Der Weg des Geistes, ist der Umweg

Ein Weg der länger ist, als der direkte Weg. Umwege sind unbequem und halten einem vom vermeintlich geraden Weg ab. In einem meiner Lehrgänge, sollte ich mal einen Bericht schreiben. Wofür normal eine Viertel Seite reicht, sollte ich zwei Seiten füllen. Für mich eine schwierige Aufgabe, da ich ja gerne den direkten WEG bevorzuge. Sämtliche Gehirnwindungen strengten sich für mich an, da sprach ich zufällig mit einem jungen Mann, der zwei Doktortitel in „einer Zeit“ schaffte.
Endstation Pixabay

Du musst umschreiben

Ja, „umschreibe“ und „umgehe“ die Situation oder das Ding so lange, bis es zwei Seiten sind“ – für mich ergab das keinen Sinn. Ich dachte an Politiker, die lange Reden halten, aber nichts aussagen. Etwas umschreiben, ohne den Sinn der Sache zu verlieren, ist nicht nur Schreibkunst sondern auch Kunst des Erzählens. Im Leben gibt es oft keinen direkten Weg! Wir laufen alle unseren Gefühlen nach. Was uns gut tut und nicht zu „schwer“ ist, möchten wir beibehalten. Auch wenn wir uns ein eigenes „Universum“ aufgebaut haben, dringen andere Menschen ein. Sie bringen uns vom „direkten Weg“ ab. Ist das so schlecht?
Steg Attersee

Immer der Nase nach?

In meiner Ausbildung zum „Lehrwart- Fit fürs Alter“ waren Bewegungsspiele Schwerpunkt. Der Gleichgewichtssinn liegt, wie wir wissen im Ohr, den sollten wir testen. An der Wand wurde eine Stelle markiert. In einem Abstand von ca. zehn Metern wurden uns die Augen verbunden, zwei, dreimal um die eigene Achse gedreht, um dann „instinktiv“ diesen Punkt anzusteuern. Wie ihr Euch denken könnt, traf keiner die Stelle. Je nachdem welche Seite im Gehirn ausgeprägter „arbeitete“ auf diese Seite zog es ihn auch hin. Die einen mehr Links, die anderen mehr Rechts. Was hatte das zu bedeuten?
Riesenrad Pixabay

Das Lebn is a Kroas

Instinktiv wählt jeder die Option, die ihn glauben lässt, schneller das Ziel zu erreichen. Da passiert bei vermeintlichen „Abkürzungen“ oft eine ungeplante Meilenwanderung“ bei der dann, manchmal verzweifelt versucht wird, wieder auf den „richtigen“ Weg zu kommen. Man hält nach Markierungen ausschau, im Winter nach Fußabdrücken, ganz „Mutige“, fragen nach dem Weg, um nicht noch mehr in die „Irre“ zu gehen. Eine immer wiederkehrende Frage bei meinen Wanderungen: „Warum gehen wir den gleichen Weg, wieder zurück?“- oder „War das jetzt nicht ein Umweg?“
Weil ich ab und zu gerne zurückblicke, was ich schon geschafft habe. Von Oben schaut vieles anders aus, kleiner oder größer. Ganz egal was man im Leben anfängt oder beendet hat, man wird immer wieder an Stellen kommen, die man schon einmal „berührt“ hat. Auch wenn es nicht ganz ein Kreis ist, Schlangenlinien sind es allemal 😉
PS: Oft im Leben, erkennt man erst hinterher, das der „Umweg“ der beste war.
Ausflug nach Salzburg: Escape the Room

 

 

 

Ein Jahr meines Lebens

Seit mehr als einem Jahr schreibe ich. Ein ganzes Jahr von meinem Leben. Aufgeschrieben was mir so durch den Kopf ging und meine Gefühle habe ich auch nicht hinterm Berg gelassen. Gar nicht mal so fad, so ein Leben in der Provinz, ohne großem Brimbramborium. Auf und Ab´s hat es gegeben, einige hab ich niedergeschrieben, einige nicht. Wer jetzt meint, sein Leben wäre langweilig, dem empfehle ich einen Blog und wer es nicht so öffentlich mag ein Tagebuch.
Bier im Abendrot

