Glück – brauchst Du nicht suchen

Eine lang überlieferte Geschichte, über die Suche nach dem Glück.
Vor ganz, ganz langer Zeit durften die Menschen bei den Göttern wohnen. Sie waren den Göttern gleich. Doch irgendwann begannen die Menschen mehr zu wollen. All das Schöne um sie herum war nicht mehr gut genug. Sie wurden unzufrieden und wollten mehr von dem, was sie schon hatten. Es kam Hass, Neid und Gier auf. Da verbannten die Götter, die Menschen auf die Erde und beschlossen das Wissen um ihr Glück zu verstecken.

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Hier findet niemand den Schlüssel zum Glück

Leicht wollten es die Götter den Menschen nicht machen, sie sollten lange suchen müssen, um den Schlüssel für „Ihr Glück“ zu finden. Einer der Götter sagte:“ Lasst uns den Schlüssel zum Glück an der tiefsten Stelle des Ozeans verstecken.“ Doch ein anderer meinte:“ Das ist kein guter Platz, denn eines Tages werden die Menschen auch die tiefste Stelle des Ozeans erforschen und den Schlüssel dann finden.“ Er meinte:“ Lasst uns den Schlüssel doch auf dem höchsten Berg der Welt verstecken.“ Da sagte eine andere Göttin:“Das ist auch kein guter Platz, denn irgendwann werden die Menschen den höchsten Berg der Welt erklimmen und den Schlüssel zum Glück dann da finden.“ Da wiederum meinte ein anderer:“Lasst uns den Schlüssel zum Glück doch in den Wolken verstecken, da wird ihn keiner finden.“ Doch der Älteste und Weiseste unter den Göttern sprach:“Die Menschen werden auch die Lüfte erforschen und ihn dann finden, lasst uns den Schlüssel doch tief in den Menschen verstecken, sie werden den Schlüssel zum Glück niemals in sich selber suchen.“
Blog II

Ich hab meinen schon lange gefunden

Er war gar nicht so schwer zu finden. Jeder hat es in der Hand, ob er die Tür zum Glück „aufsperren kann oder für immer versperrt“. Hinter der offenen Tür ist dann Zufriedenheit, in dem was Du tust, liebst und wie Du über das Leben denkst. Falls Du noch immer auf der Suche bist, geh einfach mal mit, wenn es ab September wieder heißt:
„Denn – Herr Rossi sucht das Glück“
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Passable Achtzig?

Was lässt manche eigentlich „noch so gut“ aussehen, jenseits der Sechzig? Die Betonung liegt auf noch. Lässt schon erahnen, das es nicht aufzuhalten ist. Aber bremsen, ja bremsen, verlangsamen, funktioniert. Wenn es beim Sport heißt: „Wer bremst verliert“ – so bedeutet das beim Thema Alter:“ Mach mal halblang“ 🙂 Was ich, so tu und lasse, kann ich in drei Punkten aufzählen. Hundert will ich ja nicht werden, aber passabel achtzig, das wär schon ein Deal, oder?
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Punkt eins

„Es gibt keinen gesunden Hundertjährigen.“ Sagte der Anti-Aging* Experte Prof. Markus Metka. Das bedeutet moderate Bewegung, auf das achten, was man einkauft, bevor es auf dem Teller oder im Mund landet. Nicht nur der Körper auch das Gehirn profitiert davon. Warum dann nicht gleich eine Kombination? Namen gibt es genug dafür: Brainwalking oder Neurobics. Bewegung hält schlau. Ich für meinen Teil, mag die Kombinationen beim Wandern oder bei meinen Workshop´s – MERKWÜRDIG-MERKBARES 🙂
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Punkt zwei

Stress vermeiden. Dauerstress kann tödlich sein. Auch Personen, die Stress verbreiten, gehe ich so weit wie möglich aus dem Weg. Gelassenheit durch Dinge erreichen, die man gerne tut. Entschleunigen funktioniert auch mit einem „unbeweglichen“ Hobby gut. Wichtig ist die Freude an der Sache. Das kann, wie bei mir, seit meinem Blog, auch nur Schreiben sein. Tja, wenn´s schee macht gel 😉
Ich mit Zentimeter

