Dorfest 2018 – ruck ma weida zsamm!

Eine Ortsnachbarin fragte mich: „Warum stehn denn alle so weit ausanand?“ Ich hab erst nicht verstanden was sie meinte, dann erklärte sie: Der Charakter eines Dorffestes sei doch der einer Gemeinschaft, des Ortes. Aber alle hatten so viel Abstand, dass zwischen den Ständen ein Elefant durchgepasst hätt. Ich habe lange in einem Dorf gelebt und da gab´s beim Dorffest nur einen Mittelpunkt: da wo alle gsessen sind und rundherum die Stände. Der Olympische Gedanke herrschte vor: Alle sind gleich 🙂

Vöckla Blech

Eine Idee hätte sie

Am Landungsplatz, Vergnügen für Kinder und Platz für die „Standler“, am Parkplatz Vereine und Wirte. Die Musik vom Pavillon durch Public Viewing, auch beim Seehof zu sehen. Wäre doch herrlich, wenn wie gestern, die „VöcklaBlech“ ihr Können auch auf der anderen Seite zur Schau stellen würden. Eine Band, die wahrlich Zukunft hat, bei Jung und Alt! Wenn die Palmen wieder auf der Promenade gestanden hätten und eine Lichterkette, die Kinderaugen am Abend noch größer hätte scheinen lassen.

Attersee Sommer 2017

Special Olympics in Attersee

Eine grenzgeniale Veranstaltung. Die Freude der Teilnehmer, plus die der Besucher, war enorm. Es lässt das Herz höher schlagen, wenn man sieht wie sich einer über den Vierten Platz freuen kann. Da könnten sich viele eine Scheibe abschneiden. Dankbarkeit und die totale Liebe sieht man in ihren Augen. Für sie gilt wirklich: Dabei sein ist Alles! Die Vereine leisten enorm viel und das ehrenamtlich. Die Gastronomen müssen für Aushilfen bezahlen. Vielleicht könnte man vor den nächsten Veranstaltungen, die Gastronomen, Anwohner und Gäste dazu befragen, was, wen und wie sie es gerne hätten, damit die Lautstärke, die „Gluat“ unter den Gästen nicht wieder „wegspielt“

Das Dorffest als Unterhaltung

Wie wärs unter anderem mit einem Entenrennen? Selbstbemalte Gummienten mit Namen, die am Floss aus einer Schachtel in den See geschüttet und Luftballons mit Botschaften „ausgeflogen“ werden. Überall am Attersee, wo eine Ente strandet oder ein Luftballon landet, wird dies beim Veranstalter gemeldet und hat dann, wenn möglich, eine kleine Überraschung für den „Loslasser oder die Loslasserin“, mit einer Erinnerung an das Dorffest in Attersee.
Nicht zu viel Aufwand und trotzdem sehr unterhaltsam. „Dorffest-Spiele“ die nicht viel kosten oder nix kosten gibts genügend:

  • Einen Amöbenwettlauf 🙂
  • Trampolin – Bunge heuer schon super angekommen
  • Geschicklichkeitsspiele

Dorffest in Attersee

Ein Dorffest sollte dazu dienen, dass sich Einwohner und Gäste näher kommen können. Kennenlernen, mehr über den anderen erfahren. Das Dorfleben wird ein wenig aufgepuscht und die Vereine können ihre Kassen mit Geld füttern. Doch dieses mal, ist etwas in die Hose gegangen oder wir sind schlichtweg schon zu alt dafür. Es war so was wie, eins, zwei ausgefallen, was die „Standler“ betrifft. Um 17 Uhr war unser kleiner Treff  bei „Gall´s Schirmbar“ um dann später rüber auf eine Pizza zu gehen. Von der Pizzeria wieder auf die andere Seite geflüchtet, um den Bass, der die Pizza am Teller rauf und ab „pumpte“, hat uns der Schall vom Soundcheck weiter verfolgt. Der Geräuschpegel war der erste Schritt zum Gehörsturz!

