Geniesst Du dein Leben?

Ist es Dir manchmal zu laut und passiert nix? Hörst Du auf das, was die Leute sagen und traust dich manche Dinge nicht zu tun? Wer sind diese Leute? Die, die gerne in der Runde sitzen und Geschichten weitertratschen, die andere Leut erzählt haben. Noch nie, hab ich einen Namen von denen gehört oder gar einen kennengelernt. Es müssten aber sehr anständige und vor allem gscheite Leut sein, weil wissen tuns alles.

jaja, die Quatschenten

Geniessen DIESE Leut ihr Leben?

Die, von denen alle ein perfektes Zuhause haben, so viel Geld, dass sie sich kaufen könnten was sie wollten, wenn sie denn wollten. Ich kenne sie nicht. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass man über etwas nachdenkt, was man nicht besitzen oder erreichen will. Ich überlege wie ich dazu kommen kann. Welche Möglichkeiten es gibt, zumindest in die Nähe des Ziels zu kommen, um dann weiter zu schaun.

Agerbrücke Kammer

Attersee, Du bist mei Freid

Ja, so wenig brauch ich um mein Leben zu geniessen. Kein Grundstück oder Haus am See. Das Glück in der Nähe zu leben genügt mir. Genau drei Kilometer, so wenig, dass ich es zu Fuss gehen könnte. Bei Schönwetter im Sommer, nur da anzutreffen um mit Menschen in Kontakt zu kommen, die genauso positiv über ihr Leben reden und denken wie ich. Und das, über ganz einfache, tägliche Erlebnisse.

Schiffsanlegestelle Attersee

Unterhaltung mit Finnie

Eine ältere Dame, die für Fremde vielleicht ein wenig schrullig wirkt, doch Herzensbildung und Verstand besitzt. Wir redeten übers Kennenlernen, Ehe, Beruf, Familie und Scheidung. Über das Leben im Alter und wie es ihr ergeht wenn ihr die Worte nicht einfallen. Sie lebt allein in einer hundert Quadratmeter Wohnung. Alle Achtung: „Da hast ja a richtige Reitschui“ – sagt ich, sie lachte nur und antwortete: „Ja und an großen Dachboden, was man da alles aufhebt“. Bei so viel Platz, kann ich nachvollziehen 🙂

Noch immer die Leichtigkeit des SEINS

Kein einzig böses Wort

Über Gott und die Welt kam ihr über die Lippen. Sie weiß sich immer noch zu helfen und verzweifelt nicht gleich. Sie war auch nicht böse, als sie nach zig Jahren das erste mal wieder mit der „Pemperlbahn“ nach St.Georgen fahren wollte. Nicht wußte, das man das Knopferl drücken muss wenn man auststeigen will. Durchgefahren ist bis Vöcklamarkt und warten, bis die Anschlusszüge im Bahnhof waren. Erst nach zweieinhalb Stunden in St. Georgen ankam. Dabei ja nur die Brille vom Optiker holen wollte. Ganz im Gegenteil, ihre Aussage war:“ Ich hab mich so gefreut über die jungen Leut. So viele haben mir geholfen und kam mir daher keine einzige Minute verloren vor.
Finni, Du taugst ma.

Pfeif drauf, morgen hast Du´s eh vergessen

Hätte mir eine Doula geholfen?

Für die, die so wie ich, bis gestern, das Wort und die Bedeutung noch nie gehört haben: Eine DOULA, ist eine Frau, die eine Frau, beim Kinderkriegen begleitet. Meine Antwort: Wie eine Hebamme halt. NEIN! Eine Doula, akzeptiert dich so wie du bist. Ich mag nicht weiter aufzählen, sonst fällt mir was ausm Gsicht. Liest selber weiterlesen:
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Eine Begleitung fürs Leben

Die hätte ich mir auch oft gewünscht. Gerade auf meinen vorherigen Blog, kam eine Antwort wie: „Aber so leicht ist das nicht“ – stimmt! Das hab ich auch nie behauptet. Nur weil es für manche den Anschein hatte oder hat, das meine getroffenen Entscheidungen, so leicht gefallen sind, wie die zwischen Suppe oder Salat, muss ich sagen: Leider Nein passt scho 3

Früher haben sie gebetet

Ein Gebet ist auch dazu da, mit sich „selber“ zu sprechen. Ein Gericht kann über schuldig oder nicht schuldig entscheiden, aber es kann dir keine Entscheidung abnehmen. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten so viel geändert. Die Zeit ist uns voraus und viele kommen nicht mehr hinterher. Halbtags arbeiten, Haushalt, Familie, Partnerschaft und Hobby unter einen Hut zu bringen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Wo liegt das Problem?
Hiiilfe!

