Silvester am Attersee?

Jedes Jahr die gleiche Frage: WO?! Wenns nach mir ginge, wär mir ein Nachmittag auf der Alm und der Abend, gemütlich, in einem kleinen, feinen Restaurant, am liebsten. Ausschauen, wird s auch wie immer, das ich am Silvester „des kleinen Mannes“, besser gesagt, der kleinen Frau, teilnehmen werde. Ich könnte zwar einen Freund besuchen, aber seine Gäste sind mehr als „unterhaltungsresistent“. Weder Spiele noch Maske, bringen diese Nerds in Bewegung. Schade, der Gastgeber gibt sich solche Mühe, allein das Feuerwerk, ist eines der schönsten, privaten am See.

Als alternder „Halb-Single“

Paare laden keine Singles ein. Partnergefahr! Sogar in bestehenden Freundschaften, scheint dieser Tag, nicht für eine gemeinsame Konstellation, geeignet zu sein. Als Lückenbüßer will ich auch nicht zur Verfügung stehen. Die Floskel: „Kannst ja kommen, wennst magst“- hängt mir zum Hals raus. Noch dazu, wenn sie von jemanden ausgesprochen wird, der selber Gast ist. Verlegenheits-Einladungen, um den Status „Freund oder Freundin“ nicht zu gefährden. Schon einige „Altjahrestage“ erlebt, lustige und weniger, lustige, könnte mir doch noch einen tollen Abend vorstellen. Ich werde ihn bestellen: Beim Universum. Klappt ja bei allem anderen auch. Noch, ist nicht aller Tage Abend, auch wenn ich mir nur selber Gesellschaft leisten kann. Ist ja auch nicht das Schlechteste: „Your Sweet, sweet lovin“fireworks-1422589_960_720

Wie so oft

Werde ich mir, Cary Grant und Ingrid Bergmann „Indiskret“ reinziehn und um Mitternacht, die restlichen Sternspritzer verprassen. Anderen beim Küssen zuschaun, das Glas gen Himmel halten, auf mich und alle die ich kenne, anstoßen. Am Neujahrstag, schadenfreudig, den anderen zuhören, wie sie sagen: „Mah, woar des fad gestern, bei Denen“ – bin froh, das ich nicht ins Auto gstiegen bin und keinen bleden Schädl hab.

PS: Ich wünsch Dir ein gutes Neues und trink auf gute Freunde. Verlorene Liebe, alte Götter, neue Ziele. Auf den ganz normalen Wahnsinn und das was einmal war. Darauf, dass alles endet und auf ein neues Jahr.

Am Arsch vorbei, geht auch ein Weg

Ein herrliches Buch von Alexandra Reinwarth, um wieder zu erkennen was wirklich wichtig in seinem Leben ist. Weg mit dem Frust! Tut mir leid, aber für mich existiert der schon lange nicht mehr. Ich habe mich aus dem „Schwitzkasten“ erfolgreich befreien können. Wie? Ganz einfach: Den ersten Schritt machen. Nämlich den, in eine andere Richtung. Es wird ja wohl niemand mehr glauben, das sich alles von selber richtet?schwarz-weiss2

Das Wort FRUST kommt vom lateinischen und bedeutet „vergeblich“

Vergeblich auf etwas warten und dann enttäuscht sein, weil es nicht eintritt. Da hammas ja schon, ich und warten, eben, geht net. Frust wird in unseren Breiten mit Missmut und Verdrossenheit in Verbindung gebracht. Sogar in ärztlichen Befunden wird „frustran“ verwendet, um zu sagen: „Wir haben es vergeblich versucht, leider ohne Effekt“Warten in München

Ich muss raus hier!

