Sabbatical – da hätt ich eine Idee

Mir scheint, das es gerade wieder Mode ist: Auszusteigen! Logo, würde ich das auch gerne, aber ich bin Sicherheitsdenker. Obwohl ich mich schon einiges getraut habe, doch „Auszeit“ in diesem Sinn, hab ich mir noch nie genommen. Da bin ich dann doch eher spießig. Ich mach´s wie viele andere. Ich lass mein Smartphone zu Hause oder heb einfach nicht ab. Ich geh dann absichtlich nicht da hin, wo ich bekannte Gesichter vermute und ganz egoistisch finde ich mich, wenn ich nach zehnmal neinsagen, zusage!
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Ich treffe mich heimlich

Nicht mit einem Liebhaber, aber er könnte es sein oder werden. Er ist der, der mir immer gut zuredet, der mir unter die Arme greift. Warum ist er nicht mein Lebenspartner? Na, weil er mein „Therapeut“ ist 🙂 Er lässt mich reden ohne mich zu unterbrechen, ohne mit dem Kopf zu schütteln, als Untermalung mit dem Kommentar: „was redst denn für an Scheiss“. Manchmal wünscht ich mir, er würde mich auch in den Arm nehmen.
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Und wo ist meine Idee?

Wenn ich könnte, wie ich wollte, was würde ich mich noch trauen? Kommt drauf an, wie verpflichtete ich mich fühle. Meinem Hauptsponsor, sprich Arbeitgeber oder meinem Nebensponsor, sprich „Taschengeld?“ Wie viel Egoismus steckt wirklich in mir? Leider immer noch zu wenig, anscheinend: „Bist a, a guade Haut“ – Na, bin i net!!! Ich will auch eine Weltreise machen. Auf einem Kamel reiten (hab ich wahrscheinlich eh schon ein paarmal gmacht). Mit Didi Mateschitz im alten Flieger sitzen oder mitn Felix Baumgartner an Tandemsprung wagen. Mir mal den Busen vergrößern lassen, um zu sehen, das i drunter nix mehr seh. Als Statistin beim James Bond Dreh, den Martini rühren und mit Rayn Gosling gegen sein ADHS kämpfen 😉
Flughafen Salzburg

Genug Zeit nebenbei?

Ja, aber nur für Nebensächlichkeiten. Dafür will ich nicht leben. Was wäre der nächste Schritt? Mich noch aus dem letzten Rest der Abhängigkeiten lösen. Sprich: Nicht mehr darauf warten, das jemand dich fragt, ob ich ausgehen will, oder ein gemeinsamer Urlaub möglich ist, sondern: Meinen Zeitausgleich nehmen und selber gehen und fliegen!

Öffentlich glücklich?

Darf man das heutzutage sein? Geschieden, eine kleine Wohnung, die man nicht sein Eigentum nennen kann. Ein Auto, das einem Schlaglochsuchgerät ähnelt und trotzdem ein auskommen mit dem Einkommen haben? Wie eine Grinsekatze durch die Straßen laufen? So mein ich das nicht. Schaut nämlich ziemlich doof aus. Ich mein, auf die Frage: „Wie gehts dir?“ ehrlich mit: „Danke gut“ – zu antworten. Ja, auch wenn sich viele das nicht vorstellen können: Mir geht´s sogar sehr gut 🙂
München 075

Bei Wasser und Brot

Gerade gestern traf ich eine frühere Bekannte, sie schaut heute noch genau so aus, wie vor zwanzig Jahren. Ist das gut oder schlecht? Egal, wir plaudern ein wenig und sie fragt mich mitleidig, wie es mir denn geht, so ohne Haus und „Ernährer“. Sie lebt ja seit längerer Zeit alleine, ihr Lebenspartner ist vor ein paar Jahren verstorben. Das Haus am See, in dem sie lebenslanges „Besuchsrecht“ hat, ist leider auch nicht mehr das Gelbe vom Ei. Ein Herr Doktor hat ein Monstrum genau davor errichtet. Kein Seeblick mehr 😦
Ja und weil die Zeiten nicht besser werden, macht sie einmal pro Woche einen Wasser und Brot Tag, damit sie sich daran gewöhnen kann, wenn´s mal so weit ist.
Schlüssel Bayrischer Hof

Ist es wirklich schon so spät?

