Never Ending Story

Oder jährlich grüßt das Murmeltier. Bist Du auch eine von denen, die immer irgendetwas verändern will, jetzt und gleich? Oder eher so, wie der Herbst: langsam, die Blätter vom Baum fallen lassen. Grad soviel, damit Zeit zum Vergessen und Loslassen bleibt. Ein ganzes Jahr hat man Spielraum, doch jeden Altjahrestag, schwört man sich wieder: Altes  loszulassen und das neue Jahr, positiv beginnen.
Charly Braun und Snoopy

Auch ich, lass mir Zeit

Plötzlich ist der Dezember da, wie Weihnachten, so schnell kann´s gehen 😉 Jetzt die Schäfchen noch ins Trockene bringen und ändern was man schon lange ändern wollte. Spontan, gelingt auch bei mir nicht immer. Oft brauche ich eine Strategie und da haperts bei mir. Ich plane zwar, für mich, realistische Ziele, doch währenddessen kommt das Leben dazwischen. Immer wieder überraschend, auch mit einem Quentchen Glück 🙂
Also, was stört mich am meisten, was am allerwenigsten?


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Also auch ich 🙂 Veränderung passiert, wenn man anfängt, zu sein, wer man wirklich ist. Das kommende Jahr, wird mich wieder nicht, vor Kränkungen, Streit und Enttäuschungen bewahren können. Aber ich kann jetzt den Zeitpunkt wählen, zu klären, mit wem ich weiter Kontakt haben werde. Jeder spürt, wer einem nicht gut tut, warum dann die Gesellschaft weiter beibehalten? Falls ich im Streit mit jemanden lebe, söhne ich mich noch vor Jahresbeginn aus. Auch mit mir selber 🙂 Also weg damit, was nicht mehr gut tut, und weg damit, was nicht mehr gebraucht wird.

Power Balance Armband, hat mich auch ein Stück begleitet

Damit es bei mir, immer wieder zu einer Veränderung kommt,

blätter ich ab und zu in dem Buch: „Du schaffst was Du willst“  von Wolfgang Fasching. Darin erklärt er
Die 72 Stundenregel  Ich hab vieles damit umgesetzt 🙂
Meine Erkenntnis: Wunder geschehen immer wieder, man sollte aber nicht darauf warten. Prompt und unerwartet, kommt meistens nur der Tod.

Deadline 2016?

Was ist noch möglich, dieses Jahr? Viel Zeit ist ja nicht mehr. Warum jetzt das letzte Stück noch hetzen? Der Dezember ist für viele ein dunkler Monat. Sie müssen aber trotzdem durch. So wie in der längsten Nacht des Jahres, dieses auch bald beendet wird, so wird es, wie das Amen im Gebet, auch wieder neu beginnen.
Ein Hit

Viele werden noch „fleissig“

weil sie doch etwas zu Ende bringen wollen. Warum so lange Zeit gelassen? Viel wichtiger wäre doch gewesen, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen oder zu erkennen. Loslassen was einen Nerven kostet und den Focus auf etwas richten, das Freude und Spass macht. Wenn Du ein Mensch bist, der lange braucht, um etwas Neues zu beginnen, wirst Du es den Rest des Jahres auch nicht mehr schaffen.
Miauende KatzeI

Ausser du willst noch richtig Stress

Lass doch einfach das alte Jahr ausklingen. So wie jeder neue Tag, nach der Wintersonnenwende Minute für Minute, länger wird, so kannst Du dir jeden neuen Tag, etwas mehr Zeit nehmen. Nicht jedes Ziel und auch nicht jedes Vorhaben, ist in Nullkommanix umsetzbar. Denk mal darüber nach: Wie lange brauchst Du, um dich zu motivieren oder zu begeistern?
Ich mit Zentimeter

Überlege auch

wie lange hält deine Motivation und Begeisterung an? Einen Augenblick? Eine Begegnung lang? Einen Tag? Motivation will gefüttert werden! Das heisst, immer wieder, ein kleines Ziel erreichen. Egal, ob „Idealfigur“ oder etwas Neues beginnen, ohne Erfolgserlebnisse zwischendrin, wird nix draus. Mein fünf Schritte Plan, hat immer volle Wirkung:

  1. Deine Einstellung: Situationen mal von der anderen Seite betrachten.
    Aussichten-Einsichten-Weitsichten 🙂
  2. Passende Ziele setzen: Mit Fünfzig wirst Du nicht mehr Abfahrtsweltmeister
    Ich könnte so viel tun..
  3. Umsetzen: Nur reden, bringt nix. Aktiv werden, Gleichgesinnte suchen. Der Motivations-Stammtisch?
  4. Optimismus üben: Nicht immer alles negativ sehen, es ist nie zu spät.
    Wishkraft
  5. Feste feiern wie sie fallen: Gelegenheiten nutzen und wenn es nur eine Stunde ist 🙂
    Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

Wenn´s nicht mehr weiter geht

Wie oft folgt man Dingen im Leben, die von heute auf morgen sinnlos erscheinen,  Sackgasse! Wozu noch weiter machen? Aufhören, einen anderen Weg gehen? Das Ziel einfach aus den Augen verloren. Ich, Wanderführerin, Unterhalterin, Vermittlerin und Vortragende mit Motivationsfaktor. Ich hab s nicht so mit Blumen, reden, sehen, hören, riechen, fühlen, den Menschen, findet bei mir statt. Gehen und aufzeigen, wie oft wir die selbe Abzweigung immer und immer wieder nehmen, obwohl wir nie dort ankommen, wo wir eigentlich hin wollen.
Kneipp Spruch

Von vorne, wieder zurück an den Start?

Ich habe ein Ziel, das auch immer wieder, ein anderes ist. Keine Ausdauer? NEIN!!!!! Wenn sich mein Umfeld ändert, ist es ratsam, die nächste Handlung anzupassen. Die Summe vieler kleiner „Babyschritte“ – lassen mich das erreichen, was ich mir vorgenommen habe. Wenn ich weiß, wohin ich will, findet sich der Neue Weg, meist von selbst. Motivations- Löcher nutze ich dazu, um an nichts zu denken. Motto: „gemma mal, daunn segn ma scho.“ Plötzlich schau ich wieder 🙂 Freue mich und hab wieder Elan.
Glaskugel mit Spruch

Hürden im Leben nehmen

Die so unüberwindbar scheinen, das man nicht weiß, wie und wo man es anpacken soll. Oft fehlt nur ein kleiner Input, eine andere Sichtweise, um im Nachhinein zu sehen, es kommt nur auf die Technik oder Begleitung an 😉 Darum, einmal nur gerade aus schauen und gehen. Das Gewinde im Nacken nur dazu nutzen, nach Links und Rechts zu blicken, nicht zurück.
Ich bin kein Vogelkundler und auch kein Fährtensucher, ich bin die, die aufzeigen kann, dass es eben viele Wege gibt. Auch Wege, die in die Irre führen, sind nicht umsonst 😉
Also, wer seine „Orientierung“ verloren hat, wird mit mir viele Routen kennenlernen, die auch ohne Stock und Stein zu begehen sind.
Fragen

PS: „Wie lernt der Mensch gehen? Er hört auf, sich an andere zu klammern!“
Pavel Kosorin (*1964), tschechischer Schriftsteller und Aphoristiker
Ob ich etwas tun könnte oder etwas tu, sind eben zwei paar Schuh 🙂

                                                        Wandern anders, ganz anders 🙂Bewegung macht Spaß

Abschied, ist ein scharfes Schwert?

Ein Lied das wahrscheinlich nicht so viele kennen. Meine Freundin hat nach 39 Jahren, ihr Geschäft für immer geschlossen. Doch, wie heißt es so schön: Eine Tür schliesst sich, dafür geht eine andere auf. Das besondere hier, es war vorbereitet und geplant. So wie sie mit ihren 21 Jahren, das Geschäft geplant hat, so hat sie jetzt ihr neues Ding „lovemylife“ in Angriff genommen.
lovemylife_logo-1

Man kann im Leben immer planen

Pö a Pö mit viel Herzblut, Energie und Spaß an der Freud, wird ein Projekt gestartet. Wo einigen die Luft ausgeht, sind andere noch lange nicht müd. Probieren, studieren und dazulernen, das Qi oder die Lebensenergie, immer wieder kommen lassen. Beispiel Natur, der Herbst, ist in Wirklichkeit auch wieder ein Neuanfang. Es werden Rosen, Tulpen, Sträucher und Bäume, fürs nächste Jahr gepflanzt. Für diese, ist eben JETZT die beste Zeit. Die Wurzeln können die Ruhe im Winter nutzen, um im Frühjahr stark und in alle Richtungen, sich ausbreiten, um festen Halt zu bekommen.
drop-of-water-1773825_960_720

