Kommt das Beste wirklich zum Schluss?

Die „Löffelliste“ – aufzählen was man erlebt haben sollte oder noch will, bevor man den oben genannten abgibt. Der Film mit Jack Nicholsen und Morgan Freeman, brachte mich gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen. Mein Lieblingszitat daraus:
„Ich bin darauf vorbereitet, ohne Euch zu leben, wenn ich tot bin. Aber ich bin nicht darauf vorbereitet, ohne Euch zu leben, solange ich noch lebe“ ❤ Ich las vor dreissig Jahren von so einer Liste. Mit Ende zwanzig ein kleiner Schock für mich. Hab ich was versäumt?
„100 Dinge, die du machen solltest, bevor du Dreissig bist“.

Ob da noch was geht?

Meine Hitlist oder hat wer was Besseres 🙂

1. Keine Regeln: Alles was das Herz und Börserl erlaubt
2. Alle Sieben Weltwunder besuchen
3. Ein Buch schreiben: „Gö, des hättst da net denkt“ 😉
4. EXITE the Room in Salzburg erleben *
5. Paintball
6. Ein Tattoo auf meinem Ringfinger, bätsch!
7. Mit der größten Achterbahn der Welt fahren, JUHUUUUUIIIIIIIIII
8. First Class fliegen 🙂
9. Meine Unterschrift mit einem goldenen Kugelschreiber hinfetzen 🙂
10. Einmal, so lange in der Südsee bleiben, bis es mich langweilt
11. Meine Träume analysieren lassen
12. Speed-Dating – a la Heia – SAFARI
13. Jonglieren können

Pixabay skeeze

Nicht Träumen: leben

Sind sie erfüllbar oder finde ich eher ein vierblättriges Kleeblatt? Ich werde diese Liste immer wieder durchgehen, einen Stern zum Abhaken hinmachen und versuchen sie weiter „abzuleben“. Wenns nicht klappt, mir keinen Kopf darüber machen, sondern das, was ich nicht aufgeschrieben habe, als Selbstverständlichkeit leben. Ich hab Freunde, die sind mit einem Oldtimer durch Kubas Hauptstadt gefahren. Sie haben den Sonnenuntergang am Grand Canyon genossen, waren in Las Vegas und drei Wochen auf den Malediven. Haben fast die ganze Welt schon gesehen und sind sie glücklicher als ich?

Ich mag Euch alle

Was zählt wirklich?

Für mich zählt, das was ich hab, mir genügt, ich zufrieden damit bin und nicht Sehnsüchten hinterher hechle die sowieso unerreichbar sind für mich. Also hab ich beschlossen ab heute, auch mit einem dreiblättrigen Kleeblatt zufrieden zu sein 🙂

Bin ich froh

das Weihnachten anderswo, auch nicht immer, das Fest der Liebe gelingt. Warum gerade an diesem, einem Tag? Kindheitserinnerungen, die Wünsche damals, waren eher materieller Art, Liebe für die Kinder, war sowieso da. Das Christkind hat sie erfüllt, und alle waren glücklich. Welche Wünsche hast Du, heute als Erwachsener? Ich wünschte mir ein Fest zurück, als ich den Unterschied noch nicht erkannte, zwischen gespielt und ist.

Weihnachten daham

Gut, kann ich mich, an Weihnachten meiner Kindheit erinnern, jetzt weiß ich aber, wie oft es eigentlich, wirklich war. Manchmal, war die Spannung so groß, das der Funken, eine Wunderkerze hätte entzünden können. Vor kurzem, habe ich zwei Filme gesehen, die der Wirklichkeit sehr nahe kamen. Sie werden meine Pflichtfilme, zu dieser so besinnlichen Zeit werden. Alle Jahre wieder.

