Tag der lahmen Ente

Der „Lame Duck Day“ gedenkt lahmen Politikern, die keine Entscheidungen mehr fällen. Sie dürfen nicht mehr kandidieren, nur mehr die Amtszeit „absitzen“. Auch wir, in unserem Land oder sogar im Bekanntenkreis, haben „Lame Duck´s“, Leute die nur quacken, aber nix ausrichten. Reden, reden, reden und nur heiße Luft heraus bringen.

Entenmarsch im Papageientakt

Andere reden, da hab ich dreimal angefangen

„Ich könnte so viel tun, wenn ich nur wüßte was ich will“ – tja und davon gibt es leider zu viele. Es geht aber nix weiter. Es sind auch die, die behaupten, wenn sie ein abstraktes Bild betrachten: „Das könnt ich auch“ – aber gemacht hams bis heute keins. Oder, dieser Satz zum Motivieren: „Wer soll denn das kaufen, ich nicht!“ Lieber LAME DUCK, für dich sind solche Sachen gar nicht gedacht. Du bist der, der in der Gesellschaft nur „mitgezogen“ wird.

Närrische Enten

TUN statt Reden halten

Doch, manchmal ist bei mir der Mund auch schneller, als ich handeln kann. Ich noch abwarten möchte, die Sache genauer betrachten. das dauert bei mir aber nicht bis zum nächsten Hirnfurz, sondern wird in den nächsten Tagen verworfen oder begonnen. Learning by Doing ist meine Devise, denn: „Ich hatte noch nie Angst vor Fehlern“ – Scheitern ist zwar nie gefragt, aber ohne Versuche, kommt man nicht weiter. Im Gegenteil, man wird besser! Worin ich besser geworden bin? Ich kann Menschen besser einschätzen und ich weiß wozu ich noch alles fähig bin 🙂

Flugente 😉

Ich gehe später nicht in Pension, sondern einmal um die Welt

Ich setzte mich nicht unter Druck, ich lass es „kommen“. Wo immer ich sonst ungeduldig bin, kann ich bei entscheidenen Dingen warten, aber nur kurz 😉 Sämtliche Ratschläge, ob von Freunden oder Gleichgesinnten, können meine Lebenserfahrung nicht verdrängen. Ich verlass mich auf mich, ich bin mein eigener Coach. Und wenn Du mal Entscheidungshilfe brauchst, dann geh mir mir den: „Wildholzweg – mit den 6 Hüten“
6 Hut Methode von De Bono – Kreativitätstechnik
Hüte oder Kapperl in sechs verschiedenen Farben, denen auch Eigenschaften zugedacht sind. Hier kommst Du sicher auf einen grünen Zweig 🙂

M – wie Mitte oder der Mittwoch

Deine Mitte mit fünf W´s – Wer – Was – Wann – Warum und Wieso! Im Strudel des Alltags kann man seine „Mitte“ manchmal verlieren. Unausgeglichenheit, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, die gute Laune und das innere Gleichgewicht: futsch! Ein „Zustand“ der einem sagen will, das etwas nicht gut „läuft“. Passiert es öfter, ist zwar blad wieder weg, kann man sich sagen: „damit kann ich leben“. Dauert es länger und man kann sich nicht erklären warum, probier mal das:

Warum nicht?
  • WER – Liegt es nicht an Dir, ist es schwer zu ändern. Sudern kann helfen, wird aber an der Situation nix ändern. Der Vergangenheit nachjammern, bringt Dich auch nicht weiter. Nutze das, was Du im Leben gelernt hast und wähle neue Ziele. Denk daran: Solange Du dich beschwerst, kann keine Ruhe kommen!
  • WAS – gibt es positives an der Situation? Das Leben geht weiter 🙂 und aus jeder Krise, kommt man stärker heraus. Neue Fähigkeiten und Chancen finden sich. In solchen Situationen, gehe ich gerne auf einen Berg. Manchmal ist´s auch nur der Aussichtsturm am Lichtenberg. Schau von oben herab und meine Sorgen relativieren sich.
  • WANN – Sofort, nicht, verharren! Du bist alt genug und spürst, wenn Du Hilfe brauchst oder STOP sagen solltest. Handle – egal wie, jede Aktion von Dir, wird auch eine Reaktion von anderen verlangen. Daran wirst du erkennen, wie es weiter gehen soll.
  • WARUM – Weil Mitte nur da ist, wo Ruhe und Zufriedenheit herrscht. Deine gelebte Phase zeigt dir, ob Du etwas ändern sollst. Erkennen, ob es eine Möglichkeit gibt, sich zu arrangieren oder zu beenden. Selbstmitleid und schimpfen auf das Schicksal, lassen einen nur in der Situation verharren.
  • WIESO – Weil Veränderungen immer anstehn. Gewohnheiten zu ändern, lassen Herz und Hirn nervös werden. Sollte gesundheitlich alles in Ordnung sein, dann leg endlich los! Wehr Dich und bewege Dich!

