Ein glückliches Leben?

Ohne Zeit und Geld? Wie viel brauch ich dazu? Also ich brauch mehr Zeit als Geld. Zeit zum „Runterkommen“, Zeit mich mit Freundinnen zu treffen und auf alle Fälle, Zeit fürn Friseur 😉 Geld brauch ich nur, um meine wohlgemerkt, niedrigen Fixkosten zu bestreiten. Das bedeutet doch, das ich glücklich sein müsste, bin ich das aber auch? Logisch! Ich schau auf das, was gut ist in meinem Leben. Die Menschen, die mir Wärme geben und kleine Dinge, die mir Freude machen.

Ich bin dankbar

Mein Leben ist nicht rosarot

Dafür meine Gedanken, meine Lebenseinstellung, die mich Dank meiner Frohnatur, vieles einfacher ertragen lässt. Kummer hält sich bei mir nicht mehr lang, den geb ich an der „Garderobe“ ab. Gibt ja genug, die sich das Mäntelchen gerne umhängen um Mitleid und Unterstützung zu bekommen. Nein, ich ignoriere negative Sachen nicht, ich lasse sie nur nicht Oberhand gewinnen. Für eine „Verletzung“ mache ich mir die „Wiedergutmachungen“ selber.

Perlen des Lebens

Das große Wort: Dankbarkeit

Schon als Kind hörte ich den Satz meiner Mutter wöchentlich:“ Ihr seid´s undankbar bis dorthinaus“ , was ich auch immer sie meinte. Ich damals: „Wo ist Dorthinaus?“ Dort möcht ich mal hin, das will ich sehen. Natürlich habe ich verstanden, auch meine Geschwister, obwohl sie genauso dachten: „Sie reagiert schon wieder über“
Das Rad nicht neu erfinden, nur früh genug erkennen, dass es die Kleinsten, nicht wirklich greifbaren Dinge sind, die Glück erzeugen.
Dankbarkeit, Beschäftigung, Familie und Freunde, positive Lebenseinstellung und zu guter Letzt: Ziele

Die Zeit nützen

Drei Dinge, die der glückliche Mensch nicht hat und braucht

Ein Ideal, dem er nachhinkt, ein Feindbild, das schuld ist, daß er nie erreicht was er möchte und die Sicherheit und das Gefühl, nicht am Boden der Realität zu stehen“ oder so ähnlich (Stefan Fleischer)
Ich habe meine Glücklichmacher bald gefunden, falls Du einige meiner Beiträge gelesen hast, wirst Du sie kennen:
Lebensfreude, meine Freiheit noch immer selbst entscheiden zu können, Harmonie in Beziehungen, also kein Streit und meine Einstellung, von allem „genug“ zu haben. Sehen was da ist und nicht was fehlt.
Solange Du jeden Morgen gesund wach wirst, hast Du die Möglichkeit zu ändern, was Du ändern möchtest. Ein anderer tut es nicht! Mach alles so gut für Dich, wie Du es nur kannst.

Tanz einfach durchs Leben

Warum hast Du nicht Nein gesagt?

Tja, das hab ich mich schon oft gefragt. Mir fällt dann immer der Film mit Gwyneth Paltrow ein: „Sie liebt ihn – Sie liebt ihn nicht“ – Ja, was wäre wenn? Was wäre, hätte sie den Zug nicht versäumt? Was wäre, hätte sie ihn nie kennengelernt? Was wäre, hätte sie nein gesagt? Wäre alles anders geworden? Ändert ein NEIN, das ganze Leben? Oft lieg ich Nachts im Bett und denke mir: „Vielleicht werd ich wach und hab alles nur geträumt“

Nochmal von vorn?

Nicht alles, aber einiges. Ich würde mich trauen viel weiter weg zu gehen. Überhaupt würde ich mir viel mehr zutrauen. Ich würde viele Erfahrungen im Ausland sammeln und andere „Prinzen“ kennenlernen. Aus dem Kleindenken in der Provinz ausbrechen. Die Realität zeigt es, nochmal von vorn, geht nicht. Meine Bandbreite der Möglichkeiten lege ich selber fest. Meinen Radius auch. Es ist Zeit wieder mal einen Schritt weiter zu gehen als sonst.