Hab ich mir damals gesagt, um mit dieser negativen Energie, nicht Aggression oder sogar Depression zu fördern. Die ersten Schritte, sind immer die schwersten, aber wenn bei jedem neuen Schritt, sich eine Welle der Leichtigkeit einstellt, dann sind alle weiteren, ein „Spaziergang“ 🙂 Dabei spielt es keine Rolle, ob die Veränderung beruflich oder privater Natur sein soll. Wichtig ist, die Situation, die diese Unzufriedenheit hervor rief, zu beenden. Essen im Haus am Hang

Viele Wege führen nach Rom

Ja, aber einer nur am Arsch vorbei und den werd ich Euch zeigen. Ganz nah am Abgrund und ohne Stütze, werdet ihr sehen wie leicht es zu schaffen ist, wenn man weiß wohin man will. Dieses Ziel oder Vorhaben wird die zukünftige Richtung sein, in die ihr das weitere Leben, Euer Leben lenken werdet. Alle Veränderungen beginnen im Kopf, wenn „hier“ mal klar Schiff ist, dann kann s losgehen.
Workshop-Wanderung: „Am Arsch vorbei, geht auch ein Weg“
Keine Ausreden werden gelten. Der richtige „Tritt“ in den Hintern und bemerken: „Niemand steht im Weg“ – auch Selbstsabotage wird im Keim erstickt.
Buchtipp: UNF*CK yourself! Raus aus dem Kopf und rein ins Leben! Gary Bishop

PS: Ich bekomme keinen Cent für diesen Buchtipp 🙂

 

 

Bist Du Freizeit-Single???

Darunter versteh ich: Du bist in einer Beziehung, dennoch bist Du viel allein. Vielleicht, weil Dein Partner nicht die selben Aktivitäten liebt wie Du, oder weil man mal was mit anderen gemeinsam machen will, ohne Verpflichtung. Geschieden oder Verwitwet und Deine/Seine Freunde haben sich auch verabschiedet. Oder Du bist „ganz einfach Single“, aber nicht auf der „Suche“.

Lieblingssocken

Also Freizeit-Single

Dann lass dich Attern!!! Ein Nachmittag mit Mehrwert, das wär doch was 🙂 Unterhaltung und Spaß am Attersee. Gemeinsame Aktivitäten, die alle Muskeln trainieren ohne sich zu plagen oder auszupowern. Vorzugsweise natürlich draussen. Zwar nicht immer möglich, darum hab ich ein Ersatzprogramm zusammengestellt.

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Steinbach am Attersee

Bei Schönwetter

  • „Brainwalk“ (Gehen mit Koordinations und Gedächtnisübungen im Seepark, mit anschließender Einkehr
  • Wandern auf dem „Gleißner Weg“ in Weyregg, Motto: „Motivieren in der Gruppe“
  • Kleine „Glücksplatz-Safari“ – Platz der Geborgenheit Schörfling, 5 Kirchen-Platz in Attersee, Pfarrer-Salettl Nußdorf,
  • Auf zur „Födinger-Alm“ Weyregg -„A Gaudi muass sein“
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    Abend nach Regen in Kammer am Attersee

Bei Schlechtwetter

  • Kegelpartie im Hotel Lohninger-Schober in Hipping
  • Sugar-Party mit Dani – lasst Euch Sugarn, Axlhaar war gestern 😉
  • Ein Kino Nachmittag im Mega-Plex Seewalchen
    Filme werden nach Wunsch und Zeit ab 8 Personen gespielt
  • Promi- Nachmittag im Hotel Attersee Seewalchen
  • „Wer bin Ich“ – aktives Gehirntraining mit Spaßfaktor
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    Schlittenfahren am Hongar in Aurach

Im Winter

  • Schlittenfahrt und Hüttengaudi am Hongar, mit 5km Abfahrt 🙂
  • Schneehasen suchen am Kronberg, lasst Euch überraschen
  • Die fünfte Jahreszeit-den Fasching feiern
Ausflug nach Brixen

Der Mensch ist ein „Rudeltier“ und liebt die Gesellschaft. Und unser Hirn liebt Spaß, darum werden wir das auch ab und an auskosten. Noch etwas Zum Nachdenken:
„Zählen Sie ihre Todsünden, dividieren Sie den Betrag durch die Anzahl ihrer Orgasmen und multiplizieren Sie das Ergebnis mit der laufenden Nummer ihrer Steuererklärung, dann haben Sie den Sinn des Lebens.“
Auszug aus dem kleinen Arschloch von Walter Moers

Also lasst´s Euch Attern, vergesst Eure einsamen und langweiligen Nachmittage. Rafft´s Euch mal auf und seid´s dabei. Es soll ja nicht mal heissen:
Hier ruht mein treuester Genoß im Land, Herr Hypochonder zubenannt; er starb an frischer Bergesluft, an Lerchenschlag und Rosenduft 😉
A.Grün

