Warum Neujahrsvorsätze nicht gelingen

Wenn Du etwas wirklich willst, brauchst Du den Jahreswechsel nicht! Wenn Du etwas wirklich willst, machst du es sowieso. Also, geh das Neue Jahr ruhig an. Am Neujahrstag, schreibe ich meinen Kalender um, das heisst, ich übertrage die Geburtstage wichtiger Menschen in meinem Leben, in den neuen Kalender. Termine, die ich schon gemacht habe und Dinge, die ich zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt haben möchte.

Ich hab immer nur einen

Einen Vorsatz, den ich auch so schnell wie möglich, umsetzen will. Meine Devise ist: Beim Menü, nehm ich auch einen Gang nach dem andern und esse nicht alles gleichzeitig. Es ist vorgekommen, das ich mein Vorhaben, mein Ziel nicht erreicht habe, bin ich deswegen depremiert gewesen? Nein! Depremiert werde ich, wenn ich nichts Neues mehr beginnen könnte. Wenn ich keine Ziele mehr hätte.

Warum sollte es nicht funktionieren?

Einer meiner Lieblingsmetaphern, ist die Frage, die mir ein Sportpsychologe, bei einer meiner Ausbildungen gestellt hat:
„Wenn ich Dich auffodere, auf den Stuhl zu steigen und dann, von diesem zu springen, würdest Du dich trauen?“
Meine Antwort:“Sicher“
Nächste Frage: „Wenn ich den Stuhl auf den Tisch stelle, würdest Du auch von da runter springen?“
Meine Antwort: „Sicher“
Nächste Frage: „Wenn ich den Stuhl, auf das Dach stelle, würdest Du auch da, vom Stuhl springen?“
Meine Antwort: “ O Gott, nein!“
„Warum nicht?“ Meine Antwort: „Weil ich mich verletzen könnte“
DAS IST NICHT GEFRAGT! War seine Antwort.

Dann fiel mir Hermann Maier ein

Wie er, trotz aller Prognosen, wieder auf dem Stockerl stand. Heut, wenn ich wieder mal hadere und Angst vor dem nächsten Schritt habe, dann denk ich an den Stuhl am Dach. Wo ist der Unterschied, ob der Stuhl am Dach oder auf dem Boden steht? Der Abstand, vom Stuhl zum Boden, ist der selbe! Vor allem, wenn es ein Flachdach ist 😉
Der AHA Effekt, für mein weiteres Leben.


Ich hatte immer eine Wahl

Abgestürzt und aufgewacht, ich merk es spät genug, wieder mal gestolpert, ich gebs zu. Risse in der Seele, Make Up im Gesicht, dann ball ich meine Faust und sag: Mit mir nicht! Song, von Gitte Haenning. Ein junges Mädchen, sagte zu mir: „Du taugst ma, du hast dir nie was gschissen“ – Hm, sollt ich ihr den Vogl zeigen oder dementieren? Nur weil es den Anschein hatte, aber so einfach war das nicht. Auch ich hatte Zweifel, ob die Entscheidungen richtig waren. Das einzige, worüber ich mir Sorgen machte: „Wenn alles vorbei ist“ – finde ich sie immer noch richtig?Foto mit Link

Bis jetzt schon

Ich hatt im Vorfeld wenig Möglichkeiten, die haben sich oft erst „Mittendrin“ ergeben. Ich entscheide, wenn die Karten in meinen Händen sind. Seinen Frust vor sich her tragen, sich nicht trauen, nicht den Mut zu probieren aus Angst, es könnte der falsche Weg sein oder „keinen Sinn“ machen, immer wieder durchkauen, ob gut oder schlecht, zu früh oder zu spät, das bin nicht Ich. Nachdenkmal 2

Und, was für einen Sinn?

Das es kein Geld, keine Liebe, keine Lorbeeren dafür gibt? Wenn ich mutlos war, so habe ich versucht, „irgendwas“ zu tun, allein um die Gesamtsituation zu ändern. Nach dem Motto: „Verändere was, dann wird sich was verändern.“ In einer meiner Ausbildungen, bat der Leiter, uns eine Chaos-Situation vorzustellen. Das Schlimmste auszumalen, was passieren kann. Es ist genau das, was mir, bei meinen Entscheidungen geholfen hat. Auch heute noch, frage ich mich:
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„Was würde mich am meisten verletzen und womit, würde ich nicht fertig?“

Es würde mich verletzen, keine Freunde mehr zu haben, keine Familie, keine Liebe. Doch ich würde nicht damit fertig: Nie etwas versucht oder verändert zu haben. Wenn es oft auch nur kleine Schritte waren, es brachte Veränderung. Einfach mal TUN und nicht immer nur davon reden!
„Manches wird erst gut, wenn wir es gut sein lassen“ Ernst Ferstl

Bin ich eine Rebell-Yellerin?