Wohin des Weges?

Immer wenn ich in Aufbruchstimmung bin, geschieht etwas, das ich den Schritt nicht mache. Es ist mein Verantwortungsgefühl, meine Sorge, das es anderen dann schlechter geht als mir. Meine Sorge, das ich Schuld an deren Gemütszustand bin. Dabei entpuppt sich im Nachhinein oft, dass es ohne mich ganz gut gelaufen wäre. Egoismus, ja der richtige Egoismus fehlt mir noch. Der mich trotzdem mein Spiegelbild mit Wohlwollen betrachten lässt.

Aufbruchstimmung

Innerlich! Im Aussen muss es noch ein wenig warten, zumindest bis Herbst, dann hoffe ich, das ich über diese Zeilen, wie über alle anderen laut Lachen kann. Warum steh ich denn da, wo ich heute steh? Sicher nicht das „Glück des Tüchtigen“ dann wär ich Königin auf meiner Ranch. Jetzt erst mal „Not Sorry“ von Sarah Knigth – Nein sagen für Anfänger“ lesen. Da muss ich gleich schmunzeln: Frühjahrsputz im Innern 🙂 Dinge an erster Stelle in Angriff nehmen, die nicht zurückreden können. Sehr gut!!

Jetzt sinds dran

Meine persönliche Schublade

Worauf lege ich wert? Welche Bereiche machen mir beruflich Spaß? Worauf kann ich verzichten? Wer und was ist mir wichtig? Hier steht: Ein NEIN macht mich zu keinem schlechten Menschen. Ein JA aber auch nicht, sag ich. Es stimmt, ein immer wieder sagendes JA, nimmt mir Zeit für Dinge, die ich vielleicht lieber machen will.
Scheiß drauf, schreibt sie. OK, ich werd lernen, noch mehr auf andere zu pfeifen!

Benutze Dein Gehirn mit Begeisterung

Begeisterung bedeutet: Etwas als sinnvoll empfinden. Bist Du noch begeistert? Kannst Du dich noch für was begeistern? Oder bist Du schon „entgeistert“? Wo kommt Begeisterung überhaupt her?
Der Hirnforscher Prof. Gerald Hüther sagt:“Begeisterung ist der Dünger fürs Hirn“. Schon als Kind, gibt es Dinge, die einem sofort Vergnügen bereiten: Erfolg ohne Begeisterung gibt es nicht, es ist eine „Nebenwirkung“! Im Laufe des Lebens kann diese Freude abhanden kommen. Wenn nix mehr weiter „geht“. Enthusiasmus weg – Nada. Sachen die wir beginnen wollen, aber immer wieder „in die Hose“ gehen, erzeugen Frust.

scho wieder nix?

Woher wieder nehmen, wenn nicht stehlen?

Spass haben! Das Vergnügen etwas tun zu können, ist der Motor. Wenn Du nichts hast, was Dir Freude macht, wird auch die „Begeisterung“ dafür nicht kommen. Wie ein Kind, zwar „haben wollen“, aber dafür nix tun, geht halt auch nicht. In diesem Fall hast Du deine Leidenschaft noch nicht gefunden. Kein Problem, weil es eh so viele gibt? Es gibt aber nur eines was Dir „unter die Haut“ geht und „das ist es“.

Jetzt weiß ich was ich tu

Ich steh in Flammen

Dabei war es nicht mal mein „Einfall“, nein er kam von lovemylife.
Ich glaub ich hab es irgendwann schon mal erwähnt. Es war zwar nicht so, das ich nicht „begeistert“ war, für meine „Sache“ aber auf einen BLOG wär ich nicht gekommen. Und jetzt bin ich so fasziniert und richtig süchtig nach Schreiben, das alle Wanderungen schon ins Hintertreffen kommen. Dabei wär es der Sinn gewesen, diese über meinen BLOG anzubieten. Zwei Dinge sind wichtig seine Begeisterung zu erhalten: Es muss sinnvoll für Dich sein und auch Spaß machen.

