Wie viel wiegt meine Seele?

Nach christlichem Glauben wird am Jüngsten Tag, Deine Seele gewogen. Der Seelen und Bewusstseinsforscher Duncan Macdougall, aus Haverhill Massachusetts, glaubte zeitlebens daran, dass der Mensch eine Seele besitzt. Es ist bis heute das einzige Experiment: Er wog Menschen, die im sterben lagen kurz vor, während und nach dem eintreten des Todes und „veranschlagte“ das gewicht der Seele auf 21,2 Gramm. Es wurde auch ein Film darüber gedreht, mit einem Unterschied: Es ging um Organspender.

Kolibri Pixabay

Das Gewicht eines Kolibris

Und die Stimme Brad Pitts Synchronsprecher. Gänsehaut überkommt mich grad. Gedanken an „Jo Black“. Ich mache kein Geheimnis draus: Ich glaube an kein Leben „danach“- ich glaube aber daran, dass der Mensch eine Seele besitzt. Daher, möchte ich solange ich lebe, nie auf einen Organspender angewiesen sein. Wo mein Herz schlägt, soll nur meines sein. Die ganzen Gefühle, der sogenannte Herzschmerz, eines anderen, in meiner Brust?

Herzen aus Holz Pixaby

Das Gewicht von fünf Fünfcentmünzen

Ein Mörderherz vielleicht? Eines, wie im Film mit Günther Maria Halmer, das einem schwer Herzkranken Mann eingepflanzt wird und der, nicht damit „Leben“ kann. Niemand weiß wie es sich anfühlt, bis man selber betroffen ist. Ich weiß sicher für mich, alle Medikamente, die ein abstoßen des Organs verhindern sollen, würden bei mir nicht zum tragen kommen. Ich hab schon Probleme, wenn jemand was in meiner Wohnung vergisst.

lovemylife mit Denkerstirn

Alles was wir geben mussten

Nochmal Gänsehaut. Ein Film der Teenager zeigt, die in einem „Haus“ aufwachsen, das nur dazu da ist: Organspender zu züchten? Könnte so etwas wirklich passieren? Irgendwo auf der Welt? Wenn es so wäre, würde keiner seine Herkunftspende wissen wollen?
Sie sollten niemals auf etwas hoffen.
Sie sollten niemals etwas fühlen, aber die Liebe, machte sie zu „Menschen“.
Alles was sie geben mussten: War ihr Herz
Danke, da steig ich aus und halte es nicht wie Wilhelm Busch:
„Doch guter Menschen Hauptbestreben, ist, andern auch was abzugeben.

Nachdenkmal

Sie würde gerne noch was erleben

Gertrud! Ich schau sie an, was meinst du, allgemein oder Männer? Sind wir doch ehrlich, sie, sind das Salz in der Suppe des Lebens. Ok, spart Euch die Kommentare:“blabla, sie können sie auch versalzen.“ Na und, passiert beim Kochen auch manchmal, dann probiert es mit einer geriebenen Kartoffel, die hat schon manchen Fraß wieder genießbar gemacht. Humor hilft Trude nicht weiter, meint sie, sie hat das anders gehandhabt.

Na, sag bloss

Wie war das so, bei ihr

Hab ichs doch gewusst, auch „Schönlinge“ können „dem Dreck a Watschn gem“ 😉 Insgeheim freu ich mich, ich ihre Fauxpas zu hören, sie trösten zu können und sagen:“Mein Gott, ist sicher anderen auch passiert“ – aber sie braucht keinen Trost, sie hat alles eiskalt weggesteckt. Mit Gefühlsduselei, kommt man nicht weit, meint sie. Man muss rational denken und handeln. Oweh, eine Eisprinzessin, das kann ja heiter werden. Obwohl, Frostbeulen, hat bei ihr sicher keiner bekommen 😉

Dolce far niente

Sie ist nicht spontan und auch nicht impulsiv

Das sieht man ihr auch an. War sie schon immer so? Seit sie denken kann. Versteh ich, ihre „Rasse“ wird ja am laufenden Band produziert: abstrakt, geformt, kopflos, realistisch! Nein, ich darf ihr nicht unrecht tun, sie hat sich dadurch auch einige Verletzungen eingeheimst. Ihre männlichen Pendant´s haben dafür gesorgt oder besser die, die ihr „überstülpen“ wollten, was ihnen selber gar nicht gefiel.

