Kommt das Beste wirklich zum Schluss?

Die „Löffelliste“ – eine Liste, die Dinge aufzählt, die man erlebt haben sollte oder noch will, bevor den oben genannten abgibt. Aus einem Film, der wahrscheinlich nicht nur mich, gleichzeitig zum Lachen und Weinen gebracht hat. Was will ich eigentlich noch? Ich dachte immer, ich hab ja alles so gemacht wie ich wollte, also brauch ich so eine Liste überhaupt? Mal schaun, man soll ja nie, nie sagen 🙂 Ich bin ein paar „Bucket -Listen“ durchgegangen, die mir aber sehr langweilig erschienen, viele wollten das gleiche.
Pixaby Singapur cegoh

Meine Hitlist gabs eigentlich schon im Dezember

Und wenn ich die vergleiche, stimme ich mit mir selbst, ziemlich oft überein 🙂
Also:

  • Keine Regeln: Alles erlaubt was das Herz und die Börse erlaubt 🙂
  • Sichtbar machen: 10 Bilder, die mich inspirieren an die Wand klatschen, beziehungsweise kleben
  • Jedes Monat einen Action-Augenblick – da geh ich jetzt nicht davon aus, das es nur zwölf sind 😉
  • Einmal – alle Sieben Weltwunder besuchen
  • Ein Buch schreiben mit dem Titel: „Das hättest nicht gedacht, gel“ 😉
  • Paintball spielen
  • Escape the Room in Salzburg erleben
  • First Class fliegen 🙂
  • Meine Unterschrift, mit einem goldenen Kugelschreiber 🙂
  • Mit der größten Achterbahn der Welt fahren, JUHUUUUUIIIIIIIIII
  • Ein Tattoo stechen lassen. Da wähl ich meinen rechten Ringfinger, bätsch!
  • Einmal ein Speed-Dating mitmachen – Heia – SAFARI
  • Meine Träume analysieren lassen – oder lieber doch nicht
  • Einmal so lange in der Südsee sein, bis es mich langweilt

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Sind es Träume oder kann ich diese Liste „ableben“?

Wie Eingangs erwähnt, bin ich durch und durch zufrieden. Vielleicht sind Zwei, Drei „Wünsche“ nicht wirklich ernst gemeint, aber doch amüsant es zu lesen. Was mir am meisten daran gefällt ist: Ich kann sie mir alle selbst erfüllen 🙂
Wenn ihr jetzt bei Herrn Google „Löffel-Liste“ oder „Bucket-List“ eingebt, werdet ihr Euch wundern, welch banale wünsche die meisten eigentlich haben.
PS: Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Ich bin darauf vorbereitet, ohne Euch zu leben, wenn ich tot bin. Aber ich bin nicht darauf vorbereitet, ohne Euch zu leben, solange ich noch lebe“ ❤

Wann beginnt der Ernst des Lebens?

Nicht durch Schule, sondern durch´s Leben lernen wir. Arbeitsmodus oder Freizeitmodus, wir lernen immer, beziehungsweise unser Hirn und dadurch wir. Prof.Dr.Dr. Manfred Spitzer kann diese Dinge sehr spritzig erklären. Ich versuchs auf meine Weise „rüber zu bringen“. Wir lernen durch Wiederholungen, immer und immer wieder das gleiche. Ja in der Schule, aber warum lernen wir im Leben nix dazu?
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Immer und immer wieder

Ein Kleinkind zieht sich auch nicht immer wieder am gleichen Stuhlbein hoch um Laufen zu lernen, es versucht sich und den Gegenstand immer wieder anders. Nur wir Erwachsenen rennen wie die besessenen, immer wieder dem selben Schema nach. Ob im Beziehungs-oder Arbeitsleben. Der Partner ist ein A. und der Chef sowieso. Was hab ich bis jetzt dazu gelernt? Eigentlich auch nix. Mein Vorgesetzter bringt mich mit Lob immer wieder dahin, wo er mich hinhaben will und mein „Partner“? Was ist das überhaupt? Wo leben die und was fressen die? So weit ist es mit meiner Lebenserfahrung.
Mädchen im Tüllkleid

Kann ich immer noch nicht abschätzen?

