Under Presser!

Unter Druck, geht bei mir gar nichts! Druck – erzeugt eben Gegendruck. Dennoch kommt es bei einigen dazu, obwohl Job und Kinder „weg“ sind. Wir Damen haben ja „Gottseidank“ noch „das bisschen Haushalt“ zu bewältigen, wie immer natürlich, alleine. Ein super Ausgleich: Das Hobby! Nicht alle sind mit „Babysitten“ oder Ehrenamt zufrieden und die Welt könnte in Ordnung sein, wären da nicht Wünsche und Ansprüche.

Ahh, das wär auch nicht schlecht

Hätte, hätte, Fahrradkette

Passend machen, da rechnen viele nicht mit dem „Wirt“: Den Finanzen! Alle wollen dasselbe: nämlich mehr. Dies und Das, alles was man schon lange haben wollte, dann wär man zufrieden. Manche finden sich erst schön, wenn „drumherum“ auch alles schön zu ihnen passt. Alles unter einen Hut bringen, alles in Ordnung halten, dann läuft es wie geschmiert. Sie laufen zu Höchstleistungen auf und dabei wollen sie auch bleiben, auf Dauer! Die Gefahr: Pensionsburnout!

Aus Maus Mickymaus

Auf, Auf, Auflaufen

Seelische und körperliche Dauerbelastung durch Selbstüberforderung, kostet seinen Tribut. Keine Pausen gönnen, führt unweigerlich und irgendwann zu Verletzungen und zum Zusammenbruch. Die Läufer bekommen Zerrungen, Radfahrer Krämpfe, Erkältungen oder sonstige Immunschwächen. Dann ist: Feierabend! Den sollte man aber huldigen, für sich und seine Bedürfnisse. In der Freizeit hat Stress keinen Platz: Was fertig wird, wird fertig, aus!

Ein kleiner Schreiberling

AUSMISTEN!

Viel Zeit, viele Möglichkeiten. Computer sind unverzichtbar geworden. „Erzwungenermassen“ musste ich eine sportliche „Pause“ einlegen. Da wurde mein Blog zur spannenden Freizeitgestaltung. Eine Webseite um das „TUN“ zu dokumentieren. Ein öffentliches Tagebuch, meine eigene Zeitung 🙂 fotografieren, malen, schreiben, erzählen, laufen, wandern, biken, stricken, häkeln usw. Alles kann, nix muss 🙂
Die Möglichkeiten heutzutage sind vielfältig, da kann es doch nicht sein, dass für dich nix dabei ist? Wenn doch, kann ich dir bei der Suche helfen oder du liest mal ein bisschen in dem Buch:
„FINDE DEIN WARUM“ von Simon Sinek, David Mead und Peter Docker
Der praktische Wegweiser zu deiner wahren Bestimmung!
Hierzu ist ein Workshop in Arbeit 🙂

Ich Flöge gern

Wenn mein Vater ein Meerschaumpfeifenfabrikant gewesen wäre und meine Mutter nicht einen Maurer geheiratet hätte… Hätte, hätte Fahrradkette. In wie weit, kann man aus seiner Herkunft eine Karriere basteln? Nicht verändern, nein. Mein Motto lautete immer: „Verleugne nicht die Hütte, aus der du gekrochen kommst.“ Was aber fang ich damit an, wenn es in der Grundschule schon heißt:“ Studieren können wir uns nicht leisten und betteln gehn wir nicht“. Soll heißen, es wird nicht um Studienbeihilfe oder um sonst irgend eine Unterstützung angesucht.
Straßenkehrer

Dann wirst Du eben Straßenkehrer!

Ein Satz, den ich zu Hauf in meiner Kindheit zu hören bekam. Wennst nicht lernst, blablabla… Aber warum sollte ich? Künstlerin geht nicht, Kindergartengärtnerin geht nicht und Klavier- oder Cembalobauer auch nicht. Also Resignation! Nicht ganz, viel blöder. Mein Bruder, damals ein Frauenheld, schleppte Dummchen an, für die ich mich als Teenager schon, der Weiblichkeit angehörend schämte.
Registrierkasse

Traumjob – Kassiererin

Eine Tussi, von allen nur „Lappische“ genannt. Überredete mich, als Kassiererin in einem großen Supermarkt anzufangen. Was bleibt mir andres übrig, denke ich. Freitags den Schulranzen in die Ecke geworfen, Montag´s auf dem Stuhl der Hauptkassa gesessen. Was brauch ich Schnupperjobs, wenn, dann gleich her mit der „Kohle“. Me too – würde sich heute über eine mehr, im Team freuen. Der Geschäftsführer persönlich schulte mich ein. 25 Stück pro Minute mussten kassiert werden. Da gabs noch keine Scannerkassen. Der Chef hinter mir, das Kassenband läuft, ich tippe, greift mir der unterm Arm durch, und fasst an meine rechte Titte!!!!
Me too

Der Spass hat nicht lange gedauert

Schockiert, nicht nur über die Berührung von einem Vorgesetzten, sondern auch über den Blumenladen, in dem er seine Objekte der Begierde, immer einteilte. Na,na, des is nix für mi. Sei froh, wenn du Brüder hast, die kümmern sich um dich, dachte ich. Der ältere Bruder hatte einen viel besseren Job für mich. „Eine Freundin von mir ist Zahnarztassistentin, die brauchen einen Lehrling.“ Jaaahh, das ist cool, im weißen Mäntelchen, die Patienten hereinrufen und ihnen mit dem Lentulo drohen, das kleine Mikroschraubwerkzeug zum Nervziehen.
Zahnarzt

Diese und noch wietere über 30 Jobs bin ich in meinem Leben angetreten, in der Hoffnung Ersatz für meinen Traumjob zu finden. Fortsetzung folgt…..