Geschenke, Geschenke

Wer kann heute noch Geschenke kaufen und damit den Geschmack des Empfängers treffen? Tja, dann gäbs Schrottwichteln nicht, gel? Sogar bei meinen Kindern, muss ich schwer überlegen. Die Kleinen Dinge kann sich jeder schon selber leisten, aber die großen Wünsche erfüllen? Sie sind jung und haben zig Dinge im Kopf, die sie gerne besitzen würden. Hm, was andere vermehren wollen, will ich schon reduzieren.

Heuer die Farbe Schwarz?

Da lieg ich zwar mit meinem Schrankinhalt im Trend, aber nicht mehr, mit den Kugeln. Zwei, drei mal, hab ich mitgemacht. Jetzt wart ich, bis eins  nach dem andern kaputt wird. Wer soll denn später den ganzen Weihnachtsschmuck verwenden? Engerl, Kerzen, Kripperl, hat ja jeder, also kommts auf den Flohmarkt oder noch schlimmer, in die ASI = Altstoffsammelinsel. Darum will ich was schenken, was Sinn macht. Etwas das man nicht mehr hergeben will, nicht hergeben kann, sondern nur weiter geben.

Der Schlüssel zum Glück

Träume und Liebe

Ihnen vorleben, das man immer Träume haben kann. Das es kein Limit gibt, für große Wünsche und keine Grenzen für große Träume. Ich werde Zeit schenken und helfen, wo ich helfen kann. Für mich ist Zeit, etwas, das man verteilen kann, wie Flyer. Meine verteile ich unter denen, die mir wichtig sind. Zeit für Dinge, die sie erledigen möchten, aber grad nicht können. Zeit, für Gespräche, deren Inhalt sie niemanden sagen können, ausser mir. Da genügt im Alltag, oft schon ein „Viertelstündchen“

Das Glück is a Vogerl

Alle Jahre wieder

Ich werde weiter reduzieren, da, wo genug da ist und mehr, wo jetzt noch wenig ist. Eines hab ich schon in Angriff genommen: Einmal im Monat, mit der gesamten Familie, gemeinsam Essen gehen. Das nächste wird sein: Einmal im Jahr,ein gemeisames Wochenende verbringen.
Wir werden sehn, ob ich das überleb 😉 und zWeihnachten kriegens schon noch was, das auch von „Aussen“ wärmt 😉

Heut ist Cyber Monday

Rabatt ist wie Kokain, ich bin aber nicht süchtig. An mir gehen schwarze Freitage und falsche Rabatte vorbei. Dazu gehört auch noch:“Was billig ist und jeder hat, mag ich nicht.“ Ich wüsste auch nicht was mir fehlt. Doch etwas fehlt mir: Aufrichtigkeit! Die Ehrlichkeit, jemanden zu sagen, wenn etwas nicht passt. Ich halte hier nix vom „Sammeln“ – etwa: lass a bissl was zsammkommen, bevor das Haferl überlauft.

Stur wie ein Bock

Ich persönlich hasse „Untergriffe“ – den anderen absichtlich am „Wunden Punkt“ treffen. Eine Form der „Selbstverstümmelung“ – wos is los mit DU? Veränderung oder Überforderung? Meine Mutter sagte: „Wenn ihr mal einen Freund habt, werde ich nicht mehr an erster Stelle, bei euch stehn.“ Als Kind, konnte ich das nicht verstehen, das liebste auf der Welt, meine „Mammi“ hintanstellen? Doch, genauso ist es. Du weißt, das es anders nicht gehen würde, mit der Partnerin oder dem Partner. Aber der Partner hat auch eine Mutter.

Überforderung nicht zugeben?

Wenn die eine Mutter, mehr „Oma“ ist, weil sie mehr Zeit hat oder sich auch mehr Zeit nehmen will. Wenn ein Vater, finanziell mehr unter die Arme greifen kann. Wo ist das Problem? Wenn es meinem Kinde hilft, logisch, wird es die Hand, die es „füttert“, nicht beissen. Ich würde mir eher die Frage stellen: „Was ist mir wichtiger -“ Zeit oder Geld“???
Also, wo liegt der Hund begraben?