Geh mal mit wenn´s wieder heißt:
„Gehn wir einen Schritt weiter“

Die Sieben-Meilen Wanderung

Eine Meile sind ca. 1,6 Kilometer und auf diesen Sieben X Sieben werden wir Schritt für Schritt der Veränderung folgen. Ja folgen, nicht entgegengehen. Jeder so weit ,wie er kann und ist. In der Psychologie und im Sportbereich heisst es: “ Jemanden da abholen wo er steht.“ Das bedeutet, jeder ist nicht in der selben Lebens-Situation und kann folglich auch nicht gleich entscheiden. Es ist etwas anderes ob jemand vor der Scheidung oder vor einem Jobwechsel steht.

Ballon mit Motivationsaufschrift

Warum Sieben?

Weil für mich eine Unterteilung in sieben „Schritten“ das einfachste ist und bleibt. Jede zu harte Veränderung, erhöht den Stress, der sowieso bei Veränderung entsteht. Die Gewohnheit ist bekanntlich, die stärkste Schwerkraft. Weil sie von „Oben“ kommt. Nein, nicht Gott, ich meine unser Hirn. Unsere Gedanken und unsere Lebenseinstellung. Wie werden wir es angehen?

  1. Wo steh ich? Was ist zu tun, beziehungsweise welcher Schritt wäre der Nächstbeste?
  2. Was dann, was dann?
  3. Brauche ich Hilfe oder schaffe ich es alleine?
  4. Was, wenn es zu „Aussichtslos“ erscheint?
  5. Hilf Dir selbst, sonst hilft dir keiner, stimmt nicht ganz.
  6. Eins nach dem andern 🙂
  7. Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden, ist es schon das Ziel?
    Charly Braun und Snoopy

Das weisst Du erst, wenn du da bist

Entscheidungen sollte man immer selber treffen. Das ist gut so. Wie kommen andere dazu, Schuld an unserer Misere zu sein? Sollte sich manches als „Fehlentscheidung“ heraus stellen, hat man ja noch die Option, einen anderen Weg zu gehen. Wie soll man von vornherein schon wissen, ob es genau dieser Weg ist? Es gibt viele andere und manchmal kann es eben vorkommen, das verschieden gehen muss, um genau dorthin zu kommen, wo man eigentlich hin wollte.

„Die Sieben-Meilen Wanderung“ eine Ganztagswanderung. Die Tour wird Wetterbedingt kurzfristig entschieden. Bei richtig schlechter Wetterprognose wird es ein Indoor-Programm.
Anmeldung unbedingt erforderlich. Mindestteilnehmer 8 Personen um das Gruppengefühl zu stärken. Achtung: max. 16 Teilnehmer!
Schwierigkeit: *
Spaßfaktor:***
Durchblick:*****
Beginn: 10:00 Uhr
Ende : ca. 17:00 Uhr
Kosten: EUR 68,00
incl. Imbiss und Getränke

Diese Veranstaltung findet nur von September bis April statt!

 

Denken und Tun sind zwei paar Schuh

Kurz vor meinem Fünfziger, saß ich mit Freunden beisammen und entfaltete die Europakarte. Ich zog einen Strich darauf, von meinem Wohnort bis Santiago de Compostela, mit den Worten: „Von der Haustür weg, geh ich den Jakobsweg“. Phhaaaa, ein Shitstorm ging los: „Das geht nicht, da müsstest du doch durchs Meer“- bis: „Das schaffst du nicht mal in drei Monaten“- „Da musst ja übers Gebirg.“ Leitln, des is mir einfach so in den Sinn gekommen. Ich wollte „Zum Runden“ für mich, einfach etwas Aussergewöhnliches machen.
Zwei verschiedene Schuhe

