Geniesst Du dein Leben?

Ist es Dir manchmal zu laut und passiert nix? Hörst Du auf das, was die Leute sagen und traust dich manche Dinge nicht zu tun? Wer sind diese Leute? Die, die gerne in der Runde sitzen und Geschichten weitertratschen, die andere Leut erzählt haben. Noch nie, hab ich einen Namen von denen gehört oder gar einen kennengelernt. Es müssten aber sehr anständige und vor allem gscheite Leut sein, weil wissen tuns alles.

jaja, die Quatschenten

Geniessen DIESE Leut ihr Leben?

Die, von denen alle ein perfektes Zuhause haben, so viel Geld, dass sie sich kaufen könnten was sie wollten, wenn sie denn wollten. Ich kenne sie nicht. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass man über etwas nachdenkt, was man nicht besitzen oder erreichen will. Ich überlege wie ich dazu kommen kann. Welche Möglichkeiten es gibt, zumindest in die Nähe des Ziels zu kommen, um dann weiter zu schaun.

Agerbrücke Kammer

Attersee, Du bist mei Freid

Ja, so wenig brauch ich um mein Leben zu geniessen. Kein Grundstück oder Haus am See. Das Glück in der Nähe zu leben genügt mir. Genau drei Kilometer, so wenig, dass ich es zu Fuss gehen könnte. Bei Schönwetter im Sommer, nur da anzutreffen um mit Menschen in Kontakt zu kommen, die genauso positiv über ihr Leben reden und denken wie ich. Und das, über ganz einfache, tägliche Erlebnisse.

Schiffsanlegestelle Attersee

Unterhaltung mit Finnie

Eine ältere Dame, die für Fremde vielleicht ein wenig schrullig wirkt, doch Herzensbildung und Verstand besitzt. Wir redeten übers Kennenlernen, Ehe, Beruf, Familie und Scheidung. Über das Leben im Alter und wie es ihr ergeht wenn ihr die Worte nicht einfallen. Sie lebt allein in einer hundert Quadratmeter Wohnung. Alle Achtung: „Da hast ja a richtige Reitschui“ – sagt ich, sie lachte nur und antwortete: „Ja und an großen Dachboden, was man da alles aufhebt“. Bei so viel Platz, kann ich nachvollziehen 🙂

Noch immer die Leichtigkeit des SEINS

Kein einzig böses Wort

Über Gott und die Welt kam ihr über die Lippen. Sie weiß sich immer noch zu helfen und verzweifelt nicht gleich. Sie war auch nicht böse, als sie nach zig Jahren das erste mal wieder mit der „Pemperlbahn“ nach St.Georgen fahren wollte. Nicht wußte, das man das Knopferl drücken muss wenn man auststeigen will. Durchgefahren ist bis Vöcklamarkt und warten, bis die Anschlusszüge im Bahnhof waren. Erst nach zweieinhalb Stunden in St. Georgen ankam. Dabei ja nur die Brille vom Optiker holen wollte. Ganz im Gegenteil, ihre Aussage war:“ Ich hab mich so gefreut über die jungen Leut. So viele haben mir geholfen und kam mir daher keine einzige Minute verloren vor.
Finni, Du taugst ma.

Pfeif drauf, morgen hast Du´s eh vergessen

Erzähl mal, wer bist Du?

Fragte Gott die Frau als sie vor ihm stand: „ich bin die Frau des Bürgermeisters“ anwortete die Frau. „Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau Du bist, sondern wer Du bist.“ „Ich bin die Mutter von vier Kindern“ war nur die Antwort. „Ich habe auch nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern wer du bist.“ „Ich bin Lehrerin“ – „Ich habe auch nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern wer Du bist.“ Und so ging es immer weiter. Alles, was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage „WER BIST DU“ nacherzählt aus Anthony de Mello aus „Gelassenwerden“ Herder 1996

Die Hutmacherin

Ich stelle mir diese Frage oft

Besonders in Phasen wo ich entweder glücklich oder unglücklich bin. Ich möchte etwas hinterlassen, hab aber nichts. Mit nichts meine ich materielle Güter wie Häuser, Firmen, Landwirtschaft, auch mein Name ist kein „Titel“. Doch eines weiß ich, dass meine Art Probleme zu lösen, mit Kummer umgehe, mit anderen in Kontakt trete, immer mit Respekt und Dankbarkeit erfolgt.

