Zum Kuckuck

Zukunftskünder und Frühlingsbote, er sollte heute unser Land erreichen. Wenn ich Draussen bin, bin ich nicht so aufmerksam. Ich lausche nicht, ich höre einfach. Da hab ich das Gurren der Tauben schon mal mit dem Ruf des Kuckucks verwechselt. Dabei soll es im Volksmund heissen: Die Anzahl der gehörten Kuckucksrufe, sollen Symbol für der noch bevorstehenden Lebensjahre haben. OOH mein Gott, obwohl, wie sag ich immer:
„Viel wenig ist auch ein Viel“ 😉

Das Kinderlied spricht ja Bände

Ja mei, gurrgurr und kuckuckkuckuck, tss. Eine frühere Freundin, hat mich dann immer zsammgschissn: „Iiiiiingrid, aber das hört man doch. Iiiingrid, das hab ich dir doch schon mal gesagt. Iiiiingrid, das spricht man so nicht aus“ – Wir sehen uns nicht mehr. Geht nicht von mir aus, ausnahmsweise hatte mal eine anderer weniger Geduld als ich. Der Kuckuck betreibt „Brutparasitismus“ – er lässt seine Nachkommen von anderen aufziehen. Kommt erst, wenn das Nest der anderen schon fertig ist. Diese Methode funktioniert auch gut in den Medien. Einer hat eine Idee, ein anderer greift sie auf und macht leicht verändert, was „eEgenes“ draus. Hmmm. „Wettbewerbstechnisch“ bin ich nicht so ambitioniert, ich bin für Gemeinsamkeiten, weil gemeinsam kann man mehr, finde ich.

Mein Schirm ist blau

Der Langstreckenzieher

Was macht der zum Kuckuck und hauptsächlich Nachts? In der griechischen Mythologie ist der Kuckuck mit der Mondgöttin Hera verbunden. Weil Zeus, der Hund sich in einen solchen verwandelt hat. Im übrigen, bei allen Frauen, hat er seine Wandlungsfähigkeit genützt. Bei mir braucht sich einer nicht „verzaubern“ mich holt der Kuckuck, weiß der Geier warum. Im Vogelbuch der Tibeter ist der Vogel eine verhüllte Erscheinung des „Erlösers“. „Erlöst hat mich noch keiner“ aber eines mach ich immer noch: Um diese Zeit hab ich immer Kleingeld in der Jackentasche und wenn ich den Kuckuck rufen hör, dann klimpere ich mit den Münzen. Du hast es erraten, geholfen hat es bis jetzt noch nie. Wahrscheinlich hör ich immer noch die Taube.

Frohe Ostern, komme nicht mehr

Schrieb seine Frau auf ein Zettelchen, färbte die Eier, putze die Wohnung und zog dann zum Nachbarn. Da gibts aber noch ganz andere Sachen. Ostern ist immer der Sonntag, nach dem ersten Vollmond ab Frühlingsbeginn. Frühestens der 22.März und spätestens der 25.April. Was wären die Feiertage ohne unsere Bräuche. Die Zehn kuriosesten hab ich mir ausgesucht. Woipertinger Pxabay

  1. Auf den Philippinen werden die Kinder am Kopf gepackt und in die Höhe gehalten, solange die Osterglocken läuten. Oder sie ziehen an den Ohren. Sie hoffen so den Wachstum zu beschleunigen.
  2. Im walisischen Tenby gehen die Einwohner am Ostermontag, kurz vor Sonnenaufgang, auf einen Hügel und schlagen drei Purzelbäume.
  3. Im thüringischen Saalfeld steht ein Osterbaum mit 10.000 Eiern. Volker Kraft hängt sie jedes Jahr zusammen mit seiner Frau und Tochter auf den Baum.
  4. In Australien gibts den Osterbilby, keinen Osterhasen, der ist mittlerweile zur Plage geworden.
  5. In Lettland wäscht man sich zu Ostern das Gesicht in Bächen, die nach Osten fließen. Es soll angeblich Glück bringen.
  6. In Irland wird traditionell der Hering vergraben. Es bedeutet das Ende der Fastenzeit.
  7. In den Niederlanden wird der Ostermontag in einem Möbelgeschäft verbracht. Auch das soll Glück bringen. HEUREKA IKEA
  8. In Bayern wird der, der als letzter Aufsteht „Palmesel“ genannt. In manchen Orten sogar in einen Sack gepackt und mit der Schubkarre durchs Dorf gefahren. Auch das „Gockelholen“ ist beliebt. Die jungen Männer gehen Fensterln und holen sich das „Osternestl“ vom Fensterbrettl ab.
  9. In Norddeutschland werden auf Ostermärkten „Haseneierwärmer“ verkauft.
  10. Zu unseren Bräuchen gehören nicht nur die „Ratschenbuam“ sondern es bringt besonders viel Glück, wenn man, ein am Gründonnerstag gelegtes Ei ergattert.

