Bevor das Hirn den Geist aufgibt

Nachher ist man immer klüger. In diesem Falle eher „verkalkt“ wie man im Dialekt so schön sagt. Es stimmt: „Trainiere es oder verliere es“. Immer wieder höre ich begeisterte miteinander reden: „Iiiich mach schon lange Gedächtnistraining, ich mach jeden Tag SUDOKU, sogar am Klo“. So ein Schwachsinn! Das beste Training für´s Oberstübchen, ist  die Balance zwischen geistiger und körperlicher Fitness!
Hausziege

Was ist der Körper, wenn das Haupt ihm fehlt?

Nervenzellen wachsen bei körperlicher Bewegung schneller nach. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, entsorgt das Hirn sie einfach wieder. Es ist des Körpers bestes ökonomisches „Unternehmen“. Vera Birkenbihl hat es immer mit Straßen verglichen. Je mehr Autos, sprich Gedankenanstöße, desto breiter die Datenautobahn. Und je breiter sie ist, desto mehr „Auf-und Abfahrten“ = Verknüpfungen können entstehen. Also komplexe Aufgaben oder Aktivitäten nutzen, sonst ist nach drei Wochen alles wieder futsch.
DenkblasenI

Fähigkeiten wie: Konzentration, Ausdauer und Kreativität

Täglich zwanzig Minuten genügen für einen Erwachsenen in der Mitte seinen Lebens.
Es können ganz einfache Aufgaben oder Übungen sein. Ich baue immer wieder Koordinationsübungen und den Faktor Zeit ein. Zum Beispiel, zügig vorwärts gehen und dabei von Hundert bis Null in Neunerschritten rückwärts zählen. Geist in Bewegung nenn ich das. Horcht sich einfach an, doch probiert es aber mal 😉
Födinger Alm 11.07.2010 007I

Mach was Dir Spaß macht

Das Hirn liebt Spaß!!! Nicht umsonst, erinnern oder merken wir uns lustige Erlebnisse, bis zum St. Nimmerleinstag 🙂 Für die Ausdauer ist ein kleiner Spaziergang täglich genug. Das kann der Weg zum Supermarkt, Auto oder Arbeit sein. Das Erlernen oder „Aufwärmen“ von Fähigkeiten, wie Fremdsprachen, musizieren, malen oder spielen (nicht mit PC oder Tablet!), reger Kontakt mit Familie und Freunden, sind einfache Mittel seinem „Köpfchen“ Futter zu geben. Wer geistig und körperlich fit bleiben will, der kommt um diese Aktivitäten nicht herum.
Press the ButtonX

Atemlos war einmal

Der Aerobe Bereich (eine Bewegung ausführen und gleichzeitig sprechen können), ist der Ideale. Nach wie vor, kann ich mich mit Menschen in Bewegung, immer noch köstlich unterhalten und Spaß haben.
Eine meiner Lieblingsübungen: Anfänger nehmen am besten Seidentücher. Viel Spaß beim Training. Beispiel 🙂
Buch: LIFE KINETIK – Gehrintraining durch Bewegung 

Niemand kann mich hindern!

Über Nacht klüger zu werden, oder was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Mein Hirn hat seinen eigenen Kopf! Meine Erfahrungen haben es dazu gemacht. Denn wie ich finde, geht es in einem glücklichen Leben nicht darum, immer gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut spielen zu können.segeln

Immer der gleiche Chef oder Chefin?

Ich bin ein „Fackelmann“ – ich fackel nicht lang! Das bedeutet, wenn mir etwas versprochen wird, aber nicht eingehalten, geh ich nicht hin und jammer: „Aber Du/Sie haben es versprochen :-(“ Nein, da ist es schon vorgekommen, das ich meinen „noch Chef“ in Mallorca um acht Uhr früh beim Frühstück angerufen habe, um ihm mitzuteilen das ich kündige. Ganz egal, ob ich schon etwas neues in Aussicht hatte oder nicht. Ich fahre nicht „zweigleisig“!
Glaube Tafel

Privat läuft s ein bissl anders

Das, was sich unser Gehirn am besten merkt, sind Erlebnisse, die unter die Haut gehen. Und diese, sind bei Frauen anders, als bei Männern. Wenn´s zum Beispiel ums verlieben geht, funktioniert das bei den Frauen so:
Geistige Anziehung, emotionale Anziehung, körperliche Anziehung, seelische Verbundenheit, Liebe.
Bei Männern ist die Reihenfolge anders:
Körperliche Anziehung, emotionale Anziehung, geistige Anziehung, seelische Verbundenheit, Liebe (wann ist das???)
Denn laut John Gray „Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus“ bleiben viele in den ersten zwei, drei Phasen stecken und dann gibt s eben kein:
Forever KirnbauerI

Bin ich schon klug oder klüger geworden?

