Erfolg hat drei Buchstaben

TUN – Wie ein Perpetuum Mobile, verlaufen manche Tage, Wochen und Monate im Leben. Kaum meint man, etwas erledigt oder abgehakt zu haben, beginnt alles wieder von vorn. WANDA singt: „Weiter, weiter, immer weiter, brauch ich mehr und mehr, und immer leichter, wird es schwer und schwer..“ Soll ich weiter machen? Noch immer an mich glauben? Wie oft lohnt es sich noch, von vorne anzufangen? Wie viel unnötige Zeit wird verschwendet?
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Warum sollte ich überhaupt?

Ich hab mal gelesen: Allem was du nachläufst rennt dir davon und alles, wovon Du dich wegdrehst, kommt zu dir. Das betrifft Glück genauso, wie Menschen oder Dinge, die man liebt. Manchmal hab ich mich gedanklich mit etwas abgefunden. Das dies oder jenes nicht funktioniert und dann, wendet sich das Blatt doch noch 🙂 Hab ich was anders gemacht? Ja!
Einstein sagte schon:“Das ist Wahnsinn, immer wieder das Gleiche tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
Selfieladen Nullnummer

Mein Weg, ist immer ein anderer

Im Leben gibt es viele Berge und Täler. Wer zuversichtlich bleibt und sich nicht in die Opferrolle begibt, bleibt zufriedener und optimistischer, heißt es. Das fanden die Psychologin Perrig-Chiello und ihre Kollegen heraus, als sie rund 300 Schweizer zwischen 40 und 55 Jahren zu Wohlbefinden, Persönlichkeit und Lebensstil befragten. »Zufrieden wird nur, wer es schafft, seine Anspruchshaltung den Möglichkeiten anzugleichen«, sagt Perrig-Chiello. Sie meinte das keineswegs entmutigend. »Manche Tür mag im mittleren Alter zwar bereits verschlossen sein, aber man findet immer Wege.« Offenbar gelingt dies vielen. Schließlich steigt die Glückskurve im Schnitt mit Mitte 40 wieder.

Rohbau

Kein Zweites mal

würd ich ein Haus bauen, aber immer wieder, mein Leben neu ordnen. Beruflich wie im Privat, immer wieder Wege gehen, die ein Happy End zulassen könnten. Viele führen nach Rom. Einige auch rund um den Attersee. Also, wir können viel zu tun. Packen wir´s an 🙂
Seine Gedanken auf Trab bringen

Tag 9 – Sprenge Deine Grenzen

Meint Jürgen Höller in seinem Buch. Seine Grenzen sprengen, hört sich wie ein Kraftakt an. Soweit ich es verstanden habe, meint er wohl, sich etwas trauen. Keine graue, leise Maus sein oder bleiben. Seine Lebensqualität deutlich verbessern kann, und damit zufriedener und glücklicher sein.
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Warum Ziele?

Für viele gilt der Weg als Ziel. Wenn ich aber ein halbes Leben lang, wie ein Esel, nur der Karotte hinterher laufe, wird es mich nicht glücklich und zufrieden machen. Was dann? Gedanken darüber, wofür man lebt, ist ein wichtiger Punkt. Sehnsucht? Bist Du schon da, wo du hin wolltest? Viele lassen erst alles „auf sich zukommen“, um dann zu handeln. Ich will wissen, was auf mich zukommt. Abwarten und Tee trinken ist nicht meins. Darum ist es wesentlich zu wissen, wo man hin will.

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Genügt Berufung?

Naturtalente gibt es viele, und dieses ausleben, das glaube ich, ist Glück. Wenn ich aber immer noch nicht weiß, was zu mir passt, oder ich mich nicht trau? Oder ich glaube, das Leben bringt mich schon dorthin, wo ich hin soll. Das ist, wie Jürgen Höller schreibt, eher der östliche Weg, der zum Beispiel in Indien gelebt wird. Da sind aber auch die meisten Arbeitslosen oder? Sollte das „JETZT“ Ziel des Lebens Sinn sein? Ich finde schon.

großglockner

Das Meisterstück

Solange ich denken kann, habe ich nie etwas anderes angefangen, bevor das eine nicht fertig war. Ich erinnere mich noch, in einem meiner Jobs, wo ich immer wieder den Arbeitsplatz wechseln musste, weil nach deren Meinung, JETZT das Wichtigere war. Ihr könnt euch vorstellen, das ich diesen Job nicht lange gemacht habe. Ich habe dieses Buch gelesen und nehme es nach wie vor, immer wieder zur Hand. Ich will meine Ziele nicht aus den Augen verlieren, denn es ist etwas, das das Feuer in Dir lodern lässt, nämlich:
BEGEISTERUNG

 

F – wie Freiheit oder der Freitag

Freiheit bedeutet für mich, tun und entscheiden können, wie es für mich richtig erscheint. Es soll aber Menschen geben, die überfordert sind, wenn sie diese Möglichkeit haben. Sie sind sogar froh, wenn andere das für sie tun. Selbst wenn es sich nur um ein Kugerl Eis handelt, wäre es unverzeihlich, sollte es nicht die „Richtige“ Sorte sein. Was kann denn im schlimmsten Fall passieren, wenn man sich für das „Falsche“ Kugerl entschieden hat? Es könnte nicht schmecken, na und? Das sind grad zwei Minuten, dann ist das Kugerl weg, oder man verschenkt es gleich. Ende!
Fliegende Regenschirme

