Gelassenheit = Natürlichkeit

Da schwingt Selbstvertrauen gleich mit. Ich muss niemand sein, ich brauch nur ICH sein. Wer kennt nicht die Tage, wo einem das Spiegelbild den ganzen Tag versauen kann. Kann er, wenn er meint, aber so leicht lasse ich mich nicht aus dem Konzept bringen. Erst überlegen, vielleicht liegts am Outfit? Also Schrank auf, nix drin. Was jetzt? Anziehen wie eine Siebzehnjährige ist buh und des Kaisers neue Kleider stehen mir leider nicht mehr so gut. „Vadaummt“ würde Charly jetzt sagen.
Selfieladen Boden der Tatsachen

Umparken im Kopf

Mit Humor natürlich! Tina Müller, Marketingchefin bei Opel startete mal eine Kampagne mit diesem Satz. Leichter gesagt als getan. Wenn ich wieder mal zuviel gelesen hab und dann auf Sachen stoße wie: „Haben sie einen Toblerone Tunnel?“ Was ist das schon wieder? Gehts da um Anal? Nana, Schokobox ist nicht! Ich schon wieder, heißts dann. Na dann sagt mal, an was habt ihr bei dem Satz gedacht? An die Süßigkeitslade? Schluss mit Kopfkino, was ist das und hab ich ihn? Das kleine Dreieck im Schritt, wo eine Toblerone Schachtel durchpassen sollte. Eine Frau sollte „Drei Löcher“ haben, also kleine Spalten, wo man durchsehen kann. (Resignierter Blick in den Spiegel) (Hilfe Bella Block is coming)
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Die Kunst das Leben zu geniessen

Kein Loch? Doch, es hat sich nur verschoben, es ist jetzt zwischen Knie und da wo die Wade anfängt. Mit so viel Schwachsinn, beschäftigen sich junge Frauen heute? Diese Armen Dinger. Mich und meine Freundin beschäftigte früher eher: Wie können wir die Röcke ohne Schere kürzer machen und wo ist das Labisan, das den Lippenstift ersetzen sollte. Lippensalbe durfte man ja tragen 😉 Solange ich mich erinnern kann, habe ich getragen was es zu kaufen gab und was mir gefiel. Ich habe niemanden gefragt ob ich das tragen kann und so wird es auch bleiben. Sollte ich doch mal in die verzwickte Lage kommen, mein Outfit nicht selbst wählen zu können, dann werdens mir den Holzpyjama anziehn müssen.
Also Ohren steif und Schwanz geringelt wenns wieder mal heißt: „was soll ich bloß anziehn?“

München 114

 

 

 

 

Den Mai muss man nehmen, wann er kommt

Aber sonst auch Nix! Die Menschen nehmen wie sie sind, andere gibt es nicht, sprach Adenauer schon. Ich kann aber immer noch nicht, manche Menschen so nehmen, wie sie sind. Besonders die, die sich in anderer Leute Angelegenheiten einmischen, weil sie meinen den Verwandschaftsgrad ausreizen zu müssen. Nicht mal einen Hauch Privatsphäre kennen und glauben Mutter Theresa zu sein. Im Nachhinein aber über alles und jedes jammern, weil die Sachen über den Kopf wachsen. Da muss ich auf Abstand achten!

HoliHo Rucksack Pixabay

Mein Rucksack ist auch meiner

Niemand wird so wahrgenommen, wie er glaubt zu sein. Darum sind wir ja alle immer wieder für Überrschungen gut, im Negativen, wie im Positiven. Besonders ich, wenn man sich einmischt. In solchen Dingen geht mein Temperament mit mir durch und es kriegt jeder seinen „Kopf gewaschen“ – Blitzkrieg! Da ist es dann besser, mir lange, sehr lange aus dem Weg zu gehen. Darum bete ich nicht nur für mich:
„Gott, gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Ausserdem die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

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„Schluck du Luada“ – wäre manchmal richtig!

Nicht nur für mich! Sich „herausnehmen“ können und seinen Senf nicht überall dazugeben. Die Krot einfach „schlucken“. „Dulden“, ist eine Folter für mich. Eigenschaften anderer hinnehmen soll und eben genau die, „einen drauf lassen“. Sich in Dinge einzumischen, die mich nicht persönlich und auch nicht den „Ersten Verwandtschaftsgrad“ betreffen, find ich „anmaßend“ und beleidigend. Eine vermessene Art sich in Familiendinge einzumischen, nur um seine überhöhte Geltungsucht zu befriedigen. Da rast bei mir der „Blocker“ – Drahdiwaberl !!!

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Dazu hab ich keine Ambitionen

Ich nehme an, das jede Mutter auf diesem Planeten, Einmischungen in das Familienleben, zwischen Kinder und Mann als persönlichen Affront sieht. Besonders die, zwischen Mutter und Tochter!
Darum rate ich jeden der zufrieden alt werden will, sein Gesicht ab und zu auf Vollständigkeit zu prüfen. Es könnte nämlich sein, dass ich sie in meinen Angelegenheiten gefunden habe.

soises

Gelassenheit ist eine Zier

Wie machen das die anderen? Immer positiv denken, sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen? Eine rosarote Brille haben Optimisten auch nicht auf, dennoch sehen sie viele Dinge nicht so „Schwarz“. Solltest du zu denen gehören, die morgens aufwachen und sich: „Scheiße, Scheiße“ denken, solltest du aufpassen. Versuch dieses Wort aus deinem Gedächtnis zu streichen, alleine dadurch, wirst du erkennen, wie tief es schon „Drinnen“ ist. Wenn du umdenken willst, beginne gleich mit Wort SCH…oder zumindest: „Schöne Sch…“ 😉

gö do schaust

Zu viel vorgenommen?

Ich fang erst mal an, dann gehts schon weiter. Da halt ich es wie die Chinesen: „Hast du es eilig, gehe langsam“. Denn wie oft passiert es, das man zu viele Dinge anfängt und dann, in der Eile, passiert ein Malheur. Was wiederum der Anlass ist, das man nicht mal die Hälfte schafft. Jeder weiß, das bestimmte Dinge, eine bestimmte Zeit brauchen. Man musst nicht immer die Schnellste und auch nicht der oder die Beste sein. Vor allem dadurch nicht liebenswürdig, host mi?

Stressmännchen

Wer Handwerker im Haus hat

will keinen Pfusch, logisch. Wenn aber der Elektriker immer wieder nachmessen muss, weil er pedantisch genau im Steckdosensetzen sein will, gibts Stress. Ärger für den Funkenschuster, wegen der hohen Rechnung, für den Auftraggeber und für den Chef. Zu hohe Ansprüche lösen meist nur Frust aus. Pflichtbewusst und Genauigkeit sind zwar lobenswerte Eigenschaften, doch wenn daraus Perfektionismus wird, macht es unzufrieden und Unzufriedenheit ist kein guter Wegbegleiter.

Barfuss planschen

Das Zauberwort ist Gelassenheit

Die Fähigkeit Dinge nicht so dramatisch zu sehen wie Perfektionisten. Wenn etwas schiefgelaufen ist, ist es zwar nicht egal, aber deswegen muss man nicht die Fassung verlieren. Sollte etwas nicht so laufen wie geplant, gibt es immer einen Plan B oder doch nicht?
„Plan A funktioniert nie, Plan B funktioniert selten. Es ist schon erstaunlich wie wenige Leute überhaupt über einen Plan C nachdenken.“
Willy Meurer

Nachdenkmal