Blick von Gall´s Schirmbar

Der Wein ist tot

Einige Wirte sind froh, endlich den Wein auszuschenken, der noch vom letzten Stammtisch, vor einer Woche offen blieb. Nix für Weinkenner. Sie sehen sofort ob da noch Leben drin ist! Das ist „Schüttwein“, weil er nur mehr zum „runter schütten“ reicht, nicht zum geniessen. What shell, die Saison beginnt ja erst. Im Gastgarten auf der anderen Seite, weit weg von der Musik, war noch immer keine normale Unterhaltung möglich. Es half nix, wir gingen rein und die Tür musste geschlossen werden. Kann sein das es auch nur die falsche Band war, zumindest für dieses Event. Ein Dorffest mit Konzertcharakter.

Der Konstriktorknoten

Es ist offiziell

Da saßen wir nun, im Seehof, in angenehmer Ruhe und bei einem guten Glaserl Wein,  (Lobend zu erwähnen unseren Liebling: Rene :-), zwei Ältere in trauter Zweisamkeit den lauen Sommerabend genießend, Indoor! Weil die Band hatte einen Ghettoblaster von 100 Dezibel. Der Geräuschpegel für uns, beträgt halt nur mehr 60 Dezibel. So viel, wie ein Gruppengespräch oder eine nicht geölte Nähmaschine hergibt. Geschmäcker sind ja verschieden und das Ohrenschmalz bei anderen vielleicht dicker.
Fazit für mich: Dorffest in Attersee JA, aber nur mehr Nachmittags und vor dem Soundcheck.

Eastside or Westside

„Vo do drüm, is nu nia wos gscheits umakumma“. Das „schlechte“ Wetter kommt für d´Weyregger, von da drentan Seit: St. Schurrel: „Überhaupt und generell“, wie meine Schwester gerne zu sagen pflegt. In der Provinz, ist der Konkurrenzkampf am grössten, das wissen auch die „Oban“. Und weil die runde Köpfe haben, drehen sich ihre Gedanken auch nur im „Kreis“: Ums Geld. Der eine Hü der andre Hot. Die einen wollen das mehr „passiert“, die andern, ihre Ruhe. Geht nicht Beides?

Hochzeit bei Regen: möglich

Möglichkeiten über Möglichkeiten,

die weder Gemeinden und ihre Bewohner „belästigen“. Im Gegenteil, Innovationen, Neugier und Unterhaltung zählt, auch für Gäste. Da fällt mir der Hotelier und Touristiker Günther Aloys aus Ischgl ein. Er fliegt jedes Jahr nach LA, genauso wie der Betreiber der Plus City, um sich touristische und geschäftliche Anregungen zu holen. Wir haben so viel Potenzial, und mit wenig Aufwand könnte man unsere Destination aufwerten. Die Pfahlbauten sind ja schon mal ein guter Ansatz denn, bald wird es den PfahlBauer, Pfahlkuchen, Pfahlsemmel, Pfahlwurscht, Pfahlshot und sonst was geben. Die KlimtTorten und KlimtPralinen gibts ja schon.

Schlechwetter Laternen

Regenschirme in der „Perspektiven-Gasse“

In Aichereben könnten die Fruchtzwerge ihr Obst verkaufen, der Märchenwald ist ja nicht weit. Man könnte in „Tal der Tränen“ = Weyregg Bachtal, dem Wolpertinger begegnen. Ein „Geköpfter“, hängt ja schon auf der „Födinger Alm“. „Moritz“ der Bär, war ja schon da 😉 Dem „Taubsi“, bin ich begegnet (einige kennen sicher das Pokemon-go App). Die größten Vergnügungsparks holen sich ihre Ideen von der Raumfahrt. Warum nicht auch wir? Der Natur und Freizeitpark  , in Tirol hats möglich gemacht. Das Wasser hamma ja schon 🙂

Anregeungen gibts auf der ganzen Welt

Deko fürs „Dorffest“

Weil am Lande bekanntlich jede Laus beisst, werden wir uns damit abfinden müssen, dass es die nächsten hundert Jahre so bleibt! Weil: Die Hüpfburg is ausglutscht und die Bratwürschtl gibts rundum das ganze Jahr. Musik kann doch auch mal vom DJ kommen. Der Regen willkommen und auch eine Idee liefern: „Die warme Ecke“ – Loungebereich mit Decken, Heizpilzen, Feuerschalen, Heissgetränke. Ist doch alles da, die Atterseehalle samt Parkplätzen.