One Man classic

Pffff, was ist schon klassisch? Der minimalistische Typ? Ein Kopf in Ei Form, mit Ohren? Mit so etwas, wird sie sich doch nicht eingelassen haben? Doch meint sie, von dem hat sie gelernt, rational zu denken. Aber der Valentino Typ hatte es ihr richtig angetan: Eine abstrakte Kollektion die sehr gut zu „Miss Coco“ passt. Was hat der, was andere nicht haben? Eine stark betonte Linie des Körpers, langgestreckte Glieder, die Innovation des definitiv männlichen Charmes an Ästhetik und Eleganz. Ein Dandy? Hm, was hat sie von dem gelernt? Wie man extravagant sein Leben führen kann! Ein Snob, ein Lebemann?  Leben und schlafen vorm Spiegel? Sie meint: „Er war ein wunderbarer Nichtstuer, und von ihm hat sie die „Leichtigkeit des Seins, das „Dolce far niente“ gelernt, aber auch das Ende von Monogamie.
Das will ich detailliert wissen!

Rucki di gu

PS: Gertrud, bist Du vom andern Stern?

Kopfkino der Provinz-Madame

Was erwärmt mein Herz wenn´s draussen wieder Minusgrade kriegt? Menschen die mir beim Wiedersehen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Menschen, die einen ganz normalen Tag, zu einer schönen und lustigen Erinnerung machen, auch wenn´s ein Abschied ist. Abschied vom Sommer und Abschied einer Ära. Wo keiner sudert, wenns schiach is oder weil ihm grad a Laus über die Leber glaufen is. Jeder hat im täglichen Leben seine kleinen Ärgernisse. Die muss man aber nicht immer zelebrieren.
Gut gelaunt

Unbeschwert soll der Tag sein

unbeschwert lebe ich auch meinen Alltag. Darum habe ich keine Schwerblütler in meiner Nähe. Die mir vielleicht noch ein schlechtes Gewissen machen wollen, weil ich alles so „nüchtern“ seh. Da gefallen mir Männer, die nicht so ein Gschisdi-Gschasdi drumherum machen. Kein Geschwafel an Worten, die vielleicht eh nicht ernst gemeint sind, sondern auch nur zum „Ziel“ führen sollen. Überall, sagt man frei heraus was man will, nur bei Gefühlen, da bewegen sich alle, wie auf rohen Eiern. Ich brauch auch kein „Unendlichkeitszeichen“ mir würde dieser Knoten genügen 😉
https://www.georgjensen.com/de-de/schmuck/armreife-und-armbaender/love-knot-armreif—sterlingsilber/10003036.htmlArmspange

Daher mein Hang zu Liebesphobiker

Ich lebe auch ohne Romantik ganz glücklich und zufrieden. Trotzdem liebe ich Schlager, solche, die vor lauter Schmalz nur so tropfen. Aber im richtigen Leben, nein Danke! Ich stelle zwar keine Ansprüche, aber ich bin nicht anspruchslos. Ich zeige sehr wohl Grenzen auf. Drum, lassts Euch net drausbringen, falls Eure Gedanken mal wieder einen Purzelbaum machen.

Wie diesen Sonntag*

Wir sitzen gemütlich auf der Terrasse, beim Sundowner, ja wirklich, Sonntag wars noch warm und schön. Da kommt „unser“ Sonnyboy raus und streichelt mir über den Rücken.
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NA, BITTE NET!!!!!

Das geht gar nicht. Solche Berührungen setzen bei mir ein Kopfkino in Gang. Sämtliche Annäherungsversuche der schlichten Art von früher, fallen mir da ein: Rückenstreicheln, um zu testen, ob man BH trägt.
Rückenstreicheln, wie man es bei einem alten kranken Tier macht. Nach dem Motto: Na, wie lange schaffst das noch?
Rückenstreicheln, wie , „mogst Schmusn, mir was wurscht. Na!
Wie mein EX immer sagte: „Pfui Teife, an lauwoarmen Schlecka bis in Krogn owistecka“. Großes Gelächter und befremden, über meine Reaktion.
Jaja, der Mensch ist das Produkt seiner Gedanken.
Ich mag zwar diese eine Berührung nicht,  aber ich hab ja Gottseidank genug andere Flächen 😉
Und schon wars wieder ein Abend, der an vielen anderen anknüpfen kann. Nämlich Augenblicke, die einem´s warm werden lassen, innen drin, wenns draussen wieder frisch wird.
Jaja, Glück gleicht eben an Höhe aus, was ihm an Länge fehlt.
Robert Le Frost

Selfieladen mogst schmusn

Hipp, Hipp, Hurra!