Vielleicht mal Blödsinn?

Pläne und Ideen

„Wenn- dann“ denken kann helfen oder auch schaden. „Wenn ich das erreicht habe, bin ich dann wirklich zufrieden?“ Es sollte Dich wirklich interssieren. Richtig motiviert bist Du, wenn Du es nicht des „Beifalls“ wegen tust. Zu sehr auf „Belohnung“ vielleicht Geld schielen, kann auch frustrierend sein. Es sollte Bedeutung für Dich haben, dann kannst Du beginnen! To Start 🙂
„Wer niemals anfängt, wird auch nie etwas zustande bringen“

Fang einfach an

Never together again?

Irgendwann kann es so kommen, das sich Busenfreundinnen „verabschieden“, sich nix mehr zu sagen haben. Berufliche oder private Veränderungen eingetreten und keine Gemeinsamkeiten mehr da sind. Vielleicht lang „verschollene“ Freunde wieder auf der Bildfläche erscheinen. Ich hoffe für alle, das sie dann mehr, als diese eine oder einen haben.

Es war einmal

Wie ein kleiner Tod

Kann sein, das es vom anderen noch gar nicht bemerkt wurde oder, eh auch schon lange abgeschlossen hat. Jeder verändert sich im Laufe der Zeit. Wenn Interessen oder finazielle Möglichkeiten sich nicht mehr die Waage halten, kommt es unweigerlich zum Bruch. Andere wollen daran festhalten, ich „lass gehen, was gehen will“. Es fühlt sich nicht verbindlich an, wenn man nur mehr aus „Verpflichtung“ Treffen vereinbart. Motto: Weil wir uns schon so lange kennen. Na und! Ich habe mich nach über dreissig Jahren scheiden lassen. Wenn nichts mehr da ist?

Nur mehr ich und mein Spiegelbild?

Ich kann auch allein

Gerade jetzt, wäre ein kleiner Kurztripp fast ins Wasser gefallen. Meine Begleitung wurde krank. Nicht mal EINE Freundin kann oder will einspringen? Allein wegfahren? Allein ins Hotel? Allein auf die Piste? Na gut! Am Wochenende hab ich nach zig Jahren meine Skiausrüstung aus dem Keller gehohlt, alter Schwede. Das Innenfutter der Skischuhe löst sich auf, die Schale davon, total spröd und die Kanten der Ski total verrostet. Bei den paarmal, die ich bis jetzt gefahren bin, kauf ich mir keine Neuen mehr. Dann, heute Nacht, ist mir eine Bekannte eingefallen. Bei jeder Gelegenheit, fährt sie übers Wochenende weg. ALLEIN. Verbunkert sich in den besten Hotelzimmern, lässt sich durch den Zimmerservice das Essen kommen und verbringt zwei Tage im Bett. Einfach so und zwanglos. Weil es ihr, wie einem Kind, in fremden Zimmern so gefällt 🙂

Ich nehm den Teddy mit

Genau so mach ichs

Nur nicht im Bett, ich trau mich schon alleine raus. Und wenn mich an der Bar jemand fragt, ob ich alleine da bin oder warum, sag ich einfach:“, Tja,
„Es gibt drei treue Freunde – eine alte Ehefrau – ein alter Hund und flüssiges Geld“
Benjamin Franklin

Tag der lahmen Ente

Der „Lame Duck Day“ gedenkt lahmen Politikern, die keine Entscheidungen mehr fällen. Sie dürfen nicht mehr kandidieren, nur mehr die Amtszeit „absitzen“. Auch wir, in unserem Land oder sogar im Bekanntenkreis, haben „Lame Duck´s“, Leute die nur quacken, aber nix ausrichten. Reden, reden, reden und nur heiße Luft heraus bringen.

