Gedanken to Go

„Denken hilft zwar, nützt aber nichts“. Die leidige Grübelfalle. Jedem von uns holt sie in bestimmten Situationen ein. Die Gedankenspirale geht halt manchmal nach unten, statt nach oben. Frischluft kann da einiges bewirken. Ich spazier dann gern im Marktwald bei Schörfling oder den Weißenbach entlang. Das kann super „entlüften“. Wir müssen, ja wir müssen immer wieder neu entscheiden und ich hätte im Leben gerne des öfteren jemanden an meiner Seite gehabt, der mir dies abgenommen hätte.
Aber wäre es dann mein Leben?
Frau im Wald mit blauem Schirm

Ich hatte und habe Mut

Ich habe mich getraut! Ja, ich riskiere auch heute noch was. Zum Beispiel mich zu blamieren. Gescheitert bin ich auch schon oft, aber ich lebe und nein, ich habe keine Entscheidungen in meinem Leben bereut. Denn, in jener Konstellation, war es für mich halt das Richtige. Diese könnte heute natürlich ganz anders ausfallen. Ich lebe mein Leben nicht einfach ab. Jeder will in seinem Leben so wenig Fehlentscheidungen treffen wie möglich. Sollte ich mich mal für das sogenannte „Falsche“ entschieden haben, so weiß ich jetzt, wie ich in so einer Situation, das nächste mal entscheide.
Und: Ich werde wieder MUMM beweisen und mich trauen.
stoak wie a Fösn

In  it Never Was a Secret

Steht bei Tag 24: Du kannst nichts erreichen, wenn die Hose voller ist als das Herz. Er schreibt über Menschen, die sich über andere lustig machen, weil sie „gescheitert“ sind. Für die, die sich den Umständen aber gestellt haben, war es das pure Leben. Erfahrungen, die man nicht beim Zusehen machen und fühlen kann. Sie werden auch ihr Selbstvertrauen nie stärken, weil sie nicht über ihren Schatten springen.
Menschen die sich dem Leben stellen und sich in schwierigen Lebenslagen nicht in die Hose sch… haben ein strahlen im Gesicht, das man durch bemängeln und lästern nie erreichen wird.
Seien wir doch alle ein wenig mutiger und bewundern andere, statt sie zu verhöhnen.
Press the Button Gelber Stuhl

 

 

 

 

 

De Schnobiantn

So sagt man bei uns zu kleinen Mädchen die schon fleißig plappern. Ja, und wie süß, so viel kann das Mädchen schon sprechen. Und das Kleinkind, begeistert von sich selber, probiert immer wieder, und lernt so schnell wie möglich viele Worte. Es begreift schnell, wenn du sagen kannst was du willst, bekommst du es eher, ohne viel Fragerei. Hier hebt es sich noch ein wenig ab, von den mundfaulen Gfrastern.

Das kleine Mädchen wird aber größer, und auf einmal ziemt es sich nicht mehr viel zu sprechen, und es muss sich bemühen „nicht vorlaut zu sein“. Jetzt kommen die Freundinnen ins Spiel. Endlich kann man wieder gackern. Lachen, albern sein und einfach sagen was man sich denkt. Das kleine Mädchen wird ein Fräulein, jetzt sollte es sich für einen Beruf entscheiden. Sprachgewandt und gebildet, wird sie sich einen Beruf mit pädagogischem Hintergrund suchen. Als nicht Akademikerin findet man diese Spezies meistens im Einzelhandel. Schwer vorstellbar, das ein schweigsames Mädchen, in diese Branchen einsteigt.

Bei der späteren Partnerwahl, wird sich das Fräulein natürlich in einen Mann verlieben, der sie aussprechen lässt. Geschmeichelt von diesem gezollten Respekt, denkt sie, er ist auch verliebt, und übersieht dabei, das er nix lieber hätte, sie halte jetzt den Mund und macht sich flach. Sollte sie ein Naturtalent sein, wird er über ihren „Sprachfluss“ hinwegschauen. Der Traumhochzeit steht nix mehr im Wege. Jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn immer mehr fängt er an, ihren Redefluss als Geschwafel abzutun, und als Höhepunkt zu sagen:“ Halt endlich den Mund!“ Zack! Aus die Maus!