PS: Natürlich wurde das zum Thema: Was könnte die weibliche Spezies subtil antesten, um dabei näheren Input zu bekommen?
Ahhhh, ist das nicht der Haustorschlüssel??? Pffff

*Raucherplatzl vorm Seehof mit Dreamteam: Verena, Rene, Susanne und Reini
lovemylife und bewegend-begeistern mittendrin 🙂

 

 

 

Ich fühle, also bin ich?

Leute ab 59, zeigen ihre Gefühle weniger und können Emotionen anderer nicht mehr so gut einschätzen. Schwachsinn! Wenn jemand AUA schreit, weiß ich, er hat sich weh getan. Wenn jemand lacht, weiß ich, er amüsiert sich. Wenn jemand weint, weiß ich, er ist traurig und wenn jemand aufgebracht schreit, das er wütend ist. Also, ich soll nicht mehr fühlen? Mitfühlen tu ich weniger, das stimmt. Weil ich selber genug erlebt hab, weiß ich,wie sich was anfühlt.

Sonnenbrille II
Auch ich kann Poker-Face

Anders gemeint, als geschrieben

Wir, die Älteren, lassen uns nur nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen.
Wir, die Älteren, halten uns von „Miesanthropen“ fern, wie lovemylife es gerne ausdrückt.
Wir, die Älteren, haben gelernt, nur mehr die Schönen und Guten Dinge an uns heran zu lassen.
Das kann jetzt natürlich auch ab und an, auch ein neuer „Fetzen“ sein, wie einer von Melora 😉

Gelbe Tunika
Tunikas vom Feinsten

Mich langweilt niemand mehr

Sollte gerade jemand seiner Leere im Hirn Luft machen, mach ich mich aus dem Staub. An Ausreden fehlt es uns Alten, Gottseidank ja schon lange nicht mehr 😉 Die Zeit ist zu kostbar. Ich bin auch zufriedener, als so mancher „Jungspund“, habe fast alles erreicht, was ich mir mal vorgenommen habe und  meine Ansprüche, nach meinem Können gestellt. Daher sind meine Enttäuschungen auch im Rahmen geblieben. Wenn ich heute meinen Tag verplempere, dann ohne schlechtes Gewissen, nein, mit Genuss 🙂

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Ein paar Tipps von mir

Ihr, die jüngere Generation: Bitte hört auf über jeden Hirnfurz zu reden. Manchmal ist es besser, sein Gegenüber nur zu berühren.
Hört auf, alles perfekt richten zu wollen.
Perfektion, latainisch: perfectio = steht für Vollkommenheit! Wer will vollkommen sein??
Ich nicht, manchmal hör ich mitten unterm putzen auf, weil ich mir denk:
„Na, das wär aber dann schon zu sauber“ 😉

Hobt´s mi 😉

Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond

und schaue von dort, wo die Liebste jetzt wohnt. Flieg zu ihr hin, sag ihr, ich bin allein, Vogel der Nacht, sag sie muss mir verzeihn. Meine Schwester hasst Schlager! Sie fühlt sich regelrecht erschlagen von den besungenen Gefühlen. Ich nicht, ich liebe Kitsch. Von Andrea Berg bis Helene Fischer, Texte von Semino Rosso und Roger Whittaker. Insider wissen Bescheid. Es sind die Märchen der Erwachsenen und wer im hier und jetzt lebt, weiß sowieso, das Luftschlösser so echt sind, wie Einhörner.

Biergarten

Auf einer Hüttenparty wars

Lustig, lustig, tra-lalalala: STS „rinnen muaß das Schmalz und i sag Gott erhalts“- mitsingen hat noch immer geholfen, auch mit dem salzigen Geschmack der Tränen. Ich liebe Abende mit Freunden, in denen wir uns mit Kitsch, die Ohren volldröhnen. Ich bin halt mit den „Alten Hadern“ aufgewachsen, Dank meiner Mutter: Roy Black, Christian Anders, mit „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“ – Jürgen Drews „Das Bett im Kornfeld“. Höhepunkte gabs regelmäßig mit Adriano Celentao: „il ragazzo della via Gluck“- wahrscheinlich der Tropfen Blut Italien in mir.

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Was dann, was dann?

