Tag 7 – es werde Licht

100 Milliarden und mehr Nervenzellen, mit denen manche schwer überfordert sind. Ein Muskel ähnliches Organ,  Das HIRN! Ja, unser Hirn funktioniert wie ein Muskel. Wird es zu wenig benutzt oder trainiert, verkümmert es. Das betrifft nicht Menschen, die einen Job haben, den sie lieben, die Neuem, gegenüber offen sind. Das betrifft nicht Menschen, die Neues probieren und nicht die Menschen, die lieben.

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Was liebt ES?

Zum Beispiel Gewohnheiten. Ist es etwa faul? Nein! Es arbeitet einfach ökonomisch :-), also nicht verschwenderisch im wirtschaftlichen Sinne. Wir lassen ab und zu das Licht brennen, auch wenn wir nicht mehr im Raum sind. So wird im Oberstübchen nicht gearbeitet. Darum sollten wir es auch nutzen, im Job und in der Freizeit. Unser Hirn liebt auch das Happy End :-), freundliche Gesichter und Geschichten. Darum kaufen wir auch lieber „Glück“ als Angst. Die Motivationssysteme schalten ab, wenn keine Chance auf Zuwendung besteht. Das heisst, Anerkennung, Lob, Liebe. Und es liebt das Spiel!!!

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Ein Kindskopf bleiben?

Ja, Herrschaftszeiten noch mal!!! Spielen hält jung und macht Spaß, besonders unserm Hirn. Viele gleichzeitige Aktivitäten und alle Systeme in der Schaltzentrale Gehirn sind aktiviert. Dabei können wir viel mehr als nur eine Partie gewinnen: geistige Beweglichkeit, Ausgleich zum Alltag oder Entspannung zum Beispiel. Es lohnt sich, das Spielen wieder zu lernen. Das heißt nicht, dass jeder seine knappe Freizeit, mit Kartenspielen verbringen muss. Je nach Temperament, lässt das Spielen sich auf vielfältige Weise in das eigene Leben integrieren. Ob Tagtraum, Nähprojekt, Wettrennen oder Briefmarkensammeln: Spielen ist nicht „kindisch“, sondern kreativ – oder um es mit den Worten Friedrich Schillers zu sagen: „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“.

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Dabei sein ist alles

Bei all meinen Wanderungen und Aktivitäten, geht es darum, das Oberstübchen zu beschäftigen. Und das ist alles andere als fad. Meine langjährige Erfahrung hat mir gezeigt wie gerne der Erwachsene spielt. Er wird zugänglicher, unbeschwerter und daher, auch zufriedener. Schauts einfach mal nach, oder gehts mit 🙂

„Wer Neues will, muss seine Gedanken auf Trab bringen“/ „Happyness am Atterteich“ https://begeistern.net/2016/10/16/happiness-am-atterteich/https://begeistern.net/2016/09/20/einmal-hin-und-retour/ https://begeistern.net/2016/09/14/walnusswandern/ https://begeistern.net/2016/09/13/oben-ohne-geht-gar-nix/ https://begeistern.net/2016/08/09/wandermal-im-attertal/ https://begeistern.net/2016/08/05/alleingeher-herkommen/

 

 

 

 

Da Summa is umma

Mir gefällt jede Jahreszeit denn, jede hat für sich Stärken und für mich Schwächen. Der Herbst zeichnet sich durch seine Beständigkeit aus. Nicht zu verwechseln mit Stagnation. Wenn das zutrifft, ist es höchste Zeit sich zu bewegen. Weg vom Standpunkt, weg vom Motivationsloch und weg von Leuten die sagen „das geht sowieso net“. Im Herbst kann man sich auch gut auf´s Wesentliche konzentrieren. Was könnten wir „Oldies“ noch anpacken?
Flying-Fox-XXL- Saalfelden

Alles!