Schockiert war sie, als ich mit Entrüstung abgelehnt habe, diese Art von Entbehrung zu leben. Worauf könnte ich eigentlich am ehesten verzichten? Na zum Beispiel: Auf den Schimmel, der nicht daher geritten kommt, sondern sich prinzipiell auf meine letzte Scheibe Brot setzt. Auf den letzten Tropfen Milch für den Kaffee, der sich dickflüssig machte. Der Euro beim Parkautomat, den er nicht frisst, weil diese Spalte schon voll ist und ich zähneknirschend die zwei Euro Münze einwerfen muss. Zu guter Letzt: Den Augenblick, wo ich auf der Toillette sitz und feststellen muss das ich das passende Papier dazu vergessen hab.
Hut mit Spruch

Alles in allem sehr lebenswert 🙂

Wenns keine größeren Probleme in seinem Leben gibt, dann, ja dann kann man beruhigt öffentlich glücklich sein. Wenn jemand Nachhilfe dazu benötigt, meine Wanderungen, besser gesagt Spaziergänge sind bestens geeignet dazu.

 

Meine Top 8 im August*

Garantiert die günstigste Therapie zur Weiterentwicklung und Selbstheilung. Jetzt als Buch zu kaufen, von Rüdiger Dhalke: Mediziner, Psychotherapeut und Autor: „Die Hollywood Therapie“ – was Filme über uns verraten. Da hab ich schon einige Rollen hinter mir. Lustige, tränenreiche, angstvolle, erotische und nicht zu vergessen, die Inspirationen, wenns wieder mal an Entscheidungskraft gehapert hat.
Meine 8 Favoriten stell ich Euch vor.

  1. Flashdance Lebensträume verwirklichen, auch wenn man hart daran arbeiten muss. Es lohnt sich immer wieder.
  2. Harry und Sally – stimmt: Männer und Frauen können nicht befreundet sein. Ausser der Mann ist schwul. Für Männer, die Erfahrung: Orgasmus kann überall und nirgends stattfinden 😉
  3. Die Brücken am Fluss rührt mich heute noch zu Tränen. Eine Entscheidung für die Ehe und Familie, aber gegen die Liebe. Erinnerungen, die nie verblassen.
  4. Frühstück bei Tiffany Die Hoffnung stirbt zuletzt, jaja „Moon River“ – seitdem schäme ich mich nicht mehr für meine Verrücktheiten. Der „Richtige“ wird mich schon mögen.
  5. Herr der GezeitenManche Familiengeheimnisse sollte man besser mit ins Grab nehmen.
  6. Hitch – der Datedoktor – Leider kann man Liebe nicht wirklich planen. Aber die Technik zu probieren macht hunderprozentig Spaß.
  7. Die nackte Wahrheit – Für die, die gerne Theater spielen, sehr unterhaltsam. Wie manipulierbar wir doch alle sind.
  8. Freundschaft Plus oder wie das Leben Geschichte schreibt 😉 Ist die Liebe nur ein Deal???

Psychotherapeutische Praxis Dr. Otto Teischel

Die Filmdeutung als Weg zum Selbst. Ich lasse mich nach wie vor gerne inspirieren. Die Sehnsucht und den Sinn des Leben, kann man nicht oft genug hinterfragen. Dann und wann kann sich aber auch ein Flop einschleichen. Hierzu biete ich Euch einen Tag mit den  „Alleingehern“ an.
Thema: „Ich bin dann mal weg“ – Storytelling = Die Kunst mit Geschichten den Durchblick zu bekommen.
Wann: Ab Oktober jeden Freitag – Städtereisen mit Zug, Bus oder Flieger
Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben.
Organisationsbeitrag p.P.: EUR 25,00
Teilnehmer: Mind. 6 Personen, Max. 16 Personen

*Enthält unentgeltliche Produktempfehlungen

Pump it up – Upper-Moments

So lang ist es noch gar nicht her. Der Sommerhit 2004! Dabei dachte ich, es war in den Neunzigern. Gestern war ich wieder mal in Stimmung, aber nicht nur ich, sondern alle um mich herum. Direkt beim See, auf der „Römer-Sitz-Platz-Gelegenheit“- den Spritzwein in der Hand, die Musik im Hintergrund, wartend auf den Supermond. Melodien, die Laune machen und zum mitsingen verleiten. Falsch natürlich und laut: „Coooordula grüün“ – ich hab dich tanzen gesehn.
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Da brauch ich keinen Gardasee

