Mecker-Mittwoch Das war aber auch wieder ein Jahr

Auf einmal war Winter! Warm und schön war der Herbst. Immer noch angenehme Temperaturen, Ausflüge ins angrenzende Bundesland, als Saisonabschluss das Oktoberfest im Seehof Attersee. Kleine Stippvisite zu „Salt in The City“, das eher mit „man lernt nie aus“ als mit einem „do legst de nieder“ zu vergleichen war. Nicht zu vergessen die Attersee Schifffahrt, die mir wieder mal, die erschreckende Ähnlichkeit meiner immer wieder, über unsere Familie echauffierten Tante Hilde und einer Krimikomissarin zeigte. Da kann ich nur „Tschau Bella“ sagen.
IMG_5932

Den Sommer lass ich heuer aus

Obwohl ich die vielen lauen Abende, dieses Jahr doch noch genießen konnte. Aber wie viel Entspannung braucht man in einem Unternehmen, dessen Personal eine Mischung aus Schlendrian und Aufgabenresistenz aufwies? Ja, da wünscht ich mir immer „lieber reich und gsund, als arm und krank zu sein“. Menschlich gesehen, kann ich aus dieser Erfahrung, jetzt eine Amöbe ganz gut beschreiben:
Sie besitzen keine feste Körperform, sprich Rückgrat und ändern durch Scheinfüßchen laufend ihre Gestalt, sprich Gesinnung oder Land. Sie kennen nur eine Lebensform und sind keine Verwandtschaftsgruppe der arbeitenden Rasse.
cropped-press-the-buttonv.jpeg

Der Anfang vom Ende

Der Jahresbeginn 2017 war mit motivierender und euphorisirender Energie geladen. Viel vorgenommen, eigentlich wenig umgesetzt. Denn „meine Frau, die Ilsebill (Schicksal,Zufall,Reinfall), will halt nicht so, wie ich es will“- soll heißen: Das Vorhaben, mit Wanderungen und Workshops am Attersee Fuß zu fassen, funktionierte zum wiederholten Male nicht“ – also weg damit! Am Attersee sind´s wahrscheinlich eh alle schon übermotiviert. Den Motivations-Stammtisch hab ich daher auch in den Wind geschossen. Gut – Schreiben ist sowieso meine neue Passion 🙂
IMG_6694
Jetzt sollte auch dies Jahr, zumindest positiv enden. Negatives hat keine Chance mehr, ich habe mir die „Liegende Acht“ in mein Leben geholt 🙂 – und sonst werd ich des jetzt so nemma wie Gerhard Polt:
Oamoi mog i nimma und her auf – fia immer. Oamoi mog i nimma, und geh in Pension“

Blockade oder Ladehemmung ?

Schwa, schwa wird ma mei Gmiat. Jetzt wo die Tage wieder kürzer werden, ist es mit der Motivation meist nicht weit her. Ist schon komisch, erst will man alles niederreißen und dann, von einem Tag auf den anderen, geht nix mehr weiter. Woran liegt das wohl? Ich war mal bei einem Deko-Workshop. Die Dekorateurin betonte immer: „Keine Angst vorm Loch“. Sie meinte damit, das wir die Auslage nicht „zustopfen“ sollten, sondern dem Auge die Möglichkeit geben, zu „rasten“.

Sammelsurium

Na und, ein Loch

Was ist so schlimm daran, ein paar Tage mal unmotiviert zu sein. Der Körper kann sich erholen, der Geist wird wieder frischer und aufnahmefähiger. Jeder weiß, das dann meistens wieder alles doppelt so schnell geht und man wieder voller Elan ist. Bleibt halt mal was liegen, räumt es denn wer anderer weg? Null Bock, wie unsere Nachbarn gerne sagen, signalisiert einfach: Jetzt mach mal halblang! Nicht mal ein Auto hält das aus, immer auf Hochtouren zu fahren. Da würde die Maschine auch bald mal den Geist aufgeben.

