisecke, eine Runde pausieren musste. Lustig, unterhaltsam, aufregend und das Wichtigste, gut fürs Hirn, sollte Spiel sein. Vor allem „KURZWEILIG“. Unser Hirnkastl schrumpft seine Kapazitäten schon ab Fünfunddreissig runter, sollten sie nicht genutzt werden.
Logisch, wozu a Garage, wenn man ka Auto hat, oder?

SPIEL ist angesagt

dream-1804598_960_720

Scrabble Nützt der Wortfindung und hilft unsere „Dingsda“ Version zu vermeiden 9-99 🙂
takeiteasy

Take it Easy, voerst, ein wenig trocken, doch im Laufe des Spiels interessant und strategisch anspruchsvoll 9-99 🙂


2016_codenames

Logisches Denken, eine richtige Kopfnuss  😉 Meine Lieblinsversion vom „Hirnpickerlspiel“ (wer bin ich) Codenames


Ein Letztes, damit die „schiachen“ Tage von Vorgestern sind 🙂
Ein Spiel für Erwachsene und Freunde, die einen lustigen und interessanten Abend verbringen wollen. Menschenkenntnis und Empathie ist nicht jedem in die Wiege gelegt.

mb-spiele-therapy-1734
Mit diesem Spiel kann man zumindest improvisieren ;-). Therapy


Spielen, kann in verzwickten Situationen wieder zueinander führen. Besonders geeignet für jene, die das Wort „Entschuldigung“ oder „Verzeih mir“, nicht über die Lippen bringen.
„Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch in einem Jahr“

Das hätt i ma net docht

Denk ich mir nie! Die wirklich Wichtigen Dinge, erfährst Du eben nur übers Reden. Manchmal auch Körpersprache! Du „redest“ nicht nur mit dem Mund! Deine Körperhaltung, sagt viel mehr über Dich aus, als du denkt! Als Hunde oder Pferdeliebhaber, wirst Du wissen, was ich meine. 

Chiahuahua´s sind kleine Rabauken

Machen sich, wie jedes Tier, keine Gedanken über ihr Aussehen, oder ihre Größe. Sie tapseln mit stolz geschwellter Brust, gehen auf Konfrontation und kennen weder Angst noch Teufel. Wie ist das bei Dir? Hörst Du auf deinen Körper? Wenn er Dir zeigt, mit Zwick und Zwack, was ihm nicht passt. Dann fühlst Du dich nicht gut und das bermerken andere auch. Darum:
Je, besser Du dich fühlst, desto lockerer, dein Gang.
Je, besser Du dich fühlst, desto besser, deine Ausdrucksweise.
Je, unbeschwerter Du bist, desto leichter, fühlt sich auch dein Gegenüber! Mit Kraft deiner Gedanken, kannst Du viel bewirken.
Drum, gute Gedanken machen und nicht: Ja sagen und nein meinen.

Da fängt´s nämlich an

dann, in der Magengrube zu ziehen, und so schaust dann auch drein. Samy Molcho, Meister der Körpersprache, ist nicht umsonst, der best gebuchte, Vortragende in Unternehmen. Auch Thorsten Havener, ein deutscher Illusionist und Gedankenleser sagt: „Nehmen sie sich Zeit für die Siegerpose!“ Kurz vor seinen Auftritten, hört er seine Lieblingmusik, reißt die Hände in die Höh, wie der Libero beim Elfmeter, und geht dann auf die Bühe.

Auch wennst jetzt glaubst, i hab an Vogl

Nicht ein einziges mal, geh ich aus dem Haus, ohne vorher, im Spiegel meine „Siegerpose“ einzunehmen: Yeaaaahhh!!!!
Womöglich sitzt Du gerade und starrst auf dein Handy. Das genau, ist die Verliererpose. Gebückt, gekrümmt und geschlagen wie ein Hund. Bei der Siegerpose aber, werden die richtigen Hormone ausgeschüttet.

Also, für die Zukunft:
Bevor Du den Schlüssel, von aussen, in die Haustür steckst, Hände zum Himmel, und mach ein fröhliches Gesicht!
PS: Wenn mir mein Spiegelbild nicht gefällt, zieh ich mich einfach um 😉

Der Motivation´s-Stammtisch

  • 1. Schlechte Laune wird an der Garderobe abgegeben
  • 2. Keiner darf durch dauerndes Schweigen, die anderen stören
  • 3. Trübsal und andere Instrumente dürfen am Stammtisch nicht geblasen werden
  • 4. Mit Ausnahme von Türen oder Fenster, darf niemand einschnappen
  • 5. Die Lach-Muskel-Beschwerden nach dem Stammtisch, können nicht mit
    Krankenschein behandelt werden.
  • 6. Allen Stammtischlern und Innen darf nur Nettes gesagt werden
  • 7. Der Stammtisch beginnt pünktlich und dauert bis zum Schluss
    Ich kann Euch die Motivation nicht impfen. Ich kann Euch auch keine Pillen geben.
    Mein Potential, als optimistische Realistin, mit Humor WEGE aufzuzeigen, wie Motivation entsteht, nämlich, ein Ziel haben. Wenn du nicht weißt, wofür du etwas tun sollst, wirst du es auch nicht tun!
    Der Alltag oder das Alltägliche läßt unsere Ziele manchmal verschwinden. Sei es durch Familie, Beruf oder Krankheit.
    Ich bin keine Psychologin, ich bin auch keine Therapeutin. Ich bin einfach eine Frau, in den sogenannten besten Jahren, die Höhen und Tiefen bisher immer gut gemeistert hat. Und, das ist das Wichtigste:
    Ich habe immer wieder etwas gefunden, das mir Freude gemacht und mich weiter gebracht hat.
    Suchen wie das Kleeblatt in der Wiese, nur nicht am Boden, sondern in der Unendlichkeit in Deinem Kopf. So wird Motivation gefunden und erreicht.