Es liegt auf doch auf der Hand!

Wenn ich etwas alleine nicht schaffe, hol ich mir Hilfe, oder? Sollte den jungen Damen unter uns, der Haushalt zu viel werden, dann bitte nehmt Euch eine „Zugehfrau“ – sollte Euch der Partner zu viel sein, dann lasst ihn „auswärts essen“ – für Kinder gibt es Tagesstätten und für Hunde „Sitter“. So jetzt habt ihr für jedes „Problem“ eine vorgeschlagene Lösung 🙂
WAS?!!! Das kostet Geld? Ja was denn sonst, umsonst ist der Tod und das kostet das Leben. Charly Braun und Snoopy

Alles in Allem

Geht leider nicht! Vielleicht ist das, das Problem? Vielleicht wären auch Kompromisse gut, Kompromisse mit sich selber. Jajaj – „ich will alles, ich will alles und zwar sofort“ – Ich darf mal zurückdenken:

  • früher, hatte man zum Haus bauen, im Schnitt fünf Jahre gebraucht. Heute ist es nach einem Jahr fertig
  • früher, war man als Mutter Zuhause und hatte Zeit für Kinder und Haushalt
  • früher, hatte man keine Zeit für Hobbys, die Zeit ging auf, fürs einkaufen, da gabs nicht alles in einem Geschäft und die Kinder waren auch nicht aufgedreht, die mussten zu Fuss zur Schule und auch so wieder heim. Da waren sie zu müd, für „Spompanadln“
  • früher, musste eine Frau, auch nicht ewig und drei Tag wie „dreissig“ ausschauen.
  • früher, gab es nur ein Auto in der Familie, keinen Sommer- und Winterurlaub, kein Essen im Restaurant, eine Grundgarderobe und einen Jahresputz
  • früher, war der Mann froh, wenn er nach Hause kam und das Essen stand auf dem Tisch und die Frau froh, wenn er überhaupt nach Hause kam 😉

PS: Alles hat seinen Preis und den „Glückszehner“ verdient man sich in jungen Jahren. Gundel Gaukeley ist heute die „Unzufriedenheit“ die uns immer wieder weiß machen will: „musst haben um glücklich zu sein“ pexels-photo-119708.jpeg

 

Trick Siebzehn

Mit Selbstüberlistung! Lösungen, ob originell oder ungewöhnlich, werden nach diesem Motto gefunden. Man darf es aber nur so nennen, wenn es auf Anhieb funktioniert. Hmmm, da hink ich a bissl nach. Leider sind bei mir manche Lösungsansätze, mehr oder minder gescheitert. Dennoch hab ich ein paar persönliche „Reichsparteitage“ zu verzeichnen. Situationen, die mir Genugtuung verschafften. Jeder kennt diese Entschädigung, für zugefügtes Unrecht.

Bäääähhh

Das Gefühl vollständiger Zufriedenheit

Manchmal hat sie mich erreicht, die Befriedigung. Schadenfreude ist zwar manchmal die Schönste Freude, nur, wie lange hält die? Ich bin keine, die lange darüber grübelt, warum ist gerade mir, das wieder passiert und wer noch Schuld sein könnte. Im Gegenteil! Ich dreh mich um, kram sofort in meinem Motivationsfundus und was fällt mir dann grad in die Hände? Ein Interview vom 08.August 2012 in den Oberösterreichischen Nachrichten, mit Prof. Univ.-Doz. Dr. Werner Schöny: Rubrik Gesundheit

