Und dann sing ich diese Lieder

tanz mit Tränen in den Augen. Situationen die mein Herz berühren, machen mir Gänsehaut, wenn es gar zu überwältigend ist, gehen mir sogar die Augen über. Solche Momente „brenn“ ich mir ins Hirn. Ganz einfach: Augen zu, den Augenblick oder das was ich seh, bis in den letzten Winkel abspeichern. Besonders, Situationen, wo ich Halt suche, rufe ich dann, bewegend-begeisternd den Moment in der Amygdala auf.

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Ende eines Jahres

überall das gleiche. Jeder erzählt Erlebnisse und Vorkommnisse, die bewegend, verärgernd oder belustigend waren. Weil es aber jeder anders sieht, verhält es sich, wie in der Mathematik: Eine Zahl, viele Möglichkeiten. Wenn ich so zurückdenke, an Mama und Oma bewundere ich sie immer mehr. Wenn wir etwas erzählten, waren ihre Gesichter voll staunen. Ihr fragender Blick:
Was es heutzutag alles gibt. Bei mir ist es anders. Mich langweilt das Gerede und Geschreibsel vieler. Gibt´s nix Neues? Ähnliches haben wir doch fast alle so erlebt.Selfieladen 8

 

Mich langweilt

der Shitstorm, in der Modebranche! Weil ich weiß, wenn die Hosen weiter werden, sie sicher zwei Saisonen später, wieder zur Röhre erschlanken. Was ist da bitte neu dran? Mittlerweile habe ich drei solcher Phasen durch! Ja, so alt bin ich! Gott sei Dank. Ich bin froh. das man heutzutage tragen kann, was einem gefällt und was einem passt. Obwohl ich manchmal das Gefühl habe, das meine Lieblingsstücke, Aufsehen erregen. Nicht nur, weil sie so gut und schön, aber auch so alt. Wie immer: Alles vor aber zählt ja nicht 😉

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Zu guter Letzt

hat sich das fast abgelaufene Jahr, zwar nicht von seiner besten, doch von seiner lehrreichsten Seite gezeigt. Aufholen geht nicht mehr. Jetzt geht es wieder darum, neue Pläne zu schmieden. Alte Gedanken verwerfen, und neue verinnerlichen.

„Es ist ja schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.“Karl Valentin

Kiss me Quick

Warten kann einem das Leben zur Hölle machen. Warten auf den Moment, wo es zum Äußersten kommen kann. Warten auf eine Antwort. Warten als Vorfreude? Warten lohnt sich. So ein Schmarrn! Mein Motto: Das Leben ist zu kurz für Wartehäuschen. Ja, stimmt, wie schon mal erwähnt, ist mein zweiter Vorname Ungeduld. Warten ist für mich verschwendete Zeit und Zeit ist kostbar. Mir vergeht sie nämlich wie im Flug. Bei anderen habe ich das Gefühl, ihre bleibt stehn.

Wartehäuschen
Warten zwingt in die Defensive

Man macht sich abhängig. Jetzt werden einige aufschreien, man kann die Zeit ja sinnvoll nutzen. Ja, aber man kann sich schlecht auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren. Oder kannst Du tagträumen und gleichzeitig einen Text lesen?
„Warten lernen wir gewöhnlich dann, wenn wir nichts mehr zu erwarten haben“
(Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)
Ich glaube aber, das jeder von uns noch genug zu erwarten hat. Jeder hat noch Pläne die er irgendwann verwirklichen will.
Charly Braun und Snoopy

Meine Strategie

Eine Deadline! Sollte ich, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Antwort haben, entscheide ich. Menschen die wissen was sie wollen, warten selten. Jeder weiß, das man oft sofort reagieren sollte, einen Deal eingehen will. Ich bin da sehr pragmatisch geworden. Es gibt eben immer zwei, der eine macht, der andere lässt machen. Tja, und drum hab ich auch nichts gegen Kurzes. In der Kürze liegt viel Würze und viel Wenig, macht auch ein Viel. Wir haben seine Menge vor, das halt manchmal der Tag, die Woche, der Monat, das Jahr nicht lang genug ist.
Mädchen auf Hocker

Denke mal darüber nach

Menschen, denen Du wichtig bist und die dich ernst nehmen, lassen dich nicht warten. Dafür bietet sich diese Kurzwanderung geradezu an.
„Warten auf Godot“ – der kommt nämlich mit Sicherheit, NIE!
„Ein sicheres Mittel die Leute aufzubringen und ihnen böse Gedanken in den Kopf zu setzen, ist sie lange warten zu lassen. Das macht unmoralisch.“ Nietzsche