Standpunkt?

Man kann einen Standpunkt haben, man sollte aber nicht darauf sitzen bleiben!  Wenns uns am falschen Fuß erwischt, zum Beispiel. Autsch! Das kann einen schon sehr treffen. Wie tief es geht, ist bei jedem anders. Was mich verletzt, muss andere noch lange nicht bewegen. Wo ist Euer wunder Punkt? Mir tuts weh, wenn mich jemand als egoistisch bezeichnet. Cool, das immer die gleichen, dasselbe sagen. Ja, ich bin sehr wohl: Selbstreflektiert, und nicht egoistisch im negativen Sinn, denn:

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Weh dem, der tut

  1. Wenn dieser Vorteil in einer symbiotischen Lebenshaltung zugleich auch der Vorteil anderer ist, dann sind diese Handlungen ethisch voll legitimiert.
  2. Meist aber wird ein Egoist als ein kurzsichtig Handelnder im Sinne eines Raffgieregoisten verstanden, der es kaum akzeptieren kann, wenn andere Menschen ihm gegenüber sich ebenso raffgierig zeigen. Der Raffgieregoist räumt sich selbst also mehr Freiheiten ein, als er anderen zugesteht.
  3. Der Begriff beschreibt dann die Haltung, ausschließlich äußerliche persönliche Interessen zu verfolgen ohne Rücksichtnahme auf die Belange oder sogar zu Lasten anderer. (https://de.wikipedia.org/wiki/Egoismus)

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Immer wieder

kommt es zu Ereignissen, die einen gewissen Grad an Selbsterhaltungstrieb verlangen. Nämlich dann, wenn man an seine Grenzen gelangt. Da braucht es dann den Mut, um STOP zu sagen. Oder NEIN! Denn, nur weil alle anderen, zu jedem Ja und Amen sagen, heißt das noch lange nicht, das sie“Gutmenschen“ sind. Und überhaupt, warum sollte sich ein Mensch verteidigen müssen, nur weil er mal „egoistisch“ handelt. Ist das jetzt gut oder schlecht? Wie immer gibt es zwei Seiten der Medaille, und die sollten sich einige ab und an, auch mal anschauen, oder anhören. Und für die, die blind und taub durchs Leben gehen, hoffe ich, das ihnen das Leben doch noch schmecken möge 😉

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Und ich werde

mich bis dahin, immer wieder mal abseilen.
Etwa unter dem Motto: Muss nur mal kurz mein Hemd retten, denn, bevor du durch die Wand rennst, überlege dir, was du im Nebenzimmer willst.

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Was ist unverzeihlich?

Was ist so unverzeihlich, wenn man etwas vergessen hat. Wichtige Termine, können die Karriere und sogar die Familie zerrütten? Gut, an Hochzeitstag hab ich als Ehefrau selber schon vergessen. Den Geburtstag meiner Kinder nie. Aber jetzt hab ich, oh Schreck, meinen vergessen :-). Ja, das ist nicht schlimm, nur das an diesem Tag, hatten meine Kinder eine Überraschung geplant war, und ja, ich habs vergessen.
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Jetzt frag ich mich

beginnende Demenz? Das Alter hätte ich ja schon ;-). Gilt leider nicht, zu meiner Entschuldigung. Ich hab heut noch, immer ein schlechtes Gewissen, weil ich den Siebziger meiner Mutter vergessen hab. Ja, das ist unverzeihlich. Ich brauch keine Ausrede, denn in meiner damaligen Lebenslage, war ich froh, den Alltag mit all seinen Anforderungen gemeistert zun haben.

 

Gefühlschaos ist die Ursache

und Überforderung! Wie viel kann man sich zumuten? Wie viel kann man wirklich noch leisten. Als Mutter, kannst du dich locker um zwei Kinder kümmern. Sind sie erwachsen und ausser Haus, geht man im Leben wieder eigene Wege. Man richtet seinen Alltag so ein, das wieder Regelmäßigkeit entstehen kann. Was passiert, wenn ein Familienmitglied oder sogar zwei, auf einmal zum Pflegefall werden? Wie leicht, oder wie schwer ist es dann, als Schwester, Bruder oder Schwägerin, wenn deren Kinder „auslassen“, diese Lage zu bewältigen?