Wie gehts weiter?

Wenn sich etwa, Mutter und Tochter nichts mehr zu sagen haben? Sich Mann und Frau, nichts mehr zu sagen haben? Meine Schwägerin sagte nach einem furchtbaren Geschwisterstreit zu ihrem Bruder,: „Lass nicht so viel Zeit vergehen um euch auszusprechen oder zu entschuldigen. Irgendwann, kommst du an einen Punkt, wo es zu schwer werden kann und Einsichten zu spät sind.“ Sie hätten jedem Stein Konkurrenz machen können, der hätte eher nachgegeben.

Doch nur Besserwisserei?

Ein Signal für zu wenig Selbstbewusstesein und auf der Suche nach Anerkennung. Gleichstellung sozusagen, kann ich überhaupt alle auf die gleiche „Stufe“ stellen? Richtig – geht von der Zeit und vom Geld her nicht. Vielleicht könnte in dieser verfahrenen Situation, auch mein allseits beliebter Humor helfen? Einen letzten Schlichtversuch, wäre es doch wert, oder?
PS: “ Mancher hat ein so dickes Fell, das er kein Rückgrat mehr braucht“









Don´t hurt my little Sister

Ich, als Sandwichkind, die Mittlere von drei Töchtern und Vorletzte, von drei Mädchen und drei Jungen. In dieser Konstellation, sollte ich laut Statistik, anderen, viel voraus haben. Hm, was? Nach oben buckeln und unten treten? Gut, mein Bruder, damals 13, hat mir das Spiel „Muskel-reim“ gezeigt. Ich, damals 10, hab dabei geschrien, „ich geb auf, ich geb auf!“ Für die, die es nicht kennen. Einer, also ich, liegt auf dem Rücken, der andere, mein Bruder, sitzt im Reitersitz, auf mir und massiert mit den Knien, meine wuzikleinen Bizeps. AUAAAAAAAAAAAAAA!!
Der andere Bruder, hat mich mal nach Wien schaun* lassen.
Daher vielleicht, meine frührere Abneigung, gegen die Landeshauptstadt.

Alles weiter geben?

Meine kleine Schwester, damals 3, hab ich, damals 5, so nicht traktiert. Zwar a bisserl teuflisch, aber ich hab ihr nicht weh getan. Sie hatte panische Angst vor Blut und konnte daher auch keins sehen. Wenn wir draussen spielten, und sie beim Laufen mal hingefallen ist, hab ich gleich laut geschrien, mit dem Finger auf die Knie gezeigt:“Maahhh, du bliatst“

Ich mit fünf Jahren

Lisi, Kopf in die Höh

Augen zu, Sirene an und zu Mammas Schoß geflüchtet. Als sie im Fasching mal als „Negerlein“ verkleidet wurde, hat ihr Mamma das Gesicht mit Schuhcreme geschwärzt und wahnsinnig große rote Lippen gemalt. Das sie sich im Spiegel anschaun konnte, stellte sie die Kleine davor. Alter, Falter! Den Mund hats aufgrissen und die Lippen nimma zsamm bracht. Mit offenen Mund, wurde sie in den Kindergarten gebracht. Dort durfte sie bei keinem Spiegel mehr vorbeikommen, weil sie dann an Schreikrampf kriegt hat.
Aber, ich hatte den Taschenspiegel meiner Mamma dabei 😉

Und heute?

Hm, mein Bruder, der „Muskelreiber“, auch er ein „Sandwich“, will zwar immer noch gewinnen, aber er verursacht keine Schmerzen mehr. Er will nur immer Erster sein, wie alle Männer, ob beim Autofahren, mit dem Bike oder beim Wandern. Meine jüngere Schwester, weint zwar nicht mehr, wenn sie Blut sieht und im Fasching schminkt sie sich selber so stark, das die Tür nimma zugeht. Alles in allem haben wir ein „gsundes“ Verhältnis unter Geschwistern.

Hat Sandwich Vorteile?