Da sprach der Häuptling

Manche Menschen haben die hervorragende Eigenschaft mit ihren Worten andere in den Bann zu ziehen. Sie verstehen es, einen dazu zu bringen, die eigene Meinung nochmal zu überdenken oder zu ändern. Jetzt stellt sich die Frage:“Hast Du eine eigene Meinung?“. Sollte ich aber jedes mal mein Gedachtes überdenken, kann es ja nicht weit her sein, oder?
nerivill1-1905261_960_720

Fremdbestimmt oder Selbstbestimmt? Je selbstbewusster ich bin, desto besser kann ich meine Meinung vertreten und dazu stehen. Je unsicherer ich bin, desto schneller lass ich mich auch drausbringen. Oder, was natürlich viel tragischer ist, ich denke gar nicht nach. Eine eigene Meinung haben, bedeutet auch, das ich zu meinem Leben stehe. Dazu kann auch gehören, das ich sie ändere. Und das ist ja nicht das Schlimmste, wenn ich es will. Sollte ich mich aber immer wieder manipulieren lassen, ist es mit dem eigenen Leben nicht weit her.
vintage-1893032_960_720

Sein Mäntelchen in den Wind hängen, ist zwar bequem, aber weiter wird es einen nicht bringen. Mitläufer zu sein, nur um dazu zu gehören und ja nicht anzuecken. Jeder der schon mal in eine Diskussion geraten ist und dann angegriffen wurde, weil seine Meinung eine andere war, weiß wie viel Druck es auslöst. Wenn du aber nicht hinter deiner Meinung stehen kannst, wer sollte das dann können? Was andere denken oder tun, bist ja nicht du. Also kannst du auch zu deiner Meinung stehen, und nicht aus Angst vor Blamage, oder gar als Aussenseiter zu gelten.
cropped-press-the-buttonv1.jpeg

Sein Leben zu leben, bedeutet eben auch einen eigenen Stil haben. Im Spiegel einen Menschen sehen, der autonom ist, hinter sich und seiner Meinung steht, das ist und zeigt auch Lebenskunst. Eine starke Persönlichkeit kann man nicht manipulieren. Das Recht auf eine eigene Meinung hat jeder. Lasst euch also nicht einschüchtern, wenn ihr mal anderer Meinung seid.
„Der Standpunkt macht es nicht, sondern die Art, wie man ihn vetritt“ (Theodor Fontane)

Oberarm – da is was dran

O mein Gott! Ja auch an mir gehen Eitelkeiten nicht verloren. Bei Vielen merkt man es erst auf den zweiten Blick. Richtig, ich meine eigentlich das Oberstübchen. Viele wissen anscheinend immer noch nicht, das man es gebrauchen und, oh Wunder auch ausweiten kann. Es sind die Besserwisser, die meinen nichts mehr dazu lernen zu müssen. Klugscheißer haben auch die Gewohnheit, anderen gegenüber anzugeben, sich überall besser auszukennen, beziehungsweise, Alles besser zu wissen. Erkennen kann man sie auch daran, das sie noch nie etwas besser gemacht haben, geschweige denn, einen Verbesserungsvoschlag. Es sind auch diejenigen, die nicht um des Thema willens diskutieren, sondern alleine wegen des Rechtbehaltens. Sie bleiben stur bei ihrem Standpunkt. Wie heißt es so schön: gescheit, gescheiter, gescheitert (Ernst Ferstl)
Kuhstall Mütze

So! Ich widme mich Interessanterem. Ich suche nach Lösungen. Wie kann man einen Karren aus dem Dreck ziehen, oder so. Ohne zu lamentieren und stöhnen, wie schwer es gerade wieder ist. Was bringt mich weiter, wer kann mir dabei helfen, oder mich unterstützen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, und alle halten einem davon ab, über, oder darüber zu jammern. Einen Ausweg finden, eine verfahrene Situation wieder ins Lot zu bringen, das sind meine Ziele. Für mich, und für andere.
Zauberwürfel

Lösungsorientiertes Wandern. Einfach mal mitgehen und „entsorgen“. Weiterkommen und andere „Wege“ gehen. Seinen Gedanken freien Lauf lassen, und sich von seinen Blockaden lösen. Denn Albert Einstein sagte schon: „Man kann ein Problem nicht mit der selben Denkweise lösen, die zu seiner Entstehung geführt haben“. Denkmuster unterbrechen, und die Richtung wechseln. es funktioniert. Bewusst oder unbewusst, werden wir mit unseren Gesprächen, und unseren Gedanken, im Dialog, unsere Gedankengänge auf „Umwegen“ in die gewünschte Richtung bringen. Bewegung und Begeisterung, werden euch dazu bringen, in Zukunft, Ziele und Handlungen schneller als gewohnt anzugehen. Das Leben ist kein Jammertal, in dem es keine Wege nach oben gibt.