Tja, keine Sterne in Athen und keine Märchen am Attersee, aber a Gaudi „a la Hollaridullio“. Wir flöten und machen einen auf Karaoke. Keine Komposition wird ausgelassen und ist sie noch so schmalzig. Es hilft auch nix, wenn der Wirt bettelt: Na-Na-Na -bitte net! Wir wolln die Schlager hörn, wir wolln die Schlager hörn! Jaja, duckts eich – wenn wir unseren Kehlkopf strapazieren, bleibt kein Auge trocken. Genau das ist es, was ich nach einem anstrengenden Tag brauch.

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My Favourite Waste of Time

Ja, wie damals mit den Brettern den Hang runter. Den Titel aus dem Kopfhörer, auf die Hypophyse wirken lassen. Tsch-links, tsch -rechts, tsch-links, tsch-rechts. Stimmt, ausgschaut hats anders, i kann nämlich net guat Schifahrn, doch vom Rhythmus her, wars leiwand 😉

Alias DJ IN-GRID Tu Es 🙂

Ein Jahr meines Lebens

Seit mehr als einem Jahr schreibe ich. Ein ganzes Jahr, aufgeschrieben was mir so durch den Kopf geht. Meine Gefühle habe ich auch nicht hinterm Berg gelassen. Gar nicht mal so fad, so ein Leben in der Provinz ohne großem Brimbramborium. Auf und Ab´s hat es gegeben, einige hab ich niedergeschrieben, einige nicht. Wer jetzt meint, sein Leben wäre langweilig, dem empfehle ich einen Blog und wer es nicht so öffentlich mag ein Tagebuch.

Hmm, wie gehts weiter?

Schreib nur Gutes auf

So, wie man täglich vorm Schlafengehen nur die guten Erlebnisse Revue passieren lassen sollte. Mich macht es zufrieden, nein es macht mich glücklich. Du bist was du denkst, also was ist falsch daran, nur Gutes zu denken und auch zu sehen. Neinnein, nicht wie Hans Guck in die Luft. Seinen Focus auf das Gute richten, ist gut. Wenn man fast am verzweifeln ist, dann ist es auch wichtig, sich nur mit positiven Menschen zu treffen. Weil die, die sich an der Traurigkeit anderer ergötzen, einem ihren Seelenmüll womöglich auch noch aufladen.

Wieder geschafft

Wer es schafft

seine positive Lebenseinstellung zu erhalten, wird weniger mutlos durchs Leben gehen. Wie hätte ich es sonst geschafft, in manch verzweifelten Situationen. Wenn ich mich nicht an „Ende gut, Alles gut“ festgehalten hätte. Lange Zeit hörte ich von meinem Partner: „Du lebst in einer anderen Welt“ – „Dir ist alles Wurscht“ – NEIN, verdammt nochmal, ich betone es immer und immer wieder: Situationen die einen zur Verzweiflung bringen, kosten zwar Nerven und manchmal auch Geld, daraus wächst Stärke und wurscht is mir gar nix. Das Leben ist keine Gerade und wer sich im „Gelände“ bewegen kann, der geht „seinen Lebensweg“.

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Ich und Du

Müllers Kuh. Ein Abzählreim der Kindheit. Ich und Du bedeutet für mich: Auch wenn man alleine lebt, muss es nicht unbedingt heissen das man alleine ist. Schon gar nicht in der Freizeit und da hab ich passende, überraschende, lustige und lehrreiche Angebote.

Herz über Kopf

Der Kopf sagt geh´n, doch das Herz, bleib stehn. Als Außenstehende, können viele oft nicht verstehn, warum einige ihre Beziehung aufrecht erhalten. Muss es denn immer Liebe sein? Was ist mit einer Symbiose – Vergesellschaftung zweier Arten – ? In der Tier und Pflanzenwelt funktioniert das. Bei Symbiosen zwischen Lebewesen, die sich durch ihre Größe erheblich unterscheiden, bezeichnet man den größeren Partner als Wirt, den kleineren als Symbiont. Bei der Protokooperation, ist es die Allianz, lockerste Form einer Symbiose: Beide Arten ziehen zwar einen Vorteil aus dem Zusammenleben, sind aber ohne einander, gleichwohl Lebensfähig.
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„olle fünfe bringst nia zsamm“

Lasst Euch von anderen keinen Floh ins Ohr setzen. Jeder sieht Beziehung oder nicht Beziehung anders. Warum soll ich, wenn ich gar nicht anders will, für andere meine Lebens-oder Liebeseinstellung ändern? Wem soll es denn gutgehen? Meine Mutter, mischte sich in unsere Beziehungen nie ein. Sie hielt sich auch mit Ratschlägen und Empfehlungen zurück. Sie sagte nur: „Das Leben ist so kurz. Ihr könntet es so schön haben. Warum macht ihr´s euch so schwer?“
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Weil Liebe so ist?