Wann ich ausgenutzt oder nur benutzt werde? Doch! Bis zu einem bestimmten Grad weiß ich es. Bis ich anfange zu glauben, das ich es dieses mal begriffen habe, wie es super funktionieren könnte. Mein Scheiss-Hirn lullt mich immer wieder in den Zustand des Wiederkäuers, der ruhig seine sieben Mägen durchkaut. Hüpfend und unbeschwert, wie ein kleines Mädchen im Alltag. Meine Mutter hat schon gewusst, warum sie uns das immer verboten hat: „TSCHT! Da scheuert ihr Eure Sohlen durch!!!
Im Flieger

Meine Sohlen – meine Seele

Da hab ich ja dann schon ein paar durchgewetzt. Jaja, in der Schule wird geredet, in der Schule wird gelacht, bis der Lehrer bitschbatsch macht. Lernen ist die Funktion des Gehirns, was hat bis jetzt da meins nur gelernt? Also ich habe gelernt:
Ich kann viel mehr als ich immer dachte und ich werde jedes mal mutiger 🙂
Dieses mal lerne ich fliegen und zwar alleine!
PS: Von diesem Abenteuer gibts dann auch einen Blog, aber was für einen 😉

Sabbatical – da hätt ich eine Idee

Mir scheint, das es gerade wieder Mode ist: Auszusteigen! Logo, würde ich das auch gerne, aber ich bin Sicherheitsdenker. Obwohl ich mich schon einiges getraut habe, doch „Auszeit“ in diesem Sinn, hab ich mir noch nie genommen. Da bin ich dann doch eher spießig. Ich mach´s wie viele andere. Ich lass mein Smartphone zu Hause oder heb einfach nicht ab. Ich geh dann absichtlich nicht da hin, wo ich bekannte Gesichter vermute und ganz egoistisch finde ich mich, wenn ich nach zehnmal neinsagen, zusage!
Pixabay notnixon

Ich treffe mich heimlich

Nicht mit einem Liebhaber, aber er könnte es sein oder werden. Er ist der, der mir immer gut zuredet, der mir unter die Arme greift. Warum ist er nicht mein Lebenspartner? Na, weil er mein „Therapeut“ ist 🙂 Er lässt mich reden ohne mich zu unterbrechen, ohne mit dem Kopf zu schütteln, als Untermalung mit dem Kommentar: „was redst denn für an Scheiss“. Manchmal wünscht ich mir, er würde mich auch in den Arm nehmen.
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Und wo ist meine Idee?

Wenn ich könnte, wie ich wollte, was würde ich mich noch trauen? Kommt drauf an, wie verpflichtete ich mich fühle. Meinem Hauptsponsor, sprich Arbeitgeber oder meinem Nebensponsor, sprich „Taschengeld?“ Wie viel Egoismus steckt wirklich in mir? Leider immer noch zu wenig, anscheinend: „Bist a, a guade Haut“ – Na, bin i net!!! Ich will auch eine Weltreise machen. Auf einem Kamel reiten (hab ich wahrscheinlich eh schon ein paarmal gmacht). Mit Didi Mateschitz im alten Flieger sitzen oder mitn Felix Baumgartner an Tandemsprung wagen. Mir mal den Busen vergrößern lassen, um zu sehen, das i drunter nix mehr seh. Als Statistin beim James Bond Dreh, den Martini rühren und mit Rayn Gosling gegen sein ADHS kämpfen 😉
Flughafen Salzburg

Genug Zeit nebenbei?

Ja, aber nur für Nebensächlichkeiten. Dafür will ich nicht leben. Was wäre der nächste Schritt? Mich noch aus dem letzten Rest der Abhängigkeiten lösen. Sprich: Nicht mehr darauf warten, das jemand dich fragt, ob ich ausgehen will, oder ein gemeinsamer Urlaub möglich ist, sondern: Meinen Zeitausgleich nehmen und selber gehen und fliegen!

Öffentlich glücklich?

Darf man das heutzutage sein? Geschieden, eine kleine Wohnung, die man nicht sein Eigentum nennen kann. Ein Auto, das einem Schlaglochsuchgerät ähnelt und trotzdem ein auskommen mit dem Einkommen haben? Wie eine Grinsekatze durch die Straßen laufen? So mein ich das nicht. Schaut nämlich ziemlich doof aus. Ich mein, auf die Frage: „Wie gehts dir?“ ehrlich mit: „Danke gut“ – zu antworten. Ja, auch wenn sich viele das nicht vorstellen können: Mir geht´s sogar sehr gut 🙂
München 075