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Der Supergau

kommt dann, wenn du vor lauter organisieren: Wer macht oder kümmert sich, um dies und das? In eine Rolle gedrängt, die einem nur mehr schlafen lässt, wenn die Flasche leer ist. Ja, dann kann es passieren, das du Fehler bei der Arbeit machst, das du vergisst wer du bist, und auch vergisst, was geplant ist. Wenn dir einfällt, das dein Bruder, noch vor zwei Jahren Chemo hatte. Was oder wer von uns ist der Nächste? Unser, mein Schicksal? Es gibt so vieles was einem da durch den Kopf geht. Und da ist es wahrlich kein Verbrechen, wenn man als Mutter vergisst, das die Töchter eine Überraschung geplant hätten.

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Eure Meinungen würden mich interessieren

Innovation am Attersee, gibts das?

Wie viel Kritik, wie viele Meinungen, darf es rund um den Attersee geben?  In Zeiten, in denen Social Network Werbung auch nur nach Bezahlung macht, ist es für Meinungsmacher einfach. Jetzt, wo jeder seine auch kundtut, wird s schwieriger. Dafür gibt es jetzt viele Gruppen, wo sowieso nur einer seine Meinung äussern darf, und auch nur diese, zu gelten hat. Innovation am Attersee

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Millstatt

Da lob ich mir die Meinungsfreiheit

Ja, ich lehn mich weit aus dem Fenster. Ja, weil ich glaube, das man nur so, auf andere Denkweisen und andere Möglichkeiten kommt. Die Werbung macht das mit Brainstorming. Ich möchte in eigener Sache, einfach mal Wind machen, am Attersee. Weitblick, ist das, was vielen fehlt. Jedesmal, wenn irgend etwas gebaut wird, wird gschrien! Bremser haben wir also genug, wir brauchen Enthusiasten, Überflieger und Phantasten. Mit solchen Leuten, kommt man auf Geniales, Neues Innovatives.

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Cafe am See

Denn sie wissen was sie tun

Was wenn wirklich zwei große Wellnesshotels am Attersee gebaut werden, oder verträgt er drei? Wer hätte Nachteile? Es sind wie immer, genau die selben, die sich beschweren, das nix passiert, aber im selben Atemzug schreien, wenn Veränderung ansteht. Jaaa, überall soll sich was ändern, aber bitte nicht vor meiner Haustür und vor meinem Fenster! Sicher reden ich leichter, ich hab vom Wohnzimmer aus, keinen Seeblick, aber Weitblick? Ich kann mich gut erinnern, an die Zweifler, Aufwirbler und Verweigerer der Ortsbildgestaltung St. Georgen im Attergau. Und, wie schauts jetzt aus? Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wär wahrscheinlich einer kommen, hätt Orte eingstampft und eine Art Disney World am Attersee gebaut.

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Zell am See

Der Mensch erkennt das Grundproblem,
Weshalb auch hier nichts wird geschehn’n.
Wo kein Konzept und wo kein Plan,
Ist Politik ein hohler Zahn
Und dieser ist zu nichts was nutze,
Als ob der Mensch das nicht längst wußte.

© Wolfgang (WoKo) Kownatka
(*1938), deutscher Luftwaffen-Offizier, NATO-Pressestabsoffizier, Bankkaufmann, freier Journalist und Aphoristiker

Da fliegt mir doch das Blech weg

Weil es gerade aktuell ist. In meiner Nähe soll ein großer SPAR gebaut werden. Gleich bei der Autobahn. Huuuuccchh, wird gleich geschrien, Grünland! Schützt den letzten Streifen Natur! So ein Schmarrn! Gut, Fliegen, Wespen und Ratten frisst eh keiner. Bienen die da ihren Honig sammeln, machen Allergikern große Freude, gel?

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Ich als Konsument

und ich in meinem Alter, habe schon viele kleine Geschäfte sterben sehen. Aber lassen wir doch die Kirche im Dorf! Als junge berufstätige Mutter und Ehefrau, wollte ich mit meinen fünfundzwanzig Lenzen damals, halt auch ab und zu, abwechslungsreich kochen. Neues ausprobieren, und jedes mal einen Auszucker kriegen, wenn der Kreissler des Gewürz, oder die Zutaten net hatte! Wenn einem des dreimal passiert, und dann kommt, der damals geniale PRIMA KAUF her, na dann endlich prima! Alles da, was man braucht, und eine halbe Stunde beim Einkaufen gespart.