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Freitag´s bin ich nie da

Jeder, der eine Trennung hinter sich hat, wird merken, das sich seine Umgebung spaltet. Ob man will oder nicht. Ob bewusst oder unbewusst, sie werden sich für eine „Seite“ entscheiden. Hat natürlich auch sein Gutes. Man weiß jetzt, wer wirklich Freunde sind. Weiteres kommt hinzu, du willst ja nicht immer wieder die Trennung durchkauen und philosophieren warum die „Anderen“ sich nicht auf „Deine Seite geschlagen haben.“Pixabay Tattoo TheDigitalWay

Viele darunter sind ja noch Paare

und immer das fünfte Rad am Wagen? Anfang´s nimmt man das Angebot noch dankbar an, um nicht ewig und drei Tage allein zu hocken. Doch irgendwann merkt man, es kommt Brotneid auf und die Eifersucht mischt mit. Männer wollen meistens nur freundlich sein und unterhalten sich mit dir. Ein fatales Fehlverhalten in den Augen ihrer Partnerin. In ihr brodelt es: „Den ganzen Tag spricht er kein Wort mit mir, und dann quatscht er mit „DER“. Tja, und schon biste raus aus der Runde. „Mann“ will doch nicht wegen ein bisschen Freundlichkeit, einen Beziehungskrieg herauf beschwören.Erinnerungen

Ja und dann ist man da,

wo man eigentlich nicht hin wollte: Kontaktarm Zuhause. Geh doch alleine weg, in der heutigen Zeit ist das kein Problem“, von wegen! „Die Frau im zweiten Jahrtausend“
Erstens: Man zwar alleine auf einen Kaffee oder ins Kino gehen kann, aber Abends in die Bar? An der Bar, an der Bar, warum sitz ich da? Genau zweimal gemacht. Mag in der Stadt nichts ungewöhnliches sein, aber in der Provinz: NEIN DANKE!
Zweitens: Jemanden auf dem „klassischen“ Wege kennenzulernen, ist wie das Suchen, der Nadel im Heuhaufen: U-60ig bedeutet: gschieden, später gschtorm und hoffentlich hümmigfohrn, obwohl drunt, würde ich auch auf ein paar treffen 😉
Drittens: Das Schrecklichste! Die Erkenntnis: Ich bin eigentlich auch nur eine, von Vielen!Denkmal

Für den einen alltäglich, für den anderen was Besonders

Das was am Anfang besonders war, wird auch irgendwann mal alltäglich. In dem Buch: Die TORERO-TECHNIK von Martin-Niels-Däfler, wird Joachim Fuchsberger zitiert:

„Beim ersten Mal kommt der Medizinstudent in die Anatomie und kotzt. Beim hundertsten Toten, den er auseinandernimmt, isst er eine Stulle.“

Leider ist es so: Jenseits der Fünfzig, kann einen nicht mehr viel überraschen. Man wird auch schwer auf „normalem“ Wege, jemanden kennenlernen.
Dann gilt nur: Selbst ist eben die Frau und sollte Gott, dem Zufall oder dem Internet danken 😉
Bewegung macht Spaß

 

Wer wird denn do woana

Jenseits der fünfzig ist die Haut schon ein bisserl dicker geworden, aber dann und wann gehen einem die Augen doch über. Liebeskummer in der Generation Silver Surfer? Warum sollten denn Gefühle aufhören zu existieren, nur weil eine Zahl sich geändert hat? Gut, die Naivität hat sich ja hoffentlich bei vielen schon verabschiedet und bei einem „schau wie i schau“ wird ja auch wohl keiner mehr schwach. Zwar werden viele immer erfinderischer in der Taktik, doch unterm Strich, kommt immer das gleiche heraus 😉
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Mir war es immer ein Rätsel