Eine, die ohne Kompromisse und Zugeständnisse lebt, weil über Fünfzig? Träume leben, weil vorher Gesellschaft, Familie und Kultur es nicht zugelassen hätten? Genau kann ich das nicht sagen, auf alle Fälle, bin ich keine, die in eine Schublade passt. Alleine wegen Gewicht und Größe 😉 Ich wollte nie sein, wie alle anderen. Ich wollte auch nicht so leben, wie alle anderen. Damals Ende zwanzig, konnte ich schon sehen, wie es mir mit Fünfzig ergehen würde. Ich habe einfach früher begriffen, das ich nur

DIE EINE CHANCE habe.

Tandemsprung

Zu viel nach anderen orientieren

macht orientierungslos. Viele schauen, wenn sie in Krisen nicht weiter wissen, wie andere es machen, um eine Lösung zu finden. Ich bin kein „Egomane“, ich hab meine Persönlichkeit, nicht mit dem „Kinderkriegen“ aufgegeben. Wenn ich mich mit Freundinnen traf, gab´s zwei, drei, Sätze, der Kinder wegen, dann ging s um UNS. Nur weil ich Mutter und Ehefrau bin, kann ich doch um Himmelswillen noch selbständig denken. Ich weiß, Männer finden kluge Frauen interessant, nur soll´s die eigene nicht sein.

Bogenschiessen

Wenn ich nicht weiter wusste, gabs nur einen Weg für mich

Den, wo mein Gefühl mir sagte, das er der „Bessere“ für mich sei, beziehungsweise, das Denken dahin, mich ruhiger und selbstbewusster stimmte. Manchmal tat ich irgendwas, nur um den „Zustand“ zu beenden. Manchmal, war´s auch eine Bauchlandung. Wurscht! Ich bin wie ein Kind aufgestanden, hab mir den Rock abgeputzt, meine Hände und Knie nach Verletzungen abgesucht und bin weiter gegangen.  Pixabay Cara

Schauen was passiert, das ist für mich Leben

Das haben Männer uns voraus. Als kleine Jungs probieren sie schon aus, was passiert, wenn sie an Rädern, Bohrern und Sonstigem schrauben. Sie versuchen das Gegenteil oder einfach anderes als beschrieben zu machen. Um zu sehen was passiert. Im übrigen verlieren manche Männer diese Eigenschaft, wenn sie erwachsen sind 😉 Wir Mädchen überlegen, da könnte was kaputt gehen, also lieber nicht. Die Jungs wissen es hinterher genau, wir bleiben nur in dem „Wissen“ und vergessen, das es viele andere Möglichkeiten gibt. Auch mal unorthodoxe Verfahren, ruinieren das Gerät nicht, im Gegenteil: HAHA – es kann viel mehr, als beschrieben 😉

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Geht doch!

Wer grade mit seiner „Gesamtsituation“ hadert, der sollte den Zentimeter hervor holen. Schnell wird entschieden, wie es weiter geht. Es sind doch sicher noch Zwanzig oder Dreissig Zentimeter über 😉
*Die Studie ist zwar schon ein paar Jahre alt, ich glaube aber, noch nicht ganz abgeschlossen.
*Rebell Yeller

Tanzen im Regen

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Schleichwege zum ICH – ein kleines Buch über Meditation, mit dem Untertitel:
„Durch dich zu mir – durch mich zu dir“: Die Meditation macht den Menschen Mut, die zu werden, die sie noch nicht zu sein wagen. Ich bin eher fürs TUN – das heisst: Ich schleich mich nach draussen und gehe spazieren. Auf „Schleichwegerl“ und derer kann ich Euch einige zeigen.
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Wege, die nur wenige Personen kennen

und die abwärts von den Straßen sind. So wie früher, wenn man immer wieder heimlich, über fremden Grund, eine Abkürzung genommen hat. Das sogenannte „Wegrecht“ das man erst nach dreissig Jahren „Ersitzen“ kann. Heute geht das fast nirgends mehr. Alles ist eingezäunt, oder zumindest, so schwer zugänglich gemacht, das man für diese Strecke, eher noch länger bräuchte. Ich will Euch aber keine Abkürzungen zeigen, sondern Wege, die einem zum Nachdenken anregen und nicht zum „Nichtdenken“ praktisch meditieren.
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Denk über Wege nach

