Meine täglichen 5 wohlfühl Schritte

Es gibt viele Schritte im Leben, die einen glücklichen und zufriedeneren Menschen aus uns machen könnten. Manche gehen sie intuitiv und andere brauchen vorgegebene Beispiele. Regeln, wie auch immer (Meine Regeln waren meine Tage), Anhaltspunkte, die ins tägliche Leben passen. Daran sehen wir, das es Milliarden geben müsste, jeder Mensch tickt eben anders.
Weckerl mit Mohnblume Pixabay

Meine täglichen fünf Schritte

  1. Erst mal mein entspanntes Frühstück, dafür steh ich zwei Stunden früher auf, bevor ich das Haus verlasse. Ohne diese Gewohnheit wär ich ein halber Mensch. Wenn der Kaffee am Schreibtisch steht, klopf ich in die Tastatur.
  2. Meine Gedanken kreisen um die letzten 24 Stunden, heute habe ich wieder durchgeschlafen: BINGO!
  3. Heute werde ich nur Lob aussprechen, falls mich doch etwas negiert, „schluck ich die Krot“.
  4. Meine halbe Stunde im Bad zelebrieren, nach dem Duschen, täglich von Kopf bis Fuß eincremen und mit dem Parfüm so verschwenderisch sein, das im Stiegenhaus die Lifttür nimma zugeht.
  5. Schaun, das ich mich mit fünf lieben Menschen treffe, oder zumindest telefoniere.
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Manchmal nur daheim

Wenn ich frei habe und es ist Draussen sehr grauslich, bleibe ich gerne in meinen vier Wänden. Aufräumen, schreiben, ordnen und es mir gemütlich machen. Wenn man etwas gefunden hat, wo Herzblut daran klebt, trägt das sehr zum Wohlbefinden bei. Mein Zuhause ist meine „Wohlfühlburg“ – hier bin ich, wirklich ich. Ein Sammelsurium an Erlebnissen und Dingen um mich herum, die mir guttun.

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Henry Ford sagte mal:

„Alles was du glaubst zu können, oder nicht zu können, du hast recht!“
Viele sehen im Alltag keine Herausforderung, aber genau das ist sie! Jeder Tag ist ein neuer Tag im Leben und den will ich selbstbestimmt erfahren. Sollte sich jemand in meiner Nähe befinden, der sich den Tag mies macht, oder gar meinen, dreh ich mich um und denke:
„Erfolgreiche Menschen spenden positive Energie, sie nehmen sie nicht weg“
PS: Und jetzt geh ich den Tag wieder schaukeln 🙂

Ich könnte auch Humorcoach sein

Tja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Lachen befreit nicht nur die Seele, es sprengt auch manchmal, das Brett vorm Kopf weg. Lachen stärkt das Immunsystem, fördert den Stressabbau und kann sogar Schmerzen lindern. Das werd ich erst wissen ob es stimmt, wenn mir nach einer Operation, jemand einen Witz erzählt. Die paradoxe Wirkung des Humors hat auch soziale Auswirkung. Lachen kann auch verletzen, jemanden auslachen. Dieses Lachen mag ich nicht und das mein ich auch nicht.

Charly Braun und Snoopy

Unfreiwillige Gegebenheiten

Was finden wir an uns komisch oder manchmal peinlich? Wenn wir etwas übertrieben beschämend darstellen würden, könnten wir dann, über uns lachen? Bei den Clini Clowns ist es therapeutischer Humor. Sie stellen alltägliche Hoppalas und Peinlichkeiten urkomisch dar. Dr. Michael Titze bietet hierzu Seminare und Kurse an. Ich würde auch zur Lachgruppe neigen. In einer heiteren Stimmung, finden wir ja vieles schneller zum Lachen, als würden wir alleine wo sitzen.

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Nur nicht auffallen

Nicht zu grell kleiden, nicht zu laut lachen und nicht zu schrill sprechen. Wer so denkt, habt ihr solche eine Person schon mal herzhaft Lachen sehen? Herzhaftes Lachen ist ungestüm, zeigt eine offensive Haltung, die manch andere aber provozieren kann. Lachen, eine besonders intensive Art des Atmens. Einige nehmen Gesangsunterricht um richtig Atmen zu lernen, Lachen wäre eine Option. Es gibt Lachclubs, in denen auf unkomplizierte Weise, menschliche Nähe und spontane Lebensfreude gefunden werden kann.

Brixen

Das Leben ist lächerlich

Da kann einem das Lachen auch wirklich manchmal vergehen. Was mach ich in „Krisenzeiten“? Ich geh nicht in den Keller Lachen! Lachen mobilisiert die körperliche und seelische Polizei in uns. Empfehlen kann ich Euch dazu das Buch von Norman Cousins: „Albert Schweitzer und sein Lambarene“
Nach seiner niederschmetternden Diagnose, wollte er nicht nur positiv denken, sondern eine Heiterkeit erleben die so umfassend wie möglich war. Aus dem Bauch heraus und im ganzen Körper spüren. Also zog er in ein freundliches Hotelzimmer, „gab“ sich lustige Filme und Bücher, wurde nur von Freunden besucht, die ihn zum Lachen brachten und wurde tatsächlich wieder gesund.