Wasser ist Leben

Der Grundstein, Die Persönlichkeit

Charakter, für den man selber verantwortlich ist. Nach meiner Definition 50% Gene und 50% was man daraus gemacht hat. Ich kenne viele, auch Du wirst einige kennen, sollte ihr „Backround“ wegfallen, sind sie „Nackt“. Persönlichkeit besteht für mich eben aus dem was man gemacht hat, nicht was man gehabt oder noch hat. Wie man sich Familie, Nachbarn, Freunden oder auch mal Fremden gegenüber verhält.

Wenn Du nichts hast

„Ein guter Mensch“ das glauben wir „Zahlt es sich aus?“ fragen wir uns. Für mich zahlt es sich aus, wenn ich mit ruhigem Gewissen schlafen geh und jedem Gegenüber in die Augen sehen kann.
Da ich gerne Metaphern benutze, passt für mich hier, nur der Spruch von meinem „Lieblingslehrer“
„Ab und zu sollten wir auch jene, die nichts Gutes an uns finden, maßlos enttäuschen“ Ernst Ferstl

Umgeben von Untoten?

Kennst Du das auch, jemand erzählt Dir: „Hast schon ghört, die hat an Krebs, die lebt nimma lang“ oder „der hat an schweren Unfall ghabt und liegt im Koma, der wird nimma munta“ – tja und ein halbes Jahr später, gehst auf ein Begräbnis, nein, nicht auf derer. Die stehen frisch und munter hinter mir und ich muss mich wieder an den lebendigen Anblick gewöhnen. Denn wochenlang hab ich alle Erinnerungen an sie Revue passieren lassen und mich innerlich verabschiedet.

gschieden gstorm-hümmigfoahrn

Ich wünschen jedem ein langes Leben

Ich geh halt davon aus, dass Erzähltes viiiel Wahrheitsgehalt hat und nicht nur weitererzähltes Getratsche ist. Am meisten getratscht wird in den Seniorenresidenzen, da sterms weg wie die Fliegen, nur wörtlich. Oder Menschen die hinter schwedischen Gardinen wegen „Lebensdiebstahl“ saßen, sollten auf einmal hier am Attersee leben? Eine hier Ansässige geheiratet haben und am Sonntag von der Kanzel predigen? HILFE! Bätsch, alles nicht wahr, grrrrrrrrrrrrrrrrr.

Nachdenkmal

Fake News

Den Unterschied zwischen Wahrheit und „Wahrheitsgehalt“ zu erkennen ist die Kunst bei Dorfgeschichten. Als ich mich in jungen Jahren aufregte, weil ich nicht auf der Kirchenbank, neben der bösen und bissigsten Dorfratschtn sitzen wollte, sprach die Frau „Pfarrgemeinderat“: „Die musst reden lassen, wer weiß was sonst passieren tät“ – Habidere, wenn das der Weisheit Ende ist? Haben d´Leut nix anders zum Denken, als Tratschn? Aufregen könnt ich mich auch über das Gesichtsbuch, nicht direkt über das, sondern über die Leichtgläubigkeit oder gar Dummheit mancher Nutzer. Videos oder Fotos die ein Blinder mit Krückstock erkennt, werden kommentiert, geteilt und O mein Gott auch noch geglaubt.

Da Woipertinger wurde gesichtet

Elias Canetti: Der Tod ist die größte Frechheit

Ich hab keine Angst davor. Mit sechzehn wurde mir bewusst: „Es gibt kein danach“ und ich bin froh, denn so werde ich das einzige Leben das ich habe, lebendig gestalten, träumen, hoffen und lieben, wie ich es will! Und lachen, ja lachen 🙂
„Ich glaube, Picasso ist an einem Lachanfall über uns gestorben“
Ephraim Kishon

Sie lacht sich auch tot

Sein Charme ist der eines Stechmückensteckers?