Is doch mir egal

Fünf Tipps, für ein schöneres, langes Leben

  1. Lebenseinstellung hinterfragen: lässt man Positivem die Oberhand?
    ***Humor ist, wenn man trotzdem lacht, auch wenns gekostet hat
  2. Ziele, die zu einem passen! Mit 50 wird man keinen Sprint mehr gewinnen und bei „Begleiterscheinungen“ am Boden der Tatsachen bleiben.*Muss es ein Hoverboard mit Fünfzig sein??? Dann doch besser: ein Segway
  3. Umsetzen seiner Ziele, nicht nur reden. Freundschaften pflegen und aktiv bleiben **Wenn ich keine Ziele mehr hätte, würd ich mir gleich einen Holzpyjama kaufen
  4. Interesse an Neuem! Besonders Ältere neigen dazu, nirgends mehr einen Sinn zu sehen. Sie fahren nicht weg, weil sie eh schon alles gesehen haben und sie kaufen nichts mehr Neues, weil es sich eh nicht mehr auszahlt.
    *George Bernhard Shaw brach sich mit 96 Jahren das Bein. Er fiel vom Baum, als er Pflaumen pflückte. Ich hab mich mit Fünfzig scheiden lassen: OIDA kein Beinbruch.
  5. Feste feiern, wie sie fallen. Gelegenheiten wahrnehmen.
    *Ups, mei Schuachbandl is aufgaunga, des gheart gfeiert, jetzt brauch i an Schnaps 😉
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*von mir hinzugefügte Anmerkungen 😉

Ich fühle, also bin ich?

Leute ab 59, zeigen ihre Gefühle weniger und können Emotionen anderer nicht mehr so gut einschätzen. Schwachsinn! Wenn jemand AUA schreit, weiß ich, er hat sich weh getan. Wenn jemand lacht, weiß ich, er amüsiert sich. Wenn jemand weint, weiß ich, er ist traurig und wenn jemand aufgebracht schreit, das er wütend ist. Also, ich soll nicht mehr fühlen? Mitfühlen tu ich weniger, das stimmt. Weil ich selber genug erlebt hab, weiß ich,wie sich was anfühlt.

Sonnenbrille II
Auch ich kann Poker-Face

Anders gemeint, als geschrieben

Wir, die Älteren, lassen uns nur nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen.
Wir, die Älteren, halten uns von „Miesanthropen“ fern, wie lovemylife es gerne ausdrückt.
Wir, die Älteren, haben gelernt, nur mehr die Schönen und Guten Dinge an uns heran zu lassen.
Das kann jetzt natürlich auch ab und an, auch ein neuer „Fetzen“ sein, wie einer von Melora 😉

Gelbe Tunika
Tunikas vom Feinsten

Mich langweilt niemand mehr

Sollte gerade jemand seiner Leere im Hirn Luft machen, mach ich mich aus dem Staub. An Ausreden fehlt es uns Alten, Gottseidank ja schon lange nicht mehr 😉 Die Zeit ist zu kostbar. Ich bin auch zufriedener, als so mancher „Jungspund“, habe fast alles erreicht, was ich mir mal vorgenommen habe und  meine Ansprüche, nach meinem Können gestellt. Daher sind meine Enttäuschungen auch im Rahmen geblieben. Wenn ich heute meinen Tag verplempere, dann ohne schlechtes Gewissen, nein, mit Genuss 🙂

Press the Button IIII

Ein paar Tipps von mir

Ihr, die jüngere Generation: Bitte hört auf über jeden Hirnfurz zu reden. Manchmal ist es besser, sein Gegenüber nur zu berühren.
Hört auf, alles perfekt richten zu wollen.
Perfektion, latainisch: perfectio = steht für Vollkommenheit! Wer will vollkommen sein??
Ich nicht, manchmal hör ich mitten unterm putzen auf, weil ich mir denk:
„Na, das wär aber dann schon zu sauber“ 😉

Hobt´s mi 😉

Um hier einiges klarzustellen!

