Ein glückliches Leben?

Ohne Zeit und Geld? Wie viel brauch ich dazu? Also ich brauch mehr Zeit als Geld. Zeit zum „Runterkommen“, Zeit mich mit Freundinnen zu treffen und auf alle Fälle, Zeit fürn Friseur 😉 Geld brauch ich nur, um meine wohlgemerkt, niedrigen Fixkosten zu bestreiten. Das bedeutet doch, das ich glücklich sein müsste, bin ich das aber auch? Logisch! Ich schau auf das, was gut ist in meinem Leben. Die Menschen, die mir Wärme geben und kleine Dinge, die mir Freude machen.

Ich bin dankbar

Mein Leben ist nicht rosarot

Dafür meine Gedanken, meine Lebenseinstellung, die mich Dank meiner Frohnatur, vieles einfacher ertragen lässt. Kummer hält sich bei mir nicht mehr lang, den geb ich an der „Garderobe“ ab. Gibt ja genug, die sich das Mäntelchen gerne umhängen um Mitleid und Unterstützung zu bekommen. Nein, ich ignoriere negative Sachen nicht, ich lasse sie nur nicht Oberhand gewinnen. Für eine „Verletzung“ mache ich mir die „Wiedergutmachungen“ selber.

Perlen des Lebens

Das große Wort: Dankbarkeit

Schon als Kind hörte ich den Satz meiner Mutter wöchentlich:“ Ihr seid´s undankbar bis dorthinaus“ , was ich auch immer sie meinte. Ich damals: „Wo ist Dorthinaus?“ Dort möcht ich mal hin, das will ich sehen. Natürlich habe ich verstanden, auch meine Geschwister, obwohl sie genauso dachten: „Sie reagiert schon wieder über“
Das Rad nicht neu erfinden, nur früh genug erkennen, dass es die Kleinsten, nicht wirklich greifbaren Dinge sind, die Glück erzeugen.
Dankbarkeit, Beschäftigung, Familie und Freunde, positive Lebenseinstellung und zu guter Letzt: Ziele

Die Zeit nützen

Drei Dinge, die der glückliche Mensch nicht hat und braucht

Ein Ideal, dem er nachhinkt, ein Feindbild, das schuld ist, daß er nie erreicht was er möchte und die Sicherheit und das Gefühl, nicht am Boden der Realität zu stehen“ oder so ähnlich (Stefan Fleischer)
Ich habe meine Glücklichmacher bald gefunden, falls Du einige meiner Beiträge gelesen hast, wirst Du sie kennen:
Lebensfreude, meine Freiheit noch immer selbst entscheiden zu können, Harmonie in Beziehungen, also kein Streit und meine Einstellung, von allem „genug“ zu haben. Sehen was da ist und nicht was fehlt.
Solange Du jeden Morgen gesund wach wirst, hast Du die Möglichkeit zu ändern, was Du ändern möchtest. Ein anderer tut es nicht! Mach alles so gut für Dich, wie Du es nur kannst.

Tanz einfach durchs Leben

Vergesellschaftung des Herzens oder solitär

Solitär oder solidarisch? Allein oder zu Zweit? Gesellschaft wollen alle, am besten mit nur „seinesgleichen“ 🙂 Gleicher Standard, gleicher Wohnort, gleiche Interessen, mir ist am Liebsten: Gleich viel Hirn! Eigentlich betrifft der Titel Karnickel und Meerschweinchen. Mir gefällt er so gut, dass ich ihn als Workshop Thema hab. Menschen mit einem „Jammerlappen“ im Oberstübchen, sind viel allein. Die Frage „warum“ erübrigt sich hier 😉

Nur Du, a Du, a Du, a Du, a Du bist Schuld daran

Du suchst was „Besseres“?