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Wir leben JETZT

in einer Zeit, wo wir uns es nicht mehr leisten können, mit den Gehältern die wir bekommen, die zu unterstützen, die der Staat auch noch bestraft, für ihren Enthusiasmus. Und wehe ich treffe irgend einen laut schreienden Gegner, mal im neuen MARKT. Denkt niemand dran, das wir ein auch Tourismus Gebiet sind? Alleine der Billa in Kammer, macht so viel Umsatz, wie Lenzing und Seewalchen zusammen. Und ich kann mich auch da erinnern, das die, die am lautesten geschrien haben, die sind, die dort einkaufen. Ja, und wir werden uns auch beim AUTOSPAR sehen.

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Das Geld wird nicht mehr

und wie viele werden sich in ein paar Jahren noch ein Auto leisten können? Wohnungen werden gebaut, und die Ballungszentren werden größer.Viele Firmen haben sich schon angesiedelt. Da gehen die Angestellten sicher nach der Arbeit, in drei Gschäftn! Ich frage mich auch, warum die „Wetterer“ nicht eine Studie beginnen? Fleisch beim Bauern – wegen 3 Schnitzel, brauchst da net hinfahrn. Milch fürs Müsli, zwei mal Rahm abschöpfen-dann Saure Suppe draus machen, genau. Brot beim Bäcker-300 Meter zu Fuss weil kein Parkplatz frei. Drogerie-gibts sowieso kane mehr, und die Gemüsekiste, wer sie jemals bezogen, weiß, wenn er nix wegschmeissen will, Karnickel oder Meerschweinchen braucht.

Hilfe – Tante Hilda kommt!

Der Supergau – die Schwester meiner Mutter. Aus Salzburg. Selber zwei Töchter und zwei Söhne. Hilda war so etwas wie, die „fleischgewordene“ Kontrolle. Wir waren sechs Kinder und meine Mutter, keinen Ordnungsfimmel, aber wenn die Tante aus Salzburg antanzte, wurde aufgeräumt was das Zeug hielt.

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Dabei kam sie nur

um die abgelegten Kleider meiner Cousinen abzuliefern. Wie ich das hasste! Meine kleine Schwester und ich, wieder ein halbes Jahr im Zwillingslook. Dann, das Gespött in der Schule, weil es „Secound Hand“ war. So schnell wie möglich, beschmutzen war unsre Devise. Die Klamotten waren aber nur der Nebeneffekt. Tante Hilda mokierte sich immer wieder über meinen Tierhaushalt. Mein Gott, zwei Meerschweinchen, zwei Goldhamster, einen Wellensittich, und wenn mein Sitznachbar in der Schule, einen Wurf schwarzer Mäuse hatte, konnte es sein, das ich davon, auch zwei mitgenommen habe.

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Gut, der Geruch

war nicht mehr so, aber in jedem Haushalt riechts anders. Unser „Wohngeruch“ war halt der von: nicht schon wieder ausgemistet Duft. Es wurde besser, als ich ins Teenageralter kam. Der Besuch, der alten Dame aus Salzburg, immer noch nicht.
Das trägt man in Salzburg nicht mehr.
Das sagt man in Salzburg nicht.
In so ein Cafe, geht man in Salzburg nicht.
Diese blöde Kuh, mit ihrem überspannten Wahn, uns zu zeigen, das wir, für sie zweitklassig waren, erzeugte bei mir schon früh Brechreiz.

Auch heute noch

hasse ich es, wenn manche meinen, weil man nicht ihren Lebensstil teilt, sich nicht in ihrer Gesellschaft, befinden sollte. Meine Tante lebt schon lange nicht mehr, aber es ärgert mich immer wieder, wie viele „Hildas“ sich unter uns befinden. Für mich zählt, wie kann ich mich mit dem Menschen ausstauschen. Haben wir etwas gemeinsames oder sind wir zu verschieden. Wenn nicht, ist Er oder Sie für mich nicht etwas, das gemieden werden sollte, wie der Teufel das Weihwasser, sondern ich respektiere, das er andersdenkend, anderer Herkunft und deshalb kein Idiot ist, nur weil er eine andere Wirklichkeit hat.
Wie klein ist das, was einer ist, wenn man´s mit seinem Dünkel mißt.
Wilhelm Busch

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Shall I play for yuo? Lieber nicht. Meine musikalischen Talente halten sich in Grenzen. Obwohl, schnalzen mit der Zunge und schnippen mit den Fingern geht. Ich kann Euch aber anderweitig unterhalten. Wir könnten eine Runde Bechern. Stop! Nicht trinken. Was Ihr kennt das nicht? Aufstapeln und Abstapeln nach Anleitung innerhalb einer bestimmten Zeit. Super Koordinations- und Konzentrationstraining.