Eine derartige „Lachkur“ würde viele von uns auch gesellschaftlich kurieren.

Ein wenig Schlohwittchen

Foto aus Tiernah

Jim Rohn sagte: „Du bist der Durchschnitt von fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Die Philosophie des Denkens. Die Attitude, wie man sich fühlt. Aktion – was ich, wie tu. Die Ergebnisse – seine Fortschritte messen. Lifestyle – die Art wie ich lebe und was ich daraus mache. Natürlich analysiere ich Familie und Freunde. Da komme ich auf den selben Nenner. Was hat das mit dem Schlohwittchen oder Mäusewiesel zu tun? Dem Hermelin ähnlich, ein Luxusgeschöpf, einzigartig und unverwechselbar. So seh ich mich 🙂

Was ich liebe, liebe ich

Menschen, Gutes Essen, Kleider, Filme, Wein, Berge, Seen und Pelz. Damit falle ich nicht nur in Ungnade bei meinen Töchtern. Meinen Fuchs, den ich mal geschenkt bekommen habe, führ ich nicht mehr vor die Haustür. Hergeben mag ich ihn nicht, im Schrank verstecken auch nicht, also ist er zum „Läufer“ mutiert. Komisch, da waren meine Besucher noch mehr schockiert. An alle: „Wo kommt das Fleisch und wo kommt der Spaß her?“

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Was ich nicht mag, hasse ich trotzdem nicht

Warum auch, ich distanziere mich davon. Ich brauche es nicht zu kaufen, nicht zu essen und nicht zu lieben. „Toxische“ Menschen, Giftspritzen und Nörgler, die nur Chaos stiften und alles schlechtmachen. Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz erkennen diese sofort. Darum wird sich in meiner Gesellschaft, niemals ein solcher befinden. Manche halten mich vielleicht für eine Irre. Ich bin nur so, wie sie wären, wenn sie nicht so viel Angst hätten.

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Auf der Herzspur

Das Gefühl loswerden, das man als Kind hatte, wenn man etwas „angestellt“ hat. Furcht vor dem, was dann kommen kann. So um die Vierzig, kam bei mir die Wende. Was wenn ich nicht mehr das tu, was andere von mir erwarten? Einen Kopf kürzer? Pranger? Gesteinigt und geächtet?
Stell Dir vor, ich hab die Angst abgelegt und angefangen „MEIN LEBEN“ zu leben.
Gleich einen Kopfstand machen und mit den Füßen Hurra schreien 😉

Meine Top 3 im März

Inspiration – Lifestyle – Rituale – Drei Dinge die besonders im März auf meinem „Lebensprogramm“ stehen. Augen und Ohren offen halten, für Sachen, die mich glücklich machen. Jeder versteht etwas anderes darunter. Die Bandbreite ist vom Besitz einer Sache, bis zur Esoterik. Einiges davon ist mir auch wichtig, aber nicht überlebenswichtig, geschweige, unbedingte Notwendigkeit. Meine Sicht der Dinge:

Die Erde ist rund und das Leben ein Kreis

INSPIRATION

Be-Seelung, Einhauchen, Eingebung, das alles macht der Frühling. Wer ist schon so abgebrüht und bekommt nicht ein wohlig warmes Gefühl, beim Anblick von Krokussen und Märzenbechern? Eine Energie, die mich Pläne schmieden lässt um sie in einem Mind-Map festzuhalten. Die wärmenden Sonnenstrahlen, jedes Jahr, führen sie mich in Versuchung, das „Winterpack“ zu früh, in den hinteren Schrankteil zu verbannen.

Endlich Frühling

Lifestyle

Meine Lebensweise überdenken, schauen, ob ich noch etwas optimieren kann, um festzustellen: „Das taugt mir, anders wär mir das zuviel.“ Meine Ernährung, mein Bewegungsprogramm. Wobei ich schändlicherweise gestehn muss, das ich es jedes Jahr weiter „abrunde“ und nona, mich auf 😉 Und doch fühle ich mich wohler und ausgeglichener wie nie zuvor. Ich muss nix mehr! Ich will auch nix mehr! Beweisen, dass ich es kann. Rechenschaft ablegen, über die Art, meine Individualität auszuleben.

Ich lebe, also bin ich

Rituale

Hab ich viele! Samstags, das morgendliche Telefonat mit meiner Tochter, bevor sie mit dem Hund Gassi geht. Meine genau „ZWEI“ nicht mehr und nicht weniger, Tassen Kaffee zum Frühstück. Der Platz, an dem ich dabei beim Schreiben sitze. Die tägliche heiße Dusche (manchmal auch zwei) und der Sprühregen, meines Lieblingsparfüms, über mich. Der Gang auf den Balkon, bevor ich gehe, um zu fühlen, welche Klamotten heute angebracht wären. Von wegen frieren, Hitze oder so.
Meine Akzeptanz, dem Wetter gegenüber: Heiss, gut, drinnen bleiben. Regen, auch gut, viiiiele Ideen. Kalt, nona, drinnen bleiben.
Sich gedanklich, in ein kleines Binkerl  „herzallerliebst“ hinein zu versetzen, wenn sie unbeschwert, vor einem herhüpfen.

Mein inneres Kind, bevor es das Haus verlässt