Tag der lahmen Ente

Der „Lame Duck Day“ gedenkt lahmen Politikern, die keine Entscheidungen mehr fällen. Sie dürfen nicht mehr kandidieren, nur mehr die Amtszeit „absitzen“. Auch wir, in unserem Land oder sogar im Bekanntenkreis, haben „Lame Duck´s“, Leute die nur quacken, aber nix ausrichten. Reden, reden, reden und nur heiße Luft heraus bringen.

Entenmarsch im Papageientakt

Andere reden, da hab ich dreimal angefangen

„Ich könnte so viel tun, wenn ich nur wüßte was ich will“ – tja und davon gibt es leider zu viele. Es geht aber nix weiter. Es sind auch die, die behaupten, wenn sie ein abstraktes Bild betrachten: „Das könnt ich auch“ – aber gemacht hams bis heute keins. Oder, dieser Satz zum Motivieren: „Wer soll denn das kaufen, ich nicht!“ Lieber LAME DUCK, für dich sind solche Sachen gar nicht gedacht. Du bist der, der in der Gesellschaft nur „mitgezogen“ wird.

Närrische Enten

TUN statt Reden halten

Doch, manchmal ist bei mir der Mund auch schneller, als ich handeln kann. Ich noch abwarten möchte, die Sache genauer betrachten. das dauert bei mir aber nicht bis zum nächsten Hirnfurz, sondern wird in den nächsten Tagen verworfen oder begonnen. Learning by Doing ist meine Devise, denn: „Ich hatte noch nie Angst vor Fehlern“ – Scheitern ist zwar nie gefragt, aber ohne Versuche, kommt man nicht weiter. Im Gegenteil, man wird besser! Worin ich besser geworden bin? Ich kann Menschen besser einschätzen und ich weiß wozu ich noch alles fähig bin 🙂

Flugente 😉

Ich gehe später nicht in Pension, sondern einmal um die Welt

Ich setzte mich nicht unter Druck, ich lass es „kommen“. Wo immer ich sonst ungeduldig bin, kann ich bei entscheidenen Dingen warten, aber nur kurz 😉 Sämtliche Ratschläge, ob von Freunden oder Gleichgesinnten, können meine Lebenserfahrung nicht verdrängen. Ich verlass mich auf mich, ich bin mein eigener Coach. Und wenn Du mal Entscheidungshilfe brauchst, dann geh mir mir den: „Wildholzweg – mit den 6 Hüten“
6 Hut Methode von De Bono – Kreativitätstechnik
Hüte oder Kapperl in sechs verschiedenen Farben, denen auch Eigenschaften zugedacht sind. Hier kommst Du sicher auf einen grünen Zweig 🙂

Ich hatte immer eine Wahl

Abgestürzt und aufgewacht, ich merk es spät genug, wieder mal gestolpert, ich gebs zu. Risse in der Seele, Make Up im Gesicht, dann ball ich meine Faust und sag: Mit mir nicht! Song, von Gitte Haenning. Ein junges Mädchen, sagte zu mir: „Du taugst ma, du hast dir nie was gschissen“ – Hm, sollt ich ihr den Vogl zeigen oder dementieren? Nur weil es den Anschein hatte, aber so einfach war das nicht. Auch ich hatte Zweifel, ob die Entscheidungen richtig waren. Das einzige, worüber ich mir Sorgen machte: „Wenn alles vorbei ist“ – finde ich sie immer noch richtig?Foto mit Link

Bis jetzt schon

Ich hatt im Vorfeld wenig Möglichkeiten, die haben sich oft erst „Mittendrin“ ergeben. Ich entscheide, wenn die Karten in meinen Händen sind. Seinen Frust vor sich her tragen, sich nicht trauen, nicht den Mut zu probieren aus Angst, es könnte der falsche Weg sein oder „keinen Sinn“ machen, immer wieder durchkauen, ob gut oder schlecht, zu früh oder zu spät, das bin nicht Ich. Nachdenkmal 2

Und, was für einen Sinn?