Weihnachten bei den Coopers

Diane Keaton,  eine meiner Lieblings Schauspielerinnen. Geheimnisse einer Familie, aus der Sicht des Familienhundes „Rags“, erzählt. Wortwitz und Situationskomik, wie ich es liebe. Sarkasmus, für mich die einzige Form, das Leben so leicht zu nehmen, wie man es sollte. Ich halte nicht viel von, „Vorspiegeln falscher Tatsachen“, daher belüge ich mich, logisch nie selbst. Ein Film der traurige Inhalte wieder gibt, aber ein wundervolles Happy End hat. Schluchz
Filmtrailer – bitte anklicken 🙂

Alle unter einer Tanne

Filmtrailer Gabi Dohm, mal nicht mal als „Nonne“. Viele bekommen hier den Spiegel vorgehalten. Ich bin froh nicht mehr „mitspielen“ zu müssen. Für alle, die in diesen Tagen, die Komödie „Christkind“ friedlich und liebevoll feiern wollen, habe ich einen Tipp: „Wer nicht gut drauf ist, möge bitte mit Kopfschmerzen, den Abend im Bett verbringen, um denen, die sich liebevoll und mit nicht gespielter, freudiger Erwartung, das Fest, nicht zu verderben.

So wünsche ich Euch allen ein friedvolles, liebevolles Weihnachten und gebe mir, bis zur bitteren Neige „Aschenputtel“ – mit den Füßen am Tisch und die Kekse auf der Couch 🙂

Das Wirtshaus is für´n Wirt und das Gasthaus für´n Gast

In Zeiten wie diesen, immer schwieriger ein solcher zu sein. Letzte Woche hörte ich auf Ö3 „Frag das ganze Land“: Darf ein Wirt, für ein Schnitzel mit Reis, ohne Schnitzel das gleiche verlangen? Irgendwie, haben sich die Wünsche der Gäste ins Unendliche begeben. Fast jeder Fünfte möchte andere Kombinationen. Das Gemüse gedünstet, das Getränk nicht zu kalt, ein zweites Teller oder die Menüs 1,2,3 vermischt.

a Blind´s Bratl

Gab´s bei uns immer Montags, weil Sonntags klarer Weise, das Fleisch aufgegessen wurde. Soß mit Knödel und Kartoffel war uns eh lieber. Was is jetzt mit „Reis ohne“? Wenn auf der Karte steht: „Wiener Schnitzel mit Reis oder Kartoffeln“. Heutzutage darf ein Erwachsener eh schon ein Kinderwiener bestellen. Das „Seniorenteller hams von der Karte gnommen, das wollte keiner 😉 Der eine, mag das nicht, der andere das nicht. Allen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Wie soll´s da in der Gastronomie anders sein.

Kartoffelsalat

Bitte nur Kartoffelsalat

Wenn ein gemischter Salat auf der Karte steht und der Gast nur den Kartoffelsalat will, soll das dann nur ein Fünftel kosten? Als ich im Sommer auf dem Eisstand, die Kugerl in die Tüten stupfte, kam des Öfteren der Satz: „Bitte nur eine kleine Kugel“. Aha! Sollte das Kugerl dann nur die Hälfte kosten? Viele wollen eher „bitte, eine große Kugel wenn´s geht“. Hier würde nahe liegen, vier verschiedene Preise zu kreieren: Normal, Halb, Groß und Riesengroß 😉 Dann müsste man fairerweise vielleicht auch verschiedene Portionierer verwenden 😉
Ist ja alles Handarbeit.

Tüteneis

Eine Frage der Kalkulation?

Viele haben ihre Beilagen eh schon extra auf der Karte. Ganz Radikale, haben „Änderungen“ der Beilage mit 2,00 Euro angeführt. Ich würde vorschlagen, wie Mc Donalds, jedes, aber auch jedes Detail extra angeben, dann soll der Gast, selber kombinieren. Dann hat die ewige Preisfeilscherei ein Ende.
Und i geh morgen zum Autohändler und will ein Auto ohne Scheinwerfer, weil i fahr eh nur am Tag. Da würd der Verkäufer zu mir sagen:

Fahr zua, oide Schachtl

Einhörner und Wünsche

Du musst dran glauben, hat man früher zu mir gesagt. Heute weiß ich, wenn ich weiß, was ich will, kann ich mir den Wunsch selber erfüllen. Viele kennen das Büchlein Bestellungen beim Universum, die, die es gelesen und verstanden haben, sind seitdem gelassener was Wünsche und Vorstellungen vom Leben betrifft. Sie bestellen und lassen los, erkennen Gelegenheiten und nützen den Wink des „Himmels“.