Punkt drei

Entgiften! Das habe ich bei den beiden oberen Punkten schon deutlich gemacht. Körperlich, funktioniert es gut mit Brennesseltee für die Nieren und die Blase. Löwenzahntee für die Leber. Ich empfehle diese in der Apotheke zu kaufen. Auch der Wechsel zwischen Ruhe und Bewegung sollte ausgeglichen sein. Vergesst mir die Pausen nicht, denn nur in Ruhephasen sammelt der Körper seine Kraft. Beim Hirn ist es nicht anders, also: Kein schlechtes Gewissen, wenn ihr „nur“ ein Spiel zur Entspannung, zum tausendsten Male spielt. Aber keine Gehirnferien bitte!
*Ich verwende diesen Ausdruck „Anti“ nicht gerne, es bedeutet ja gegen das Altern sein, denn: Älter werden, wollen wir ja doch hoffentlich alle 🙂
Brixen

Gehen und schauen, am besten nach vorn

Sprüche wie: „Wenn das passiert…. wenn ich eine schwere Krankheit bekäme….. wenn ich alleine wär….wenn, wenn, wenn??? Aussagen, die einen festhalten und keinen Meter weiter bringen. Negative Erlebnisse als Hinweise sehen, dann käme man viel eher in die „Gänge“. Einer meiner Lieblingssprüche: „Klug ist jeder, einer vorher, der andere nachher“ 😉  Erfahrungen und Erlebnisse, nicht nur positiver Art, gestalten Dein Leben und Deine Zukunft. Jeans mit Perlen

Umdrehen, wenn dann eine positive Rückschau

Der Blick zurück, ist bei mir keine Abrechnung mit dem Leben. Trotz vieler Rückschläge, bin ich immer positiv mir und der Umwelt gegenüber eingestellt. Wenn Du jetzt, die letzten drei aufwühlendsten Geschehnisse aufschreiben würdest, wären das Gute oder Schlechte? Was bleibt Dir, am ehesten in Erinnerung? Hoffentlich, viel Gutes. Das „Schlechte“ wie das „Gute“ hat dich gelehrt, das Leben zu leben, wie du es jetzt lebst.
Perlenkette Pixabay

Anderen passiert auch was, sag ich mir

Wenn ich meine angefangene Perlenkette anschau, wird mir warm ums Herz: So viele weiße Perlen 🙂 Nach jedem emotionalen Erlebnis holte ich mir eine Perle. Weiße Perlen sind die schönen Erlebnisse und die nicht so guten, sind Schwarz. Ein Tipp der Psychotherapeutin Christa Roth-Sackenheim aus Andernach in Rheinland Pfalz. Meine Kette, mein bisheriges Leben. Jede kleine dunkle Perle erinnert mich an Erfahrungen, die ich sicher nicht gebraucht hätte. Jede weiße Perle erinnert mich dafür, an die vielen schönen Dinge, die ich erleben durfte.
Armband Pixabay

Die Mischung machts

Und die ist nicht mal so schlecht, wie man sehen kann 🙂
Ab jetzt, kommt jede noch so kleine Freude, als Zugabe in Form eines Kügelchens dazu. Und weil das Leben bunt ist, wird meine nächste angefangene Kette auch bunt. Daher nicht mehr nur Schwarz und Weiß sondern, bunt oder dunkelbunt 🙂 Vielleicht auch in den Farben des Attersees?
Vom Juwelier geknotet, ergibts eine harmonische Kombination. Für mich eine der schönsten Formen, das Leben bewusst zu er“tragen“.

Perlen des Lebens

Komm und Geh

Spazierengehen, war für mich als Kind der Horror. Wie das Amen im Gebet, jeden Sonntag 5 KM. Es war einfach langweilig. Die einzige Motivation war dann doch noch: Der Blick auf den wunderschönen Attersee und wenns wärmer wurde, ein Eis. Jetzt ist GEHEN für mich nicht nur Bewegung, sondern pure Entspannung. Gehen zum Denken, zum Überlegen, zum Aschalten.

Mit Storytelling – Emotionen hervorrufen

Das mache ich gerne, wenn ich mit einer Gruppe unterwegs bin. Ich stelle die kleine Wanderung gerne unter ein „Motto“. Man bekommt das Brett vorm Kopf dann leichter weg. Ich zumindest. Unser Hirn liebt Geschichten und manche Menschen können diese leichter, mit ihrem „Zustand“ verknüpfen. Es öffnet den Geist, man wird „wacher“, nebenbei fitter und man ist ist netter Gesellschaft. Jeder weiß, das regelmäßige Bewegung gesund ist und das muss nicht in Leistungssport ausarten.

