Und dann sing ich diese Lieder

/tanz mit Tränen in den Augen. Augenblicke die mein Herz berühren, machen mir Gänsehaut, mir „gehen“ sogar die Augen über. Solche Momente „brenn“ ich mir ins Hirn. Mach die Augen zu und was ich seh oder spür, speicher ich bis in den letzten Winkel ab. Später, irgendwann in Situationen, wo ich Halt brauche, rufe ich bewegend-begeisternd den Moment, in der Amygdala ab.

Ende jeden Jahres

hat sich mein Glas doch noch gefüllt. Mein Glas der guten Erinnerungen, die „schlechten“ kommen in den Mülleimer. Den richtigen Kübel, nicht im Oberstübchen. Da wirft Musik oder Geruch, immer wieder einen „Fetzen“ hervor. Wenns geht, nur Gute. Schlechte würden zu einer Versöhnung oder nicht beitragen. Jeder erzählt und erinnert sich an Erlebnisse, Vorkommnisse, die bewegend, verärgernd oder belustigend waren. Ich lasse nach einem abgelaufenen Jahr, nur guten Erinnerungen Platz.

Wieder mal über den Tellerrand schaun?

Mich langweilt

die Modebranche, weil ich weiß, wenn die Hosen weiter werden, sie zwei Saisonen später, wieder zur Röhre erschlanken. Mittlerweile habe ich drei solcher Phasen durch! Ja, so alt bin ich und bin froh, das ich tragen kann, was mir gefällt und was zu mir passt. Es füllt meinen Alltag nicht aus, es ist ein notwendiges Übel. Denn lieber beschäftige ich mich mit Menschen, die immer noch was zu sagen haben. Auch wenns nur positive Phrasen sind, immer noch besser als ewige Lamentiererei.

Fang das Licht

Alles vor ABER zählt nicht

Ein fast abgelaufenes Jahr, hat sich manchmal nicht von seiner besten, aber von seiner lehrreichsten Seite gezeigt. Aufholen kann ich da nichts mehr. Dann geht es darum, neue Pläne zu schmieden. Alte Gedanken verwerfen, und neue Ziele verinnerlichen. Andere Wege gehen oder suchen, um das zu erreichen, weswegen ich überhaupt angefangen hat. Ich gönne mir eine kleine Auszeit. Kein Selbstmitleid! Ich fange erst mal an, einen Tag nach dem andern zu „nehmen“ und den angesammelten „Mist“ zu entfernen.

Glück ist Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis

Alle großen Emotionen entstehen im Gehirn und Glück ist immer: Besser erwartet als…!!!! Eine Ansammlung von Momenten, Augenblicken. Prof.Dr.Dr Manfred Spitzer (Gehirnforscher) sagt es so:
Du gehst in den Wald oder Garten, um zu schauen ob einige Beeren schon reif sind, obwohl Du weißt, das es ist noch zu früh ist. Wenn Du dann, ganz zufällig, auf einem der Sträucher, diese wunderbaren duftenden kleinen Beeren, so schön rot und reif erblickst, dieser kurze Moment ist schon Glück. Oder der vergessene Fünfer in der Hosentasche, sage ich 😉

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Diese „Endogenen Opioide“

bringen Freude ins Leben. Wann empfindest Du etwas als zu teuer und wann sehr günstig? Wenn Du dir Schuhe kaufen möchtest, hast Du vielleicht eine ungefähre Preisvorstellung, die bei 100,00 Euro liegt. Dann siehst Du welche im Schaufenster, genau wie Du sie dir vorgestellt hast und diese kosten dann nur 70,00 Euro: Das ist auch Glück 🙂 wieder: „besser erwartet als“ 🙂

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Eine Fügung

Wie oft im Leben, lernt man jemanden kennen, der einen erst im nachhinein positiv überrascht. Egal ob mit „Aktionen“ oder „Reaktionen“. Dann gehören noch Belohnungen dazu, in welcher Form auch immer, sie spornen unser „Motivationssystem“ an, mehr zu geben oder zu erreichen. Haben wir das Gewünschte erreicht, sind wir „glücklich“. Daher, verschwende Deine Gedanken und Energie nicht an Dinge, die du nicht ändern kannst. Freu Dich des Lebens und genieße die Augenblicke.
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Einen Schutzengel

hab ich schon oft im Leben gehabt, dann denke ich: „ER“ da oben, hat noch was vor, mit mir. Ich bin zwar keine praktizierende Katholikin, dennoch glaube ich. Ich glaube an was ganz Großes im Universum. Ich glaube daran, das immer alles gut wird, nicht nur für mich. Ich bin froh, das ich traurige Erlebnisse vergessen und glückliche Momente, mir jederzeit ins Gedächtnis rufen kann.
Denn eines weiß ich fix: Glück findet im täglichen Leben statt.
„Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war.“
Francoise Sagan