„Sei doch zufrieden, hast so eine schöne Wohnung und ein Auto“ – Vorsicht, duck di! Solche oder ähnliche Aussagen kennen Langzeitsingle zu genüge. Grad jetzt hat mir eine Bekannte ungefragterweise (weils mir wurscht is) erzählt, welch gute „Partie“ ihre Schwester gmacht hat. Gönn ich ihr, sie war eh fast zwanzig Jahre Single. Jetzt müsste sie ja überglücklich sein, laut ihren Aussagen, traut sie sich nicht mehr, in ein Schaufenster zu gucken, weil alles was sie anschaut, kauft ihr der „Wunderwuzi“. Dann rat ich ihr, sie soll mit ihm mal bei Beate Uhse vorbei schaun, damit ihr freudloser, kontrollierter Gesichtsausdruck entspannter wird.

Ich unbemannt?

Ich will keinen Pfeifenheini

Der Herr hat mich bewusst vor „Einigen“ bewahrt. Oft seh ich Typen, bei denen ich mich früher gefragt habe:“Warum „MICH“ nicht?“ Heute Danke ich Gott. Vielleicht bin ich wirklich nicht für Beziehung geeignet, das „Buch“ ist jetzt zugeklappt. Bin sowieso schon zu eigenbrötlerisch geworden. Manchmal erwisch ich mich dabei, dass ich in fremden Wohnungen Bilder zurechtrücke oder sogar den Stuhl umstelle. Meine Schwägerin nennt das „monkisch“ veranlagt.

Der, bist oag?

Es geht vorbei

Was, wieso und warum? Lass los, dann hast Du beide Hände frei, heisst es so schön. Ich hab mich schon lange vom Gedanken, einen Partner zu haben, verabschiedet. Anfangs dacht ich noch, geh doch auf den Friedhof und schnapp dir einen Witwer. Ich war dort. Aber das was ich gesehn habe, war: Schlimmer geht nimmer!
Darum zählt für mich nur mehr das, was meine Oma immer gesagt hat:
„Wenn Du keinen Mann findest, dann mach dir halt einfach ein schönes Leben“ – Ja, OMMA – mach ich!

Wir sehn uns


Wedding Attacke Anno 1982

Das so etwas mal Trend wird, tststs. Fotos machen lassen, als ob die Hochzeit in Chaos, praktisch in Sodom und Gomorra versinkt. Bei mir war der Dinosaurier und das Feuer im Hintergrund: Die Location! Keine Musik, keine Kellner, kein Pelz! Ja, den hätt ich mir gwünscht. Eine Nerzstola mit Weltcharakter. Stattdessen brachte mir „der Bräutigam“ einen räudigen Fuchs, von der Oma des Arbeitskollegen. Erschlagen hätt ich ihn damit können!!!!!

Du bist das Letzte!!!!!!

Alles aus eigener Tasche

Unsere Väter waren schon gestorben und die Mütter „Mindestrentner“ – also, alles selber bezahlen. Sparefroh, Sparefroh, sparen macht die Banken froh. Das Brautkostüm von der Schwester nähen lassen und den Anzug von der Stange. Gut, das war OK. Der Termin in der Kirche, oh Gott. Nein, keine Beichte. Da hamma aber dann blöd gschaut, als es keinen Wein zur Trauungszeremonie gab. Tja, keine Buße, kein „Blut Christi“. Die richtige Attacke kam aber erst noch.

Brautstrauß mit Schuhen

Ende gut, alles gut???

Net wirklich. Wie man sieht hats nicht gehalten. Ob es der fehlende Sonnenschein, der fehlende Pelz, die fehlende Musik, der fehlende Wein, der fehlende Babysitter oder der fehlende Background, das wirklich entscheidende war: Der fehlende Bräutigam! Nachdem ich, schon lange Zuhause war, kam der damals frisch „Angetraute“ erst im Morgengrauen heim. Hmm, wie heisst es so schön: „Morgenrot – Schlechtwetterbot“!!!!

Krokus im Morgenrot

Eine Hochzeit ohne Liebe?