Vier Walnüsse Pixabay

Ich denke oft daran

Wie sehr ich mir als Kind ein Fahrrad wünschte. Geld dafür, war damals nicht vorhanden. Nächtelang auf Sternschnuppen gewartet. Ja, ich wünschte, bestellte, verzweifelte dabei dennoch nicht. Jahrelang hoffte ich, dass mal eins unterm Christbaum liegt oder der Osterhase nicht nur ein Nest mit Holzwolle und bunten Eiern bringt. Ich war nicht undankbar, ich habe mich über jedes kleine Päckchen riesig gefreut und war froh, dass es überhaupt etwas gab. Irgendwann, hab ich ja eins bekommen 🙂 Als ich erwachsen war und ich mir selber eins gekauft habe 🙂

Heckscheibe hohoho

Ein Simplon Mountainbike Carbon 🙂

Nicht den Kopf schütteln. Das mit dem Wünschen funktioniert, mir ist schon vieles in Erfüllung gegangen. Einfach „bestellt“ und bekommen! Manches gleich, manches ist erst nach Monaten und wie oben, sogar erst nach Jahren eingetroffen. Große Wünsche dauern halt mal länger 😉 Beim morgendlichen Zähneputzen funktionierts bei mir am besten. Der Glaube und die Zuversicht, dass ich es bekommen werde, helfen mit. Vorsicht: Reichtum und Liebe kann man nicht bestellen. Doch Zufriedenheit, Gemeinsamkeiten und ein schönes Leben, das geht 🙂

mogst schmusn2

Ich hab immer einen Parkplatz

Sicher, kann schon mal vorkommen, dass ich eine Ehrenrunde drehen muss, doch dann, isser da 🙂 Bei wem´s noch immer nicht funktiert, ist einfach mal dabei, wenn´s wieder heisst:
„Wünsch mal wieder“
Wir „bestellen“ gemeinsam und treffen uns in vier Wochen später, um unsere „Erfolge“ zu feiern und ganz wichtig: Erkennen.
Du wirst staunen, was Dir alles nicht aufgefallen aber möglich geworden ist 🙂
Ab September gehts wieder los

Der Froschkönig is hoffentlich nicht geworden

Ich bin nicht auf die Welt gekommen

um unauffällig zu bleiben. Ich könnte so leben, wie viele andere auch, will ich aber nicht. Ich würde mich fühlen wie eine Ameise in ihrem Haufen, wie eine Henne im Stall, wie ein Fisch im Schwarm. Ich würde nicht auffallen und es würde auch nicht bemerkt, wenn ich nicht mehr da bin. Ich meine damit nicht die Aufmerksamkeit, die Stars auf dem roten Teppich bekommen. Ich meine das Wohlwollen derer, die gerne etwas bewegen möchten, sich aber nicht trauen.
Marina bei Dani

So viele Talente leben unter uns

Die sich nicht trauen ihren Ideenreichtum bekannt zu geben. Aus Angst vor Blamage. Aus Angst vor Gelächter. Aus Angst vor „Liebesentzug“. Was aber wiegt das alles gegen das Gefühl, einen Traum wahr werden zu lassen? Ist es so schlimm zu scheitern? Es gibt immer einen Plan B, einen Fallschirm. Viele Konzepte wurden schon als Hirngespinste abgetan, aber genau so viele wurden zum Erfolg für die Umwelt und die Menschen.
Puzzlestück in der Hand

Ich bin nicht für die Holzhammer-Methode

Obwohl ich vieles nicht erwarten kann und manches mal auch zu schnell aufgebe. Macht nix, ich hab ja noch ein paar Ideen 😉 Es gibt auch nichts schöneres, an einem Projekt zu arbeiten und darüber zu tüfteln. Die Welt wurde auch nicht an einem Tag erschaffen, und manche Dinge sind auch erst nach einem Ableben, ins Leben gerufen worden.
Tausend Träume

Ich meine das Feuer

Das Leuchten in den Augen, wenn man nur an das Vorhaben denkt. Wie bei der Überreichung, des ersten gebackenen Sandkuchen deines Kindes. Na, schmeckt´s? Ich werde meine Interessen ausleben und ich werde anderen, immer wieder Mut machen, sich zu trauen. Was möchtest du gerne noch bewegen? Was wären deine Träume? Ein Haus? Eine Weltreise? Ein eigenes Geschäft? Ein Studium beginnen? Ein Star werden?
Auch wenn einige aufschreien, Hilfe kann auch sein, wenn dir jemand sagen kann, wie es nicht geht 😉
Und jetzt sage mir noch, ab wann man zu alt ist, für Wünsche und Träume?

