Look me in the eyes

Tell me what you see, perfekt Paradise? Der Song von Imagine Dragons berührt mich sehr. Ja stimmt: „Lügen haben kurze Beine“ und das im richtigen Leben. Was sieht man in den Augen des Anderen? Das was man sehen will? So viel Körpersprache kann es gar nicht geben, das man zwischen den Zeilen lesen kann. Lüge ich auch? Und wie! Seit ich Mutter bin, wie gedruckt. Warum kaufen wir nicht Barbapapa? Kann ich noch was Süßes haben? Warum muss ich schon ins Bett? Der Spielplatz hat zu!

Doch nicht schlimm, oder?

Stimmt, keine Sünde. Die Welt würde eher untergehn, wenn jeder die Wahrheit sagen würde. Nur um eines klarzustellen: Ich bin sehr Wahrheitsliebend, nur wenn mich jemand stresst, dann gehts mit mir durch und ich flunker das Blaue vom Himmel runter. Wo bist? Wann kommst? Was machst? Hast Zeit? Hats gschmeckt? Wie seh ich aus? ERGO: Nix Schlimmes – nur Unwahrheiten 😉 Komisch, in jungen Jahren bin ich schon rot geworden, wenn man mich beim Naschen ertappt hat.

Catch me – if you can

Ich hab eine Allergie gegen Goldfische

Erstens vergessens nach zwei Minuten das sie in einer Kugel schwimmen und Zweitens: Jeder, der mal ein Aquarium ghabt hat, weiß, dass dieses mehr Arbeit ist als ein Katzenkistl saubermachen. Du brauchst jetzt net glauben, das es bei mir an der Tagesodnung ist, nein, ich will auch nicht das man mich „beflunkert“ – aber manchmal sind halt „Ausreden“ hilfreich 😉 Eine der größten Lügen ist übrigens:“ Ich hab Dein Whats App erst jetzt gesehn“

Hab ich an Vogl?

Wer lügt, wer lügt, dem glaubt man nicht

Jaaaa und wenn er auch die Wahrheit spricht. Daher, meine Devise: Kleine Flunkereinen erlaubt, wenns ums „Eingmachte“ geht, bitte die sanfte Direktheit. Also, wenn Du mal jemanden eine Geschichte nicht glaubst, frag nach Einzelheiten. Lügengeschichten haben keine Tiefe. Sie hinterlassen keine so ausgeprägte Spuren, wie die Wahrheit.
Das macht die Polizei bei Verhören, feilen an Details und so 😉

do legst di nieder

Reinfall ist selten ein Zufall

Ich habe gelernt den Zufall als „Gutserl“ zu erkennen. Wenn mir heute eine schwarze Katze über den Weg läuft, läuft sie einfach, egal ob von Links nach Rechts oder umgekehrt. Und den Rauchfangkehrer frag ich auch nicht mehr, ob ich am oberen Knopf drehen darf, weil Glück fürs kommende Jahr, hab ich in mir. Im Nachhinein, schmiedet jeder sein Leben so zusammen, wie er meint, selber geplant zu haben.

Alles meiner Familie zu verdanken?

Raus aus den Zwängen des Kleindenkens, Kleinmachens. Ich war und bin eine „Revolutserin“ und will vieles nicht einfach hinnehmen, sondern am Schicksalsrad a bisserl drehen. Dazu benutze ich nicht, meine Vorfahren. Wenn ich höre, das einer sagt:“Von diesem Hauseck weg, bis zum Waldstück im Nachbarort, hat alles mal zu meiner Familie gehört“. Genau, und meine, hat mal a Wirtshaus, in der Nähe von Bozen ghabt. Wozu mit fremden Federn schmücken? Ich kenne meinen Wert und weiß wer ich bin, ich.