Kannst oder magst Du etwas dagegen tun? Stecker raus, wenn dein „Gegenüber“ keine Manieren an den Tag legt! Dennoch ist zu überlegen, was das „Zusammenbleiben“ für Vorteile hat. Charme kann man an 8 Verhaltensweisen erkennen hab ich hier gefunden: Zuhören, Verletzlichkeit zeigen, Interesse bekunden, Bescheidenheit, Körpersprache, Harmonie, Selbstbewusst, Namen merken. Ergo: Ein gewinnendes Wesen 🙂 Die Realität schaut oft anders aus.

Da Woipertinger

Zuhören und Verletzlichkeit

Das kennen wir ja alle, man erzählt von einem Erlebnis und der Partner tut, liest oder schaut was nebenbei. Komisch, fragt man einen Mann:“Höst du mir überhaupt zu, was hab ich jetzt gesagt?“ Kommt bei 90% der Spezies sicher eine kleine „Zusammenfassung“ und den letzten Satz gibt er zu 100% wieder. Aber, er hat gar nicht zugehört! Wie machen die das?

War mir schon immer ein Rätsel

Interesse und Bescheidenheit

Interesse an allem anderen, nur nicht an dir, weil Du bist ja eh da. Manche haben ja eine subtile Art zu zeigen, dass sie interessiert sind, hmm an was? Alles was da kreucht und fleucht? Tja und wenn sein Credo noch dazu ist: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt sich´s ohne ihr“ – dann sind wir beim Stecker oder Stecher? Wenn Dir das wurscht ist, hast Du nur einen Vorteil: Wenn du aus einer Mücke einen Elefanten machen kannst. 😉

Wenn Du nicht willst, was man dir tu…

Körpersprache und Harmonie

Körpersprache, auch so ein Ding. Man sollte schon viel Empathie haben um alle „Zeichen“ zu deuten. Und Harmonie ist der zweite Vorname von denen, die jeder „normalen“ Diskussion schon aus dem Weg gehen, weil sie meinen es könnte ein Streit vom Zaun brechen. Dabei ist es doch ganz einfach, laut Feng Shui braucht man nur alle Möbel in die Mitte platzieren. Super, weil man sich besser dahinter verstecken kann?

Nachdenkmal

Selbstbewusst und Namen merken

Auch so eine Sache, da kenn ich welche, die merken sich nicht mal den gegenwärtigen Wochentag. Und die sind aber so was von selbstbewusst. Gut, Namen merken ist auch nicht meine Stärke, obwohl ich laut meiner Ausbildung und Wissensstand, perfekt darin sein sollte. Fazit vom „Charmanismus“ ist ja wohl, das man die Liebenswürdigkeit in Person sein könnte, wenn man es im Leben mal gelernt hat. Meine Erfahrung zeigt jedoch:
„So charmant wie er ist, kann man nur werden, wenn einige Generationen von Vorfahren ihr Vermögen verspielt und verjubelt haben“
Guiseppe Tomasi di Lampedusa

Kopfkino der Provinz-Madame

Was erwärmt mein Herz wenn´s draussen bald wieder Minusgrade kriegt? Menschen die mir beim Wiedersehen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die einen ganz normalen Tag, zu einer schönen und lustigen Erinnerung machen, auch wenn´s ein Abschied ist. Abschied vom Sommer und Abschied einer Ära. Wo keiner sudert, wenns schiach is oder weil ihm grad a Laus über die Leber glaufen is. Seine kleinen Ärgernisse zwar erzählt, aber nicht zelebriert.

war a Scheidungsfeier, ka Hochzeit

Unbeschwert soll der Tag sein

Darum habe ich keine Schwerblütler in meiner Nähe. Die, die mir ein schlechtes Gewissen machen wollen, weil ich alles so „nüchtern“ seh. Darum gefallen mir Männer, die nicht so ein Gschisdi-Gschasdi drumherum machen. Kein Geschwafel, dass eh nicht ernst gemeint sind, sondern nur zum „Ziel“ führen sollen. Überall, sagt man doch frei heraus was man will. Nur bei Gefühlen, da bewegen sich alle wie auf rohen Eiern. Ich brauch kein „Unendlichkeitszeichen“ mir würde dieser Knoten genügen 😉
https://www.georgjensen.com/de-de/schmuck/armreife-und-armbaender/love-knot-armreif—sterlingsilber/10003036.html