Entenmarsch im Papageientakt

Andere reden, da hab ich dreimal angefangen

„Ich könnte so viel tun, wenn ich nur wüßte was ich will“ – tja und davon gibt es leider zu viele. Es geht aber nix weiter. Es sind auch die, die behaupten, wenn sie ein abstraktes Bild betrachten: „Das könnt ich auch“ – aber gemacht hams bis heute keins. Oder, dieser Satz zum Motivieren: „Wer soll denn das kaufen, ich nicht!“ Lieber LAME DUCK, für dich sind solche Sachen gar nicht gedacht. Du bist der, der in der Gesellschaft nur „mitgezogen“ wird.

Närrische Enten

TUN statt Reden halten

Doch, manchmal ist bei mir der Mund auch schneller, als ich handeln kann. Ich noch abwarten möchte, die Sache genauer betrachten. das dauert bei mir aber nicht bis zum nächsten Hirnfurz, sondern wird in den nächsten Tagen verworfen oder begonnen. Learning by Doing ist meine Devise, denn: „Ich hatte noch nie Angst vor Fehlern“ – Scheitern ist zwar nie gefragt, aber ohne Versuche, kommt man nicht weiter. Im Gegenteil, man wird besser! Worin ich besser geworden bin? Ich kann Menschen besser einschätzen und ich weiß wozu ich noch alles fähig bin 🙂

Flugente 😉

Ich gehe später nicht in Pension, sondern einmal um die Welt

Ich setzte mich nicht unter Druck, ich lass es „kommen“. Wo immer ich sonst ungeduldig bin, kann ich bei entscheidenen Dingen warten, aber nur kurz 😉 Sämtliche Ratschläge, ob von Freunden oder Gleichgesinnten, können meine Lebenserfahrung nicht verdrängen. Ich verlass mich auf mich, ich bin mein eigener Coach. Und wenn Du mal Entscheidungshilfe brauchst, dann geh mir mir den: „Wildholzweg – mit den 6 Hüten“
6 Hut Methode von De Bono – Kreativitätstechnik
Hüte oder Kapperl in sechs verschiedenen Farben, denen auch Eigenschaften zugedacht sind. Hier kommst Du sicher auf einen grünen Zweig 🙂

Wirklich frei, is ma nie?

Wie frei, ist frei? Zu hohe Ansprüche? Wünsche und Träume größer als der Geldbeutel? Mein finanzieller Rahmen ist nicht groß, dennoch hab ich mir vieles erfüllen können, weil ich eine andere Perspektive hab. Weil ich meine Möglichkeiten erkennen kann und die sind vielfältig 🙂
Zufrieden wird nur, wer es schafft, seine Anspruchshaltung den Möglichkeiten anzugleichen“ – Perrig-Chiello.

Flying Fox Leogang

Unmöglich? Glaub ich nicht!

Alles ist ungewiss, umstritten, problematisch, es steht aber nicht fest, dass es unmöglich ist. Daran halt ich mich fest: Was ich gerne mag, kann ich tun, mehr brauch ich nicht! Welchen Anschein es für andere hat, ihre Zweifel, gelten nicht für mich. Mein Leitsatz ist einfach nur TUN und dann:
„Schaun was passiert “ –
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.
Jean Jacques Rousseau

Auch mal schaukeln gehn

Fällt bei mir nicht unter Träume

Entscheidung treffen, den „Ausgang“ kann man nicht immer vorhersehen.
Im Nachhinein den Kopf schütteln, wenn es in die Hose gegangen ist, ist kein Beinbruch. Wer sagt, das die andere Möglichkeit funktioniert hätte? Immer wieder geht die Sonne auf und oft liegt es halt nicht an mir: Ob, ich den Hügel schaffe, den Job bekomme und, und, und, das hängt nämlich oft von Zufällen ab.

Kein Prinz draus geworden?

Alles wohlüberlegt?