Schokohase Pixabay
Ich bin froh, das ich kein Nesterl mehr verstecken oder suchen muss, denn peckt hab i schon. Da ist gestern eine fast in Ohnmacht gfallen: “ Oh Gott, das bringt Unglück, genauso wie wennst an Geburtstag vorfeierst“ – phaa, was kann da schon noch passieren, vieles ist schon in meiner „Schüssel“ glandet.Rache ist süß II

Meine Top 3 im März

Inspiration – Lifestyle – Rituale – Drei Dinge die besonders im März auf meinem „Lebensprogramm“ stehen. Augen und Ohren offen halten, für Sachen, die mich glücklich machen. Jeder versteht etwas anderes darunter. Die Bandbreite ist vom Besitz einer Sache, bis zur Esoterik. Einiges davon ist mir auch wichtig, aber nicht überlebenswichtig, geschweige, unbedingte Notwendigkeit. Meine Sicht der Dinge:

Die Erde ist rund und das Leben ein Kreis

INSPIRATION

Be-Seelung, Einhauchen, Eingebung, das alles macht der Frühling. Wer ist schon so abgebrüht und bekommt nicht ein wohlig warmes Gefühl, beim Anblick von Krokussen und Märzenbechern? Eine Energie, die mich Pläne schmieden lässt um sie in einem Mind-Map festzuhalten. Die wärmenden Sonnenstrahlen, jedes Jahr, führen sie mich in Versuchung, das „Winterpack“ zu früh, in den hinteren Schrankteil zu verbannen.

Endlich Frühling

Lifestyle

Meine Lebensweise überdenken, schauen, ob ich noch etwas optimieren kann, um festzustellen: „Das taugt mir, anders wär mir das zuviel.“ Meine Ernährung, mein Bewegungsprogramm. Wobei ich schändlicherweise gestehn muss, das ich es jedes Jahr weiter „abrunde“ und nona, mich auf 😉 Und doch fühle ich mich wohler und ausgeglichener wie nie zuvor. Ich muss nix mehr! Ich will auch nix mehr! Beweisen, dass ich es kann. Rechenschaft ablegen, über die Art, meine Individualität auszuleben.

Ich lebe, also bin ich

Rituale

Hab ich viele! Samstags, das morgendliche Telefonat mit meiner Tochter, bevor sie mit dem Hund Gassi geht. Meine genau „ZWEI“ nicht mehr und nicht weniger, Tassen Kaffee zum Frühstück. Der Platz, an dem ich dabei beim Schreiben sitze. Die tägliche heiße Dusche (manchmal auch zwei) und der Sprühregen, meines Lieblingsparfüms, über mich. Der Gang auf den Balkon, bevor ich gehe, um zu fühlen, welche Klamotten heute angebracht wären. Von wegen frieren, Hitze oder so.
Meine Akzeptanz, dem Wetter gegenüber: Heiss, gut, drinnen bleiben. Regen, auch gut, viiiiele Ideen. Kalt, nona, drinnen bleiben.
Sich gedanklich, in ein kleines Binkerl  „herzallerliebst“ hinein zu versetzen, wenn sie unbeschwert, vor einem herhüpfen.

Mein inneres Kind, bevor es das Haus verlässt

Ich will den Attersee Attern

„Attersee-Frühling“, der hat was. Raus aus den vier Wänden! Doch auch jetzt schon, sind wenig Parkplätze zur Verfügung, spätestens ab Juli sowieso gar keiner mehr. Einheimische wissen das, die Zweitwohnbesitzer scheren sich logisch, nicht darum. Samstag und Sonntag kann man auch noch locker den Lake umrunden, ohne den „Kolonnenkommandanten“ zu spielen. Nicht das Motorrad, das Mountainbike 🙂

Moutenbike unter Kirschbaum

i hob a Mountainbike

i hob a Mountainbike, wunderbarer Text von Hans Söllner. So will ich die Saison nicht beginnen und natürlich auch nicht beenden. So a Radl is halt einfach mei Freid. 27 Gänge, Carbon, Tuning Teil der Schwalbe Rocket Ron. Wo fang ich an? Mit der Hongar-Alm, super Bergtraining und nicht zu stark, weil Berg asphaltiert 😉 Zur Belohnung, eh kloar: Einkehr beim„Schwarzn“.

