Aussichtslos

Nicht einmal im Leben war ich in Situationen, wo ich verzweifelt war und das Gefühl hatte keiner kann, oder will mir helfen. Jetzt hast du dich da reingeritten, jetzt schau wie du wieder rauskommst, sind Sätze die ich dann zu hören bekomme. Ins Wasser fällt man aber leichter als wieder heraus. Ich werde wahrscheinlich nicht die Einzige sein, deren Fettnäpfchen immer gerade da stehen, wo sie gerade den nächsten Schritt machen wollen. Es nützt nix, da müssen wir dann alle mal durch. Dazulernen und gewitzter werden ist die Devise oder? Pappperlapapp.
Lehrerin

Ora et labora

Bete und arbeite. Beides mache ich und träume manchmal davon ich wäre Don Camillo. Dem hat der Herr immer aus der Patsche geholfen. Wenn Don Camillo einen Punktesieg gegen seinen Widerpart Peppone hatte, sprach dann der Herr zu ihm. Da ich noch nie einen Sieg hatte, hat er auch natürlich noch nie zu mir gesprochen. Mein Onkel, ein Spätberufener, sagte mal zu mir: „Wenn Du etwas wirklich wünschst oder willst, dann bete und du wirst es bekommen.“ Onkel ich bin dran.
Oder sollten wir´s doch gemeinsam versuchen? Dann würde ich vorschlagen unsere Erwartungshaltung positiv zu untermauern, um unsere Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen.
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Gemeinsam ist´s leichter

Unter Freunden fühl man sich nämlich gleich wohler. Wenn etwas im Leben schiefgelaufen ist, muss man sich nicht gleich die Haare raufen. Umschaun und einen WEG suchen, der einen aus der ganzen Misere herausholt. Gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine kleine Wanderung wird den Blick wieder auf das Wesentliche im Leben rücken. Bei einem anschliessendem Kaffee, werden die Aussichten wieder rosig erscheinen. Also nicht den Kopf in den Sand, sondern die Füße in die Wanderschuhe und mitgehen.
Mit viel Weitblick und Aussicht erleichtert nach Hause kommen. Schlaflos war gestern, lass Deine Energie wieder die Richtung einschlagen, die dich erleichtert ausatmen lässt.
Wanderung: „bella volunt“ – „gehe und wünsche“ denn nichts ist Aussichtslos.

 

 

I love to entertain you

Ich habe kein Problem, über meine Erfahrungen, Meinungen und Gedanken zu schreiben. Sie sollen zeigen, wie eine Provinz-Madame auf die Sechzig zugeht. Mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben so bietet und in die, ich ohne Scheu steige und falle. Das Sackerl für´s Gackerl hab ich sowieso immer dabei 😉
Frosch II

Fettnäpfchen

stehen bei mir an der Tagesordnung. Tja wenn die Zunge schneller ist als das Hirn 😉 Nur ja nicht drüber sprechen, ist bei mir nicht. Schlecht wär nur, wenn ich aus dem Ganzen nicht gelernt hätte. Ob die Näpfchen größer geworden sind, kann ich nicht beurteilen, aber sicher lustiger. Hinterher. Humor ist doch das Salz in der Suppe des Lebens 🙂

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Die Etikette

kann, muss aber nicht überall die gleiche sein. Chinesen lassen diese zum Beispiel gerne an der Markenkleidung heraus hängen, das soll Wertschätzung bekunden. Sie tragen auch bei Beerdigungen weiss. Ín Frankreich, ist es usus, eine Viertelstunde zu spät zu kommen. In Amerika, ist es absolut verpönt Alkohol, zum Mittagessen zu konsumieren, ausser man wäre Charly Sheen. Den Präsident dürfen auch nur sie, kritisieren. Ganz wichtig auch, sich immer wieder und so oft wie möglich, zu bedanken. Visitenkarten gibt man auch nicht als erster, man fragt vorher sein Gegenüber. Sollten diese ihm ausgegangen sein, bedeutet das: Interesse unter Null!

Buchberg Hongar 17.11.2012 005I

Je weniger, desto mehr?

Wichtig ist in Japan jemand, der nur seinen Namen auf der Visitenkarte stehen hat. In den Arabischen Staaten sagt man „Friede sei mit Dir“ und nicht wie ich, als Nachsatz, wenn ich über jemanden Trampel oder Trottel denke 😉 Das hab ich mal wo gelesen, das es dann entschuldigt ist. Und die meisten Araber meinen bei einem „Ja“ vielleicht, und ein „vielleicht“ ein NEIN.
Hmmm?! Aussagen wie „Null Problemo“ sollten immer hinterfragt werden.
PS: „Ein Mann – ein Wort“ sollte man sich auch schriftlich geben lassen.
Wenn ich jetzt so überlege, bin ich eigentlich multikulturell 😉

Peinlich, peinlich

Gabis Blick, alias lovemylife, spricht Bände. Psychologisch spricht man von ironischen Fehlern bei der mentalen Kontrolle. Auch Gedanken die man vermeiden möchte, kehren im Schnitt alle paar Minuten wieder. Tja, wie immer: Alles findet im Kopf statt. Ich nehme mir vor, nicht darüber zu sprechen und zack, plappert mein loses Maul schon dahin. Jaja, böser Mund was sprichst du. Kleine Fettnäpfchen, wie mein angepatzer Sitzplatz beim Essen, oder mein Verplapperer bei Dingen, die eigentlich eine Überraschung sein sollten, negieren mich gar nicht mehr.
Charly Braun und Snoopy