sehr Bedeutungsschwanger

Daher mein Hang zu Liebesphobiker

Ich lebe auch ohne Romantik ganz glücklich und zufrieden. Trotzdem liebe ich Schlager, solche, die vor lauter Schmalz tropfen. Im richtigen Leben, nein Danke! Ich stelle zwar keine Ansprüche, aber ich bin nicht anspruchslos. Ich zeige sehr wohl meine Grenzen auf. Lass dich net drausbringen, wenn deine Gedanken wieder mal Purzelbaum schlagen.

Wie letzten Sonntag*

Wir sitzen gemütlich auf der Terrasse, beim Sundowner, ja wirklich, Sonntag wars noch warm und schön. Da kommt „unser“ Sonnyboy raus und streichelt mir über den Rücken. Naaa, bitte net! Das geht gar net. Solche Berührungen setzen bei mir Kopfkino in Gang. Sämtliche Annäherungsversuche der schlichten Art von früher, fallen mir da ein: Rückenstreicheln, um zu testen, ob man BH trägt. Rückenstreicheln, wie bei Omma oder einem alten kranken Tier: Nau, wie lang machstas noch? Rückenstreicheln, wie , „mogst Schmusn, mir was wurscht. Na!

weg mit de Händ

Geht leider gar net

Mein EX meinte dazu immer: „Pfuiteifi, an lauwoarmen Schlecka bis in Krogn owistecka“. Großes Gelächter und befremden über meine Reaktion.
Tja, der Mensch ist das Produkt seiner Gedanken. Ich mag halt diese eine Berührung nicht, hab ja genug andere Flächen 😉 und schon wars wieder ein Abend, der an vielen anderen anknüpfen kann. Mit Augenblicken, die einem´s warm werden lassen, innen, wenns draussen wieder frisch wird.
Jaja, Glück gleicht an Höhe aus, was ihm an Länge fehlt.
Robert Le Frost

Selfieladen mogst schmusn

Hipp, Hipp, Hurra!

PS: Natürlich wurde dazuThema: Was könnte die weibliche Spezies subtil erforschen, um näheren Input zu bekommen?
Ahhhh, ist das nicht der Haustorschlüssel??? Pffff
*Raucherplatzl vorm Seehof mit Dreamteam: Verena, Rene, Susanne und Reini
lovemylife und bewegend-begeistern mittendrin 🙂

Wann beginnt der Ernst des Lebens?

Pixabay Roall

Nicht durch Schule, sondern durch´s Leben lernen wir. Arbeitsmodus oder Freizeitmodus, wir lernen immer, beziehungsweise unser Hirn und dadurch wir. Prof.Dr.Dr. Manfred Spitzer kann diese Dinge sehr spritzig erklären. Ich versuchs auf meine Weise „rüber zu bringen“. Wir lernen durch Wiederholungen, immer und immer wieder das gleiche. In der Schule funktionierts, aber warum lernen wir im Leben nix dazu?

Bald Sechzig und kein bisschen Weise?

Immer und immer wieder

Ein Kleinkind zieht sich auch nicht immer wieder am gleichen Stuhlbein hoch, um Laufen zu lernen, es versucht sich und den Gegenstand immer wieder anders. Nur wir Erwachsenen, rennen wie die besessenen, immer dem selben Schema nach. Ob im Beziehungs-oder Arbeitsleben. Der Partner ist ein A…., der Chef sowieso. Was hab ich dazu gelernt? Eigentlich auch nix. Mein Vorgesetzter bringt mich mit Lob, immer wieder dahin, wo er mich hinhaben will und mein „Partner“? Was ist das überhaupt? Wo leben die und was fressen die? So weit ist es mit meiner Lebenserfahrung.

Kann ich immer noch nicht abschätzen?