Bei Wasser und Brot

Gerade gestern traf ich eine frühere Bekannte, sie schaut heute noch genau so aus, wie vor zwanzig Jahren. Ist das gut oder schlecht? Egal, wir plaudern ein wenig und sie fragt mich mitleidig, wie es mir denn geht, so ohne Haus und „Ernährer“. Sie lebt ja seit längerer Zeit alleine, ihr Lebenspartner ist vor ein paar Jahren verstorben. Das Haus am See, in dem sie lebenslanges „Besuchsrecht“ hat, ist leider auch nicht mehr das Gelbe vom Ei. Ein Herr Doktor hat ein Monstrum genau davor errichtet. Kein Seeblick mehr 😦
Ja und weil die Zeiten nicht besser werden, macht sie einmal pro Woche einen Wasser und Brot Tag, damit sie sich daran gewöhnen kann, wenn´s mal so weit ist.
Schlüssel Bayrischer Hof

Ist es wirklich schon so spät?

Schockiert war sie, als ich mit Entrüstung abgelehnt habe, diese Art von Entbehrung zu leben. Worauf könnte ich eigentlich am ehesten verzichten? Na zum Beispiel: Auf den Schimmel, der nicht daher geritten kommt, sondern sich prinzipiell auf meine letzte Scheibe Brot setzt. Auf den letzten Tropfen Milch für den Kaffee, der sich dickflüssig machte. Der Euro beim Parkautomat, den er nicht frisst, weil diese Spalte schon voll ist und ich zähneknirschend die zwei Euro Münze einwerfen muss. Zu guter Letzt: Den Augenblick, wo ich auf der Toillette sitz und feststellen muss das ich das passende Papier dazu vergessen hab.
Hut mit Spruch

Alles in allem sehr lebenswert 🙂

Wenns keine größeren Probleme in seinem Leben gibt, dann, ja dann kann man beruhigt öffentlich glücklich sein. Wenn jemand Nachhilfe dazu benötigt, meine Wanderungen, besser gesagt Spaziergänge sind bestens geeignet dazu.

 

Meine täglichen 5 wohlfühl Schritte

Es gibt viele Schritte im Leben, die einen glücklichen und zufriedeneren Menschen aus uns machen könnten. Manche gehen sie intuitiv und andere brauchen vorgegebene Beispiele. Regeln, wie auch immer (Meine Regeln waren meine Tage), Anhaltspunkte, die ins tägliche Leben passen. Daran sehen wir, das es Milliarden geben müsste, jeder Mensch tickt eben anders.
Weckerl mit Mohnblume Pixabay

Meine täglichen fünf Schritte

  1. Erst mal mein entspanntes Frühstück, dafür steh ich zwei Stunden früher auf, bevor ich das Haus verlasse. Ohne diese Gewohnheit wär ich ein halber Mensch. Wenn der Kaffee am Schreibtisch steht, klopf ich in die Tastatur.
  2. Meine Gedanken kreisen um die letzten 24 Stunden, heute habe ich wieder durchgeschlafen: BINGO!
  3. Heute werde ich nur Lob aussprechen, falls mich doch etwas negiert, „schluck ich die Krot“.
  4. Meine halbe Stunde im Bad zelebrieren, nach dem Duschen, täglich von Kopf bis Fuß eincremen und mit dem Parfüm so verschwenderisch sein, das im Stiegenhaus die Lifttür nimma zugeht.
  5. Schaun, das ich mich mit fünf lieben Menschen treffe, oder zumindest telefoniere.
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Manchmal nur daheim

Wenn ich frei habe und es ist Draussen sehr grauslich, bleibe ich gerne in meinen vier Wänden. Aufräumen, schreiben, ordnen und es mir gemütlich machen. Wenn man etwas gefunden hat, wo Herzblut daran klebt, trägt das sehr zum Wohlbefinden bei. Mein Zuhause ist meine „Wohlfühlburg“ – hier bin ich, wirklich ich. Ein Sammelsurium an Erlebnissen und Dingen um mich herum, die mir guttun.

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Henry Ford sagte mal:

„Alles was du glaubst zu können, oder nicht zu können, du hast recht!“
Viele sehen im Alltag keine Herausforderung, aber genau das ist sie! Jeder Tag ist ein neuer Tag im Leben und den will ich selbstbestimmt erfahren. Sollte sich jemand in meiner Nähe befinden, der sich den Tag mies macht, oder gar meinen, dreh ich mich um und denke:
„Erfolgreiche Menschen spenden positive Energie, sie nehmen sie nicht weg“
PS: Und jetzt geh ich den Tag wieder schaukeln 🙂

Provinz Madame, eine OKTOPUSSI

Es ist schon wieder Oktober und ich mit Schnabelmund fragend vorm Spiegel:“ Geht´s noch weiter?“ Es wieder Zeit das Büchlein „31…It never was a Secret“ von Gregor Heiss hervorzuholen. Mit geschlossenen Augen schlage ich Seite 21 auf, da steht die Geschichte vom Ballonfahren:
Wenn du mehr sehen willst, musst du weiter hinauf. Und das funktioniert nur, mit Ballast abwerfen.
springende Frau

Jeder Sack, eine Gewohnheit?