Was drei Nüsse bewirken können

Seine Fehlertoleranz testen

Wir alle glauben doch tolerant zu sein, geduldig und nachsichtig. Mit „Walnusswandern“ kannst Du sehen, ob Du es wirklich bist. Und nicht nur das, Du kannst deine Koordination verbessern und trainieren. Schon beim Single-Wandern waren meine „Spielchen“ beliebt. Sie waren nicht nur unterhaltsam, sondern haben Herz und Hirn erwärmt.

Los gehts

Ein Thema ist kein Thema

Also warum nicht? Gehen macht glücklich und gemeinsam macht es noch mehr Spaß. Beim Gehen in der Ebene stärkt Waden, Schienbein und Oberschenkelmuskulatur. Und die ist, je älter wir werden, einer unserer Wichtigsten Stützen. Also nicht weniger sondern mehr: „Gehen und gehen lassen“ – Weniger sitzen, mehr loslassen. Probiers mal und sei dabei, wenn wir von der Schiffsanlegestelle, zum „Fünf Kirchenplatz“ in Attersee marschieren.

Blick von Alexenau nach Attersee

Gruppenfeeling

Sicher könnten wir auch „nur“ zu Zweit gehen, doch besser ist das „Ergebnis“, wenn wir Mehrere sind, am besten mindestens 6 Personen. So ist nicht nur der AHA Effekt stärker sondern auch der Spaß 🙂 Anmelden kannst Du dich per Mail. Sobald sechs Personen beisammen sind, suchen wir einen gemeinsamen Termin, der allen passt. Also, ich freu mich wenns heisst: „Gehen und gehen lassen“

Schiffsanlegestelle Attersee

Des is vü zweit!

Wenn Du gesund bleiben willst, und nicht nur eine Kuhle im Sofa hinterlassen, solltest Du gehen. Ich wundere mich immer, das die viele Menschen in den Einkaufszentren, wie angewurzelt auf der Rolltreppe stehen. Da sind doch Stufen, oder? Wo steht denn geschrieben das man nicht steigen soll? Ich für meinen Teil benutze die Treppen immer, und ernte, regelmäßig komische Blicke. Ich achte halt darauf, täglich meine
5 000 Schritte zu gehen. Laut WHO wären 10 000 Schritte die ideale Anzahl.

Stufen und Herz

Von Morgens bis Abends

30 Minuten Bewegung täglich, sind circa 5000 Schritte und die sollten wir laut Wissenschaft mindestens zusammenbringen. In den Alltag einbauen, ohne Anstrengung zu fühlen, wirst Du es schon bald am Hosenbund und in der Atemfreiheit merken 🙂 Die körperliche Verfassung nie ausser acht lassen. Eh scho wissen, mal mehr, mal weniger.

Schild nächster Schritt

Wo fang ich an

Stufen steigen, eins der besten Ausdauertraining´s  und ein Booster fürs Pumperl. Waden und Oberschenkelmuskulatur werden gestärkt. Sie sind die Wichtigsten Unterstützer für Hüfte und Knie. Koordination alleine durch Lifekinetik, heißt, normale Alltagsbewegung. Auch runter ist nicht umsonst 🙂
Die Studie eines Bregenzer Forscherteams, mit einer Gruppe von Diabetikern, hat überdies ergeben, dass man durch das Abwärtsgehen den Zucker im Blut verringern und viele andere Blutwerte verbessern, sowie Übergewicht abbauen kann – je häufiger und länger es bergab geht, desto besser werden auch die Blutwerte.

Sessellift

Wie komm ich hinauf?

Wenn der Knieschaden schon so groß ist, das abwärts eher kontraproduktiv ist, dafür gibt es Lifte und Aufzüge. Mein Bruder zum Beispiel, hat drei Knieoperation hinter sich, die Klassiker, Knorpelaufbau bis zum künstlichen Knie. Er meistert es so, Im Winter mit den Tourenski hinauf und mit der Seilbahn hinunter und beim Wandern im Sommer genau so.

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Die genialste Steigerung

Der Wildholzweg in Nußdorf am Attersee. Kurz, steil und entstressender, als wegen anderer die Wände hochzulaufen 🙂
Kraftplatz Pfarrer-Salettl genießen und entspannen.

