Komm und Geh

Spazierengehen, war für mich der Horror. Wie das Amen im Gebet, jeden Sonntag 5 KM. Als Kind war mir einfach langweilig dabei. Die einzige Motivation: Der Blick auf den wunderschönen Attersee und wenns wärmer wurde, ein Eis. Jetzt ist GEHEN für mich, nicht nur Bewegung sondern pure Entspannung. Gehen zum Denken, zum Überlegen, zum Abschalten.

Mit Storytelling – Emotionen hervorrufen

Das mache ich gerne, mit einer Gruppe unterwegs, stelle ich die kleine Wanderung gerne unter ein „Motto“. Man bekommt das Brett vorm Kopf dann leichter weg. Unser Hirn liebt Geschichten und manche Menschen, können diese dann, leichter mit ihrem „Zustand“ verknüpfen. Sie öffnen den Geist, man wird „wacher“, fitter und ist nebenbei in netter Gesellschaft. Regelmäßige Bewegung ist gesund und muss nicht in Leistungssport ausarten.

Was drei Nüsse bewirken können

Deine Fehlertoleranz testen

Wir glauben alle tolerant, geduldig und nachsichtig zu sein. Bei „Walnusswandern“ kannst du sehen, ob es wirklich so ist. Nicht nur das, Du wirst deine Koordination verbessern und trainieren. Schon beim Single-Wandern waren meine „Spielchen“ beliebt. Sie sind unterhaltsam, zielgerichtet und haben den „Sinn“: Herz und Hirn zu erwärmen.

Los gehts

Ein Thema ist kein Thema

Gehen macht glücklich und gemeinsam machts mehr Spaß. Gehen in der Ebene stärkt Waden, Schienbein und Oberschenkelmuskulatur. Sie sind, je älter wir werden, einer unserer Wichtigsten Stützen. Also nicht weniger sondern mehr: „Gehen und gehen lassen“ – Weniger sitzen, mehr loslassen. Probiers mal und sei dabei, wenn wir von der Schiffsanlegestelle, zum „Fünf Kirchenplatz“ in Attersee marschieren.

Blick von Alexenau nach Attersee

Gruppenfeeling

Wir könnten auch „nur“ zu Zweit gehen, doch besser ist das „Ergebnis“, wenn wir „Mehrere“ sind, mindestens 6 Personen. So ist der AHA Effekt stärker und auch der Spaß 🙂 Anmelden bitte per Mail: ingrid.staufer@begeistern.net Sobald sechs Personen beisammen sind, suche ich einen gemeinsamen Termin. Dann freu ich mich wenns wieder losgeht und heisst: „Gehen und gehen lassen“

Schiffsanlegestelle Attersee im Frühling

Begrab ihn an der Biegung eines Flusses

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Kopfnuss 😉

Da hab ich es leicht. Ich lebe in der Nähe eines Flusses und in der Nähe vom Attersee. Wie alle meine Geschichten, die nicht frei erfunden sind, sollten es auch Metaphern sein. „Storytelling“.  Alles, kann man loswerden, am besten die Dinge, die einen belasten. Die, die am schwersten, am hartnäckigsten sind und tief liegen, auch :-

Es funktioniert

Ente im Gras

Ich beginne gerne mit „Walnusswandern“ – da werfen wir die Nüsse, danach, über die Schulter und geben sie der Natur zurück. Nicht, ohne vorher einen ersten Gedanken mitgeschickt zu haben. Da braucht keiner lange überlegen, einfach das, was einem gerade beschäftigt, Sorgen macht. Damit ist der Kopf sowieso voll. Ergo – auflösen, weg damit und wer es immer noch nicht wahr haben will: Reden!

Ich hab das noch nie gemacht, also bin ich überzeugt, das ich es kann 🙂 a la Pippi Langstrumpf

Schmied – net Schmiedel

Bei Gefühlen hat es sich bewährt, mit einem engsten Vertrauten zu sprechen. Familiäre Dinge, mit der Familie, berufliche, mit dem Chef oder Kollegen und finanzielle, nona, mit seinem Bankberater. Wenn es so einfach ist, warum haben wir dann überhaupt noch Sorgen? Weil noch immer viele meinen, sie müssten es mit sich selber ausmachen oder ihr Ego ist so groß, das sie überzeugt sind, es müsste alles vom Anderen kommen. Manche vertrauen darauf, das es sich von selber löst.

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Ich sage: Rede mit dem „Problem“

Reden ist gesund

Net schwafeln, aussprechen, beziehungsweise „ansprechen“ – gilt ja: „Womit das Herz voll ist, geht der Mund über“. Irgendwann machen sich Belastungen im Körper bemerkbar. Wozu sind wir der Sprache mächtig? Die Körpersprache verstehen, würde unserer Gesellschaft gut tun, leider kennen manche nicht mal die, vom eigenen Hund. Wieder mehr auf die „Zeichen“ achten. „Geh in dich und bleib dort“ ist eine Metapher, die einen höchstens zum Authisten macht und nicht, zu einem verständnisvollen Gegenüber.
Wos tuan mit an Sorgenpinkerl„- „Geh mit entsorgen“ – wären die Themen, falls Dir wieder mal jemand, den letzten Nerv ziehen möchte.
*Begrabt mein Herz an der Biegung eines Flusses

S-wie Stop oder der Samstag

NEIN – welchen Buchstaben davon verstehst du nicht? Neinsager sind verpönt, Spielverderber, fallen einem in den Rücken! So wird es verstanden, wenn man Halt, Stop oder Aus sagt! Wer bringt die vier Buchstaben locker über die Lippen? Berufliches und Privates, nicht weit voneinander entfernt. Bei Vorgesetzten kann man damit rechnen: „als nicht motiviert genug zu gelten, um auf der Karriereleiter die nächste Sprosse erklimmen zu wollen“ – Privat, bist du „unflexibel oder egoistisch“.