Doch, die war schon da, nur halt nicht von Dauer. Egal, heut ist schon viel Wasser die Ager runter laufen. Im Nachhinein zählt sowieso nur das, was übrig blieb und das sind zwei Kinder. Explosive Mischungen, von „Zwei´n“ – die´s von Anfang an hätten besser wissen müssen. Ob sich diese „Familie“ noch fortpflanzt ist fraglich. Die Ältere sagt: „Eher, nimm i mir nu an zweiten Hund“ und die Jüngere wußte als kleines Mädchen schon was sie wollte 😉
„Irgendwann, geht jede Ehe schief. Manche haben nur das Glück, es nicht mehr zu erleben“
Erhard Blanck


Heut solls rote Rosen regnen

Ich weiß nicht, ob es so einen Tag jemals in meinem Leben geben wird. Was sind das für Frauen, die am Valentinstag, rote Rosen von ihrem Liebsten bekommen? Wunderweib und Dolly Parton gemeinsam? Rote Rosen, der Ausdruck von Liebe in Blumen. Eine Rose ohne Dornen, Liebe auf den ersten Blick? Ich hab rote Rosen nur in der Disco geschenkt bekommen, vom Rosenverkäufer, wahrscheinlich aus Mitleid. Tja, Schenkenfelden liegt im Bezirk Linz-Urfahr.

Heisse Schokolade

Danke a Kaukau genügt

Wenn ich mir den „Rosendschungel“ durchles, wer weiß denn sowas oder wer liest sich das vorm Schenken durch? Nur mal die für mich überraschendsten:
1 rote Rose: Liebe auf den ersten Blick (gibts net)
3 rote Rosen: Ich liebe Dich ( hechel-hechel, ja drei, drei)
9 rote Rosen: Ich will mit dir bis ans Lebensende zusammen sein
(droh nicht!)
10 Du bist perfekt (OK)
13 rote Rosen: Stiller Bewunderer (Hah: Tarnkappe auf?)
20 rote Rosen: Ich mein es ehrlich mit Dir (wer hat jemals 20 rote Rosen geschenkt?)
21 rote Rosen: Ich bin Dir treu ( den kenn i net?
108 rote Rosen: Heirate mich (Ich warte auf Godot)
999 rote Rosen: Unsterbliche ewige Liebe
(Leider wird man das, erst nach dem Tod)
Wer alle nachlesen will, hier: Bedeutung von Rosen

Moment mal?

Mir sollten sämtliche Wunder begegnen

Rote Rosen schenken die „Amigos“ oder Semino Rossi 😉 5 Millionen Aufrufe, wer sagts denn. Ich halts da gerne wie Hildegard Knef im Refrain:

„Für mich soll´s rote Rosen regnen,
mir sollten sämtliche Wunder begegnen,
die Welt sollte sich umgestalten
Und ihre Sorgen, für sich behalten“

Mit diesen Gedanken wünsch ich Dir einen schönen, liebevollen und wunderbaren: VALENTINSTAG
Hierzu gibts noch ein paar unnötige „Single-Sprüche“:
„Was, Du bist noch immer allein? Genieße es, solange Du Single bist! Probier es mal online. Vielleicht musst Du es nur wollen? Du bist halt zu kompliziert. Wäre XY nicht was für Dich? Du bist halt zu wählerisch.“
Ja und Du: Geh, doch mal nach hinten, da steht die Mülltonne für dich!

Ja, genau da!



Jo mei, maunchmoi überlappt se des hoit

Gerne ausgesprochener Satz, von notorischen Fremdgängern. Zu diesem Thema kann man unendlich diskutieren, einen gemeinsamen Nenner wird man nicht finden. Die Google-Suche spuckt sämtliche Statistiken und Forschungen darüber aus, wie sollen wir uns da verhalten? Ein Paartherapeut meint sogar:“Emotionaler Seitensprung ist nicht schlimm“

Waaaaaas?????!!!!

Was Du nicht willst das man dir tu!

Wo fängt Betrug denn an? Wir alle sind im Leben schon mal in Versuchung geraten, nur wenige schaffen den Sprung ins eigene Bett zurück. Anfangen tut es da, wenn über das Objekt der Begierde nicht mehr gesprochen, es verheimlicht wird. Diese These kann ich leider nicht teilen. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen der ungeniert seine Frau betrügte. Er erzählte wahrheitsgetreu jede Minute, wenn er Nachhause kam und gefragt wurde: „Wo warst denn so lang?“

Lügt der Frosch?????