Der Weg zum Optimismus kennt keine Schleichwege! Beispiel aus dem Buch: Nur Mut! Erfolg trotz positiven Denkens – Ob ich glaube, dass ich meine Leistungsfähigkeit, Körperverfassung und Kondition oder eventuell mein Gewicht verändern kann, hat auf das eigentliche Ergebnis keinen Einfluss. Ich kann fünf mal die Woche laufen gehen und nicht an einen Effekt glauben und trotzdem wird er sich einstellen: Etwa Leistungssteigerung und Gewichtsabnahme.
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Blablabla – so einfach ist das nicht

Doch! Bei einer meiner Wanderungen, war mal ein junger Bursch dabei. In einem Waldstück, überquerte er schnurstracks einen Graben, stellte sich auf der anderen Seite auf und zeigte auf den schmalen Baumstamm, der quer über dem Graben lag. „Da geh ich jetzt drüber“ – mit einem Lächeln im Gesicht war er schon bei der Hälfte, als ich rief: „Halt! Stop! Wenn da was passiert!“ In dem Moment verlor er den Halt und er sprang in den Graben. Es war nicht allzu hoch, aber doch fast zwei Meter. Ich hab ihm sein Selbstvertrauen genommen, er hätte es geschafft, das weiß ich jetzt.
Heute ermutige ich alle, weil ich weiß, das jeder ALLES schaffen kann, wenn er dran glaubt, das er es schafft.
Wanderung: Schleichwege sind nicht zum Schleichen da!
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
PS: Alle Wanderungen beginnen erst wieder im September und werden bis Ende April angeboten!

 

 

Dickschädel Blues

München 114

„a deep shade of blue“ – jaja, hör dir viel englische Musik an, hat es geheissen, dann kannst du es bald gut. Hm, das war vor zig Jahren. Jetzt trau ich mich zwar schon sprechen, aber wurschteln muss ich noch immer. Trotz wahnsinnig vieler „Versprecher“ werde ich, oh Wunder, verstanden. Gut, ich nehme auch „Hände und Füsse“ dazu, wie man umgangssprachlich oft sagt. Eine Freundin verzweifelte mit mir und ich mit ihr, weil sie mich pausenlos verbesserte. Ja, Danke! Es hat mich so verunsichert, das ich lange nichts englisch zu sprechen wagte.

I have a Flat

Strick

heisst leider auch nicht, das man einen Flachbildfernseher zu Hause hat, sondern das man überhaupt EINS hat. Oder: „I am hungry“ – das man nicht hungrig ist, sondern ein Ungar. Peinlich, wie oft ich das schon gesagt habe. Alle lieben Mirco, hab ich auch auf und abgespielt. Eijeijeijei, dabei hieß es: „I believe in miracles“ – so könnte ich noch zig Verhörer oder Sprachfehler nennen. Anneliese ist die Schwiegermutter meiner Nichte und ich freute mich für sie, das es einen Song mit ihrem Namen gibt: „All the leaves are brown“ – aber Gottseidank gehts nicht nur mir so.

Warum gibt es so viele schlechte Orte bei Euch?

Plakat Kunsthalle München

Diese Frage stellten englische Urlauber einem Einheimischen. Er verstand die Frage nicht. Ganz selbstverständlich erklärten die Touristen, das sie eine Salzkammergut Rundfahrt gemacht haben und Bad Ischl, Bad Goisern, Bad Aussee, Bad Mitterndorf besichtigten. Konnten aber nichts Schlechtes erkennen oder finden. Diese kleine Anekdote erheitert heute noch unsere Runde.

Gebets – roither

Selfieladen 4

Auch unsere Frommheit wurde gelobt. Rund um den Attersee wird ja viel gebetet, wenn der Tag lang ist. Besser wäre den „Schritt zu wagen“, wie Roland Kaiser singt und nicht eine Aufforderung zum „Schnitzlwagen“ verstehen. Daher passt gut auf, wenn ihr Michael Jackson wieder singen hört: „Do geht da Gärtner- oh“ – Dirty Diana oder
„son déri sang“ missversteht und holt die Zange 😉
Oder hätte ihr gewusst, das der Slogan von Nissan: „Shift the way you move“ nicht heisst: „Schiffe auf den Weg und laufe fort“ 😉

