Im Neuen, ist alles wieder beim Alten

Schade dass so viele ihre Vorsätze zum Jahreswechsel definieren. Es könnte doch auch gut der nächste Montag sein, oder? Du schaffst was du willst  von Wolfgang Fasching und das Magazin „Kopfsache“ geben viele mentale Tipps. Es gilt wie überall die Dreier Regel:
Innerhalb drei von Tagen beginnen, nach ca. drei Wochen geht´s erst ins Unterbewusstsein und nach drei Monaten kanns zur Gewohnheit werden. Bewegend-begeisternd: Fange Neues gleich an, am besten heute!
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Ich nehme mich da nicht aus!

Ich bin mit den Jahren auch fauler geworden. Dennoch liebe ich Bewegung, geistig und körperlich. In den letzten Jahren taugt mir immer mehr das  5 x 5 Minuten Programm. Die hat man immer zwischendurch und die schafft man auch. Das 5 Punkte Programm von Harley Pasternak. Fünf kleine Mahlzeiten am Tag, passt perfekt, weil niemals Heißhunger aufkommen kann. 5 sportliche Tätigkeiten á la fünf Minuten, wie Seilspringen oder Treppensteigen, Hampelmann, Radfahren und Boxen.

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Auch Halle Berry und Eva Mendes

halten sich an diese Punkte. Mahlzeit Nummer drei heute ist eine Bananenschnitte :-). Auch bei den anderen Punkten halte ich mich gezwungener Maßen daran: Vierter Stock ohne Lift- ohne Worte ;-). Wie man sieht, a bissl Druck von aussen braucht jeder. Was ich auch noch sehr empfehlen kann ist ein Stepper. Passt unter jedes Bett oder Kastl. Aussaziang und treten :-). Wer seine Koordination auch noch verbessern will, nimmt sich einen mit Trainingsbändern. 5 x 5 Minuten Leitln, die hat man doch allemal, oder?

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Auch Gummitwist

für Erwachsene? Schade das es keine gibt. Warum? Scham? Wenige Spiele trainieren Koordination, Ausdauer und Hirn so gut wie dieses. Wenn sich zwei melden, können wir schon loslegen. Wir können ja dann in zwei, drei Monaten einen Fitness und Wissenstest machen. Dann werden sich viele wieder erinnern:
Peter Alexander-Beine auseinander-
Beine wieder zsamm- und du bist dran.
A schees Tagal nu und vü Spaß alleine schon bei der gedanklichen Vorstellung 😉

Ja, wenn das so einfach wär

Als ich das erste mal, einen Berg mit dem Mountainbike erklimmen wollte, dachte ich: schau dir den Hügel erst mal von unten an. Der Hügel, genannt Lichtenberg ist 819m hoch. Gefahren werden 352 Hm, ein beliebter Trainingsberg, auch unter den Rennradfahrern und Läufern. Tipps von anderen Bikern: nimm dir erst die „leichtere“ Seite vor, also von Weißenkirchen. Da stand ich nun, die Kirche im Nacken. Blick nach oben: schau ma mal. Gut trainiert, gings auch locker voran.

Lichtenberg

Ich wußte nicht,

das ich schon fast oben war. Mein Blick, nur auf die Straße gerichtet, um die Steigung nicht auch noch zu „sehen“. Immer wieder den Satz im Gedächtnis, den ein Läufer mal zu mir sagte:
„Du weißt gar nicht, was noch alles geht, wenn du glaubst es geht nicht mehr“. ( Ich glaube ich kann es sagen, Richard Roither). Mehr überrascht als stolz: ich habe es geschafft! Unbedeutend, irgendwo in der Provinz, stand ich da, am Lichtenberg vorm Sender. Da wußte ich: „Den Glockner, pack ich auch! Und den Kasberg, Loser, Grünberg, Zwölferhorn, undundund. Viele Touren, rund um den Attersee, habe ich mit Begeisterung „abgeradelt“. Den KABONG, R 2 Variante von Seewalchen bis Mondsee, Weyregg Krahbergrunde, Die 5 Seen Tour (Start: Camping Eitzinger Burgau, Attersee, Schwarzensee, Wolfgangsee, Krottensee, Mondsee, Attersee
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Im Leben, wie beim Sport

