gscheit fit

6- teiliger Kurs über den Wandel der Zeit und die Einstellung zum Glück. Bei allem geht vor: „Du solltest es wirklich wollen!“

  1. „break the habit“ – Erst sollte man etwas beenden, bevor man etwas anderes beginnt. Das „Schlechte“ durch „Gutes“ ersetzen. Beispiel Aufstehen: Die Schlummertaste am Wecker. Wecker weg vom Bett. Schlummertaste deaktivieren. Dein erster Gedanke am Morgen, war auch dein letzter beim einschlafen. Also, positive Gedanken, bevor der Schlaf kommt.
    Frau liegt im Gras
  2. Das „Gute Neue“ zur Gewohnheit machen. Wenn etwas zur Gewohnheit werden soll, dann sollte man es so oft wie möglich machen. Regelmäßigkeit ist ein wichtiger Bestandteil: Selber Tag, selbe Stunde, selbe Kleidung und das dauert halt eine wenig. Drei Wochen ist Minimum!
    Gitarre und Wein
  3. Die Veränderung: Ist die Motivation noch groß genug? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Tu es oder tu es nicht! Mach weiter oder hör auf. Dein Gefühl wird Dir zeigen, ob du weiter machen willst oder nicht.
    Frau liegt am Steg
  4. Ist es DAS wirklich? Was wenn nicht? So viele Tage, Wochen, manchmal sogar Monate umsonst? Umsonst ist gar nix, nicht mal der Tod. Vielleicht ist es nur eine Nische, in die du wechseln solltest. Wenn gar nichts mehr über ist von dem Enthusiasmus zu Beginn, besinne dich, warum du überhaupt begonnen hast. Man „Vergeht“ sich nicht nur beim Wandern 😉

    Give me Five
    Give me Five
  5. Immer kommt was dazwischen: Das Leben und die Familie zum Beispiel: Nämlich das Leben! Man kann seine „Pläne“ schmieden, aber man sollte versuchen, dabei flexibel zu sein.
    Junge zeigt Zunge
  6. „genaumeinding“-mein Gott jetzt hab ich´s  🙂
    Tanzende Schattten
    „Lerne die Regeln wie ein Profi, damit du sie brechen kannst, wie ein Künstler“
    Pablo Picasso

Tag 13 – heit is heit

Genau, und deshalb wird in „heit is heit“ gedacht. HEUTE, grübeln war gestern. Nicht falsch verstehen, nicht einfach in den Tag hinein leben ohne an morgen zu denken. Stop! Sagen, wenn die Gedanken sich wieder verselbständigen und einen unbegründet in einen Sog von Sorgen ziehen wollen. Ein guter alter Radiospot der Post. Einige Werbefreaks werden sich sicher noch daran erinnern.
Charly Braun und Snoopy

 

Es geht besser ohne

sich den Alltag mit pessimistischen Floskeln verderben zu lassen. „Freu dich bloss nicht zu früh“ ist eine davon. Warum nicht freuen? Vorfreude ist für mich die schönste Freude 🙂 Selten, das Geschehnisse, dann nicht zum Jubeln waren. Sicher waren auch mal „Rohrkrepierer“ dabei. Mein Gott, deswegen geht die Welt nicht unter. Für mich beginnt ein Tag immer gut. Dafür sorge ich schon einen Tag vorher, nicht das der Kaffee alle war oder die Milch dazu. Der trägt nämlich wesentlich dazu bei 🙂IMG_7273

Blumen muss man pflanzen

Unkraut wächst von alleine, schreibt Jürgen Höller in seinem Buch „Sprenge Deine Grenzen“. Ich weiß, er ist nicht jedermanns Sache, aber mir gefällt das Buch und ich blätter immer wieder darin. Er mein damit: „Was Du von dir selber denkst und hältst, das zählt, nicht die andern. Sprüche haben in meinem Leben einen großen Stellenwert, jeder erzählt eine Geschichte und die sagen und zeigen mir was alles möglich sein kann.
„Es ist besser unvollkommene Entscheidungen zu treffen, als ständig nach vollkommenen zu suchen, die es niemals geben wird.“ Charles de Gaullemarmelade-selbstgemachtes

Auch eine Lieblingsmethode von mir

Alles umkrempeln. Nix bleibt so, wie es war oder ist. Damit werden unangenehme Erinnerungen, erst gar nicht zugelassen. Umstellen, umräumen, umdenken. Du hast es  in der Hand, ob Du verharren willst, wie das Kaninchen vor der Schlange oder dich umschaust und nach neuen Möglichkeiten suchst. Angebote gibt es viele, da ist bestimmt was dabei, vielleicht sogar bei mir 🙂
Erfahrungen und Erlebnisse jeglicher Art, habe ich in einem Sammelsurium an Wanderthemen. Für jeden einen Rucksack gepackt, den wir gemeinsam leeren um dann erleichtert nach Hause zu marschieren.
„Vergrab ihn an der Biegung eines Flusses“

 

 

Veränderung gefällig?