Was die Frauen an sich haben, deren Partner alles tun, was sie wollen. Zum Beispiel, ein Anruf von ihr, und er verläßt innerhalb der nächsten fünfzehn Minuten die Fußball Runde. Oder, auf der Alm, wo der „Almer“ seine Öffnungszeiten nach Laune seiner Frau richten musste. Klappe oben heißt zu, Klappe oben bedeutet nämlich, gestern wurde es spät, Klappe oben bedeutet, es waren zu viel Junge Frauen auf der Alm. Ich fragte mal einen intelligenten, gut situierten älteren Mann, was er dazu meinte: „Na ganz einfach, dann sie hat das Geld oder Besitz!“.
Die Antwort war so simpel und einleuchtend, als ich überall genauer hin sah.
Wanderweg nach Abtsdorf II

Das würde ja bedeuten

Liebe Frauchen, wenn ihr nicht flüssig seid, sondern flach, gibt´s den Prinzen nicht. Jaja, Papa ist nicht mehr und der große Bruder lebt in Amerika. Damit hab ich mich nie zufrieden gegeben, ich habe auch nie auf einen Prinzen gewartet. In meinem Liebesleben war und ist es immer einfach. Ich lasse meinen Gefühlen die Oberhand und habe dies nie bereut. Das Leben wird immer wieder jemanden als Begleitung bereit halten. Solltest du nicht fähig sein, dir deine Wünsche, selber zu erfüllen, wird es deine Begleitung schon gar nicht können.
PS: Eine Freundin sagt zu ihren Töchtern, immer wenn sie Liebeskummer hatten: „Jo woan nur, brauchst net so vü bodln“ 😉
Mädchen strausadolf Pixabay

 

Boy oh Boy

Singles die bindungswillig wären, haben es nicht leicht. Jene Sympathikus, die es schaffen, ein Date mit uns zu bekommen, vergessen, das ein Bild mehr als tausend Worte sagt. Fotos „von oben“ um schlanker und größer zu erscheinen, posten pausenlos ihr Gesicht, ist sonst nix dahinter? Und Männer, die ihr „Haupthaar“ mehr im Nacken tragen, sind auch nicht besser. Das Internet hält ja so manche Überraschung bereit, wenn wir mal von der Optik absehen, bleiben immer noch die Rohrkrepierer einer Beziehung.

Pixabay Pexels
Macht das Internet lügen leichter?

Oder sagen wir, vorspiegeln falscher Tatsachen? Ich für meinen Teil ziehe die Realität vor. Als Wanderführerin, bot sich mal die Gelegenheit, den „Happy Guide“ für „Singlewandern“ zu machen. So erlebte ich manche Überraschung auf der „Großwildjagd“. Jäger und Gejagte wurden in zwei Altersgruppen geteilt. Die Fünfundzwanzig bis Fünfundvierzigjährigen und die Vierzig bis Sechzigjährigen. Natürlich mischten sich immer wieder Selbstüberschätzer drunter. Mitgehn konnte jeder, der bisher sein Leben unbeschadet überstanden hat, Herr seiner geistigen Kräfte und mittels eigenem Antrieb an der Jagd teilnehmen wollte.Pixabay Tattoo TheDigitalWay

Vorsicht war geboten, bei Jägern mit fleischfarbener Badekappe

Bei Flaschenhaltern, Muttersöhnchen, Haubenstöcken und Rohrverlegern.
Vorsicht für Jäger war geboten: Bei Anlehnungsbedürftigen, Singenden, zu viel Sprechenden, Kindergartengärtnerinnen und verbildeten Pädagoginnen. Der Herrgott wollte es so, das sich wirklich ein Paar das „Ja“ Wort gab. Aber auch zahlreiche lockere Verbindungen. Alles in allem, ersparte man sich zwar das drumherum vom Internetportal, doch die Realität ist bei allen „Single-Börsen“ die gleiche.

Frosch II

Erwartung, Überraschung, Enttäuschung

Meine Lebenserfahrung hat gezeigt, der Mensch, ob Mann oder Frau, guckt über den Tellerrand nicht hinaus. Alles mit einem Radius über 50 Km hat wenig Bestand. Und die magischen 3 Sekunden, 3 Minuten, 3 Stunden, 3 Tage, 3 Monate, 3 Jahre, darauf kann man einen lassen 🙂 Und People, die schon länger alleine leben, sind sowieso nicht mehr für einen gemeinsamen Haushalt, geschweige denn, die gesamte Nacht in einem Bett.
Aus den Jägern sind halt dann doch die meisten „Heimscheisser“ geworden 😉