 

In den Augen der Andern

Meine Vorstellung vom Leben und das, was andere darin sehen, ist nicht immer das Gleiche. Aus Rücksicht am Partner, den Kindern, sogar dem Chef gegenüber, stellt man seine Wünsche und Träume oft hinten an. Liebe zu mir, nenne ich es, wenn ich Entscheidungen treffe, die andere als Egoismus sehen, aber dennoch profitieren. Gesunder Egoismus und Mut lassen einen Lebensziele erreichen. Bewunderung war es nie. Das Wort ist schon absurd. Wir alle wissen, dass wir nur das eine Leben haben, daher finde ich es richtig, SEIN Leben zu leben.

Do spüt de Musi

Was haben die Kinder davon?

„Was sollten die kleinen Menschlein denn erlernen?“ Richtig, Selbständigkeit, irgenwann auf eigenen Füßen zu stehen. Nicht bei jedem Gefühlschaos, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Das ist Elternliebe und Aufgabe. Was hat der Partner davon? Ein selbstbewusstes, zufriedenes und spannendes Gegenüber. Das ist das Wichtigste, ein Partner mit dem es immer wieder Neues zu quatschen gibt. Kein Quatschodil, von dem jeden Tag das Gleiche kommt.

Trotzdem scheint nicht immer die Sonne

Was hat der Chef davon?

Die Vorteile liegen auf der Hand. Ein Mitarbeiter, der zufrieden und entspannt ist, klar denken und strukturiert seinen Job machen. Unzufriedene und frustrierte Angestellte bringen nicht die erforderliche Leistung. Was hat man selber davon?
Wie oft im Leben, hat man etwas in Angriff genommen, das von allen anderen zum Scheitern verurteilt war? Wie oft im Leben, hat man Entscheidungen getroffen, die von anderen müde belächelt wurden?
Wer ist der Glücklichere? Sicher nicht der, der bereut. Dinge im Leben selber entscheiden, sein Dasein genießen können ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

Gefühle müssen mit

Spüren, was das Beste für alle ist

Nicht wandern, von Einem zum Andern, sondern Ziele finden:
entdecken-aufdecken und nicht zudecken.
Wander mal mit im Attertal 🙂 Kleine Wanderungen oder Workshop´s, die jedes „Sorgenpinkerl“ zersträuen und Probleme mit einem „Fitnessparkour“ gelöst werden.
Wanderungen die mit Mehrwert, Herz und Hausverstand geführt werden.
„Löse das Problem, nicht die Schuldfrage“ Spanisches Sprichwort

Träume erfüllen und schaukeln gehn

„Träume sind Schäume?“ Na und, jeder hatte einen „Lebenstraum“ oder hat ihn sogar noch. Träume sind erfüllbar, wenn Du weißt, was du willst. Viele Wünsche, dann bitte mit dem Kleinsten anfangen, alles beginnt im Kopf. Die Kraft der Gedanken und der Glaube daran, versetzt Berge, alter Hut. Vom „Hindenken“ nicht „Nachdenken“ und Handeln, der „Parkplatztest“ ist ein guter Anfang 🙂

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Wünschen und AUS!

Mir gelingt das einfach beim morgendlichen Zähneputzen. Ganz nebenbei, eine ausgeschriebene Wanderung, als gebucht bestellt. Aufgefallen, nicht „ausgebucht“, keine „Anzahl“ von Teilnehmern, sondern einfach: „gebucht“ gewünscht. Ob bestellen oder wünschen ist Ansichtssache, doch Achtung:
Funktioniert nicht bei: Geld, einer bestimmte Person und eigentlich alles, wo es „GENAU DAS“ sein sollte.