 

Denn mehr brauchst Du nicht

Give me Five

  1. Stärke dein Selbstvertrauen mit Kleidung. Trage deinen eigenen Stil und lass dich nicht von Trend´s beeinflussen. Achte darauf, das alle deine Klamotten, deine Lieblingsteile sind. Du solltest blind in den Schrank greifen können und immer einen Teil erwischen, den du gerne trägst. Weiche, schmeichelnde Stoffe, die sich anfühlen, wie Mutters Schoß. Das macht charismatische Züge und bewirkt einen schwingenden, lockeren, selbstbewussten aufrechten Gang.
    pho.to
  2. Iss Obst zum Frühstück, Banane oder Zwetschke, sind die besten Booster. Banane hat Vitamin B und gibt dir am Morgen schon einen Energieschub. Zwetschken regen die Verdauung an. Genieße das Essen und lass dir von unnötigen Diäten nicht die Laune verderben. Eh scho wissen: Essn und Tringa hoit Leib und Seele zsamm.Ablinger (391 von 1570)I
  3. Umhülle Dich mit deinem Lieblingsduft. Gerüche sind die beste Möglichkeit seine Sinne zu entfalten. Sie lassen Erinnerungen aufleben und geben dir seelischen Halt. Du kannst ruhig auch deine Klamotten damit „beduften“.
    Sag Dir: „Ich bin schön, ich bin klug, ich gebe Rätsel auf“. Auch wenns banal klingt, doch wenn Du dich nicht mal selber liebst, warum soll es ein anderer?flamingo-1554270_960_720
  4. Lache so oft du kannst. Lachen ist gesund und Humor der beste Wegbegleiter auf deinen Auf und Ab´s. Es setzt Glückshormone frei und du fühlst dich freier, erotischer und beliebter. Lächle einfach wenn du in den Spiegel schaust. Schau nach vorne, gestern kannst du nicht mehr ändern. Nimm das Bandl, und schau was es bewirkt (Bandlwanderung). Gehen und gehen lassen. Kopf hoch.DIGICAM 008
  5. Hab ein Hobby, das dir Spaß macht. Es gibt so viele Möglichkeiten, eines ist sicher für dich dabei. Nichts ist entspannender, als nach einem anstrengenden Tag das zu tun, was einem Freude macht. Und wenn es Nichtstun ist, auch recht. Irgendwann hast du wieder Lust etwas tun und dann findest du sicher das Richtige.
    (Ich könnte so viel tun, wenn ich nur wüßte was ich will)
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Einmal hin und retour

Auf meinen Wanderungen werde ich Anfangs immer wieder gefragt:“Gehen wir den selben Weg wieder zurück?“. Ja, meistens. Auf dem Rückweg fallen einem manchmal Dinge auf, die man vorher gar nicht gesehen hat. Der Lichteinfall ändert sich mit jeder zunehmenden Stunde. Da steht ein Baum oder es liegt ein Stein da, den man vorher nicht gesehen oder eben übersehen hat. Der Rückweg soll reflektieren, wie blind einen der Alltag machen kann.
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Nein, ich werde euch keine Kräutlein zeigen.

Ja, ich könnte ein paar Zwitscherer erklären, aber das sind nicht meine Schwerpunkte. Ich werde aufzeigen wie viele Möglichkeiten ein ganz normaler Spaziergang mit sich bringt. „Hirnauslüften“- den Ausdruck gibt es nicht umsonst und das Leben ist manchmal kompliziert genug, oder doch nicht?
Eine Wanderung in der Gruppe birgt mehr Selbsterkenntnis als die zahlreichen Test´s im Internet. Es ist auch erstaunlich mit welch einfachen „Spielchen“ heraus gefunden wird, wie wir ticken. Darum mache ich mir die „Einfachheit“ zu Nutze, jedoch nicht die „Einfältigkeit“.

Puzzlestück in der Hand

Vom Stillsitzen ist noch keiner weiter gekommen

Wie oft haben einige beim Wandern, im Glauben schneller zu sein, eine Abkürzung genommen, die dann im Endeffekt eine „Abverlängerung“ wurde. Hat zwar auch was Gutes und vielleicht erwischt man auch irgendwann wirklich eine „Abkürzung“. Für mich zählt aber das „Leben“ das man auf dem „Weg“ hat. Soll heißen: Ich will „erleben“ und nicht „ableben“. Ich bleibe auch ab und zu stehen um zu sehen wie weit ich gekommen bin. Wir werden durch so viele Einflüsse und Eindrücke von unseren Vorhaben abgehalten, das wir oft gar nicht mehr merken, wie weit wir schon wieder von unserem eigenen Weg abkommen sind.