Zu viel Risiko, zu viel Unsicherheit und zu viele Zweifel? Zuversicht ist immer die Einsicht auf Aussicht und die, war aus meiner Sicht immer besser, als die der anderen 🙂
Darum meine Metapher: „Gehen und gehen lassen“ – nicht in den Schuhen des anderen, sondern in DEINEN. Die, die nicht drücken, nicht verletzen und keine „Blasen“ verursachen, also: „raus aus den alten Schuhen“

Muss ich nicht besitzen, mitfahren können ist auch ganz schön 🙂

Sabbatical, welch Idee

Es ist in Mode: Auszusteigen! Würde ich auch gerne, doch ich bin Sicherheitsdenker. Obwohl ich mich schon viel getraut habe, aber „Auszeit“ in diesem Sinn, hab ich mir noch nie genommen. Bin ich doch eher spießig und mach´s wie viele andere? Lass das Smartphone Zuhause oder heb nicht ab. Geh absichtlich nicht da hin, wo ich bekannte Gesichter vermute und fühle ich mich nicht egoistisch, wenn ich nach zehnmal jasagen, ein Absage erteile?

so egoistisch?

Ich könnte mich heimlich treffen

Nicht mit meinem Liebhaber, doch er könnte meiner werden. Er, der mir immer gut zuredet, unter die Arme greift. Warum er nicht mein Lebenspartner ist? Weil er meinen „Therapeuten“ spielt 🙂 Mich reden lässt, ohne zu unterbrechen, nicht mit dem Kopf schüttelt, als „Untermalungskommentar“ zu: „was redst denn für an Scheiss“. Manchmal wünscht ich mir auch, er würde mich, in den Arm nehmen.

Mein Sorgenpüppchen

Wo ist jetzt die Idee?

Na wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich mich noch trauen. Doch noch, fühle ich mich verpflichtet. Meinem Hauptsponsor = Arbeitgeber und meinem Nebensponsor, sprich „Taschengeld?“ Wenig Egoismus steckt in mir. Leider und viel zu oft hör ich: „Bist a, a guade Haut“ – Na, bin i net!!! Ich will auch eine Weltreise machen. Auf einem Kamel reiten (wahrscheinlich hab ich das eh schon gmacht). Mit Didi Mateschitz im alten Flieger sitzen und mit Felix Baumgartner einen Tandemsprung wagen. Mir den Busen vergrößern lassen, um zu sehen, ob i das drunter wirklich nix mehr seh. Als Statistin bei einem James Bond Dreh, den Martini rühren und mit Rayn Gosling gegen sein ADHS kämpfen 😉

Auf gehts!

Noch genug Zeit?

Für Nebensächlichkeiten will ich nicht leben. Was wäre der erste Schritt? Mich aus dem letzten Rest der Abhängigkeiten lösen: Nicht mehr darauf warten, das mich jemand fragt, sondern: Meinen Zeitausgleich nehmen, selber GEHEN und FLIEGEN!
Und wenns nur Flying-Fox is – jupidu jupidu jupidu 🙂

JUUUUUUUHUUUUIIIIIII

Warum Aufschieben nix bringt!

Was sind schon sechzig Jahre, wenn wir einem Hundertjährigen gegenüber stehen? Aus dem Buch von Karin Dietl-Wichmann: „Ist das Alter noch zu retten?“ Alles spielt sich im Hirnkastl ab: Du bist, was du denkst, eh scho wissen. Wenn Du glaubst „das geht nicht mehr“ – dann wird es so sein. Was macht den Unterschied, zwischen geistig, körperlich Agilen und trübsal blasenden Altersgenossen aus? Warum sind einige noch immer fit und lebensfroh? Weil sie Zukunftspläne haben und sich in ihrer HAUT pudelwohl fühlen.

Ah bisserl was geht scho nu

Wahlmöglichkeiten ausschöpfen

Ein Gehirn das kognitiv (wahrnehmen, denken, erkennen) und kreativ (eigene Initiative, Ideen entwickeln) beschäftigt und trainiert wird, schafft locker, neue Regionen im Oberstübchen zu aktivieren. Anstatt jede Erinnerungslücke gleich mit Alzheimer zu diagnostizieren, sollten wir unser ständig wachsendes Wissen nutzen. Freies Assoziieren, spinnen, träumen und uns spielerisch in noch unbekannte Regionen vorwagen.