Wieso immer ich? Viele unter uns, beten diesen kleinen Satz hundertmal im Jahr herunter. Wenn uns die Familie braucht, oder der Chef wieder Mehrarbeit erwartet. Wenn der Partner wieder alles für Selbstverständlich hält. Fühlst Du dich gerade überarbeitet und nicht Wertgeschätzt? Wer immer meint, dass er derjenige ist, der für alles mehr machen muss als andere, sollte jetzt kurz aufpassen.
Zuckerl am Steg

Willst Du nur Streit vermeiden?

Ja nicht anecken, damit keiner böse auf dich ist? Leistung für Anerkennung und Schweigen zur Wertschätzung. Unsere Streitkultur ist leider so schwach, das wir persönliche Verletzungen, als Verteidigung gebrauchen. Du hast, Du bist, Sie sind? Sich nicht trauen NEIN zu sagen? Als Wackeldackel kommt man heutzutage nicht weit, ausser in den eigenen Abgrund. Was tun? Erst mal wissen, was man will oder nicht will. Buddhisten glauben daran, das Veränderung nur dann stattfinden kann, wenn wir tief in uns gehen. Wenn wir genau wissen was wir möchten und wünschen. Nicht das, was andere von uns erwarten und wir erfüllen wollen, um nur ja der oder die „Gute“ zu sein. Ich allein, bin für mein Leben verantwortlich und das ist keine Generalprobe.
Puzzlestück in der Hand

Unzufriedenheit in Wünsche umwandeln?

Wenn ich es weiß, mich aber nicht trau? Nicht auf seine Schwächen schauen, sondern auf das, was man gut kann. Am besten, erst mal nur zwei Dinge anpacken, nicht gleich das „Ganze“ Paket. Ich muss den Keller nicht an einem Tag aufräumen. Ich kann mir ja erst mal, nur ein Regal vornehmen. Realistisch bleiben und den Aufwand am Anfang gering halten. Beispiel: Wenn ich wirklich ernsthaft, mit dem Laufen anfangen will, dann bitte als Untrainierte oder Untrainierter, erst mal nur um den Häuserblock. Erst wenn einem das Vorhaben, gar nicht so schwierig und Zeitaufwendig erscheint, wird man mehr wollen. Von fünf auf fünfzehn Minuten und von diesen auf fünfzig 🙂
Tanzen im Regen

Im Buddhismus heißt es auch: Der Sinn des Lebens ist Veränderung und Wachstum
In der Veränderung liegt auch der Sinn des Lebens – und im dazulernen

*Neuanfänge

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Abschied, ist ein scharfes Schwert?

Ein Lied das wahrscheinlich nicht so viele kennen. Meine Freundin hat nach 39 Jahren, ihr Geschäft für immer geschlossen. Doch, wie heißt es so schön: Eine Tür schliesst sich, dafür geht eine andere auf. Das besondere hier, es war vorbereitet und geplant. So wie sie mit ihren 21 Jahren, das Geschäft geplant hat, so hat sie jetzt ihr neues Ding „lovemylife“ in Angriff genommen.
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Man kann im Leben immer planen

Pö a Pö mit viel Herzblut, Energie und Spaß an der Freud, wird ein Projekt gestartet. Wo einigen die Luft ausgeht, sind andere noch lange nicht müd. Probieren, studieren und dazulernen, das Qi oder die Lebensenergie, immer wieder kommen lassen. Beispiel Natur, der Herbst, ist in Wirklichkeit auch wieder ein Neuanfang. Es werden Rosen, Tulpen, Sträucher und Bäume, fürs nächste Jahr gepflanzt. Für diese, ist eben JETZT die beste Zeit. Die Wurzeln können die Ruhe im Winter nutzen, um im Frühjahr stark und in alle Richtungen, sich ausbreiten, um festen Halt zu bekommen.
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Auch wenn der Nebel dieser Tage wieder um sich greift

