Jo mei, maunchmoi überlappt se des hoit

Gerne ausgesprochener Satz, von notorischen Fremdgängern. Zu diesem Thema kann man unendlich diskutieren, einen gemeinsamen Nenner wird man nicht finden. Die Google-Suche spuckt sämtliche Statistiken und Forschungen darüber aus, wie sollen wir uns da verhalten? Ein Paartherapeut meint sogar:“Emotionaler Seitensprung ist nicht schlimm“

Waaaaaas?????!!!!

Was Du nicht willst das man dir tu!

Wo fängt Betrug denn an? Wir alle sind im Leben schon mal in Versuchung geraten, nur wenige schaffen den Sprung ins eigene Bett zurück. Anfangen tut es da, wenn über das Objekt der Begierde nicht mehr gesprochen, es verheimlicht wird. Diese These kann ich leider nicht teilen. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen der ungeniert seine Frau betrügte. Er erzählte wahrheitsgetreu jede Minute, wenn er Nachhause kam und gefragt wurde: „Wo warst denn so lang?“

Lügt der Frosch?????

Ich schwöre

Man solls nicht glauben, seine Frau hat jedes mal darüber gelacht. Zu den Kollegen sagte er:“Du musst die Wahrheit sagen, das klingt für den Partner total unglaubwürdig.“ Diese Logik hab ich bis heute nicht verstanden, aber bei dem hats funktioniert. Wie soll man sich denn verhalten wenn man den Mann, der besten Freundin erwischt? Gottseidank ist es mir noch nie passiert. Jetzt ist die Wahrscheinlichkeit sowieso gegen Null, denn der eine hockt nur vor der Glotze, der andere hat einen Knoten hinterm Ohr und darf sich keiner Stresssituation mehr aussetzen.

Nachdenkmal

Die Moral von der Geschicht

Früher war ich der Meinung:“Wenn alles zwischen „Zweien“ passt, hat ein „Dritter“ keine Chance. Hmmm, da wurde ich auch schon ein, zweimal des Besseren belehrt. In meinen Augen gibt es drei „Ausgaben“, bei den Damen, wie bei den Männern: Die einen brauchen permanent Selbstbestätigung, die anderen suchen ein Leben lang, den oder die Richtige. Letztere sind hoffnunglose Romantiker, die es einmal richtig erwischt, weil sie glauben:“Das ist die große Liebe“
Ein deutsches Sprichwort: „Betrügen und betrogen werden, nichts ist gewöhnlicher auf Erden“ – hmm, darum heiraten noch immer so viele.

A aunständigs Dirndl…

hot immer a Toschentuach eingsteckt. Für mich, einer der undefinierbaren Sätze, meiner Mutter. Wenn Anstand, nach diesem Kriterium bemessen wird, na dann. In Zeiten der Papiertaschentücher, kein Problem mehr. Sonntags in die Kirche, immer schön kniebedeckt, der Rock, keinen Alkohol trinken, ausser Schnaps beim Kaffeekränzchen. Die Utensilien, kann man heute ausweiten: Von der Pille zum Wille. Was ist Anstand wirklich?

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Wann ist man anständig?

Der Norm entsprechend Leben und arbeiten? Was ist die Norm? Ich meine das die Norm „fürs Leben?“ Verschiedene Aspekte, wie Herkunft und Bildung, nicht zu vergessen, der Anspruch, den man, an andere stellt. Anständig ist für mich, eine Frau nicht, weil sie weniger als fünf Männer im Bett hatte. Für mich, hatte sie einfach nur Glück, gleich am Anfang den „Richtigen“ erwischt zu haben. Bei allen anderen denk ich, sie hatten Pech oder sie waren zu neugierig. Welche Frau will schon berechnend, Knallerbsensträuche, Presslufthammer und Egoisten im Bett? Oder sich nach Jahren der Begegnung, dann nicht mal mehr an den Namen erinnern, geschweige, sich zu erinnern, ob da überhaupt was war?

Daher ist Anstand für mich:

  • Wenn ich mich, meiner Familie, Freunden und Kollegen in die Augen schauen kann.
  • Wenn ich vertrauen kann und Vertrauen nicht missbrauche.
  • Wenn Not am Mann ist, einspringe wenn ich kann.
  • Wenn ich, zu dem stehe, was ich sage und tu.

Wer maßt sich ein Urteil über anständig und unanständig an? Meist die, die sich selber nie etwas getraut haben, neidisch sind, auf Erfahrungen und Erlebnisse der anderen. Schau und horch nicht auf sie, sondern trau Dir was zu.
Denn vom „das tut man nicht“ oder, „wenn das die Nachbarn erfahren“, hat noch keiner sein Glück gefunden.

Wie sagte Mae West:
Ich bin das Mädchen, das seinen guten Ruf verloren und nie vermisst hat.