Auf alle Fälle: Ich kann was „aushalten“ und mich leichter, mit etwas „abfinden“. Wenn man bedenkt, das ich zur Erstkommunion meiner kleinen Schwester, die schwarzen Schuhe, meines älteren Bruders anziehn musste. Auch die Frisur hamms mir a la „Beck Karli“ verpasst. Er war eigentlich Maler. So wie früher der Hausarzt, mit der Spritze in der Tasche, von Tür zu Tür gegangen ist, ist da Karli mit sein Rasierer um die Häuser zogen. Mir graut heute noch:
Weißes Etuikleidchen, weiße Strumpfhose und die „ausglatschten“ Erstkommunionschuhe meines Bruders. Ein Skandal!!!
Aber, nur die Härteren kommen durch und was mich nicht umbringt, macht mich stärker 😉
*Frage: „Magst nach Wien schaun“ – Kopf des Kindes zwischen die Hände nehmen, und in die Luft heben. AUAAAAA!

Hilfe, i schau aus wie Bella Block!

Nicht das ich etwas gegen sie habe, im Gegenteil, ich liebe ihre Art und Weise wie sie Mordfälle klärt. Vor allem aber ihre Liebe zum Rotwein und zu Simon Rosenthal. Ja, der Typ hat schon was. Im Film. Wieso schreckt mich das eigentlich? Wahrscheinlich weil ich an ihr nix Püppchenhaftes finde. Ich glaube nämlich, das Männer eher auf „Mimimimis“ als auf „gstandene Fraun“ stehen. Das aber weniger zwecks Beschützerinstinkt, als eher: „Die redt net viel dagegen und begehrt net auf“.
Strick

Mit dem kann ich nicht dienen

Ahhhh, du bist eine Emanze! Was soll das. Wisst ihr überhaupt wie man das schreibt und was es bedeutet? Eine emanzipierte Frau steht mit beiden Beinen im Leben und weiß sich zu helfen. Wenn ich das nicht könnte, hätte ich schon oft blöd aus der Wäsche gschaut. Die Männer in meinem Leben meinten eben immer: „Kannst Dir eh selber helfen“. Ja, das kann ich! Nur weil IHR zu faul oder zu unsicher wart. Jetzt bin ICH halt so.
PicMonkey Collage

Auch Bella Block verbringt ihren Lebensabend alleine

Ich seh mich dabei jetzt nicht alleine strickend vorm Kachelofen. Nicht nur erstens, weil ich mir stricken abgewöhnt habe und zweitens gar keinen Kachelofen besitze. Nein! Weil die Altersklasse der für mich in Frage kommenden Männer entweder, „nochmal“ eine Familie gründen wollen, oder sich permanent überschätzen und sowieso a zukünftige Pflegerin wollen. Am liebsten natürlich eine aus dem Osten. Da hammas ja, oder? So hab ich mir den Rest meines Lebens aber nicht vorgestellt. Also: Bella Block!
Bella Block

Auch Tante Hilda!

Und zu guter Letzt: Wenn ich unsere Familienalben durchgeblättert habe ist mir aufgefallen wie ähnlich ich meiner Tante Hilda schau. Überhaupt de ganzen Welschner. Ich habe sie gehasst. Die ewig „Ich bin was Besseres“- ich lebe in Salzburg Manier, mein Mann ist Beamter. De Pfunsn, jetzt lebt´s eh nimma.
Gut das ich selten „deppresive“ Momente hab, denn jetzt holt mich auch noch die Vergangenheit ein. Wenn ich ab und zu anderer Meinung bin als meine Familie, heisst es gleich: „Du bist wia die Tante Hilda“. Danke! Dann doch lieber Bella Block 🙂

Ich kanns nicht mehr hören!!!!

Dieses ewige: „Ich mach aber viel mehr als Du, IIIIch geh den ganzen Tag arbeiten!!!!!“ Erzählte mir eine Freundin, bezüglich „Familienzwist“ mit ihrer Schwester. Ja, schön für dich! Millionen andere aber auch! Ist jedes mal ihre Antwort. Jeder kann sich seinen Weg selber aussuchen, zumindest im Zuge seiner Möglichkeiten!

