Tag 29 – Frag das Uschi-Orakel

Sehr zu empfehlen, wenn Ihr mal nicht so gut drauf seid. Die Kommentare sind köstlich. Jetzt aber eine wesentliche Frage, macht Bewegung schlau? Ja! Denn unser Gehirn bildet neue Synapsen, also Nervenverbindungen, wenn wir körperlich aktiv sind, und Bewegung für die „Seepferdchen“ könnte doch nicht schaden, oder? Es gibt unzählige Möglichkeiten sich körperlich und geistig auf trab zu halten. Das einzige was uns dabei immer wieder im Wege steht, ist unser Hirnkastl. Es ist und bleibt, wenn wir nix dagegen tun, stinkfaul.

Fauler Orang Utan

Einfach aus dem Grunde

weil es ökonomisch so konzipiert ist und viele Dinge „automatisiert“ hat. Alles, aber auch Alles, was wir länger als zwanzig Jahre gemacht haben ist automatisiert. Nehmen wir zum Beispiel das Autofahren: Wenn Du erst überlegen musst, Bremse oder Gas, ist es schon zu spät. Unser Fuß zuckt sofort aufs richtige Pedal. Die Neurowissenschaft belegt auch, dass unser Gehirn Aufgaben umso effizienter erledigt, je weniger es durch andere Aufgaben abgelenkt ist. Wie bringe ich mein Gehirn dazu, oder besser mich, aus den Vollen zu schöpfen? Motivieren-animieren-aktivieren?

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Dann müssten wir doch alle

nur schauen das wir genügend Motivation haben, oder? Es heißt ja „Spaß an der Bewegung“ also sollte man schauen, das Bewegung Spaß macht. Nicht jeder ist Läufer, es ist auch nicht jeder gern Biker. Doch auf irgendetwas steht Dein Hirn, beziehungsweise Du? Ganz leicht herauszufinden, Ihr wisst ja:
Der Gscheite kann sich dumm stellen, umgekehrt wird s schwierig ;-). Neugier, Kreativität, Nachdenken, Emotionen. Zielgerichtete Bewegung und Konzentration, das sind die Geheimwaffen um körperlich und geistig fit zu bleiben: Life-Kinetik sozusagen.
Es ist mein Naturell, das ich immer wieder etwas Neues probieren, oder etwas verändern will.
Ich empfehle Euch: „Das Handbuch für Ihr Gehirn, das Sie immer schon haben sollten“ ;-). Damit meine ich „vom Gehirnbesitzer, zum Gehirnbenutzer“.

 

 

 

 

SO!!! 40 x 10 Minuten

Fit wie ein Turnschuh sollte das Ziel sein. Was  10 Minuten täglich bewirken können? Ihr werdet staunen. Innerhalb vierzig Tagen, sehen wir ein wunderbares Ergebnis, und die paar Minuten hat man. Ohne ins schwitzen zu kommen. Denn:

  • Die Nervenleitfähigkeit zwischen Gehirn und Muskeln passt sich in wenigen Minuten oder Stunden an
  • Das Herzkreislauf-System passt sich innerhalb weniger Tage und Wochen an
  • Muskelaufbau und Kraftzuwachs sind ebenfalls nach wenigen Tagen und Wochen spür- und sichtbar

Problemzone 1

Der Bauch besteht aus vier Muskelgruppen. Der gerade Bauchmuskel hebt den Rumpf in Rückenlage an, stabilisiert das Becken und hält die Wirbelsäulenkrümmung in einem gesunden Rahmen. Die schrägen Bauchmuskeln arbeiten mit dem geraden Bauchmuskel zusammen. Etwa beim einrollen des Rumpfes, und bei der Aufrichtung und Stabilisierung des Beckens. Ebenso ist auch der innere schräge Bauchmuskel ein Hilfsmittel des geraden Bauchmuskels. Der Quer-Bauchmuskel zieht den Nabel nach innen, und ist für das Zusammenziehen der drei Muskelpartien verantwortlich. Er sorgt für das Absenken der Rippen und ist zudem auch an der Ausatmung beteiligt.

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PS: Wenn ihr die Übungen gleich am Morgen machen wollt, sollte der Darm leer sein. Tagsüber oder Abends nicht mit vollem Magen. Sollte eigentlich selbstverständlich sein. Auf Körperspannung achten!

Jetzt zu den Übungen

Der Fussschieber:
In Rückenlage, die Füße anziehen. Nun die Hände im Wechsel seitlich am Fuß entlang. An der Ferse beginnend, bis zu den Zehenspitzen nach vorn schieben. Das Becken bleibt am Boden. Jede Übung langsam ausführen.
Also Oberkörper heben, langsam bis 10 zählen und die Hände nach vor streichen, und das 20 mal.

Side Plank mit Rotation:
Schräg auf die linke Gesäßhälfte setzen, rechten Fuß über den linken kreuzen. Körper vom Boden lösen und durchstrecken, dann den rechten Arm unter dem Körper 20x hindurchführen.

Rumpfneigen:
Mit schwerer Hantel, oder 1L Mineralwasserflasche in den Händen Aufrecht stehen. Füße gut Hüftbreit. Erst zur Hantelseite neigen, dann über die Mitte hinaus zur anderen Seite. Nicht aus den Armen ziehen, sondern aus der Körpermitte.