Wie können wir uns motivieren? Kann man sich von den“Großen“ was abgucken? Wie machen die das? Sportler, Akademiker und Künstler? Gibt´s ein Geheimnis? Ein Klassiker der „De-motivation“:
Das machen ja schon so viele, da brauchst du Vitamin B, dazu müsstest du studiert haben, wie Baumgartner vom Himmel springen, übers Feuer laufen, einen Marathon oder sonstwas, weil andere es Dir nicht zutrauen.
NEIN! Seine persönlichen Ziele, sind es, die das Leben lebenswert und glücklich machen.
Meine setzte ich nie auf´s Spiel, außerdem gibt´s noch viel Riskanteres:
„Lass Dich mit Fünzig scheiden!“
Pixabay Cara

Auch in meinem Hirn, sitzt ein Teuferl

das mich von meinen Zielen abbringen will.
Ja, auch ich, sag mir nicht immer:“Super läuft´s“
Ja, auch ich, seufze manchmal, nur investieren, Energie, Kraft und Geld, nix kommt retour.
Aber, Motivation kommt vom „Motiv“ also, meines ist:

  • Wenn es mir Freude macht,
  • Wenn es mir Zufriedenheit gibt
  • Wenn es am Morgen mein Erster und am Abend mein letzter Gedanke ist
  • Wenn ich über mich bestimmen kann
  • Wenn mir, meines Erachtens, wieder etwas gut gelungen ist

In Bewegung bleiben und seinen Geist fordern. Umdenken können, es besser machen. Sich und anderen Fehler verzeihen. Lieber mache ich, immer wieder neue „Erfahrungen“ als gar nicht´s. Anderen zuschauen, wie sie ihr Leben leben, ist nicht meines, im Gegenteil, ich habe schon viel „Er-Lebt“ und das macht mein Leben aus.
Selfieladen Nullnummer

 

De Schnobiantn

So sagt man bei uns zu kleinen Mädchen die schon fleißig plappern. Ja, und wie süß, so viel kann das Mädchen schon sprechen. Und das Kleinkind, begeistert von sich selber, probiert immer wieder, und lernt so schnell wie möglich viele Worte. Es begreift schnell, wenn du sagen kannst was du willst, bekommst du es eher, ohne viel Fragerei. Hier hebt es sich noch ein wenig ab, von den mundfaulen Gfrastern.

Das kleine Mädchen wird aber größer, und auf einmal ziemt es sich nicht mehr viel zu sprechen, und es muss sich bemühen „nicht vorlaut zu sein“. Jetzt kommen die Freundinnen ins Spiel. Endlich kann man wieder gackern. Lachen, albern sein und einfach sagen was man sich denkt. Das kleine Mädchen wird ein Fräulein, jetzt sollte es sich für einen Beruf entscheiden. Sprachgewandt und gebildet, wird sie sich einen Beruf mit pädagogischem Hintergrund suchen. Als nicht Akademikerin findet man diese Spezies meistens im Einzelhandel. Schwer vorstellbar, das ein schweigsames Mädchen, in diese Branchen einsteigt.

Bei der späteren Partnerwahl, wird sich das Fräulein natürlich in einen Mann verlieben, der sie aussprechen lässt. Geschmeichelt von diesem gezollten Respekt, denkt sie, er ist auch verliebt, und übersieht dabei, das er nix lieber hätte, sie halte jetzt den Mund und macht sich flach. Sollte sie ein Naturtalent sein, wird er über ihren „Sprachfluss“ hinwegschauen. Der Traumhochzeit steht nix mehr im Wege. Jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn immer mehr fängt er an, ihren Redefluss als Geschwafel abzutun, und als Höhepunkt zu sagen:“ Halt endlich den Mund!“ Zack! Aus die Maus!

Sie ist beleidigt und spricht nicht mehr. Er genießt die Ruhe, und freut sich Abends schon aufs Bettlein. Aber wer die Rechnung ohne den Wirt macht, hat ein böses erwachen. Kein Sprechen, kein Hecheln. Die Moral von der Geschicht, verbiet da Schnobiantn das Sprechen nicht.
Tipp: Wandern entlang am Redefluss