10 Minuten im Z4

10 Minuten im Z4, die reichen für mich völlig aus. Mein Körper ist nicht mehr fit genug für einen Roadster. Für lovemylife anscheinend schon. Egal, Freunde treffen, kurz mal eben weg. Chiemsee wir kommen 🙂 Wir haben uns an Google gehalten, aber auch ein paarmal gefragt. Roadster ohne Navi, rächt sich spätestens, wenn man in Eggstätt oder Halfing gelandet ist.

Chiemsee

Als gäbe es kein morgen

Das gute Essen, der gute Wein, die illustre Gesellschaft, alles Barbara Karlich Gäste, waren es wert. Leider verleiten mich solche Treffen, immer zu späterer Stunde Tanzeinlagen zu machen. Das rächt sich am nächsten Tag. Hüfte und Leisten, mögen eben keine Gummisohlen auf Teppich. So ist das halt um halb Zwei 😉 man sollte die Feste eben doch nicht immer feiern wie sie fallen 🙂 Es gibt nämlich einen Morgen danach und den kennen wir alle. Meine Leisten hassen mich und mein Körper nimmt meine Entschuldigung nicht an. Die Stufen stake ich eher, als das ich gleite.

Die Pumps in der Tasche

Die Flachos haben ihren Auftritt. Frühstück und Verabschiedung, dann bloß schnell zum Auto, um unbemerkt in den Schlitten zu kriechen. Hölle, Hölle, Hölle. Beweglichkeit und Grazie sehen anders aus. Wann helfen die 40x10min 😦 endlich? So ich sitz drin, Gott sei Lob und Dank. Die Odyssee, zurück ins Heimatland begann. Frauenlogik ist eben anders. Ohne Plan,  doch mit viel Enthusiasmus hieß es: „Folgen wir dem Auto.“Frauen sind so, warum sollten die vor uns nicht auch zur Autobahn, wohnen ja in Salzburg? Also hinterher.

Ich seh das Ziel

Sie fahren rechts ran?

Keine 500 Meter, blinken sie, kehren um. Mit Handzeichen untermalt, jaja, wieder retour. Logo, wir auch, umdrehen und hinterher. Nach zehn Kilometern wieder Stop. Was los? Gibts ein Problem mit der Karre? Christian flitzt zu uns, lächelt und fragt: „Fahrt ihr uns etwa hinterher?“
Ja, freilich 🙂 Leider fahren sie nicht da hin, wo wir hin sollten. Ich stell mir die Beiden vor, Blick in den Rückspiegel: Gelächter, jaja Provinz-Madames.
Die zwei hinten im Schlitten, die fahren uns nach.
Gut das sie uns nicht hassen, sie hätten erst auch nach fünfzig Kilometer fragen können.

Zwei auf großer Tour