Das es kein Geld, keine Liebe, keine Lorbeeren dafür gibt? Wenn ich mutlos war, so habe ich versucht, „irgendwas“ zu tun, allein um die Gesamtsituation zu ändern. Nach dem Motto: „Verändere was, dann wird sich was verändern.“ In einer meiner Ausbildungen, bat der Leiter, uns eine Chaos-Situation vorzustellen. Das Schlimmste auszumalen, was passieren kann. Es ist genau das, was mir, bei meinen Entscheidungen geholfen hat. Auch heute noch, frage ich mich:
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„Was würde mich am meisten verletzen und womit, würde ich nicht fertig?“

Es würde mich verletzen, keine Freunde mehr zu haben, keine Familie, keine Liebe. Doch ich würde nicht damit fertig: Nie etwas versucht oder verändert zu haben. Wenn es oft auch nur kleine Schritte waren, es brachte Veränderung. Einfach mal TUN und nicht immer nur davon reden!
„Manches wird erst gut, wenn wir es gut sein lassen“ Ernst Ferstl

Bin ich eine Rebell-Yellerin?

Eine, die ohne Kompromisse und Zugeständnisse lebt, weil über Fünfzig? Träume leben, weil vorher Gesellschaft, Familie und Kultur es nicht zugelassen hätten? Genau kann ich das nicht sagen, auf alle Fälle, bin ich keine, die in eine Schublade passt. Alleine wegen Gewicht und Größe 😉 Ich wollte nie sein, wie alle anderen. Ich wollte auch nicht so leben, wie alle anderen. Damals Ende zwanzig, konnte ich schon sehen, wie es mir mit Fünfzig ergehen würde. Ich habe einfach früher begriffen, das ich nur

DIE EINE CHANCE habe.

Tandemsprung

Zu viel nach anderen orientieren

macht orientierungslos. Viele schauen, wenn sie in Krisen nicht weiter wissen, wie andere es machen, um eine Lösung zu finden. Ich bin kein „Egomane“, ich hab meine Persönlichkeit, nicht mit dem „Kinderkriegen“ aufgegeben. Wenn ich mich mit Freundinnen traf, gab´s zwei, drei, Sätze, der Kinder wegen, dann ging s um UNS. Nur weil ich Mutter und Ehefrau bin, kann ich doch um Himmelswillen noch selbständig denken. Ich weiß, Männer finden kluge Frauen interessant, nur soll´s die eigene nicht sein.

Bogenschiessen

Wenn ich nicht weiter wusste, gabs nur einen Weg für mich

Den, wo mein Gefühl mir sagte, das er der „Bessere“ für mich sei, beziehungsweise, das Denken dahin, mich ruhiger und selbstbewusster stimmte. Manchmal tat ich irgendwas, nur um den „Zustand“ zu beenden. Manchmal, war´s auch eine Bauchlandung. Wurscht! Ich bin wie ein Kind aufgestanden, hab mir den Rock abgeputzt, meine Hände und Knie nach Verletzungen abgesucht und bin weiter gegangen.  Pixabay Cara

Schauen was passiert, das ist für mich Leben

Das haben Männer uns voraus. Als kleine Jungs probieren sie schon aus, was passiert, wenn sie an Rädern, Bohrern und Sonstigem schrauben. Sie versuchen das Gegenteil oder einfach anderes als beschrieben zu machen. Um zu sehen was passiert. Im übrigen verlieren manche Männer diese Eigenschaft, wenn sie erwachsen sind 😉 Wir Mädchen überlegen, da könnte was kaputt gehen, also lieber nicht. Die Jungs wissen es hinterher genau, wir bleiben nur in dem „Wissen“ und vergessen, das es viele andere Möglichkeiten gibt. Auch mal unorthodoxe Verfahren, ruinieren das Gerät nicht, im Gegenteil: HAHA – es kann viel mehr, als beschrieben 😉

DenkblasenI

Geht doch!