Nicht alles so ernst nehmen

Super Ager, sind wir deswegen nicht

Nur weil wir uns nicht „alt“ fühlen. Wir stehen halt nicht schon mit einem Fuß im Grab oder wie meine Schwägerin zu sagen pflegt: „de stinkt jo scho noch Leich!“ Wenn einer immer jammert, is des fad. Wir gehören halt nicht zu den Ewiggestrigen, die nur sudern und die Zeit des „Internets“ mit der Pest vergleichen. Nein, wir, die Lebensfrohen und Lebensbejahenden Zeitgenossen sind mutig, zuversichtlich, neugierig, offen für Neues und haben Humor.

probiern geht über studiern

Vorzüge dieser Lebensphase

Liegen auf der Hand 🙂 Ausschlafen, immer einen Sitzplatz im Bus :-), falls Du mal zu schnell unterwegs bist, sieht der „Landjäger“ am Kennzeichen, dass Du kein Führerscheinneuling bist und drückt ein Auge zu 😉 Albern sein und ein Handynecklace tragen, obwohl meins zum Beispiel gar nicht reinpasst, einfach so, weils mir gefällt. Und weil ichs mit Humor nehm, ist es mir egal, wenns wieder mal heisst: „Jaja, im Alter wird man schrullig“
Schrullig: Oft von älteren Menschen befremdende Weise, an meist lächerlich wirkenden Angewohnheiten oder Prinzipien festzuhalten.

Provinz-Madame halt, na und 😉

Deadline 2017?

Was gibt es dieses Jahr noch zu beenden? Eigentlich gar nichts, obwohl eigentlich eine Verneinung ist. Letztes Jahr 2016 hab ich ja von den vielen Möglichkeiten geschrieben, die es gibt. Für mich zählt aber immer nur eine, nämlich anfangen und zwar eins nach dem andern. Schon in der Schule hat es mich gestört, wenn ich mit dem einem noch nicht fertig war und ich musste das Neue trotzdem beginnen.
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Ich will erst abschliessen

Und das immer so, das ich mit mir zufrieden bin. Heuer bin ich das ganz besonders 🙂 Ich habe mir dafür auch etwas gegönnt, das ich schon 37 Jahre, ja ihr habt richtig gelesen, so lange hatte ich keinen „richtigen“ Urlaub gemacht. An nichts denken und nichts tun. Für viele unvorstellbar, für mich sehr wichtig. Alles abhaken können was im Jahresverlauf so zu erledigen war. Finanziell wie privat. Nicht nur das letzte Jahr ist vergangen, wie der Flug von Fuerteventura nach Salzburg. Keine Bruchlandung, nur ein kleiner Zwischenstop.
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Hab ich auch wieder was dazugelernt?

Ja hab ich und zwar das es Menschen gibt, denen nicht zu helfen ist. In einem kürzlich gesendeten Film im ZDF hat der Vater zu seinem Stiefsohn gesagt: „Du allein bestimmst, wie du sein willst.“ Ein schöner Satz, besonders wenn man wieder ein Jahr älter geworden ist. Im Idealfall finde ich nämlich, lernt der Mensch dazu und ändert von Fall zu Fall auch seinen Ansichten. Ihr wisst ja: „Jeder sollte einen Standpunkt haben, aber er sollte nicht darauf stehen bleiben.“

Resümee des Jahres

Ich kann noch viel mehr als ich gedacht habe und noch immer Energie. Diese verschwende ich nicht mehr, sondern weiß, sie zum richtigen Zeitpunkt abzurufen und einzusetzen. Jeder sollte merken wenn der Moment gekommen ist aufzugeben oder weiter zu machen. Ich habe beschlossen weiter zu machen, vor allem aber, die Reihe an guten Tagen noch mehr zu geniessen.
„Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von schönen Tagen“
Johann Wolfgang von Goethe
Lieber Woifal: Feiern, gut essen, kann ich locker ewig und drei Tag durchleben.