Mittlerweile ist es über zehn Jahre her

In der Zwischenzeit hatte ich noch viel „effektivere Ideen“. Weil, wenn es „alle“ machen, will´s ich nicht mehr. Die Tour de France? Nur „einen“ Abschnitt. Aus der Tour „Meine Tour des Lebens“ machen, wie Lance Armstrong. Ich hab etwas gemacht, ich habe mich getraut, ich hab mich scheiden lassen, mit Fünfzig! Na und? Was? Na dann mach als Frau, in der Mitte deines Lebens etwas, das dich weit weg, von deinem bisherigen Alltag katapultiert. Könnte man fast mit „Krebs“ vergleichen. Es dreht sich nur mehr ums überleben, da kommen nur die Harten durch.
Feuerwehr

Der Feuerlauf oder Marathon

Alles abgehakt, durch diesen einen Schritt! Auch ich hatte vor, stellvertretend für das wirkliche Vorhaben, mir selber Mut zu machen. Einen Neustart wagen und zu wissen, das die Rente keine sein wird, weil du durchkommen musst. Da laufen dann doch einige lieber 42,195 Kilometer. Aber es geht, nicht ganz einfach, aber doch. Man sollte zwar auf Überraschungen gefasst sein und nicht auf andere zählen. Besonders nicht auf jene, die vorher zu deinem Alltag gehörten. Diejenigen die urteilen um nur ja nicht selber, auf dem „Abstellgleis“ zu stehen.
Gerade jetzt, meint wieder eine, im Bekanntenkreis diesen Schritt zu wagen. Sie hat Glück, ihre Eltern buttern ein paar Hunderttausend Euro zu, damit „Frau“ ihren Lebensstandard halten kann. Na, wenn das so ist.

Genaumeinding

Schreiben, das hab ich der Schule, schon gerne gemacht. Damals musste ich noch Geschichten erfinden, heute hab ich sie erlebt und erlebe sie immer noch 😉 Mit meinen Erzählungen möchte ich Mut machen, Mut Entscheidungen zu treffen und nicht warten, dass andere entscheiden. Denn das, muss man ein Leben lang. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich glücklich und zufrieden bin, mit den Ergebnissen meiner Entscheidungen. Männchen wird unterdrückt

Sag ich nur für andere

Ich hör oft auf meinen Bauch. Da spür ich, ob es für mich passt oder nicht. Mir sind auch bei jeder Handlung die Folgen bewusst. Bis heute habe ich keine bereuen müssen. Den „Rettungsschirm“ in heiklen Momenten nicht vergessen. Ich spiele vorher alles im Kopf durch, oft auch mit Familie und Freunden. Sollte ich starken Gegenwind bekommen, steh ich trotzdem fest am Boden und ehrlich gesagt: es ist mir wurscht.

Viel Glück auf rosa PapierI

Fallen Entscheidungen im Alter leichter?

Ich glaube ja, weil einem da schon bewusst ist, dass man nur dieses eine hat. Trotzdem nicht das Hirn ausschalten und sich nur auf den Bauch verlassen. Gefühle lassen einen oft überreagieren und da kann ein kühler Kopf Wunder wirken. Darüber schlafen hat bei mir nie geholfen, ich will vor dem Schlafen ein Ergebnis haben, sonst bin ich schlaflos. Hat das immer geklappt? Meistens.

Jetzt gleich

Ich bin ein schlechter Abwarter

Vielleicht hätte sich manches noch richten lassen, aber wenn eine „ungemütliche“ Situation zu lange dauert, macht es mir Stress. Meine Schritte habe ich fast immer unter Druck gemacht. Ohne Druck hätte ich vielleicht mehr Zeit vergehen lassen, vielleicht gar kein Vorhaben „mehr“ ausgeführt? Darum gefällt mir der Spruch am besten:
„Wenn du dich zwischen zwei Möglichkeite nicht entscheiden kannst, dann werfe eine Münze. Wie die Münze landet, ist völlig egal. Beim Hochwerfen wirst du merken, auf was du hoffst.“

Nichts ist leichter, als Fehler zu machen

Immer das Gleiche, man meint es ist richtigwas und wie mans tut, doch es funktioniert wieder nicht. Schon wieder ein Fehler? Ich habe keine Angst davor. „Schnitzer“ bringen mich weiter. Eine kluge Frau sagte mal zu mir:“Jetzt weißt du wenigstens, wies nicht funktioniert.“ Das ist ja schon mal was: Ausschlußverfahren. Wenn ich meiner jüngeren Tochter Ratschläge geben will, Erfahrungen hab ich ja genug, meint sie: „Lass mich, ich will meine eigenen Entscheidungen treffen und Fehler im Leben machen.