sollten wir unsere Sinne nicht benebeln lassen. Jeder kann für sich schauen, wo er in nächster Zeit, seine Interessen erweitert oder gar neue findet. Man kann sich voll und ganz darauf konzentrieren. Hat nicht das Gefühl bei jedem Sonnenstrahl gleich alles liegen und stehen zu lassen, um jeden noch so kleinen und großen zu erhaschen. Ja liebe Freunde, Neuanfang findet jetzt statt. Neues kreieren, probieren und wagen. Es liegt an jedem einzelnen von uns, wie wir das Leben, unser Leben, gestalten. Wir haben noch lange nicht alle Potentiale ausgeschöpft. Es ist noch viel drin. Denkt dran, was schon vor dem Frühjahr für wundervolle Gewächse aus dem Boden sprießen. Angefangen von den Christrosen bis zu den Schneeglöckchen, gefolgt von den Krokussen.
Japanische Zierkirsche

Darum: „Man kann einen Standpunkt haben, man sollte aber nicht unbedingt darauf stehen bleiben“.

 

De Schnobiantn

So sagt man bei uns zu kleinen Mädchen die schon fleißig plappern. Ja, und wie süß, so viel kann das Mädchen schon sprechen. Und das Kleinkind, begeistert von sich selber, probiert immer wieder, und lernt so schnell wie möglich viele Worte. Es begreift schnell, wenn du sagen kannst was du willst, bekommst du es eher, ohne viel Fragerei. Hier hebt es sich noch ein wenig ab, von den mundfaulen Gfrastern.

Das kleine Mädchen wird aber größer, und auf einmal ziemt es sich nicht mehr viel zu sprechen, und es muss sich bemühen „nicht vorlaut zu sein“. Jetzt kommen die Freundinnen ins Spiel. Endlich kann man wieder gackern. Lachen, albern sein und einfach sagen was man sich denkt. Das kleine Mädchen wird ein Fräulein, jetzt sollte es sich für einen Beruf entscheiden. Sprachgewandt und gebildet, wird sie sich einen Beruf mit pädagogischem Hintergrund suchen. Als nicht Akademikerin findet man diese Spezies meistens im Einzelhandel. Schwer vorstellbar, das ein schweigsames Mädchen, in diese Branchen einsteigt.

Bei der späteren Partnerwahl, wird sich das Fräulein natürlich in einen Mann verlieben, der sie aussprechen lässt. Geschmeichelt von diesem gezollten Respekt, denkt sie, er ist auch verliebt, und übersieht dabei, das er nix lieber hätte, sie halte jetzt den Mund und macht sich flach. Sollte sie ein Naturtalent sein, wird er über ihren „Sprachfluss“ hinwegschauen. Der Traumhochzeit steht nix mehr im Wege. Jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn immer mehr fängt er an, ihren Redefluss als Geschwafel abzutun, und als Höhepunkt zu sagen:“ Halt endlich den Mund!“ Zack! Aus die Maus!

Sie ist beleidigt und spricht nicht mehr. Er genießt die Ruhe, und freut sich Abends schon aufs Bettlein. Aber wer die Rechnung ohne den Wirt macht, hat ein böses erwachen. Kein Sprechen, kein Hecheln. Die Moral von der Geschicht, verbiet da Schnobiantn das Sprechen nicht.
Tipp: Wandern entlang am Redefluss

If I Were Sorry

Selten muss man im Leben Entscheidungen treffen, die nur für sich selber gelten. Es wird immer abzuwägen sein, ob der Schmerz dem anderen zumutbar ist. Wer leidet eigentlich bei einer Trennung mehr? Der der geht, oder der, der verlassen wird? Ich würden sagen, Beide gleich, nur das der Verlassene, erst zu trauern anfängt, und der oder die „Gegangene“, schon Monate, wenn nicht Jahre vorher gelitten hat.

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Noch trauriger wird´s, wenn Kinder da sind. Auch „erwachsene“ Kinder möchten Mamma und Papa vereint sehen, auch wenn Streit, Wut und Hass für das Umfeld untragbar werden. Da ist es mir als Kind ja gut, oder doch „besser“ ergangen? Mein Papa starb, da war ich zehn. Ein „gutes“ Ende einer schlechten Beziehung, oder? Unsere scheinheilige Gesellschaft sieht es manchmal so. Hätte meine Mutter meinen Vater verlassen, mit fünf unmündigen Kindern, wem wäre es schlechter ergangen?