Ich schwöre

Man solls nicht glauben, seine Frau hat jedes mal darüber gelacht. Zu den Kollegen sagte er:“Du musst die Wahrheit sagen, das klingt für den Partner total unglaubwürdig.“ Diese Logik hab ich bis heute nicht verstanden, aber bei dem hats funktioniert. Wie soll man sich denn verhalten wenn man den Mann, der besten Freundin erwischt? Gottseidank ist es mir noch nie passiert. Jetzt ist die Wahrscheinlichkeit sowieso gegen Null, denn der eine hockt nur vor der Glotze, der andere hat einen Knoten hinterm Ohr und darf sich keiner Stresssituation mehr aussetzen.

Nachdenkmal

Die Moral von der Geschicht

Früher war ich der Meinung:“Wenn alles zwischen „Zweien“ passt, hat ein „Dritter“ keine Chance. Hmmm, da wurde ich auch schon ein, zweimal des Besseren belehrt. In meinen Augen gibt es drei „Ausgaben“, bei den Damen, wie bei den Männern: Die einen brauchen permanent Selbstbestätigung, die anderen suchen ein Leben lang, den oder die Richtige. Letztere sind hoffnunglose Romantiker, die es einmal richtig erwischt, weil sie glauben:“Das ist die große Liebe“
Ein deutsches Sprichwort: „Betrügen und betrogen werden, nichts ist gewöhnlicher auf Erden“ – hmm, darum heiraten noch immer so viele.

Wann beginnt der Ernst des Lebens?

Pixabay Roall

Nicht durch Schule, sondern durch´s Leben lernen wir. Arbeitsmodus oder Freizeitmodus, wir lernen immer, beziehungsweise unser Hirn und dadurch wir. Prof.Dr.Dr. Manfred Spitzer kann diese Dinge sehr spritzig erklären. Ich versuchs auf meine Weise „rüber zu bringen“. Wir lernen durch Wiederholungen, immer und immer wieder das gleiche. In der Schule funktionierts, aber warum lernen wir im Leben nix dazu?

Bald Sechzig und kein bisschen Weise?

Immer und immer wieder

Ein Kleinkind zieht sich auch nicht immer wieder am gleichen Stuhlbein hoch, um Laufen zu lernen, es versucht sich und den Gegenstand immer wieder anders. Nur wir Erwachsenen, rennen wie die besessenen, immer dem selben Schema nach. Ob im Beziehungs-oder Arbeitsleben. Der Partner ist ein A…., der Chef sowieso. Was hab ich dazu gelernt? Eigentlich auch nix. Mein Vorgesetzter bringt mich mit Lob, immer wieder dahin, wo er mich hinhaben will und mein „Partner“? Was ist das überhaupt? Wo leben die und was fressen die? So weit ist es mit meiner Lebenserfahrung.

Kann ich immer noch nicht abschätzen?

Im Flieger

Wann ich ausgenutzt oder nur benutzt werde? Doch! Bis zu einem bestimmten Grad weiß ich es. Bis ich anfange zu glauben, das ich es dieses mal begriffen habe, wie es funktionieren könnte. Mein Scheiss-Hirn lullt mich immer wieder in den Zustand des Wiederkäuers, der ruhig seine sieben Mägen durchkaut. Hüpfend und unbeschwert, wie ein kleines Mädchen im Alltag. Meine Mutter hat schon gewusst, warum sie uns das immer verboten hat: „TSCHT! Da scheuert ihr Eure Sohlen durch!!!

Erst Schuhe aus, dann hüpfen

Meine Sohlen – meine Seele

Da hab ich schon ein paar durchgewetzt. Jaja, in der Schule wird geredet, in der Schule wird gelacht, bis der Lehrer bitschbatsch macht. Lernen ist die Funktion des Gehirns, was hat bis jetzt meins nur gelernt?
Mein hat gelernt:
Ich kann viel mehr als ich immer dachte und ich werde immer mutiger 🙂

Der Johannistrieb

Wird der zweite Blattaustrieb, bei Laubbäumen genannt. Im Volksmund wird der gesteigerte Sexualtrieb und das Lustempfinden bei Männern und Frauen, in späteren Jahren, auch „Augustsaft“ genannt. Ein neuer Partner lässt da viele, nochmal so richtig durchstarten. Irgendwann nicht mehr zu können, oder verlangen danach zu haben, lässt damit hoffen, auch ohne blaue Pille, über den 10 000ten „hinaus zu schießen“.