Wie fühlt sich ein Fehler an?

Wenn in der ersten Klasse, die Buchstaben immer wieder auf der Zeile tanzen und nicht am Strich stehen?
Wie fühlt es sich an, als Teenager, einen Missgriff beim Haarschnitt zu machen?
Wie fühlt es sich an, beim vermeintlich gewählten Traumjob, den eintönigsten Alltag, aller gefühlten Zeiten, erwischt zu haben?
Wie fühlt es sich an, nach dem Dritten „Irrtum-Mann“ wieder beschissen worden zu sein?
Was helfen mir, Worte aus dem Munde der Klugscheisser, wie: “ Das hab ich dir gleich gesagt.

Na und!

Immer wieder staune ich über Besserwisser

Über das, wie sie über Dinge sagen und glauben darüber zu wissen, obwohl sie nicht mal in die Nähe, solcher gekommen sind? Sie geben allen Tipp´s: Mach das so, das macht man anders, nur so kommst du ans Ziel. Dies fühlt sich für mich, oft nicht richtig an. Ich glaube, das ich mit meiner Strategie oder Art, weiter als Person und weiter auf meinen Lebensweg, gekommen bin.

Ich kann mich im Spiegel anschaun

Solange ich lebe, will ich, ICH sein

Wenn es eine falsche oder zu schnelle Entscheidung war, hab ich mich in den ersten Sekunden schon Scheitern gesehen. Meine Versuche, sie zu berichtigen, hatten auch nicht immer Erfolg. Heute bin ich froh, diese „Irrtümer“ erlebt zu haben. Zu wissen, wie etwas ist und wie es sich anfühlt, auch wenn´s manchmal weh tut, ist immer noch besser, als zu grübeln, wie es wohl wäre wenn….

Energie fürs Leben

Den Shaolin-Mönchen gelingt es innerhalb, von sieben Atemzügen zu einem Entschluss zu kommen. Die „Sieben Meilen Wanderung“, wird, wie in dem Buch, das Shaolin-Prinzip, sieben Punkte zum Anlass nehmen, wieder mehr Energie in den Alltag und ins Leben zu bringen.

  1. Bewusst entscheiden – Vorausschauend handeln und die Konsequenzen bedenken und in Kauf nehmen.
  2. Ignoriere Beeinflussung! Höre auf dein Bauchgefühl, lass dich nicht Manipulieren.
  3. Lerne zu scheitern! Es geht die Welt nicht unter, wenn dein Vorhaben nicht gelingt, oder es nicht so kommt, wie du es dir vorgestellt hast.
  4. Nutze die Intuition! Wie oft im Leben, ist eine kurze Überlegung, eine kleine Richtungsänderung, Schicksal oder Zufall: Der Glücksgriff.
  5. Schaue niemals zurück! Den Lebensweg, den man eingeschlagen hat, überdenken und wenn nötig, den Fokus, auf die neue Richtung lenken.
  6. Erlange Durchsetzungskraft! Wie oft hast du um des Friedens willen nachgegeben, oder war es Bequemlichkeit? Steh zu deinen Entscheidungen und Handlungen!
  7. Lebe die Veränderung! Es war doch das Ziel, oder?bring me back to life

Vergiss nie, du bist der Maschinist

Du kannst jederzeit die Richtung wechseln und vorgeben. Soll ich, oder soll ich nicht? Diese Frage stellt sich täglich, darum, ist sich entscheiden zu können, eine persönliche Stärke und auch selbstbewusstes Handeln. Sich nicht beirren lassen, wenn man sich sicher ist. Veränderung der Lebenslage, weil man mit der jetzigen Situation unzufrieden oder unglücklich ist. Ich wünsche meinen zukünftigen Gästen und Teilnehmern, sich schon bei der Wahl, einer Eissorte sicher zu sein.
Was ist so falsch daran, mal etwas probiert zu haben, um dann zu wissen das man dieses doch nicht wollte 😉Bild mit Spruch

Erfahrungen

sind die Lebens-und liebenswerten Möglichkeiten die uns das Leben bietet. Gott weiß, ich habe meine Fehlentscheidungen nicht geliebt aber akzeptiert. Ich wünsche mir, noch einige solcher Alternativen durchleben zu können, auch wenn ich nicht immer gleich die Richtige erwische. Vergessen sollte man trotzdem nicht:
Wenn Du nicht entscheidest, wird über Dich entschieden. 

