Tag 5 – auch auf Rezept

Auch wenn es nicht viel ist, kann man auf Dauer den Erfolg sehen. Zwischendurch und überall. Jederzeit und auch im stehn. Wartezeiten oder Fahrten mit dem Auto nutzen. So ein Tag, bietet immer wieder Gelegenheiten, um seinen Muskeln zwischendurch spielen zu lassen. Zum Beispiel: Beim Telefonieren! Reden und Reden lassen, heisst es dann. Viele kennen ja einen Schwatzkopf 🙂
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Beckenbodenübungen einbauen

Pilates zum Beispiel. Ein Training für die kleineren, tieferen Muskelgruppen. Wir stärken damit unsere Körpermitte: Das „Powerhouses“ unterstützt unseren Rücken und Beckenboden!
Also: Die unteren Körperöffnungen anspannen, als wollte man sie nach innen ziehen. Stellt Euch einen Reißverschluss vor. So ziehen wir die inneren Muskelgruppen langsam bis zum Bauchnabel. Für diejenigen, die schon länger keine Übungen gemacht haben, wird es sich anfühlen, als ob die Spannung ins „Leere“ geht. Aber schon nach ein paar Tagen, werdet ihr Widerstand bemerken.
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Liebeskugeln

Können auch Wunder bewirken. Ich würde sie einer Anfängerin nicht unbedingt als Begleitung zu Arbeit empfehlen. Denn es könnten Lustgefühle aufkommen, die Eure Konzentration schwinden, und die Gesichtszüge entgleiten lassen. Also an alle Fortgeschrittenen und auch solche die an einem freundlichen Gesichtsausdruck arbeiten wollen. Ruhig mal die Kugel schieben.
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Auf einem Bein kann man nicht stehen

Doch! Und das gleich morgens beim Zähneputzen. Zwei Minuten um die Beisserchen zu reinigen, und dabei jeweils eine Minute Einbeinstand. Einmal mit dem Linken, dann mit dem rechten Bein. Diese Übung gibt uns Standfestigkeit und ist die geniale Sturzprävention. Das Gleichgewicht immer wieder mal trainieren und tagsüber auch ab und zu die T- Übung machen. Also: auf einem Bein stehen und die Arme ausstrecken. Wer es noch schwerer haben will oder kann:
Den Kopf nach oben richten und an die Decke schauen, oder – und die Augen dabei schliessen.
Viel Spaß und a schees Tagal 🙂

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Aufgemerkt am Attersee

Vergesslich, unkonzentriert und immer unbeweglicher? Dann solltest Du dir drei mal pro Woche, eine halbe Stunde Zeit nehmen. Aufgaben in Bewegung ausführen, das liebt unser Hirn und ihr werdet es auch lieben. Das Beste an der Mischung: Nicht nur Eure Konzentration und Merkfähigkeit, verbessert sich innerhalb kürzester Zeit, sondern auch Euer Body wird wieder eine gute Figur machen.
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Wo findet es statt?

Rund um den Attersee. Solange der Regen nicht waagrecht kommt, werden wir im Freien sein. Treffpunkte sind Kammer am Bahnhof, Attersee Schiffsanlegestelle, Steinbach beim Gemeindeamt, Weyregg beim Feuerwehrdepot. Der Ort wird nach Höhe der Teilnehmerzahl gewählt. Der frühe Nachmittag ist der beste Zeitpunkt. Wir werden in Fahrgemeinschaften zu den „Übungsplätzen-  a la Bootcamp“ fahren, weil nicht jeder Treffpunkt, die idealen Bedingungen erfüllt.

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Aufmerksamkeit ist gleich Konzentration

Der umgesägte Baum wird zum Schwebebalken. Schließe Deine Augen und du wirst merken, wie sich der Fokus auf Gehör und Gespür richtet. Oder Du lässt dich ein Stück weit, blind führen. Nicht nur um Stürze zu verhindern, sondern weil Gruppentraining, Empathie und Zusammengehörigkeit fördert.

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Aus dem Gleichgewicht?

Wir alle müssen hin und wieder Stehaufweibchen und Stehaufmännchen sein. Um mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen stehen zu können. Darum sind ein starker Rücken und feste Beine wichtig. Standard Übung hierfür kann die „Waage“ sein. Für Abwechslung sorgt die Natur, sie gibt uns die Bewegungsabläufe vor. Balance für Körper und Geist.

 

Die feste Mitte

Sollte nicht nur unser Bauch sein. Alles findet im Kopf statt! Nicht jeder ist für den wöchentlichen Turnverein geeignet, obwohl in dieser Institution sämtliche Anforderungen erfüllt werden. „Training nach dem Lustprinzip“ von Josef Wiesauer ist die Devise. Bewegung nur zum Vergnügen und als Lustfaktor, dazu lade ich Euch ein. Lust zur Bewegungn und Lust aufs Leben.