Tango werner22-brigitte

S´war immer so

Falls sich einige an den Geschichtsunterricht oder Sozialkunde erinnern, war es, vor nicht mal so langer Zeit verpönt, das Frauen nach ihren gebärfähigen Jahren, Lust auf Sex zu haben. Wenn sich doch mal eine getraut hat, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, musste sie dem Gerede nach, mit einer „weißen Leber“ weiter Leben. Sollte sie sich an die „Spielregeln“ der Gesellschaft gehalten haben, war der Mann, der Arme. Wenn nicht, war er ein Schwein, weil er sich mit einer Jüngeren „vergnügt“ hat.

Pixabay love

Da kommen wir schon hin

Mit dieser Philosophie, wären die Zehntausend-Schuss realistisch, oder? Heutzutage dürfen die, die wollen, Gottseidank, so oft sie können 😉 Ich bemitleide alle, die sich Gefühle und Verlangen, in dieser Hinsicht verkneifen oder noch schlimmer, nicht mal bewusst sind. Da muss es ganz tief sitzen, wenn man sich nicht mal selber spüren kann oder will.
Leute, gibt s was Schöneres im Leben, als diese „Nebensache“ 🙂

Hemdsärmlig

Alles findet im Kopf statt

Vielleicht kommt es da her, weil sich viele in jüngeren Jahren, zu viele Pornos, angeguckt haben und den Unterschied, zur Realität nicht mehr erkannten? Gottseidank, hatte ich den „Dreh“ schnell raus. Warum sollte ich mich verbiegen, wenn´s mit ein paar gut formulierten Worten und Sätzen, viel leichter geht. Das richtige Kopfkino, zur richtigen Zeit, ist das Geheimnis, nicht die gespielte Schlangenfrau, die zwischen Stellung 69 auch noch einen Purzelbaum könnte. Gut, probiert wurde viel, damit hatte sich die Sache. Film und Wirklichkeit, sind nun mal zwei verschiedene Welten. Mir machte es immer Spaß, daher hatte ich auch nie was dagegen, wenn mein Mann, mir hinterher sagte:“ Du bist halt a „Gerntuarade und diesen Kommentar, mit einem Klaps auf meinen Po, unterstrich.

PS: B´schissen hat er mich trotzdem. Wenn ich jetzt, die gespielte „Moral“ derer seh, die nicht mehr können oder dürfen, den Zeigefinger heben und meinen, Huch- in deinem Alter, denk ich mir:
„Pfff – bled wer i sei, mir machts immer noch Spaß – meine Grotte ist eben, noch nicht geschlossen 😉

Gibt es den perfekten EX?

Was nicht passt, wird bei mir nicht passend gemacht! Letzte Woche sah ich die Literaturverfilmung von „Zwanzig Männer sind genug“ als TV Komödie – „Mein perfekter EX“. Wie hat´s geheissen in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“? „Mehr als Lady Di aber weniger als Madonna“. Zurück zum Film, die Handlung: Ally liest in der Zeitung, das die amerikanische Frau im Durchschnitt 10,5 Männer in ihrem Leben hat und 96% der Frauen die mehr als 20 hatten, niemals heiraten werden, weil sie darunter den perfekten Mann verpasst haben.
Herz auf Sand

War meiner doch schon dabei?

Statistisch gesehen greift man nämlich zwölf mal daneben. Halleluja! Da hat sich bei mir wohl „Betriebsblindheit eingeschlichen“. Alohol macht Birne hohl, wieder Platz für Alkohol. In solchen Augenblicken wünscht ich mir Alzheimer herbei. Doch, ich bin Realistin, ich weiß was Liebe aus Menschen macht. Gut, ist nie gut genug! Bei meinen „romantischen Erfahrungen“ waren leider auch menschliche Rohrkrepierer dabei. Kurz gesagt, keiner, ausser es wär einer gewesen wo „Nix“ war. Derer gibt es Gottseidank mehrer 😉
Mann und Frau auf Fahrrad