Wir können einen Neuanfang planen.
Wir können wieder mal schauen wo unsere Stärken liegen.
Wir können Atempausen einlegen, im Alltag, in der Beziehung und
Wir können unseren Blick wieder mal schärfen.
So abgedroschen es auch klingt, es gibt immer einen WEG. Denn es ist leicht das Leben schwer zu nehmen. Aber es ist schwer es leicht zu nehmen (aus dem Buch von Nossrat Peseschkian). Ja, ein Bild sagt mehr als tausend Worte und eine Metapher, sprich Beispiele aus dem Leben mehr, als gut gemeinte Ratschläge.
Wie wär´s zum Beispiel mit dieser Wanderung oder einem Workshop?
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„Gestern is scho weit furt“

Wir können einen Gedanken und Richtungswechsel vornehmen. Jeder hat ein Lieblingssprichwort und das nehmen wir „auseinander“. Wenn du jedes Staubkörnchen aufhebst, wirst du bei diesem Spaziergang, jedes Steinchen aufheben, das dir ins Auge sticht. Beim „Spiel des Lebens“ *, werden wir sehen, das „Erst das Vergnügen, dann die Arbeit“ dem Leben, der Beziehung und dem Job, die Leichtigkeit und die Freude wieder zurück bringen kann.
Essen im Haus am Hang

* Spiel des Lebens“

Walnusswandern – Fehlertoleranz und Nachsichtigkeit oder „Altersmilde“
Konzentration – wichtig bei Arbeiten in denen Genauigkeit gefragt ist
Koordination – braucht man um Abläufe zu organisieren
Toleranz – der Umgang mit Fehlern, bei sich und anderen
Als Kinder haben wir uns ins Leben gespielt und als Erwachsener sollten wir spielend bleiben. Wir sind nicht ewig auf dieser Welt, daher sollten wir die Zeit nutzen.
Viele sind leider so „verbildet“ das sie schon blind für´s Leben geworden sind.
Frau im Wald mit blauem Schirm

Ich organisiere und garatiere Gruppenfeeling, sorge für Überraschung, Spaß und viel Lebensenergie 🙂
PS: „FÜNF UHR TEE“ – am Sonntag. Cocktailring Pflicht!
Ab Oktober in Attersee!
Ablinger (1437 von 1570)I

 

Walnusswandern

Was haben erfolgreiche und „Junggebliebene“ Menschen gemeinsam? Sie sind interessant, haben noch immer „Ausstrahlung“ und eine Unterhaltung mit ihnen ist nie langweilig. Warum ist das so? Ganz einfach, sie bewegen sich und sie begeistern sich immer noch für Neues. Das Gute, durch Bewegung bleibt auch der Geist beweglich. Am wichtigsten ist der Spaß dabei, denn unser Hirn liebt Spaß. Jeder kann sich noch erinnern, wie wir als Kinder gelernt haben. Koordination und Reaktion durch Ballspiele. Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit durch Versteckspiele.

Was bedeutet eigentlich Spiel?

Spielen ist doch was für Kinder. Spielen ist zum reinen Vergnügen da und hat keinen weiteren äußeren Zweck. Meint man allgemein. Spielen ist die einfachste Art, sich körperliche und geistige Fähigkeiten zu erhalten. Es gibt aber gravierende Unterschiede, jeder der einmal bei meinen Wanderungen dabei war, weiß was ich meine. Denn natürlich werden wir als Erwachsene nicht Verstecken spielen. Es gibt gezieltere und effnziertere Übungen, die wir auch in den Alltag integrieren können.

Das Spiel ist ein komplexer Ablauf

der ein Miteinander und Füreinander unterstützt. Man kann es auch Toleranz nennen. Wer beschäftigt ist mit irgend einer Aktivität, die nichts mit Arbeit zu tun hat, entspannt sich, ist, oder wird ausgeglichen. Wie viele unter euch, habe auch ich an Seminaren und Weiterbildungskursen teilgenommen. Und wie viele unter uns, habe ich meiner Meinung nach, auch bei „schwachsinnigen“ Spielen mitgemacht.

Es gibt einen großen Unterschied!

Was macht Sinn und was ist sinnlos?
Sinn macht: Seine Sinne zu trainieren! Sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen.
Jetzt im Herbst geht´s wieder los. Einfach mal dabei sein und sich selber ein Bild machen. Kost nix, ausser a paar Lacher 🙂
„Walnusswandern“- kommen und gehen, um vom Fleck zu kommen. Schritt für Schritt mehr Gedankenfreiheit und darum mehr Kreativität im Leben.

Kreativität: Die Fähigkeit, etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu kreieren.