Im Flieger

Wann ich ausgenutzt oder nur benutzt werde? Doch! Bis zu einem bestimmten Grad weiß ich es. Bis ich anfange zu glauben, das ich es dieses mal begriffen habe, wie es funktionieren könnte. Mein Scheiss-Hirn lullt mich immer wieder in den Zustand des Wiederkäuers, der ruhig seine sieben Mägen durchkaut. Hüpfend und unbeschwert, wie ein kleines Mädchen im Alltag. Meine Mutter hat schon gewusst, warum sie uns das immer verboten hat: „TSCHT! Da scheuert ihr Eure Sohlen durch!!!

Erst Schuhe aus, dann hüpfen

Meine Sohlen – meine Seele

Da hab ich schon ein paar durchgewetzt. Jaja, in der Schule wird geredet, in der Schule wird gelacht, bis der Lehrer bitschbatsch macht. Lernen ist die Funktion des Gehirns, was hat bis jetzt meins nur gelernt?
Mein hat gelernt:
Ich kann viel mehr als ich immer dachte und ich werde immer mutiger 🙂

Großwildjagd

Motto einer meiner Geburtstagsfeiern. Männlein wie Weiblein konnten sich so richtig ins Szene setzen. Zu meinem Erstaunen wurde aus kleinen Mäuschen Löwinnen und aus Pantoffelhelden Meister des Jagens. Den Wunsch einen Elefantenrüssel zu tragen, hatten erstaunlich wenige. Obwohl sie bei ausgelassenen Diskussionen, immer wieder betonten, dass sie davon träumen. Einer malt sich oft aus, wie es wäre, Tentakeln auf der „Spitze“ zu haben. Zum Affen hat sich keiner gemacht, eher zum Gieraffen.

Gieraffen

Safari -Match Me If You Can

Wir vier „Kinogirls“ (unsere Whats App Gruppe) drei wie man so schön sagt mittleren Alters und ein Hühnchen, grad vierunddreißig. Der Film beschreibt die heutige Datingszene. Gott sei Lob und Dank, dass ich nicht dieser Sucht verfallen bin. Doch, ich nenne es Sucht, wenn in einer App, die so ähnlich funktioniert wie Tinder, die Mädels und Jungs, egal welchen Alters, ihre horizontalen Erlebnisse bewerten? 16 x 5 ist im Jagdradar zu sehen, leider hat nie eine was davon, weil er ein „Knallerbsenstrauch“ ist.

Der lügt doch!

Das Krokodil

Eine Frau Ende vierzig, so ausgehungert ist, dass sie mit „Scheiblhofer“ Sado-Maso im Auto auslebt. Überall in der Stadt, in jedem Winkel, auch in der Bim, konnte man sehen, wo in diesem Urwald sich Paarungswillige befinden. Leute die Swarm kennen, wissen wie das ausschaut. Die Texte teilweise so, dass wir dachten, wir sind am Planeten Melmark. Und dann das: Axlsex ! Das löste bei mir einen Lachkrampf aus und 71 :o) sofort den Gedanken an: eher schiess mich tot.

Eher ein Loch ins Knie

Bitte nix Aktverlängerndes

Alles in allem kurzweilig, aber erschreckend wahr. Alle in der App hatten Tieridentitäten. Wir haben überlegt welche Viecher wir wären. Eine ist ein Honigdachs, unfassbar aggresiv, wenn sie überrascht wird. Eine ein Kurzohrüsselspringer, gern Elefantenspitzmaus genannt 😉 Die Jüngste, ein Galago, das Buschbaby mit den großen Augen und „Ohren“. Meine Wenigkeit in diesem Theater: Die Kesse Beute des Wahnsinns 😉

Komm, wenn du dich traust

Ich bin schni,schna,schnappi, das kleine Krokodil
hab scharfe Zähne und davon ganz schön viel 😉
Schleich mich an den Mannii ran und zeig ihm, wie ich schnappen kann 😉

Wo ist mein Platz an der Sonne?

Da gibt es nicht nur einen, ein Platz, wo ich gerne zur Ruhe komme. Das kann manchmal sogar hinterm Steuer sein. Schon oft sind mir beim Autofahren gute Ideen und Gedanken gekommen. Wenn ich überlege, an welchem Platzerl ich am schnellsten „runter komme“ ist es am Wasser. Liegt es daran das ich Wassermännin bin?

Nachmittag beim Halli-Galli
Bei Galls Schirmbar zum Sundowner

Keine Gefahr am Wasser?