Heckenklescher*

* Im Burgenland ist es der Uhudler. Das Aussehen ähnelt dem rosefarbenen Schilcher, Rabiat Perle oder Messerstecherwein genannt. Eine Gefährdung der trinkenden Menschheit.Bei uns bedeutet „Klescher“ an Vogl ham, oder an geistigen Defekt. Was ich mich frage , füttern wir mehr unseren „Vogl“ im Hirn oder das Kastl auch? Denn man kann sich nicht darauf verlassen, das alles was man im Leben schon gelernt habe, auch bis zur bitteren Neige erhalten bleibt.
Bier im Abendrot

Wir können froh sein

das wir an die ca. 100 Milliarden Gehirnzellen, sogar bis zu einer Billion besitzen. Obwohl ich ja bei manchen glaube, das ein Gehirnschlag, ein Schlag ins Leere wäre. Wir sollten auch nicht vergessen, das bei einem Räuscherl a paar Millionen verloren gehen. Wir können aber aktiv mit Gehirntraining = Neurogenese,  Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration aktiv etwas dafür tun, das sich wieder Neue bilden. Soll jetzt nicht bedeuten „Alkohol + Training = Gleich“.
Glückliche Frau

Es gibt auch Übungen

die mehr Sinn ergeben als Kreuzworträtsel und Sudoku. Es ist zwar besser als nix, aber die Wirkung ist sehr fraglich. Unser Hirn liebt Ungewöhnliches! Life Kinetik zum Beispiel. Dabei werden nicht alltägliche Bewegungsabläufe mit Denkaufgaben verbunden. Unsere körperliche Leistungsfähigkeit und unser geistiges Potential wird hervorragend genutzt. Wir werden stressresistenter und schärfen unsere Wahrnehmung. Ein wunderbares Beispiel ist Jonglieren.
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Für den Anfang sind zwei Bälle genug

Ich kann s leider bis heute noch nicht. Dennoch versuche ich es immer wieder. Alleine schon mit den Versuchen, gibt´s eine Synapsenparty. Viele Übungen kann man sich im Internet, Bücher oder DVD´s suchen.
Life Kinetik, Bewegungstraining mit Gehirnentfaltung. Ohne unsere Sinne und Zusammenspiel von Körper und Hirn, würden wir unseren Alltag nicht bewältigen können. Und wer sagt, das Training nicht Spaß machen darf oder kann? Jetzt stelle sich jeder mal vor, wir sind bei einem gemeinsamen Spaziergang, und bringen uns auf Trab.
Frau im Wald mit blauem Schirm

Wanderung: „Gemma auf an Heckenklescher“

Mit der Fähigkeit geboren, im Laufe unseres Lebens kreativ zu sein und zu bleiben, sollten wir diese auch erhalten. Alles was nicht alltäglich ist, ist Training.
Und Training macht bei mir und mit mir immer Spaß 🙂

 

 

 

Wie soll ich mich jetzt verhalten?

Was bedeutet Intelligenz überhaupt? Und können gscheite Menschen auch Alzheimer bekommen? Fazit: Das was zählt, ist nicht die Gehirnmasse, sondern wie man sie einsetzt. Jeder weiß das Intelligenz ein Zusammenspiel von Erbanlagen und sozialen Umgang ist. Und es gibt zwei Arten:
1. Die vererbte Demenz beginnt schon um die Fünfzig
2. Die alters bedingte, derer die meisten von uns nicht entkommen werden, beginnt ca. Anfang-Mitte-Neunzig
Großmutter und Kind

Aber Vorsicht!

„Alzheimer ist nicht, wenn du nicht mehr weißt, wo der Schlüssel liegt, sondern wenn du nicht mehr weisst.“ Kann man wirklich was dagegen oder dafür tun? JA! Ein geistig reges und bewegtes Leben, ist die Devise. Unterhaltung ist wichtig, eine Gruppe von Menschen mit der man auch Spaß haben kann. Familie, Freunde, Bekannte, das alles hält unseren Geist lebendig.

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Bewegung belebt das Gehirn

Ein Beispiel: Setz dich gemütlich in einen Sessel, miss deinen Puls und schreib es auf. Jetzt lehn dich wieder zurück und multipliziere oder addiere willkürliche Summen im Kopf. Nach drei Minuten misst du wieder den Puls. Er wird erhöht sein. Dies soll aufzeigen wie viel Energie das Hirn alleine beim“Denken“ verbraucht. Es sind zwanzig Prozent vom Gesamtverbrauch, den man täglich braucht.

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Frische Luft ist Bedingung

Alleine der tägliche Spaziergang trägt sein Schärflein dazu bei. Nur vom Nüsse essen bleibt dein Hirn nicht fit. Und das Kreuzworträtselheft gibt dem Kamin mehr Stoff als deinem Hirn. Alle Sinne werden an der frischen Luft gefordert. Der Geruchsinn, er nimmt das Laub am Waldrand auf oder den Fischgeruch vom Wasser im See. Der Sehsinn,er nimmt die Farben der Natur auf, das natürliche Licht. Der Tastsinn, berühre was du siehst. Der Gehörsinn, Vögel, Autos, Wasser, rauschen der Blätter usw. Nicht zu vergessen der Geschmacksinn, wenn nach dem Spaziergang der Nachmittagskaffee deinen Gaumen erwärmt.
Das alles und noch viel mehr, könnte dazu beitragen, das dein Leben nicht nur von Menschen und Technik belebt wird, sondern auch von dir und mit dir.