Wann beginnt der Ernst des Lebens?

Nicht durch Schule, sondern durch´s Leben lernen wir. Arbeitsmodus oder Freizeitmodus, wir lernen immer, beziehungsweise unser Hirn und dadurch wir. Prof.Dr.Dr. Manfred Spitzer kann diese Dinge sehr spritzig erklären. Ich versuchs auf meine Weise „rüber zu bringen“. Wir lernen durch Wiederholungen, immer und immer wieder das gleiche. Ja in der Schule, aber warum lernen wir im Leben nix dazu?
Pixabay Roall

Immer und immer wieder

Ein Kleinkind zieht sich auch nicht immer wieder am gleichen Stuhlbein hoch um Laufen zu lernen, es versucht sich und den Gegenstand immer wieder anders. Nur wir Erwachsenen rennen wie die besessenen, immer wieder dem selben Schema nach. Ob im Beziehungs-oder Arbeitsleben. Der Partner ist ein A. und der Chef sowieso. Was hab ich bis jetzt dazu gelernt? Eigentlich auch nix. Mein Vorgesetzter bringt mich mit Lob immer wieder dahin, wo er mich hinhaben will und mein „Partner“? Was ist das überhaupt? Wo leben die und was fressen die? So weit ist es mit meiner Lebenserfahrung.
Mädchen im Tüllkleid

Kann ich immer noch nicht abschätzen?

Wann ich ausgenutzt oder nur benutzt werde? Doch! Bis zu einem bestimmten Grad weiß ich es. Bis ich anfange zu glauben, das ich es dieses mal begriffen habe, wie es super funktionieren könnte. Mein Scheiss-Hirn lullt mich immer wieder in den Zustand des Wiederkäuers, der ruhig seine sieben Mägen durchkaut. Hüpfend und unbeschwert, wie ein kleines Mädchen im Alltag. Meine Mutter hat schon gewusst, warum sie uns das immer verboten hat: „TSCHT! Da scheuert ihr Eure Sohlen durch!!!
Im Flieger

Meine Sohlen – meine Seele

Da hab ich ja dann schon ein paar durchgewetzt. Jaja, in der Schule wird geredet, in der Schule wird gelacht, bis der Lehrer bitschbatsch macht. Lernen ist die Funktion des Gehirns, was hat bis jetzt da meins nur gelernt? Also ich habe gelernt:
Ich kann viel mehr als ich immer dachte und ich werde jedes mal mutiger 🙂
Dieses mal lerne ich fliegen und zwar alleine!
PS: Von diesem Abenteuer gibts dann auch einen Blog, aber was für einen 😉

Der Johannistrieb

Wird der zweite Blattaustrieb bei machen Laubbäumen genannt. Im Volksmund wird der gesteigerte Sexualtrieb und das Lustempfinden bei Männern und Frauen in späteren Jahren auch „Augustsaft“ genannt. Lässt er doch viele nochmal so richtig durchstarten. Der Glaube, irgendwann nicht mehr zu können oder verlangen danach zu haben, bewirkt wahre Wunder, auch ohne blaue Pille. In der Hoffnung das es doch noch nicht der 10 000te  gewesen ist.
Tango werner22-brigitte

S´war immer so

Falls sich einige an den Geschichtsunterricht erinnern oder auch Soziologie, war es vor nicht mal so langer Zeit verpönt, das Frauen nach ihren gebärfähigen Jahren, Lust auf Sex haben durften. Wenn sich doch mal eine getraut hat ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, musste sie dem Gerede nach, mit einer „weißen Leber“ weiter Leben. Sollte sie sich an die „Spielregeln“ der Gesellschaft gehalten haben, war der Mann der Dumme. Wenn nicht, war er ein Schwein, weil er sich einer Jüngeren „bedient“ hat.
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Da kommen wir dann schon hin

Mit dieser Philosophie wären die Zehntausend-Schuss, ja realistisch, oder? Heutzutage dürfen die, die wollen, Gottseidank, so oft sie können 😉 Ich bemitleide alle, die sich Gefühle und Verlangen in dieser Hinsicht verkneifen oder gar noch schlimmer, nicht mal bewusst sind. Da muss es ganz tief sitzen, wenn man sich nicht mal selber spüren kann oder will. Leute, gibt s was Schöneres im Leben, als eine dieser „Nebensachen“ 🙂
Hemdsärmlig