Das möcht ich nicht behaupten, wo ich doch zweimal fast ertrunken wär. Wasser hat für mich den „Reinheitsgrad“ schlechthin, selbstverständlich nur „bewegtes“. Es macht sauber und bei mir, nicht nur den Body. Meine Gedanken fließen und ich hab des öfteren meinen Miesepeter einfach „reingeschmissen“. Nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn.

Fuerteventura am Strand
Dezember Fuerteventura

Manchmal auch traurig

An manchen Tagen kann meine Leichtigkeit auch mitgerissen werden und auf einmal fliessen Tränen. Dabei kann ich dann nicht mal sagen warum. Aus heiterem Himmel fallen mir Erlebnisse ein, die ein tiefes Loch in mein Herz gerissen haben. Und wenn ich dann so dasitz, erschrick ich selber und sage laut: „UND AUS!!!“

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Steinbach am Attersee

Nur mehr Platz für schöne Erinnerungen

Solange bleib ich auf dem Fleck sitzen, bis eine meiner schönen Erinnerungen den Abschluss macht. So wie andere ohne Streit zu Bett gehen, so geh ich vom Platz meiner Sonne weg. Fällt bei mir unter Rituale. Jeder sollte Plätze im Leben haben, die er mit guten Erinnerungen verbinden kann und solche meiden, die traurige Augenblicke hervorrufen. Auf den Fotos meine Favoriten. Es müssten „Kuhlen“ von mir vorhanden sein 🙂

Attersee Frühling

Ist es nicht schön

Ich saß alleine auf einem Spielplatz, auf der Schaukel, als ein kleines Mädchen zu mir kam… Es sah mich schaukeln, und meine Tränen. Es fragte mich: „Warum weinst du?“ Ich sagte „Wegen der Liebe!“ Das kleine Mädchen schwieg kurz und fragte mich dann „Was ist Liebe?“ Ich sah es an und versuchte ihr zu antworten… Ich dachte kurz nach und sagte dann: „Liebe ist Trauer!“ Sie meinte kurz drauf: „Nein, das ist es nicht!“ Sie berührte mich sanft im Gesicht und schaute mir in die Augen. „Liebe ist unendliches Glück. Denn das wunderbarste, was du je lernen kannst, ist zu lieben und wieder geliebt zu werden und dass du weinst, zeigt mir, dass du lieben kannst, also solltest du froh darüber sein. Denn es gibt auch Menschen, die haben nie zu lieben gelernt, also lache lieber! Denn du kannst lieben!“ Mit diesen Worten ging das Mädchen… Ich trocknete meine Tränen und wollte sie fragen, woher sie diese Weisheit hat, doch ich konnte das Mädchen nicht mehr finden. https://www.likemonster.de/ich-sass-alleine-auf-einem-spielplatz-auf-der-schaukel

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Unterach am Attersee

PS: Ich muss los, die Schaukel wird frei 🙂

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Blick von der Schrimbar Geli Weyregg

Mitte 20 sagte ich: Nur Familie! Mitte 40 sagte ich: „Ich will Alles!“ Heute frage ich:“Ziel erreicht?“

Nun ja, eigentlich, ja! Obwohl ich mal gelesen habe, das „eigentlich“ eine Verneinung ist. Doch, für meinen Teil, mit Inbrunst hier bestätigt: „Ich habe bisher das beste aus meinem Leben gemacht!“ Wo andere hadern, hab ich schon lange die Notbremse gezogen. Nicht umsonst gibt es Sprüche wie: “ Auf eine Kranke Kuh oder Ochsen einreden“ – „Stur, wie ein Esel“ – “ Noch immer nicht dazu gelernt?“
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Eigentlich-wollte ich immer drei Kinder

So eine kleine „italienische Familie“ halt, wo nicht nur Papa und Mamma mit verschmiertem Shirt am Tisch sitzen. Klassische Sonntagsausflüge und gemeinsame Spielabende. Wie heisst es immer: „Es kann der beste nicht in Frieden leben, wenn der Nachbar es nicht will“ – also: Thema mit Mitte dreissig abgehakt.
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Kinder und Arbeit

Ahh, wie war das: „Der Appetit kommt beim Essen?“ Und die Ernüchterung, wenn du einen Job annimmst, der einen Arbeitsbeginn von 6:00 Uhr hat oder ein Ende mit 19:30 Uhr. Wohin mit den Sprösslingen? Auch wenn sie schon aus den Kinderschuhen heraus gewachsen sind, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wo bleibt der Mann? Ja, irgendwo zwischen Vereinen, Männerfreundschaften und nächtlichen, nicht nachvollziehbaren „Ausritten“
Charly Braun und Snoopy

Und wo war ich?