Achtung, sehr ungewöhnlich

Neulich, wieder in einer schlaflosen Nacht, steh ich gegen halb zwei am Balkon und starre die Sterne an. Da mir dieses ja öfter passiert, hab ich auch schon ein paarmal wahrgenommen, das immer um diese Uhrzeit, ein Auto stehen bleibt. Ein Mann steigt aus, holt ein Päckchen aus dem Auto und deponiert es, gegenüber im „Wagerlcarport“, ein kleines durchsichtiges Hütterl, des geschlossenen Geschäftes. Dann steigt er wieder ein, und gast davon. Diesmal war ich so neugierig, dass ich am Morgen, genau da, die Hundi Gassi führte. Schreck! Das Packerl ist weg!Denkpause.jpg

Eine Bombe? Cannabis oder mehr?

Diesem muss Einhalt geboten werden! Ich rufe die nächstgelegene Polizeidienststelle an und erzähle meine Beobachtung. Nicht sonderlich interessiert, eher gelangweilt, antwortete der Beamte: „Jo mei, maunche is hoit fad“ – wennses wieder mal beobachten rufens uns halt an.“ Pfff, des war ma nimma wurscht. Gut abgehakt, die müssen wissen was zu tun ist um uns, die Bevölkerung vor miesen Machenschaften zu schützen. Es dauerte eh nicht lange und der heurige Sommer hat uns ja viele lauen Nächte offenbart, geschieht das Obrige wieder zur selben Stunde.
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HA – SCHURKENPACK!

Jetzt bist dran, hab ich mir dacht. Ich tätigte den Anruf und die zwei Polizistinnen machten sich auf den Weg. Mir kam es ziemlich lange vor, als ich ganz weit hinten, ein  Taschenlampenlicht entdeckte. Das „Licht“ kam näher und leuchtete das „Wagerlhäuschen“ an. Dann wurde es wieder finster. Ein paar Sekunden später sah ich ein Polizeiauto ganz laaangsam auf das Gehäuserl zufahren. Eine Polizisten stieg aus, Taschenlampe an und ging schleichend auf das Häuschen zu. Fast drinnen, ertönte ein Aufschrei: „Ha“ – ich versank in der selben Sekunde gefühlt im Boden. Mit einem Schlag wurde mir bewusst: Das kann nur die Zeitung sein!
Ich wars nicht

Noch nicht mal weggefahren, läutete bei mir das Telefon: “ Hallo Frau Sowieso, das Packerl ist die Kronenzeitung.“ Kleinlich gab ich zur Antwort:
„Danke, ich hab s befürchtet“
PS: Na, lieber einmal zu oft angrufen als einmal zwenig, ich bin doch a mündiger Bürger und auch fürs Volk verantwortlich.

 

 

 

Alltag mit Humor betrachtet

Denn täglich grüßt das Murmeltier. Warum sich von Kleinigkeiten den Tag versauen lassen? Was hast du davon, wenn du dich ärgerst oder kränkst? Betrachte einfach alles auch von der anderen Seite. Wurde dir der Parkplatz vor der Nase weggeschnappt? Was soll´s, es gibt viele andere. Kann sein, das du ein Stück weiter gehen musst, na und, dann hast du zusätzlich Bewegung gemacht. Oder sollte dir jemand die Freundin, Freund ausgespannt haben, dann sei nicht traurig. Merke: Sie oder Er, bekommt auch nix anderes und in deinem Herzen ist wieder ein Platz frei. Außerdem für Frauen:
„Wenn Halbgötter gehen, ist Platz für Götter“ 😉
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Jeder

hat sich in seinem Leben schon mal verschlafen. Die verdammte Frisur, sitzt von einem Tag auf den anderen nicht mehr und der neue Schuhabsatz hat einen Kratzer. Du hast nur mehr eine viertel Stunde und weißt genau, das es unter einer halben Stunde, nicht mehr zu schaffen ist. Du kannst dir jetzt eine fadenscheinige Ausrede einfallen lassen, oder du nimmst das Handy und entschuldigst dich gleich für dein zu spät kommen. Sollte der Termin sehr wichtig gewesen sein, hat es jetzt keinen Sinn zu verzweifeln. Das hast du eben versemmelt und es wird dir beim nächsten Termin nicht mehr passieren.
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Es hilft auch nichts

sich Tage oder Jahre darüber zu ärgern und sich die unmöglichsten, oder die wunderbarsten Situationen auszumalen, die du dadurch verpasst hast. Du bist jetzt eine Erfahrung reicher. Auch das berühmte Fettnäpfchen kann man ab und an übersehen. Überspielen und mit Humor nehmen. Solche Dinge und noch vieles mehr, wird dich in deinem Leben, immer wieder auf die Palme bringen wollen. Lass es nicht zu. Denk daran, du bist nicht der oder die Einzige. Jeder, der eine von diesen Miseren erlebt hat, wird deine Entschuldigung annehmen, ansonsten ist es sowieso besser, wenn diese Menschen aus deinem Leben scheiden.
Glückliche Frau

Übrigens: Solltest du heute Kopfweh haben, dann hast du ihn gestern wahrscheinlich nicht gebraucht 😉