Neun Anzeichen soll es geben, die so etwas bestätigen, also:
1. Sprachkenntnisse: Deutsch sehr gut, Englisch geht, Französisch-mehr essen, wie reden.
2. Man ist Erstgeborener: hmm – ich bin Sandwichkind-murks?
3. Man ist Katzenliebhaber: ohh – das bin ich!!!
4. Man trinkt Alkohol:  hick-fick-chachacha
5. Man hat einen Uni Abschluss, ich: Zwei Jahre Volksschule und einen Tanzkurs
6. Man grübelt viel – tja: ich denke, die denken, das die das gleiche denken wie ich
7. Man ist lustig: Bitte, was für eine Feststellung – Humor ist wenn man trotzdem lacht
8. Man ist faul – siehe Kresse im Waschbecken
9. Man zweifelt an seiner Intelligenz – A Quadrat+B Quadrat = C Quadrat, noch Fragen???

Tag 7 – es werde Licht

100 Milliarden und mehr Nervenzellen, mit denen manche schwer überfordert sind. Ein Muskel ähnliches Organ,  Das HIRN! Ja, unser Hirn funktioniert wie ein Muskel. Wird es zu wenig benutzt oder trainiert, verkümmert es. Das betrifft nicht Menschen, die einen Job haben, den sie lieben, die Neuem, gegenüber offen sind. Das betrifft nicht Menschen, die Neues probieren und nicht die Menschen, die lieben.

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Was liebt ES?

Zum Beispiel Gewohnheiten. Ist es etwa faul? Nein! Es arbeitet einfach ökonomisch :-), also nicht verschwenderisch im wirtschaftlichen Sinne. Wir lassen ab und zu das Licht brennen, auch wenn wir nicht mehr im Raum sind. So wird im Oberstübchen nicht gearbeitet. Darum sollten wir es auch nutzen, im Job und in der Freizeit. Unser Hirn liebt auch das Happy End :-), freundliche Gesichter und Geschichten. Darum kaufen wir auch lieber „Glück“ als Angst. Die Motivationssysteme schalten ab, wenn keine Chance auf Zuwendung besteht. Das heisst, Anerkennung, Lob, Liebe. Und es liebt das Spiel!!!

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Ein Kindskopf bleiben?

Ja, Herrschaftszeiten noch mal!!! Spielen hält jung und macht Spaß, besonders unserm Hirn. Viele gleichzeitige Aktivitäten und alle Systeme in der Schaltzentrale Gehirn sind aktiviert. Dabei können wir viel mehr als nur eine Partie gewinnen: geistige Beweglichkeit, Ausgleich zum Alltag oder Entspannung zum Beispiel. Es lohnt sich, das Spielen wieder zu lernen. Das heißt nicht, dass jeder seine knappe Freizeit, mit Kartenspielen verbringen muss. Je nach Temperament, lässt das Spielen sich auf vielfältige Weise in das eigene Leben integrieren. Ob Tagtraum, Nähprojekt, Wettrennen oder Briefmarkensammeln: Spielen ist nicht „kindisch“, sondern kreativ – oder um es mit den Worten Friedrich Schillers zu sagen: „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“.

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Dabei sein ist alles

Bei all meinen Wanderungen und Aktivitäten, geht es darum, das Oberstübchen zu beschäftigen. Und das ist alles andere als fad. Meine langjährige Erfahrung hat mir gezeigt wie gerne der Erwachsene spielt. Er wird zugänglicher, unbeschwerter und daher, auch zufriedener. Schauts einfach mal nach, oder gehts mit 🙂

„Wer Neues will, muss seine Gedanken auf Trab bringen“/ „Happyness am Atterteich“ https://begeistern.net/2016/10/16/happiness-am-atterteich/https://begeistern.net/2016/09/20/einmal-hin-und-retour/ https://begeistern.net/2016/09/14/walnusswandern/ https://begeistern.net/2016/09/13/oben-ohne-geht-gar-nix/ https://begeistern.net/2016/08/09/wandermal-im-attertal/ https://begeistern.net/2016/08/05/alleingeher-herkommen/

 

 

 

 

Life cool Walking

Wenn der Kelomat pfeift, ist das Hirn schon abgeschaltet. Warum haben einige die Frustgrenze so niedrig angesetzt und andere bewahren immer den sogenannten kühlen Kopf. Aus kleinstem Anlass seinem Jähzorn freien Lauf zu lassen, mag für denjenigen zwar kurz Erleichterung bringen, für seine Zeitgenossen aber wird es irgendwann untragbar.
Explosion

