2018 Flashback

So ist das Jahr schon fast vorbei und ich zitiere mit Leidenschaft: Gute Satiren sind solche, die sich so abspielen könnten. Die besten Satiren aber sind die, die sich genau so abgespielt haben 😉 Auf ein baldiges Neues und viel Spaß beim bewegten und begeisterten lesen 🙂

Januar

https://begeistern.net/2017/01/11/oxytocin-kuscheln-im-jaenner/
Der Weltknuddeltag ist der 21. Jänner. Ich wünsche Dir, viele solcher Tage. Sollte das Beziehungshormon fehlen, muss es nicht unbedingt am Menschen liegen, vielleicht liegts auch nur am Hund?

Hund in freudiger Erwartung

Der Februar

https://begeistern.net/2017/02/01/perspektiven-am-attersee/
Vieles könnte, viel schneller geschehen, wenn es nicht behördlich so viele Auflagen gäbe, siehe: Ortsbildgestaltung St. Georgen im Attergau

Neues Ortsbild

März

https://begeistern.net/2018/03/01/meine-top-3-im-maerz/
Und immer, immer wieder geht die Sonne auf, und immer, immer wieder, fangen wir von vorne an. Auch wenn´s Dir manchmal mühsam vorkommt, geht es doch immer ein Stück weiter.

Mandelblüte im Frühling

April

https://begeistern.net/2017/04/29/ein-vogel-wollte-hochzeit-machen
https://begeistern.net/2018/04/16/fuer-einen-tag-jackie/

Tja, Erinnerungen, gut wenn man darüber lachen oder zumindest schreiben kann. So weiß man am Ende, warum man so geworden ist und warum man so fühlt. Und jetzt, freu ich mich, auf meinen „Spätsommer“

jeder hat mal einen Vogel

Mai

https://begeistern.net/2018/05/15/stress-vernebelt-die-wahrnehmung/

Immer wieder die selben Erfahrungen und jedes Jahr, ein bisserl mehr Durchsetzungskraft. Bis zum Lebensende, hab ich dann hoffentlich, öfter, zum Richtigen Zeitpunkt, NEIN gesagt 🙂

Schaut so Sturheit aus

Juni

https://begeistern.net/2018/06/01/meine-top-6-im-juni/
Schon ist das Halbe fast das Ganze. Meine Vorhaben werden entweder abgehakt oder aktualisiert. Was geht noch, was ist vorbei.

Nimms leicht, nimm mich 🙂

Juli

https://begeistern.net/2018/07/03/7-tipps-fuer-noch-viele-glueckliche-jahre

Viel zu viel, schaut man, ob andere es besser machen. Ich jetzt nur noch auf mich. Ohne Egoismus, sondern mit Optimismus und Vertrauen zu mir selber.

Fussbad im Attersee

August

https://begeistern.net/2018/08/29/der-johannistrieb/

Mir war es immer ein Rätsel, warum für viele, die Schönste „Nebensache“ der Welt, etwas Schmutziges ist. Immer wieder fällt mir dazu eine Freundin meiner Mutter ein, die mit erhobenem Zeigefinger sprach: „Der, gehört hin, wo er hingehört“ – findet doch alles im Kopf statt, oder 😉

Hoch das Bein, die Liebe weht

September

https://begeistern.net/2018/09/28/schwachsinn-der-film/

Da bleibt mir nur der Spruch:
„Altern ist ein hochinteressanter Vorgang, man denkt und denkt und denkt-plötzlich, kann man sich an nichts mehr erinnern“ Ephraim Kishon

Wie war das nochmal?

Oktober

https://begeistern.net/2018/11/12/haette-mir-eine-doula-geholfen/

Wie so oft, durchs Essen kumman d´Leit zsamm oder immer wieder hilft was anders.

ich habs

November

https://begeistern.net/2018/11/23/dont-hurt-my-little-sister/

Familienbande oder Du bist wer Du warst, auch Kinder werfen lange Schatten

Füsse, runter vom Tisch! net auf mein 😉

Dezember

https://begeistern.net/2018/12/18/berlin-und-die-gurkenschmuggler/

Grad zurück und mit den Gedanken schon wieder weg …..

tüdltü


Der Weg des Geistes, ist der Umweg

Ein Weg der länger ist, als der direkte Weg. Umwege sind unbequem und halten einem vom vermeintlich geraden Weg ab. In einem meiner Lehrgänge, sollte ich mal einen Bericht schreiben. Wofür normal eine Viertel Seite reicht, sollte ich zwei Seiten füllen. Für mich eine schwierige Aufgabe, da ich ja gerne den direkten WEG bevorzuge. Sämtliche Gehirnwindungen strengten sich für mich an, da sprach ich zufällig mit einem jungen Mann, der zwei Doktortitel in „einer Zeit“ schaffte.
Endstation Pixabay