Wer grade mit seiner „Gesamtsituation“ hadert, der sollte den Zentimeter hervor holen. Schnell wird entschieden, wie es weiter geht. Es sind doch sicher noch Zwanzig oder Dreissig Zentimeter über 😉
*Die Studie ist zwar schon ein paar Jahre alt, ich glaube aber, noch nicht ganz abgeschlossen.
*Rebell Yeller

Tanzen im Regen

Mensch ändere dich, oder besser nicht?

Schön wärs, schlechte Gewohnheiten oder Charakterzüge, einfach in Gute umzuwandeln. Dazu braucht es viel Disziplin und eine starke Persönlichkeit. In der stecken die sogenannten BIG FIVE. Diese Stärken, sind „Königsdiszipline“ im Leben. Leider heißt es bei vielen: „Alle Sinne nehmen ab, nur der Starrsinn nimmt zu“ – ein Spruch aus meiner Ausbildungszeit zum „Senioren-Fit Lehrwart“ heute gibts den in der Form nicht mehr: Will ja keiner Senior sein oder werden.

Bumstinazl

Aufgeschlossenheit oder Offenheit

Anderen und Neuem gegenüber. Interessiert an Dingen, die man noch nicht kennt. Keine Angst vor Gefühlen und darum positive sowie negative Eindrücke erst hinterfragen, dann reagieren. Nicht gleich alles ablehnen, was man noch nicht kennt oder gesehen hat. Damit hab ich Null Problemo!

Beim ersten SUP Versuch: Platsch

Gewissenhaftigkeit oder Pedanterie?

Dahin ist es ein kleiner Schritt. Für mich ist Gewissenhaftigkeit verbunden mit Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Diskretion. Ein Punkt, an dem ich noch feilen könnte, ist meine Ungeduld. Sie hindert mich manchmal daran, etwas ganz exakt auszuführen. Oiso – i bin kein UMSTAUNDSKRAUMER 😉

Streng nach Vorschrift?

Extrovertiertheit und Begeisterungsfähigkeit

Extrovertierte Menschen sind gesellig, aktiv, herzlich, optimistisch und heiter. Empfänglich für Anregungen und Aufregungen. Ja, das geb ich zu: Aufregen kann ich mich schnell, leider.

Reibung erzeugt Wärme und bei mir: Ein Feuer!

Verträglichkeit

Ist verbunden mit verständnisvoll, kompromissbereit, mitfühlend und wohlwollend sein. Mein Harmoniebedürfnis ist eine Handbreit über meinem Haupt. Daher wird meine Nachgiebigkeit oft in Mitleidenschaft gezogen. Wobei wir bei Verletzlichkeit sind, ein Satz den man dann immer wieder zu hören bekommt: „Sei nicht gleich so empfindlich“ – ich habe gelernt damit umzugehen.
Googel mal ein paar Persönlichkeitstests – viele Unternehmen arbeiten damit! Du wirst staunen

Am liebsten harmonisch

Bréne Brown, eine amerikanische Autorin psychologischer Schriften zur Lebensführung,
beschreibt es in einem ihrer Bücher so:
„Verletzlichkeit ist der Kern aller Emotionen und Gefühle. Zu fühlen heißt, verletzlich zu sein. Zu glauben, Verletzlichkeit sei Schwäche heißt, Gefühle für etwas Defizitäres zu halten. Indem wir uns gegen unsere Emotionen aus der Angst heraus abschotten, dass wir einen zu hohen Preis für sie zahlen könnten, entfernen wir uns von dem, was dem Leben Sinn verleiht.

