Eine wissenschaftliche Studie belegt, die ersten Minuten vom Tag entscheiden darüber, ob er gut oder stressig endet. Dabei gibt es zwei Typen von Mensch: Die einen öffnen die Augen und greifen sofort zum Handy und die anderen, machen es wie Provinzmadame:
Sie bleiben noch fünf Minuten liegen und überlegen, haben sie den Tag zur „freien Verfügung“ oder steht etwas an?
Ihr iPhone, liegt eben nicht am Nachttisch, sondern über Nacht im Wohnzimmer.
Die Weichen für einen guten Tag
Der Coach und Bestsellerautor „Hal Elrod“ – schrieb in: „Miracle Morning“:
„Die erste halbe Stunde des Tages ist die Grundlage für alles, was danach passiert. Wenn man sie sinnvoll nutzt, ist man den ganzen Tag fokussierter, produktiver und positiver“
Grund – ist wie immer: Unser Gehirn! Nach dem Aufwachen befinden wir uns im Alpha-Zustand, also die Übergangsphase zwischen wach und Schlaf. Zu diesem Zeitpunkt sind wir besonders Aufnahmefähig und sensibel, weshalb uns negative Nachrichten besonders beeinflussen. Umgekehrt – wollen viele ihren Glückshormonspiegel schon am frühen Morgen pushen.
Genau das, verursacht einen späteren Einbruch und fördert die Sucht nach weiteren Schüben, wie ungesunde Snacks, Süßigkeiten, Alkohol und Nikotin.
Den Morgen sollten wir sinnvoller gestalten und zwar mit etwas echtem, das die Glückskurve steigert.
Dopaminschübe lenken
Neurologen raten, dass Handy so spät wie möglich zu nutzen. Gerade soziale Netzwerke sind darauf ausgerichtet, angenehme Reize auszulösen, etwas, wonach wir uns ständig sehnen.
Hier macht es Sinn, den „Parasympathikus“ zu aktivieren, der Teil im Gehirn, der in Ruhephasen aktiv wird, um Entspannung, Regeneration und Verdauung zu fördern. Eine positive Verbindung zwischen Aufstehen und Wohlbefinden wäre, ein stimmungsaufhellendes Ritual, etwas, das man vom Berufsleben in die Pension „mitnehmen“ kann.
Dazu gehört auch das Frühstück. Darum sind Leute, die Morgens keinen Bissen runter bringen, Provinzmadame völlig spooky.
Da kann sie noch eher einen Morgenspaziergang als Ritual nachvollziehen. Verbunden mit dem japanischen Intervall-Walking, der Wechsel zwischen schnellem und langsamen Gehen. Idealerweise 30 Minuten. Außerdem zählt noch ein persönliches Schönheitsprogramm.
Laufen – überlässt sie anderen
Lieber genießt Provinzmadame noch eine zweite Tasse Kaffee und danach eine heiße Dusche. Den empfohlenen Kälteschock zwischen heiß und kalt, lässt sie dabei außen vor. Egal welcher Meinung die Schulmedizin oder Kneipp ist. Es wäre purer Stress für sie: KALTES Wasser am frühen Morgen, das hat sie schon als Kind gehasst.
Ein nach Jasmin duftender Körperschaum oder eine Bodylotion – das, verschafft ihr Glückshormone und Streicheleinheiten am Morgen.
Praktisch innere Ruhe, bevor das Chaos des Tages beginnt,
Lichttherapie und Mini – Workout
Außerdem bewirkt Helligkeit einen wachen Geist, weshalb Tageslicht die Produktion von Melatonin stoppt und beginnt – Cortisol auszuschütten. Hormone, die uns munter machen.
Also: Raus ans Tageslicht, täglich!
Was denn noch?:
Eine andere Studie ergab, langsame Bewegungen am Morgen, sind besser zur Gewichtskontrolle, als Sport zur Mittag- oder Abendzeit. Das kurze Training am Morgen, soll den Kreislauf in Schwung bringen und einem das gute Gefühl geben, etwas Sinnvolles getan zu haben.
Studien gibt es zu Hauff und viele werden auch alle paar Jahre revidiert. Darum macht Provinzmadame am Morgen nach dem Aufstehen selten etwas anderes, außer Frühstücken.
Im Gegenteil, die fünf Minuten, die sie noch länger im Bett bleibt, denkt sie:
„Jeden Morgen beim Aufwachen, verspüre ich eine riesige Freude darüber, dass ich bin, wer ich bin“ – Salvador Dali


Hinterlasse einen Kommentar