Schild nächster Schritt

Schau genau!

Es zählen nicht die Höhenmeter und es zählen auch nicht die Kilometer. Es zählt das Erlebnis auf dem Weg. Das „AHA“! Schauen ob jeder noch auf „Seinem“ Weg ist.
Ich lade die „Lebenserfahrung“ und den „Hausverstand“ ein, unsere Begleiter zu sein.
Wie jetzt? Was jetzt? Gehen und sehen!

  • Der Ast am Baum, der Ast am Boden?
  • Der Stein im Weg?
  • Die Brücke?

PS: Als Wanderführerin ist es meine Aufgabe die verbundenen sinnlichen Wahrnehmungen der Natur und sonstige beim Wandern aufkommende Empfindungen zu einem positiven Erlebnis werden zu lassen. In Verbindung meiner Ausbildungen „Dipl.Seniorenanimateurin“ und den „Senior-Fit-Coach“ sind meine Schwerpunkte „Lifestyle mit Hirn“ und daher meistens auf dessen Gebrauch ausgerichtet.

Gehen und gehen lassen

„Loslassen und nicht zurückschaun“ ist leichter gesagt als getan. Ich kann erst etwas loslassen,  wenn es „gegessen“ ist. Dann geht s eigentlich eh von selber, gel? Könnte man das nicht beschleunigen und beeinflussen? Ich habe einige Methoden probiert, für mich ist nach wie vor, die „Schritt für Schritt“ Taktik am besten.

Wie schaut die aus?

Ganz einfach, unter die Leut gehen liebe Leidgenossen. Raus aus dem Hamsterradl, ob Firma oder Heim. Mitwandern, mitlachen, mitmachen! Den Körper fordern, dann hat der Geist zu tun. Soll heissen, mit Koordinations und Reaktionstraining ist das Gehirn so beschäftigt, das negative Gedanken automatisch keinen Platz haben. Es ist nicht nur lustig, nein, es trainiert die Sinne im positiven. Probier mal: verschränke Deine Arme ganz schnell, nicht mit dem gewohnten Arm oben, sondern unten. Na???! Siehst Du 🙂 mit solch einfachen Übungen, kann die negative Gedankenspirale unterbrochen werden.

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Kein „Seelenstriptease“

Einfach mal das zu tun, was man sich noch nie getraut hat. Das wirft dein Sammelsurium an Sorgen und Kummer im Kopf durcheinander und du siehst alles wieder klarer. Etwas TUN ist das Wichtigste. Und weil der Mensch ein „Rudeltier“ ist, beziehungsweise unser Hirn Spaß in der Gruppe liebt, sind mindestens fünf Personen die mindest Anzahl. Damit steht man nicht „alleine da“ – Wir gehen einfach“ und lassen „es gehen“

wenn ich nur wüßte, was ich will
wenn ich nur wüßte, was ich will

Mit einem Mal, den Gedanken eine andere Richtung geben. Vorher beachten, das zu Hause alles wegkommt oder verräumt ist. Nicht das deine Augen beim zurückkommen  gleich wieder über dieses Sorgenpinkerl stolpern. Da hat eh jeder seine eigene Methode.
Eine Freundin, hat von ihrem Ex alle Kleidungsstücke in den Keller geräumt, ist darauf herumgetrampelt und hat drauf gespuckt. Ihr hat s geholfen.
Ich für meinen Teil, hab sie aus dem vierten Stock geworfen.
Falls ihr noch effektivere Aktionen kennt, bitte einen Kommentar hinterlassen 😉

S-wie Sorry oder der Sonntag

Schwamm drüber! Schön, wem das genügt. So einfach ist es aber nicht immer. Nach Beleidigungen, bringen viele das Wort „Verzeihung“ ganz leicht über die Lippen. Sie denken nicht drüber nach. Kränkungen, die unbedacht verursacht werden und Affront´s die bewusst herbeigeführt wurden, sind damit nicht aus der Welt. Vor einigen Jahren, Sonntag Nacht und ziemlich spät, hörte ich im Radio einen Mann übers „Verzeihen“ sprechen:

Eine Verletzung, braucht sieben Wiedergutmachungen

Er meinte damit keine Geschenke, sondern Kleinigkeiten, die im Alltag viele als selbstverständlich hinnehmen. Kleine persönliche Dinge wie:
1. Dem Partner über den Rücken streicheln
2. Das Lieblingsgetränk zum Fernsehen servieren
3. Vielleicht Sport gemeinsam anschaun
4. Ein Leibgericht kochen oder Essen gehen
5. Sich mit den Freunden des anderen treffen
6. Eine Besorgung abnehmen
7. Etwas Nettes sagen

Ideales Paar?