So ein Geisterpfeifenfisch

Dachte ich, wenn ich wieder mal an einen geraten bin, dem „Das Hosentürl bei jeder leicht aufgeht“. Oder der, der gleich „danach“ aufgspringt und seine Gartenmöbel zsammbaut. Nicht zu vergessen, die zwei Extremen: Der „Knallerbsenstrauch“ und der sexuelle Frührentner. Also bitte, wo sollte da die Motivation auf  „mehr Erfahrung“ – auf den „Richtigen“ gwesen sein? Dann besteht ja noch Hoffnung, oder? Qualität vor Quantität!!! FAZIT: In dieser Handvoll EX, war der „Richtige“ eben noch nicht zum  Abschuss frei gegeben.
Heisst ja: „man kaunn vü mehr dawoatn, ois darenna“

Alte Frau mit Sombrero

So gesehen gefällt mir die Textzeile von Ich & Ich:
Wann ist es endlich richtig, wann macht es einen Sinn?
Ich werde es erst wissen, wenn ich angekommen bin.
Ich will sagen: So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen, weil endlich alles stimmt und mein Herz gefangen nimmt.

 

Als sei nichts gewesen

„Wenn du noch eine Mutter hast, so Danke Gott dafür“ – damit sang sich „Heintje“in die Herzen unserer Mütter. Ich verstand nie warum meine Mutter, bei seinem Gesang immer weinte. Auf meine Frage warum, antwortete sie immer: „Kleinen Kinder hast du am Schoß, die Großen am Herzen“. Erst jetzt versteh ich, was sie meinte. Sind die Kinder klein und du gibst ihnen all die Liebe die du geben kann, wirst du sie so nicht zurückbekommen, wenn sie erwachsen sind.

Gehen sie ihre eigenen Wege

Brautmädchen

Hat man einen Teil schon richtig gemacht. Kinder, die aufrichtige, selbständige, Erwachsene werden sollen, ist eine Aufgabe, die man als Eltern übernimmt. Wenn alle „Kindereien“ vorbei sind, wird sich zeigen, wie gut man als Mutter war. Wie erinnert man sich als Erwachsener, was weiß man noch aus der Kindheit und was wird einem „weiß“ gemacht? Viele Dinge schauen bei genauerem hinsehn, anders aus. Ob es wirklich so wahr, kann keiner mehr beweisen.

Ich und Ich

Man erinnert sich an seine ersten Male

In der Jugend:

  • Zum ersten Mal umgezogen, ich war drei, alleine an der Hausecke gestanden und das Nachbarsmädchen kennengelernt. Ganz natürlich haben wir unsere Namen genannt und waren Freundinnen bis zum Schulwechsel mit zehn.
  • Zum ersten Mal war ich länger von Zuhause weg. In Niederösterreich, Allentsteig, bei Onkel und Tante. Nach drei Wochen Heimweh, hielt ich es nicht mehr aus und mein Onkel musste mich zurück bringen. Mit einem Puch 650. Die Fahrt dauerte endlose sechs Stunden.
  • Zum ersten Mal mit einem Jungen. Ich war so verliebt und hatte ein trotzdem schlechtes Gewissen. Ich war kurz vor sechzehn.
Frau mit Tuch im Wind

Im mittleren erwachsenen Leben

  • Das erste Mal ausgezogen, mit neunzehn und mit einundzwanzig das erste Baby. Die schmerzhafte Geburt und die überdimensionale Liebe zum Kind. Ich dachte: „Ich kann kein weiteres Kind bekommen, ich hab keine Liebe über.“
  • Die Geburt meiner zweiten Tochter mit zweiunddreissig. Die Liebe hat gereicht 😉
  • Die unendlichen Jahre einer „Amour fou“. Eine Beziehung, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.
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Jetzt erinnere ich mich noch

  • An das erste Mal nach der Scheidung, kein schlechtes Gewissen haben, beim zu spät Nachhausekommen.
  • Das erste Mal Weihnachten, entspannt mit der „Ursprungsfamilie“ ohne Streit und Sticheleien
  • Zum ersten Mal, so weit mit dem Auto gefahren, bis der Benzin alle war. Herrlich 🙂
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Erinnerungen, die in immer kommen

