The Lion Sleeps Tonight

Silvester schon mal mit einem blauen Auge davon gekommen? Ich schon. Dabei hat der Tag wunderbar begonnen. Ein Frühstück beim Winzer St.Georgen mit allem pipapo. Ich brauch ja niemanden erzählen was zwei, drei Gläser Prosecco am Vormittag bewirken. Zkugeln hätten wir uns können. Na, damit der Tag nicht schon mittags endet, haben wir einen kleinen Spaziergang Richtung Lichtenberg gemacht.
Schnaps

Da geht kein Weg vorbei

Nämlich genau da, beim Haus einer Bekannten. Gerade die 0,5 Promille umgangen, wachelt sie mit einem „Altjahresschnapserl“ (Ich hasse Schnaps). Das wissen fast alle schon, daher brauch ich den Gottseidank nicht trinken. Ein wunderschönes Tagerl, gestern. Man glaubt der Frühling naht, aber der Teufel, äh Winter schläft nicht. Keine Angst, der Schnee wird schon noch kommen.
Moet im Eiskübel

Der Countdown läuft

Keinen Stress bitte, an diesem bedeutungsschwangeren Tag. Eine kleine Jause oder Gulaschsuppe genügt. Eine Frage bleibt nur noch offen, wer wird kommen? Die Gefahr das die anderen den Tag so beginnen wie wir, ist groß. Ich werf mir meine Silvesterrobe über, Glitzer in den Ohren, Glitzer auf den Schuhen. Ich bin fertig. Soll ich mir nicht doch schon ein Glas Sekt gönnen? Ist ja schon sechs und Dunkel ist es auch schon. Ich halt mich normalerweise dran: „Keinen Alkohol, bevor die Sonne unter geht“.
Goldene Schuhe

Jetzt is passiert

Ein Anruf! Jemand hat Probleme, solche, die man an diesem Tag so dringend braucht, wie ein Loch im Kopf. Aber, man ist ja nicht so. Nur das ich jetzt alleine dasitz. Jetzt is wurscht. Ich köpf die Flasche MOET und lasse die sprudelnde Flüssigkeit in die Schale gleiten. Schon hör ich die Raketen. Ich nehm das Glas und stell mich auf den Balkon. Genau unter mir schießens die Böller. Da meine Hollywoodschaukel genau davor steht, muss ich mich a bisserl zwischen dem Glander und Dieser quetschen. Heuer lassens es aber wieder krachen, denk ich mir. Halte das Gläschen Richtung Sternhimmel und dreh mich wieder um.
Brillenfassung
Weil ich die unbequemen Schucherl vorher ausgezogen habe und Socken an den Füßen hatte, hab ich die Rutschgefahr auf den Fliesen unterschätzt: BÄNG, ZACK, Glas kaputt, CAT überm Auge, als hätt ich eine von Henry Maske gewischt bekommen.
Leider hab ich mir, anders als gedacht –
„Die Kante“ gegeben. Scheiß Silvester!!!

Wirf Deine Jahresvorsätze über Bord Tag

Der Wirf-Deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag wird immer am 17. Januar veranstaltet. Weil, was ist seit Silvester noch übrig? Alle ernüchterten Realisten haben an diesem Tag die einmalige Chance, ehrlich zu sich zu sein und die gefassten Vorsätze tatsächlich zu vergessen oder schriftliche Aufzeichnungen dazu zu vernichten. Dann schwebt wenigstens nicht jeden weiteren Tag der mahnende Engel über der Schulter und hebt den Zeigefinger, während es sich der Teufel bereits auf der anderen Schulter gemütlich gemacht hat. Alle anderen haben die Chance, sich nochmals zu besinnen und vielleicht ja doch den einen oder anderen Vorsatz umzusetzen.
Der Text „Wirf-Deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag“ wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

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Warum ist es fast nicht zu schaffen?

Weil die meisten Vorsätze ihren Ursprung im Vergleich haben. Und wie wir alle einstweilen wissen, machen Vergleiche unzufrieden. Und wer unzufrieden ist, will den Zustand verändern, oder zumindest verbessern. Es kommen uns aber immer wieder die Versuchungen der Werbeindustrie entgegen. Es wird uns vorgegaukelt, wir könnten genau so schlank, schön und jung reich sein. Und so laufen viele dem vermeintlichen Leckerbissen ein Leben lang hinterher.

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Ja, ich will

ist die einzig richtige Motivation, einen Vorsatz zu Ende zu bringen. Ohne den eigenen Willen, sprich, du musst es wirklich wollen, dann kannst du es schaffen. Und natürlich verzeihen können, sich selber und den anderen. Das unterscheidet doch den Menschen von der Maschine. Der Mensch hat Gefühle und Gelüste, denn nicht umsonst gibt es das uralte Sprichwort: Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach. Es macht eben keinen Sinn, Diät zu halten, und zu wissen, es stehen einige Feiern an. Der tägliche Dauerlauf wird auch in die Hose gehen, wenn der Chef grad eine Umstrukturierung plant.

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Es bleiben lassen

und Veränderungen anstreben, wenn sie anstehen! Das ist die Lösung! Neujahr hat etwas mit Neuanfang zu tun, und den schafft man am besten wenn man nicht zurückblickt, sondern da startet,wo man gerade ist.
Soll heissen: Besser 100 Dinge um ein Prozent ändern, als eine Angewohnheit um 100 Prozent.