Nein, Selbstliebe ist so. Jeder liebt anders und niemand kann sagen ob, der eine gerade mehr oder der andere weniger liebt. Nur weil sie sich nicht schmusend und Händchen haltend in der Öffentlichkeit zeigen, heisst das noch lange nicht: „das des eh nix Gscheits is“. Der Klassiker: Sie kennen ja nicht mal ihre Familien. Ich meine, das solche Verhältnisse oft die ehrlichsten sind. Man braucht nicht hintenrum, sich über Eigenheiten oder Macken zu „beschweren“ sondern, man sieht sich halt an solchen Tagen einfach nicht.
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Ist es notwendig?

Ist es wahr? Bemerkungen, die immer wieder einige fallen lassen, um nur ja zu bekunden, wie unrichtig oder unakzeptabel sie diese Verbindung finden, sollten sich an der Nase nehmen. Bemerkungen die viel Vermuten lassen, aber nix beweisen, sollten unter dem Siegel der Verschwiegenheit gehalten werden.
Genau sie, bringen Unruhe und Unsicherheit in eine Verbindung, die ohne diese, läuft wie am „Schnürl“. Nämlich:
Ohne Streit, ohne Hass und ohne den anderen verändern oder einschränken zu wollen!

Der Neid is a Luada und da Geiz is sei Bruada

„Als ich klein war, glaubte ich, Geld, sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich es“ von Oscar Wilde. Neid, bringt mich nicht weiter. Egal was, wenn einer was hat, wird er es sich wohl „verdient“ haben. War es ein Geschenk, dann gönn ich es ihm noch mehr. Wer würde nicht gerne, ohne zutun eine „Leistung“ bekommen. Ein Professor für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität Frankfurt, fand in einer Befragung für Emotionsforschung heraus, dass Frauen eher traurig und Männer eher neidisch sind. Sie haben aber auch entdeckt: Dass gesundes Selbstbewusstsein, einen vor diesen negativen Gefühlen schützt.
Erdmännchen

Der Neid ist keine gute Seite

Ärger, Wut und Traurigkeit spielen eine große Rolle dabei. Ärger, weil man dem anderen etwas nicht gönnt. Traurig vielleicht deshalb, weil man dieses selber gerne hätte. Wenn ich so fühlen würde, würde das, was der andere hat, mich wirklich glücklicher und zufriedener machen? Ich glaube besser ist: Zufrieden sein, mit dem, was man hat. Erfüllung spür ich auch immer dann, wenn ich etwas tun kann. Nicht um etwas Neues zu erwerben, sondern weil es meine Lebenseinstellung ist, Spass am TUN zu haben.

springende Frau

Geiz ist nicht geil

Ein Geiziger ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht wenn die Sonne scheint und ihn zurückhaben will, wenn es regnet. Eine Beziehung kann man mit dieser Eigenschaft, sogar zu Tode sparen. Krankhafte Sparsamkeit, in späteren Jahren, gerne auch Altersgeiz genannt, freut daher nur die Bank oder die Erben. Geben soll man mit warmen Händen, wie es so schön heisst.

„Von der Macht des Geldes und dem Verlust der Gefühle“– erzählt Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer mit Beispielen aus Familien- und Liebesbeziehungen anhand Hauffs Märchens „Das kalte Herz“
Seine Bücher kann ich wärmstens empfehlen. Solltest Du jemals Neid empfinden oder nur ein kleines bisschen Geiz, dann pass auf und blätter lieber mal in dem Buch.