Denken und Tun sind zwei paar Schuh

Kurz vor meinem Fünfziger, saß ich mit Freunden beisammen und entfaltete die Europakarte. Ich zog einen Strich darauf, von meinem Wohnort bis Santiago de Compostela, mit den Worten: „Von der Haustür weg, geh ich den Jakobsweg“. Phhaaaa, ein Shitstorm ging los: „Das geht nicht, da müsstest du doch durchs Meer“- bis: „Das schaffst du nicht mal in drei Monaten“- „Da musst ja übers Gebirg.“ Leitln, des is mir einfach so in den Sinn gekommen. Ich wollte „Zum Runden“ für mich, einfach etwas Aussergewöhnliches machen.
Zwei verschiedene Schuhe

Mittlerweile ist es über zehn Jahre her

In der Zwischenzeit hatte ich noch viel „effektivere Ideen“. Weil, wenn es „alle“ machen, will´s ich nicht mehr. Die Tour de France? Nur „einen“ Abschnitt. Aus der Tour „Meine Tour des Lebens“ machen, wie Lance Armstrong. Ich hab etwas gemacht, ich habe mich getraut, ich hab mich scheiden lassen, mit Fünfzig! Na und? Was? Na dann mach als Frau, in der Mitte deines Lebens etwas, das dich weit weg, von deinem bisherigen Alltag katapultiert. Könnte man fast mit „Krebs“ vergleichen. Es dreht sich nur mehr ums überleben, da kommen nur die Harten durch.
Feuerwehr

Der Feuerlauf oder Marathon

Alles abgehakt, durch diesen einen Schritt! Auch ich hatte vor, stellvertretend für das wirkliche Vorhaben, mir selber Mut zu machen. Einen Neustart wagen und zu wissen, das die Rente keine sein wird, weil du durchkommen musst. Da laufen dann doch einige lieber 42,195 Kilometer. Aber es geht, nicht ganz einfach, aber doch. Man sollte zwar auf Überraschungen gefasst sein und nicht auf andere zählen. Besonders nicht auf jene, die vorher zu deinem Alltag gehörten. Diejenigen die urteilen um nur ja nicht selber, auf dem „Abstellgleis“ zu stehen.
Gerade jetzt, meint wieder eine, im Bekanntenkreis diesen Schritt zu wagen. Sie hat Glück, ihre Eltern buttern ein paar Hunderttausend Euro zu, damit „Frau“ ihren Lebensstandard halten kann. Na, wenn das so ist.

Wenn das kein Beweis is

Für die Midlife Krisis! Wie oft kommt man überhaupt da hin? Einige spüren den Drang etwas zu ändern schon viel früher, nicht erst in der Mitte des Lebens. Andere haben das Bedürfnis sogar öfter im Leben. Ich zum Beispiel 🙂
Wie wir alle mittlerweile wissen haben wir ja nur das eine. Da wäre es doch klug so oft wie möglich seinen Lebenswandel zu überdenken, oder?

Rote PumpsI

Was steht jetzt an?

Erst mal nix wie raus. Einen Tagesausflug vielleicht? Einmal nur so lange fahren bis der Tank leer ist? Einmal mit Ende Fünfzig noch ein weißes Brautkleid probieren? Köstlich diese Gesichter, empört und direkt verachtend. Einmal im Blaumann zu Porsche gehen und eine Probefahrt verlangen? Einmal mitten auf der Landstraße einen Fünfziger fahren und Kolonnenkommandant spielen? Einmal den ganzen Tag zu allem und zu jedem nur NEIN sagen? Oder geht´s einfach am Abend mal als Frau alleine in eine Bar. Ihr werdet euch im Jahre 2017 auch noch wie eine Ausserirdische vorkommen. Schlimmer noch, wie eine läufige Hündin die von Streunern angepöbelt wird.

Kleine Dackelmischung

Genügt nicht eine neue Frisur?