Aufgegangen in der Mutterrolle, mit großer Euphorie den zweiten Bildungsweg eingeschlagen, in der Hoffnung hier noch mal die große „Erfüllung“ zu finden. Denn die Liebe, ja die Liebe war leider immer einseitig: Mal liebte er mich, mal liebte ich ihn“
Egal, „Sex in the City“ Carry, hat ihren Mister BIG auch nicht bekommen und ein Lebenshoroskop von mir, hat mal geheissen, ich werde die große Liebe nie finden.
Hut mit Spruch

Fazit: Jedes Ding hat drei Seiten

Wie Karl Valentin zu sagen pflegte: „Eine positive, eine negative und eine komische. Gut, Die positive: Ich kann reisen wohin ich will, und mir kaufen, was ich brauche.
Die negative: Nicht immer zur gleichen Zeit
Die komische: Alle Situationen in meinem Leben, hatten eine reizende Komik zum Lachen. „Für Andere!!!“
Für alle, die mal wieder was zum Lachen haben möchten, können mit mir gerne einen „Bunten Nachmittag“ in Salzburg erleben:
Alleingeher herkommen: Paintball in Salzburg

 

Glück – brauchst Du nicht suchen

Eine lang überlieferte Geschichte, über die Suche nach dem Glück.
Vor ganz, ganz langer Zeit durften die Menschen bei den Göttern wohnen. Sie waren den Göttern gleich. Doch irgendwann begannen die Menschen mehr zu wollen. All das Schöne um sie herum war nicht mehr gut genug. Sie wurden unzufrieden und wollten mehr von dem, was sie schon hatten. Es kam Hass, Neid und Gier auf. Da verbannten die Götter, die Menschen auf die Erde und beschlossen das Wissen um ihr Glück zu verstecken.

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Hier findet niemand den Schlüssel zum Glück

Leicht wollten es die Götter den Menschen nicht machen, sie sollten lange suchen müssen, um den Schlüssel für „Ihr Glück“ zu finden. Einer der Götter sagte:“ Lasst uns den Schlüssel zum Glück an der tiefsten Stelle des Ozeans verstecken.“ Doch ein anderer meinte:“ Das ist kein guter Platz, denn eines Tages werden die Menschen auch die tiefste Stelle des Ozeans erforschen und den Schlüssel dann finden.“ Er meinte:“ Lasst uns den Schlüssel doch auf dem höchsten Berg der Welt verstecken.“ Da sagte eine andere Göttin:“Das ist auch kein guter Platz, denn irgendwann werden die Menschen den höchsten Berg der Welt erklimmen und den Schlüssel zum Glück dann da finden.“ Da wiederum meinte ein anderer:“Lasst uns den Schlüssel zum Glück doch in den Wolken verstecken, da wird ihn keiner finden.“ Doch der Älteste und Weiseste unter den Göttern sprach:“Die Menschen werden auch die Lüfte erforschen und ihn dann finden, lasst uns den Schlüssel doch tief in den Menschen verstecken, sie werden den Schlüssel zum Glück niemals in sich selber suchen.“
Blog II

Ich hab meinen schon lange gefunden

Er war gar nicht so schwer zu finden. Jeder hat es in der Hand, ob er die Tür zum Glück „aufsperren kann oder für immer versperrt“. Hinter der offenen Tür ist dann Zufriedenheit, in dem was Du tust, liebst und wie Du über das Leben denkst. Falls Du noch immer auf der Suche bist, geh einfach mal mit, wenn es ab September wieder heißt:
„Denn – Herr Rossi sucht das Glück“
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