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Also, anrufen, herkommen, mitmachen und mitlachen. Ich verspreche Euch, der Nachmittag, wird kein Sprung ins kalte Wasser.

Lidstrich oder Aufstrich?

Ich liebe beides. Doch ist Essen wirklich der Sex des Alters? Und wie alt muss man sein, das einem so etwas einfällt? Muss ich mich entscheiden gut auszusehen, beziehungsweise nicht zuzunehmen und sämtlichen Gaumenfreuden entsagen, wenn ich noch Sex haben will? Wenn wir alle wieder lernen würden, auf unseren Körper zu hören, würden viele ihre Kilos zwar spazieren tragen, aber nicht ihr Übergewicht. Wenn ihr wisst was ich meine.
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Das eine schliesst ja das andere nicht aus

Leute die gerne und viel Sex haben, haben ja auch nicht hundert Kinder. Wie machen die das? Ganz einfach: Je weniger wir über das Essen nachdenken, desto weniger Appetit oder Heißhunger verspüren wir. Ja, probiert es aus! Es funktioniert wie mit den negativen Gedanken. vermeide „nein, nicht und nie“. Ich hab es schon mal in einem vorherigen Artikel erwähnt. Unterschätzen sollte man dabei auch nicht sein Äußeres. Solange ich mich erinnern kann, hab ich mich, auch wenn ich das Haus nicht verlassen habe, so gekleidet, als ob. Und auch wenn ich gewußt habe, das ich die Nacht alleine im Bett verbringe, meine Lieblingsdessous getragen.
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Es geht darum, das du dich wohlfühlst

Sicher kann es auch mal ein Jogger sein. Dann aber bitte ein gepflegter. Wer zufrieden ist und sich in seiner Haut wohl fühlt, kauft nicht immer wieder neue Klamotten. Er frisst auch nicht ständig in sich hinein. Such dir die Gesellschaft, die sich auf dich einlassen kann. Achte darauf, das du eine Beschäftigung hast, die dich ausfüllt. Wenn es schon nicht der Beruf ist, betreibe zumindest ein Hobby das du liebst. Dann kann ein schön geschwungener Lidstrich, mit einem umwerfenden Augenaufschlag zwar auch die Magensäfte in Wallung bringen. Aber du wirst nicht mehr essen als es gut ist, doch genau so viel, das der Magen in intimen Momenten nicht zu knurren beginnt.

 

Wo geht´s bitte hier zum Hippocampus?

Erinnern, lernen, fühlen und handeln. Das Alles sortiert unser Hippocampus. Jetzt frag ich euch, lasst ihr handeln, wollen oder entscheiden? Unsere Reaktionen sind Abläufe die in unserem Gehirn automatisiert sind. Alles was wir regelmäßig, weit über zwanzig Jahre lang machen, ist automatisiert. Das heißt, du musst nicht lange überlegen. Wenn am Straßenrand Bewegung ist, dann zuckt dein Fuß reflexartig auf die Bremse, ansonsten wäre es eh manchmal zu spät. Oder wenn etwas vom Tisch zu fallen droht, fährt dein Arm ruckartig zum Gegenstand. Alles was du bis Ende Zwanzig gelernt hast, wird die nächsten zwanzig Jahre verloren gehen, wenn du es nicht regelmäßig trainierst.
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Koordinative Fähigkeiten, wie unseren Gleichgewichtssinn, Reaktionsfähigkeit, Geschicklichkeit, usw. alles kann man trainieren. Wie beweglich wir körperlich sind, lässt sich auch im Lernen feststellen. Je beweglicher unser Geist, um so beweglicher ist unser Körper und umgekehrt. Beides ist Bedingung für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben. Warum wir so und nicht anders reagieren, hängt nicht nur von unseren Genen ab. Durch Erfahrungen und Wissen aus erster Hand, handeln wir, wie wir es für richtig halten.
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Ein gutes Körpergefühl, lässt auch die Gedanken positiver fließen. Was regt mich auf, und was lässt mich kalt? Unser Gedächtnis ist unser körpereigener Computer, was wir „eingeben“ wird gespeichert und auch wieder gegeben. Darum sollten wir nicht vergessen unsere Updates zu machen, also aktualisieren und neu überdenken. Es gibt viele Möglichkeiten seinen Geist zu trainieren. Einer davon ist, Wandern oder langsames gehen und seine Sinne sensibilisieren  – „Wichtig oder Dringend“ – „Press the Button“ . Wenn ich dann völlig entspannt bin, kann ich besser „Probleme“ einschätzen und Lösungen finden.
Der Hippocampus ist die Schaltzentrale des limbischen Systems, hier wird sortiert, was ist Wichtig, was ist Dringend und was wird gemerkt oder vergessen. Nun sollten wir schauen, das wir uns die vielen positiven Erlebnisse erhalten, denn diese machen auch positive Gedanken.