Hier ist die Mitte die Beste Möglichkeit

Ich sage: Beides stimmt

Abwägen: Einem dreijährigen Kind versprechen den Geburtstag bei den Affen zu feiern, dann aber seinen ersten Arbeitstag hat, nehme ich logischerweise an, das man dem Job den Vorrang gibt, ansonsten werden späterer Ausflüge mit dem Kind, schlecht finanziert werden können. Das Kind wird einen trotzdem lieben, auch wenn es an diesem Tag „nur“ ein Geschenk bekommt. Das Andere, wenn der Urlaub gebucht ist, der Partner wieder mal aus beruflichen Gründen absagen muss, sollte man so flexibel sein und halt mal alleine fliegen.

vielleicht is lustiger 😉

Immer diese ungeliebten Tätigkeiten

Gemeinsam beschlossen, aber bei dir hängen bleibt. Man kann nachgeben, das Geforderte oder Gewünschte erfüllen, doch irgendwann passiert was mit einem. Unzufriedenheit und Groll macht sich breit. Du kommst dir ausgenutzt vor, bist beleidigt, weil zu wenig Dankbarkeit kommt. Für andere da sein und trotzdem seine Bedürfnisse ausleben wäre kein Spagat. Es erfordert nur mehr Empathie. Ob und wieviel verlangt wird, hängt natürlich davon ab, was wir geleistet und ertragen haben. Darum solltest Du vorher kurz darüber nachdenken, bevor Du zustimmst. Sympathie und Liebe erlangt man nicht durch ewiges Ja sagen, sondern durch Liebe, auch zu sich selbst.

Vergiss dich nicht

Stress dich doch nicht selbst

Flanier-Workshop:
Die beste Methode seinen Standpunkt klarer vertreten zu können und den der anderen, auch verstehen. Solltest Du gerade vor einer Entscheidung stehen, abwägen: Welches verursacht den geringeren Schaden oder Nachteil?
Zwei einfache Möglichkeiten, zwei Wörter, seine und andere Entscheidungen respektieren und annehmen: JA oder NEIN

De Waundara

Wandern oder Gehen, gut für Körper und Psyche = Seele, Herz und Hirn. Bewegung an der frischen Luft, stärkt:
Den Biorhythmus, die Konzentration = Merkfähigkeit, die Koordination = Gleichgewicht. Wandern beruhigt, durch die Gleichmäßigkeit des Schrittes und der Stille, für manche ist es auch die Gemeinsamkeit. Themen des Lebens, aktueller oder persönlicher Natur werden „Schritt für Schritt“ abgehakt. Als ausgebildete Wanderführerin, Animateurin und Senior Fit Trainerin weiß ich, wie wichtig geistige und körperliche Bewegung ist. Durch Lebenserfahrung, dass Sorgen den Organismus belasten und blockieren. Gemeinsames spielerisches kennenlernen, Sichtweisen verändern und positive Denkprozesse fördern.

Allee zum Schloß Kogl

Alle Wanderungen finden rund den Attersee herum statt

Gekennzeichnete Glück´s und Kraftplätze werden bevorzugt. Kurze Wanderungen und Spaziergänge mit einer Gesamtgehzeit von max. 2 Stunden, ermöglicht fast allen mitzugehen. Auf Wunsch können nach vorheriger Absprache eigene Themen „abgegangen“ werden. Natürlich werden die anderen Teilnehmer nicht erfahren, dass es Dein Punkt ist. Interessant ist vielmehr, wie andere damit umgehen, wenn es ihrer wäre?

Das Sorgentuch loslassen

Mit viel Empathie und Humor

wird am Ende der Wanderung Dein „Rucksack“ um einiges leichter sein. Schon beim „Singlewandern“ sind einige „fündig“ geworden: An Einsicht – Weitsicht und Aussicht 🙂
Handeln wir nämlich „umSICHTig“, denken wir nicht kurzSICHTig und leben daher zuverSICHTlich.
Bis zu 60 000 Gedanken hat der erwachsene Mensch täglich und die sollten wenn möglich „gut“ sein. Man kann zwar nicht nur durch positives Denken die Welt verändern oder sein Leben, nein, man soll auch was dazu beitragen. Alleine, dass man Umgebung und Gesellschaft wechselt, hat bei vielen schon das Denken verändert. Und das ist ja schon mal ein Anfang 🙂

Spaziergang von St.Georgen im Attergau über Wildenhag nach Abtsdorf

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich weder ärztliche noch psychologische Ratschläge geben kann!
Meine Stärke ist Storytelling mit körperlicher und geistiger „Bewegung“ – Mehr als Geschichten erzählen, sondern mit Empathie und Lebenserfahrung, anderen die Zukunft wieder positiver zu sehen lassen.
„Probleme kann man niemals mit der selben Denkweise lösen, wie sie entstanden sind“
Albert Einstein