Sie ist beleidigt und spricht nicht mehr. Er genießt die Ruhe, und freut sich Abends schon aufs Bettlein. Aber wer die Rechnung ohne den Wirt macht, hat ein böses erwachen. Kein Sprechen, kein Hecheln. Die Moral von der Geschicht, verbiet da Schnobiantn das Sprechen nicht.
Tipp: Wandern entlang am Redefluss

If I Were Sorry

Selten muss man im Leben Entscheidungen treffen, die nur für sich selber gelten. Es wird immer abzuwägen sein, ob der Schmerz dem anderen zumutbar ist. Wer leidet eigentlich bei einer Trennung mehr? Der der geht, oder der, der verlassen wird? Ich würden sagen, Beide gleich, nur das der Verlassene, erst zu trauern anfängt, und der oder die „Gegangene“, schon Monate, wenn nicht Jahre vorher gelitten hat.

nerivill1-1905261_960_720

Noch trauriger wird´s, wenn Kinder da sind. Auch „erwachsene“ Kinder möchten Mamma und Papa vereint sehen, auch wenn Streit, Wut und Hass für das Umfeld untragbar werden. Da ist es mir als Kind ja gut, oder doch „besser“ ergangen? Mein Papa starb, da war ich zehn. Ein „gutes“ Ende einer schlechten Beziehung, oder? Unsere scheinheilige Gesellschaft sieht es manchmal so. Hätte meine Mutter meinen Vater verlassen, mit fünf unmündigen Kindern, wem wäre es schlechter ergangen?

baby-443390_960_720

Man nicht einfach so

Manches mal, dauert der Leidensweg ein halbes Leben. Man kann sich nicht einfach ablösen, und wie so oft, ist es nicht nur das Geld. In stillen Momenten sieht man den Partner leiden, und schafft es nicht ihm weh zu tun. Doch die Sehnsucht in einem, lässt nicht mehr viel über. Die Tage können gar nicht mehr so schön sein, das man sich freut. Und wenn der Augenblick kommt, bei dem man überlegt, ein „anderes“ Ende zu finden, ist es Zeit zu gehen. Wie immer, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Ich würde mir wünschen, das in unserer Gesellschaft, weniger verurteilt und gemeint, sondern einfach akzeptiert wird, das es für Einige einfach besser ist, wenn sie sich trennen.

seagull-sky-holiday-bird-56618.jpeg

So lebe ich heute, bin zufrieden, und ja, auch glücklich. Glücklich weil es meiner „ursprünglichen“ Familie trotzdem gut geht. Wenn ich heute nochmal an der selben Stelle stehen würde, würde ich wieder den selben Schritt machen.
Weil, ja weil, ich auch verdient habe glücklich zu sein, und nicht nur zuständig bin, für des Anderen Glück und Zufriedenheit.

Wenn es mir leid täte
Wäre ich auf meinen Händen und Knien
Würde meine schönsten Bittgesuche einstudieren
Wenn es mir leid täte.
Aber es tut mir nicht leid,
Nein!

Frühling

Im Frühjahr ist die beste Zeit für einen Neustart. Wachsen, gedeihen, erforschen, seine Aufmerksamkeit, die positive Energie in uns und unserer Umgebung. Wo möchte ich Veränderung herbeiführen? Was hat Priorität? Wo sind meine Stärken?
Proudly Present? Unsicherheit ist nicht nur ein Thema der Pubertät. Sie betrifft viele Erwachsene, auch noch in späteren Jahren.
Lila

Warum zweifeln so viele an sich?

Warum orientieren sich so viele an Anderen? Unsicherheit und gefallen wollen, sind Ausdruck mangelnder Selbstsicherheit. Warum zweifel ich an meiner Person? Wer oder Was wird „angezweifelt“ ? Vergleich? Vergleich ist das beste Mittel seine Unsicherheit zu stärken und seine Stärken zu schwächen. Jeder und Jede für sich, hat Eigenschaften und Talente „mitbekommen“ die gefördert werden wollen.
Popart Frau mit Brille

Eigenschaften verstärken sich mit dem Alter

Auch Talente, und die sollten wir nutzen, um die Unsicherheit zu schwächen und das Selbstbewusstsein zu stärken. Der Frühling ist der Beginn, in dem wir unseren Inneren und Äußeren Wachstum fördern können. Gemeinsam „suchen“ wir den WEG, der uns stark und sicher macht. So, wie im freien Gelände manche Wege mit Seilen und Steighilfen gesichert sind, gibt es im Leben Menschen, Dinge oder einfach Hobbys, die mir „Sicherheit- Selbstsicherheit“ – „Halt- Hilfe – und Netzwerk“ geben.
Man muss lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben – (La Bruyere)
Wanderungen mit Humor und Tiefgang. Themen die einem Neustart auf die Sprünge helfen.

„Viele Hörner, keine Stiere – auch die Kuh, hat Charakter“
„Sieben x Sieben Meilen“
„Nur Katzen haben sieben Leben“

Buchtipp:
„Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner“  – Talane Miedaner mgv Verlag

„Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste was ich will“ – Barbara Sher