Den Mai muss man nehmen, wann er kommt

Aber sonst auch Nix! Die Menschen nehmen wie sie sind, andere gibt es nicht, sprach Adenauer schon. Ich kann aber immer noch nicht, manche Menschen so nehmen, wie sie sind. Besonders die, die sich in anderer Leute Angelegenheiten einmischen, weil sie meinen den Verwandschaftsgrad ausreizen zu müssen. Nicht mal einen Hauch Privatsphäre kennen und glauben Mutter Theresa zu sein. Im Nachhinein aber über alles und jedes jammern, weil die Sachen über den Kopf wachsen. Da muss ich auf Abstand achten!

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Mein Rucksack ist auch meiner

Niemand wird so wahrgenommen, wie er glaubt zu sein. Darum sind wir ja alle immer wieder für Überrschungen gut, im Negativen, wie im Positiven. Besonders ich, wenn man sich einmischt. In solchen Dingen geht mein Temperament mit mir durch und es kriegt jeder seinen „Kopf gewaschen“ – Blitzkrieg! Da ist es dann besser, mir lange, sehr lange aus dem Weg zu gehen. Darum bete ich nicht nur für mich:
„Gott, gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Ausserdem die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

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„Schluck du Luada“ – wäre manchmal richtig!

Nicht nur für mich! Sich „herausnehmen“ können und seinen Senf nicht überall dazugeben. Die Krot einfach „schlucken“. „Dulden“, ist eine Folter für mich. Eigenschaften anderer hinnehmen soll und eben genau die, „einen drauf lassen“. Sich in Dinge einzumischen, die mich nicht persönlich und auch nicht den „Ersten Verwandtschaftsgrad“ betreffen, find ich „anmaßend“ und beleidigend. Eine vermessene Art sich in Familiendinge einzumischen, nur um seine überhöhte Geltungsucht zu befriedigen. Da rast bei mir der „Blocker“ – Drahdiwaberl !!!

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Dazu hab ich keine Ambitionen

Ich nehme an, das jede Mutter auf diesem Planeten, Einmischungen in das Familienleben, zwischen Kinder und Mann als persönlichen Affront sieht. Besonders die, zwischen Mutter und Tochter!
Darum rate ich jeden der zufrieden alt werden will, sein Gesicht ab und zu auf Vollständigkeit zu prüfen. Es könnte nämlich sein, dass ich sie in meinen Angelegenheiten gefunden habe.

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Synapsenfremd? Nicht mit diesen 7

Nicht nur Schönheit liegt im Auge des Betrachters, für mich ist es auch Erfolg. Meinen Erfolg und messe ich nicht an Geld. Erfolgreich fühl ich mich: Wenn ich wieder jemanden zum Lachen gebracht habe, der vorher trieste Gedanken hatte. Erfolgreich fühle ich mich, wenn ich einen Denkanstoß liefern konnte. Und ich fühle mich erfolgreich, wenn ich Streit verhindern oder Versöhnung herbei geführt habe. Das ist für mich Erfolg auf ganzer Linie, meiner Lebenslinie. Auch wenn andere meinen, ich habe nichts erreicht, ist es doch für mich, sehr viel. Ich bin nämlich nicht nur zufrieden, sondern auch glücklich.
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Wie viele unter uns, können das schon behaupten?

Was hat das jetzt mit den Synapsen zu tun? Na, wozu haben wir Sie denn!? Denken, Handeln, Fühlen, das alles funktioniert nur mit und durch sie. Egal was wir tun, WIR, beziehungsweise unser Hirn (ich wünschte alle hätten eins), lernt immer wieder dazu. Gottseidank! Je mehr Erfahrung wir gesammelt haben, umso mehr, kann auch verknüpft werden. Sie ändern sich ständig und das können wir auch! Weil unsere Synapsen, wachsen! Und sie hören nicht auf, nur weil wir gerade Sechzig werden. Wir haben so viel „gelernt“ in unserem bisherigen Leben, warum das verfallen lassen? Was andere als doofe Spielerei, in „Seminaren“ abtun, hat in Wirklichkeit große Bedeutung: Es macht unser Hirn noch aufnahmefähiger! Logisch, wie oft im Alltag, hüpfen wir schon unorthodox in der Gruppe, oder stärken uns, mit dem Schrei des HOHO – Hahns, ein asiatischer Phönix.
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Nehmen was da ist?

