Hätte mir eine Doula geholfen?

Für die, die so wie ich, bis gestern, das Wort und die Bedeutung noch nie gehört haben: Eine DOULA, ist eine Frau, die eine Frau, beim Kinderkriegen begleitet. Meine Antwort: Wie eine Hebamme halt. NEIN! Eine Doula, akzeptiert dich so wie du bist. Ich mag nicht weiter aufzählen, sonst fällt mir was ausm Gsicht. Liest selber weiterlesen:
046v

Eine Begleitung fürs Leben

Die hätte ich mir auch oft gewünscht. Gerade auf meinen vorherigen Blog, kam eine Antwort wie: „Aber so leicht ist das nicht“ – stimmt! Das hab ich auch nie behauptet. Nur weil es für manche den Anschein hatte oder hat, das meine getroffenen Entscheidungen, so leicht gefallen sind, wie die zwischen Suppe oder Salat, muss ich sagen: Leider Nein passt scho 3

Früher haben sie gebetet

Ein Gebet ist auch dazu da, mit sich „selber“ zu sprechen. Ein Gericht kann über schuldig oder nicht schuldig entscheiden, aber es kann dir keine Entscheidung abnehmen. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten so viel geändert. Die Zeit ist uns voraus und viele kommen nicht mehr hinterher. Halbtags arbeiten, Haushalt, Familie, Partnerschaft und Hobby unter einen Hut zu bringen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Wo liegt das Problem?
Hiiilfe!

Es liegt auf doch auf der Hand!

Wenn ich etwas alleine nicht schaffe, hol ich mir Hilfe, oder? Sollte den jungen Damen unter uns, der Haushalt zu viel werden, dann bitte nehmt Euch eine „Zugehfrau“ – sollte Euch der Partner zu viel sein, dann lasst ihn „auswärts essen“ – für Kinder gibt es Tagesstätten und für Hunde „Sitter“. So jetzt habt ihr für jedes „Problem“ eine vorgeschlagene Lösung 🙂
WAS?!!! Das kostet Geld? Ja was denn sonst, umsonst ist der Tod und das kostet das Leben. Charly Braun und Snoopy

Alles in Allem

Geht leider nicht! Vielleicht ist das, das Problem? Vielleicht wären auch Kompromisse gut, Kompromisse mit sich selber. Jajaj – „ich will alles, ich will alles und zwar sofort“ – Ich darf mal zurückdenken:

  • früher, hatte man zum Haus bauen, im Schnitt fünf Jahre gebraucht. Heute ist es nach einem Jahr fertig
  • früher, war man als Mutter Zuhause und hatte Zeit für Kinder und Haushalt
  • früher, hatte man keine Zeit für Hobbys, die Zeit ging auf, fürs einkaufen, da gabs nicht alles in einem Geschäft und die Kinder waren auch nicht aufgedreht, die mussten zu Fuss zur Schule und auch so wieder heim. Da waren sie zu müd, für „Spompanadln“
  • früher, musste eine Frau, auch nicht ewig und drei Tag wie „dreissig“ ausschauen.
  • früher, gab es nur ein Auto in der Familie, keinen Sommer- und Winterurlaub, kein Essen im Restaurant, eine Grundgarderobe und einen Jahresputz
  • früher, war der Mann froh, wenn er nach Hause kam und das Essen stand auf dem Tisch und die Frau froh, wenn er überhaupt nach Hause kam 😉

PS: Alles hat seinen Preis und den „Glückszehner“ verdient man sich in jungen Jahren. Gundel Gaukeley ist heute die „Unzufriedenheit“ die uns immer wieder weiß machen will: „musst haben um glücklich zu sein“ pexels-photo-119708.jpeg

 

Husten – i have a Problem III

Körper bewusst essen, trinken und leben. Täglich dreht sich alles darum und täglich werf ich alles über den Haufen. Was sind die Aussichten bei chronischem Husten? Ich schau eh schon mit dem Opernglas. Aufgefallen ist mir dann schon was beim Essen. Hatte ich Hunger und freute mich auf den ersten Bissen, den ich dann noch nicht mal im Magen hatte, bellte ich schon los. Manchmal war ich kurz vorm Erbrechen. Was ist jetzt schon wieder!? Ist vielleicht doch das Denken Schuld???
Lebensmittel

