Dorffest in Attersee

Ein Dorffest sollte dazu dienen, dass sich Einwohner und Gäste näher kommen können. Kennenlernen, mehr über den anderen erfahren. Das Dorfleben wird ein wenig aufgepuscht und die Vereine können ihre Kassen mit Geld füttern. Doch dieses mal, ist etwas in die Hose gegangen oder wir sind schlichtweg schon zu alt dafür. Es war so was wie, eins, zwei ausgefallen, was die „Standler“ betrifft. Um 17 Uhr war unser kleiner Treff  bei „Gall´s Schirmbar“ um dann später rüber auf eine Pizza zu gehen. Von der Pizzeria wieder auf die andere Seite geflüchtet, um den Bass, der die Pizza am Teller rauf und ab „pumpte“, hat uns der Schall vom Soundcheck weiter verfolgt. Der Geräuschpegel war der erste Schritt zum Gehörsturz!

Blick von Gall´s Schirmbar

Der Wein ist tot

Einige Wirte sind froh, endlich den Wein auszuschenken, der noch vom letzten Stammtisch, vor einer Woche offen blieb. Nix für Weinkenner. Sie sehen sofort ob da noch Leben drin ist! Das ist „Schüttwein“, weil er nur mehr zum „runter schütten“ reicht, nicht zum geniessen. What shell, die Saison beginnt ja erst. Im Gastgarten auf der anderen Seite, weit weg von der Musik, war noch immer keine normale Unterhaltung möglich. Es half nix, wir gingen rein und die Tür musste geschlossen werden. Kann sein das es auch nur die falsche Band war, zumindest für dieses Event. Ein Dorffest mit Konzertcharakter.

Der Konstriktorknoten

Es ist offiziell

Da saßen wir nun, im Seehof, in angenehmer Ruhe und bei einem guten Glaserl Wein,  (Lobend zu erwähnen unseren Liebling: Rene :-), zwei Ältere in trauter Zweisamkeit den lauen Sommerabend genießend, Indoor! Weil die Band hatte einen Ghettoblaster von 100 Dezibel. Der Geräuschpegel für uns, beträgt halt nur mehr 60 Dezibel. So viel, wie ein Gruppengespräch oder eine nicht geölte Nähmaschine hergibt. Geschmäcker sind ja verschieden und das Ohrenschmalz bei anderen vielleicht dicker.
Fazit für mich: Dorffest in Attersee JA, aber nur mehr Nachmittags und vor dem Soundcheck.