Du musst umschreiben

Ja, „umschreibe“ und „umgehe“ die Situation oder das Ding so lange, bis es zwei Seiten sind“ – für mich ergab das keinen Sinn. Ich dachte an Politiker, die lange Reden halten, aber nichts aussagen. Etwas umschreiben, ohne den Sinn der Sache zu verlieren, ist nicht nur Schreibkunst sondern auch Kunst des Erzählens. Im Leben gibt es oft keinen direkten Weg! Wir laufen alle unseren Gefühlen nach. Was uns gut tut und nicht zu „schwer“ ist, möchten wir beibehalten. Auch wenn wir uns ein eigenes „Universum“ aufgebaut haben, dringen andere Menschen ein. Sie bringen uns vom „direkten Weg“ ab. Ist das so schlecht?
Steg Attersee

Immer der Nase nach?

In meiner Ausbildung zum „Lehrwart- Fit fürs Alter“ waren Bewegungsspiele Schwerpunkt. Der Gleichgewichtssinn liegt, wie wir wissen im Ohr, den sollten wir testen. An der Wand wurde eine Stelle markiert. In einem Abstand von ca. zehn Metern wurden uns die Augen verbunden, zwei, dreimal um die eigene Achse gedreht, um dann „instinktiv“ diesen Punkt anzusteuern. Wie ihr Euch denken könnt, traf keiner die Stelle. Je nachdem welche Seite im Gehirn ausgeprägter „arbeitete“ auf diese Seite zog es ihn auch hin. Die einen mehr Links, die anderen mehr Rechts. Was hatte das zu bedeuten?
Riesenrad Pixabay

Das Lebn is a Kroas

Instinktiv wählt jeder die Option, die ihn glauben lässt, schneller das Ziel zu erreichen. Da passiert bei vermeintlichen „Abkürzungen“ oft eine ungeplante Meilenwanderung“ bei der dann, manchmal verzweifelt versucht wird, wieder auf den „richtigen“ Weg zu kommen. Man hält nach Markierungen ausschau, im Winter nach Fußabdrücken, ganz „Mutige“, fragen nach dem Weg, um nicht noch mehr in die „Irre“ zu gehen. Eine immer wiederkehrende Frage bei meinen Wanderungen: „Warum gehen wir den gleichen Weg, wieder zurück?“- oder „War das jetzt nicht ein Umweg?“
Weil ich ab und zu gerne zurückblicke, was ich schon geschafft habe. Von Oben schaut vieles anders aus, kleiner oder größer. Ganz egal was man im Leben anfängt oder beendet hat, man wird immer wieder an Stellen kommen, die man schon einmal „berührt“ hat. Auch wenn es nicht ganz ein Kreis ist, Schlangenlinien sind es allemal 😉
PS: Oft im Leben, erkennt man erst hinterher, das der „Umweg“ der beste war.
Ausflug nach Salzburg: Escape the Room

 

 

 

Ein Jahr meines Lebens

Seit mehr als einem Jahr schreibe ich. Ein ganzes Jahr, aufgeschrieben was mir so durch den Kopf geht. Meine Gefühle habe ich auch nicht hinterm Berg gelassen. Gar nicht mal so fad, so ein Leben in der Provinz ohne großem Brimbramborium. Auf und Ab´s hat es gegeben, einige hab ich niedergeschrieben, einige nicht. Wer jetzt meint, sein Leben wäre langweilig, dem empfehle ich einen Blog und wer es nicht so öffentlich mag ein Tagebuch.

Hmm, wie gehts weiter?

Schreib nur Gutes auf

So, wie man täglich vorm Schlafengehen nur die guten Erlebnisse Revue passieren lassen sollte. Mich macht es zufrieden, nein es macht mich glücklich. Du bist was du denkst, also was ist falsch daran, nur Gutes zu denken und auch zu sehen. Neinnein, nicht wie Hans Guck in die Luft. Seinen Focus auf das Gute richten, ist gut. Wenn man fast am verzweifeln ist, dann ist es auch wichtig, sich nur mit positiven Menschen zu treffen. Weil die, die sich an der Traurigkeit anderer ergötzen, einem ihren Seelenmüll womöglich auch noch aufladen.

Wieder geschafft

Wer es schafft

seine positive Lebenseinstellung zu erhalten, wird weniger mutlos durchs Leben gehen. Wie hätte ich es sonst geschafft, in manch verzweifelten Situationen. Wenn ich mich nicht an „Ende gut, Alles gut“ festgehalten hätte. Lange Zeit hörte ich von meinem Partner: „Du lebst in einer anderen Welt“ – „Dir ist alles Wurscht“ – NEIN, verdammt nochmal, ich betone es immer und immer wieder: Situationen die einen zur Verzweiflung bringen, kosten zwar Nerven und manchmal auch Geld, daraus wächst Stärke und wurscht is mir gar nix. Das Leben ist keine Gerade und wer sich im „Gelände“ bewegen kann, der geht „seinen Lebensweg“.