Wenn neben der Schirmbar, ein kleiner „Pop Up-Store“ abgehalten wird, Modenschau inklusive. Selbstverständlich hab ich wieder zugeschlagen! Weiß, weiß, weiß, sind alle meine Kleider. Wo und wann ich das wieder anzieh, ist eine andere Sache. Zur Zeit hab ich eher das Problem, was ich wann auszieh. Ja, ich stehe zu meinem Alter, aber nicht zu meinen Oberarmen! Da renn ich manchmal verzweifelt, nah am Hitzetod, in der Gegend rum. Nein, ich zieh das Jackerl nicht aus!
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Wenn ich mal siebzig bin

Dann, ja dann geh ich dann ungeniert im Top flanieren. Eigentlich müsste ich meinen  Schrank nochmal genau durchchecken. Da liegen schon ein paar Leichen drin. Ab und zu probier ich wieder mal einen Teil. „Der Herr gebs mir im Schlaf“ – NEIN – das geht nicht mehr. Warum tu ichs nicht weg? Na, weil ich mir denk, manchmal im Finstern gehts ja noch. Eine Freundin von mir, ist da auch nicht viel rigoroser. Die hat glatt einen Schrank voll, mit Klamotten, wo sie tausendprozentig nie mehr reinpasst. Sie sagt: „Die sind so wunderschön, das kriegst du hier nirgendwo, auch wenn ich es nicht mehr tragen kann, dann sollns mir´s drauflegen, wenn ich im Sarg lieg.“
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Upper Moments zählen

Also, überdenk ich meine Einstellung und komme zu dem Schluss:
„Selbst Kleider aus guten Perioden des Lebens sollten nicht verwahrt werden, denn man soll nicht in altes Glück zurück kriechen. Es ist somit Kraftvergeudung, alte Kleider zu tragen, sich mit seinen eigenen Leichenteilen zu bedecken.“
Prentice Mulford (1834 – 1891), US-amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer
HILFE – I SCHMEISS OIS WEG; AUSSER DES, WAS I GESTERN KAUFT HAB!

Der Blutmond und Gente di Mare

Was erwartet uns „Seeleute“ da heute? Bringt uns der Blutmond, dieses Himmelsereignis, eine Welle der Veränderung? Vielleicht weckt dieser „Wolfsmond“ super Kräfte in uns? Vielleicht gibt er uns endlich den Mut und die Kraft auszubrechen? Die Gelegenheit wäre gut. Ich hab solche „Aufhänger“ immer als Anstoß für Veränderungen genommen. Für einen theatralischen Feuerlauf, war ich wahrscheinlich immer zu feige. Warum sollte ich mir die Füße verbrennen, wenn´s auch die Finger tun.
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Supermond – Du bist mei Freid

Dieses mal, werde ich nix „umdrehen“ – es passt fast alles so, wie es ist. Mir schwant da etwas ganz anderes. Seit Tagen hör ich im Radio:“Lade die „Katastrophen App runter“ – Warum? Weil ich keine Telefonnummer mehr auswendig weiß, ausser meine eigene? Weil ich mehr Wein und Bier im Kühlschrank habe, als Lebensmittel, um eine Woche überleben zu können? Weil im Nachtkastl kein Bargeld liegt, sondern Mister Pink? Was, wenn wirklich was passiert?
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Supergau: Stromausfall!

Was, wenn kein Wisch der Energie AG auf dem Anschlagbrett im Vorhaus hängt? Wenn der Strom ohne Vorwarnung weg ist? Dann funktioniert aber wirklich gar nix mehr! Kein warmes Wasser, kein Benzin, keine Ampeln und um Gottes Willen, kein Smartphone!!! Was hilft mir dann die App???
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Hausverstand noch vorhanden?

Alle paar Jahre, werden wir aufgefordert zu „hamstern“ – bunkern was das Zeug hält, um nicht zu verdurschten oder zu verhungern. Die Bürger werden dazu animiert „einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für zehn Tage anzuschaffen“ (den hätt i ja dann schon) nur was ist nach den zehn Tagen???? Jetzt noch, hilft mir Mister Google und lässt mich „Die Checkliste für den Notfall“ wissen: Besprechung mit Familie:

  • Wo ist: Notgepäck – Dokumente – Feuerlöscher (Wohin damit?)
  • Fluchtweg – Treffpunkt – Erreichbarkeit (Um nicht allein zu sterben?)
  • Für den Einpersonenhaushalt wird empfohlen:
    28 Liter Wasser, 5kg – Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln, 5kg Gemüse, getrocknet oder in Dosen, 3,6 kg Obst und Nüsse, 3,7 kg Milch und Milchprodukte, 2,1 kg Fleisch und Eier, 0,5 kg Fette und Öle (wohin damit, in einer kleinen Wohnung?)
  • Nach belieben: Fertiggerichte, Schokolade, Kekse, Salzstangen, Fertigsuppen (das versteh ich)
  • Kurbelradio oder Batteriebetriebenes (Leider kein Empfang – was dann?)
  • Reservebatterien (liegen im Nachtkastl) (schwere Entscheidung)
  • Verbandkasten plus verschriebene Medikamente (Blutdruck ist jetzt schon im Eimer)
  • Schmerzmittel, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer, Mittel gegen Durchfall (TOILETTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
  • Waschmittel, Seife, Zahnpaste, Campingtoilette und Toilettenpapier!!! Müllbeutel (Wasser besser trinken oder damit waschen?)
  • Kerzen, Zünder, Spirituskocher, Heizgelegenheit, (Ich seh mich jetzt schon verhungern und erfrieren)Koffer Pixabay

NOTGEPÄCK

Pers. Medikamente (Blublublutdruck), Schutzkleidung (Atom?), Schlafsack (kenn ich keinen), Unterwäsche (welche Farbe?), Gummistiefel und Goiserer (trittfest nehm ich an), Essgeschirr (mei Villeroy boch?),Thermoskanne und Besteck (wer trägt das alles?), Verbandkasten (Da fehlt schon wieder so viel), Leatherman (ja, der ist mein Freund), strapazfähige Kleidung (Blaumann?), Taschenlampe (scho wieder Batterien), Kopfbedeckung, Helm (I seh jetzt scho viele Radlfoahra) Atemschutz (den brauch i jetzt scho täglich), Arbeitshandschuhe? (verschüttete ausgraben?) Fotoapparat und Handy, ( 🙂 schieß mich tot)

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Mitte 20 sagte ich: Nur Familie! Mitte 40 sagte ich: „Ich will Alles!“ Heute frage ich:“Ziel erreicht?“

Nun ja, eigentlich, ja! Obwohl ich mal gelesen habe, das „eigentlich“ eine Verneinung ist. Doch, für meinen Teil, mit Inbrunst hier bestätigt: „Ich habe bisher das beste aus meinem Leben gemacht!“ Wo andere hadern, hab ich schon lange die Notbremse gezogen. Nicht umsonst gibt es Sprüche wie: “ Auf eine Kranke Kuh oder Ochsen einreden“ – „Stur, wie ein Esel“ – “ Noch immer nicht dazu gelernt?“
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Eigentlich-wollte ich immer drei Kinder

So eine kleine „italienische Familie“ halt, wo nicht nur Papa und Mamma mit verschmiertem Shirt am Tisch sitzen. Klassische Sonntagsausflüge und gemeinsame Spielabende. Wie heisst es immer: „Es kann der beste nicht in Frieden leben, wenn der Nachbar es nicht will“ – also: Thema mit Mitte dreissig abgehakt.
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Kinder und Arbeit

Ahh, wie war das: „Der Appetit kommt beim Essen?“ Und die Ernüchterung, wenn du einen Job annimmst, der einen Arbeitsbeginn von 6:00 Uhr hat oder ein Ende mit 19:30 Uhr. Wohin mit den Sprösslingen? Auch wenn sie schon aus den Kinderschuhen heraus gewachsen sind, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wo bleibt der Mann? Ja, irgendwo zwischen Vereinen, Männerfreundschaften und nächtlichen, nicht nachvollziehbaren „Ausritten“
Charly Braun und Snoopy

Und wo war ich?