Lesen was drin ist

Ich achtete bewusst darauf, als ich zum wiederholten Male, eine von diesen chinesischen „Sekundensuppen“ vom Hofer schlürfte. Shrimps, Schwein und Huhngeschmack. Sie waren praktisch und gut. Packerlinhalt in eine Suppenschüssel. Wasser drauf und für drei Minuten in den Mikro. Schmeckten mir hervorzüglich 🙂 Aber auf einmal war s vorbei. Nicht mal drei Löffel und der Krampf begann. Also was ist da drin???
GLUTAMATE – AAAHA
chinesischer kohl

Jetzt bin ich genau so „doof“

Wie mich das immer genervt hat, wenn die „Verbildeten“ jede Packung beim Einkauf unter die Lupe nahmen. Als ob sie dadurch die Welt retten könnten. Tja, heute sehe ich das anders. Der Körper zeigt es uns anscheinend wirklich. Also alles was nur glutamatähnliche Inhaltsstoffe hat wird nicht mehr gegessen. Doch der Husten hörte nicht auf. Was hab ich grad gegessen, war da was drin? Was kann an „Würschtl mit Senf und Kren“ falsch sein? Vielleicht ist es das Wetter? Vielleicht hätt ich den Berg nicht raufradeln sollen? Vielleicht bin ich zu lange auf der Bundesstraße gebikt, von wegen Abgase, Diesel und so? Was habe ich gerade gedacht???
Cartoon Gerechtigkeit

Kren unser!

Ich glaub ein halbes Jahr habe ich gebraucht, bis ich drauf gekommen bin, das es der Kren den Hustenanfall auslöst! Also Kren und alles was scharf ist. Pfefferoni Ade! Das ist jetzt wirklich gemein. Es lässt mir trotzdem keine Ruh. Ich google rum. REIZHUSTEN ist das Zauberwort. Psychosomatisch pffff. Ich lass eh nix an meine Psyche, wenn mir was net passt, dann weg damit, aus, basta!!!

Zu intolerant????

Ein Auszug aus: http://www.psychosomatische-erkrankungen.de/Starker-Reizhusten-Husten.htm

Wenn du ohne offensichtlichen Grund husten musst, dann nehme dir anschließend die Zeit und erforsche deine Gedanken. Dem Moment des Hustens geht oftmals ein kurzer Gedanke oder eine unliebsame Empfindung voran. Dies kann nur einen Sekundenbruchteil dauern, reicht aber je nach stärke der Selbstkritik für starke Hustenanfälle. Wenn du Husten bekommst, frage dich, was du unmittelbar davor oder zu Beginn des Hustens gedacht hast und hinterfrage deine Denkweise über die Situation. Diese Vorgänge (die die psychosomatischen Erkrankungen auslösen) geschehen so schnell, dass es den meisten Menschen nicht bewusst ist, dass sie sich gerade selbst kritisiert oder ihr Verhalten nicht akzeptiert haben. Selbstkritik hindert dich daran, das Leben in vollen Zügen zu genießen und nach deinen Wünschen zu gestalten. Wenn du merkst, dass dich etwas innerlich aufregt, dann zeige dir gegenüber die gleiche Toleranz, wie du sie auch von anderen erwartest. Denke immer daran: „Du bist wesentlich mehr, als du glaubst“.