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Leider kennen

viele unter uns nur Hochstapeln. Bedeutet so viel wie, mehr Schein als sein. Oder auch mit fremden Federn schmücken. Da macht sich der Postler zum Psychiater und der Gaukler zum Millionär.  Sogar der gestiefelte Kater hat uns zum Narren gehalten. Amüsant dagegen waren die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Derer gibt es auch in unserer Nähe.

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Einer davon

hat eine solch platte Masche, das ich an der Intelligenz mancher Frauen zweifeln muss. Auch wenn sie ein Doktorat besitzen. Wie auch immer sie das bekommen haben. Also, jener welcher, hält sich regelmäßig im „Haslingerhof“ auf. Jäger und Gejagte wissen, das dieser in Bad Füssing ist. In diesem besagten Etablissement hält er Ausschau nach Damen, die er schon bei der Ankunft sortiert. Und zwar nach dem Schlitten, mit dem sie ankommen.

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Passt das Auto

schaut er auf den Schmuck. Dazu muss er die Allerbeste natürlich zum Tanz auffordern. Nach dem Motto: Der Ring an ihrer Hand Madame. Man soll es nicht glauben, aber so hat er sich sogar ein mittelgroßes Frauscherlein am Attersee erschleimt. Zum totlachen. Samstags in Füssing, Montags, mit Goldketterl behangen, beim Würschtlstand. Meine lieben Damen, die, die im Oberstübchen gut eingerichtet sind, lasst Euch doch von den Schmähstaden, nicht wegen ein paar Schmeicheleinheiten, den Kopf verdrehen.

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Frau mit dunkler Brille und rotem Lippenstift sch/w

 

Das Aufwachen

könnte sehr schmerzlich sein. Mit solchen Typen kann man zwar nach Hause gehen, aber nicht zur Bank. Und sollte er das Ebenbild von Leonardo di Caprio sein, setzt die dunkle Brille auf, damit er Euch nicht verblendet.

 

Der wunde Punkt

Erst will man ihn suchen, und hat man ihn gefunden, will man ihn verstecken. Er ist sowas wie der Eiterherd der Seele, oder des Herzens, oder hat sich doch nur einen versteckten Thron, in unserem Hirnkastl ergattert. Und von da aus, nimmt er immer wieder eine unserer Schwächen, und spielt Schifferlversenken mit ihnen.

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Was ihr habt keine Schwächen?

Keinen wunden Punkt? Oder seid ihr euch dessen nur nicht bewusst? Bravo! Ich für meinen Teil, hatte da ein hervorragendes Selbsttäuschungssystem. Es hat zu meinem Wohlbefinden beigetragen, und ich konnte mich gut dahinter verstecken. Durch das Vermeiden einer Aufgabe, kann man auch dem Erfolg davonlaufen. Solange man nicht erfolgreich ist, braucht man auch nicht mit sich selbst zufrieden zu sein, und auch nicht der fortdauernden Verantwortung stellen, mit der, der Erfolg aber einhergehen würde.

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In jedem Verhältnis

in dem zwei Menschen eins werden, ist das Endergebnis zwei halbe Menschen. Jetzt ist aber alles anders. Ich habe Verantwortung übernommen. Für mich und mein Leben. Niemand ist Schuld an dem was mir im Leben passiert. Mich interessieren keine „Spielchen“, ich heische um keine Zustimmungen. Meine Werte sind nicht begrenzt, und ich identifiziere mich nicht mit meiner Umgebung, und auch nicht mit meiner Gesellschaft. Ich überschreite auch manchmal deren traditionelle Grenzen.

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Weil ich, ich bin

Und weil ich nicht von den Schwächen anderer Leute profitieren will. Mich interessieren Eskapaden anderer nicht. Ich achte auf mein Umfeld, und nicht auf das anderer. Ich bin einfach viel zu beschäftigt zu sein wie ich bin, als das ich mich mit dem beschäftige, was andere von mir halten. Ich will bis an mein Lebensende dazulernen, lieben und lachen. Und wenn es leider auch manchmal passiert, weinen. Meine Tränen sind dennoch heiß, und ich brenne für etwas, das manche als zu ideologisch sehen. Ja, so bin i, und kitschig war i schon immer.