Für manche mag das schon eine Mutprobe sein. Gut, die Frisur zieht man nun mal nicht aus. Es stimmt das ein neuer Schnitt oder eine Farbe den Typ verändern. Es kann sogar sein, das man wirklich ein anderer Mensch wird. Bei einigen leider nur bis sich der Nachwuchs zeigt. Am Haupt mein ich jetzt. Es kann aber der Anfang einer großen Wandlung sein. Dann nämlich, wenn man merkt, das es fast ausschließlich postive Reaktionen gibt. Sich etwas trauen, hat eben mit Mut zu tun und den sollte man des öfteren haben.
Kuhstall Mütze

 

Abwechslung reicht jetzt auch schon

Es muss nicht mehr der Umzug sein. Möbel umstellen passt auch. Die Garderobe wechseln und statt Jeans eine Zeitlang nur Kleider tragen. Das verändert den Gang und die Ausstrahlung.
Wirklich 🙂

Meine Top 10 im Oktober

Die ich nicht mehr tun sollte oder kann. Heißt ja, ab einem gewissen Alter, blablabla. Es ist mir auch bis jetzt noch nicht passiert, das ich etwas tun wollte, aber nicht konnte. Ich hab auch nicht mehr das Gefühl: „dabei sein zu müssen“. Richtig, ich war schon mal sportlicher und in den vierten Stock, bin ich vor fast einem Jahr, noch hochgestapft. Jetzt gibt´s einen Lift im Haus. (So ein Pech aber auch 😉
Fliegende Regenschirme

Mutig genug, aufzuhören

Bei keinem Wettbewerb und bei keiner noch so tollen Veranstaltung. Mittlerweile hasse ich Massenveranstaltungen. Mehr als hundert Leute, halte ich nicht mehr aus, ausser, es ist Sommer und der Gastgarten ist voll. Da gibt´s genügend Abstand zum Tischnachbarn. Also, was sind das für zehn Dinge, Punkte oder Anregungen für mich und natürlich auch für die, die es interessiert.

  1. Abgeschlossenes nicht mehr auffrischen wollen. Ob Freundschaften oder Job
  2. Angefangenes, bis zum Ende des Jahres fertig bringen
  3. An kalten Abenden, meine bisherigen positiven Erlebnisse Listen
  4. Sollte ich bis jetzt noch keine „Mutprobe“ gemacht haben wird es Zeit, damit meine ich, die Komfortzone verlassen und etwas Neues dazu lernen.
  5. Sollte mich das Wetter zu grüblerisch machen, stelle ich mir sofort die wichtige Frage: Kann ICH es ändern?
  6. Wenn es der Tagesablauf zulässt, einen Powernap machen
  7. Pläne schmieden fürs nächste Jahr
  8. Mich nicht mehr für meine Fragen entschuldigen, so nach dem Motto: „Ich weiß, das ist eine blöde Frage“ – STOPP! Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten
  9. Keine Ausreden suchen, sondern „Why not“ zum Fauxpas stehen.
  10. Nichts mehr auf morgen verschieben ( tu ich ab und zu gerne den Badputz. Einmal, ich esse ja gerne Körndlbrot zum Frühstück, war ich drei Tage nicht Zuhause, wuchs doch glatt Kresse aus dem Ausguss des Waschbeckens)

Wie ihr seht, eigentlich ganz normale Dinge, die man locker für diesen Monat abhaken kann 🙂
Maßband

In den Augen der Andern

Meine Vorstellung vom Leben und das, was andere darin sehen, ist nicht immer das Gleiche. Aus Rücksicht am Partner, den Kindern, sogar dem Chef gegenüber, stellt man seine Wünsche und Träume oft hinten an. Liebe zu mir, nenne ich es, wenn ich Entscheidungen treffe, die andere als Egoismus sehen, aber dennoch profitieren. Gesunder Egoismus und Mut lassen einen Lebensziele erreichen. Bewunderung war es nie. Das Wort ist schon absurd. Wir alle wissen, dass wir nur das eine Leben haben, daher finde ich es richtig, SEIN Leben zu leben.

Do spüt de Musi

Was haben die Kinder davon?

„Was sollten die kleinen Menschlein denn erlernen?“ Richtig, Selbständigkeit, irgenwann auf eigenen Füßen zu stehen. Nicht bei jedem Gefühlschaos, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Das ist Elternliebe und Aufgabe. Was hat der Partner davon? Ein selbstbewusstes, zufriedenes und spannendes Gegenüber. Das ist das Wichtigste, ein Partner mit dem es immer wieder Neues zu quatschen gibt. Kein Quatschodil, von dem jeden Tag das Gleiche kommt.

Trotzdem scheint nicht immer die Sonne

Was hat der Chef davon?