Aufgegangen in der Mutterrolle, mit großer Euphorie den zweiten Bildungsweg eingeschlagen, in der Hoffnung hier noch mal die große „Erfüllung“ zu finden. Denn die Liebe, ja die Liebe war leider immer einseitig: Mal liebte er mich, mal liebte ich ihn“
Egal, „Sex in the City“ Carry, hat ihren Mister BIG auch nicht bekommen und ein Lebenshoroskop von mir, hat mal geheissen, ich werde die große Liebe nie finden.
Hut mit Spruch

Fazit: Jedes Ding hat drei Seiten

Wie Karl Valentin zu sagen pflegte: „Eine positive, eine negative und eine komische. Gut, Die positive: Ich kann reisen wohin ich will, und mir kaufen, was ich brauche.
Die negative: Nicht immer zur gleichen Zeit
Die komische: Alle Situationen in meinem Leben, hatten eine reizende Komik zum Lachen. „Für Andere!!!“
Für alle, die mal wieder was zum Lachen haben möchten, können mit mir gerne einen „Bunten Nachmittag“ in Salzburg erleben:
Alleingeher herkommen: Paintball in Salzburg

 

Ein goldener Schlüssel öffnet alle Türen

Tja, den hätte ich vor ein paar Tagen gebraucht, als ich in Socken, mit dem Hund unterm Arm, vor der Wohnungstür stand und diese zuknallte. Dabei wollte ich meinem Bruder nur zeigen, welches „Schweinchen“ im Haus, den Teppich so verdreckt. BUMM!!!- hats gmacht, als der Luftzug seine Kräfte walten ließ. Dabei ist diese doofe Tür, eh so schwer zugangen. Bei jedem absperren, musste ich den Knauf zum Rahmen ziehen.
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Oh Gott, was jetzt?

Mein Bruder grinst in der Sekunde hämisch und fragt noch:“Das war aber jetzt nicht die Tür?“ – „Doch – SCH….. – alles drin, auch der zweite Hund“. So! Ganz ruhig, wenn ich nur nicht grad so not auf die Toilette hätte müssen. Also, was machen? Wer hat einen Zweitschlüssel? Meine Töchter, ergo die „Nähere“ wird angerufen. Geistig hab ich den Blick und die verdrehten Augen gesehen! Jetzt warten. So lange halt ichs aber nicht mehr aus. Also fährt mich mein Bruder, mit dem Hund unterm Arm, zum nächsten behinderten WC. Mit Socken und Hund, rein in die Toillette und dann wieder retour.
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Das dauert, wenn man wartet

Nach einer gefühlten halben Stunde, waren sie da, Tochter und Schwiegersohn. Ich hab die hochgezogene Braue bemerkt. Mein Gott, das ist mir das erste Mal in meinem Leben passiert! Noch immer den Hund am Arm, steh ich da und bin überglücklich als der Schlüssel in das Schloß gesteckt wird. Leider ist meines noch vom letzten Jahrhundert. Soll heißen, wenn Schlüssel innen steckt, kann von aussen kein anderer eingeführt werden.
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Glorreiche Idee

Pech! Aber, mein Schwiegersohn weiß sich zu helfen. Es gibt ja Kundenkarten! Nach der zweiten Demolierung schwand meine Hoffnung, in dieser Nacht noch in meinem Bett zu schlafen. Meine innere Nervosität fing zu wachsen an. Einen Hund am Arm, der andere in der Wohnung, der bei jedem Blick durch den Briefschlitz, seinen Kopf schräg hielt und ein WAU von sich gab. Letzter Ausweg, der Kran oder „auftretn“! Na, bitte net! Vor meinem geistigen Auge schon die kaputte Tür und die Mehrkosten. Das Aufsehen noch in der Straße, wenn der Schwiesu mit dem Kran antanzt, da steht die Polizei dann auch gleich da.
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Einmal aufsperrn, bitte!

Allerletzte Möglichkeit, der „Hausmeister“ in spee. Er weiß alles! Ich, mit dem Hund, in Socken, vom vierten Stock runter und „Schrolli“ gesucht. Prompt stand er da, sein Tipp, der Schlüsseldienst von der Wohnungsgesellschaft. Anruf: „Der „Öffner“ für die Tür, is in fünf Minuten hier. Herrgott im Himmel, Universum, ich flehe dich an, lass mich heute noch rein! Endlich ist er da. Nach zwei Stunden im Stiegenhaus, war es endlich so weit. „Alle umdrehen bitte“ – (Ts – Trick Siebzehn mit Selbstüberlistung) NATÜRLICH funktioniert es so wie im Fernsehen. Hartes Blattl, den Türschlitz entlang geführt, bis es schnappt. HALLELUJA! Offen – keine zwei Minuten!
Was bin ich schuldig? Na geh, Schmäh ohne? 100 EURO
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PS: Natürlich ging meine Tochter und mein Schwiegersohn noch mit in die Wohnung. Beim Abschied, bedankte ich mich noch recht herzlich und entschuldigte mich für die Umstände – „Danke, das passiert mir nie wieder“- sagt der doch glatt: „Wer weiß, wie oft dir das schon passiert ist“. Als ich alleine war, sah ich in der Küche die leeren Weinflaschen, da stand der Sack mit den acht Flaschen in der Küche, die ich nach dem aufräumen zurückbringen wollte, weil sie seit dem Winter unter der Bank standen. OMG

Mensch ändere Dich! (nicht?)