Weiter, weiter, immer mehr

Wenns die Möglichkeit noch immer gibt, warum nicht. Abstrampeln will ich mich nicht mehr, dennoch mitmischen, wenns um Entscheidungen geht, die mich betreffen. Die Energie, die ich noch habe, dafür nützen, meine Zukunft noch immer zu verbessern. Nietzsche hat geschrieben: „Kein Sieger glaubt an den Zufall“, auch nicht Schicksal? Und wenns so wäre? Wenn man einfach alles auf Zufall oder Schicksal schiebt? Man bräuchte keine Rechtfertigung, keine Entschuldigung, müsste aber dann, die Lorbeeren und die Leiden, auch dem zuschreiben. Anatole France meinte: „Zufall ist das Pseudonym Gottes, wenn er mal nicht selber unterschreiben will“

Gibts Schicksal oder Zufall?

Wenn, dann wollte und will ich, dem, immer noch, auf die Sprünge helfen. Nicht tatenlos zuschaun und warten was passiert. Vieles wäre nicht geschehen, vieles hätte ich nicht erlebt und noch viel mehr: Auf vieles hätte ich vezichten müssen, auch wenn es manchmal den Anschein hat, das ich es, erst jetzt muss. Was mir passiert, will ich mitbestimmen und das kann funktionieren. Zum Beispiel auch nur, mit einer positiven Lebenseinstellung, die wäre:

Macher schießt ins Blaue und trifft ins Schwarze 😉

Lieblingsplatz



In Hollaund gibts kane Berg

Einen der schönsten Ausblicke auf unser Seengebiet, hat man von der Brennerin. Na, net bei der mitn Schnaps. Wer´s nicht ganz so strapaziös will, erklimmt halt nur den Schoberstein. Wie im richtigen Leben, macht viel Wenig, auch oft ein Viel. Warum? Weil du genau so gut bist, wie ein anderer, Wanderer, einer, der wöchentlich, den Traunstein erklimmt. Höher ist nicht unbedingt immer besser. Was ich damit sagen will: Jeder leistet etwas.

Windmühle

Warum sind die Holländer im Radfahren so gut?

Weil in Holland immer Wind geht. Das heißt: Viel Gegenwind, bedeutet, so viel Kraftaufwand, wie bei uns, um den Berg raufzutreten. Den Spruch, vom Kampf gegen die Windmühlen, leben einige unter uns, völlig aus. Sie denken, sie leisten zu wenig. Sie glauben, Leistung muss mit Großem verbunden sein. Große Taten. Nur, was sind große Taten? Für jeden etwas anderes. Für mich bedeutet es, lernen zu können, anderen zu helfen oder auch mal, nur den See, mit dem Mountainbike zu umrunden. (Ist im übrigen ohne Pause, auch kein Spaziergang)

Zwei beim Radausflug

Es kann aber auch sein

das man sich selber im Weg ist. Zum Beispiel, weil man denkt, der freie Nachmittag, zahlt sich doch nicht aus, um etwas „Großes“ anzupacken. Warum nicht? So macht man sich nur wieder klein. Sieh doch, wie oben: Viel Wenig, macht auch ein Viel. Und bei stetigem Training, kommt die Zeit, dann bist du geübt dazu, das „Große“ anzupacken. Es muss ja kein Berg sein. Du kannst auch endlich deinen Garten in Schuss bringen oder deine Wohnung renovieren. Laub auf Auto

 

Wir sind so übersättigt

von den „Großen“ Dingen, die um uns herum geleistet werden, das wir vergessen, wie gut wir selber sind. Wir schätzen unsere Leistungen, nicht gut genug ein. Der Glaube der Familie und der Glaube seiner Freunde, ist leider im oft nur im „Kleindenken“ groß. Denken wir doch mal nach: Worum geht es eigentlich?
Es geht ums durchhalten, seine Ziele verfolgen, um seine Träume nicht aufzugeben.
Dafür brauch ich nur eins: Den Glauben an mich!!!
Wenn man das hat, dann, ja dann, schafft man, was man will 🙂
Buchtipp: Du schaffst, was du willst – Wolfgang Fasching

 

Keine zweite Chance

Ich glaube nicht an ein Leben danach. Ich glaube an das Leben, jetzt. Chancen erkennen und nutzen, ist das Leben leben. Mut und der Glaube an sich, ist die Würze. Viele trauen sich nicht. Sie leben „wie es sich gehört“. Was würden denn die Leute sagen? Es sind genau die Menschen, die einem egal sein können. Was bringt es dir, wenn du zwei Meter unter der Erde liegst und die Trauergemeinde einfühlsam flüstert, wie stark du warst, auf vieles verzichtet hast und dich für Andere aufgeopfert, aber DEIN Leben, nicht gelebt hast.Charly Braun und Snoopy

Ohne Rücksicht auf Verluste?