Jetzt haben sich manche über den Satz echauffiert: „Alter ist kein Krebs!“ Eh, net!!!
Diese „Wortklauberei“ ist es, meine Damen, das uns nicht weiter bringt!!! Ein einziges Wort, das ins Auge springt! Das muss schon etwas auslösen. Angst vielleicht? Vielleicht bin ich Euer „ARSCHENGEL“  oder ihr meine??? Bitte gleich unten anklicken, weil ich habs schon gelesen: „Raus aus den alten Schuhen“von Robert Betz*. In meiner Familie war jemand betroffen, also aus „Spaß“ hab ich den Begriff KREBS nicht verwendet. Aber als Aufhänger!!! Weil mir die ganze Jugendwahngesellschaft auf den Zeiger geht!!! Eine Headline ist wichtig. Sie ist das erste, das ins Auge fällt und gelesen wird. Und meine Botschaft ist länger als diese vier WORTE!
Charly Braun und Snoopy

Ich gebs zu

Ich denke es auch manchmal: „Mah is de oid worn.“ Ich denke mir dabei: Hat das Leben sie so mitgenommen?“ Mir würde nicht einfallen ihre Falten zu zählen, die Figur zu bemängeln oder gar die „Aufmachung“. Will ich ÄLTER werden, gehören Falten eben dazu. Die lässt man nicht einfach wegspritzen, wie Schauspieler, die noch vor Jahren fast gezwungen waren es zu tun, um noch Rollen zu bekommen. Wir sind aber keine Schauspieler und die Kosmetikerin ums Eck will nur, so lange es geht, ihre teuren Produkte verkaufen! Ich kenne keine einzige, die deswegen jünger ausschaut, geschweige denn dadurch jünger wird 😉
Feuerwehr

Meine Botschaft

Es ist gut das es die Schönheitschirurgie gibt! Nach Unfall und schweren Krankheiten, eben Krebs. Ansonsten sollte das zählen, wer man ist und was einen ausmacht. Schon in jungen Jahren haben mich andere Menschen interessiert. Ihre Lebensweise, ihre Art zu denken, ihre Art mit anderen Menschen umzugehen, ihre Erfahrungen. Aber nicht einmal, habe ich deren „Alter“ gesehen! Und so sollte es bei allen sein.
Klotzen nicht kleckern

An alle die sich entrüsten:

Man könnte vielleicht vorher fragen warum? Man wird nicht gezwungen es zu lesen! „Aufreger“ gibt es immer wieder, ich frag mich nur: Was regt die nicht auf? Mein Eindruck ist eben oft, das die Angst vor Krankheit kleiner ist, als die vorm älter werden. Warum sonst lassen sich so viele Gift, sprich Botox spritzen? Warum sonst, laufen viele dem Alter davon, und der Jugend nach? Warum sonst kaufen sich manche Cremen, die so teuer sind, wie ein normaler Wocheneinkauf?
*

2017 Jahrespixel

Punkt vor Strich! 12 Monate, 365 Tage und viel mehr Resümees. Ein Jahr ist schnell vorbei und ich bin immer wieder froh, wenn ich auf die Frage: „Wie geht´s Dir“ – nicht mit: „Ich wünschte ich wäre tot“- antworten muss. Daher, auch für mich selber, blätter ich gern nochmal im Kalender.
Feuerwehr