Alles findet im Kopf statt

Vielleicht kommt es daher, das sich viele in jüngeren Jahren zu viele Pornos, angeguckt haben und den Unterschied zur Realität nicht erkannten? Gottseidank, hatte ich den „Dreh“ schnell raus. Warum sollte ich mich verbiegen, wenn´s mit ein paar gut formulierten Worten und Sätzen, viel leichter geht. Das richtige Kopfkino zur richtigen Zeit, ist das Geheimnis, nicht die gespielte Schlangenfrau, die in Stellung 69 auch noch einen Purzelbaum könnte. Gut, passt scho, probiert wurde viel, damit hatte sich die Sache auch schon. Film und Wirklichkeit, sind nun mal verschiedene Welten. Es sollte doch einfach Spaß machen, daher hatte ich auch nie etwas dagegen, wenn mein Mann hinterher zu mir sagte:“ Du bist halt a „Gerntuarade und unterstrich es mit einem Klaps auf den Po.
PS: B´schissen hat er mich trotzdem. Und jetzt, denk ich mir, wenn die „Moral“ derer, die nicht mehr können oder dürfen, den Zeigefinger heben und meinen, Huch- in deinem Alter:
„Pfff – bled wer i sei, wenn´s noch immer Spaß macht – meine Grotte ist eben noch nicht geschlossen 😉

Gibt es den perfekten EX?

Was nicht passt, wird bei mir nicht passend gemacht! Letzte Woche sah ich die Literaturverfilmung von „Zwanzig Männer sind genug“ als TV Komödie – „Mein perfekter EX“. Wie hat´s geheissen in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“? „Mehr als Lady Di aber weniger als Madonna“. Zurück zum Film, die Handlung: Ally liest in der Zeitung, das die amerikanische Frau im Durchschnitt 10,5 Männer in ihrem Leben hat und 96% der Frauen die mehr als 20 hatten, niemals heiraten werden, weil sie darunter den perfekten Mann verpasst haben.
Herz auf Sand

War meiner doch schon dabei?

Statistisch gesehen greift man nämlich zwölf mal daneben. Halleluja! Da hat sich bei mir wohl „Betriebsblindheit eingeschlichen“. Alohol macht Birne hohl, wieder Platz für Alkohol. In solchen Augenblicken wünscht ich mir Alzheimer herbei. Doch, ich bin Realistin, ich weiß was Liebe aus Menschen macht. Gut, ist nie gut genug! Bei meinen „romantischen Erfahrungen“ waren leider auch menschliche Rohrkrepierer dabei. Kurz gesagt, keiner, ausser es wär einer gewesen wo „Nix“ war. Derer gibt es Gottseidank mehrer 😉
Mann und Frau auf Fahrrad

So ein Geisterpfeifenfisch

Dachte ich, wenn ich wieder mal an einen geraten bin, dem „Das Hosentürl bei jeder leicht aufgeht“. Oder der, der gleich „danach“ aufgspringt und seine Gartenmöbel zsammbaut. Nicht zu vergessen, die zwei Extremen: Der „Knallerbsenstrauch“ und der sexuelle Frührentner. Also bitte, wo sollte da die Motivation auf  „mehr Erfahrung“ – auf den „Richtigen“ gwesen sein? Dann besteht ja noch Hoffnung, oder? Qualität vor Quantität!!! FAZIT: In dieser Handvoll EX, war der „Richtige“ eben noch nicht zum  Abschuss frei gegeben.
Heisst ja: „man kaunn vü mehr dawoatn, ois darenna“

Alte Frau mit Sombrero

So gesehen gefällt mir die Textzeile von Ich & Ich:
Wann ist es endlich richtig, wann macht es einen Sinn?
Ich werde es erst wissen, wenn ich angekommen bin.
Ich will sagen: So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen, weil endlich alles stimmt und mein Herz gefangen nimmt.