SonnenuntergangI

Ich und Du

Müllers Kuh. Ein Abzählreim der Kindheit. Ich und Du bedeutet für mich: Auch wenn man alleine lebt, muss es nicht unbedingt heissen das man alleine ist. Schon gar nicht in der Freizeit und da hab ich passende, überraschende, lustige und lehrreiche Angebote.

Bringt des Wos?

JA NATÜRLICH! LEIDER NEIN SCHWEIN.
Ich hab grad gelesen wer 15 Kilo zu viel auf den Rippen hat, schleppt täglich eine Kiste Bier mit sich rum. Komisch, die Leut, die ich mit einer Kiste gehen seh, sind nicht dick. Das stand in Punkt 4, und in Punkt 8 stand, das man laut eines neuen Trend´s, durch tiefes Atmen Gewicht verliert. Diese Zeitschrift hat natürlich der „Hausverstand“ geschrieben.

Nein, jetzt mal im Ernst, was bringt MIR,  die Schreiberei? Ganz einfach, es ist viel schöner und aufschlussreicher, als ein Tagebuch. Ich bin manchmal selber erstaunt über mich. Manche Sachen freuen mich noch immer, manche bin ich froh vergessen zu haben, die lösch ich dann auch meistens. Ist doch super, da kann man sich sein Leben „zurecht schreiben“. Hat auch was mit Motivation zu tun. Du lernst positiver zu Denken, und zu Handeln. Was ist also schlecht daran? Es braucht niemand zu lesen, du tust es nur für dich. Du kannst Alles schreiben, und du kannst nach Lust und Laune die Themen wählen. Kein Stress ob es jemanden gefällt. Wertfrei und unabhängig. Und wenn ich mal will, lass ich mir mein eigenes Motivation´s Büchlein drucken.

Lasst euch anstecken, von den Bildern, von den Erlebnissen, von der Freiheit, zu sagen und zu schreiben, was man will. Jeder hat was zu sagen, und einige schreiben sich auch leichter. Packt es an, traut´s euch! Motiviert´s euch, und schaut´s wie bunt euer Leben wirklich ist. Stimmungen einfangen, und Situationen besser einschätzen lernen. Sweet, your sweet lovin, dein Leben ist kein Probelauf, trau dich, und du wirst staunen, was noch in dir steckt. Schreib deine Träume nieder, leg dir einen Zielordner an, es funktioniert hundert prozentig. Baby Schritte, mach einfach Baby Schritte, aber mach sie!

Bewegend-begeisternd meine ich: Scheint dir die Sonne aufs Gehirn, benutze einen Sonnenschirm.

Fliagn mit Dir

Entenrennen

Weitergehn, bitte gehen sie weiter. Ich steh in der Schlange und weiß nicht woher der Stau kommt. Eine wichtigtuerische Gestalt steht da und wachelt mit den Händen. Die Sache mit der Schlange, seit jeher ein Mysterium. Ob an der Kasse, Schalter und absurdum, auch im Leben. Jetzt steh ich grad wieder an. Ich will ja gar nix! Gut a bissl was will ich schon, aber nicht dafür anstehn. Tja, das heißt dann wohl wieder mal, alles überdenken.

Wieder mal was anderes versuchen?

Die besten Erlebnisse

hatte ich immer, wenn ich mich auf Neues eingelassen habe. Nur, jenseits der Fünfzig, kommt da noch was? Was ist noch über? Entweder, die gefährlichsten oder die unbequemsten Dinge. Beides muss ich nicht mehr haben. Also, Denkerstirn runzeln, ein Orakel befragen oder die Astrologin? Einfach alle Fünfe grade lassen und schaun was passiert? Was wenn nix mehr passiert, wenn der Rest meines Lebens einfach davon plätschert?

Abwarten?

Ich werde keinen Sprachkurs besuchen

auch keinen Selbstfindungs Kurs und schon gar nicht, an einem Schweigeseminar teilnehmen. ICH, werde ab heute, nur meine schönsten Klamotten tragen. Meine Haare vielleicht rosa färben und mir einen dicken Balken a la Sophia Loren überm Auge verpassen lassen. Ich werde mir die besten Restaurants der Umgebung leisten und Flugstunden nehmen. Ich werde tanzen gegen den Rest der Welt, auch allein, wenns sein muss 😉

Rock your Baby

Denn eines weiß ich:

Er hat noch nicht vergessen, da oben auf mich. Ich lass mich noch überraschen und bin für jedes Wunder bereit. Wünschen kann ich mir ja alles, hat mein EX immer zu mir gesagt. Stimmt und das tu ich auch. Wie sang Gitte so schön:“Ich will Alles, ich will Alles und zwar sofort, eh der letzte Wunsch in mir zu Staub verdorrt.“ Für alle, die auch grad anstehen:
“ Fliagn mit mir“ muss net sein, aber „gemeinsam gehen“ vielleicht?  

München 116
Komm, wenn Du dich traust 😉