  • Abmahnung: Durch „Glück im Alter“ kann s passieren. Ich musste den Beitrag  löschen. Erfahrungs-und Lern Effekt: Ins Schwarze getroffen, etwas erkennen aber nicht darüber schreiben.
    Für´s ans „Bein-Pinkeln“ 1 500,00 EUR Strafe bezahlt
    Tja, mein Temperament!
  • Junge zeigt ZungeVerlorene Freunde: Ein wahrer Freund ersticht dich von vorn. Oscar Wilde. Also: Leg dich nicht mit Ingrid an!
    Chiemsee Attrappe
  • Übertretungen: Der Scheiß-Fuffzga – und immer da, wo Radfahrer san: „Herr Inspektor, i hab nur den Biker überholt“ –
    Ja schon, aber sie sind dann, vom Gas nicht mehr runter gangen“
    pexels-photo-115491
  • Richtiger Urlaub: Einfach weg, hä, hä: FUERTEVENTURA – Danke für die Begleitung Gabi: Busenfreundin, Vertraute, lachmichtot Spezi, nachschauen auf: lovemylife
    Fuerteventura am Strand
  • Flüge: Ich liebe den Start, bitte, bitte, bitte, am Liebsten zweimal 🙂
    Frau schickt Küsschen
  • Küsse: Was ist das? Dazu mein EX : „pfui Teifi, den lauwarmen Schlecker in an aundan Krogn einistecka“ – damit hat sich das, auch für mich erledigt. Ich bin sowieso für die Beibehaltung des Handkusses. Irgendwo muss man ja anfangen
    Charly Braun und Snoopy
  • Heiratsanträge: I bin schon froh, wenn Jo Black no net anklopft. Für so an Schas, glaub i, bin i eh schon zu alt.
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  • Fitness-Löcher: Juni, Juli, August – das sind Monate um den Attersee zu geniessen
    Klotzen nicht kleckern
  • Zufriedenheit: „Auf das es mir nie schlechter ergehe 🙂
  • Nein Sager: Gottseidank im richtigen Moment. Die Fähigkeit, das Wort NEIN auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.
    Ich mit Zentimeter
  • Ja Sager: Zum Joker! lm Lotto, hab ich trotzdem noch nie
    gewonnen. Trotzdem, ich bin kein Wackeldackel!
    Press the Button WordPress
  • Glück: Hab ich immer, wenn ich kein Pech hab 🙂
    und dafür bin ich jeden Augenblick meines Lebens, dankbar.
    Darum:
    Ich trinke auf gute Freunde,
    verlorene Liebe,
    auf alte Götter und neue Ziele.
    Auf den ganz normalen Wahnsinn
    und das was einmal war.
    Darauf, das alles endet und auf ein Neues Jahr
    PROSIT NEUJAHR

Komm geh mit mir den Leuchtturm rauf

Wir wolln die Welt von oben sehn. Ich träumte davon, mit dem Mann an meiner Seite, den besagten zu besteigen. Heute sind meine Töchter schon älter als der Song, den NENA damals sang und noch immer auf keinem Leuchtturm. Wenn ich so überlege, muss es auch nicht mehr sein. Ich war schon viermal am Großglockner, einmal in München, dreimal in Wien, auf Ibiza war ich auch mal und achja: In der Barbara Karlich Show. Das ist nix meinst Du????

Nicht alles so ernst nehmen

Kommt drauf an

Andere haben die ganze Welt gesehen und sind trotzdem unzufrieden. Was ist Zufriedenheit? Gibts die in der heutigen Zeit noch? Wie immer liegts an einem selbst. Mein Anspruch ist schon erfüllt, wenn es keine Ärgernisse gibt. Wenn Respekt am Ende des Tages zeigt, das andere und auch ich, Anerkennung erhalten haben. Personen die kränken und Unfrieden stiften, dulde ich nicht in meinem Umfeld nicht mehr. Mir genügt „a guats Gfühl“ und das drumherum. Manchmal auch nur für ein paar Minuten.

Einfach sein

Anhäufen von Momenten

Augenblicke, Glück , oft nur für kurze Zeit. Was zählt am Ende des Tages? Das was MICH glücklich macht oder das was andere meinen, was Glück ist? Google ist mein Freund, der beschert mir immer wieder Augenblicke der Überraschung. Staunen, dass es noch Hoffnung gibt und ich mit meiner Meinung nicht alleine bin. Heute war meine Eingabe im Suchfeld: „Wohlfühlen im Alter“ – da fand ich den Blog von Petra van Cronenburg, sehr, sehr lesenswert, sie spricht mir aus der Seele:
Das Alter ist nämlich nix was man hat, ist oder sein kann. Es ist einfach da, immer, für alle und zu jeder Zeit.

Nicht zu kopflastig sein

Darum: Komm mit mir den Turm hinauf

Die Richtung ändern. Manche Türen sollte man einfach schliessen, nicht wegen des Stolzes oder der Arroganz, sondern einfach, weil sie nirgendwo hinführen. Aufschlussreiche Wanderung von St. Georegn im Attergau über den Keltenbaumweg auf den Aussichtsturm am Lichtenberg.

Wegweiser Keltenbaumweg
Wegweiser am Keltenbaumweg

Wer ist Wunscherfüller und Glücklichmacher?

Oft erkennt man es nicht mal, wenn es schon vor den Füßen liegt. Meine Glücklichmacher, kommen immer zufällig in mein Leben. Wenn ich Leere in mir spüre, nicht „rund“ bin, dann sitz ich nicht da und grüble, sondern geh auf Suche, Schatzsuche. Etwas, in dem ich wieder voll und ganz aufgehen kann. Einmal, malen zum Beispiel.