Silvester am Attersee?

Wenns nach mir geht, ist mir ein Nachmittag am Berg und der Abend, gemütlich, in einem kleinen, feinen Restaurant, am liebsten. Ausschauen wird s wahrscheinlich so, das ich heut, am Silvester „des kleinen Mannes“, besser gesagt, der kleinen Frau, teilnehmen werde. Ich könnte zwar einen Freund besuchen, aber seine Gäste, sind mehr als „unterhaltungsresistent“. Weder Spiel noch Maske, bringen diese Nerds in Bewegung. Schade, der Gastgeber gibt sich immer solche Mühe, alleine das Feuerwerk, ist eines der schönsten, privaten am See.

Als alternder „Halb-Single“

ists halt schwierig. Paare laden keine Singles ein. Partnergefahr! In unserem Alter, find ich wirklich kindisch. Sogar in bestehenden Freundschaften, scheint dieser Tag, nicht für eine gemeinsame Konstellation, geeignet zu sein. Als Lückenbüßer, steh ich auch nicht zur Verfügung. Diese blöde Floskel: „Kannst ja kommen, wennst magst“- hängt mir auch schon zum Hals raus. Noch dazu, wenn sie von jemanden ausgesprochen wird, der selber nur Gast ist. Solche Verlegenheits- Einladungen können mir auch gestohlen bleiben! Ich hab ich ja eh schon einige „Altjahrestage“ erlebt, lustige und weniger, lustige. Ich könnte mir noch einen tollen Abend bestellen, beim Universum. Klappt ja mit allem anderen auch. Noch ist nicht aller Tage Abend und wenn ich mir selber Gesellschaft leisten kann, ist das ja auch nicht das Schlechteste. fireworks-1422589_960_720

Aber wie auch schon oft

Werde ich mir, Cary Grant und Ingrid Bergmann „Indiskret“ reinziehn und um Mitternacht, die restlichen Sternspritzer verprassen. Anderen beim Küssen zuschaun, das Glas gen Himmel halten, auf mich und alle die ich kenne, anstoßen. Am Neujahrstag, schadenfreudig, den anderen zuhören, wie sie sagen: „Mah, woar des fad gestern, bei Denen“ – bin froh, das ich nicht ins Auto gstiegen bin und keinen bleden Schädl hab.
Also: Ich wünsch Dir ein gutes Neues und
trink trotzdem auf gute Freunde.
Verlorene Liebe und alte Götter,
neue Ziele, auf den ganz normalen Wahnsinn und das was einmal war.
Darauf, dass alles endet und auf ein neues Jahr.

Deadline 2016?

Was ist noch möglich, dieses Jahr? Viel Zeit ist ja nicht mehr. Warum jetzt das letzte Stück noch hetzen? Der Dezember ist für viele ein dunkler Monat. Sie müssen aber trotzdem durch. So wie in der längsten Nacht des Jahres, dieses auch bald beendet wird, so wird es, wie das Amen im Gebet, auch wieder neu beginnen.
Ein Hit

Viele werden noch „fleissig“

weil sie doch etwas zu Ende bringen wollen. Warum so lange Zeit gelassen? Viel wichtiger wäre doch gewesen, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen oder zu erkennen. Loslassen was einen Nerven kostet und den Focus auf etwas richten, das Freude und Spass macht. Wenn Du ein Mensch bist, der lange braucht, um etwas Neues zu beginnen, wirst Du es den Rest des Jahres auch nicht mehr schaffen.
Miauende KatzeI

Ausser du willst noch richtig Stress

Lass doch einfach das alte Jahr ausklingen. So wie jeder neue Tag, nach der Wintersonnenwende Minute für Minute, länger wird, so kannst Du dir jeden neuen Tag, etwas mehr Zeit nehmen. Nicht jedes Ziel und auch nicht jedes Vorhaben, ist in Nullkommanix umsetzbar. Denk mal darüber nach: Wie lange brauchst Du, um dich zu motivieren oder zu begeistern?
Ich mit Zentimeter

Überlege auch

wie lange hält deine Motivation und Begeisterung an? Einen Augenblick? Eine Begegnung lang? Einen Tag? Motivation will gefüttert werden! Das heisst, immer wieder, ein kleines Ziel erreichen. Egal, ob „Idealfigur“ oder etwas Neues beginnen, ohne Erfolgserlebnisse zwischendrin, wird nix draus. Mein fünf Schritte Plan, hat immer volle Wirkung:

  1. Deine Einstellung: Situationen mal von der anderen Seite betrachten.
    Aussichten-Einsichten-Weitsichten 🙂
  2. Passende Ziele setzen: Mit Fünfzig wirst Du nicht mehr Abfahrtsweltmeister
    Ich könnte so viel tun..
  3. Umsetzen: Nur reden, bringt nix. Aktiv werden, Gleichgesinnte suchen. Der Motivations-Stammtisch?
  4. Optimismus üben: Nicht immer alles negativ sehen, es ist nie zu spät.
    Wishkraft
  5. Feste feiern wie sie fallen: Gelegenheiten nutzen und wenn es nur eine Stunde ist 🙂
    Die Leber wächst mit ihren Aufgaben