 

Als sei nichts gewesen

„Wenn du noch eine Mutter hast, so Danke Gott dafür“ – damit sang sich „Heintje“in die Herzen unserer Mütter. Ich verstand nie warum meine Mutter, bei seinen Liedern immer weinte. Auf unsere Frage, antwortete sie immer nur: „Die kleinen Kinder hast du am Schoß, die großen am Herzen“. Erst jetzt versteh ich was sie damit meinte. Sind die Kinder klein und du gibst ihnen all die Liebe die du geben kann, wirst du nicht die selbe zurückbekommen, wenn sie erwachsen sind.
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Gehen sie ihre eigenen Wege

Hat man ja einen Teil schon richtig gemacht. Kinder, die aufrichtige, selbständige, Erwachsene werden sollen, ist eine Aufgabe, die man als Eltern übernimmt. Wenn alle „Kindereien“ vorbei sind, wird sich zeigen, wie gut man als Mutter war. Wie erinnert man sich als Erwachsener, was weiß man noch aus der Kindheit und was wird einem „weiß“ gemacht? Viele Dinge schauen bei genauerem hinsehn, anders aus. Ob es wirklich so wahr, kann keiner mehr beweisen.
Brautmädchen

Ich erinnere mich an meine ersten Male

In der Jugend:

  • Zum ersten Mal umgezogen, ich war drei, alleine an der Hausecke gestanden und das Nachbarsmädchen kennengelernt. Ganz natürlich haben wir unsere Namen genannt und waren Freundinnen bis zum Schulwechsel mit zehn.
  • Zum ersten Mal war ich länger von Zuhause weg. In Niederösterreich, Allentsteig, bei Onkel und Tante. Nach drei Wochen Heimweh, hielt ich es nicht mehr aus und mein Onkel musste mich zurück bringen. Mit einem Puch 650. Die Fahrt dauerte endlose vier Stunden.
  • Zum ersten Mal mit einem Jungen. Ich war so verliebt und hatte ein trotzdem schlechtes Gewissen. Ich war kurz vor sechzehn.

Frau mit Tuch im Wind

Im mittleren erwachsenen Leben

  • Das erste Mal ausgezogen, mit neunzehn und mit einundzwanzig das erste Baby. Die schmerzhafte Geburt und die überdimensionale Liebe zu dem Kind. Ich dachte damals: „Ich kann kein weiteres Kind bekommen, ich hab keine Liebe mehr über.“
  • Die Geburt meiner zweiten Tochter mit zweiunddreissig. Die Liebe hat doch gereicht 😉
  • Die unendlichen Jahre einer „Amour fou“. Eine Beziehung, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.

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Jetzt erinnere ich mich daran

  • Zum ersten Mal nach der Scheidung, als ich kein schlechtes Gewissen beim zu spät Nachhause kommen hatte.
  • Zum ersten Mal, das erste Mal Weihnachten, entspannt mit der „Ursprungsfamilie“ ohne Streit und Sticheleien
  • Zum ersten Mal, so weit mit dem Auto gefahren, bis der Benzin alle war 🙂

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Einige Erinnerungen, die in jeder Phase kommen können

  • Zum ersten Mal, als mir bewusst wurde, es gibt kein „Unendlich“
  • Zum ersten Mal, der Sonnenaufgang, mit fünf, am Gahberg
  • Zum ersten Mal, der Sonnenuntergang, mit zweiundvierzig, am Lichtenberg
  • Zum ersten Mal, sah ich einen Menschen sterben, meine Mutter, ich war sechsundvierzig. Ich brauchte ein halbes Jahr, um den Schmerz zu verarbeiten.
  • Zum ersten Mal, eine Liebe, die keine Liebe ist. Flucht vor Nähe?
  • Zum ersten Mal, den Kummer eines Kindes miterleben, das einen geliebten Genossen verliert.