Natürlich auch nicht. Aber warum nicht Wege gehen, oder Entscheidungen treffen, weil sich irgend etwas ändern muss? Ich treffe immer wieder Entscheidungen und habe noch keine bereut, auch wenn es vorgekommen ist, das es nicht die richtige war. Na und, bin ich eine Erfahrung reicher geworden. Es gibt viele Wege und viele bin ich gegangen. Wenn man miterlebt, wie lange Leute brauchen, um sich für eine Eissorte zu entscheiden, wundert mich auf dieser Welt nix mehr. Was wäre falsch daran, wenn einem diese Sorte nicht schmeckt? Dann weiß ich es, für´s nächste mal. Diese Sorte Mensch lebt, ist aber nicht lebendig. Sie schlürfen die Suppe der Langeweile und das Dessert der Angepasstheit.
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Ich träume nicht, ich tu es einfach

Einige bewundern das, Einige finden es unverschämt und Einige sogar unmöglich. Aber ich, ich finde mein Leben abwechslungsreich.
Ich freue mich, wenn ich Menschen kennen lerne, die sich etwas trauen.
Ich lerne und genieße täglich.
Ich suche die Gesellschaft von Leuten, die nicht aufhören.
Nicht aufhören zu arbeiten.
Nicht aufhören zu lernen.
Nicht aufhören zu lachen.
Nicht aufhören zu lieben und nicht aufhören zu leben.
Der Sinn des Lebens für mich, ist leben und nicht einfach ableben.
Für DIESES EINE gibt es eben keine zweite Chance.
Sterndalschaun

Die, die immer lacht

„Bist heiratst is wieda guat“ – ein Satz, den Millionen andere auch von ihren Müttern oder Vätern gehört haben, nicht zu vergessen: „Die Zeit heilt alle Wunden“. Was fang ich, mit diesen Worten an? Was hilft mir das, wenn es grade so weit ist, das der Brustkorb eng, wie von einem Eisenring zerdrückt wird? Der Hals schmerzt, das ich kaum schlucken kann? Die Tränen nicht mehr aufzuhalten sind? Am liebsten, in diesem Augenblick sterben möchte? Liebeskummer, Trauer und Heimweh, die schlimmsten Gefühle, die im Leben, den Alltag oft manchmal unmöglich machen.

vvv
Sonnenuntergang in Steinbach am Attersee

Der Mensch ist stärker, als man glaubt

Auch wenn es in diesen Momenten schier unmöglich scheint, man kommt darüber hinweg. Was passiert? Wo gehen die Gefühle hin? Es ist der Alltag, der Beruf, die Familie und Freunde, die einem helfen, und es ist das Vergessen. Wo andere dagegen ankämpfen, bin ich dafür. Man kennt es auch unter: loslassen. In der Liebe, leidet man so lange, so lange man geliebt hat. Trauer vergeht nie. Sie wird weniger, aber es tut immer gleich weh.

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Traumhafter Sonnenuntergang am Attersee

Wie schaff ich das?

Das ich immer lach? Das mir alles wurscht is? Ich lach nicht immer, ich weine nur nicht im Beisein anderer. Es hat Jahre gegeben, da konnte ich gar nicht weinen, egal wie schlimm es gerade war. Ich versuche so gut es geht, die schönsten Momente in meinem Leben, immer im Gedächtnis zu halten. Die guten Seiten der Menschen zu sehen, die ich geliebt und die mich verlassen, enttäuscht und betrogen haben. Ich versuche, vom Gefühl tief in der Brust, mich nicht erdrücken zu lassen und schau vorwärts. Bin glücklich, das ich gesunde Kinder habe, ich noch immer gesund bin und dankbar, das ich noch eine Familie habe.
Los mi amoi nu d´Sunn aufgeh sehn immer wieder gibt es dann Augenblicke, da kann ich dieses Lied gar nicht hören.

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Heimweh nach Dir