Der Hüftschwung entscheidet

Froschkönig

Motivationsloch oder doch schon tiefste Sinnkrise? Niemand zwingt Dich zu etwas, aber es nimmt dir auch niemand Entscheidungen ab. Ich wollte und will nix dem Zufall überlassen, mein Schicksal, will ich selber, soweit ich kann, bestimmen. Mich immer wieder neu zu orientieren, nicht nur gedanklich, ist ein „Lebensprozess“. Jeden Job hab ich mit Links geschmissen, weil ich wusste, ich kann auch etwas anderes. Privat bin ich anscheinend a bisserl anders „gstrickt“.

Wenn ich so zurück schau

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sind es seit meiner Scheidung, Jahre ohne Streit, ohne Rechtfertigung, aber auch ohne Luxus. Es sind Jahre, in denen ich nach „Hause“ gekommen bin. Alleine lebe, heisst aber nicht, das ich alleine bin. Ich hab immer noch Familie und Freunde. Sehnsucht im Herzen, hab ich nur, wenn ich a „Oachkatzl“ tot auf da Straß liegen seh, oder a Vogerl, egal auch a Katz. Es zeigt mir immer wieder, wie endlich unser Leben ist. Mein Gott, sicher auch wenn ein Mensch stirbt, ich mein es ja auch mehr symbolisch.

Tausende Entscheidungen, täglich!

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Stimmt, kannst Du gerne Googeln. Jeder, der mich kennt weiß, ich entscheide aus der Hüfte raus, äh, natürlich Bauch. Aber warum nicht, so ein Hüftschwung hat schon so mancher Leben verändert 😉 Sogar am „Tanzstil“ kann man erkennen, wie ein Mensch, seine Entscheidungen trifft: Tänzer und Tänzerinnen, die ihre Bewegungen mit großer Hand-und Armkraft ausführen, vermitteln Kraft im Oberkörper und daher die Fähigkeit zu kämpfen und selber zu entscheiden.

Alle Fünfe

Ich entscheide immer intuitiv

Logisch, hab ich des öfteren “ an Dreck a Watschn gem“ – aber wurscht, am Endes des Tages, bin ich eine von denen, die von sich behaupten und sagen kann: „Mich hat keiner gezwungen, ich hab es so gewollt und nie bereut.“
Lass ein bisserl mehr Bauchgefühl in dein Leben, mach andere nicht verantwortlich und das Wichtigste: Lass andere nicht entscheiden, entscheide selbst.
„Es ist besser unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen zu suchen, die es niemals geben wird“
Charles de Gaulle

S-wie Stop oder der Samstag

Neinsager sind verpönt, denn ein „NEIN“ ist negativ besetzt. Neinsager sind Spielverderber, fallen einem in den Rücken! So wird es von manchen verstanden, wenn man Halt, Stop oder Aus sagt! Wer bringt die vier Buchstaben schon locker über die Lippen? Berufliches und Privates, ist da nicht weit voneinander entfernt. Bei Vorgesetzten muss man leider damit rechnen: „als nicht motiviert genug zu gelten, um auf der Karriereleiter die nächste Sprosse erklimmen zu wollen“ – Privat, bist du „entweder unflexibel oder egoistisch“.
Strick

Ich sage, Beides stimmt

Ich mache es trotzdem! Abwägen was wirklich wichtig ist. Wenn man zum Beispiel, seinem dreijährigen Kind versprochen hat, den Geburtstag bei den Affen zu feiern, aber gleichzeitig seinen ersten Arbeitstag hat, nehme ich logischerweise an, das man sich für den Job entscheidet, denn sonst, werden zukünftige Ausflüge mit dem Kind, schlecht finanziert werden können. Das Kind wird einen trotzdem lieben, weil es auch „nur“ mit einem Geschenk an diesem Tag,  glücklich weiter leben kann.
Zuckerl am Steg