  • Zum ersten Mal bewusst, es gibt kein „Unendlich“
  • Zum ersten Mal, Sonnenaufgang am Gahberg mit fünf Jahren
  • Zum ersten Mal, der Sonnenuntergang mit zweiundvierzig, am Lichtenberg
  • Zum ersten Mal einen Menschen sterben sehen, meine Mutter. Ich war sechsundvierzig. Ein halbes Jahr „grundelte“ ich, ein Schmerz der einen noch mehr „abhärtet“
  • Zum ersten Mal, eine Liebe die keine Liebe ist. Flucht vor Nähe?
  • Zum ersten Mal den Kummer seines Kindes miterleben, das einen geliebten Genossen verliert.

Sich Sorgen zu machen nimmt dem morgigen Tag nicht seinen Kummer. Er nimmt dem heutigen Tag seine Stärke. Corrie ten Boom

LilaIII

Für alle die mehr über das „Erinnern“ wissen möchten, mein Buchtipp:
„WEISSE HANDSCHUHE“ von John Kottre
Wie das Gedächtnis Lebensgeschichten schreibt

Um hier einiges klarzustellen!

Jetzt haben sich manche über den Satz echauffiert: „Alter ist kein Krebs!“ Eh, net!!!
Diese „Wortklauberei“ ist es, meine Damen, das uns nicht weiter bringt!!! Ein einziges Wort, das ins Auge springt! Das muss schon etwas auslösen. Angst vielleicht? Vielleicht bin ich Euer „ARSCHENGEL“  oder ihr meine??? Bitte gleich unten anklicken, weil ich habs schon gelesen: „Raus aus den alten Schuhen“von Robert Betz*. In meiner Familie war jemand betroffen, also aus „Spaß“ hab ich den Begriff KREBS nicht verwendet. Aber als Aufhänger!!! Weil mir die ganze Jugendwahngesellschaft auf den Zeiger geht!!! Eine Headline ist wichtig. Sie ist das erste, das ins Auge fällt und gelesen wird. Und meine Botschaft ist länger als diese vier WORTE!
Charly Braun und Snoopy

Ich gebs zu

Ich denke es auch manchmal: „Mah is de oid worn.“ Ich denke mir dabei: Hat das Leben sie so mitgenommen?“ Mir würde nicht einfallen ihre Falten zu zählen, die Figur zu bemängeln oder gar die „Aufmachung“. Will ich ÄLTER werden, gehören Falten eben dazu. Die lässt man nicht einfach wegspritzen, wie Schauspieler, die noch vor Jahren fast gezwungen waren es zu tun, um noch Rollen zu bekommen. Wir sind aber keine Schauspieler und die Kosmetikerin ums Eck will nur, so lange es geht, ihre teuren Produkte verkaufen! Ich kenne keine einzige, die deswegen jünger ausschaut, geschweige denn dadurch jünger wird 😉
Feuerwehr

Meine Botschaft

Es ist gut das es die Schönheitschirurgie gibt! Nach Unfall und schweren Krankheiten, eben Krebs. Ansonsten sollte das zählen, wer man ist und was einen ausmacht. Schon in jungen Jahren haben mich andere Menschen interessiert. Ihre Lebensweise, ihre Art zu denken, ihre Art mit anderen Menschen umzugehen, ihre Erfahrungen. Aber nicht einmal, habe ich deren „Alter“ gesehen! Und so sollte es bei allen sein.
Klotzen nicht kleckern

An alle die sich entrüsten:

Man könnte vielleicht vorher fragen warum? Man wird nicht gezwungen es zu lesen! „Aufreger“ gibt es immer wieder, ich frag mich nur: Was regt die nicht auf? Mein Eindruck ist eben oft, das die Angst vor Krankheit kleiner ist, als die vorm älter werden. Warum sonst lassen sich so viele Gift, sprich Botox spritzen? Warum sonst, laufen viele dem Alter davon, und der Jugend nach? Warum sonst kaufen sich manche Cremen, die so teuer sind, wie ein normaler Wocheneinkauf?
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