Fass Dir ein Herz

Einer meiner Glücklichmacher

Ich fing an, alles zu erwerben, das nur annähernd mit Malen zu tun hat. Auch mit Unterstützung einer begnadeten Graphikerin und Künstlerin: Osterhold Hamburger. Vergaß alles um mich herum, wenn ich den Pinsel in der Hand hatte. Machte einige Ausstellungen, unter anderem sogar im Lebzelterhaus Vöcklabruck. Heut hab ich zuwenig Platz dafür und betrachte meine Bilder im Album.

Eines davon: Aquarell 30 x 40

Das auch

Bewegung! Raus wenn die Sonne scheint, weiter weg und nicht nur vor die Tür. Als Kind hatte ich einen einzigen Wunsch: Ein Fahrrad. Erst Mitte Dreißig stand es da, ein Mountainbike und ich radelte, radelte und radelte. Sogar den Glockner, hab ich mich dreimal „gepackt“. Jetzt trete ich nur mehr bei Kaiserwetter und ab einer Aussentemperatur von Fünfzehn Grad in die Pedale. Die kalte Jahreszeit, die ich damals „durchgesportelt“ habe, hat mir einen chronischen Husten beschert. Ich bin auch älter, fauler, nein, bequemer gworden.

v. li. nach re. Meine Wenigkeit, Schwägerin und Bruder

Noch mehr Glücklichmacher?

Ich mag schon noch Bewegung und Begeisterung, jetzt halt auf andere Weise. Ich will meine Begeisterung weitergeben, aufzeigen, das man immer wieder Neues finden kann, dass einen zu Höchstleistungen anspornt. Zur Zeit ist es: Schreiben. Eine Leidenschaft, die mir mehr Zeit kostet, als jemals gedacht.

Frühstücks Ideensammlungen

Wer ist jetzt der Wunscherfüller?

Ich! Meine Phantasien, meine Ideen, meine Begeisterung und meine Lebensfreude. Meine „Beweglichkeit“ im Hirn, ich kann noch aus dem Fenster hinaus denken 😉 Alle diese Dinge, haben mich Wunscherfüller, Augenblicke erleben lassen, in denen ich rundum glücklich war. Nicht täglich und rund um die Uhr, doch immer zufrieden, mit dem was ich bin und was ich hab.




Ob a Vogal, a Käfal oder a Schweindal, egal

Jeder glaubt an etwas anderes oder auch an nichts.“Talismänner“ haben schon ihre Wirkung. Ich zum Beispiel, habe meine Glücksbohnen immer dabei. In der Hosentasche, Handtasche oder im BH. Sie versprechen:“Glück, Geld und Zufriedenheit“, helfen aber nur wenn man sie immer bei sich hat. Oh, ich seh grad, Geld an zweiter Stelle? Geld ist Energie und wenn es fehlt, fehlt auch oft die Motivation für etwas.

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Manny, Manny, Manny – must be Funny

Geld macht glücklich, wenn mans hat, wenn mans braucht. Machmal fehlt aber ganz was anderes. Beispiel: Wenn ich nicht weiß, welchen Weg ich nehmen kann, um auf einen Gipfel zu gelangen, werde ich zuerst die vorgegebene Route wählen. Ich werde erkunden, was oder wen ich dazu brauche. Wenn ich klug bin, mich auch informieren, wie lange ich brauchen werde, anhand meiner Kondition und Ausdauer. Ich werde googeln, welche Aussicht, ich von der Hütte oder Gipfel, genießen kann.
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Alm oder Berg

Wenn sich meine Wanderungen bisher auf Almen beschränken, ich aber viel lieber, mal ein Selfie neben dem Gipfelkreuz eines Zwei oder Dreitausender hätte, sind Almen bald Geschichte. Ich habe ein Ziel! Was hat Wandern mit Geld zu tun? Ein Beispiel: Mit wenig Aufwand und Anstrengung etwas erreichen, kann möglich sein, ist es aber nicht. Vielleicht ist es gar nicht Dein innerster Wunsch, so weit oben zu stehen? Viel Geld zu haben, reich zu sein? Vielleicht fehlt Dir doch etwas anderes?