 

 

 

Husten – i have a Problem II

Mittlerweile sind zwei, drei Jahre vergangen. Die Kommentare werden immer nerviger. Von: „Rauchst Du?“ – „Warst schon mal bei an gscheitn Arzt?“ – „Hast a Hausstauballergie?“ „Du hast sicher Asthma.“ Wo ist das Problem? Wenn ich s hätte, gäbe es wenigstens was dagegen, oder? Weil ich es selber noch nicht glauben konnte, machte ich die ganze Wartezimmerprozedur, mit den mir „empfohlenen“ Ärzten nochmal durch. Ergebnis wieder: Ohne Befund! Und weil das im Beamtenstaat Österreich nun mal so ist:“Ham´s an Befund?“- gibt es auch keine Kur auf Rezept.
Rennrad

Der letzte Medizinmann

Es erstaunte mich selber immer wieder, das meine Lungenwerte bei den Test´s so gut abschnitten. Nun, sportlich war ich damals noch immer unterwegs. Nur das ich am Gipfel fast immer einen Hustenanfall hatte. Vielleicht hätte ich die Winter auslassen sollen. Die Ärzte sagten, das sei ein „Belastungshusten“. Der Wanderer oder Radler Kommentare nervten schon:“I tät zum Rauchen aufhörn“. Letzter Arzt in dieser Schleife, sagte für mich etwas plausibles: „Laut Röntgenbild ist ein kleiner Schatten zu sehen. Sie dürften mal eine Lungenentzündung „übertaucht“ haben. Kein Asthma, aber ihre Bronchien sind durch den chronischen Husten so empfindlich geworden, dass sie allergische Reaktionen hervorrufen.“
Bachblüten

Naturheilmethoden

Bachblüten, Tee´s, Zuckerl, Salben, Tropfen, Säfte begleiteten mich durch den Alltag. Kaum kam etwas Neues heraus, probierte ich es. BRONCHOSTOP zum Beispiel. Anfangs, so ca. eine Woche schien es sich zu bessern, dann war alles beim Alten. Die Nächte wurden immer härter, besonders zwischen drei und fünf. Laut „Organuhr“ die Zeit, in der sich die Lunge erholen sollte, brachte mich der Husten im wahrsten Sinne zum Kotzen.
Erbrechender Vogel

Morgens gerädert

Gegen sechs Uhr Morgens, stellte sich dann meistens, ein angenehmes, warmes, entspannendes Gefühl um den Brustkorb ein. Ich hatte das Gefühl, ich könnte jetzt sieben Stunden schlafen. Dem war aber nicht so, weil ich um sechs aus dem Bett musste. Wenn ich heute so zurück denke, bedanke ich mich vielmals bei meinem Körper. Das war schon Hardcore. Beziehungsstress spielte wahrscheinlich auch eine Rolle. Dachte ich. Es war nach der Trennung aber auch nicht besser.
Krise

Hoffentlich net jetzt

Auf einmal entwickelte das ganze eine Dynamik, die auch aus meinem Kopf nicht mehr „wegzudenken“ war. In Situationen wie, Kundengespräche, Telefonate, Vorträge, sogar beim Sex, immer der Gedanke: „Bitte jetzt net“. Das komische am Ganzen: Ich hatte „Glück“ es passierte Gottseidank fast nie. So ca. vor sechs Jahren fing ich dann an, auf das zu achten, wann genau ich zu Husten anfing. Situation, Essen, Umgebung.
Teil III folgt

 

Nicht jedes Problem hat einen Nachteil

Jürgen Höller schreibt in seinem Buch: „Sprenge deine Grenzen“, das sich Probleme wie Bälle verhalten. Am Anfang, ist es ein Bällchen, das wir schon von weitem sehen können. Viele Menschen haben jedoch Angst davor, das Problemchen zu lösen und lassen es vorbei rollen. Freuen sich auch noch, das sie es wieder geschafft haben auszuweichen. Doch der Ball kommt zurück und nimmt an Größe zu wie ein Schneeball. Wieder versuchen manche auszuweichen. Es gelingt ihnen nochmal mit viel Mühe und Schmerzen. Doch der Ball kommt wieder und ausweichen wird unmöglich.
Gabel im SeeI