„Alle Sinne nehmen ab, nur der Starrsinn nimmt zu“ – ein Spruch den ihr bei mir immer wieder zu lesen oder zu hören bekommt. Schön wäre es ja, schlechte Gewohnheiten oder Charakterzüge zu eliminieren. Es gehört viel Disziplin dazu, dagegen anzugehen. Die wichtigsten Eigenschaften, die eine starke Persönlichkeit ausmachen, sind die sogenannten BIG FIVE. Diese zu stärken, ist die „Königsdisziplin“ im Leben. Ich rede hier von:

  • Aufgeschlossenheit
  • Gewissenhaftigkeit
  • Extrovertiertheit
  • Verträglichkeit
  • Verletzlichkeit

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Aufgeschlossenheit oder Offenheit

-anderen und Neuem gegenüber. Interessiert an Dingen, die man noch nicht kennt. Offenheit beinhaltet keine Angst vor Gefühlen. Positive sowie negative Eindrücke erst zu hinterfragen und dann reagieren. Nicht gleich alles ablehnen, was man noch nicht kennt oder gesehen hat. Damit hab ich Null Problemo!
Alt war gestern

Gewissenhaftigkeit oder Pedanterie?

Wie jeder weiß ist das ein kleiner Schritt. Für mich zum Beispiel ist Gewissenhaftigkeit verbunden mit Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Diskretion. Ein Punkt an dem ich noch feilen könnte, ist meine Ungeduld. Sie hindert mich manchmal daran, etwas ganz exakt auszuführen. Oiso – i bin ka UMSTAUNDSKRAUMER 😉
Press The Button

Extrovertiertheit und Begeisterungsfähigkeit

Laut Wikipedia ( Psychologie)sind extrovertierte Menschen: gesellig, aktiv, herzlich, optimistisch und heiter. Daher empfänglich für Anregungen und Aufregungen. Ja, muss ich auch zugeben: Aufregen kann ich mich noch schneller, leider.
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Verträglichkeit

bedeutet: verständnisvoll, kompromissbereit, mitfühlend und wohlwollend sein. Mein Harmoniebedürfnis ist mindestens eine Handbreit über meinem Haupt. Daher wird meine Nachgiebigkeit oft in Mitleidenschaft gezogen.
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Wobei ich schon bei der Verletzlichkeit bin

„Sei nicht so empfindlich“ – heißt es da. Bréne Brown, eine amerikanische Autorin psychologischer Schriften zur Lebensführung, beschreibt es in einem ihrer Bücher so:
„Verletzlichkeit ist der Kern aller Emotionen und Gefühle. Zu fühlen heißt, verletzlich zu sein. Zu glauben, Verletzlichkeit sei Schwäche heißt, Gefühle für etwas Defizitäres zu halten. Indem wir uns gegen unsere Emotionen aus der Angst heraus abschotten, dass wir einen zu hohen Preis für sie zahlen könnten, entfernen wir uns von dem, was dem Leben Sinn verleiht. (…) Wir wünschen uns mehr Freude im Leben, aber gleichzeitig können wir die damit einhergehende Verletzlichkeit nicht aushalten.“

Genau das können wir, wir, die an die Sechzig sind. Wir haben gelernt damit umzugehen und aus unserer „beleidigten Leberwurscht“ a Blunz gmacht.
Verletzlichkeit macht eben stark.
PS: Googelt Euch mal ein paar Persönlichkeitstests – viele Unternehmen arbeiten damit!