Dilemma 1

Sie könnte ihre mittelalterlichen PC Kenntnisse auffrischen, denn Home Office ist kein privates Gefängnis, sondern ein  Job den man auch zu Hause machen kann! Ok – ich verstehe, sie geht ja den ganzen Tag arbeiten. (Jesus hat das schwere Kreuz getragen)

Dilemma 2

Ihr Hobby zu einem Nebeneinkommen werden zu lassen. Wie wärs mit einer Facebooke Seite? Ahhh, die hat ihr schon jemand eingerichtet? Ich seh aber nix. Ahhh sie hat es seit einem Jahr noch immer nicht geschafft, die Ergebnisse zu fotografieren. Ok – sie geht ja den ganzen Tag arbeiten. (Jesus hat Blut geschwitzt)

Dilemma 3

Sie kann nicht nein sagen, weil sie jedermanns Liebling sein will, kümmert sich samt Einkäufen und vier Gräbern auch noch um alles und jeden zwischendurch. Die Arme hat nicht mal Zeit auszuspannen, achja, sie geht ja den ganzen Tag arbeiten. (Jesus wurde mit Dornen gekrönt)

Dilemma 4

Sie spart jeden Kilometer, fährt bei gutem Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit. Sie steht dafür auch eine halbe Stunde früher auf, obwohl sie ein Langschläfer ist. Unsere Umwelt wird es ihr danken, sonst aber niemand. Sie könnte aber auch ihren Zigarettenkonsum auf null dezimieren, das würde ihr ihre Lunge und ihre Geschmacksknospen doppelt danken. Ok, das ist ihr Stress. Achja, sie geht ja den ganzen Tag arbeiten. (Jesus ist aber am dritten Tage vom Tode auferstanden)

Dilemma 5

Sie könnte aber endlich aufhören sich mit ihr zu vergleichen, es würde sie zufriedener und glücklicher machen. Ihre Schwester nimmt sich halt die Freiheit heraus zu entscheiden was sie macht oder nicht. Sie verdient sich ihr Geld auch selber und wie ist eben ihre Sache! Dafür, das ihr die Job´s Spaß machen hat sie auch vorher hart daran GEARBEITET und BEZAHLT dafür!!! SIE ist auch nicht die Jüngere, und nein, SIE war auch nie das Nesthäckchen.
Sie könnte daher auch mal versuchen sich in den anderen hinein zu versetzen, ehe man sie in der Familie anschwärtzt.
Press the Button IIII

Auszug : Psycholgie

Der Grund, warum man sich einmal gestritten hat, kann auf einmal dazu führen, dass man von heute auf morgen ein super Verhältnis zu seiner Schwester hat. 
Beispielsweise hat der Bruder für eine wichtige Familienfeier abgesagt und im Nachhinein bekommt man mit, dass er sich in dieser Zeit einen schönen Urlaub auf Hawaii gegönnt hat. Klar ist man dann sauer!
Doch wenn man später herausfindet, dass er diesen Urlaub gemacht hat, um seine Ehe zu retten, die letztendlich doch den Bach hinunter gegangen ist, kann man es plötzlich verstehen und verzeiht ihm. 
Das kann so ein Schlüsselerlebnis sein, dass man ab diesem Zeitpunkt anfängt, regelmäßig Kontakt zu haben, sich zu treffen und man eine angenehme Beziehung pflegt.

 

 

Ist es unverzeihlich?

Wenn Du etwas vergessen hast? Vergessen ist doch der Gegenpol zur Erinnerung, sagen Gehirnforscher. Nur wer vergisst, kann Unwichtiges von Wichtigem trennen, abstrakt denken und Probleme lösen. (Anm.Spektrum.de)  Ob wir tatsächlich vergessen oder der Zugang zur Erinnerung schwieriger wird, darüber wird noch spekuliert. Auch wie gut Du dich erinnern kannst, hängt davon ab, wie gut Du vergessen kannst. Wichtige Termine, können die Karriere kosten, Geburtstage, sogar die Familie zerrütten. Bogenschiessen