Bei meinen Wanderungen und Workshops sicherlich. Jeder erfolgreiche Mensch spricht: „Ich werde!“ Und tut es dann. Sofort! Nicht erst in einem halben Jahr!
Weil er es wirklich will!
Darum sollten wir nicht im letzten Drittel unseres Lebens „sitzenbleiben“ Ich bin für weitere Bewegung! Nicht nur körperliche, sondern auch geistige. Lasst Euch doch mal wieder überraschen, wenn es heisst: „Wo woinn ma hi“ denn:
„Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern“ Konfuzius
Diese 7 Sätze umformulieren und TUN wird das Ergebnis dieser Wanderung sein.
HOHOHOHOHOHOHOHOHOHO

  1. Ich hasse was ich tun muss! Dann tu was Du tun gerne tun möchtest
  2. Das ist gemein, ich verdiene es viel mehr! Dann versuch es an anderer Stelle
  3. Das hat immer schon so funktioniert! Wie wär s mit umdenken?
  4. Das ist nicht meine Aufgabe! Na und, wenn Du es aber lösen kannst
  5. Das ist unmöglich! Geht net, gibt´s net
  6. Ich kann nicht anders! BLÖDSINN
  7. Ich hätte es tun sollen! Dann Tu es wenigstens jetzt!

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Meine Top 4 im April

Die Vier ist eine Schicksalszahl. Sie repräsentiert das Quadrat, die Ganzheit. Sie vertritt die vier Himmelsrichtungen und die vier Jahreszeiten. Auch im Tiroler Zahlenrad, gehört die Vier, in den Kreis des Lebens. Hier hat sie die Farbe Weiß und entspricht dem Westen. Ich richte mich gerne danach, ob am Vierten Tag des Monats oder im Vierten Monat des Jahres. Daher nutze ich die VIER im April zum:

Vier Nüsse für Provinz Madame
  1. weiter entwickeln, in Bezug auf mein Hobby: Dem Schreiben, Ausdrucksweise, Rechtschreibung und Themen.
  2. Wichtiges für mich, noch früher zu erkennen. Im Tun findet sich der Mensch selbst und sein „Wahres“ Leben. Das muss nicht unbedingt der Job sein, es reicht ein Hobby, worin man „aufgeht“.
  3. Wofür will ich mich engagieren? Was liegt mir am Nächsten? Ich starte mit offenen Augen in den Tag.
  4. Erkennen, was mich bereichert und was mir Freude macht. Etwas gerne tun. Das fördert meine Ausgeglichenheit. Ohne Wehmut und Neid, auf mein Leben blicken und nicht auf andere.
Vertrau Dir selbst

Die Stuhlvariante

Ich brauche keinen „Mut“ zur Veränderung, ich lebe sie ständig. Muss ja nicht immer Umzug oder Trennung sein. Es genügt, wenn ich meine Sichtweise änder, aus einem anderen Blickwinkel betrachte. Dafür benutze ich gerne die „Stuhlvariante“: Zwei Stühle zueinander aufgestellt, steige ich jeweils auf den einen und danach auf den anderen, „beobachte“ von „Oben“ beziehungsweise, durchdenke das „Problem“. Je älter man ist, umso schwerer kann es sein, andere Standpunkte gelten zu lassen.
Ich habe auch Standpunkte, bleib aber nicht darauf stehen 😉

Nach-Denkmal

Noch ist Zeit für Veränderung

Bin ich im Tal des Leben oder bin ich schon am Gipfel? Ich glaube zeitlebens, ist man auf dem Weg dorthin. Immer wieder finde ich Wege, die für mich, die besten sind. Die ich meistern kann, ohne zu fallen. In jungen Jahren, stellte ich mir immer vor, irgendwann am „Ziel“ zu sein. Heute bin ich froh, dass ich noch lange nicht am Ziel bin und immer wieder Neues „ankommen“ erleben kann.