Phhhuuu, so viele Dinge

Und das jedesmal wenn ich meinen Partner „verletzt“ habe? Wenn einem etwas von Herzen leid tut, wird es einem nicht schwer fallen. Solche „Kleinigkeiten“, wie oben angeführte Beispiele zu geben. Ist einem das die Beziehung nicht wert? Warum vergessen so viele, sie im Alltag einzubringen, wo es doch so einfach ist? Täglich werden verletzende Worte ausgesprochen, machmal unüberlegt, manchmal leider sogar absichtlich. Aus Frust, aus Ärger über irgendetwas?

Du bist was besonderes

Beide Augen zudrücken?

Einen Menschen zu finden, bei dem alles passt, ist fast unmöglich. Der Radius hat sich erweitert und die Ansprüche sind teilweise ins Unendliche gestiegen. Kompromisse treffen, indem man „das kleinere Übel“ nimmt, ist nicht nur Selbstbetrug, sondern auch unfair dem anderen gegenüber. Vielleicht sogar spüren lassen, dass er nur „Zweite Wahl“ ist. Sollte es in einer Beziehung so weit sein, dass nur mehr „Gift und Galle“ über beide Lippen kommt, wäre es nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Beiden gut, sich zu trennen. Und wenns ein Sonntag ist 😉
Über den Tellerrand schaun und sich sagen:
„Das bin ich mir wert“ oder „das hab ich nicht notwendig“ 🙂

Wos tuan mit an Sorgenpinkal

Na, geh mit entsorgen! „Das Leben ist kurz, brich die Regeln, vergib schnell, küsse langsam, liebe wahrhaftig, lache unkontrolliert und bereue nichts, was dich zum Lachen gebracht hat (Mark Twain) . Belastendes, beruflich wie privat kann einem den Alltag schon mal versauen. Die Leichtigkeit des Seins kehrt dir den Rücken zu. Sprüche und gut gemeinte Ratschläge helfen da nicht weiter. Entscheidungen sollten getroffen werden. Wie immer ist loslassen dann schwer.
Seemannsknoten

Wie mache ich das blos?

„Ladl auf, Pinkal eini, Ladl zua“ und trink a Seidl mehr, funktioniert auch nicht immer. Irgendwann ist Schluss mit lustig und den Zeitpunkt sollte man wenns geht, nicht übersehen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir alles hinnehmen würden? Sorgen einpacken und hinter dir lassen, da wo du halt gerade bist. Aktuelle Situationen und Aktionen verlangen aber sofortige Sanktionen. Soll heissen STOP! Vergessen, Vergangenes, hinter sich Gelassenes, Beendetes.
Kiste mit Aufschrift zerbrechlich

Meine Toleranzgrenze

ist zirka einen halben Meter über meinem Scheitel. Warum? Weil ich gelernt habe auszuhalten, schnell zu vergeben und schnell zu vergessen. Jetzt will ich aber nix mehr aushalten, ausser der Krebs sucht mich heim, dann werd ich müssen. Was und wie viel man aushalten kann liegt auch an den Genen (Danke Mutter, so viel wollt ich gar nicht). Wie wer etwas aushält und wie lange ist eben Veranlagungssache. Da wo andere schon in eine Depression verfallen hol ich mir erst mal ein Glas Wein.
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Wenn es dann so weit ist

und ich fange an mich zu bewegen, geistig wie körperlich, ist es nur mehr ein Katzensprung in ein neues Abenteuer. Diese Methode hat bei mir schon immer sehr gut funktioniert. Auch wenn ich manchmal eine Bruchlandung hingelegt habe, aber ich habe mich bewegt. Mich aus der Komfortzone getraut und ins kalte Wasser gesprungen. Erst wenn man anfängt selbst etwas zu tun wird sich einiges ändern.
Den Blick für das Schöne im Leben nie aus den Augen verlieren, sondern einfach in eine andere Richtung schauen und gehen. GEHEN und GEHEN LASSEN!