Sportschuhe gebraucht

 

Den Akku aufladen

Abwarten und Tee trinken wie es so schön heisst. Wenn ich zum Beispiel Kraft und Ausdauer trainieren will, muss ich die Ruhephasen einhalten. In der Trainingspause „baut“ der Körper auf. Sammelt Kraft für die nächste Anstrengung. Wenn man schon ein wenig älter ist, hat man das ja schon einige male erlebt. Man denkt nicht mehr gleich an ein Burnout. So wie aus dem nichts heraus oft eine Idee entsteht, so wirst du eines Morgens wieder aufwachen und „da Wöt a Lucka haun“.
hc3b6henweg-am-attersee-013

 

Die Lust zu tun

kommt nach einer Pause automatisch. Der eine braucht mehr, der andere weniger. Macht s euch nicht so viel Gedanken. Ist wie mit dem Essen. „Wenn ich immer nur dran denke was ich nicht essen sollte, werde ich genau auf diese Lebensmittel Heißhunger kriegen“.
Eine Sache die man verschiebt, kann sich manchmal völlig ändern 😉
Aus China

Abschied, ist ein scharfes Schwert?

Ein Lied das wahrscheinlich nicht so viele kennen. Meine Freundin hat nach 39 Jahren, ihr Geschäft für immer geschlossen. Doch, wie heißt es so schön: Eine Tür schliesst sich, dafür geht eine andere auf. Das besondere hier, es war vorbereitet und geplant. So wie sie mit ihren 21 Jahren, das Geschäft geplant hat, so hat sie jetzt ihr neues Ding „lovemylife“ in Angriff genommen.
lovemylife_logo-1

Man kann im Leben immer planen

Pö a Pö mit viel Herzblut, Energie und Spaß an der Freud, wird ein Projekt gestartet. Wo einigen die Luft ausgeht, sind andere noch lange nicht müd. Probieren, studieren und dazulernen, das Qi oder die Lebensenergie, immer wieder kommen lassen. Beispiel Natur, der Herbst, ist in Wirklichkeit auch wieder ein Neuanfang. Es werden Rosen, Tulpen, Sträucher und Bäume, fürs nächste Jahr gepflanzt. Für diese, ist eben JETZT die beste Zeit. Die Wurzeln können die Ruhe im Winter nutzen, um im Frühjahr stark und in alle Richtungen, sich ausbreiten, um festen Halt zu bekommen.
drop-of-water-1773825_960_720

Auch wenn der Nebel dieser Tage wieder um sich greift

sollten wir unsere Sinne nicht benebeln lassen. Jeder kann für sich schauen, wo er in nächster Zeit, seine Interessen erweitert oder gar neue findet. Man kann sich voll und ganz darauf konzentrieren. Hat nicht das Gefühl bei jedem Sonnenstrahl gleich alles liegen und stehen zu lassen, um jeden noch so kleinen und großen zu erhaschen. Ja liebe Freunde, Neuanfang findet jetzt statt. Neues kreieren, probieren und wagen. Es liegt an jedem einzelnen von uns, wie wir das Leben, unser Leben, gestalten. Wir haben noch lange nicht alle Potentiale ausgeschöpft. Es ist noch viel drin. Denkt dran, was schon vor dem Frühjahr für wundervolle Gewächse aus dem Boden sprießen. Angefangen von den Christrosen bis zu den Schneeglöckchen, gefolgt von den Krokussen.
Japanische Zierkirsche

Darum: „Man kann einen Standpunkt haben, man sollte aber nicht unbedingt darauf stehen bleiben“.

 

Happyness am Atterteich

Zu wissen, wie man etwas macht, ist nicht schwer. Schwer ist nur, es zu machen –  chinesisches Sprichwort. Immer noch laufen Forschungen, ob man im Leben glücklich sein kann, einfach so. Freilich! Unser ganzes Denken und Leben besteht doch aus Erinnerungen. Wir können nachhelfen, das es so viel, wie möglich, nur Schöne sind. Für mich bedeutet es, das Privileg nützen, das ich vor der Haustür hab. Es ist nicht nur schön, es ist der blanke Wahnsinn, wenn der Attersee, wieder mal seinen Farbkübel ausschüttet.Sammelsurium 075

Ein Tag der Sonderklasse

Raus aus dem Haus, bei solchem Wetter! Wem ist nicht schon aufgefallen, das nach einem Ausflug, einer Wanderung oder auch nur einem Spaziergang im Herbst, das ankommen Zuhause ein wohliges Gefühl erzeugt. Man ist a bissl müd, man riecht nach frischer Luft, man ist entspannt, kann sich hinsetzen und genießen. Andersrum, wenn man den ganzen Tag zu Hause sitzt. Sich von der Glotze berieseln lässt, mal auf was Süßes, dann wieder auf saures Heißhunger hat. Die Langeweile einen förmlich auffrisst und man selber in sich „hinein“ 😉Attersee Herbst I

Eine Seefahrt die ist schön

Wie eine Touristin, will ich jedes Eck mit der Linse einfangen, um den Augenblick und den Ausblick, ja nicht zu vergessen. Für mich hat der Herbst etwas beruhigendes, an solchen Tagen kann ich zurück schauen, ob das Jahr „etwas“ gebracht hat oder nicht. Loslassen, was nicht gekommen oder bleiben wollte. Bereinigen, was man selber dazu tun kann und sich erinnern, was alles gut war. Der Oktober ist der Monat der Ernte.