PS: Sich Sorgen zu machen nimmt dem morgigen Tag nicht seinen Kummer. Er nimmt dem heutigen Tag seine Stärke. Corrie ten Boom

LilaIII

Für alle die mehr über das „Erinnern“ wissen möchten, mein Buchtipp:
„WEISSE HANDSCHUHE“ von John Kottre
Wie das Gedächtnis Lebensgeschichten schreibt

Um hier einiges klarzustellen!

Jetzt haben sich manche über den Satz echauffiert: „Alter ist kein Krebs!“ Eh, net!!!
Diese „Wortklauberei“ ist es, meine Damen, das uns nicht weiter bringt!!! Ein einziges Wort, das ins Auge springt! Das muss schon etwas auslösen. Angst vielleicht? Vielleicht bin ich Euer „ARSCHENGEL“  oder ihr meine??? Bitte gleich unten anklicken, weil ich habs schon gelesen: „Raus aus den alten Schuhen“von Robert Betz*. In meiner Familie war jemand betroffen, also aus „Spaß“ hab ich den Begriff KREBS nicht verwendet. Aber als Aufhänger!!! Weil mir die ganze Jugendwahngesellschaft auf den Zeiger geht!!! Eine Headline ist wichtig. Sie ist das erste, das ins Auge fällt und gelesen wird. Und meine Botschaft ist länger als diese vier WORTE!
Charly Braun und Snoopy

Ich gebs zu

Ich denke es auch manchmal: „Mah is de oid worn.“ Ich denke mir dabei: Hat das Leben sie so mitgenommen?“ Mir würde nicht einfallen ihre Falten zu zählen, die Figur zu bemängeln oder gar die „Aufmachung“. Will ich ÄLTER werden, gehören Falten eben dazu. Die lässt man nicht einfach wegspritzen, wie Schauspieler, die noch vor Jahren fast gezwungen waren es zu tun, um noch Rollen zu bekommen. Wir sind aber keine Schauspieler und die Kosmetikerin ums Eck will nur, so lange es geht, ihre teuren Produkte verkaufen! Ich kenne keine einzige, die deswegen jünger ausschaut, geschweige denn dadurch jünger wird 😉
Feuerwehr

Meine Botschaft

Es ist gut das es die Schönheitschirurgie gibt! Nach Unfall und schweren Krankheiten, eben Krebs. Ansonsten sollte das zählen, wer man ist und was einen ausmacht. Schon in jungen Jahren haben mich andere Menschen interessiert. Ihre Lebensweise, ihre Art zu denken, ihre Art mit anderen Menschen umzugehen, ihre Erfahrungen. Aber nicht einmal, habe ich deren „Alter“ gesehen! Und so sollte es bei allen sein.
Klotzen nicht kleckern

An alle die sich entrüsten:

Man könnte vielleicht vorher fragen warum? Man wird nicht gezwungen es zu lesen! „Aufreger“ gibt es immer wieder, ich frag mich nur: Was regt die nicht auf? Mein Eindruck ist eben oft, das die Angst vor Krankheit kleiner ist, als die vorm älter werden. Warum sonst lassen sich so viele Gift, sprich Botox spritzen? Warum sonst, laufen viele dem Alter davon, und der Jugend nach? Warum sonst kaufen sich manche Cremen, die so teuer sind, wie ein normaler Wocheneinkauf?
*

Bin ich froh

das Weihnachten anderswo, auch nicht immer, das Fest der Liebe gelingt. Warum gerade an diesem, einem Tag? Kindheitserinnerungen, die Wünsche damals, waren eher materieller Art, Liebe für die Kinder, war sowieso da. Das Christkind hat sie erfüllt, und alle waren glücklich. Welche Wünsche hast Du, heute als Erwachsener? Ich wünschte mir ein Fest zurück, als ich den Unterschied noch nicht erkannte, zwischen gespielt und ist.

Weihnachten daham

Gut, kann ich mich, an Weihnachten meiner Kindheit erinnern, jetzt weiß ich aber, wie oft es eigentlich, wirklich war. Manchmal, war die Spannung so groß, das der Funken, eine Wunderkerze hätte entzünden können. Vor kurzem, habe ich zwei Filme gesehen, die der Wirklichkeit sehr nahe kamen. Sie werden meine Pflichtfilme, zu dieser so besinnlichen Zeit werden. Alle Jahre wieder.