Schreibt nur Gutes auf

So wie man täglich vorm Schlafengehen nur die guten Erlebnisse Revue passieren lassen sollte. Es macht nicht nur zufrieden, nein es macht auch glücklich. Du bist was du denkst, weiß eigentlich jeder schon. Also was ist so falsch daran, nur Gutes zu denken und auch sehen. Nein, nein, nicht wie Hans Guck in die Luft. Seinen Focus aber, auf das Gute richten, ist gut. Wenn man fast am verzweifeln ist, dann ist es auch wichtig sich nur mit positiven Menschen zu treffen. Weil die, die sich an der Traurigkeit anderer ergötzen, einem ihren Seelenmüll auch noch aufladen.
022i

Wer es schafft

sich seine positive Lebenseinstellung zu erhalten, wird weniger mutlos durchs Leben gehen. Wie hätte ich es sonst geschafft, in manch verzweifelten Situationen. Wenn ich mich nicht an „Ende gut, Alles gut“ festgehalten hätte. Lange Zeit hörte ich von meinem Partner: „Du lebst in einer anderen Welt“ – „Dir ist alles Wurscht“ – NEIN, verdammt nochmal. Ich betone es immer und immer wieder: Situationen die einen zur Verzweiflung bringen, kosten zwar Nerven und manchmal auch Geld, aber sie machen einen stark und wurscht is mir gar nix. Das Leben ist eben keine Gerade und wer sich im „Gelände“ bewegend kann, der geht „seinen Lebensweg“.

SonnenuntergangI

Ich und Du

Müllers Kuh. Ein Abzählreim der Kindheit. Ich und Du bedeutet für mich: Auch wenn man alleine lebt, muss es nicht unbedingt heissen das man alleine ist. Schon gar nicht in der Freizeit und da hab ich einige passende, überraschende, lustige und lehrreiche Angebote.

Tag 14 – werden Kleider einfach kürzer?

Nur die, die zu lange im Schrank hängen;-) und enger auch 😉 Dafür werden die Tage schon wieder länger. Auch meine Lieblingsohrringe sind schwerer geworden. Kopfschüttel. Nicht mehr zu tragen. Wenn das Ohrloch schon einem Fleshtunnel ähnelt, trägt man am besten nur mehr Federn, und die hol ich mir fast alle bei MELORA in Kammer Schörfling, gegenüber Klimt Cafe. Danke Silvia!
Ja, auch mein Geist, hinkt meinem Spiegelbild hinterher. Auch ich, bin von Zweifeln nicht verschont. Kann man etwas dagegen tun? Ja, sicher! Am besten einen großen schwarzen Sack holen, Klamotten rein, Sack zu und weg.
Selfieladen auweh die Linse

Aber diäteln müsste gehn

Was soll das bringen? Wenn das Kleid schon so lange ungetragen im Nirvana verschwand, was will man sich beweisen? Das man immer noch kann, wenn man will? Das einem das Kleid immer noch steht? Da ist Vorsicht geboten. Nur weil man noch die selbe Größe trägt, die man mit zwanzig hatte, heisst das noch lange nicht, das man genau so jung rüber kommt 😉 Warum will man daran festhalten? Angst vor dem Vergänglichem? Angst vor dem Alter?

Ruhig Blut

Schaun wir doch mal genauer hin. Es geht uns doch gut, darum sollten wir uns von solchen „Nebensächlichkeiten“, die sowieso nicht zu ändern sind, die Laune verderben lassen. Denn eines könnt ihr mir glauben:
Mit Diäten, Botox, Stickstoff und Nadeln verdienen nur die Anderen. Dieses Geld können wir sinnvoller anlegen. Nämlich in Abenteuer 🙂

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Abenteuer am Attersee

Ja, es gibt viele Möglichkeiten sich mit dem Schönen zu beschäftigen. Gemeinsame Genusswanderungen. Gemeinsames entdecken der eigenen Potenziale. Gemeinsame AHA – Effekte nah im und am Wasser. Gemeinsame Erlebnisse, die unsere Unbeschwertheit aufleben lässt, und uns den Sinn des Lebens bewusst macht, nämlich: Du hast nur Dieses!
Also weg mit ärgerlichem Denken, ob der Rock zu eng, zu kurz oder die Waage lügt. Machen wir uns Gedanken darüber, ob unser Geist weiter reicht als bis zum Knie.

Also: und lasst Euch Attern 😉 Denn es ist:  A Very Good Place here

 

 

Bringt des Wos?