Fahrradhelm

Wer Hirn hat

sollte es auch schützen. Nur Dilettanten fahren ohne Helm. Drum, sei gscheit und fahr niemals „Oben ohne“. Ja, und wenn der Hongar „locker“ geht, pack i an Gahberg. Der gheart zwar net zu meinen Lieblingen aber der „liegt“ auch fast vor meiner Haustür. Wenn´s die Kondiotion dann schon zulässt, gehts auf d´“Eisenauer Alm“ – Heli, Buchberghütte ich komme 🙂 Das erste mal in der Saison, für mich noch immer a schware Partie. Aber, da will i durch.

Schwarzensee Lore

Zur Lore am Schwarzensee

Da komm ich nur hin, wenn´s weiter geht zum Wolfgangsee. Erst an legendären Schmarrn essen und dann hurtig bergab nach Strobl. Allein wenn i davon schreib, mecht i scho runter in den Keller, Bike abbusseln und rauf auf den Sattel. Dabei fällt mir grad auf, wie schau i denn in da Radlerhosn aus? 😦
A neue Short muss her, zumindest a 3/4 Hosen, das Shirt, weit, flatterhaft, und pink oder so. Oder doch net, damals als ich mit einer Rosa Hosn radelte, hams alle glacht. Dabei war das damals die Dress vom: Pantani, dem „Bergfloh“ – leider auch gedopt.

Tja, nach vier Stund, tut er immer noch weh


Frühling

Frühjahr, die beste Zeit für einen Neustart: Wachsen, gedeihen, erforschen. Meine Aufmerksamkeit, die positive Energie in mir und meiner Umgebung spüren. Möchte ich Veränderung? Was hat Priorität? Wo sind meine Stärken? Proudly Present? Unsicherheit ist nicht nur während der Pubertät ein Thema. Sie betrifft viele Erwachsene noch in späteren Jahren. Zweifel ich auch noch manchmal an mir?

Oder besser anders?

Orientiere ich mich, manchmal an anderen?

Unsicherheit, gefallen wollen, der Ausdruck mangelnder Selbstsicherheit. Vergleich? Vergleich, das beste Mittel seine Unsicherheit zu stärken und seine Stärken zu schwächen. Jeder und Jede für sich, hat Eigenschaften und Talente „mitbekommen“ die gefördert werden wollen und sollen. Und wo liegen meine? Wo sind meine Stärken? Ich kann anpacken, loslegen und nicht lange drumherum reden. Ich kann immer wieder Neues beginnen und Altes loslassen. Gottseidank.

Keine Angst

Eigenschaften verstärken sich mit dem Alter

Talente und Stärken sollte man daher nutzen, damit man die Unsicherheit schwächt und das Selbstbewusstsein stärkt. Der Frühling, ein Beginn, mit dem ich meinen Inneren und Äußeren Wachstum förder. Einen WEG wählen, der mich stark und sicher macht. Wie im freien Gelände, manche Wege mit Seilen und Steighilfen gesichert sind, gibt es im Leben Menschen, Dinge oder einfach Hobbys, die mir „Sicherheit- Selbstsicherheit“ – „Halt- Hilfe – und Netzwerk“ geben.
Man muss lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben – (La Bruyere)

Schiffsanlegestelle Weyregg

Es gibt nicht nur einen Weg

Mit Humor und Tiefgang. Themen die einem Neustart auf die Sprünge helfen. Meine Impulse hol ich mir gern aus Kurzreisen, Seminare und nona, Bücher wie:
„Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner“
„Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste was ich will“ – Barbara Sher
Gerne stelle ich ab 6 Personen eine Wanderung zusammen. Bei sehr schlechtem Wetter (Regen waagrecht) wird sie als Workshop abgehalten.
Vorzugsweise im Hotel Attersee Seewalchen

Viele Hörner, keine Stiere – auch die Kuh, hat Charakter“
„Sieben x Sieben Meilen“
„Nur Katzen haben sieben Leben“

Attersee am Attersee