Auch wenn der Nebel dieser Tage wieder um sich greift

sollten wir unsere Sinne nicht benebeln lassen. Jeder kann für sich schauen, wo er in nächster Zeit, seine Interessen erweitert oder gar neue findet. Man kann sich voll und ganz darauf konzentrieren. Hat nicht das Gefühl bei jedem Sonnenstrahl gleich alles liegen und stehen zu lassen, um jeden noch so kleinen und großen zu erhaschen. Ja liebe Freunde, Neuanfang findet jetzt statt. Neues kreieren, probieren und wagen. Es liegt an jedem einzelnen von uns, wie wir das Leben, unser Leben, gestalten. Wir haben noch lange nicht alle Potentiale ausgeschöpft. Es ist noch viel drin. Denkt dran, was schon vor dem Frühjahr für wundervolle Gewächse aus dem Boden sprießen. Angefangen von den Christrosen bis zu den Schneeglöckchen, gefolgt von den Krokussen.
Japanische Zierkirsche

Darum: „Man kann einen Standpunkt haben, man sollte aber nicht unbedingt darauf stehen bleiben“.

 

De Schnobiantn

So sagt man bei uns zu kleinen Mädchen die schon fleißig plappern. Ja, und wie süß, so viel kann das Mädchen schon sprechen. Und das Kleinkind, begeistert von sich selber, probiert immer wieder, und lernt so schnell wie möglich viele Worte. Es begreift schnell, wenn du sagen kannst was du willst, bekommst du es eher, ohne viel Fragerei. Hier hebt es sich noch ein wenig ab, von den mundfaulen Gfrastern.

Das kleine Mädchen wird aber größer, und auf einmal ziemt es sich nicht mehr viel zu sprechen, und es muss sich bemühen „nicht vorlaut zu sein“. Jetzt kommen die Freundinnen ins Spiel. Endlich kann man wieder gackern. Lachen, albern sein und einfach sagen was man sich denkt. Das kleine Mädchen wird ein Fräulein, jetzt sollte es sich für einen Beruf entscheiden. Sprachgewandt und gebildet, wird sie sich einen Beruf mit pädagogischem Hintergrund suchen. Als nicht Akademikerin findet man diese Spezies meistens im Einzelhandel. Schwer vorstellbar, das ein schweigsames Mädchen, in diese Branchen einsteigt.

Bei der späteren Partnerwahl, wird sich das Fräulein natürlich in einen Mann verlieben, der sie aussprechen lässt. Geschmeichelt von diesem gezollten Respekt, denkt sie, er ist auch verliebt, und übersieht dabei, das er nix lieber hätte, sie halte jetzt den Mund und macht sich flach. Sollte sie ein Naturtalent sein, wird er über ihren „Sprachfluss“ hinwegschauen. Der Traumhochzeit steht nix mehr im Wege. Jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn immer mehr fängt er an, ihren Redefluss als Geschwafel abzutun, und als Höhepunkt zu sagen:“ Halt endlich den Mund!“ Zack! Aus die Maus!

Sie ist beleidigt und spricht nicht mehr. Er genießt die Ruhe, und freut sich Abends schon aufs Bettlein. Aber wer die Rechnung ohne den Wirt macht, hat ein böses erwachen. Kein Sprechen, kein Hecheln. Die Moral von der Geschicht, verbiet da Schnobiantn das Sprechen nicht.
Tipp: Wandern entlang am Redefluss

Sunn Wind und Regn?

Schon wieder? Na und, Zeit Liegengebliebenes aufzuarbeiten. Den Ramsch in Wohnung, Haus und auch in Dir. Dein Körper als Haus: Der Kopf: Der Dachboden. Die Mitte: Solarplexus, das Leben jetzt. Der Bauch: Der Keller: da da Darm, da sammelt sich viel „Unnötiges“ an. Esoterisch gesehen, sollte der Dachboden „frei“ und der Keller leer sein.  Entsorgen was nicht gebraucht wird, Vergessen ein wichtiger Schritt, um offen für Neues zu sein und werden. So wie Beziehung „Arbeit“ ist, so ist Aufräumen, nicht nur optisch wichtig.