Frosch II

Neuorientierung?

Wenn ich nicht weiß, wohin ich will, oder was ich will, wie kann ich,  Zufriedenheit oder Glück erwarten?
Wie oft im Leben, hat man seine Träume aus den Augen verloren?
Wie oft im Leben, steht man da und weiß nicht mehr, was und wohin man wollte?
Wieso nicht einfach losgehen? Manchmal im Leben, geht man auch dicht dran vorbei und sieht das „Vogerl“ auf dem Baum nicht, weil es vielleicht schon auf der Fensterbank sitzt 😉

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Wanderung: „Denn Herr Rossi sucht das Glück“

*“Des Glück is a Vogerl“

Ob Herbstgold, Hüftgold oder Hutgold

Wenn das Glück Pause macht, kommt auch noch das Pech dazu. Wie haben die das früher gemacht? Ohne Menatltrainer oder Coach? Und ohne Amorex?
Ganz einfach, sie hatten keine Zeit zum Grübeln. Man hatte sich, das war damals genug. Vor allem die Familie hat zusammengehalten. Das war ganz normal. Der einzige Anspruch den es gab war, das es der ganzen Familie gut geht.

marmelade-selbstgemachtes

Dann kamen die Achtziger

da schwappte der Wahn aus Amerika rüber: Jung bleiben, reich, erfolgreich und schön , das alleine macht glücklich. Die barbusige Fünfzigjährige, deren Titten noch so stehn, wie zwei Zinnsoldaten. Die Zwanzigjährigen, die Autos fahren, die man sich „normal“ erst ende Vierzig leisten kann. Zack, da waren sie auf einmal, die immer jung und jünger werdenden Damen. Lauter wundervolle Gefährtinnen, die keinen Wunsch offen lassen. Der Wettbewerb ist in vollem Gange. Ja, da kann man lange trainieren und hungern, wenn der Herrgott, oder besser gesagt, der Gott in weiß nicht nachhilft.

aufspritzen

Jetzt mal halblang!

Lassen wir uns jetzt alle verschnipseln, verformen, ummodeln? Ist niemand mehr mit sich zufrieden? Doch, ich! Es werde Licht, nicht gerade im Schlafzimmer, aber in der Birne. Gut, Kerze genügt, und es gibt wirklich Schlimmeres. Ich danke Gott, dass er mich Kurzsichtig werden ließ. So seh ich aus dem Bad kommend, im Spiegel einen Körper wie mit „Weichzeichner“ und wenn ich mich stramm hinstell denk ich: Na geht doch noch! Ich kann essen was ich will, ich vertrage eine Menge guten Wein, ich lauf täglich in den vierten Stock. Ich radle mit dem Mountainbike noch auf jede tausend Meter Alm. Was soll ich da ändern wollen und was wäre wenn, anders?

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Auch deine Feinde werden älter

und ein Arschloch bleibt ein Arschloch, auch wenn es tot ist (Danke Udo Jürgens für die Wortspende).
Darum ist mir das „Alter“ wurscht. Ich freu mich jeden Tag, wenn ich morgends aus dem Fenster schau. Wenn die Sonne scheint nutze ich den Tag, wenn´s geht im Freien. Wenn´s regnet freu ich mich, weil wenn ich mich nicht freu, regnet´s auch, sagte Karl Valentin. Mit Familie und guten Freunden ist das Glück perfekt. Benutzt Euer Hirn, denn da drin passiert´s. Für gute Gedanken sollte man sich eben mit viel Gutem umgeben. Das Wetter und das Altern kannst du nicht ändern, darum seht zu, das ihr immer etwas findet oder beibehält, was Freude macht. Probiert Neues aus, macht Reisen und wenn´s nur in den Nachbarort geht. Alle Sinne nehmen ab, nur der Starrsinn nimmt zu, heißt es. Lasst den Vergleich mit anderen, sie sind nicht wie Ihr. Und wenn du schon ein Vorbild brauchst, dann sollte es zumindest jemand sein, der wirklich mit sich zufrieden ist. Es gibt keinen interssanteren und glücklicheren Menschen, als jemanden, der in sich ruht.

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