Die Sieben-Meilen Wanderung

Eine Meile sind ca. 1,6 Kilometer und auf diesen Sieben X Sieben werden wir Schritt für Schritt der Veränderung folgen. Ja folgen, nicht entgegengehen. Jeder so weit ,wie er kann und ist. In der Psychologie und im Sportbereich heisst es: “ Jemanden da abholen wo er steht.“ Das bedeutet, jeder ist nicht in der selben Lebens-Situation und kann folglich auch nicht gleich entscheiden. Es ist etwas anderes ob jemand vor der Scheidung oder vor einem Jobwechsel steht.

Ballon mit Motivationsaufschrift

Warum Sieben?

Weil für mich eine Unterteilung in sieben „Schritten“ das einfachste ist und bleibt. Jede zu harte Veränderung, erhöht den Stress, der sowieso bei Veränderung entsteht. Die Gewohnheit ist bekanntlich, die stärkste Schwerkraft. Weil sie von „Oben“ kommt. Nein, nicht Gott, ich meine unser Hirn. Unsere Gedanken und unsere Lebenseinstellung. Wie werden wir es angehen?

  1. Wo steh ich? Was ist zu tun, beziehungsweise welcher Schritt wäre der Nächstbeste?
  2. Was dann, was dann?
  3. Brauche ich Hilfe oder schaffe ich es alleine?
  4. Was, wenn es zu „Aussichtslos“ erscheint?
  5. Hilf Dir selbst, sonst hilft dir keiner, stimmt nicht ganz.
  6. Eins nach dem andern 🙂
  7. Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden, ist es schon das Ziel?
    Charly Braun und Snoopy

Das weisst Du erst, wenn du da bist

Entscheidungen sollte man immer selber treffen. Das ist gut so. Wie kommen andere dazu, Schuld an unserer Misere zu sein? Sollte sich manches als „Fehlentscheidung“ heraus stellen, hat man ja noch die Option, einen anderen Weg zu gehen. Wie soll man von vornherein schon wissen, ob es genau dieser Weg ist? Es gibt viele andere und manchmal kann es eben vorkommen, das verschieden gehen muss, um genau dorthin zu kommen, wo man eigentlich hin wollte.

„Die Sieben-Meilen Wanderung“ eine Ganztagswanderung. Die Tour wird Wetterbedingt kurzfristig entschieden. Bei richtig schlechter Wetterprognose wird es ein Indoor-Programm.
Anmeldung unbedingt erforderlich. Mindestteilnehmer 8 Personen um das Gruppengefühl zu stärken. Achtung: max. 16 Teilnehmer!
Schwierigkeit: *
Spaßfaktor:***
Durchblick:*****
Beginn: 10:00 Uhr
Ende : ca. 17:00 Uhr
Kosten: EUR 68,00
incl. Imbiss und Getränke

Diese Veranstaltung findet nur von September bis April statt!

 

Wenn das kein Beweis is

Für die Midlife Krisis! Wie oft kommt man überhaupt da hin? Einige spüren den Drang etwas zu ändern schon viel früher, nicht erst in der Mitte des Lebens. Andere haben das Bedürfnis sogar öfter im Leben. Ich zum Beispiel 🙂
Wie wir alle mittlerweile wissen haben wir ja nur das eine. Da wäre es doch klug so oft wie möglich seinen Lebenswandel zu überdenken, oder?

Rote PumpsI

Was steht jetzt an?