 

 

 

 

 

 

Später wirds von selbst

Gedanken über die Zukunft und übers Älterwerden, kommen meist nach der „Mittellinie“ – und da gibt es viele Unterschiede. Diese spiegeln sich auch in Deinem Gesicht. Trotz Internetnutzung lese ich doch nebenbei einiges, „gut“ lesbar finde ich immer wieder die „Maxima“ Preis Leistung, der Hammer! Diesmal war ein Interview mit Rachel Weisz 48 Jahre drin, die Letzte Frage war:

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„Was löst der Gedanke ans Älterwerden bei Ihnen aus?“

Ich fürchte mich nicht vor dem Alter, aber ich habe noch kein Verlangen danach, 80 zu sein. Die Vorfreude auf die Zukunft ist deshalb schön, weil wir nicht wissen was vor uns liegt. Jugend ist Appetit auf Existenz, Neugierde, Optimismus, Unbeschwertheit, Gedankenlosigkeit, Leidenschaft und Blindheit – und vorüber, bevor man sie ausgelebt hat. Durch den Jugendwahn wird Erwachsensein unterschätzt. Wenn ich sage, ich fühle mich heute jünger als mit 20, heißt das nicht, dass ich mich wie ein Kind aufführe. Ich bin auch nicht unglücklich oder zynisch, weil die Jugend vorbei ist. Sich jung zu fühlen bedeutet für mich, geistig jung zu bleiben, sich Neugierde, Hoffnung und kindliche Freude zu bewahren. Ein Lebensabschnitt ist wie eine Geburt, und jede Geburt sollte das gleiche Glücksgefühl erzeugen wie beim ersten Mal.
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Ist doch ein schönes Gefühl

Das wir mit dieser Vorstellung, einen schönen „Herbst“ erleben können. Lasst Euch nicht entmutigen, mit jammernden Aussagen, negativ eingestellter Zeitgenossen. Sondern kostet das Angebot der Vielfalt von Unternehmungen und Gelegenheiten aus. Mit allen Sinnen das Leben geniessen, denn „Bewegung beginnt im Kopf“. Da fällt mir glatt der „sinnvolle“ Spruch ein:
„Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein. Mark Twain
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Wer noch mehr „Sinnvolles Er-Leben“ möchte, ist bei meinen Veranstaltungen bestens aufgehoben. Zu diesem Thema biete ich gerne die „Sieben Meilen Wanderung“ an.
Ab September!

Dein Hirn ist schneller

Bevor wir überhaupt richtig überlegen können, hat unser Hirn schon entschieden, was und wie wir was machen. Einfach aus der Erfahrung heraus. Erlebnisse die noch nicht so weit zurückliegen oder die uns emotional sehr beeindruckt haben. Da können dann eben so Sachen passieren wie, eine fristlose Kündigung oder das Aus einer Beziehung. Können wir da nicht gegensteuern?
Am Steg in Steinbach

Ein Blick, ein Wort, Musik und Gerüche

Das alles läuft in unserem Unterbewusstsein ab. Hier wird auch die Suppe gekocht, die wir dann auslöffeln müssen. Daher ist es manchmal schwierig, sich vor täglichen Manipulationen zu schützen, weil wir es oft zu spät bemerken. Dabei funktioniert es ganz einfach: Der schlechten Laune des anderen aus dem Weg gehen und Meinungen, die gesagt oder geschrieben sind, erst selber überdenken. Selbstverständlich auch meine 😉 Also: Du bleib Du!
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Weder Wetter, noch der Kleiderschrank

Können Schuld an deiner Lebenssituation sein. Im tiefsten Inneren weißt du, was es ist, du brauchst dich nur zu trauen. Versuche mal, die Wörter NEIN, NICHT und NIE aus deinem Wortschatz zu streichen. Auf einmal wird möglich, was vorher „nicht möglich“ war 🙂 Also sage Dir in Zukunft: “ Das will ich anders haben“ – statt: „So will ich das nicht mehr!“ Denn wenn ich jetzt schreibe, das du nicht an Bier denken sollst, hast du es dir schon längst vorgestellt 😉
Bier im Abendrot

Der Moment zählt

Was ist jetzt gerade wichtig oder dringend? Stress entsteht immer in Situationen, wo du meinst, es „nicht“ schaffen zu können. Was wäre wenn du zu dir selber sagst: „Ich mach´s auf meine Art?“ Es muss nicht immer alles nach Schema F gehen. Denk an eine Situation die dir richtig gut und leicht gelungen ist, obwohl sie schwierig war. Auch wenn viele es nicht glauben mögen:„Die Kraft der Gedanken“von Wolfgang Fasching oder für „Anfänger“ das leicht zu lesende „LOLA Prinzip“ von René Egli, ist der Schlüssel, mit dem du jedes Ziel im Leben, mit wenig Aufwand erreichen kannst.
PS: Oder sind Dir bei den Bildern, jetzt nicht gleich bestimmte Situationen eingefallen?
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