Den Geburtstag der Kinder vergisst man nicht

aber ich hab, oh Schreck, meinen eigenen vergessen. Für mich nicht schlimm, aber für diesen Tag, war eine Überraschung von meinen Kindern geplant 😦 Beginnende Demenz? Das Alter hätte ich schon dazu 😉 Ich hab heut noch ein schlechtes Gewissen, weil ich mich an den Siebziger meiner Mutter, zu spät erinnert hab. Das ist unverzeihlich, für mich. Eine Ausrede? In meiner damaligen Lebenslage, war ich froh, den Alltag, mit all seinen Anforderungen, gemeistert zun haben. schwarz-weiss2

Es gibt Menschen, die können nicht vergessen

und vergessen, können nur die Starken. Wenn es schöne Erinnerungen sind, bitte sehr 🙂 wenn es um Verletzungen geht, bin ich diejenige, die:“Gras drüber wachsen lässt.“ An manches kann man sich nicht mehr erinnern, würde aber gern. Dabei kann man selber mitwirken, bestimmen, was man vergisst und was nicht. Wie sonst, hätten all die neuen Erlebnisse und Eindrücke Platz? Unwichtiges vom Wesentlichen trennen, dazu gehören für mich, Aussagen die leicht Angetrunkene machen zum Ersten und zweiteres, Familienangelegenheiten zum Zweiten. Ohne diese Fähigkeit, wäre mein sozialer Wirkungskreis sehr eingeschränkt 😉 frosch-ii

 Sei anwesend, im Hier und Jetzt

Wenn man jemanden, der grad auf seine Uhr geschaut hat, fragt, wie spät es ist, kannst Du drauf wetten, das er gleich wieder drauf schaut. Das passiert deswegen, weil er „Geistesabwesend“ war, dem „Gegenüber“ keine Aufmerksamkeit schenkt, weil sich Gedanken oder Hände mit etwas anderem beschäftigen.

Ich möchte hier an den Schulunterricht erinnern 😉

 

Heute ist Spiele Gott Tag

Am 9.Januar geht es darum, etwas Gutes zu tun. Jemandem eine Freude bereiten. Platon war davon überzeugt, dass es sich bei Gott um etwas Vollkommenes handelt und vollkommen sollte der Mensch, an diesem Tag handeln. Dem Partner oder Kollegen keinen Grund zum Ärger liefern – stattdessen, jeden gut behandeln und wann immer eine gute Tat möglich ist, soll sie dem Tag, zu Ehren umgesetzt werden. Wie oft verplempert man Zeit vorm Computer oder vor dem PC, das wär doch heute noch eine gute Gelegenheit.  www.kleiner-kalender.de entnommen.

Sammelsurium 053

Jeder hat Familie

Was ist leichter, als jemandem eine Freude zu bereiten, ihn zu besuchen, falls er im Krankenhaus oder in einem Heim ist? Es könnte auch „nur“ die Nachbarin sein. Nicht jeder, kann sich eine Pflege zu Hause leisten. Die, die ihre Augen vor Krankheit und Alter verschließen, könnte so ein kleiner Zeitaufwand nicht schaden. Nur weil man nicht hinschaut, heißt es noch lange nicht, das es so etwas nicht gibt. Viele unter uns brauchen so einen Tag nicht dazu. Sie kümmern sich täglich um ihre Angehörigen. Dahoam is Dahoama und sollte es uns einmal erwischen, würden wir ja auch gerne immer noch spüren, wie gut Zuwendung von Familie und Freunden ist. Fragen

Mit dreissig ist alles noch sehr weit weg

Doch jeder kommt mal dran. Mit Fünfzig kommen solche Gedanken schon öfter. Nikolaus Harnoncourt, sagte in einem Interview in „Frühstück bei mir“ mit Claudia Stöckl: „Der, der nicht mehr unter uns ist, der hat nicht mehr zu leiden, der hats ja hinter sich, die Hinterbliebenen, müssen damit leben können.“ Es war die Antwort auf, „wie es ihm jetzt gehe, nach dem tödlichen Unfall, seines Sohnes. Also gebts Euch einen Ruck, klopfts doch mal an und hörts einfach mal nur zu. Kneipp Spruch