Attersee Schifffahrt

Mecht sei wia da See

tiafgründig und stüh, mi regat nix auf, kau kemma wos wüh. Meine Lieblingszeilen, die keiner Erklärung bedürfen. Wenn ich die vielen Bilder betrachte, die mein iPhone wieder zum „reseten“ zwingen, fallen mir sämtliche Lieder, Gedichte und Zitate ein, die mein Blut in Wallung bringen. Ein paar Eindrücke möchte ich euch miterleben lassen.

IMG_5853 (1)

Ohne viel Aufwand

ganz ohne Plackerei, stellt sich bei so etwas, das „Glück“ ein. Positive Emotionen, Begeisterung und Freude, spielen bei der Schärfung unserer Sinne und Wahrnehmung eine große Rolle. Und dann, kann man getrost zu sich selber sagen i lovemylife wie es Gabi liebt.
Ich hoffe ihr hattet auch so einen schönen Tag.

SonnenuntergangV

 

Herbst

Erfolg ist ein begehrtes Ziel. Im beruflichen, wie im privaten. Erfolg bedeutet nicht unbedingt, in einer Sache besser zu sein, als der oder die Andere. Erfolg bedeutet, seine Persönlichkeit und seinen Charakter zu stärken. Eine starke Persönlichkeit greift  Schwächeren unter die Arme, und macht sich nicht über die Schwächen lustig.
Wenn Menschen, die sich nicht verstehen, wenigstens verstehen, dass sie sich nicht verstehen, dann verstehen sie sich besser als wenn sie, obwohl sie sich nicht verstehen, nicht einmal verstehen, dass sie sich nicht verstehen.
Absatz aus „Appearances and Realities“ = Schein und Wirklichkeit von Gustav Ischheiser
Marina bei DaniI

Leben ist lebenslange Veränderung

Solange jeder berufliches Weiterkommen anstrebt, persönliches aber verneint, wird er nicht „Weiter-kommen“. Veränderung als Chance sehen und unvorhergesehene Ereignisse, nicht als Gefahr. Sich freuen über Abwechslung im Leben, weil Ereignisse ohne persönliches zutun, keine Erfahrungen hinterlassen hätten (Der Wunde Punkt). Umsonst heißt es nicht: Schwarz macht nicht schlank und lesen auch nicht unbedingt klug. Am Lachen erkennt man den Narren und an der Aussprache, ob er belesen ist.
stoak wie a Fösn

Wissen wir immer was wir lesen?

Oder war es, wie die Autofahrt heute morgen? Sind sie gefahren oder wurden sie gefahren? Ja! So ist das. Autofahren ist nach Jahren automatisiert, soll heißen: Alles, was wir schon länger als zwanzig Jahre tun, ist in unserem Hirn abgespeichert = automatisiert. Reaktion, Koordination, Gleichgewicht beim Gehen usw.
Oder erinnerst du dich wirklich noch genau, wo du heute morgen vorbeigefahren bist?
Das Hirn ist der Bestimmer!
Schnappschuss

Es gibt viel mehr Dinge, die wir aktiv ändern können

Persönlichkeitsentwicklung ist ein lebenslanger Prozess und eines der interessantesten lernweisen. Es gibt täglich Situationen, an denen man dazulernen kann. „Das kannst du nicht“ – ist definitiv ein Satz, den du aus deinem Gedächtnis streichen solltest. Im Neunten Monat des Jahres ist die Reifezeit.
Was sollte bei Dir noch wachsen und woran willst Du noch reifen?

„Sieben x Sieben Meilen“
„Press the Button“
„Manfred denk dran“

Buchtipp: „Die zehn dümmsten Fehler kluger Leute“
Arthur Freeman/Rose de Wolf

„Einfach Typisch“  Florence Littauer