Abläufe die einem das Gefühl von Sicherheit geben. Zufriedenheit gibt mir ein gutes Gefühl. Ich habe es, hin und wieder, doch in bestimmten Abständen will ich mehr.
Mehr an Erfahrung
Mehr an Wissen und mehr an Liebe.
Dieser Wunsch verlangt aber, weiter zu gehen und weiter zu denken als bisher. Ich will das Maximum für mich erreichen, etwas MEHR, als sich meine Familie und Freunde vielleicht vorstellen können. Da hamma schon einen „Sack“
Glückliche Frau

Oder nur ein Luftballon?

„Wer issa denn, was hat er denn, wer glaubt a das a is?“ Hält mich das zurück oder ich selber? Familie, Freunde, Herkunft, die vorgeben etwas anderes sei wichtiger? Wenn du das nicht machst, hat dich Mamma nicht mehr lieb. Traditionen und Regeln! Kenne ich, interessieren mich aber nicht! Und zwar dann nicht, wenn sie die Bequemlichkeit der anderen unterstützen soll!
Junge zeigt Zunge

Also Ballast abwerfen

Das bedeutet „NEIN“ sagen. Ganz leicht und kurz kann dieses Wörtchen über die Lippen kommen. Doch Vorsicht,  ein NEIN, kann einen auch in die „Wüste“ schicken. Weh dem, der aus der Reihe tanzt! Da kann ich ein Lied davon singen. Ich aber, ich bin glücklich dabei und das Wichtigste Frei! Frei in dem Sinne, ich kann über mich bestimmen, niemand anderer. Da bist du zwar nicht Jedermanns Liebling, im Gegenteil, es kann sogar sein, das du eine Zeitlang, die einzige bist, die dich liebt.

Ich mit Zentimeter
Da könnte wieder mal der „Zentimeter“ helfen.
Man nehme ein Maßband in der Länge eines Meters, schneide das Band bei Achtzig Zentimeter ab. Das ist die Wahrscheinlichkeit, wie alt du werden kannst, wenn du gesund bleibst. Dann schneide das Band da ab, wie alt du gerade bist. Solltest Du um die Sechzig sein hast du noch zwanzig Zentimeter.
Diese zwanzig Zentimeter können es noch in sich haben 😉
Ein kleiner Rest vom Ganzen.
Da geh ich gleich doch ins Bad, schau in den Spiegel und zwinker mir zu:
„Na, Oktopussi, wieder mal über den Tellerrand springen?“

Frau mit Pelzband

Komm und Geh wann Du willst!

Jedes Handwerk oder Hobby wird erlernt. Mein Wissen und meine Erfahrungen, gebe ich gerne in „Bildern“ weiter. Mit Storytelling – Emotionen hervorrufen, denn unser Hirn liebt Geschichten. Informationen kann ein Mensch leichter, mit schon vorhandenem Wissen oder Erfahrungen verknüpfen. Und da ich mir „Ehrenamt“ nicht leisten kann, stellt sich die Teilnahmegebühr so zusammen:

  • Meine Ausbildungen
  • Zeitaufwand Vorbereitung
  • Zeitaufwand Materialbeschaffung (Extra zu bezahlen)
  • Raummiete
  • Weiterbildung

Das lässt mich auf je einen Betrag von 38,00 EUR kommen. Jede Veranstaltung dauert von 10:00 Uhr – 17:00 Uhr und findet von Ostern bis Oktober statt. Wir probieren Alles und Nichts: Malen, Töpfern, „Bildhauern“. Es werden keine Kunstobjekte im herkömmlichen Sinn werden, weil es nicht wichtig ist, was daraus wird, sondern wie entspannend und aufschlussreich es war.
Auf lustige Treffen, wunderbare Ergebnisse und interessante Gespräche freue ich mich.
Treffpunkt wird bekannt gegeben und kann sich fallweise ändern (Ortschaft).

Hände in Farbe