Beispiel Sodbrennen

Wenn einer, immer wieder nach dem Essen Sodbrennen hat, nimmt er wahrscheinlich mal ein Pulver dafür. Ändert er sein Essverhalten nicht, wird es höchstwahrscheinlich mal eine Gastritis. Dafür gibt es auch ein Mittel. Macht er trotzdem so weiter, kommt es irgendwann zum Magengeschwür. Auch dafür gibt es etwas. Am Ende kann es aber ein Magendurchbruch oder gar Darmkrebs werden. Der Mensch würde aber immer noch meinen: Er sei nicht Schuld!
Lady Liberty

Kleine Probleme – kleine Schritte

Kein Unternehmen geht in zwei Wochen Pleite und kein Mensch hat von heute auf morgen Krebs. Das regt mich persönlich auf, wenn es heisst: Der is ganz plötzlich gstorm. Mag Ausnahmen geben, aber meistens bemerken viele schon vorher Anzeichen. Sie hoffen, das sich von selber etwas ändert oder gut wird.
Denn Schuld, ja Schuld sind immer die anderen.

  • Der oder die Ex
  • Die Lebensmittelindustrie
  • Der Arbeitgeber
  • Die Banken
  • Die Gene
  • Die Familie
    Zuckerl am Steg

Alle sind Schuld, nur sie nicht!

Lieber sterben, als irgend etwas verändern. Eine Gewohnheit wie rauchen, trinken oder die Kuhle im Sofa, sprich sie tun nichts. Viele haben noch immer nicht begriffen, das sie ihr eigener „Lebens-chef“ sind. Alles was passiert sind Botschaften und die sollte man ernst nehmen. Sich vor „Problemen“ nicht fürchten, sondern sie „angehen“- wenn nötig mit Hilfe anderer.
„Der eine sieht nur Bäume, Probleme dicht an dicht. Der ander Zwischenräume – und das helle Licht“.
E. Matani

Statements

Man wird nix im Leben dazu lernen, wenn man nix anderes gelten lässt.
Mir ist es wurscht, ob eine den Pulli als Kleid trägt, wie man jetzt des Öfteren beobachten kann.
Mir ist es wurscht, ob einer mit Bart seine Spaghetti zutzelt.
Mir ist es auch wurscht, ob einer als Hilfstschake is oder als Akademiker buttelt.
Mir ist es wurscht, ob einer raucht oder nicht.
Und ich habe kein Problem, wenn sich meine Meinung als falsch herausstellt. Ist zwar ziemlich selten, weil ja Google mein bester Freund ist 😉
lebenslang

 

Zum Ersten

interessieren mich, Statements von berühmten Leuten mehr, als vom Würschtlwama in Unterpremstätten. Ich verehre den Karlismus :-). Ja, denn Karl Lagerfeld hat immer was zu sagen. Meine drei liebsten Zitate sind:

  1. Betrachten Sie das Leben durch die rosa Brille, aber tragen Sie sie nicht
  2. Es ist nicht so, das ich mich gut finde, aber es könnte schlimmer sein
  3. Die Persönlichkeit fängt dort an, wo Vergleiche aufhören
    Klotzen nicht kleckern

 

Zum Zweiten

Aus den Filmen wie „Mamma Mia“ der Dialog zwischen Sam und Donna:
Sam: „Wie ich sehe, hast Du meinen Dudelsack behalten.“
Donna: „Ja, um ungebetene Gäste zu verscheuchen.“
Sam: „Oh, das bekommst Du auch ohne Dudelsack hin.“
IMG_6496

 

Zum Dritten

Ei, bin ich darum achtzig Jahre alt geworden, daß ich immer dasselbe denken soll? Ich strebe vielmehr, täglich etwas anderes, Neues zu denken, um nicht langweilig zu werden. Man muß sich immerfort verändern, erneuern, verjüngen, um nicht zu verstocken. Johann Wolfgang von Goethe
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
Christian Friedrich Hebbel
Das mächtigste Hirngespinst ist die öffentliche Meinung: Niemand weiß genau, wer sie macht, niemand hat sie je persönlich kennengelernt, aber alle lassen sich von ihr tyrannisieren.

 

Jeder hat ein recht auf meine Meinung! Na.Wirklich.Net. Mit anderen Augen etwas sehen und verstehen, so sehen Sieger aus.