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Man nicht einfach so

Manches mal, dauert der Leidensweg ein halbes Leben. Man kann sich nicht einfach ablösen, und wie so oft, ist es nicht nur das Geld. In stillen Momenten sieht man den Partner leiden, und schafft es nicht ihm weh zu tun. Doch die Sehnsucht in einem, lässt nicht mehr viel über. Die Tage können gar nicht mehr so schön sein, das man sich freut. Und wenn der Augenblick kommt, bei dem man überlegt, ein „anderes“ Ende zu finden, ist es Zeit zu gehen. Wie immer, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Ich würde mir wünschen, das in unserer Gesellschaft, weniger verurteilt und gemeint, sondern einfach akzeptiert wird, das es für Einige einfach besser ist, wenn sie sich trennen.

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So lebe ich heute, bin zufrieden, und ja, auch glücklich. Glücklich weil es meiner „ursprünglichen“ Familie trotzdem gut geht. Wenn ich heute nochmal an der selben Stelle stehen würde, würde ich wieder den selben Schritt machen.
Weil, ja weil, ich auch verdient habe glücklich zu sein, und nicht nur zuständig bin, für des Anderen Glück und Zufriedenheit.

Wenn es mir leid täte
Wäre ich auf meinen Händen und Knien
Würde meine schönsten Bittgesuche einstudieren
Wenn es mir leid täte.
Aber es tut mir nicht leid,
Nein!

An Schritt viere, zwa Schritt zruck

Unser Gehirn liebt Neues und unser Ego will bewundert werden. Wie funktioniert das? Ganz einfach, für´s Hirn, neue Abläufe die Spaß machen, und für unser Ego Bewunderung, Komplimente und zuletzt sich selber auf Fotos oder Filmen sehn. Das einem so etwas manchmal zum Verhängnis werden kann, habe ich am eigenen Leibe erfahren. Ja sicher, ich bin auch a biss´l eitel.

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Mit der Eitelkeit

ist das so ein Ding, laut Wikipedia, die übertriebene Sorge um die eigene körperliche Schönheit, oder die geistige Vollkommenheit, wobei Letzeres sicher erstrebenswerter ist. Es bedeutet aber auch Vergänglichkeit. Denn nichts bleibt so wie es ist. Umgehen, mit Veränderung ist für manche wie ein kleiner Tod. Ich, ich aber liebe Veränderungen, ich hasse Stagnation! Leider kommt mir meine Ungeduld, die sich im Laufe der Jahre verstärkt hat, immer wieder in die Quere. Darum merket auf:
Alle Eigenschaften verstärken sich mit dem Alter. Eh scho wissen „Alle Sinne nehmen ab, nur der Starrsinn nimmt zu“.

Wien mit YvonneI

Ein Beispiel

Im Social Network achte ich sehr darauf, das ich die Menschen persönlich kenne, von denen ich Nachrichten öffne. Es war früher Abend, Besuch von meiner Freundin, ein, zwei Gläser Wein, fachsimpeln am Laptop, und schwupp, geht der Messenger auf. Nun war es denn so, das ich eine Nachricht von einer guten Bekannten bekam: Ingrid – OOOOOOOHHHHHH mein Gott, ich auf einer Porno Seite, Anweisung befolgt und Link geöffnet. SCHANDE ÜBER MICH, ICH TROTTEL, ES WAR ZU SPÄT!!!!!

Kartonspruch

Der nächste Morgen

ließ mich mit gemischten Gefühlen an den PC setzen. Alles funktionierte ganz normal. Gott sei Dank. Am Abend dann, rasselten die SMS und Anrufe nur so herein. An Alle meine Freunde wurde diese Nachricht verschickt, eine meiner Liebsten hat´s dann auch erwischt, weil sie eben dachte von mir.
Folge: Sperre auf eine meiner Seiten, die ich zur Zeit nicht bearbeiten kann. Schock und der leise Gedanke ans Aufgeben da. So viel Einsatz, so viel Arbeit, so viele Ideen, so viele Gedanken. Alles umsonst?
Vielleicht doch noch ein paar Tage verstreichen lassen, beim Universum bestellen und dran bleiben. Mein Lieblings Buch in die Hand nehmen und daran denken warum ich das Alles angefangen habe.
Buchtipp: Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste was ich will – Barbara Sher