Unterm Dach, juchhe…

 

Ja, wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen. Das was man immer wieder vorgekaut wird, glaubt man anscheinend irgendwann. Ich glaube immer an drei Seiten: „Eine Positive, eine Negative und eine Wirkliche“. Ich habe Menschen immer bewundert, die sich getraut haben, weit weg zu gehen. Weg von Zuhause, weg von der Provinz, weg von der Engstirnigkeit. In der Fremde bist du der, der angekommen ist. Sie sehen dich als der, der du jetzt bist, und nicht der, der „sich was getraut hat“. Und in der Geburtsstadt, bist du der, dessen Leben, solltest du es nicht nach der Norm gelebt haben, immer ein wenig suspekt war. Wenn es mehr als zwanzig Jahre her  ist, wen interessiert das noch? Aber wir sind eine Gesellschaft, da wird auch der Euro noch in Schilling umgerechnet, obwohl es den auch schon fünfzehn Jahre nicht mehr gibt.
Frosch II

Ziemlich einfältig find ich auch

wenn man nach Jahren der Trennung immer noch die EX vom EX ist.
ICH bin ICH! Und in meinen Adern fließt mein Blut, und nicht das von meinem EX! Wie muss es erst den Kindern ergehen? Die haben Beides in sich. Wie müssen sie sich fühlen, wenn eine Gesellschaft der Vorverurteilung und Bewertungen, sie immer wieder mit alten Geschichten konfrontiert, wo sie vielleicht nicht mal verhindern können, das sie innerlich den Schuldigen finden wollen. Schuld ist etwas, wo man überzeugt ist, etwas Falsches getan zu haben, oder der andere überzeugt ist das es falsch ist.
Tanzende Schattten

Als ich meinen Blog öffentlich machte

dachte ich erst an ein Pseudonym. Aber dann, warum sollte ich? Ich möchte denen Mut machen, die trotz ihrer vielen Niederlagen im Leben sehen können, das man nicht daran zu Grunde gehen muss.
„Womit man denn bezwecken wollte, das sich der Esel ärgern sollte. Doch dieser hocherfahrne Greis, beschrieb nur einen halben Kreis. Verhielt sich stumm und zeigt gewitzt, die Seite wo der Wedel sitzt“ ( Auszug Wilhelm Busch)
Strick I

De Schnobiantn

So sagt man bei uns zu kleinen Mädchen die schon fleißig plappern. Ja, und wie süß, so viel kann das Mädchen schon sprechen. Und das Kleinkind, begeistert von sich selber, probiert immer wieder, und lernt so schnell wie möglich viele Worte. Es begreift schnell, wenn du sagen kannst was du willst, bekommst du es eher, ohne viel Fragerei. Hier hebt es sich noch ein wenig ab, von den mundfaulen Gfrastern.

Das kleine Mädchen wird aber größer, und auf einmal ziemt es sich nicht mehr viel zu sprechen, und es muss sich bemühen „nicht vorlaut zu sein“. Jetzt kommen die Freundinnen ins Spiel. Endlich kann man wieder gackern. Lachen, albern sein und einfach sagen was man sich denkt. Das kleine Mädchen wird ein Fräulein, jetzt sollte es sich für einen Beruf entscheiden. Sprachgewandt und gebildet, wird sie sich einen Beruf mit pädagogischem Hintergrund suchen. Als nicht Akademikerin findet man diese Spezies meistens im Einzelhandel. Schwer vorstellbar, das ein schweigsames Mädchen, in diese Branchen einsteigt.

Bei der späteren Partnerwahl, wird sich das Fräulein natürlich in einen Mann verlieben, der sie aussprechen lässt. Geschmeichelt von diesem gezollten Respekt, denkt sie, er ist auch verliebt, und übersieht dabei, das er nix lieber hätte, sie halte jetzt den Mund und macht sich flach. Sollte sie ein Naturtalent sein, wird er über ihren „Sprachfluss“ hinwegschauen. Der Traumhochzeit steht nix mehr im Wege. Jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn immer mehr fängt er an, ihren Redefluss als Geschwafel abzutun, und als Höhepunkt zu sagen:“ Halt endlich den Mund!“ Zack! Aus die Maus!

Sie ist beleidigt und spricht nicht mehr. Er genießt die Ruhe, und freut sich Abends schon aufs Bettlein. Aber wer die Rechnung ohne den Wirt macht, hat ein böses erwachen. Kein Sprechen, kein Hecheln. Die Moral von der Geschicht, verbiet da Schnobiantn das Sprechen nicht.
Tipp: Wandern entlang am Redefluss