Ballon mit Motivationsaufschrift

Ist doch ganz einfach

Wenn der Regen sich wieder richtig auslässt, den Keller entrümpeln. Keinen Sack und keine Schachtel für „vielleicht“ sondern einfach weg. Ein Stück genügt, wenn du unbedingt an etwas festhalten willst, nicht ein ganzes Sammelsurium. Es kann schon mal sein, das du irgendwo ein Stück entdeckst, wo es dir später mal leid tut, das du es weggegeben hast, aber was wäre, wenn du es noch hättest? Es würde genauso im Keller liegen, wie die Jahre zuvor. Also weg damit! In den Keller kommen nur Sachen zum „Überwintern“ oder „Übersommern“. Sachen die du immer wieder brauchst, bis sie kaputt sind.

Im Leben sammelt sich einiges an

Manches erinnert an Gutes und manches nicht. Wozu Letzteres aufheben? Die Mitte, Haus oder Wohnung. Wie viel, steht oder liegt da herum? Zigtausende Male schon gelesen und erwähnt, es gibt immer noch welche, die nicht loslassen können. Klamotten die du eine Saison nicht getragen hast, weg damit? Wenn du es ein Jahr nicht angezogen hast, fehlt es dir auch nicht. Mit der Wohnung fertig, kommt das Wichtigste: Der Dachboden: Dein Kopf, Deine Gedanken.

Geschlossene Augen

Vielleicht, ist alles viel-leichter?

Seine Gedanken ändern, dazu sollte man vergessen lernen und können. Genau! Ich meine nicht, das du dich im „Alzheimern“ üben sollst. Ich meine, heb und schreib keine Dinge auf, die dich mal gekränkt haben. Wozu? Um ja nicht zu vergessen, wie verletzt Du warst? Das wird dir den Seelenfrieden nicht bringen. Eines sollte man sich merken: Was ist einem wichtiger: Der Stolz oder der innere Frieden?

Schild nächster Schritt

Buchtipp:  „Aus einem traurigen Arsch, kommt kein lustiger Furz“.
Aus dem kleinen Motivation´s Büchlein von Wolfgang Suppan

 

If I Were Sorry

Selten muss man im Leben Entscheidungen treffen, die nur für sich selber gelten. Es wird immer abzuwägen sein, ob der Schmerz dem anderen zumutbar ist. Wer leidet eigentlich bei einer Trennung mehr? Der der geht, oder der, der verlassen wird? Ich würden sagen, Beide gleich, nur das der Verlassene, erst zu trauern anfängt, und der oder die „Gegangene“, schon Monate, wenn nicht Jahre vorher gelitten hat.

nerivill1-1905261_960_720

Noch trauriger wird´s, wenn Kinder da sind. Auch „erwachsene“ Kinder möchten Mamma und Papa vereint sehen, auch wenn Streit, Wut und Hass für das Umfeld untragbar werden. Da ist es mir als Kind ja gut, oder doch „besser“ ergangen? Mein Papa starb, da war ich zehn. Ein „gutes“ Ende einer schlechten Beziehung, oder? Unsere scheinheilige Gesellschaft sieht es manchmal so. Hätte meine Mutter meinen Vater verlassen, mit fünf unmündigen Kindern, wem wäre es schlechter ergangen?

baby-443390_960_720

Man nicht einfach so

Manches mal, dauert der Leidensweg ein halbes Leben. Man kann sich nicht einfach ablösen, und wie so oft, ist es nicht nur das Geld. In stillen Momenten sieht man den Partner leiden, und schafft es nicht ihm weh zu tun. Doch die Sehnsucht in einem, lässt nicht mehr viel über. Die Tage können gar nicht mehr so schön sein, das man sich freut. Und wenn der Augenblick kommt, bei dem man überlegt, ein „anderes“ Ende zu finden, ist es Zeit zu gehen. Wie immer, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Ich würde mir wünschen, das in unserer Gesellschaft, weniger verurteilt und gemeint, sondern einfach akzeptiert wird, das es für Einige einfach besser ist, wenn sie sich trennen.

seagull-sky-holiday-bird-56618.jpeg

So lebe ich heute, bin zufrieden, und ja, auch glücklich. Glücklich weil es meiner „ursprünglichen“ Familie trotzdem gut geht. Wenn ich heute nochmal an der selben Stelle stehen würde, würde ich wieder den selben Schritt machen.
Weil, ja weil, ich auch verdient habe glücklich zu sein, und nicht nur zuständig bin, für des Anderen Glück und Zufriedenheit.

Wenn es mir leid täte
Wäre ich auf meinen Händen und Knien
Würde meine schönsten Bittgesuche einstudieren
Wenn es mir leid täte.
Aber es tut mir nicht leid,
Nein!