Ungeliebte Tätigkeiten

die man gemeinsam beschlossen hat, dann aber bei einem selber hängen bleiben? Man kann immer nachgeben, das Geforderte oder Gewünschte erfüllen, doch was passiert mit dir? Du schürst deine Unzufriedenheit, kommst dir ausgenutzt vor und bist dann beleidigt, wenn zu wenig Dankbarkeit gezeigt wird. Ist das der Sinn? Für andere da sein, trotzdem seine Bedürfnisse ausleben und leben können, ist kein Spagat. Es erfordert nur mehr Empathie. Ob und wie viel, von uns verlangt wird, hängt auch davon ab, was wir schon geleistet oder ertragen haben. Darum sollten wir kurz darüber nachdenken, bevor wir zustimmen. Sympathie und Liebe erlangt man nicht durch ewiges Ja sagen, sondern durch Selbstliebe.
Fragen

„Selbst oder Stress?“

*Wander-Workshop nach der Storytelling-Methode:
Sollte man sich zwischen zwei Dingen entscheiden müssen, ist abwägen unumgänglich. Welches verursacht den geringeren Schaden oder Nachteil?
Zwei ganz einfache Möglichkeiten, zwei Wörter, seine und andere Entscheidungen zu respektieren und anzunehmen.
*Ist eine Erzählmethode, mit der explizites Wissen, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben und durch Zuhören aufgenommen wird.
Die beste Methode, den Standpunkt der anderen und natürlich seinen klarer zu vertreten und verstehen.

F – wie Freiheit oder der Freitag

Freiheit bedeutet für mich, tun und entscheiden können, wie es für mich richtig erscheint. Es soll aber Menschen geben, die überfordert sind, wenn sie diese Möglichkeit haben. Sie sind sogar froh, wenn andere das für sie tun. Selbst wenn es sich nur um ein Kugerl Eis handelt, wäre es unverzeihlich, sollte es nicht die „Richtige“ Sorte sein. Was kann denn im schlimmsten Fall passieren, wenn man sich für das „Falsche“ Kugerl entschieden hat? Es könnte nicht schmecken, na und? Das sind grad zwei Minuten, dann ist das Kugerl weg, oder man verschenkt es gleich. Ende!
Fliegende Regenschirme

Jeder von uns sollte:

Zig Tausende, ja, zig Tausende Male im Leben selber entscheiden können. Wenn man nie gelernt hat, eine Wahl zu treffen, das Für und Wider abzuwägen, dann ist das ein Leben im Zweifel. Fehlentscheidungen bringen Erfahrung, darum mag ich das Wort „Fehler“ nicht. Und Erfahrungen habe ich schon viele gemacht, im Guten wie im Schlechten. Entscheidungen, die nicht grad zur verbesserten Lebensituation beigetragen haben, sind  in meinem geistigen schwarzen Büchlein  unter „abgehakt“ gelassen.
verzweifelte Frau

Nichts ist schlimmer

als Entscheidungen zu bereuen, sie gar aufzuschreiben, um sie ja nicht zu vergessen und so das Dilemma, beim Lesen immer wieder zu durchleben. In der Computersprache nennt man das „Ketten“, was so viel bedeutet: Jede Aktion wird chronologisch aufgelistet- ob positiv oder negativ. Das kann einem doch sein Leben nicht als gelungen erscheinen lassen, sollten dann nur die „Schlechten“ da stehen. Wie soll da Zufriedenheit und Glück Platz haben?
Wenn ich mich für etwas entschieden habe, denke ich zwar über Alternativen nach, aber erst wird der Fokus auf das „gewünschte Ergebnis“ gerichtet. Es gibt ja Gründe, warum gerade Dies oder Jenes, zu diesem Zeitpunkt meine Wahl war. Wenn ich auf einem Gipfel steh und zu den anderen rüber schau, würde mir nicht im Traum einfallen: „Wäre ich doch auf den Gipfel da drüben gegangen – da wär die Aussicht viel besser“. Nein, ich denke: Die, schau ich mir auch noch an 🙂
Fliegende Regenschirme

Unter „Heute gehen wir einen anderen Weg“, wird Entscheiden und Handeln nach dem „Hut– Prinzip“ zur Lösungsfindung beitragen.
Kreativitätstechniken von De Bono über individuelles Denken. Ergebnisse und Entscheidungen verbessern können.

„Unsere Hauptaufgabe ist nicht zu sehen, was unscharf in der Ferne liegt, sondern zu tun, was unmittelbar vor uns liegt.“
Thomas Carlyle (1795 – 1881), schottischer Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller
Wanderungen und Workshop´s beginnen wieder ab September, wenn es wieder heisst:
„Mitmachen und mitlachen ist die Devise!“