JA NATÜRLICH! LEIDER NEIN SCHWEIN.
Ich hab grad gelesen wer 15 Kilo zu viel auf den Rippen hat, schleppt täglich eine Kiste Bier mit sich rum. Komisch, die Leut, die ich mit einer Kiste gehen seh, sind nicht dick. Das stand in Punkt 4, und in Punkt 8 stand, das man laut eines neuen Trend´s, durch tiefes Atmen Gewicht verliert. Diese Zeitschrift hat natürlich der „Hausverstand“ geschrieben.

Nein, jetzt mal im Ernst, was bringt MIR,  die Schreiberei? Ganz einfach, es ist viel schöner und aufschlussreicher, als ein Tagebuch. Ich bin manchmal selber erstaunt über mich. Manche Sachen freuen mich noch immer, manche bin ich froh vergessen zu haben, die lösch ich dann auch meistens. Ist doch super, da kann man sich sein Leben „zurecht schreiben“. Hat auch was mit Motivation zu tun. Du lernst positiver zu Denken, und zu Handeln. Was ist also schlecht daran? Es braucht niemand zu lesen, du tust es nur für dich. Du kannst Alles schreiben, und du kannst nach Lust und Laune die Themen wählen. Kein Stress ob es jemanden gefällt. Wertfrei und unabhängig. Und wenn ich mal will, lass ich mir mein eigenes Motivation´s Büchlein drucken.

Lasst euch anstecken, von den Bildern, von den Erlebnissen, von der Freiheit, zu sagen und zu schreiben, was man will. Jeder hat was zu sagen, und einige schreiben sich auch leichter. Packt es an, traut´s euch! Motiviert´s euch, und schaut´s wie bunt euer Leben wirklich ist. Stimmungen einfangen, und Situationen besser einschätzen lernen. Sweet, your sweet lovin, dein Leben ist kein Probelauf, trau dich, und du wirst staunen, was noch in dir steckt. Schreib deine Träume nieder, leg dir einen Zielordner an, es funktioniert hundert prozentig. Baby Schritte, mach einfach Baby Schritte, aber mach sie!

Bewegend-begeisternd meine ich: Scheint dir die Sonne aufs Gehirn, benutze einen Sonnenschirm.

Fliagn mit Dir

Weitergehn bitte, bitte gehen sie weiter. Ich steh in der Schlange, weiß nicht woher der Stau kommt. Dann steht eine wichtigtuerische Gestalt da, die mit den Händen wachelt, und die obigen Worte ruft. Die Sache mit der Schlange ist seit je her ein Mysterium. Ob an der Kasse oder beim Schalter. Und absurdum auch im Leben. Jetzt steh ich grad wieder an. Ich will ja gar nix! Gut a bissl was will ich schon, aber bitte nicht dafür anstehn.

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Tja, das heißt dann wohl

wieder mal alles überdenken. Die besten Erlebnisse hatte ich immer, wenn ich mich auf Neues eingelassen habe. Nur, jenseits der fünfzig, kommt da noch was? Entweder sind nur mehr die gefährlichsten Sachen über oder die unbequemsten. Beides muss ich nicht haben. Also, Denkerstirn runzeln, vielleicht ein Orakel befragen oder den Kreisel, oder einfach mal alle fünf grade sein lassen und schaun was passiert. Hmmmm, was wenn nix passiert, wenn der Rest meines Lebens einfach davon plätschert? Nein zu dieser Rasse gehör ich nicht.

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Ich werde

in keinen Sprachkurs gehen, ich werde keinen Selbstfindungs Kurs besuchen, ich werde an keinem Schweigeseminar teilnehmen und schon gar nicht, mich daheim verkriechen!
ICH, werde ab heute, wieder meine schönsten Klamotten tragen. Meine Haare vielleicht rosa färben und mir einen dicken Balken a la Sophia Loren überm Auge verpassen lassen. Ich werde mir die besten Restaurants der Umgebung leisten und ich werde Flugstunden nehmen.

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Denn eines weiß ich,

er hat noch nicht vergessen, da oben auf mich. Ich lass mich noch überraschen und bin für jedes Wunder bereit. Wünschen kannst ich mir Alles, hat mal einer zu mir gesagt. Ja das stimmt, und das tu ich. Wie sang Gitte so schön:“Ich will Alles, ich will Alles, und zwar sofort, eh der letzte Wunsch in mir zu Staub verdorrt.“

Für Alle die grad anstehen: “ Fliagn mit dir“ muss net sein, aber „gemeinsam gehen“ vielleicht?