Jeder von uns sollte:

Zig Tausende, ja, zig Tausende Male im Leben selber entscheiden können. Wenn man nie gelernt hat, eine Wahl zu treffen, das Für und Wider abzuwägen, dann ist das ein Leben im Zweifel. Fehlentscheidungen bringen Erfahrung, darum mag ich das Wort „Fehler“ nicht. Und Erfahrungen habe ich schon viele gemacht, im Guten wie im Schlechten. Entscheidungen, die nicht grad zur verbesserten Lebensituation beigetragen haben, sind  in meinem geistigen schwarzen Büchlein  unter „abgehakt“ gelassen.
verzweifelte Frau

Nichts ist schlimmer

als Entscheidungen zu bereuen, sie gar aufzuschreiben, um sie ja nicht zu vergessen und so das Dilemma, beim Lesen immer wieder zu durchleben. In der Computersprache nennt man das „Ketten“, was so viel bedeutet: Jede Aktion wird chronologisch aufgelistet- ob positiv oder negativ. Das kann einem doch sein Leben nicht als gelungen erscheinen lassen, sollten dann nur die „Schlechten“ da stehen. Wie soll da Zufriedenheit und Glück Platz haben?
Wenn ich mich für etwas entschieden habe, denke ich zwar über Alternativen nach, aber erst wird der Fokus auf das „gewünschte Ergebnis“ gerichtet. Es gibt ja Gründe, warum gerade Dies oder Jenes, zu diesem Zeitpunkt meine Wahl war. Wenn ich auf einem Gipfel steh und zu den anderen rüber schau, würde mir nicht im Traum einfallen: „Wäre ich doch auf den Gipfel da drüben gegangen – da wär die Aussicht viel besser“. Nein, ich denke: Die, schau ich mir auch noch an 🙂
Fliegende Regenschirme

Unter „Heute gehen wir einen anderen Weg“, wird Entscheiden und Handeln nach dem „Hut– Prinzip“ zur Lösungsfindung beitragen.
Kreativitätstechniken von De Bono über individuelles Denken. Ergebnisse und Entscheidungen verbessern können.

„Unsere Hauptaufgabe ist nicht zu sehen, was unscharf in der Ferne liegt, sondern zu tun, was unmittelbar vor uns liegt.“
Thomas Carlyle (1795 – 1881), schottischer Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller
Wanderungen und Workshop´s beginnen wieder ab September, wenn es wieder heisst:
„Mitmachen und mitlachen ist die Devise!“

 

Mach mal halblang

Einen Weg zu Ende gehen, heißt ja, Angefangenes fertig machen. Gut. Es gibt aber auch Aktivitäten, die nicht zwingend zu Ende gebracht werden müssen. Zum Beispiel eben, eine Wanderung nur zur Hälfte begehen. Es gibt halt immer wieder Tage, oder Phasen, wo die Zeit nicht reicht, für einen ganzen Wandertag. Na und, dann halt nur ein Stück. Ein Stück weit Freizeit, und ein Stück weit Erholung.
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Oder beim Essen

Diät macht nur Sinn, wenn sie gesundheitlich gehalten werden muss. Ansonsten Geschäftemacherei! FDH – ist dann die Devise. Iss dein Schnitzl dann halt nur zur Hälfte. Du kannst Alles essen, du müsstest es nur akribisch teilen. Probiert es aus, „Halbheit“ kann Zufriedenheit und Gelassenheit fördern. Du bekommst, was du gerne hast, und hast trotzdem was getan.

Wanderung III

Was ist mit deiner Privatsphäre?

sprich Zeitfenster? Viele jammern „ich hab nicht mal fünf Minuten für mich“. Stimmt nicht! Aber würden dir fünf Minuten genügen? Meine fünf Minuten hol ich mir beim Autofahren, und bitte, das ist nicht täglich! Das sind ca. 1x um den Block. Aufschrei nicht nötig. Wie Viele von euch fahren drei mal um den Block um nur, ja, einen Parkplatz vorm Geschäft oder Büro zu finden? Ja, und wo fangen wir an, und wo hören wir auf. Wie weit hast du zum Yoga? Wie weit hast du ins Fitnessstudio? Wie weit hast du zu deiner Freundin/Freund?

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Ich würde sagen

wir lassen die Kirche im Dorf. Es war ja auch nur ein Beispiel, und vielen von euch genügt vielleicht der Tratsch mit der Freundin am Telefon. Ich meine einfach, fünf Minuten hat jeder, und jeder sollte Wissen, was er in dieser kostbaren Zeit anstellen kann, um Kraft zu tanken. Und sollten doch fünf Minuten zu wenig sein, dann denk daran:
Irgendwann hast du keine fünf Minuten mehr und nur der Versuch, zählt am Schluss.
FLIEG IKARUS