War alles schon mal da

Überall Kopien und gecoverte Versionen, für mich werden sie immer das Original bleiben. Meine jüngere Tochter wurde wütend, wenn ich schon wieder, einen von ihr vorgespielten „Neuen Titel“ kannte. Ich kann doch nix dafür, mir fiel jedesmal was ein: Das erste Weihnachten, The Bee Gees “ I Am the World“ – das erste „Mal“ Liebeskummer: Terry Jacks „Seasons in The Sun“ – die erste große Enttäuschung: ABBA „Chiquitita“ und der erste schmerzhafte Abschied“ Marc Anthony „You sang to me“  und, und, und. Musik vermag eben viel. Das erinnert mich wiederum an einen Titel von Udo  Jürgens: „Und mein Bruder, ist ein Maler…“

Teelichter am KaminI

Gefühle sterben nicht ab

Wo jetzt für Demente noch Volksmusik in Jodlerbegleitung, durch die Seniorenresidenzen hallt, wirds bei mir wahrscheinlich Helene Fischer, Avicii, Gigi D`Agostino oder „Cordula grün“ sein 😉 Horch sich das mal einer an 🙂 Alles, was ich erlebt hab, sobald es „Herz“ und „Seele“ berührt, bleibt es unvergesslich. Tja, Saturday Nigth Fever, ever. Auch jetzt gibt es Dinge, die sich mit Musik verstärkt einprägen. Andere mögen gelernt haben, Gefühle zu verbergen, ihre Gefühle wegzuschummeln, ich nicht.

Lieblingsplatz

Ich horche und fühle

Bei Melancholie, traurige Musik. Wenn ich verärgert bin, Gitte: „Ich will Alles“ oder „Du verstehst mi net“ von Wolfgang Ambros und wenn ich mich freu, achte ich darauf, möglichst „ansteckend“ zu sein. Mir ist es egal, wenn man mir Empfindungen ansieht, ich freue mich immer noch, wie ein kleines Kind, wenn es das erste Mal schneit. Kann ausgelassen sein und lieben wie ein Teenager. Weinen, wenn der Geliebte im Film stirbt oder die Freundin nimmt, statt IHR 😦
Phlegmatischer Hund

Jeder hat seine Strategien mit Gefühlen umzugehen. Sollte mich jetzt mal der „Blues“ erwischen und ich hab „austränzt“ gilt: „Ladl auf, Kummer rein, Ladl zua“ und dann singen:
„Wenn ich einmal traurig bin, trink ich einen Korn und wenn dann noch traurig bin, dann: Fang ich an von vorn“  Heinz Erhardt 😉

https://www.youtube.com/watch?v=iG5leOsX5vs Pinky Cowboyhut

Ich sollte House lieben

Bei einem wie House, weiß man, woran man ist. Man erwartet sich nichts! Ein Lächeln von ihm, bedeutet nicht, schön sie zu sehen. Es ist spöttisch und überlegen. Fühlen, kann er nur seinen Schmerz am Bein. Aber seine Patienten bezeichnet er als Lügner, und damit hat er recht! Lügst Du, wenn du zum Arzt gehst? Verschweigen ist auch lügen! Warum nicht sagen was Sache ist? Weil wir wissen, wenn wir Unrecht tun, aber trotzdem „geholfen werden“ möchten.
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Sind wir alle ein wenig House?

Sind wir alle ein wenig zu feige um unsere Gefühle zu offenbaren? Wenn´s mal so weit ist, das Du täglich ein Medikament einnehmen musst, hast Du irgendwo eine Schwachstelle. Ob, wie bei mir, der Blutdruck eine Rolle spielt, ist wurscht, sonst riskiere ich eventuell einen Herzinfart oder Schlaganfall. Was ist wenn ich einen Mangel an Gesellschaft habe? Einen Mangel an Nähe?

House ist der Spezialist?

in Sachen Diagnose und Überführung, der perfekte Profiler. Seine Kunst, zum eigenen Vorteil, zu manipulieren, darf einen nicht überraschen. Ungehobeltes Verhalten und auch Beleidigungen stehen bei ihm an der Tagesordnung. Könnte es sein, das er doch verletzlicher ist, als es scheint? Kein Egoist, nur soziopathischer und empathischer Einsiedler?
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Wir sind, was wir sind

Wie viel Chance hat so ein Charakter, auf echte Liebe im Leben und will er das überhaupt? Das kann nur Einseitig bleiben. „Heilerinnen“ sollten lieber nach Berchtesgaden oder Lourd fahren. Da würden sie eher Krebs heilen, als einem „Housetyp“ Gefühle herauslocken. Ausserdem hat House ein super Team, das auch immer für ihn da ist. Auch die empathische „Arbeit“ für ihn erledigt. Ich mein, jeder „Patient“ ist für Anteilnahme und Interesse an seiner Krankheit dankbar. Und manchmal kann man Liebe ja als krank bezeichnen. Darum komme ich zum Schluss: Dr.House auf der Couch mit Chips und Rotwein, ansonsten lasse ich meine Finger von Doktorspielen. 
Schützentafel