Die Vorteile liegen auf der Hand. Ein Mitarbeiter, der zufrieden und entspannt ist, klar denken und strukturiert seinen Job machen. Unzufriedene und frustrierte Angestellte bringen nicht die erforderliche Leistung. Was hat man selber davon?
Wie oft im Leben, hat man etwas in Angriff genommen, das von allen anderen zum Scheitern verurteilt war? Wie oft im Leben, hat man Entscheidungen getroffen, die von anderen müde belächelt wurden?
Wer ist der Glücklichere? Sicher nicht der, der bereut. Dinge im Leben selber entscheiden, sein Dasein genießen können ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

Gefühle müssen mit

Spüren, was das Beste für alle ist

Nicht wandern, von Einem zum Andern, sondern Ziele finden:
entdecken-aufdecken und nicht zudecken.
Wander mal mit im Attertal 🙂 Kleine Wanderungen oder Workshop´s, die jedes „Sorgenpinkerl“ zersträuen und Probleme mit einem „Fitnessparkour“ gelöst werden.
Wanderungen die mit Mehrwert, Herz und Hausverstand geführt werden.
„Löse das Problem, nicht die Schuldfrage“ Spanisches Sprichwort

Ja, wenn das so einfach wär

Als ich das erste mal, einen Berg mit dem Mountainbike erklimmen wollte, dachte ich: schau dir den Hügel erst mal von unten an. Der Hügel, genannt Lichtenberg ist 819m hoch. Gefahren werden 352 Hm, ein beliebter Trainingsberg, auch unter den Rennradfahrern und Läufern. Tipps von anderen Bikern: nimm dir erst die „leichtere“ Seite vor, also von Weißenkirchen. Da stand ich nun, die Kirche im Nacken. Blick nach oben: schau ma mal. Gut trainiert, gings auch locker voran.

Lichtenberg

Ich wußte nicht,

das ich schon fast oben war. Mein Blick, nur auf die Straße gerichtet, um die Steigung nicht auch noch zu „sehen“. Immer wieder den Satz im Gedächtnis, den ein Läufer mal zu mir sagte:
„Du weißt gar nicht, was noch alles geht, wenn du glaubst es geht nicht mehr“. ( Ich glaube ich kann es sagen, Richard Roither). Mehr überrascht als stolz: ich habe es geschafft! Unbedeutend, irgendwo in der Provinz, stand ich da, am Lichtenberg vorm Sender. Da wußte ich: „Den Glockner, pack ich auch! Und den Kasberg, Loser, Grünberg, Zwölferhorn, undundund. Viele Touren, rund um den Attersee, habe ich mit Begeisterung „abgeradelt“. Den KABONG, R 2 Variante von Seewalchen bis Mondsee, Weyregg Krahbergrunde, Die 5 Seen Tour (Start: Camping Eitzinger Burgau, Attersee, Schwarzensee, Wolfgangsee, Krottensee, Mondsee, Attersee
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Im Leben, wie beim Sport

Wie können wir uns motivieren? Kann man sich von den“Großen“ was abgucken? Wie machen die das? Sportler, Akademiker und Künstler? Gibt´s ein Geheimnis? Ein Klassiker der „De-motivation“:
Das machen ja schon so viele, da brauchst du Vitamin B, dazu müsstest du studiert haben, wie Baumgartner vom Himmel springen, übers Feuer laufen, einen Marathon oder sonstwas, weil andere es Dir nicht zutrauen.
NEIN! Seine persönlichen Ziele, sind es, die das Leben lebenswert und glücklich machen.
Meine setzte ich nie auf´s Spiel, außerdem gibt´s noch viel Riskanteres:
„Lass Dich mit Fünzig scheiden!“
Pixabay Cara

Auch in meinem Hirn, sitzt ein Teuferl

das mich von meinen Zielen abbringen will.
Ja, auch ich, sag mir nicht immer:“Super läuft´s“
Ja, auch ich, seufze manchmal, nur investieren, Energie, Kraft und Geld, nix kommt retour.
Aber, Motivation kommt vom „Motiv“ also, meines ist:

  • Wenn es mir Freude macht,
  • Wenn es mir Zufriedenheit gibt
  • Wenn es am Morgen mein Erster und am Abend mein letzter Gedanke ist
  • Wenn ich über mich bestimmen kann
  • Wenn mir, meines Erachtens, wieder etwas gut gelungen ist

In Bewegung bleiben und seinen Geist fordern. Umdenken können, es besser machen. Sich und anderen Fehler verzeihen. Lieber mache ich, immer wieder neue „Erfahrungen“ als gar nicht´s. Anderen zuschauen, wie sie ihr Leben leben, ist nicht meines, im Gegenteil, ich habe schon viel „Er-Lebt“ und das macht mein Leben aus.
Selfieladen Nullnummer