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Ich kanns nicht mehr hören!!!!

Dieses ewige: „Ich mach aber viel mehr als Du, IIIIch geh den ganzen Tag arbeiten!!!!!“ Erzählte mir eine Freundin, bezüglich „Familienzwist“ mit ihrer Schwester. Ja, schön für dich! Millionen andere aber auch! Ist jedes mal ihre Antwort. Jeder kann sich seinen Weg selber aussuchen, zumindest im Zuge seiner Möglichkeiten!

Dilemma 1

Sie könnte ihre mittelalterlichen PC Kenntnisse auffrischen, denn Home Office ist kein privates Gefängnis, sondern ein  Job den man auch zu Hause machen kann! Ok – ich verstehe, sie geht ja den ganzen Tag arbeiten. (Jesus hat das schwere Kreuz getragen)

Dilemma 2

Ihr Hobby zu einem Nebeneinkommen werden zu lassen. Wie wärs mit einer Facebooke Seite? Ahhh, die hat ihr schon jemand eingerichtet? Ich seh aber nix. Ahhh sie hat es seit einem Jahr noch immer nicht geschafft, die Ergebnisse zu fotografieren. Ok – sie geht ja den ganzen Tag arbeiten. (Jesus hat Blut geschwitzt)

Dilemma 3

Sie kann nicht nein sagen, weil sie jedermanns Liebling sein will, kümmert sich samt Einkäufen und vier Gräbern auch noch um alles und jeden zwischendurch. Die Arme hat nicht mal Zeit auszuspannen, achja, sie geht ja den ganzen Tag arbeiten. (Jesus wurde mit Dornen gekrönt)

Dilemma 4

Sie spart jeden Kilometer, fährt bei gutem Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit. Sie steht dafür auch eine halbe Stunde früher auf, obwohl sie ein Langschläfer ist. Unsere Umwelt wird es ihr danken, sonst aber niemand. Sie könnte aber auch ihren Zigarettenkonsum auf null dezimieren, das würde ihr ihre Lunge und ihre Geschmacksknospen doppelt danken. Ok, das ist ihr Stress. Achja, sie geht ja den ganzen Tag arbeiten. (Jesus ist aber am dritten Tage vom Tode auferstanden)

Dilemma 5

Sie könnte aber endlich aufhören sich mit ihr zu vergleichen, es würde sie zufriedener und glücklicher machen. Ihre Schwester nimmt sich halt die Freiheit heraus zu entscheiden was sie macht oder nicht. Sie verdient sich ihr Geld auch selber und wie ist eben ihre Sache! Dafür, das ihr die Job´s Spaß machen hat sie auch vorher hart daran GEARBEITET und BEZAHLT dafür!!! SIE ist auch nicht die Jüngere, und nein, SIE war auch nie das Nesthäckchen.
Sie könnte daher auch mal versuchen sich in den anderen hinein zu versetzen, ehe man sie in der Familie anschwärtzt.
Press the Button IIII

Auszug : Psycholgie

Der Grund, warum man sich einmal gestritten hat, kann auf einmal dazu führen, dass man von heute auf morgen ein super Verhältnis zu seiner Schwester hat. 
Beispielsweise hat der Bruder für eine wichtige Familienfeier abgesagt und im Nachhinein bekommt man mit, dass er sich in dieser Zeit einen schönen Urlaub auf Hawaii gegönnt hat. Klar ist man dann sauer!
Doch wenn man später herausfindet, dass er diesen Urlaub gemacht hat, um seine Ehe zu retten, die letztendlich doch den Bach hinunter gegangen ist, kann man es plötzlich verstehen und verzeiht ihm. 
Das kann so ein Schlüsselerlebnis sein, dass man ab diesem Zeitpunkt anfängt, regelmäßig Kontakt zu haben, sich zu treffen und man eine angenehme Beziehung pflegt.