Weihnachten bei den Coopers

Diane Keaton,  eine meiner Lieblings Schauspielerinnen. Geheimnisse einer Familie, aus der Sicht des Familienhundes „Rags“, erzählt. Wortwitz und Situationskomik, wie ich es liebe. Sarkasmus, für mich die einzige Form, das Leben so leicht zu nehmen, wie man es sollte. Ich halte nicht viel von, „Vorspiegeln falscher Tatsachen“, daher belüge ich mich, logisch nie selbst. Ein Film der traurige Inhalte wieder gibt, aber ein wundervolles Happy End hat. Schluchz
Filmtrailer – bitte anklicken 🙂

Alle unter einer Tanne

Filmtrailer Gabi Dohm, mal nicht mal als „Nonne“. Viele bekommen hier den Spiegel vorgehalten. Ich bin froh nicht mehr „mitspielen“ zu müssen. Für alle, die in diesen Tagen, die Komödie „Christkind“ friedlich und liebevoll feiern wollen, habe ich einen Tipp: „Wer nicht gut drauf ist, möge bitte mit Kopfschmerzen, den Abend im Bett verbringen, um denen, die sich liebevoll und mit nicht gespielter, freudiger Erwartung, das Fest, nicht zu verderben.

So wünsche ich Euch allen ein friedvolles, liebevolles Weihnachten und gebe mir, bis zur bitteren Neige „Aschenputtel“ – mit den Füßen am Tisch und die Kekse auf der Couch 🙂

My Heart is no Ghost Town

Manchmal. Wenn ich in Erinnerungen schwelge, seh ich ein paar „Baracken“. Liebeskummer hat man nicht nur mit siebzehn. Heisst es doch: „Man hat drei, große Lieben im Leben. Und nachher kann man zu sich selber sagen: „Andere Mütter haben auch schöne Söhne“ oder was? In meinem Alter aber, sind die Mütter tot. Trotzdem, ich schau mal zurück.
Frau liegt im Gras

Die erste Liebe

Die, mit der rosaroten Brille. Im Rückblick war meine „First Love“, wie bei allen wahrscheinlich: „Zu früh“ – wer plant mit fünfzehn schon Familie?“ Überhaupt alles zu früh. Einer, der sich der Volljährigkeit nähert und ein Fräulein, das eigentlich noch ein halbes Kind ist, das kann nix. Für mich war das garaus, an einem Badenachmittag, in der Sonne liegend, „Silikon“ auf seinem Bauch zu entdecken, obwohl gar keine Ritze zum Abdichten da war :0)

Die zweite Liebe

Soll angeblich die „lehrreichste“ sein. Ich hab sie geheiratet und es war auch so. Nach über dreissig Jahren, wusste ich, wie ich mein weiteres Leben mit einem Mann, so nicht leben werde. Familie und Beziehung, hab ich mir anders vorgestellt. Es gibt nur eine gemeinsame Richtung zum Rudern, sonst gehts im Kreis. Ich investierte viel zu viel, an den Glauben, es auch zurück zu bekommen. Wenn Dein Partner nur drei Worte kennt:
ICH – MIR und MEIN, da wird jede Liebe zum Eissturm. Auf die Frage, warum so lange, fällt mir nur der Witz ein:
Der Scheidungsrichter fragt das Ehepaar: „Aber warum hams  denn so lang gewartet?“ Die alte Frau:“ Wir wollten warten, bis die Kinder gstorm sind“
Bier im Abendrot

Die dritte Liebe

Soll die, auf Augenhöhe sein, man muss sich und dem anderen nichts mehr beweisen. Jeder lässt jeden, wie er will und Launen spielen eine untergeordnete Rolle. Wenn man mal strauchelt, ist es nicht das Ende. Die Höhenflüge sind es, die Momente erleben lassen, in der man ist, wer man ist. So lebe ich denn, bewegend-begeisternd, bis ans Ende meiner Tage und denke des öfteren:
„Denn hinderlich wie überall, ist der eigne Todesfall“ Wilhelm Busch
PROST