Derartige Despoten

sollten wenns geht, gemieden werden. Sie leben ihre Herrschaftgefühle regelrecht aus. Aus diesem Grunde verbiegen sich Familie, Angestellte und sogar manchmal Freunde. Ja und manchmal gehen eher die Opfer zum Therapeuten, als das giftspritzende Rumpelstilzchen. Kann man, wenn man will, diese Wutanfälle unter Kontrolle bringen? Ja man kann! Dieses unberechenbare Gefühl, sollte es einen öfter als viermal im Jahr überkommen, möchte unter Kontrolle gebracht werden. „Theodor Itten“. empfiehlt der Wut davon zu laufen. Was würde sonst noch was bringen oder helfen, seine Gefühle unter Kontrolle zu bringen? Schaukeln vielleicht 😉

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Den Zornbinkeln

kann ich nicht helfen, doch denjenigen die unter ihnen zu leiden haben und nicht wissen, wie es weiter gehen soll. Ich kann Euch den Weg aus der „Jähzornfalle“ zeigen: Einfach raus und gehen! Damit meine ich Bewegung. Ob und wie eine solche Beziehung weiter geführt werden kann, entscheidest Du. Eine Möglichkeit für „Blitzableiter“ ist, einen Tag mit mir am Attersee zu verbringen, um den „Tobsuchtsanfall“ wegschwimmen zu lassen. Denn was, wieso und wie viel vom Leben dir gehört, entscheidest immer noch Du.

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Cholerikern

aus dem Weg zu gehen ist ein Teil, sie aus Deinem Leben zu verbannen, ein anderer. Ob privat oder beruflicher Natur, ist es gesundheitlich förderlich den Abstand zu solchen Zeitgenossen, so groß wie möglich zu halten. Blinder Wut ausweichen und den Weg der Gelassenheit, beziehungsweise „Den Platz der Geborgenheit“ aufsuchen.

PS: Arthur Schopenhauer, konnte ein amsüsanter Zeitgenosse sein, dennoch hatte er cholerische Züge. Er stieß in einem Wutanfall seine Haushälterin die Treppe hinunter, weil sie wieder einmal zu viel schwatzte. Er wurde daraufhin zu einer lebenslangen Rente verurteilt, weil der Haushälterin ein zittern am Arm zurück blieb.

 

 

Was ich dir zu sagen hätte, dauert eine Zigarette

Oder auf den Punkt gebracht. Nur, was nützt das ganze Gequatsche, wenn es dein Gegenüber nach zwei Sekunden wieder vergessen hat? Hat er dann ein Hirn wie ein Goldfisch, der alle zwei Sekunden vergisst das er im Glase sitzt? Ich würde eher meinen, das es Ihm oder Ihr egal ist. Schaden tut es alle mal nicht, Dinge auf den Punkt zu bringen. Reden ohne Punkt und Komma, oder Vergangenes vorwerfen bringt rein gar nix.

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Besser ist immer noch

der altbewährte Abstand. Und natürlich wissen, was man eigentlich will. Noch besser ist, zu wissen was der andere will, denn es könnte doch sein, das er eben nicht das Gleiche will wie du. Und dann liegt es an dir, ob du mit dem zufrieden bist. Verständnis oder Rücksicht kann in solchen Fällen, sollte es sich um Beziehungen handeln, oh Wunder, wenig nützen. Mir gefällt da die Geschichte, mit dem Jungen in der ersten Klasse, er sollte A sagen und es partout nicht. Der Lehrer redete auf den Jungen ein, wie auf einen kranken Ochsen. Der Junge machte den Mund nicht auf. Er versuchte es mit Drohungen, es half alles nichts. Dann musste der Vater in die Schule kommen. Gemeinsam beschworen sie den Jungen A zu sagen. Und ohhh Wunder der Junge sagte A.
springende Frau

Der Lehrer vor Freude rief:

„Herrlich Junge, und nun sag B“. Da explodierte der Junge und schrie: „Ich wusste das wenn ich A sage auch B sagen muss, und dann lesen und schreiben lernen, ich wusste warum ich nicht A sage!!!“ Die Moral von der Geschicht liegt ja dann klar auf der Hand. Willst du mehr als der andere geben will, dann solltest du es dir auch wo anders holen. Und wer weiß, vielleicht bist du dann der oder diejenige, die nicht A sagen will.

Buchtipp: Klug ist jeder. Der eine vorher, der andere nachher – Nossrat Peseschkian