Erst mal nix wie raus. Einen Tagesausflug vielleicht? Einmal nur so lange fahren bis der Tank leer ist? Einmal mit Ende Fünfzig noch ein weißes Brautkleid probieren? Köstlich diese Gesichter, empört und direkt verachtend. Einmal im Blaumann zu Porsche gehen und eine Probefahrt verlangen? Einmal mitten auf der Landstraße einen Fünfziger fahren und Kolonnenkommandant spielen? Einmal den ganzen Tag zu allem und zu jedem nur NEIN sagen? Oder geht´s einfach am Abend mal als Frau alleine in eine Bar. Ihr werdet euch im Jahre 2017 auch noch wie eine Ausserirdische vorkommen. Schlimmer noch, wie eine läufige Hündin die von Streunern angepöbelt wird.

Kleine Dackelmischung

Genügt nicht eine neue Frisur?

Für manche mag das schon eine Mutprobe sein. Gut, die Frisur zieht man nun mal nicht aus. Es stimmt das ein neuer Schnitt oder eine Farbe den Typ verändern. Es kann sogar sein, das man wirklich ein anderer Mensch wird. Bei einigen leider nur bis sich der Nachwuchs zeigt. Am Haupt mein ich jetzt. Es kann aber der Anfang einer großen Wandlung sein. Dann nämlich, wenn man merkt, das es fast ausschließlich postive Reaktionen gibt. Sich etwas trauen, hat eben mit Mut zu tun und den sollte man des öfteren haben.
Kuhstall Mütze

 

Abwechslung reicht jetzt auch schon

Es muss nicht mehr der Umzug sein. Möbel umstellen passt auch. Die Garderobe wechseln und statt Jeans eine Zeitlang nur Kleider tragen. Das verändert den Gang und die Ausstrahlung.
Wirklich 🙂

Meine Top 10 im Oktober

Die ich nicht mehr tun sollte oder kann. Heißt ja, ab einem gewissen Alter, blablabla. Es ist mir auch bis jetzt noch nicht passiert, das ich etwas tun wollte, aber nicht konnte. Ich hab auch nicht mehr das Gefühl: „dabei sein zu müssen“. Richtig, ich war schon mal sportlicher und in den vierten Stock, bin ich vor fast einem Jahr, noch hochgestapft. Jetzt gibt´s einen Lift im Haus. (So ein Pech aber auch 😉
Fliegende Regenschirme

Mutig genug, aufzuhören

Bei keinem Wettbewerb und bei keiner noch so tollen Veranstaltung. Mittlerweile hasse ich Massenveranstaltungen. Mehr als hundert Leute, halte ich nicht mehr aus, ausser, es ist Sommer und der Gastgarten ist voll. Da gibt´s genügend Abstand zum Tischnachbarn. Also, was sind das für zehn Dinge, Punkte oder Anregungen für mich und natürlich auch für die, die es interessiert.

  1. Abgeschlossenes nicht mehr auffrischen wollen. Ob Freundschaften oder Job
  2. Angefangenes, bis zum Ende des Jahres fertig bringen
  3. An kalten Abenden, meine bisherigen positiven Erlebnisse Listen
  4. Sollte ich bis jetzt noch keine „Mutprobe“ gemacht haben wird es Zeit, damit meine ich, die Komfortzone verlassen und etwas Neues dazu lernen.
  5. Sollte mich das Wetter zu grüblerisch machen, stelle ich mir sofort die wichtige Frage: Kann ICH es ändern?
  6. Wenn es der Tagesablauf zulässt, einen Powernap machen
  7. Pläne schmieden fürs nächste Jahr
  8. Mich nicht mehr für meine Fragen entschuldigen, so nach dem Motto: „Ich weiß, das ist eine blöde Frage“ – STOPP! Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten
  9. Keine Ausreden suchen, sondern „Why not“ zum Fauxpas stehen.
  10. Nichts mehr auf morgen verschieben ( tu ich ab und zu gerne den Badputz. Einmal, ich esse ja gerne Körndlbrot zum Frühstück, war ich drei Tage nicht Zuhause, wuchs doch glatt Kresse aus dem Ausguss des Waschbeckens)

Wie ihr seht, eigentlich ganz normale Dinge, die man locker für diesen Monat abhaken kann 🙂
Maßband