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Leon der Charmingboy

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Entspannt schauen und „bestellen“

Vor einigen Jahren radelte ich entspannt den See entlang und dachte: „So ein Haus am See, das bestell ich mir“. Mit dem Wissen, das ich mir nie eines leisten kann. Die Wahrscheinlichkeit jemanden kennenzulernen, der ein Haus am See hat, auch nicht. Egal, bestellt und vergessen. Wer der „Bestellomanie“ verfallen ist, wird bestätigen: Es ist möglich 🙂 Wochen später jammerte ein Freund, sein gebuchter Urlaub wird ins Wasser fallen, weil sein Hundesitter ist ausgefallen. Ich bot ihm spontan meine Hilfe an.

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Eine Woche lang, war ich Hundesitterin

Im Haus, beim See, eigener Steg, Bootshaus und zwei Hundsgetier 🙂 Da sagt nur ein Tierfeind, nein. Auf einmal, ist mir eingefallen: Das hab ich doch bestellt? Mir muss nix gehören 🙂 Das alles, ist einige Jahre her, seitdem bestelle ich locker weiter.
Ob Rechnungen, Reparaturen, verzwickte Situationen, alles erledigt sich. Nicht falsch verstehen, für Rechnungen muss ich schon „mein Schmartes“ in die Hand nehmen, aber wo vorher nix war, kommt durch eine zufällige Nebenbeschäftigung was rein 🙂
PS: Negatives, soll und kann, man sich nicht wünschen, das lässt das Universum, Gottseidank nicht zu. Übrigens: Hund und Haussitterin mach ich heute noch, für Taschengeld 😉
Buchtipp: Bestellungen beim Universum
                 Handbuch zu Bestellungen beim Universum

Am Steg in Steinbach

Fliagn mit Dir

Eine wichtigtuerische Gestalt steht, wachelt mit den Händen und sagt aufgeregt: „Weitergehn bitte, bitte gehen sie weiter.“ Die Schlange, seit jeher ein Mysterium, ob an der Kasse, Schalter, Arzt und absurdum, im Leben. Jetzt steh ich grad wieder an. Ich will ja gar nix! Gut a bissl was, aber nicht dafür anstehn. Tja, heißt dann wohl wieder mal Tabula rasa machen und Denkerstirn runzeln. Oder ein Orakel und die Astrologin befragen?

Wieder mal was anderes versuchen?

Die besten Erlebnisse

hatte ich immer, wenn ich mich auf Neues eingelassen habe. Nur, jenseits der Fünfzig, kommt da noch was? Was ist noch über, doch nur mehr die gefährlichsten oder unbequemsten Dinge. Beides muss ich nicht mehr haben. Einfach alle Fünfe grade lassen und schaun was passiert? Was wenn nix mehr passiert, wenn der Rest meines Lebens einfach dahinplätschert?

Abwarten?

Ich werde keinen Sprachkurs besuchen

auch keinen Selbstfindungs Kurs und schon gar nicht, an einem Schweigeseminar teilnehmen. ICH, werde ab heute, nur meine schönsten Klamotten tragen. Meine Haare vielleicht rosa färben und mir einen dicken Balken a la Sophia Loren überm Auge verpassen lassen. Ich werde mir die besten Restaurants der Umgebung leisten und Flugstunden nehmen. Ich werde tanzen gegen den Rest der Welt und das auch allein, wenns sein muss 😉

Rock your Baby

Denn eines weiß ich:

Er hat noch nicht vergessen, der, da oben auf mich. Ich lass mich noch überraschen und bin für jedes Wunder bereit. Wünschen kann ich mir ja alles, hat mein EX immer zu mir gesagt. Stimmt und das tu ich auch. Wie sang Gitte so schön:“Ich will Alles, ich will Alles und zwar sofort, eh der letzte Wunsch in mir zu Staub verdorrt.“ Für alle, die auch grad anstehen:
“ Fliagn mit mir“ muss net sein, aber „marschieren mit mir“ vielleicht?  
„Gehen und gehen lassen“ – alte Denkmuster, Gewohnheiten und Menschen die einem die Energie rauben.

München 116
Komm, wenn Du dich traust 😉